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	<title>Ausgabe 28 | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Heilbronner Duo in Göppingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Mit Sebastian Heymann und Selina Kalmbach stehen seit dem letzten Sommer gleich zwei Heilbronner bei FRISCH AUF! Göppingen unter Vertrag. Heymann hat eine schwierige Zeit hinter sich. Nach einem Mittelfußbruch 2017 und einem Kreuzbandriss 2019 folgte im Mai 2022 die nächste Hiobsbotschaft. Diagnose: erneuter Kreuzbandriss. Der Nationalspieler hat sich nun, nach fast 12 Monaten Ausfallzeit, erneut zurückgekämpft und steht wieder für den Handball-Bundesligisten auf dem Spielfeld. Auch Selina Kalmbach hat einen größeren Umbruch hinter sich. Nach acht Jahren bei der Sport-Union Neckarsulm wechselte die Abstatterin vor der aktuellen Saison zum Zweitligisten nach Göppingen – inmitten einer Rehaphase, nachdem sie sich im Frühjahr einer Operation an der Ferse und Achillessehne unterzogen hatte. Wir haben uns auf den Weg nach Göppingen gemacht, um die beiden 25-Jährigen an ihrem Arbeitsplatz, der EWS Arena, zu besuchen und über Verletzungen, Leistungsdruck, die aktuelle Saison sowie ihre persönlichen Ziele zu sprechen.</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Lockere Gesprächsrunde im Mittelkreis der <br />Göppinger EWS Arena. Fotos: Seventyfour.studio</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Basti, du hattest einmal mehr eine lange Verletzung. Jetzt hast du dich zurückgekämpft. Wie waren die vergangenen Monate für dich?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Dadurch, dass es mein zweiter Kreuzbandriss war, kannte ich den ganzen Prozess bereits. Ich wurde relativ zügig operiert und habe dann das erste Vierteljahr meiner Reha zuhause in Heilbronn absolviert. Letztendlich sind es jetzt fast zwölf Monate seit meiner Verletzung und ich bin froh, dass alles super funktioniert hat und ich seit einigen Wochen wieder voll mit trainieren kann. Ich habe ab und an noch muskuläre Probleme und muss dadurch das eine oder andere Training oder sogar Spiel auslassen. Ich bin natürlich noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber die Eingliederungsphase läuft gut.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Das ist wie erwähnt dein zweiter Kreuzbandriss gewesen. Fühlte es sich anders an als das letzte Mal? Gibt es Unterschiede?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Eigentlich nicht. Die Operationen heutzutage sind auch dieselben, das Band wird immer ersetzt. Somit war die Verletzung und Rehabilitation weitestgehend gleich. Der einzige große Unterschied ist, dass beim ersten Kreuzbandriss die Corona-Pandemie dazwischen kam und die Saison sowieso abgebrochen wurde. Das war mir natürlich zugute gekommen, da ich elfeinhalb Monate komplett raus war. Die Eingliederung lief damals für mich einfacher, da alle noch Zeit brauchten, um sich wieder einzugewöhnen. Diesmal war ich während der gesamten Sommer- und Wintervorbereitung verletzt, und dadurch ist es jetzt schwerer, voll ins Mannschaftstraining einzusteigen, wenn noch das komplette Vertrauen ins Knie, das Timing und auch die Kraft fehlt. Aber das braucht einfach seine Zeit und es wird wirklich mit jedem Training und jeder Spielminute kontinuierlich besser.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><strong><em>Selina, auch du hattest letztes Jahr eine Operation. Was ist passiert? Wie lange bist du ausgefallen?</em></strong></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> Ich habe mich zweimal an der gleichen Stelle operieren lassen. Einmal im kleineren Rahmen, damit ich schnell wieder fit war, und dann letztes Frühjahr nochmal, da es einfach nicht besser wurde und ich mich schon drei Jahre damit rumgeplagt hatte. Das war eine sehr schmerzhafte Entzündung am Fersenbein und der Achillessehne, die irgendwann zu reißen drohte. Ich bin während der Reha leider sehr oft krank geworden, hatte eine Corona-Infektion sowie gleich dreimal eine Mandelentzündung. So etwas wirft einen natürlich immer wieder zurück und ich bin dadurch fünf Monate ausgefallen. Das hat mich die ersten sechs Wochen der Saison gekostet, ich konnte danach aber relativ schnell wieder einsteigen.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wie oft lauft ihr beide euch eigentlich in Göppingen über den Weg?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach</strong>: Wir trainieren abends nach den Männern und morgens davor. Da sieht man sich schon regelmäßig. Auch gehen viele von unserem Team zu den Männer-Spielen. Von daher sehen wir uns schon recht oft.</p>
<p><strong>Sebastian Heymann</strong>: Wir schauen natürlich auch öfter bei den Mädels zu und unterstützen sie bei ihrem Aufstiegskampf, also laufen wir uns schon häufig über den Weg.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Apropos Aufstieg&#8230; Selina, ihr steht gerade in der zweiten Bundesliga sehr gut da. Wie optimistisch seid ihr, dass es diesmal mit dem Aufstieg klappen wird?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> Also gerade sieht es gut aus, wir haben uns unter den ersten beiden Plätzen festgesetzt. Der Tabellenführer darf ja direkt hoch und der Zweitplatzierte muss in die Relegation. Aber es ist noch alles offen und die Saison geht bis Ende Mai. Wir spielen auch gegen die direkte Konkurrenz und ich denke, es wird bis zum Schluss spannend bleiben. Wir gehen es aber Spiel für Spiel, Woche für Woche an, geben unser Bestes und kämpfen bis zum Schluss. Und natürlich hoffen wir, dass wir am Ende ganz oben stehen und wieder in die erste Frauen-Bundesliga zurückkehren dürfen.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Du bist letzte Saison vom Bundesligisten Neckarsulm zum Zweitligisten Göppingen gewechselt. Wie war für dich der Schritt in die zweite Liga und wie kommst du dort zurecht?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> Diese Saison war ein ziemliches Auf und Ab, wir konnten unsere Leistung nicht konstant über einen längeren Zeitraum halten. Ich konnte mich diese Saison gerade nach meiner Verletzung gut weiterentwickeln und bin seit meiner Reha auch topfit. Natürlich ist die Liga nicht ganz so professionell. Die Eingewöhnung an Mannschaft und Umfeld waren für mich kein Problem. Ein großer Punkt, der mich von Göppingen überzeugt hat, ist, dass ein richtiger Plan dahinter steht. Selbst wenn es dieses Jahr nicht mit dem Aufstieg klappen sollte, wäre das kein Weltuntergang, da man hier nicht Jahr für Jahr denkt sondern die nächsten fünf Jahre im Blick hat und das große Ganze betrachtet. Wir wollen die nächsten Schritte machen und sind davon überzeugt, dass wir das auch schaffen.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Als du in Göppingen unterschrieben hattest, hast du gesagt, dass du eine Führungsrolle bei den FRISCH AUF! Frauen übernehmen möchtest. Wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach</strong>: Ich denke schon, dass ich eine gewisse Führungsrolle übernommen habe, bin damit aber natürlich nicht alleine. Man kann nie sagen, dass es nur eine entscheidende Führungsspielerin gibt. Es sind mehrere Spielerinnen zusammen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Persönlichkeiten. Unsere Mannschaft harmoniert auch sehr gut. Es gibt viele Jüngere, bzw. noch Jüngere als mich, und diese orientieren sich schon auch an mir. Das ist natürlich ein tolles Gefühl, wenn man als eine Art Vorbild angesehen wird.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Basti, die Frauen kämpfen um den Aufstieg, die Männer dafür eher um den Klassenerhalt. Wie bewertest du eure Saison bis jetzt?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Also wir stehen schon etwas vor den Abstiegsplätzen, sind aber natürlich trotzdem im Abstiegskampf drin. Unsere Saison geht noch bis in den Juni hinein und wir spielen noch gegen direkte Gegner. Da müssen wir liefern. Selina hat es schon angesprochen, auch bei uns schwanken die Leistungen oft und wir haben nur wenig Konstanz im Spiel. Wir zeigen die komplette Saison schon zwei Gesichter, spielen sehr gut gegen Spitzenmannschaften, tun uns aber schwer gegen die direkten Konkurrenten in der Tabelle.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>In der EHF European League schwimmt ihr dagegen auf einer Erfolgswelle. Warum läuft es dort so viel besser als in der Liga?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Gute Frage (lacht). Wir haben uns natürlich vor der Saison zusammengesetzt und als Mannschaft besprochen, was unsere Ziele sind. Und da Göppingen schon ein paarmal den Europapokal gewonnen hat, wollen wir das diese Saison auch wieder schaffen. Mit der Doppelbelastung lief es in der Vergangenheit des Öfteren in Europa deutlich besser als in der Liga. Das wollten wir dieses Jahr eigentlich dahingehend ändern, dass wir trotz Doppelbelastung in beiden Wettbewerben erfolgreich sind.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wenn du sagst, dass ihr gegen Spitzenmannschaften besser abschneidet als gegen die direkte Konkurrenz: Geht man gegen Mannschaften wie Flensburg oder Kiel mit einer anderen Einstellung ins Spiel als beispielsweise gegen Wetzlar?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Eigentlich kann man das nicht sagen. Letztendlich geht es in jedem Spiel um zwei Punkte. Unterm Strich fängt das Spiel bei Null an und man muss immer mit der Einstellung rein gehen, alles zu geben, zu kämpfen und seine beste Leistung zu zeigen. Ich denke es ist eher eine Kopfsache, dass man weiß man ist die eigentlich bessere Mannschaft, dann aber trotzdem Ungenauigkeiten und Fehler passieren. Dieses Phänomen zieht sich ja durch jede Sportart und es ist schwer zu erklären, warum das passiert.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Was gibt euch der Trainer bei solchen Spielen vor? Wird das wirklich so behandelt wie jedes andere?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Eigentlich schon, ja. Es kommen die taktischen Anweisungen und es werden Dinge oder Spieler angesprochen, auf die wir achten müssen. Klar ist die Stimmung vielleicht ein bisschen angespannter, jeder ist ein bisschen nervöser, aufgeregter. Aber man ist auch sehr motiviert. Der Trainer gibt der ganzen Kabine positive Energie mit und wir pushen uns natürlich auch gegenseitig.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Welche Rolle spielt dabei der Leistungsdruck?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> In den letzten Jahren auf jeden Fall eine immer größere. Man kann nicht immer funktionieren und immer die gleiche Leistung bringen, vor allem über die ganze Saison hinweg. Jeder Sportler hat Phasen, in denen der Körper oder der Kopf mal ausgelaugt ist. Deswegen glaube ich, dass deine mentale Einstellung unglaublich wichtig ist. Im Kopf stark zu bleiben, Leistung zu bringen und den Druck in den Griff zu kriegen, ist sehr schwierig.</p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich bin da derselben Meinung. Noch schlimmer ist es, wenn man wie wir von einer großen Verletzung zurückkommt. Da holt man sich schon mal einen Mentaltrainer, um nicht nur die Verletzung, sondern auch den Druck schnellstmöglich wieder gute Leistungen zu zeigen, im Kopf verarbeiten zu können.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Hast du dir nach deiner Verletzung auch Hilfe geholt?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Nach meinem ersten Kreuzbandriss habe ich ein wenig mit einem Mentalcoach gearbeitet, das war auch während der Coronazeit. Aber diesmal habe ich das nicht gebraucht. Ich wusste schon, was auf mich zukommt und war voll fokussiert. Die Dinge, die man lernt, kann man natürlich immer wieder auf die verschiedensten Situationen, auch im Alltag, anwenden.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wie beeinflussen euch die Zuschauer bei wichtigen Spielen? Bekommt ihr einen Schub extra Motivation, wenn die Halle bebt, oder seit ihr so im Tunnel, dass ihr das gar nicht mitbekommt?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> Also ich kann das tatsächlich komplett ausblenden, außer wenn natürlich eine sehr extreme Stimmung herrscht. In normalen Spielen bekomme ich das gar nicht mit. Wenn du aber, wie in Regensburg zum Beispiel, eine sehr kleine Halle mit vielen Trommeln und lautstarken Fans hast, dann pusht einen das schon. Das kann aber natürlich in beide Richtungen gehen. Wenn die ganze Halle gegen dich ist, tritt die entgegengesetzte Wirkung ein und du wirst unsicher und anfälliger für Fehler.</p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Es ist immer davon abhängig, wie es beim Team läuft. Wenn es ein super Spiel von uns ist, interagiert man natürlich mit den Zuschauern und saugt die positive Stimmung auf, bleibt aber dennoch im Tunnel, um seine Leistung abzurufen. Wenn es schlechter läuft und einem persönlich auch nicht so viel gelingt, ist es schwieriger sich zu fokussieren und in diesen Tunnel zu finden. Da können die Zuschauer schon eine gewisse Ablenkung sein. Aber generell beflügelt einen die Stimmung eher, vor allem in engen Spielen, da brennt hier in Göppingen schon mal ordentlich die Hütte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Basti, bei euch gab es während der Saison einen Trainerwechsel von Hartmut Mayerhoffer zu Markus Baur. Wie wirkt sich so etwas auf das Team aus? Wie geht man als Spieler damit um?</strong></em></span></p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich habe den Trainerwechsel eigentlich nur flüchtig mitbekommen, weil ich zu dem Zeitpunkt meine Reha in Donaustauf gemacht habe. Aber natürlich ist man nicht glücklich darüber, weil eine Trainerentlassung immer bedeutet, dass wir als Mannschaft nicht gut genug waren und unsere Leistung nicht gestimmt hat. Ich war zwar beim Trainerwechsel nicht in Göppingen, hatte aber trotzdem von Anfang an Kontakt mit Markus, da er auch wissen wollte, wie es mir geht. Es ist natürlich immer schwer mit einem neuen Trainer – du kennst sein System noch nicht, er kennt die Spieler noch nicht und die Routine und das Verständnis sind einfach noch nicht da. Dadurch, dass ich erst vor ein paar Wochen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen bin, dauert es bei mir noch länger. Aber mit der Zeit wird das alles.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Stichwort Zeit: Was habt ihr euch persönlich in nächster Zeit vorgenommen? Habt ihr bestimmte Ziele, eventuell auch wieder mit der Nationalmannschaft?</strong></em></span></p>
<p><strong>Selina Kalmbach:</strong> Ich bin noch im Perspektivkader der Nationalmannschaft drin und auch in regem Austausch mit Bundestrainer Markus Gaugisch. Wenn sich also durch meine Leistungen die Möglichkeit ergibt, dass ich mich wieder auf Lehrgängen oder in Länderspielen präsentieren kann, dann freue ich mich natürlich darüber. Das hängt aber auch stark mit dem Aufstieg zusammen, somit hat dieser in jedem Fall oberste Priorität.</p>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich keine großen Ziele im Hinterkopf habe. Wenn man einmal für Deutschland gespielt hat und bei einem großen Turnier dabei war, möchte man auch weiterhin den Adler auf der Brust tragen. Das größte Ziel in diesem Zusammenhang sind natürlich die Olympischen Spiele. Es ist glaube ich der Traum von jedem Sportler daran teilzunehmen. Für mich geht es jetzt aber erstmal darum, wieder hundertprozentig fit zu werden und Spielminuten zu sammeln. Wenn ich dann eine gute Sommervorbereitung habe und komplett fit in die nächste Saison starten kann, Leistungen zeige und meinem Verein weiterhelfe, hoffe ich, dass ich auch in der Nationalmannschaft wieder eine Chance bekomme.</p></div>
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		<title>Milan Hosseini &#8211; Bronzemedaille bei der EM in Antalya</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-bronzemedaille-bei-der-em-in-antalya/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
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		<category><![CDATA[Milan Hosseini]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Milan Hosseini &#8211; Bronzemedaille bei der EM in Antalya</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Milans bestes Jahr“, so lautete die Schlagzeile auf der Titelseite unserer Ausgabe 27. „Milans noch besseres Jahr“ müsste nun eigentlich über diesem Beitrag stehen, denn die ersten vier Monate 2023 hatten es für Milan Hosseini so richtig in sich. Silber beim Weltcup in Cottbus, die Wahl zum Unterländer Sportler des Jahres 2022, ein guter Auftritt beim EnBW DTB Pokal in Stuttgart und am 15. April nun als absolutes Highlight auch noch der Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Antalya.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Ich möchte mich gerne beim internen Wettkampf mit allen Mitgliedern der Nationalmannschaft für die Weltcups in Cottbus und Stuttgart qualifizieren“, hatte Milan Hosseini Anfang Februar auf seiner News-Seite www.sportathleten.de/milan-hosseini angekündigt – ein aufgrund der Erfolge, die in den folgenden Wochen kommen sollten, eher bescheidenes Ziel. Natürlich konnte sich der 21-Jährige für beide Wettkämpfe qualifizieren.</p>
<p>In Cottbus ließ der Fleiner, der seine turnerischen Grundlagen in der Turnschule der TG Böckingen bei Trainerin Annett Wiedemann gelegt hat, dann erstmals international aufhorchen. Mit einer guten Übung in seiner Spezialdisziplin am Boden zog er als Achter in das Finale ein. Dort sicherte er sich punktgleich mit dem Japaner Kazuma Kaya überraschend den zweiten Platz. „Mit dem Finaleinzug hatte ich mein Ziel eigentlich schon erreicht. Ich wollte in dem hochkarätig besetzten Finale dann einfach noch zeigen, was ich kann. Dass es am Ende ein zweiter Platz wird, damit hätte ich nie gerechnet“, sagte er im Anschluss in seiner gewohnt bescheidenen Art.</p>
<p>Beim EnBW DTB Pokal in Stuttgart absolvierte Milan Hosseini dann im Team Deutschland II seinen ersten Sechskampf in diesem Jahr. Doch ausgerechnet am Boden, wo er sich erneut eine Finalteilnahme erhofft hatte, unterlief ihm ein entscheidender Fehler: „Ich habe seit drei Wochen eine neue Übung mit einem höheren Schwierigkeitsgrad trainiert, die ich zuletzt fehlerfrei geturnt hatte. In Stuttgart bin ich dann aber auf der zweiten Bahn beim Anlauf aus dem Rhythmus geraten und musste mittendrin improvisieren und auf die alte Übung umschalten. So etwas ist mir noch nie passiert“. Dennoch wurde er am Boden 15. von 54 Teilnehmern und war damit bester deutscher Turner. Am Sonntag durfte er im „Mixed Cup“ nochmal turnen. Im Team mit Elisabeth Seitz, Sarah Voss, Anna-Lena König, Andreas Toba und Pascal Brendel konnte er die Silbermedaille hinter Japan und noch vor den USA erturnen.</p>
<p>Im April folgte dann mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in der Türkei der vorläufige Höhepunkt in der Karriere des sympathischen Wahl-Berliners. Bereits in der Qualifikation war er am Boden Vierter unter 87 Teilnehmern geworden und hatte gezeigt, dass er sich im Finale nicht verstecken muss. Obwohl ihm dann bei seiner Final-Übung ein paar kleinere Fehler unterliefen, durfte er sich am Ende hinter dem Engländer Luke Whitehouse und dem israelischen Olympiasieger Artem Dolgopyat über den dritten Platz freuen. „Ich bin super glücklich mit der Medaille und werde wohl noch ein Weilchen brauchen, bis ich den Erfolg richtig realisieren kann. Besser hätte meine erste EM-Teilnahme nicht laufen können. Die ganze harte Arbeit der letzten Wochen und Monate hat sich ausbezahlt“, freute sich Milan Hosseini über seinen Erfolg.</p>
<p>Nun beginnt die Vorbereitung auf das nächste sportliche Highlight: die WM von 30.9. bis 8.10. in Antwerpen. Wir drücken die Daumen!</p></div>
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		<title>Special Olympics Host Town: Heilbronn+Neckarsulm empfangen Chile</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/special-olympics-host-town-heilbronnneckarsulm-empfangen-chile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[SpecialOlypics]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[SpecialOlympicsGermany]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Special Olympics Host Town: Heilbronn+Neckarsulm empfangen Chile</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vom 17. bis 25. Juni 2023 finden in Berlin die Special Olympics Weltspiele statt, das größte in Deutschland jemals dagewesene Sportevent für Menschen mit mentalen und mehrfachen Beeinträchtigungen. Delegationen aus 190 Ländern reisen mit rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus 26 Sportarten nach Berlin, wo über 20.000 freiwillige Helfer für einen reibungslosen Ablauf der Spiele sorgen werden. Ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird von anderen Kontinenten anreisen. Um sich auf Land und Leute einzustimmen, werden die meisten Delegationen schon ein paar Tage vorher nach Deutschland kommen und sich in über 200 Gastgeberstädten akklimatisieren und auf </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wir freuen uns riesig darauf, wenn unsere chilenischen Gäste am 12. Juni endlich in der Region ankommen“, sagt Altin Zhegrova. Gemeinsam mit der Heilbronner Inklusionsbeauftragten Irina Richter und der stellvertretenden Amtsleiterin des Kultur- und Sportamts Neckarsulm, Jessica Korber, arbeitete der Abteilungsleiter Sport des Schul-, Kultur- und Sportamts Heilbronn im Rahmen eines Organisationsgremiums in den letzten Monaten einen Großteil des „Host Town Program“ aus.</p>
<p>Beratende Unterstützung erhielt das Organisationsteam dabei durch den „Runden Tisch Sport &amp; Inklusion“, dem unter anderem auch die SPORTHEILBRONN-Redaktion angehört. In dem Expertenrat treffen sich seit 2022 regelmäßig abends Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Inklusion sowie aus dem Sport, darunter die LIVE-Teilhabeberatenden (LIVE = Lokal Inklusiv Vereintes Engagement), die ausgebildet wurden, um für mehr Inklusion im Sport zu sensibilisieren. Gemeinsam entwickelt man Ideen, begutachtet kritisch die Vorschläge des Orgateams und setzt neue Impulse.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hand in Hand stellte man für die Gäste aus Südamerika ein viertägiges Programm auf die Beine, das den Aufenthalt in der Region zu einem unvergesslichen Erlebnis machen soll.</p>
<p>Nach der Anreise am 12. Juni werden den Delegationsmitgliedern erstmal ihre Unterkünfte zugewiesen. Abhängig von der jeweiligen Sportart übernachten voraussichtlich zwei Drittel der Athletinnen und Athleten in Heilbronn, ca. ein Drittel wird in Neckarsulm untergebracht.</p>
<p>Am Dienstag, dem ersten kompletten Tag in der Region, dürfen sich die chilenischen Sportlerinnen und Sportler auf einen erlebnisreichen „Heilbronn-Tag“ freuen, der mit sportlichen Betätigungen beginnt. Am Nachmittag geht es zur experimenta, wo sie den Sport für ein paar Stunden vergessen und stattdessen in die Naturwissenschaft eintauchen können.</p>
<p>„Für den Dienstagabend haben wir uns überlegt, dass wir ein kulinarisches Teamevent auf die Beine stellen. Beim ‚Runden Tisch‘ entstand dann die Idee, den Chilenen die schwäbische Kultur beim gemeinsamen Spätzlemachen näherzubringen“, berichtet Altin Zhegrova. „Unter Anleitung des im regionalen Sport aktiven Kochs Michael Walz werden die hungrigen Sportlerinnen und Sportler am Abend deshalb Spätzle zubereiten, die sie beim anschließenden gemeinsamen Abendessen dann auch gleich verspeisen können.“</p>
<p>Mittwochs steht für die Delegation ein Besuch des Audi-Forums sowie eine Audi-Werksbesichtigung an. Das Highlight des Aufenthalts in der Region findet dann abends zum Abschluss mit dem inklusiven Sportfest im Neckarsulmer Pichterich-Stadion statt. Ist das chilenische Team bei den vorangehenden Programmpunkten mehr oder weniger noch unter sich, gibt es hier die Möglichkeit zur Begegnung mit der Öffentlichkeit. Zusätzlich zu zahlreichen gemeinsamen Sportangeboten mit Vereinen aus der Region haben die Organisatoren den Schwerpunkt vor allem auf den musikalischen Teil des Abends gelegt. So werden die Band Better Than sowie DJ SVEN und Mr Scheld den Sportlerinnen und Sportlern wie auch den „externen Besuchern“ im Rahmen der Athletendisco kräftig einheizen.</p>
<p>Noch waren zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht alle Programmpunkte in trockenen Tüchern, doch ist eines sicher: der Aufenthalt in Heilbronn und Neckarsulm wird den Gästen definitiv in positiver Erinnerung bleiben.<br />„Wir müssen bei aller Planung immer bedenken, dass die Delegation hier ist, um in Berlin möglichst sportlich erfolgreiche Weltspiele zu absolvieren. Deshalb versuchen wir einen Mittelweg zu finden, um den Athletinnen und Athleten zwar neue Eindrücke zu vermitteln, sie aber auf der anderen Seite nicht mit zu viel Input abzulenken“, erklärt Altin Zehgrova. „Wir werden bei allen Programmpunkten flexibel bleiben und es den Einzelnen überlassen, ob sie teilnehmen möchten.“</p>
<p>Wenn die chilenische Delegation am 15. Juni nach Berlin abreist, wird sie auf ihrem Weg in die Hauptstadt von den Heilbronner und Neckarsulmer Host Town-Organisatoren begleitet. Sport-Bürgermeisterin Agnes Christner wird dabei die Stadt Heilbronn bei der Eröffnungsfeier der Weltspiele repräsentieren.<br />Wert legt man von Seiten des Organisationsteams vor allem darauf, dass die vier Tage im Juni keine Eintagsfliege sein sollen. „Wir werden uns danach nicht zurücklehnen und uns selbst auf die Schulter klopfen, weil wir jetzt mal etwas Inklusives gemacht haben“, stellt Altin Zhegrova fest. Vielmehr soll das Host Town-Projekt nur ein Impuls sein, um nachhaltige Strukturen für das Thema Sport und Inklusion zu schaffen.</p>
<p>Vor Kurzem stellte der Heilbronner Gemeinderat zudem Finanzmittel zur Verfügung, um ein Inklusionslabel für die Heilbronner Sportvereine ins Leben zu rufen. „Es soll zum einen signalisieren, welcher Verein für welche Art von Beeinträchtigung zugänglich ist. Zum anderen soll es aber auch Anreize für Vereine geben, ihre Übungsleiter entsprechend zu qualifizieren und sich der Inklusion weiter zu öffnen“, so Altin Zhegrova. Wissenschaftlich begleitet wird der Aufbau des Inklusionslabels vom Dualen Studenten des Schul-, Kultur- und Sportamts, Niklas Schmidt, im Rahmen seiner Bachelorarbeit.</p>
<p>All diese Maßnahmen sollen dazu dienen, das Thema Leben mit Behinderung öffentlich sichtbarer zu machen. Bereits jetzt arbeitet man in der Heilbronner Stadtverwaltung darauf hin, weitere Events in diesem Bereich zu veranstalten.</p>
<p>Was uns in der SPORTHEILBRONN-Redaktion bei der ganzen Host Town-Thematik vor allem gefällt, ist die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten Heilbronn und Neckarsulm, die sich in früheren Tagen allzu oft als Rivalen betrachtet hatten. Weiter so!</p>
<p>Besonders drücken wir an dieser Stelle der Behindertensportgemeinschaft (BSG) Neckarsulm die Daumen. Sie wird bei den Weltspielen in Berlin mit Inna und Elvira Amirov, David Sanzenbacher, Salih Yalcin und Rozaliya Khudeeda im Schwimmen, sowie mit den Unified-Fußballern Ralf Andrasch, Ömer Cümen, Mert Karaman und Thorsten Lux für Deutschland auf Medaillenjagd gehen.</p>
<p>Fotos: SO Chile; SOD Sascha Klahn</p></div>
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		<title>Mirko Grosche &#8211; Judo-Meistertrainer aus Flein</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/mirko-grosche-judo-meistertrainer-aus-flein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:23:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Mirko Grosche wurde als aktiver Judoka einst DDR-Jugendmeister und trainierte mit den Besten der Welt in der Nationalmannschaft. Heute, mit 55 Jahren, ist er es, der die Besten der Welt trainiert. Und dennoch ist der Wahl-Fleiner in der Unterländer Sportszene ein eher unbeschriebenes Blatt. Im zarten Alter von 21 Jahren hatte sich der gebürtige Dresdener entschieden, seine aktive Laufbahn zu beenden – drei Kreuzbandrisse waren einfach zu viel. Es folgte eine beispiellose Trainerkarriere, die mit dem Umzug in den Westen begann und momentan in der Zusammenarbeit mit den besten Judoka des Landes ihren Höhepunkt findet. Seine Athletinnen, wie z.B. Katharina Menz, Anna-Maria Wagner und Alina Böhm, erkämpften sich schon Olympia-Medaillen, Welt- und Europameistertitel, Deutsche Meisterschaften und unzähliges internationales Edelmetall. Wir haben uns mit dem Cheftrainer der ARGE Judo Baden-Württemberg zum gemeinsamen Frühstück getroffen, um über seine eigene sportliche Karriere, seinen besonderen Weg ins Traineramt, die prägenden Unterschiede zwischen den Sportsystemen in der DDR und in Westdeutschland, sowie die Etablierung des erfolgreichen Judo Top-Teams Baden-Württemberg zu sprechen. Text: Lara Auchter</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Mirko, du wohnst in Flein, dein Dialekt verrät aber, dass du eher ein „Neigschmeckter“ bist. Wie sieht denn dein persönlicher und beruflicher Background aus?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ursprünglich komme ich aus Dresden. Mit 13 Jahren bin ich dann nach Leipzig an die Kinder- und Jugendsportschule gewechselt und habe dort mein Abitur gemacht. Danach blieb ich in Leipzig und studierte Sportwissenschaften – das hieß damals noch Diplom-Sportlehrer – mit dem Schwerpunktfach Judo. Ich bin letztendlich als Pädagoge ausgebildet worden, um Sportler zu unterrichten.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wie bist du zum Judo gekommen?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Zum Sport kam ich durch meine beiden Schwestern, die auch Judo gemacht haben. Ich war dann in einer Betriebssportgemeinschaft (BSG) in Dresden und wurde mit 11 Jahren von einem Trainer des Landestrainingszentrums (TZ) Dresden angesprochen, ob ich einmal die Woche vorbeischauen möchte. In der BSG waren ehrenamtliche Trainer beschäftigt und ich merkte recht schnell, dass sie mich nicht weiterbringen können. Also traf ich als Kind die wichtige Entscheidung, ans TZ zu wechseln und den Weg in den professionellen Judosport zu gehen.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Dann ging es nach Leipzig&#8230;</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ja genau, durch das TZ bin ich dann an die Kinder- und Jugendsportschule gekommen. Das war etwas Besonderes, da es nicht so leicht war, dort einen Platz zu bekommen.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Dies war der Startschuss deiner eigenen aktiven Judokarriere. Was hast du alles erreicht?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ich war DDR-Jugendmeister und habe mich auch für die prestigeträchtigen „Jugendwettkämpfe der Freundschaft“ qualifiziert. Dann habe ich mir aber leider das Kreuzband gerissen. Ich war auch für kurze Zeit in der Nationalmannschaft. Weil es damals in der DDR keine Junioren-Nationalmannschaft gab, durfte ich mit den Profis trainieren, mit Weltklasse-Judoka und Olympiasiegern. Danach ging es mit dem Verletzungspech weiter und ich erlitt meine Kreuzbandrisse zwei und drei. Danach musste ich mich entscheiden, ob ich meine aktive Karriere mit dem Risiko einer weiteren Knieverletzung fortsetze oder meine Trainerkarriere beginne.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Bekanntlich folgte dann der Beginn der Trainerkarriere.</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Genau, mit 21 Jahren habe ich mich entschieden nicht weiterzumachen. Ich habe damals das Angebot bekommen als Trainer zu arbeiten, obwohl ich dies im DDR-System eigentlich gar nicht durfte, da ich noch kein abgeschlossenes Studium hatte. Ich habe erstmal im Jugendbereich gearbeitet und eine Schulklasse bis zum Abschluss geleitet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wie kam es dazu, dass du den Schritt in den Westen, nach Baden-Württemberg, gegangen bist?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ich hatte in Leipzig keine feste Trainerstelle und eine ungewisse Zukunft, besonders als nach der Wende viele Trainer entlassen wurden. Dann kam hier aus Baden-Württemberg das Angebot. Man hatte Anfang der 1990er-Jahre eine Trainer-Offensive gestartet, um den Leistungssport zu professionalisieren. Mein ehemaliger Trainer Wolf-Rüdiger Schulz aus Leipzig war schon hier und hat mich gefragt, ob ich auch herkommen möchte. Ich habe dann einen Vierjahresvertrag unterschrieben und es ging los (lacht).</p>
<p><em><strong><span style="color: #0080c8;">Das war nur kurze Zeit nach der Wende. Die Umgewöhnung von der „alten DDR-Schule“ in den Westen war bestimmt nicht leicht &#8230;</span></strong></em></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ich kam 1993 nach Baden-Württemberg, da gingen die meisten, die direkt nach der Wende gekommen waren, schon wieder zurück in den Osten. Ich hatte aber kein Problem mit der Sozialisierung, vor allem da ich im Sport offene Türen eingerannt bin und überall willkommen war. Die Sportler wollten mit mir zusammenarbeiten und professionell betreut werden, die sportlichen Ziele waren auch dieselben. Deswegen haben wir uns super verstanden. Es war eine schöne Erfahrung für mich.</p>
<p><em><strong><span style="color: #0080c8;">Was war der größte Unterschied zwischen Ost und West, mit dem du umgehen musstest?</span></strong></em></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Nach der Wende war plötzlich alles freiwillig. Es konnte jeder umherreisen und man musste dafür nichts Besonderes mehr geleistet haben. Dadurch ging im Osten die Motivation von vielen jungen Athleten verloren, auch weil man sie in den kollidierenden Systemen nicht richtig unterstützt hat. In der DDR war der Erfolg Pflicht. Eine gewisse Leistung wurde immer erwartet und darauf wurde spezifisch hingearbeitet. Im Westen gab es dagegen hoch motivierte Athleten, die von sich aus entschieden haben, dass sie ihr Hobby professionell betreiben wollen. Erfolg war keine Pflicht und in gewisser Weise war auch kein Druck dahinter. Der Druck ist in Deutschland inzwischen jedoch wieder größer geworden, da Sportler durch die Bundeswehr oder die Polizei finanziell abgesichert sind, dafür aber auch Leistung bringen müssen. Der Druck kommt hier also, wenn finanzielle Mittel dahinterstecken. In der DDR war das Geld an sich kein Problem. Dafür war man aber seinen Job los, wenn sich kein Erfolg einstellte. Sportler und Trainer wurden auch entlohnt und wertgeschätzt, wenn sie erfolgreich waren. Diese Wertschätzung fehlt mir hier in der heutigen Zeit.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wo bist du nach deiner Ankunft in Baden-Württemberg gestartet?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Damals war Sindelfingen auch schon Bundesstützpunkt, also war ich von Anfang an dort aktiv. Ich sollte aber auch den Landesstützpunkt in Karlsruhe mit abdecken, und so war ich jeweils dreimal die Woche in Sindelfingen und zweimal in Karlsruhe beim Training. Ich hatte eigentlich vor, in Pforzheim eine Wohnung zu suchen. Meine damalige Freundin arbeitete aber in Böblingen und somit zogen wir dorthin. Später fiel Karlsruhe weg, es kam aber der Olympiastützpunkt (OSP) in Stuttgart dazu. Dort sind wir zwar super ausgestattet, dennoch sind zwei Trainingsstätten nicht ideal, da wir zwischen Sindelfingen und Stuttgart pendeln. 2025 bekommen wir aber direkt am OSP einen neuen Campus, der dann der Bundesstützpunkt Judo und unsere einzige Trainingsstätte sein wird.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Wie kam es dann dazu, dass du dich im Landkreis Heilbronn in Flein niedergelassen hast?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Meine jetzige Partnerin kommt aus der Region. Damals wurde uns von ihren Eltern ein Bauplatz in Flein angeboten. Nach reichlicher Überlegung haben wir uns entschieden, dort unser Eigenheim zu bauen. Also zogen wir 2007 nach Flein, um den Bau aus der Nähe zu verfolgen. 2010 war das Haus dann fertig.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Beschreibe uns deinen Werdegang als Trainer. Du hast Spitzenathleten geformt. Wie hast du das geschafft?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ich wurde 2017 Cheftrainer der ARGE Baden-Württemberg. Davor war ich lange Jugendtrainer. Als ich angefangen habe, gab es noch keine internationalen Meisterschaften im Jugendbereich. Die kamen erst später dazu. Ich habe immer in Richtung Zukunft gearbeitet und die Basis dafür gelegt, dass die Athleten im Seniorenbereich erfolgreich sein können. Ich fand das gut, weil man dann nicht den Druck hatte, bei Meisterschaften erfolgreich sein zu müssen. Andere Länder sahen das aber anders, und so wurden u.a. U21- und U23-Meisterschaften eingeführt. Wir konnten dort aber gut abschneiden, haben eigentlich immer internationale Medaillen im Juniorenbereich geliefert und konnten zeigen, dass es unter unseren Bedingungen möglich ist, internationale Spitzenleistungen und Titel zu erringen. Als es 2017 jedoch darum ging, Sindelfingen als Bundesstützpunkt zu erhalten, mussten auch im Erwachsenenbereich Titel her.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mirko Grosche und seine Top-Team Athletinnen (stehend von links) Alina Böhm (Europameisterin), Katharina Menz (Vizeweltmeisterin), Lea Schmid (Vizeeuropameisterin U23) und vorne Anna-Maria Wagner (Olympia-Dritte und Weltmeisterin).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>So kam dann das Judo Top-Team Baden-Württemberg zustande&#8230;</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ja genau. Ich wollte Sportler haben, die nicht nur bei uns ausgebildet werden und im Profibereich dann mit anderen Stützpunkten erfolgreich sind, sondern Athleten, die an unserem Stützpunkt und mit unseren Trainern in Baden-Württemberg Erfolge feiern. Auch hat der Deutsche Judo-Bund zu wenige finanzielle Mittel, um alle Athleten ausreichend zu fördern. Dort kann man über alle Gewichtsklassen hinweg pro Wettkampf nur sechs bis maximal acht Topsportler fördern, die anderen bleiben auf der Strecke. Deshalb müssen wir als Region unsere Sportler selbst unterstützen und Landesmittel einsetzen. Es war schon immer meine Intention, dass wir den besten Sportlern Baden-Württembergs zusätzlich zur Förderung vom deutschen Judo-Bund finanziell unter die Arme greifen. Das Top-Team ist für mich auch eher ein Ehrenamt. Es macht einfach Spaß, mit diesen Spitzensportlern zu arbeiten.</p>
<p><span style="color: #0080c8;"><em><strong>Hast du ein Erlebnis als Trainer, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Und hat ein Erfolgstrainer wie du noch Ziele?</strong></em></span></p>
<p><strong>Mirko Grosche:</strong> Ich war im letzten Olympia-Zyklus viel mit der Nationalmannschaft unterwegs und habe mit den Topathletinnen zusammengearbeitet. Der Weltmeistertitel von Anna-Maria Wagner 2021 war schon ein echtes Highlight, und es macht mich stolz, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Mein Ziel ist es, auf jeden Fall bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 dabei zu sein, da es ja in Tokio nicht geklappt hat. Jetzt bin ich beim Landessportverband angestellt und hätte deshalb eigentlich keine Berechtigung, um dabei zu sein, aber es werden dennoch nationengebundene Tagesakkreditierungen ausgestellt. Ich denke, dass ich über diesen Weg dann dennoch als Trainer an den Wettkampftagen von Anna-Maria Wagner, Alina Böhm und Katharina Menz dabei sein kann. Das wäre mein Wunsch.</p></div>
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			</item>
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		<title>Jugendliche im Ehrenamt: Vereine müssen von alter Denkweise weg</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/jugendliche-im-ehrenamt-vereine-muessen-von-alter-denkweise-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Jugendliche im Ehrenamt: Vereine müssen von alter Denkweise weg</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Die Jugend von heute interessiert sich nicht mehr für das Ehrenamt.“ – „Der Verein zählt für die jungen Leute nichts mehr.“ – „Die sitzen nur noch daheim und daddeln an der Konsole.“ – „Von denen will keiner mehr helfen. Und wenn doch, dann nur gegen Bezahlung.“ – Aussagen wie diese haben wir alle schon zur Genüge gehört. Sind es Sprüche wie diese, denen die Jugend ihr oftmals schlechtes Image zu verdanken hat? Gut möglich. Eines ist aber sicher: „Die jungen Leute von heute“ sind weit besser als ihr Image, nur ticken sie eben etwas anders als „die grauhaarigen alten Männer“ in den Vorständen. Um dieses Thema zu diskutieren, haben wir fünf Jugendliche und fünf Vereinsfunktionäre zu einer Diskussionsrunde in den Sportpark der TG Böckingen eingeladen. Welche Ansätze in dieser konstruktiven und überaus spannenden Runde zu Tage gebracht wurden, versuchen wir auf diesen drei Seiten wiederzugeben. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Spannende Diskussionsrunde im Sportpark der TG Böckingen. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Regelmäßige SPORTHEILBRONN-Leser werden sich an die Ausgabe 27 vom Februar 2023 erinnern, als wir in unserer Rubrik „Stille Helden des Sports“ die B-Jugend-Handballerinnen Lotte Käß, Line Büttner, Ella Hübschmann und Greta Tennstedt von der HSG Heilbronn für ihren ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt hatten. Ein paar Seiten weiter hinten haben wir über die junge Slalom-Pilotin Hannah Baier vom Motorsportclub Heilbronn (MCH) berichtet, die uns damals im Rahmen des Gesprächs erzählte, dass sie ganz selbstverständlich mit ihren Freunden aus der MCH-Jugendgruppe bei Veranstaltungen des Vereins mithilft.</p>
<p>Schnell ist daraus die Idee gereift, das Thema Nachwuchs im Ehrenamt gemeinsam mit den Jugendlichen und mit der „grauhaarigen Fraktion“ aus den Vereinsspitzen zu diskutieren. Mit Lotte, Line, Ella und Hannah sowie dem 18-jährigen MCH-Jugendleiter Nico Chelminiacki auf der einen und Matthias Künzel (Leiter HSG Heilbronn), Rosemarie Just-Espert (Abteilungsleiterin Leichtathletik TSG Heilbronn), Andreas Baier und Robert Chelminiacki (beide Nachwuchstrainer MCH), sowie Swenja Horter (HSG Heilbronn, Trollinger Marathon) auf der anderen Seite entwickelte sich eine zweieinhalbstündige Diskussionsrunde.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nico Chelminacki</em></p></div>
			</div>
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hannah Baier</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Allgegenwärtiger Helfermangel</strong></p>
<p>Helfer sind quasi bei allen Sportevents Mangelware, wie Rosemarie Just-Espert weiß. „Wenn wir zum Beispiel im Frankenstadion eine Veranstaltung haben, brauchen wir Leute zum Auf- und Abbauen, Kampfrichter und viele weitere Helfer. Unsere Mitglieder machen fast durch die Bank selbst Wettkampfsport und sind jedes Wochenende unterwegs. Ich kann sie nicht zwingen, dann auch noch bei unseren Veranstaltungen ehrenamtlich zu helfen“, so die Leichtathletik-Abteilungsleiterin der TSG. Swenja Horter klappert seit Wochen verschiedene Vereine ab, um Helfer für den Trollinger Marathon zu finden. „Obwohl die Leute sogar eine kleine Aufwandsentschädigung für ihre Vereine bekommen würden, findest du fast niemanden“, so die an vielen Fronten aktive Sportmanagerin.</p>
<p>Deshalb haben zahlreiche Vereine inzwischen auf ein Punktesystem umgestellt, das die Mitglieder dazu verpflichtet, Arbeitsstunden abzuleisten oder alternativ abzubezahlen. „Leider geben viele lieber Geld als sich zwei Stunden an den Grill zu stellen“, so Swenja Horter.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Die Jugend ans Ehrenamt heranführen</strong></p>
<p>Einen Schritt weiter ist hier der Motorsportclub Heilbronn. Andreas Baier und Robert Chelminiacki berichten, wie beim MCH der Nachwuchs mehr und mehr Verantwortung übernimmt: „Für unsere besten Fahrer aus der Altersgruppe 16 bis 23 Jahre haben wir das ‚Team Hornet‘ installiert, ein Förderprogramm mit eigener Budgetplanung und eigener Logistik. Die jungen Sportler kümmern sich dabei eigenverantwortlich um alles, um tiefere Einblicke in die Vereinsarbeit zu bekommen. Wir beide stehen ihnen mit einem kontrollierenden Auge als Berater zur Seite.“</p>
<p>Matthias Künzel setzt mit der HSG Heilbronn auf Anreize abseits des Sports und nutzt sein Netzwerk, um junge Sportlerinnen und Sportler mit „Goodies“, wie z.B. Einsparungen bei den Führerschein-Gebühren, enger an den Verein zu binden.</p>
<h3><strong>STOP!!!!!!!!!!!!!!!!!</strong></h3>
<p>An diesem Punkt der Diskussion wird uns ein wichtiger Grund bewusst, weshalb in den Vereinen oft eine große Lücke zwischen Funktionären und Jugendlichen klafft: Bis zu diesem Zeitpunkt haben 36 Minuten lang nur die fünf „Oldies“ geredet, während die „Youngster“ sich aufs Zuhören beschränkt haben.</p>
<p>„Am Anfang ist die Schwelle mitzumachen meist groß, bis man die Leute kennt. Nach einiger Zeit traut man sich dann aber mehr zu“, sagt Line Büttner – eigentlich in einem anderen Zusammenhang. Doch die Aussage trifft exakt auch auf unsere Gesprächsrunde zu.</p>
<p>Diese Situation spiegelt die gesamte Diskussion um „die jungen Leute von heute“ und deren vermeintliche Unlust aufs Ehrenamt wider. Während die Erwachsenen reden, kommen die Jugendlichen nicht zu Wort. Deshalb verlassen wir an dieser Stelle nun die Sichtweisen der Funktionäre und konzentrieren uns auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nachwuchskräfte.</p>
<p><strong>Wer sind eigentlich die Vorstandsmitglieder?</strong></p>
<p>„Für uns war es wichtig, auch die anderen Leute aus dem Verein kennenzulernen und zu wissen, wer eigentlich die Vorstände sind. Diese konnten wir bei den verschiedenen Events, bei denen wir geholfen haben, kennenlernen“, berichtet Ella Hübschmann. Lotte Käß ergänzt: „Wir kennen die Vorstandsmitglieder jetzt aber nur, weil wir selbst die Initiative ergriffen haben. Natürlich hat der Vorstand viel um die Ohren. Aber uns fehlt es eben komplett, dass er mal auf die Jugend zukommt, unsere Spiele oder ein Training besucht. Der einzige Kontakt zwischen dem Vorstand und anderen Spielerinnen und Spielern aus den Nachwuchsteams besteht dann, wenn in der WhatsApp-Gruppe ein Fest angekündigt und gleich mitgeteilt wird, welche Mannschaft in welcher Schicht dort arbeiten muss. Wie soll da abseits vom Spielfeld eine Bindung zum Verein entstehen?“</p>
<p>Robert Chelminiacki pflichtet den Handballerinnen bei. „Wir haben beim MCH rund 220 Mitglieder, von denen ich vielleicht 40 oder 50 gut kenne. Bei euch Jugendlichen muss das ja noch viel extremer sein. Wenn ich die als Vorstandsmitglied nicht mal kenne, wie sollt ihr sie dann kennen?“</p>
<p>Der Motorsportclub Heilbronn hat die Zeichen der Zeit erkannt und vor zweieinhalb Jahren trotz interner Widerstände bestehende Strukturen aufgebrochen: Robert Chelminiacki stellte sich nicht weiter als Jugendleiter zur Verfügung. Dafür kandidierte sein Sohn Nico, der damals gerade 16 Jahre alt war.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ein 16-jähriger wird ins Vorstandsamt gewählt</strong></p>
<p>Bis Nico Chelminiacki tatsächlich zum neuen MCH-Jugendleiter gewählt wurde, war eine clubinterne Revolution notwendig – sowohl bei den alteingesessenen als auch bei den jungen Vereinsmitgliedern, wie Hannah Baier zu berichten weiß: „Wir haben einen echten Aufstand gestartet, das war eine sehr schwere Geburt. Genau die Älteren, die sonst immer meckern, dass wir Jungen nichts machen, waren komplett dagegen, dass so ein junger Kerl ein Vorstandsamt übernehmen soll. Wir wussten, dass die Jugend komplett bei der Hauptversammlung erscheinen und für Nico stimmen muss, wenn wir erfolgreich sein wollen. Da gab es aber einige Jugendliche, die schlichtweg kein Interesse daran hatten, sich mit den ‚alten grauen Männern‘ in eine langweilige Versammlung zu setzen. Denen ist es eigentlich egal, wer im Vorstand sitzt – es sei denn, man macht ihnen klar, welchen Mehrwert sie durch ein junges Vorstandsmitglied bekommen bzw. was sie sich abschminken können, wenn wir unsere Ideen nicht durchsetzen können.“</p>
<p>Die Argumente der 20-Jährigen waren sehr überzeugend, denn der Nachwuchs erschien vollzählig zur Versammlung, überstimmte die Älteren und brachte seinen Kandidaten ins Amt. Der Motorsportclub Heilbronn hat seither einen Jugendleiter, der auf Augenhöhe mit der MCH-Jugend sprechen kann und dabei weit offenere Ohren als sein Vorgänger findet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Jugendliche Vertreter im Vorstand könnten in diese Thematik Einblicke bekommen, die sie an ihre Teamkollegen weitergeben könnten.“ Einen wichtigen Aspekt nennt Line Büttner: „Das wäre nochmal etwas ganz anderes als wenn wir am Spieltag Brötchen verkaufen. Wir könnten tatsächlich zum Teil mitgestalten und unsere Meinung bei Vorstandsentscheidungen mit einbringen. Das wäre ein Mehrwert für alle Seiten.“</p>
<p>Matthias Künzel beobachtet, wie er berichtet, für die HSG Heilbronn schon länger das Konzept des Heilbronner Jugendgemeinderats und liebäugelt mit einem zusätzlichen Beisitzerposten für einen Jugendvertreter, der als Sprachrohr zum Nachwuchs agieren kann. „Für den Anfang müsste es gar nicht gleich ein fester Vorstandsposten sein“, ergänzt Andreas Baier. „Es wäre schon mal ein erster Schritt, wenn man eine Vorstandssitzung, an der es dann auch nicht gleich ganz tief in finanzielle Themen gehen muss, für junge Zuhörer öffnet und ihnen so erste Einblicke gibt.“</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Von links: Lotte Käß, Line Büttner und Ella Hübschmann</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ein Jugend-Gremium im Vorstand?</strong></p>
<p>Wir stellen einen Vorschlag in den Raum: Was würden beide Seiten davon halten, ein Jugend-Gremium im Vorstandskreis einzurichten, das aus mehreren Jugendlichen besteht und im Gesamtvorstand eine gemeinsame Stimme hat? Für einen einzelnen interessierten Jugendlichen wäre die Hemmschwelle nicht so groß, sich allein mit lauter Personen an den Tisch zu setzen, die über 30 Jahre älter sind. Und der Verein hätte den Vorteil, dass er Jugendliche an die Vereinsarbeit heranführen könnte, ohne gleich die Kontrolle abgeben zu müssen.</p>
<p>„Das finde ich eine super Idee, denn wir wissen ja überhaupt nicht, was im Hintergrund abläuft“, sagt Ella Hübschmann. „Wenn Jugendliche hier mehr Einblicke bekommen würden, könnten sie so manche Entscheidung verstehen, über die sie vielleicht sonst den Kopf schütteln würden.“ Auch Lotte Käß stimmt zu: „Die meisten machen sich keine Gedanken darüber, wie ein Verein funktioniert bzw. dass er sich auch irgendwie finanzieren muss und dafür Organisation und Arbeit nötig sind. Es ist einfach immer so, dass ‚die da oben‘ sagen, was gemacht werden muss.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Die Vereinssatzung überprüfen und ändern</strong></p>
<p>Vorteil von Andreas Baiers Ansatz wäre, dass ein Verein sofort erste Maßnahmen ergreifen könnte, um einen Teil der „Learnings“ aus unserer Diskussionsrunde umzusetzen. Denn Swenja Horter erkennt richtig, dass es in vielen Vereinen noch gar keine rechtlichen Möglichkeiten gibt, um Jugendlichen den Weg in ein Vorstandsamt zu ebnen: „Die Satzungen sind teilweise so uralt, dass für Vorstandsmitglieder noch ein Mindestalter von 21 Jahren vorgeschrieben ist. Deshalb sollten Vereine proaktiv ihre Satzungen überprüfen, um gegebenenfalls bei ihrer nächsten Hauptversammlung reagieren zu können und durch eine Satzungsänderung überhaupt erstmal die Voraussetzungen zu schaffen, damit jemand wie Nico mit 16 Jahren in den Vorstand gewählt werden kann.“</p>
<p><strong>Mehr Wertschätzung für Jugendliche</strong></p>
<p>Auch wenn Hannah, Nico, Lotte, Line und Ella betonen, dass sie gerne im Verein helfen und die Vereinsarbeit nicht als Arbeit sondern als Teil ihrer Freizeit ansehen, hätten sie eines doch gerne als Lohn für ihren Einsatz: WERTSCHÄTZUNG! „Das danke sagen wird von den Älteren oft vergessen“, weiß Hannah Baier. „Wir hatten beim MCH eine Veranstaltung, bei der Nico und ich den Großteil organisiert haben und auch vor Ort im Dauereinsatz waren. Da kam dann tatsächlich einer zu mir und hat sich beschwert, dass wir Junge nichts machen. So etwas ist dann ein Schlag ins Gesicht. Solche Leute scheren alle über einen Kamm und machen sich nicht mal ansatzweise die Mühe zu erkennen, dass es bei uns, genauso wie bei den Älteren, solche und solche gibt.“</p>
<p><strong>Fazit: Es liegt nicht nur an der Jugend!</strong></p>
<p>Allein Hannahs Geschichte zeigt, wie groß die Kluft zwischen den Generationen aktuell ist. Sicherlich gibt es viele Jugendliche, die ihrem Image gerecht werden und keinen Bock auf Vereinsarbeit haben. Doch es gibt sicherlich genauso viele, die sich gerne mehr mit einbringen möchten. Hier sind aber nicht die Jugendlichen gefordert, sondern vielmehr die Vorstände. Kommuniziert mit der Jugend. Gebt ihnen Einblicke hinter die Kulissen. Schafft die rechtlichen Voraussetzungen für das, was ihr fordert. Und vor allem: Springt über euren Schatten und sagt auch mal DANKE.</p>
<p>Ein spannendes Thema, das wir auch künftig weiterverfolgen werden.</p></div>
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		<title>STILLE HELDEN des Sports: Adrian Spranz und Robin Stajduhar (BSG Neckarsulm)</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/stille-helden-des-sports-adrian-spranz-und-robin-stajduhar-bsg-neckarsulm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Helden des Heilbronner Sports]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Spranz]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Stajduhar]]></category>
		<category><![CDATA[STILLEHELDEN]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Ich hätte da zwei richtig gute Jungs, die eine Würdigung in eurem Magazin verdient hätten“ – mit dieser Nachricht schlug Heike Acker, Vorsitzende der Behindertensportgemeinschaft Neckarsulm, Adrian Spranz und Robin Stajduhar für unsere Rubrik „Stille Helden des Sports“ vor. Heike Acker weiß, wovon sie spricht, wurde sie doch selbst auch schon mehrfach für ihr Engagement ausgezeichnet. Gerne sind wir ihrem Vorschlag nachgekommen und haben uns mit ihr und den beiden jungen Trainern getroffen.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Adrian Spranz (links) und Robin Stajduhar. Foto: SPORTHEILBRONN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Robin und Adrian sind beide Schüler an der Heilbronner Lindenparkschule. Beide vereint ihre Begeisterung für den Sport und das Ehrenamt.<br />„Ich habe gesehen, wie Robin hier sehr gut Fußball spielt und dann habe ich ihn einfach mal angesprochen“, beschreibt Heike Acker ihr erstes Treffen mit Robin. Während des Treffens fragte sie ihn, ob er sich vorstellen könnte, als Trainer für die Behindertensportgemeinschaft Neckarsulm tätig zu werden.</p>
<p>Der 17-Jährige, der selbst für die A-Jugend der TG Böckingen spielt, war sofort überzeugt. Robin hat zwar seitdem einen noch volleren Terminkalender, aber er kommt, wie er grinsend berichtet, laut seinem Vater nach dem Training immer glücklich nach Hause. Auch erzählt er, dass ihm die Abwechslung im Vergleich zum eigenen, eher leistungsorientierten Training gut tut, da beim Training mit der BSG nicht immer alles nur ernst ist, sondern auch viel gelacht wird. Nur Spaß zu haben geht allerdings auch nicht. So hat Robin, der im Juni mit der BSG zu den Special Olympics Weltspielen nach Berlin fährt, ambitionierte Ziele: Er möchte eine BSG-Damenmannschaft aufbauen, die dann bei den World Games 2027 in Australien teilnehmen soll.</p>
<p>Ähnliche Ziele verfolgt auch unser zweiter „stiller Held“ Adrian Spranz. Der 16-Jährige spielt seit Jahren selbst Basketball und auch er konnte sich den überzeugenden Worten von Heike Acker nicht entziehen. Auch bei ihm war nicht viel Überzeugungsarbeit nötig, denn Adrian macht die Arbeit mit den beeinträchtigten Sportler:innen ebenso sehr viel Freude – sogar so viel, dass er sich darüber hinaus auch noch bei den kleinen „Wasserratten“ des inklusiven Sportvereins engagiert.</p>
<p>Der junge Nachwuchstrainer weiß viel Positives zu berichten. So ist er immer wieder begeistert von der Freude und Disziplin der BSGler, für die das Training das Highlight der Woche ist. <br />Diese Begeisterung macht das Training natürlich sehr einfach. „Die Sportler machen alles, was ich sage, und sie verpassen keine einzige Trainingseinheit“, erzählt uns Robin.<br />Heike Acker ist besonders begeistert von der Zivilcourage, die die beiden Jungs auch außerhalb des Trainings in ihrem Freundeskreis zeigen, z.B. wenn von Teamkameraden mal wieder blöde Sprüche wie „die können ja gar nichts“ kommen. Dann werden die beiden auch mal etwas lauter, besonders bei Leuten, die selbst kein bisschen Sport machen. „Manchmal laden wir unsere Freunde auch einfach selbst mal zum Training ein, damit sie sich ein Bild machen können, wie gut die Sportlerinnen und Sportler der BSG wirklich sind“, erzählen uns Robin und Adrian zum Abschluss.</p>
<p>Lieber Robin, lieber Adrian, wir wünschen euch alles Gute für euren weiteren Weg. Ihr seid für uns echte „stille Helden“. Ganz besonders im Hinblick auf die World Games wünschen wir viel Erfolg und nur das Beste für eure Zukunft. Vielen Dank für euer tolles Engagement!</p></div>
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		<title>Kunst 07 macht Schlagzeilen &#8211; Erste Soirée im Theater seit 2017</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/kunst-07-macht-schlagzeilen-erste-soiree-im-theater-seit-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Kunst 07 macht Schlagzeilen &#8211; Erste Soirée im Theater seit 2017</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>KunST 07 präsentiert nach langer Pause endlich wieder eine mitreißende zweistündige Tanzshow – diesmal unter dem Motto „KunST 07 macht Schlagzeilen“. Zum sechsten Mal lädt der Verein zu einer brandneuen Show aus Tanz und Schauspiel ins Heilbronner Theater ein. Es ist die erste Soirée im Theater seit 2017. Am Sonntag, den 2. Juli 2023 sind im Theater gleich zwei Vorstellungen zu sehen: die erste um 15.00 Uhr und die zweite um 19.30 Uhr. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die letzte Soirée 2017 im Heilbronner Theater war ein großer Erfolg. Fotos: Fotoclub Obersulm – Hermann Mohr</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Laufe der Jahre haben die Gruppen von KunST 07 – die Tanzgruppen Sigrid Lipp, die Heilbronner Majoretten und der Käthchenhochzeitszug – viel erlebt. Im In- und Ausland haben sie Schlagzeilen gemacht, und so erzählen bei der Soirée zahlreiche Presseberichte die Geschichte erinnerungswürdiger Erlebnisse. <br />140 Tänzerinnen und Tänzer entführen das Publikum in die Welt der Presse und des Journalismus. Bei dieser Soirée verschmelzen spannende, träumerische Geschichten mit der Realität, und dies spritzig verpackt in das Leben des Journalisten-Ehepaares Jürgen und Marie-Luise. Diese beiden reisen in der Welt umher, sehen Städte wie New York City oder Venedig, besuchen Veranstaltungen in und um Heilbronn und träumen von Freiheit und fernen Planeten.</p>
<p>Das zwölfköpfige Trainerteam um Marion Amann, Diana Konrad und Stefan Buck hat wieder eine spannende Bühnenshow zusammengestellt. Den Zuschauer erwartet eine tänzerische Vielfalt aus Hip-Hop, Modern Dance, Lyrical Dance und Showtanz. Die Planungen dafür begannen schon im Sommer 2022. Seit September wurden dann nach den Ferien in zahlreichen einzelnen Trainingssessions, zweimal im Monat gar bei ganztägigen Gesamtproben, die Choreografien und Abläufe einstudiert. Viele Kostüme für die Show werden selbst genäht bzw. umgenäht. „Wir treffen uns dazu sonntags in meinem Wohnzimmer und nähen alle gemeinsam die Kostüme“, verrät uns die Vorsitzende Marion Amman mit einem Lächeln im Gesicht.</p>
<p>Das Organisationsteam besteht aus den zwölf Trainern sowie vielen ehrenamtlichen Helfern im Alter zwischen fünf und 75 Jahren, die auch während der Show hinter den Kulissen mitwirken werden. Es wird fast rund um die Uhr gearbeitet, gibt Marion Amann zu: „Wir alle haben normale Jobs, eine 40-Stunden Arbeitswoche. Dazu kommt die Organisation der Soirée, das Training, die Kostüme und die Kulisse, sowie Sponsorenakquise. Wir haben kein freies Wochenende“. Trotzdem macht sich der Verein immer wieder gerne die Arbeit. „Wir wollen tolle Auftritte haben, eine großartige Show präsentieren und zeigen, was uns besonders macht“, beschreibt Marion Amann voller Enthusiasmus. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Orgateam mit (v.l.) Stefan Buck, Marion Amann und Diana Konrad.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Eintritt kostet 12 bis 24 Euro, je nach Kategorie – erschwingliche Preise, wie Marion Amann meint: „Wir wollen, dass es sich jeder leisten kann. So mancher meint sogar, dass wir die Karten zu günstig anbieten. Doch wollen wir vor allem auch Familien ansprechen, und da sollen die Eintrittspreise auch für eine drei- oder vierköpfige Familie erschwinglich bleiben.“<br />Der Verein hofft, wie schon 2017, auf ein fast ausverkauftes Theater. „Es gibt 700 Plätze, die wir natürlich alle gern füllen würden. Dafür werben wir auch fleißig in der Zeitung oder auf Social Media“, so Marion Amann. Der Vorverkauf der Soirée startete schon Anfang April und Eintrittskarten sind über das Theater Heilbronn erhältlich: 07131/563001,<br />kasse@theater-hn.de oder unter <a href="http://www.theater-hn.de" target="_blank" rel="noopener">http://www.theater-hn.de</a></p></div>
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		<title>Wilhelm Pfänder: Der Heilbronner, der Amerika rockte</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/wilhelm-pfaender-der-heilbronner-der-amerika-rockte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Donna Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/wilhelm-pfaender-der-heilbronner-der-amerika-rockte/">Wilhelm Pfänder: Der Heilbronner, der Amerika rockte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Wilhelm Pfänder: Der Heilbronner, der Amerika rockte</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Die TSG Heilbronn und der US-amerikanische Verein New Ulm Turners aus dem Bundesstaat Minnesota haben eine besondere Verbindung: Wilhelm Pfänder, der 1826 in Heilbronn geboren wurde und später Mitgründer der Stadt New Ulm sowie deren Turnverein war. Diese Verbindung hat TSG-Mitglied Hans Müller entdeckt, als ihm das Buch „Wurzeln in fremder Erde – Zur Geschichte der südwestdeutschen Auswanderung nach Amerika“ von Michael Rehs und Hans-Joachim Haager in die Hände fiel. Heute pflegen die TSG und die New Ulm Turners einen regen Kontakt miteinander. Der frühere TSG-Vorsitzende Kurt Scheffler und Hans Müller sind schon häufiger in die USA geflogen und haben auch schon in Heilbronn Besuch aus New Ulm empfangen. 2023 findet nun vom 25. bis 29. Juli in New Ulm das 56. Amerikanische Turnfest statt, das vom Verband der American Turners veranstaltet wird. Zu diesem Anlass haben wir uns mit Hans Müller und Kurt Scheffler getroffen, die uns für die SPORTHEILBRONN-Leser die Geschichte des umtriebigen Gründers Wilhelm Pfänder erzählten. </strong></em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wilhelm Pfänder ist in Heilbronn aufgewachsen und war dabei, als die Turngemeinde Heilbronn, die heute Teil der TSG Heilbronn ist, 1845 gegründet wurde. Er entstammte einer Handwerkerfamilie, die in der Schwibbogengasse wohnte. Doch sowohl sein Bruder als auch er entschieden sich beide gegen das Handwerk und beschlossen stattdessen, ihren eigenen Weg zu gehen. Wilhelm Pfänder wurde Kaufmann und zog 1846 nach Ulm um.</p>
<p>Nicht viel später wanderte der gebürtige Heilbronner mit einer Gruppe Ulmer Turner in die USA nach Cincinnati aus. „Dort haben sie einen Verein gegründet. Das ist der älteste amerikanische Turnverein. Die bestehen heute auch noch“, berichtet das langjährige TSG-Mitglied Hans Müller, der sich mit dem Leben von Pfänder beschäftigt hat. In Cincinnati ist Wilhelm Pfänder jedoch nicht geblieben. Bevor er schließlich in New Ulm ankam, lebte er zunächst in Ohio und Newport, Kentucky und war auch dort an der Gründung von Turnvereinen beteiligt. Im Jahr 1856 traf er zusammen mit Freunden aus Cincinnati eine Gruppe aus Chicago, die gerade New Ulm gegründet hatte. Dort ist er geblieben – und der New Ulm Turnverein wurde geboren.</p>
<p>In seiner Lebzeit hat der Heilbronner viel geleistet. So war er an der Gründung verschiedener Turnvereine beteiligt, sowohl in Deutschland als auch in den USA.</p>
<p>Nicht nur das: „Er war auch mal Bürgermeister von New Ulm. Später war er im Landesparlament von Minnesota und ist sogar zwei Wahlperioden lang Finanzminister gewesen“, fügt Hans Müller hinzu. Im Bürgerkrieg hat Wilhelm Pfänder ebenfalls mitgekämpft, zuerst als Leutnant, später als Kommandant der Minnesota Battery.</p>
<p>New Ulm, das am Minnesota River liegt, hat heute knapp 14.000 Einwohner. Im Jahr 2000 sind Hans Müller und Kurt Scheffler zum ersten Mal nach New Ulm gereist. „Wenn du jetzt da rüberfliegen und in die Stadt gehen würdest, würdest du denken du wärst zuhause.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt eine Brauerei, eine Wirtschaft namens Kaiserhoff, und vor allen Dingen haben sie die Turner Hall, die hervorragend eingerichtet ist. Mit allem, was ein Verein so braucht“, erinnert sich Kurt Scheffler an die kleine Stadt. Die New Ulm Turners gibt es heute noch. Sie gelten als der zweitälteste Verein in den USA, in Minnesota sogar als ältester.</p>
<p>Seit 2000 pflegen die TSG Heilbronn, damals vor der Fusion noch als TG Heilbronn, und der New Ulm Turnverein Kontakte miteinander. Bei ihrem ersten Besuch wurden die Mitglieder der damaligen TG Heilbronn mit einem Gala-Dinner in der Turner Hall herzlich begrüßt.</p>
<p>Bei ihrer Reise haben sie zudem drei der Enkelkinder von Wilhelm Pfänder kennengelernt, die inzwischen jedoch nicht mehr leben. Eine davon war unter anderem Marion Downs, eine Professorin für kindliches Gehör, die Bücher veröffentlicht und eine Stiftung gegründet hat. Es war nicht das letzte Mal, dass die beiden TSGler zu Besuch in der Stadt waren, die auch eine Gedenktafel für Wilhelm Pfänder in ihrem Park platziert hat.</p>
<p>„Letztes Mal war ich 2017 in New Ulm. Ich weiß nicht, wie oft ich insgesamt dort war. Also mindestens fünf Mal waren es schon“, denkt Hans Müller an seine Reisen zurück. Bei seinem letzten Besuch hat er sogar einen Fanschal der TSG Heilbronn mitgebracht, zu Ehren der beidseitigen Verbindung zu Wilhelm Pfänder.</p>
<p>Ende Juli 2023 wird in New Ulm das 56. Amerikanische Turnfest stattfinden. 52 Vereine aus den USA werden an dem vom Verband der American Turners veranstalteten Event teilnehmen. Zu diesem Anlass hat auch der Präsident der TSG Heilbronn, Kurt Bauer, ein Grußwort nach New Ulm geschickt. „Wir wünschen alles Gute und ein paar wunderbare Tage im Kreis von Turnern aus den Vereinigten Staaten“, schrieb Bauer darin.</p></div>
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		<title>9. Neckarcup von 4.-11. Juni: Weltklasse Tennis hautnah am Trappensee</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/9-neckarcup-von-4-11-juni-weltklasse-tennis-hautnah-am-trappensee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">9. Neckarcup von 4.-11. Juni: Weltklasse Tennis hautnah am Trappensee</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vom 4. bis 11. Juni findet auf der Tennisanlage am Heilbronner Trappensee der 9. Heilbronner NECKARCUP statt – einen knappen Monat später als die vergangenen acht Turniere. Dies hat einen besonderen Grund: eine Aufstockung durch die Veranstalter machte den <br />NECKARCUP vom ATP-Challenger 100 zum Challenger 125. Diese Änderung bringt massive Auswirkungen mit sich. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die größte Neuerung beim NECKARCUP 2023 ist der Termin im Juni statt im Mai. Durch die Verlängerung vieler ATP-Masters-Turniere von sieben auf zwölf Tage, sowie die Aufstockung der Teilnehmer hätte besonders das Turnier in Rom Anfang Mai mit dem Challenger am Neckar kollidiert. „Durch die Aufstockung der parallel laufenden Sandplatzturniere hätten sich natürlich viele für uns interessante Spieler für die Qualifikation zum ATP-1000 Turnier angemeldet anstatt bei uns. Um weiterhin ein hochklassiges Teilnehmerfeld zu garantieren haben wir uns deshalb für die Verschiebung in den Juni entschieden“, erklärt Turnierdirektor Metehan Cebeci. <br />Der NECKARCUP findet nun parallel zur zweiten Woche der French Open statt – ein idealer Termin. Denn die Veranstalter erhoffen sich dadurch die Teilnahme einiger Top-100-Spieler der Weltrangliste, die in Paris schon ausgeschieden sind, aber noch einmal zum Abschluss der Sandplatzsaison ein gutes Turnier spielen wollen. <br />Eine weitere Änderung durch die Aufstockung auf das Challenger 125-Level ist neben der höheren Punkteausbeute – der Sieger erhält 125 Weltranglisten-Punkte statt bisher 100 – auch das erhöhte Preisgeld. Insgesamt gibt es eine Ausschüttung von 145.000 Euro, über 50.000 Euro mehr als in den Jahren zuvor und eine Herausforderung, die für die Veranstalter aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage nicht einfach zu meistern ist. <br />Trotzdem zeigt sich der Sponsoring-Verantwortliche Tom Bucher sehr zufrieden: „Wir haben dieses Jahr so viele neue Partner wie noch nie und sind finanziell solide aufgestellt. Auch bleiben die Hauptsponsoren mit an Bord, genauso wie zahlreiche weitere langjährige Partner. Das ist eine Bestätigung der guten Arbeit der letzten Jahre.“ Eine wichtige Stütze, werden doch sowohl die Stuhlschiedsrichter als auch die Linienrichter teurer. Weitere Ausgaben kommen im Hospitality-Bereich dazu. Hotelkosten, Fahrtkosten und die Verpflegung der Spieler müssen finanziert werden. <br />Die Zuschauer dürfen sich wieder auf ein hervorragendes Turnier inklusive eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms freuen. Im NECKARCUP VILLAGE rund um die Tennisanlage findet das traditionelle NECKARCUP FESTIVAL statt. Nach den spannungsgeladenen Matches am Tag bietet sich den Tennisfans ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm am Abend mit Live-Bands, DJs und Comedy-Acts. Auch kann man sich im Village kulinarisch verwöhnen und den Tag mit einem Gläschen Wein oder Cocktail in gemütlichem Ambiente gemeinsam ausklingen lassen. <br />Das Highlight der Woche ist die alljährliche Players Party. Diese wird, anders als die Jahre zuvor, über den Dächern von Heilbronn im Parkhotel stattfinden. Ein öffentliches Event, wie Organisatorin und Turnierdirektorin Mine Cebeci bestätigt: „Die Veranstaltung ist, solange es noch Plätze gibt, für alle zugänglich. Jedoch haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden Eintritt zu verlangen. Diese Karten können genauso wie die Tickets für die Spiele online gekauft werden“. <br />Mit zwei DJs, ausgezeichneter Unterhaltung und hervorragendem Essen ist auf jeden Fall eine super Stimmung garantiert. <br />Doch auch sportlich ist für die Tennisfreunde der Region einiges geboten. Wie im Vorjahr wird das Hauptfeld aus 32 Spielern bestehen. In der Qualifikationsrunde treten 24 Sportler an. Die 23 in der Weltrangliste am besten platzierten Spieler sind gesetzt und die sechs Sieger der Qualifikation runden zusammen mit 3 Wildcards das Hauptfeld ab. <br />Die Veranstalter freuen sich auch in diesem Jahr wieder auf etliche Top-100-Spieler. Turnierdirektor Metehan Cebeci sieht durch die Terminverschiebung sogar eine reelle Chance auf zusätzliche Topspieler: „Rein theoretisch dürfen sich Spieler ab Platz 11 der Weltrangliste für ein Challenger-Turnier anmelden. Natürlich ist eine solch hohe Platzierung unrealistisch, aber dadurch, dass der Termin sehr gut gelegt ist und wir das letzte Sandplatzturnier in Europa sind, besteht durchaus die Chance, dass einige Spieler aus den Top 70 oder höher teilnehmen könnten.“<br />Der NECKARCUP bietet mal wieder hochklassiges Tennis mit ausgezeichnetem Rahmenprogramm und Weltklasse Ambiente. Ein Muss für jeden Sportfan – wir freuen uns darauf!</p>
<p>Foto: Seventyfour.studio</p></div>
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		<title>Sportrecht: Rechtliches rund um das Vorstandsamt</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sportrecht-rechtliches-rund-um-das-vorstandsamt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:10:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Sportrecht]]></category>
		<category><![CDATA[HaraldKrusenotto]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Sportrecht: Rechtliches rund um das Vorstandsamt</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Der SPORTHEILBRONN-Anwalt ist seit vielen Jahren in der Heilbronner Sportszene tätig. Als langjähriges Hauptausschussmitglied des Stadtverbands für Sport Heilbronn und aktueller Vorstand des TSB TC Horkheim e.V. kennt er die rechtlichen Themen der Vereine.</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Der Rücktritt vom Rücktritt</strong><br />Wer im Heilbronner Theater bei „Extrawurst“ dabei war, der konnte miterleben, wie schnell eine Mitgliederversammlung aus dem Ruder läuft und der Vorsitzende „die Brocken“ hinschmeißt, um sich kurze Zeit später wieder zum Vorstand zu ernennen. Sehenswert und wirklichkeitsnah. Vielen Vereinsvorsitzenden wird es sicherlich schon so gegangen sein, dass sie ihr Amt während der Wahlperiode aufgeben wollen. Schnell ist der Rücktritt auch mündlich erklärt. Wirksam wird er sofort, wenn nicht in der Satzung eine schriftliche Rücktrittserklärung vorgesehen ist. <br />Einem Vorstand ist es natürlich nicht verwehrt, während der Wahlperiode sein Amt aufzugeben. Einer Begründung bedarf es dafür nicht. Lediglich zur Unzeit darf der Rücktritt nicht erfolgen, d.h. der Verein muss danach noch handlungsfähig sein im Sinne des § 26 BGB. <br />Sich es dann doch anders zu überlegen und weiterzumachen, ist allerdings nicht möglich. Die Rücktrittserklärung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die mit ihrem Zugang bei einem anderen Vorstand oder an der Mitgliederversammlung wirksam ist und nur durch Neuwahl rückgängig gemacht werden kann.<br /><strong>Die kommissarische Übernahme durch </strong><br /><strong>die anderen Vorstandsmitglieder</strong><br />Nach einem Rücktritt erklären sich meistens andere Vorstandsmitglieder bereit, die verwaisten Aufgaben zu übernehmen. Auch das ist juristisch nur dann möglich, wenn es in der Satzung vorgesehen ist. Ansonsten sind Neuwahlen durchzuführen. <br /><strong>Entlastung des Vorstands</strong><br />Jede Mitgliederversammlung kennt den Tagesordnungspunkt „Entlastung des Vorstands“. Damit ist beim zu entlastenden Vorstand teilweise die Vorstellung verbunden, nach der Entlastung sei er „aus allem raus“. Die Mitglieder meinen zumeist, dass ohne Entlastung das Vorstandsamt nicht weiter geführt werden kann.<br />Im Gesetz ist die Entlastung eines Vorstands nicht vorgesehen. Der Vorstand ist verpflichtet, den Mitgliedern über seine Tätigkeit Rechenschaft abzulegen. Die Entlastung bei der Mitgliederversammlung bedeutet nur, dass die Mitglieder mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden waren. Schadensersatzansprüche gegen den Vorstand sind danach ausgeschlossen. Sollte der Vorstand gegenüber den Mitgliedern irgendetwas verschwiegen haben oder sonstige Dinge später ans Licht kommen, bleibt der Vorstand grundsätzlich verantwortlich und kann auch zur Rechenschaft gezogen werden.<br />Die Entlastung ist insoweit ein starker Vertrauensbeweis. Eine Nichtentlastung führt aber nicht dazu dass der Vorstand nicht sein Amt weiter ausführen darf.</p></div>
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