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		<title>Julian Schmiech &#8211; Vierfacher Deutscher Meister im Kanu</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/julian-schmiech-vierfacher-deutscher-meister-im-kanu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nils Arnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 15:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 27]]></category>
		<category><![CDATA[Kanu]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, so lautet eine alte Redensart, die exakt auf die Familie Schmiech zutrifft. Julian Schmiech ist, wie einst sein Vater Daniel, im Kanurennsport unterwegs. Der 16-Jährige hatte in der Jugendklasse ein überaus erfolgreiches Jahr 2022. Vier deutsche Meistertitel, zwei Vizemeisterschaften, eine Meisterschaft bei den deutschen Marathonmeisterschaften und ein fünfter Platz bei den Olympic Hope Games – der Trophäenschrank des Schülers benötigt schon bald einen Anbau. Nach überstandener Lungenentzündung bereitet sich der Leingartener von der TSG Heilbronn aktuell auf die nächste Saison vor, um an die Leistung der Vorsaison anknüpfen zu können. Im Interview erzählt er der SPORTHEILBRONN-Redaktion von der abgelaufenen Saison, seinen beruflichen und sportlichen Zielen für die Zukunft und seinem Trainingsalltag. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit kraftvollen Schlägen in Richtung Ziellinie – so kennt man Julian Schmiech.</p>
<p>Fotos: privat</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Du hast ein sehr erfolgreiches Jahr hinter dir. Nimm uns mal mit in dein Jahr 2022&#8230;</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Die Saison ging für mich schon sehr gut los. Wir waren bei einer internationalen Regatta in Essen und unser halbes Team hatte Corona. Es wurden jeden Tag weniger und keiner wusste bis kurz vor den Wettkämpfen, wie die Zusammenstellung der Boote aussehen und ob noch jemand ausfallen würde. Die Bedingungen waren nicht einfach und keiner außer mir konnte wirklich gut damit umgehen. Ich habe dann jedes Rennen, in dem ich gestartet bin, gewonnen. Auch Strecken, die ich eigentlich nicht gut kann, wie zum Beispiel die 200 Meter. Bei der nächsten Regatta wurde ich dann von meinem Dauerrivalen Vincent Hoiß, in die Schranken gewiesen. Bei einem weiteren Wettkampf war ich etwas angeschlagen und verpasste sogar das Finale. Das hat mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht und gezeigt, dass Essen vielleicht nur eine Momentaufnahme war.</p>
<p><em><strong>Es ging danach für dich zu den deutschen Meisterschaften. Wie bist du diesen Wettbewerb angegangen?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Vor den deutschen Meisterschaften kamen zunächst noch die deutschen Marathonmeisterschaften. Da konnte ich ein Rennen gewinnen und bin einmal Zweiter geworden. Das hat mir noch einmal Selbstbewusstsein für die deutschen Meisterschaften gegeben. Dort konnte ich die meisten meiner Vor- und Zwischenläufe gewinnen und mich für die Finals qualifizieren. Allerdings war die Verteilung der Wettkämpfe ungünstig. Ich hatte am Samstag vier Rennen über den Tag verteilt. Da war zunächst der Zwischenlauf im Zweier über 1.000 Meter. Dann kam das 1.000 Meter-Finale im Einer, bei dem ich hinter Vincent Hoiß Zweiter wurde. Außerdem musste ich noch zwei Zweier-Finalrennen fahren. Beide Rennen konnte ich mit meinen Partnern gewinnen, aber das 1.000 Meter-Finale am Ende des Tages war wirklich die Hölle. Mit drei Rennen in den Knochen geht einem da irgendwann die Kraft aus, aber wir haben unseren herausgefahrenen Vorsprung irgendwie ins Ziel gerettet. Es war gut, dass mein Partner nicht die gleiche Anzahl an Rennen gefahren war und noch ein paar Körner mehr hatte als ich.</p>
<p><em><strong>Wie viele Titel konntest du insgesamt gewinnen?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich bin insgesamt fünfmal Deutscher Meister und zweimal Vizemeister geworden. Dazu kommt der Titel bei den deutschen Marathonmeisterschaften.</p>
<p><strong><em>Waren die Titelgewinne dein persönliches Saisonhighlight?</em> </strong><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich habe mich über den Gewinn der Titel sehr gefreut, aber mein Highlight war die Teilnahme an den Olympic Hope Games. Das ist nochmal ein anderes Gefühl, international fahren fahren zu dürfen und sich mit den Top-Fahrern aus den anderen Ländern messen zu können.</p>
<p><em><strong>Was sind die Olympic Hope Games und wo haben sie stattgefunden?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Das ist ein internationales Event für junge Kanuten und einer der wichtigsten Wettkämpfe in meiner Altersklasse. Die haben letztes Jahr in Bratislava stattgefunden. Man hatte die Strecke auf einem Seitenarm der Donau angelegt. Da waren super Bedingungen. Um den Fluss waren die Teamzelte der Mannschaften, Stände und Tribünen aufgebaut. Das Schöne war, dass man ganz viel Kontakt zu den anderen Nationen hatte, immer alle auf einem Haufen hingen und man sich auch mit den anderen ausgetauscht hat. Es war einfach eine großartige Erfahrung, die ich gerne noch öfter machen würde.</p>
<p><em><strong>Gehen wir von der abgelaufenen Saison weg und gucken etwas in die Vergangenheit. Dein Vater war auch ein erfolgreicher Kanute. Bist du durch ihn zum Kanusport gekommen?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ja, auf jeden Fall. Mein Vater hat mich schon mit sechs oder sieben das erste Mal zum Paddeln mitgenommen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Hat man direkt gesehen das du das nötige Talent besitzt?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich habe glaub ich schon im jungen Alter ein recht gutes Tempo gehabt. Wobei man sagen muss, dass ich nie der Überflieger war, der ein Rennen nach dem anderen gewonnen hat. Ich habe eher dritte und vierte Plätze eingefahren. Das war für meine Entwicklung aber nicht so schlecht, weil ich an mir arbeiten und mich verbessern musste, um gewinnen zu können.</p>
<p><strong><em>Hast du dann angefangen mehr zu trainieren als die anderen, damit du Siege einfahren konntest?</em></strong><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Nicht unbedingt mehr, aber härter als die anderen. Ich merke aber, dass ich langsam auch das Trainingspensum erhöhen muss, da ich in Sachen Ausdauer und Paddeln ein paar Defizite habe. Vor allem die Athleten, die auf ein Sportinternat gehen, haben mehr Trainingszeit, gerade was die Wassereinheiten angeht. Zurzeit ist es schwierig regelmäßig auf dem Wasser zu sein, da es um 17 Uhr dunkel wird und man nach Einbruch der Dunkelheit Probleme mit der Wasserschutzpolizei bekommt.</p>
<p><em><strong>Du trainierst noch hier in Heilbronn?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ja ich bin noch hier in Heilbronn.</p>
<p><em><strong>Gab es bei dir die Überlegung auf ein Internat zu wechseln?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ja, die ist im Winter schon aufgekommen. Ich habe mich aber erstmal dagegen entschieden, weil es in der letzten Saison auch von hier aus gut lief und ich die Schule gerne in Heilbronn beenden würde. Das Elly-Heuss-Knapp Gymnasium unterstützt mich voll und hat mir durch Befreiungen und Privilegien vieles erst möglich gemacht. Auf dem Internat hat man besser Möglichkeiten aufs Wasser zu gehen. Ich brauche beim Training allerdings meine Freiheiten, weil ich die Einheiten gerne variiere. Das würde mir auf einem Internat verloren gehen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wie groß ist der Trainingsaufwand in der Woche für dich?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich mache meistens zwei Einheiten am Tag. Am Wochenende sind es auch mal drei. Dazu kommt ein Pausentag, an dem ich nichts mache. In der Saison kommen zu den Einheiten auch noch tägliches Paddeln und ein paar Tests. Die gesamten Ferien gehen immer für Trainingslager drauf. Da gibt es dann auch mal vier Einheiten am Tag. Für mich ist wichtig, dass das Training abwechslungsreich ist. Ich gehe gerne zwischendurch eine Runde laufen, ins Fitnessstudio oder mache zuhause mein Krafttraining.</p>
<p><em><strong>Du hast eben schon das Thema Schule angesprochen. Wie lange gehst du noch zur Schule?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich bin jetzt in der elften Klasse und mache voraussichtlich in eineinhalb Jahren mein Abitur.</p>
<p><em><strong>In welche Richtung soll es nach der Schule gehen?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Ich brauche auf jeden Fall etwas, wo ich mich bewegen kann. Ein klassischer Bürojob wäre nichts für mich. Zurzeit überlege ich nach der Schule zur Polizei zu gehen. Da hat man als Leistungssportler einen Vorteil, weil es einem neben der sportlichen Karriere ein festes Einkommen beschert. Vom Paddeln alleine kann man auf keinen Fall leben.</p>
<p><em><strong>Und was sind die sportlichen Ziele?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Das weiß ich noch nicht. Ich peile als nächstes die Juniorenweltmeisterschaft 2024 an. In der anstehenden Saison könnte es für mich schwierig werde, weil ich gegen ein Jahr ältere Gegner fahren muss. Deshalb versuche ich dieses Jahr dranzubleiben und nicht abreißen zu lassen, um dann in der Saison danach wieder vollanzugreifen, wenn ich zum älteren Jahrgang gehöre.</p>
<p><em><strong>Ist Olympia ein Ziel, das du anpeilst?</strong></em><br /><strong>Julian Schmiech:</strong> Da wollen alle natürlich mal hin. Ich denke aber lieber in kleinen Zielen. Der nächste Schritt ist die Qualifikation für die Nationalmannschaft. Olympia steht erst am Ende einer ganz langen Liste an Zwischenzielen.</p></div>
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		<title>Katharina Schiele: Holprige Saison mit Happy End</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/katharina-schiele-holprige-saison-mit-happy-end/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Staiger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 14:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 22]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Für Kugelstoßerin Katharina Schiele von der TSG Heilbronn begann die Saison 2021 mit einer kompletten Umstellung von der Angleit- zur Drehstoßtechnik. Doch aufgrund des Lockdowns fehlte die wichtige Hallensaison, um die ersten Stöße mit der neuen Technik unter Wettkampfbedingungen zu verbessern. Die Freiluftsaison begann so mit vielen ungültigen Stößen. Auch hatte sich ein Technikfehler eingeschlichen, der dazu führte, dass viele Stöße außerhalb des Sektors landeten. Um besser in die Saison zu kommen und den Technikfehler zu beheben, lautete die Devise: Wettkämpfe, Wettkämpfe, Wettkämpfe.</p>
<p>Vor der wichtigen deutschen U23-Meisterschaft konnte sie den Technikfehler endlich beheben und schaffte mit neuer persönlicher Bestleistung mit der Drehstoßtechnik einen sehr guten sechsten Platz.<br />Wie jedes Jahr machte Katharina Schiele während der Freiluftsaison einen kleinen Abstecher zum Rasenkraftsport. Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven konnte sie ihre Bestleistung im Steinstoßen auf 12,33 Meter verbessern und sich den Vize-Titel sichern.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit diesem Motivationsschub steigerte sie kontinuierlich ihre Leistung und konnte bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften erneut die Drehstoßtechnik verfeinern, rutschte jedoch bei einem sehr engen Wettkampf im letzten Durchgang auf den sechsten Platz. Hiervon unbeeindruckt, überraschte die 21-Jährige bei den Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven mit einer neuen persönlichen Bestleistung und der Vizemeisterschaft. Gleich eine Woche später konnte sie sich bei den Süddeutschen U23-Meisterschaften den Meistertitel sichern.</p>
<p>Als Saisonabschluss ging es für sie nochmal zum Rasenkraftsport mit den Deutschen U23-Meisterschaften im Dreikampf (eine Kombination von Hammerwerfen, Gewichtswurf und Steinstoßen). Nach neuer Bestleistung im Hammerwerfen und einer guten Leistung im Gewichtswurf, sicherte sich Katharina Schiele mit einer neuen Bestleistung im Steinstoßen mit 12,51 Metern die deutsche Meisterschaft.</p></div>
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		<title>Dan Morse + Maddison Spude: US-Paar belebt gleich drei Vereine</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/dan-morse-maddison-spude-us-paar-belebt-gleich-drei-vereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 10:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 22]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Lacrosse]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[NeckarsulmerSportunion]]></category>
		<category><![CDATA[TSGHeilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[VfRHeilbronn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Dan Morse + Maddison Spude: US-Paar belebt gleich drei Vereine</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Plötzlich waren sie da: Der hauptamtliche Nachwuchstrainer bei den Schwimmern der Sport-Union Neckarsulm, der „Kleiderschrank“ im Lacrosse- Team der TSG Heilbronn, die Abräumerin im defensiven Mittelfeld bei den Damen des VfR Heilbronn. Dan Morse (32) und Maddison Spude (28) kamen Anfang 2021, mitten im Lockdown, aus den USA in die Region. Erst mussten sie sich für ein paar Monate in ihrer Wohnung in Erlenbach verschanzen. Dann, als die Freiheiten wieder zurück kamen, gab es kein Halten mehr. Das aktive Paar aus Arizona zog hinaus auf die Sportplätze und in die Hallen der Region und holte alles nach, was es in der Anfangszeit versäumte. Dan geht mit Feuereifer seinem Job als Schwimmtrainer nach und spielt in seiner Freizeit Lacrosse, Maddi jagt für den VfR dem Ball nach und beide erkunden gemeinsam die Region. Wir haben uns mit den beiden zum Rundgang durch die Heilbronner Innenstadt getroffen, um ihre Geschichte zu hören&#8230;</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ihr habt im Januar 2021 den Schritt über den „großen Teich“ gemacht – ausgerechnet in einer Zeit, in der sich ganz Deutschland im Lockdown befand. Wie kam es dazu?<br />Dan Morse:</strong> Ich habe im Spätjahr 2020 von der Sport-Union Neckarsulm das Angebot bekommen, als Schwimmtrainer nach Deutschland zu gehen. Das war so reizvoll, dass ich eigentlich nicht anders konnte als es anzunehmen. Als ich Maddi gefragt habe, ob sie mitkommt, hat sie spontan ja gesagt. In einer Phase in ein neues Land zu kommen, in der gerade gar nichts geht, hört sich nicht unbedingt prickelnd an&#8230;<br /><strong>Maddi Spude:</strong> Stimmt, die ersten Monate waren tatsächlich langweilig und es gab Phasen, da haben wir uns gefragt, was wir hier eigentlich machen. Zudem hatten wir uns im April dann auch tatsächlich mit Covid angesteckt, was uns noch mehr eingeschränkt hat. Wir wissen bis heute nicht, woher wir es hatten, weil wir ja die ganze Zeit daheim waren und uns an alle Regeln gehalten haben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Dan Morse:</strong> Der Anfang war besonders für Maddi schwierig, da sie in Arizona ihre Familie, ihre Hunde, ihren Job und ihre Freunde zurück lassen musste. Für mich war es eigentlich gar nicht so schlimm. Ich komme ursprünglich aus Rhode Island und meine Familie lebt in der Nähe von Boston. In Arizona war ich genauso weit weg von zuhause wie ich es jetzt in Deutschland bin. Aber es stimmt natürlich schon, die Anfangsmonate waren hart, zumal ich meinen Job nicht gleich antreten konnte. Inzwischen liegt diese Phase hinter uns.</p>
<p><strong>Wie sieht dein Job als Schwimmtrainer der Sport-Union Neckarsulm jetzt genau aus? <br />Dan Morse:</strong> Ich habe zwei Aufgabengebiete. Zum einen assistiere ich Headcoach Matt Magee bei unserem Topteam und arbeite dort auch mit unseren Olympia-Schwimmern. Zum anderen bin ich Headcoach bei den Junioren und trainiere die 14- bis 19-jährigen Talente. Meine Aufgabe ist es, die Kids an das Topteam heranzuführen. Das beginnt dabei, dass ich die jungen Jahrgänge fit für das Juniorenteam mache, und endet damit, dass wir die Älteren auf internationales Niveau bringen. Da ich im Topteam assistiere, weiß ich genau, welche Tugenden dort gefordert sind. Wichtig ist mir bei meiner Arbeit, dass die Kids Spaß haben. Deshalb mache ich beim Training auch viel Blödsinn. Denn mit Spaß trainiert es sich viel leichter. Mir ist es auch generell wichtig, dass die Jugendlichen sich selbst nicht so viel Druck machen. Wenn ein 14-Jähriger um 20 Uhr das Schwimmbecken verlässt, soll er nicht mehr an den Schwimmsport, sondern an Schule, Freunde und wenn‘s sein muss auch an die Spielkonsole denken – wie jeder andere Jugendliche auch. In dieser Altersgruppe ist es mir wichtig, ihnen solche Werte beizubringen – schnell zu schwimmen kommt dann fast von allein.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Und du denkst an Lacrosse, wenn du die Schwimmhalle verlässt?<br />Dan Morse:</strong> So ungefähr. Ich habe montags und donnerstags Lacrosse- Training. Dort gebe ich alles fürs Lacrosse und denke dabei nicht ans Schwimmen. Ich treffe beim Training meine Freunde und wir trinken nach dem Training noch ein gemütliches Bierchen. Lacrosse hat mir dabei geholfen, mich auch abseits des Jobs hier schnell einzugewöhnen und Leute kennenzulernen. Der Sport ist dafür ein guter Katalysator.</p>
<p><strong>Wie bist du auf das Lacrosse-Team der TSG Heilbronn gestoßen? Die meisten Heilbronner wissen nicht mal, dass es hier Lacrosse gibt. Hattest du daheim schon gespielt und gezielt gesucht?<br />Dan Morse:</strong> Lacrosse ist zwar in den USA eine große Sache und ich habe schon fast jede Sportart ausprobiert, aber um zum ersten Mal Lacrosse zu spielen, musste ich tatsächlich 32 Jahre alt werden und nach Deutschland ziehen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Maddi Spude:</strong> Das kam so zustande, dass jemand von der TSG mich über Instagram angeschrieben und gefragt hat, ob ich gerne bei ihnen Lacrosse spielen würde. Zu der Zeit war ich aber schon beim VfR und hätte dort am gleichen Tag Training gehabt, Also habe ich geantwortet, dass ich zwar nicht kann, dass mein Freund aber Interesse hätte. Als sie hörten, dass er 196 cm groß ist, haben sie ihn quasi ungesehen ins Team genommen, denn mit seiner Größe und Reichweite kann er alles aus dem Weg räumen, was kommt&#8230; (lacht)</p>
<p><strong>Und wie bist du zur Damenmannschaft des VfR Heilbronn gekommen?<br />Maddi Spude:</strong> Ich helfe bei der Corona-Teststation eines Kindergartens aus, und dort bin ich mit einer Kollegin ins Gespräch gekommen. Ich habe ihr erzählt, dass wir viel Netflix schauen und noch kaum soziale Kontakte haben. Da meinte sie, ich solle doch einfach mal mit ihr zum Training kommen. Ich hatte vor langer Zeit in der Highschool Fußball gespielt und dachte mir, wieso nicht&#8230; Beim Training hat sich dann herausgestellt, dass ich wohl nicht mal so schlecht bin, denn ich habe es</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>sofort ins Team geschafft. Es ist schon cool, beim VfR als Teil eines komplett neuen Teams Geschichte zu schreiben. Wir sind eine ambitionierte Truppe, die etwas erreichen möchte. Das Fußballspielen in diesem Team macht mir unheimlich Spaß und auch ich habe hier Freunde kennengelernt. Inzwischen besuchen wir mit dem Team Dans Lacrosse- Spiele und Dan kommt mit seinen Leuten zu uns zum Fußball.</p>
<p><strong>Wenn ihr jetzt so gut integriert seid, wie schaut es dann mit euren Deutschkenntnissen aus?<br />Maddi Spude:</strong> Die sind leider noch nicht wirklich vorhanden. Ich habe jetzt einen Deutschkurs begonnen und kann zumindest mal sagen, wie ich heiße, wo ich wohne und woher ich komme, aber das war es dann auch so ziemlich. Da im Team aber eigentlich nur Deutsch gesprochen wird, verstehe ich inzwischen einiges&#8230;<br /><strong>Dan Morse:</strong> Ich spreche bisher nur „Schwimm- und Lacrosse-Deutsch“ und kann mir ein Bier bestellen. Im Training spreche ich mit den Kids Englisch und die scheinen das recht gut zu verstehen. Ich hoffe nur, ich versaue ihnen mit meinem Boston-Akzent ihr Schulenglisch nicht (lacht). Trainingspläne und andere Anweisungen lasse ich durch ein Übersetzungsprogramm laufen.</p>
<p><strong>Maddi, wenn man deinen Instagram-Account @lifeof_maddimae aufruft, findet man ein Video, in dem du ausführlich über zwei Autoimmunkrankheiten sprichst, mit denen du dich seit ein paar Jahren herumschlägst. Erzähl mal, was steckt hier dahinter?<br />Maddi Spude:</strong> Als ich 23 Jahre alt war, wurde bei mir – zusätzlich zu meinem Asthma – sowohl rheumatische Arthritis als auch Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Während Rheuma hinlänglich als chronische Gelenkentzündung bekannt und verbreitet ist, kennen nur wenige Hashimoto. Diese Erkrankung führt zu einer chronischen Entzündung und in manchen Fällen zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. Eines der Symptome sind, wie bei Rheuma, Gelenkschmerzen. Gleich zwei solche Krankheiten zu haben, die auf die Gelenke gehen, ist nicht wirklich angenehm. Als das alles diagnostiziert wurde, habe ich mir erstmal ein gutes Jahr lang selbst leid getan, ehe ich wieder nach vorne geschaut habe.</p>
<p><strong>Behindern dich die Krankheiten bei deinen sportlichen Aktivitäten?<br />Maddi Spude:</strong> Im Großen und Ganzen habe ich es im Griff. Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ich weiß, wenn ich mich trotz Schmerzen zu sehr pushe, muss ich es büßen. Deshalb schalte ich einen Gang zurück, wenn die Gelenke anschwellen und die Schmerzen kommen. Ein Arzt hat mir den Tipp gegeben, dass sich diese Krankheiten über die Ernährung gut steuern lassen, und das funktioniert tatsächlich. Ich esse zum Beispiel keine Nudeln, keine Eier und kein Brot, muss im Gegenzug dann aber auch keine Tabletten schlucken. Die nehme ich erst, wenn es nicht mehr anders geht. Mit meinem Video und den diversen Posts zu den Krankheiten in Instagram möchte ich anderen Betroffenen zeigen, dass man auch mit diesen Autoimmunerkrankungen ein aktives Leben führen kann.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/dan-morse-maddison-spude-us-paar-belebt-gleich-drei-vereine/">Dan Morse + Maddison Spude: US-Paar belebt gleich drei Vereine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Es läuft bei Dustin Uhlig: Zwei Unterländer Rekorde im Coronajahr 2020</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/es-laeuft-bei-dustin-uhlig-zwei-unterlaender-rekorde-im-coronajahr-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Staiger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 16:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 19]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/es-laeuft-bei-dustin-uhlig-zwei-unterlaender-rekorde-im-coronajahr-2020/">Es läuft bei Dustin Uhlig: Zwei Unterländer Rekorde im Coronajahr 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Es läuft bei Dustin Uhlig: Zwei Unterländer Rekorde im Coronajahr 2020</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Ich bin überhaupt nicht so der klassische Leistungssportler, der mit zehn Jahren schon auf ein Sportinternat ging und dessen Weg klar vorgezeichnet war“, sagt Dustin Uhlig über sich selbst. Wie der 21-jährige Massenbachhausener dann doch zum Halter einiger Unterländer Rekorde geworden ist und wie er sich für die bevorstehende U23-Europameisterschaft in Bergen qualifizieren möchte, darüber haben wir uns mit dem Langstreckenläufer der TSG Heilbronn im Heilbronner Frankenstadion unterhalten.</strong></em></p>
<p>Fotos: Chelsey Jensen</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Dustin, für dich lief das Coronajahr 2020 ja sportlich gesehen richtig gut&#8230;</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: So gesehen ja, auf jeden Fall! Seit ich mich ab 2017 nur noch aufs Laufen und nicht mehr auf den Triathlon konzentriert habe, haben sich die Zeiten auf meinen Strecken über drei, fünf und zehn Kilometer jedes Jahr gesteigert. So war es dann 2020 auch. Aber im Vergleich zu anderen Läufern meiner Altersklasse war es schon nochmal ein größerer Sprung, den ich im letzten Jahr gemacht habe.</p>
<p><strong>In Regensburg bist du dann im Juli den ersten Unterländer Rekord bei den Männern über die 10.000 Meter gelaufen.</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Genau. Davor hatte ich schon zwei Unterländer Rekorde bei den U20 aufgestellt, die gingen irgendwie unter. Damals bin ich noch für das Tri-Team Heuchelberg gelaufen. In Hockenheim habe ich dann am 1. November 2020 auf der Grand-Prix Strecke den Unterländer Rekord über die 10 km auf der Straße geholt. Das war ein komisches Gefühl, da wenige Tage später die schärferen Coronaregeln in Kraft getreten sind und man genau wusste: das ist der letzte Lauf für dieses Jahr.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Du hast dich aber ursprünglich gar nicht von Anfang an auf das Laufen von Langstrecken konzentriert, oder?</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Nein, ursprünglich habe ich mit Triathlon angefangen, habe dann aber, je älter ich wurde, gemerkt, dass sich mein Rückstand beim Schwimmen immer weiter vergrößert hat. Das hielt sich anfangs noch in Grenzen, da in den jüngeren Altersklassen die Schwimmdistanzen nicht so lang sind. Es war dann im Endeffekt aber auch eine Frage der Zeit. Drei Disziplinen zu trainieren ist doch aufwändiger, als mal schnell zehn bis fünfzehn Kilometer in einer Stunde laufen zu gehen. Deshalb bin ich dann 2017 vollends umgestiegen auf Langstreckenläufe. Vor allem die 10.000 Meter auf der Bahn liegen mir.</p>
<p><strong>Eine Teilnahme an Deutschen Meisterschaften ist dir 2020 aber leider verwehrt geblieben&#8230;</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Das war ein bisschen schade. Für die Disziplin 10.000 Meter gab es leider 2020 keine Deutschen Meisterschaften. Diese werden immer getrennt zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften ausgetragen und konnten im vergangenen Jahr nicht ausgerichtet werden. Meiner Meinung nach wäre es aber auf jeden Fall machbar gewesen. Die 10.000 Meter auf der Bahn sind eigentlich eine der einfachsten Disziplinen. Da braucht man, anders als bei anderen Wettkämpfen, eigentlich nur eine Bahn, ein paar Leute, die Runden zählen, und eine Zeitmessanlage. Damit hätte sich die Sache schon. Über die 5.000 Meter konnte ich nicht starten, da durch die Coronaregelungen die Qualifikationsnorm bei 14:00 statt bei 14:24 Minuten lag. Das kam so zustande, dass aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl die Qualifikation über die Bestenliste von 2019 stattfand und die Leistungsdichte im letzten Jahr in dieser Disziplin sehr hoch war. In einem normalen Jahr wäre ich mit meiner 14:21 dabei gewesen, aber so eben leider nicht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Worauf trainierst du dann aktuell hin?</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Mein großes Ziel für 2021 ist auf jeden Fall die Qualifikation für die U23-EM in Bergen Mitte Juli. Darauf ist das Training ausgerichtet. Die Qualifikationszeit für die 10.000 Meter liegt bei 29:30 Minuten, aktuell laufe ich diese Strecke in 29:36. Es ist also durchaus realistisch, die Norm zu packen. Der Plan ist, Ende März auf einem Meeting die Zeit zu laufen, denn irgendwann muss man die Qualifikation ja auch unter Dach und Fach bekommen. Dafür mache ich im Moment neben den 120 bis 170 Laufkilometern pro Woche noch einmal Krafttraining mit Geräten sowie drei Mal die Woche Stabilisationstraining für die ganzen Muskelgruppen, die während des normalen Laufens ein bisschen zu kurz kommen. Auch Radfahren und Schwimmen steht für die allgemeine Ausdauer normalerweise noch auf dem Programm, wobei Schwimmen im Moment leider nicht möglich ist.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Und neben dem ganzen Training studierst du „noch ein bisschen“ Jura?</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Ja, ich bin aktuell im siebten Semester. Zu Beginn des Studiums habe ich schon einiges abgearbeitet und mir so aktuell ein bisschen Freiraum geschaffen. Ab dem achten Semester kann ich dann das erste Mal Staatsexamen schreiben…</p>
<p><strong>Was sind deine langfristigen Ziele im Sport?</strong></p>
<p>Dustin Uhlig: Für mich war es immer schon sehr wichtig zu sehen, dass ich mich verbessere. Wenn ich einen gewissen Input an Zeit und Energie reinstecke, will ich auch ein entsprechendes Ergebnis sehen. Das läuft momentan sehr gut. Jetzt steht ja erstmal die Qualifikation für die U23-EM an. Und danach mal schauen. Ein tolles Ziel wäre natürlich die Heim-EM 2022 in München. Ich bin gespannt, was bis dahin noch alles passiert.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/es-laeuft-bei-dustin-uhlig-zwei-unterlaender-rekorde-im-coronajahr-2020/">Es läuft bei Dustin Uhlig: Zwei Unterländer Rekorde im Coronajahr 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>TSG Heilbronn Snooker: Profi Alexander Ursenbacher kommt</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-snooker-profi-alexander-ursenbacher-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 16:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 18]]></category>
		<category><![CDATA[Snooker]]></category>
		<category><![CDATA[TSGHeilbronn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=4089</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-snooker-profi-alexander-ursenbacher-kommt/">TSG Heilbronn Snooker: Profi Alexander Ursenbacher kommt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">TSG Heilbronn Snooker: Profi Alexander Ursenbacher kommt</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte geht die TSG Heilbronn als amtierender Deutscher Snooker-Meister in eine neue Bundesliga-Saison. Um den Titel zu verteidigen und auch am Ende der Saison 2020/21 wieder ganz oben zu stehen, hat man sich mit dem Schweizer Snooker-Profi Alexander Ursenbacher verstärkt.</strong></em></p>
<p>Fotos: Sanjin Kusan</p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bei der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre in Sheffield im August, konnte sich der 24-Jährige bis in die Endrunde (last 32) spielen. Er ist damit der erste deutschsprachige Spieler der Snooker-Geschichte, dem dies gelang. Da er sich als Vollzeit-Snookerspieler die meiste Zeit für Main-Tour-Turniere und Turniervorbereitungen in England aufhält, wird er nicht bei jedem Spieltag für die TSG an den Tisch gehen können.</p>
<p>So kommt der weiterhin unveränderte Kern der Mannschaft um Omar Alkojah, Michael Schnabel, Richard Wienold und Daniel Sciborski zum Einsatz, welcher auch in der letzten Saison, nicht zuletzt durch die überragende Einzelbilanz von 16 Siegen aus 16 Spielen von Alkojah, maßgeblich für den Meistertitel verantwortlich war. Komplettiert wird das Team durch Fabian Haken und Ismail Türker.</p>
<p>Die Saison startete für den amtierenden Deutschen Meister TSG Heilbronn (nach Redaktionsschluss) gleich mit einem Kracher, musste man doch auswärts gegen den stärksten Konkurrenten 1. SC Mayen-Koblenz an die Tische gehen. Auch dieser hat sich zur neuen Saison mit einem namhaften Neuzugang verstärkt: dem ehemaligen Weltmeister Ken Doherty aus Irland. Nur einen Tag später musste man beim SC 147 Essen antreten, der in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Bundesliga belegt hat.</p>
<p>Weiter geht es dann erst wieder am Wochenende 12./13. Dezember mit den ersten Heimspielen gegen den Aufsteiger DJK Offenburg sowie den 1. SC Breakers Rüsselsheim. Hier sind zwei deutliche Siege Pflichtprogramm. Das neue Jahr startet mit den aufwändigsten Spieltagen – den Auswärtspartien im hohen Norden gegen Aufsteiger BC Break Lübeck sowie den SC Hamburg. Die Hinrunde wird am 20./21. Februar mit dem Derby gegen den BC Stuttgart 1891 beendet. Für die Rückrunde werden die Spielstätten getauscht und am letzten Spieltag (23. Mai) findet dann, in der neuen Snookerarena am Pfühl das große Finale gegen den 1. SC Mayen-Koblenz statt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass in diesem Spiel die Meisterschaft entschieden wird.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Baufortschritt der Snooker-Arena am Pfühl</h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch beim Großprojekt der TSG-Snookerabteilung ist ein großer Fortschritt zu verzeichnen. Im Oktober wurden die neuen Stahlträger für die Decke installiert, so dass inzwischen der Innenausbau beginnen konnte. Für die Verantwortlichen bedeutet dies nun viel Planungsarbeit hinsichtlich der Innenraumgestaltung (Wände, Decken, Inneneinrichtung).</p>
<p>Die Bauarbeiten liegen hervorragend im Zeitplan, die Lieferung der Tische ist für Dezember geplant, so dass einer Eröffnung im ersten Quartal 2021 nichts mehr im Weg stehen dürfte.</p></div>
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		<title>Der Weg zurück bei Heilbronner Vereinen und Sportlern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/der-weg-zurueck-bei-heilbronner-vereinen-und-sportlern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 19:20:10 +0000</pubDate>
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					<h1 class="entry-title">Der Weg zurück bei Heilbronner Vereinen und Sportlern</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach dem Corona-Lockdown ist der Sport wieder da. Doch die verschiedenen Sportarten </strong></em><em><strong>mussten </strong></em><em><strong>unterschiedliche Hygienebedingungen erfüllen, um tatsächlich zurückkehren zu dürfen. Wir haben bei einigen Heilbronner Vereinen sowie Athletinnen und Athleten nachgefragt, wie der &#8222;Weg zurück&#8220; bei ihnen ausgesehen hat. Die Berichte geben einen Überblick darüber, unter welchen schwierigen Bedingungen der Weg zurück erfolgt ist. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>MCC Frankenbach: Kontrolle mit elektr. Zählsystem</h2>
<p>Mitte Juni ging auch der MCC Frankenbach erstmals wieder zum Trainingsbetrieb auf die Strecke. Damit vorerst nur 15 Fahrer gleichzeitig auf die Strecke fahren können, hat der Verein ein elektronisches Zählsystem gebastelt, welches die Fahrer beim Ein- und Ausfahren auf die Strecke betätigen müssen. Der Zuspruch zum Training ist größer als in den vergangenen Jahren zu derselben Jahreszeit. Der MCC spürt, dass die Fahrer nach der „Auszeit“ wieder heiß aufs Fahren sind. Auch die Zahl der Mitglieder ist auffällig angewachsen. Vielleicht hatten die Leute jetzt Zeit, sich neu zu sortieren und das zu tun, worauf sie wirklich Lust haben. Eine Rolle könnte auch spielen, dass Wintertrainings im Ausland oder größere Urlaubsreisen dieses Jahr flachfallen. Der Rennbetrieb aller Serien wurde in diesem Jahr eingestellt. D.h. es wird nach dem Winter-Motocross auch keinen ADAC-Baden-Württemberg-Cup auf der Motocross-Strecke in Frankenbach geben.</p>
<p>Text + Bild: MCC Frankenbach</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TG Böckingen: Real Madrid Camp im Sommer und Herbst</h2>
<p>Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Fußballer der TG Böckingen ihr jährliches Ostercamp der Real Madrid Fußballschule absagen müssen. Dafür finden 2020 gleich noch zwei Camps des erfolgreichsten europäischen Vereins bei der TGB statt: Vom 7. bis 11.9. und vom 26.bis 30.10. Anmeldung über <a href="https://frmclinics.com/termine/deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://frmclinics.com/termine/deutschland/</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Goju Kai Dojo HN: Die Freude über die Rückkehr überwiegt</h2>
<p>Auch beim Karateverein Goju Kai Dojo Heilbronn e.V. ist unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen das Trainieren wieder möglich. Nach der Wiederaufnahme des Trainings in der freien Natur kann nun auch wieder Training in geschlossenen Räumen stattfinden. Aufgrund des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes können jedoch nicht alle Techniken des Karate geübt werden. Auch Partnerübungen müssen noch warten. Möglich sind aber Fitness, Kräftigungsübungen, Kihon (Karategrundtechniken im Stand), Kihon ido (Grundtechniken in der Bewegung) sowie Katas (Kombination einer festen Reihe von Techniken und Bewegungen). Bei den Karateka (Mitglieder) überwiegt aber die Freude, wieder gemeinsam trainieren zu dürfen. Das dürfen die Kinder noch nicht. Und bis dahin gilt weiterhin: diszipliniert bleiben und hoffen auf den normalen Trainingsalltag!</p>
<p>Text + Bild: Goju Kai Dojo Heilbronn</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn: Neuer Sozialfonds für Bedürftige</h2>
<p>Der Sportbetrieb ist glücklicherweise wieder angelaufen, doch Corona hinterlässt seine Spuren. Mitglieder (teils langjährige) mussten ihre Mitgliedschaft kündigen, da sie den Mitgliedsbeitrag nicht mehr stemmen konnten. Neueintritte gibt es bei der TSG Heilbronn bereits seit drei Monaten nicht mehr. Eine bedauerliche Entwicklung, die flächendeckend fast alle deutschen Sportvereine so wahrnehmen müssen. Deshalb möchte die TSG mit der Einrichtung eines Sozialfonds den derzeit sozial benachteiligten Menschen mit geringem Einkommen wieder Zugang zu den sportlichen und geselligen Angeboten des Vereins ermöglichen. Kostenübernahmen für Mitglieder in wirtschaftlicher Notlage wurden bisher ausschließlich nach dem Grundgedanken des Solidaritätsprinzips aus den Grundbeiträgen der Vereinsmitglieder gespeist. Daher sind die finanziellen Mittel begrenzt. Um möglichst vielen Menschen gerade jetzt eine Unterstützung ermöglichen zu können, wird ein neuer Fördertopf „Sozialfonds in der TSG” mit Spenden gefüllt. Die Sontheimer Generalagentur Rolf Dobler der Württembergischen Versicherung machte den Anfang und füllte den Fördertopf der TSG Heilbronn mit 1.500 Euro. „Dadurch können wir schon jetzt den Jahresbeitrag von 25 bedürftigen Kindern finanzieren und somit den Start in ein lebenslanges Sporttreiben ermöglichen“, rechnet Projektinitiator Marcel Hetzer vor.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Reds: Oberliga-Vorbereitung nach dem „Time-out“</h2>
<p>Ein Time-Out zu nehmen, ist in der Welt des Sports zur Routine geworden. Wenn sich jedoch die vermeintlich kurze Pause zu einer schier unendlich lange andauernden Leidenszeit entwickelt, dann verzweifelt der Athlet. Auch die TSG Heilbronn Reds mussten sich an die Corona-Pandemie und ihre Konsequenzen anpassen. Dies gelang dem diesjährigen Tabellendritten der Basketball-Oberliga jedoch gekonnt. So war der Spielertrainer der Reds, Goran Mijic, perfekt für die verfrühte Offseason gewappnet: Per Video-Trainingseinheiten ermöglichte er allen Spielern sich während der Zwangspause fit zu halten. In regelmäßigem Abstand trafen sich die motivierten Sportler zudem im Heilbronner-Basketballmekka namens Wertwiesenpark. Dort stand für das Team ein regelkonformes Athletiktraining auf dem Programm. Mit diesem sollte nicht nur die Leistungsfähigkeit auf ein neues Niveau angehoben, sondern zeitgleich auch das Verletzungsrisiko bei einem erneuten Wiedereinstieg in den normalen Trainingsbetrieb verringert werden. Dieser sollte nämlich kurze Zeit später folgen. So zog der nächste Schritt der Corona-Lockerungsmaßnahmen eine erneute Öffnung der Hallen nach sich. Dort war es den Reds jedoch weiterhin untersagt, ihre Kräfte mit Körperkontakt zu messen. Zudem musste jeder Spieler seinen eigenen Basketball mitbringen, den ausschließlich nur er selbst über die gesamte Trainingseinheit benutzen durfte. Die finale Lockerungsmaßnahme trat schließlich am 1. Juli in Kraft. Seither dürfen alle Sportler wieder normal trainieren. Auch die Heilbronner-Korbjäger ließen sich die erfreuliche Kunde nicht entgehen und stehen seither unermüdlich in der Halle, wo sie sich auf die kommende Oberliga-Saison vorbereiten. (B. Krek)</p>
<p>Text: Benjamin Krek<br />Bild: Heilbronn Reds</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>ATC Blau-Gold: Zurück zum Tanzsport</h2>
<p>Seit 4. Juni sind die Tanzflächen beim ATC Blau-Gold in der TSG 1845 Heilbronn e.V. endlich wieder belebt – allerdings mit Auflagen. Zunächst war im Tanzsport kein Paartanz möglich. Lediglich vier Personen durften in eingeteilten Flächen einzeln trainieren. Seit 22. Juni dürfen vier Paare gleichzeitig aufs Parkett. Breitensport-Ehepaaren ist es seit 4. Juni erlaubt, in Gruppen von fünf Paaren das Tanzbein zu schwingen. Im Bereich Jazz-Modern-Dance ist noch kein Wettkampftraining möglich, nur Ausdauer- und Technikübungen sind in abgesteckten Feldern ohne Körperkontakt erlaubt. Alle Meisterschaften und Turniere im zweiten Halbjahr sind abgesagt. Im Tanzsportbereich freut sich der ATC Blau-Gold über einen Neuzugang: Simone und Rigobert Wagner starten künftig in den Klassen Senioren II S für den Heilbronner Verein. </p>
<p>Text: ATC Blau-Gold (cn)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Judo: Zurück in die Halle</h2>
<p>Nachdem Corona den Trainingsbetrieb komplett lahmgelegt hatte, war es gerade für den Kontaktsport unglaublich schwer vorzustellen, dass man in naher Zukunft wieder starten könnte. Umso mehr freute man sich bei den Judoka der TSG Heilbronn, dass ab 2. Juni wieder ein gemeinsames Training möglich war – natürlich in veränderter Form und unter vielen Auflagen. Das Trainerteam wollte mit einem Fitnessprogramm die Mitglieder wieder dem WIR-Gefühl näher bringen. Vor allem die Kids hatten das gemeinsame Training vermisst. Die Judo-Abteilung band ein Online-Anmeldeportal in ihre Homepage ein, über das sich die Mitglieder mit Name und eMail-Adresse für das Training anmelden konnten. Gleichzeitig bestätigen sie dort, dass sie in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu COVID-19-Erkrankten hatten oder selber erkrankt sind. Die Halle wurde so vorbereitet, dass Ein- und Ausgang getrennt sind. Die Teilnehmer bekommen zugewiesene Plätze, die mit ausgelegten Matten gekennzeichnet sind. Jeder muss sein Trinken mitbringen und bereits umgezogen zum Training erscheinen.</p>
<p>Text + Bild: TSG Judo</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TC Heilbronn: Start der Corona-Runde</h2>
<p>Tennis war eine der ersten Sportarten, die nach dem Lockdown wieder betrieben werden durfte. Wir haben beim TC Heilbronn am Trappensee vorbeigeschaut und bei Trainer und NECKARCUP-Turnierdirektor Metehan Cebeci nachgefragt:</p>
<p><em><strong>Ihr wart im Tennis die Ersten, die sich auf den „Weg zurück“ machen durften. Wie hat dieser Weg für euch ausgesehen?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Da wir im Breitensport die Ersten waren, hatten wir nichts, an dem wir uns orientieren konnten. Deshalb haben wir oft und lange mit der Stadt Heilbronn gesprochen, ehe wir gestartet sind. Anfangs durften wir nur Einzel spielen, inzwischen sind auch schon seit einer Weile wieder Doppel möglich. Irgendwie ist alles noch komisch, aber das Wichtigste ist, dass man wieder Sport treiben darf.</p>
<p><em><strong>Wie war die Resonanz, als ihr wieder aufmachen durftet?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Sehr verhalten. Auf der Anlage waren anfangs kaum Spieler da. Die Unsicherheit und die Berührungsängste waren einfach noch zu groß. Inzwischen hat es sich aber halbwegs normalisiert.</p>
<p><em><strong>Inzwischen seid ihr jetzt auch die Ersten, die wieder Punktspiele bestreiten dürfen. Wie gestaltet sich diese Runde?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Anders. Der Württembergische Tennis-Bund hat die sogenannte Corona-Runde ins Leben gerufen, für die jedoch nur ca. 30 Prozent der Mannschaften gemeldet haben. Auch von unseren 28 Mannschaften im Verein spielen nur elf mit. Das ist alles noch nicht optimal, aber trotzdem wichtig auf dem Weg zurück in die Normalität.</p>
<p>Text + Bild: SPORTHEILBRONN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Workout in den Wertwiesen</h2>
<p>Am 24. Mai ebnete Fitnesstrainer Tobias Gröger mit dem ersten, vom Ordnungsamt genehmigten Gruppen-Workout in den Wertwiesen den Weg für weitere Freiluft-Veranstaltungen – unter strenger Einhaltung der Abstandsregeln.</p>
<p>Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>RED DEVILS Heilbronn: Der Nachwuchs darf wieder trainieren</h2>
<p>„Gemeinsam sind wir stark. Wir bleiben alle zuhause. Wir wollen wieder ringen. Bleibt alle gesund“ – mit diesem Statement hatten sich die Nachwuchsringer der RED DEVILS Heilbronn am 14. April von zuhause aus gemeldet und ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, dem Corona-Spuk bald ein Ende zu bereiten. Nach rund einem Vierteljahr ohne Training, durften die jungen Sportler am 15. Juni wieder in die Römerhalle zurückkehren. „Wir sind anfangs mit kleinen Gruppen von jeweils bis zu zehn Leuten gestartet und haben uns strikt an die Vorgaben der Corona-Verordnung und des Hygienekonzepts des SV Heilbronn am Leinbach gehalten“, berichtet Trainer Sergej Gergert. Das Training musste in den ersten Wochen ohne direkten Kontakt und mit mindestens 1,5 Metern Abstand stattfinden, die Trainingsgruppen durften maximal zehn Personen enthalten. „Natürlich war das alles ungewohnt, zumal Umkleidekabinen und Duschen geschlossen blieben und die Eltern der Kinder die Halle nicht betreten durften“, so Gergert, der während des Trainings gemeinsam mit den anderen Übungsleitern die Trainingsgeräte mehrmals reinigen musste. Inzwischen hat sich die Lage bei den Ringern aber auch weiter entspannt.</p>
<p>Text + Bild: RED DEVILS Heilbronn</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>HSG Heilbronn: der Weg der Damen 1</h2>
<p><strong>Anfang März:</strong> Stopp des Trainings- und Spielbetriebs. <strong>8.4.:</strong> Beendigung der Saison, Enttäuschung, Unsicherheit über den Aufstieg. <strong>11.4.:</strong> Klopapier-Challenge, Freude über Teamspirit, Stärkung des Zusammenhalts. <strong>28.4.:</strong> Virtuelle Meisterfeier, Freude und Stolz über das erreichte Ziel. <strong>Ab 1.5.:</strong> Individueller Trainingsplan und Joggingeinheiten, wöchentliches Zoom-Training, Freude über Kontakt, Spaß am gemeinsamen Schwitzen. <strong>Ab 7.6.:</strong> Gemeinsames Outdoor-Training in zwei Gruppen, Hoffnung auf baldige Rückkehr zur Normalität. <strong>Ab 16.6.:</strong> Gemeinsames Indoor-Training in zwei Gruppen, Optimismus, dass die nächste Saison startet. <strong>23.6.:</strong> Wimpelübergabe, Stolz auf das Erreichte. <strong>1.7.:</strong> Mannschaftstraining mit Zweikämpfen, optimistischer Blick nach vorn.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Lacrosse-Training in Corona-Zeiten</h2>
<p>Mitte März erreichte die Lacrosser der TSG Heilbronn die Nachricht, dass die Rückrunde der Landesliga aufgrund von Corona nicht zu Ende gespielt wird. Kurz darauf musste auch der Trainingsbetrieb eingestellt werden. Ein Frühling ohne Lacrosse? Das konnte und wollte man sich nicht vorstellen. Daraufhin hat Trainer Pascal Schell das Training kurzer Hand digitalisiert und während den regulären Trainingszeiten Videokonferenzen veranstaltet. In den Online Sessions wurden hauptsächlich Lacrosse-Theorie besprochen, Spielzüge analysiert und eingeübt, die Regelkunde für Herren- und Damen-Lacrosse aufgefrischt, sowie vereinzelt komplette Spiele analysiert. In erster Linie ging es dabei jedoch immer darum, das Team auch in Corona-Zeiten zusammenzuhalten und zu unterstützen. Nach dem offiziellen „Training“ wurden auch oft noch Spiele zusammen gespielt und Unterhaltungen fortgesetzt, um so die Einsamkeit zu überbrücken. Die soziale Komponente und die physische Betätigung im normalen Training waren jedoch leider nicht wirklich ersetzbar. Umso mehr freute man sich über die Nachricht, dass der Trainingsbetrieb im Juni unter strengen Auflagen wieder aufgenommen werden konnte. Mit Beginn des Trainings keimte auch die kurze Hoffnung auf Turnierteilnahmen auf. Diese wurden kurz darauf jedoch endgültig abgesagt. Insbesondere jungen, unerfahrenen SpielerInnen fehlt damit leider die Möglichkeit, wertvolle Spielerfahrung zu sammeln.</p>
<p>Text + Bild: TSG Lacrosse</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Nationalturner Carlo Hörr: „Ich bin ganz schön braun geworden“</h2>
<p>„So viel Freizeit hatte ich nicht mehr, seit ich neun Jahre alt war“, blickt Carlo Hörr ganz ohne Groll auf den Lockdown zurück. „Die paar Wochen habe ich zum Abschalten genutzt, habe Radtouren gemacht und mich viel im Freien aufgehalten. Ich bin ganz schön braun geworden&#8230;“<br />Als Bundeskader-Athlet konnte er nach vier Wochen zum ersten Mal wieder in die Halle gehen, in der sich nur fünf Personen gleichzeitig und mit Abstand aufhalten durften.</p>
<p>Nur einmal täglich trainiert der 22-Jährige, der fünf Jahre lang in der 1. und 2. Bundesliga für das KTT Heilbronn geturnt hat, momentan am Olympiastützpunkt Stuttgart – und macht dabei aus der Not eine Tugend: „Für das Vorpraktikum für mein Studium als Bauingenieur passt das perfekt, denn so kann ich vormittags zur Arbeit gehen und nachmittags trainieren.“</p>
<p>Ende Juni startete dann der Deutsche Turner-Bund im Livestream das „Turn Team Battle“, ein unterhaltsames Wettkampfformat, bei dem auch Carlo Hörr dabei war und sichtlich Spaß hatte: „Da wir in Stuttgart kein eigenes Team hatten, bin ich nach Halle gefahren und mit dem Team dort im Fernduell gegen Hannover und Berlin angetreten. Es gab vier turnerische Aufgaben, darunter ein Handstandparcours-Staffellauf. Das war schon recht lustig und das Format hat echt Potenzial für mehr.“</p>
<p>Wann für Carlo Hörr und das Turnteam Deutschland die „richtigen“ Wettkämpfe wieder starten, kann momentan noch keiner sagen. Die Europameisterschaft wurde auf Dezember verlegt, die Deutschen Meisterschaften sollen noch davor stattfinden.</p>
<p>Text: SPORTHEILBRONN<br />Bild: DTB &#8211; dedicated sports</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Claudi + Kuno Konowski: Dauer(b)renner mit der App</h2>
<p>Im Mai 2019 sind Claudi und Kuno Konowski durch das australische Outback gelaufen, ein Jahr später waren die beiden Fleiner von der TSG Heilbronn zum Nichtstun zuhause verdammt. „Erst lässt man sich gehen, dann merkt man, wie die Fitness immer mehr nachlässt – und dann startet man wieder durch“, erzählt Claudi Konowski. Die beiden Extremläufer entdeckten während des Lockdowns die virtuellen Läufe für sich und wurden so zu Dauerbrennern mit der App. Vor allem bei der „Trolli Challenge“ – dem virtuellen Trollinger Marathon – bolzten die beiden Kilometer. Claudi Konowski hatte sich für Halbmarathon, Marathon und die Walking-Strecke von 14,4 km angemeldet, während Kuno mal eben zehn Tage lang jeden Tag einen Halbmarathon gelaufen war und am Ende auch noch Marathon und Walking-Distanz „mitnahm“. Zum nächsten „richtigen“ Lauf soll es im September nach Irland gehen – falls er tatsächlich stattfindet.</p>
<p>Text: SPORTHEILBRONN<br />Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Hockey: Probeläufe mit den älteren Teams</h2>
<p>Bereits ab 16.3., als alle Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien geschlossen wurden, hatte der Hockeyclub TSG Heilbronn auf sämtliche Trainings- und Vorbereitungsspiele sowie das Training verzichtet. Kurz darauf wurde der Platz offiziell gesperrt. Nach zwei Monaten Trainingspause durften die Hockeyspieler ab Mitte Mai wieder starten. Aber mit vielen Einschränkungen. Die sportliche Leitung arbeitete ein Konzept aus, mit dem die jungen Sportler so schnell wie möglich unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorgaben wieder starten durften. Das detaillierte Trainings- und Sicherheitskonzept nach Vorgaben der Corona-Verordnung und der DOSB Leitplanken wurde abgestimmt mit der TSG und der Stadt Heilbronn. In der ersten Woche startete der Hockeyclub Probeläufe mit den älteren Teams, um jedes Detail des Sicherheitskonzepts im Praxisbetrieb zu testen. Dann zogen die jungen Jahrgänge bis zur U12 nach, nach Pfingsten folgten die D-Teams und Minis.</p>
<p>Text + Bild: TSG Heilbronn Hockey</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>VfR Heilbronn: E-Sport als Überbrückung</h2>
<p>Der VfR Heilbronn hat während des Lockdowns aus der Not eine Tugend gemacht und den E-Sport für sich entdeckt. An Ostern startete der Fußballclub die erste Auflage seines einwöchigen Online-Turniers „VfR FIFA20 Classics“. Nach dem Erfolg des ersten Events ließ man im Juni mit dem „1. Unterländer FIFA20-Cup“ gleich noch ein Zweites folgen. FSV Bissingen und SV Heilbronn am Leinbach – so hießen die ersten Sieger der beiden Veranstaltungen beim VfR Heilbronn, der künftig intensiver im elektronischen Sport aktiv werden möchte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ben Matschke: „Wir waren die Ersten“ </h2>
<p>Für den Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen ging es nach dem Saisonabbruch Mitte April schon wieder recht schnell mit der Vorbereitung los. Von den 18 Mannschaften der ersten Liga waren die Eulen als Erste wieder in der Halle, was unter anderem auch an Ben Matschkes Trainingskonzept lag. Insgesamt sieben Wochen Training, sechs davon unter strengen Corona-Bedingungen, hat die Mannschaft des Heilbronner Trainers schon hinter sich gebracht. </p>
<p>„Das Training begann in Zweiergruppen, wodurch sich die Einheiten für mich als Trainer über den ganzen Tag gezogen haben. Danach konnten wir auf Gruppen von vier Spielern aufstocken und haben in Woche vier und fünf bereits mit jeweils zehn Mann trainieren können. In der siebten Woche war dann endlich wieder ein vollständiges Mannschaftstraining möglich“, erzählt Ben Matschke. Nach den sieben Wochen Vorbereitung haben die Eulen bis zum 20. Juli eine Trainingspause verordnet bekommen, während der viele Spieler zu ihren Familien in die Heimat reisten. „Diese Wochen waren sozusagen die Vorbereitung auf die Vorbereitung. Sie sollten jetzt in den drei Wochen Pause Abstand nehmen, um sich regenerieren zu können“, fährt er fort. Für seine Spieler aus Nicht-EU-Ländern fiel der Heimatbesuch allerdings kürzer aus. Aufgrund der Verordnungen der Regierung mussten sie sich vor dem Trainingbeginn Mitte Juli einer Quarantäne von zwei Wochen unterziehen. Bevor Ben Matschke mit seiner Mannschaft in die zehnwöchige Saisonvorbereitung starten konnte, mussten alle Mitwirkenden auf den derzeitigen Pandemie-Erreger getestet werden. </p>
<p>Die vergangene Saison schloss man auf dem 17. Tabellenplatz ab. Die Frage, ob man den Klassenerhalt auch ohne den vorzeitigen Saisonabbruch geschafft hätte, bejaht der Trainer der Eulen: „Wir haben eine gute Runde gespielt und sind selbstbewusst in jedes Spiel gegangen. Das hat auch dazu geführt, dass wir zuhause Göppingen und sogar Flensburg geschlagen haben. Das zeigt unser Potenzial und das Restprogramm der Runde wäre machbar gewesen.“ </p>
<p>Allerdings bleibt die Ausgangslage für die kommende Saison 2020/21 die gleiche und es kann vermutet werden, dass es bis zum Ende ein harter Kampf um den Klassenerhalt bleiben wird. </p>
<p>Durch die diesjährige Regelung, dass es nur Auf- und keine Absteiger geben wird, werden es in der kommenden Runde vier Spiele mehr für die Eulen in der Bundesliga als im vergangenen Jahr. „In der kommenden Saison kann es auch mal zu drei Spielen innerhalb einer Woche kommen. Dementsprechend muss auch unser Kader aufgestellt sein“, so der Wahl-Schwetzinger. Ob der Beginn der Bundesliga mit oder ohne Zuschauer stattfinden wird, ist noch nicht klar. </p>
<p>Text: Enny Bayer<br />Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TG Böckingen Turnschule war nur kurz „raus“</h2>
<p>Mit den vier Bundeskader-Athleten Daniel Wörz, Milan Hosseini, Amelie Pfeil und Mika Wagner durfte die Turnschule der TG Böckingen schon früh wieder zum Training in das Turnleistungszentrum zurückkehren. Kurz darauf folgten die jungen Turner aus dem Landeskader – natürlich unter strengen Hygienebedingungen. Geräte mussten desinfiziert werden und die Handhygiene wurde besonders groß geschrieben. Als die Nicht-Kaderathleten zurückkehren durften, ging es für sie erstmal in Neunergruppen mit einem Trainer auf den Sportplatz. Inzwischen sind auch sie wieder in der Halle zurück, der Trainingsbetrieb läuft wieder fast auf Normallevel.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auch der REV Heilbronn kommt wieder ins Rollen</h2>
<p>Nach einem langen Winterschlaf stolpert so mancher Bär verschlafen und etwas desorientiert aus seiner Höhle, ein anderer blinzelt nach so langer Dunkelheit verunsichert und ängstlich in die ersten Sonnenstrahlen, der nächste wiederum träumte schon lange vom Frühling und tritt sogleich selbstbewusst und unbeirrt die erste Jagd an. So ungefähr kann man es sich nach der zweimonatigen Corona-Pause unter Rollkunstläufern vorstellen, die auf einmal wieder auf Rollen stehen dürfen. Weil ein guter Start geplant sein will, hat der Vorstand des Rollschuh- und Eislaufvereins schon lange vor Trainingsbeginn am 13. Mai ein Hygienekonzept erarbeitet. </p>
<p>Das gewohnte Bild der Rollschuhbahn sollte sich verändern. Desinfektionsspender am Eingang und auf beiden Tribünenseiten gekennzeichnete Bereiche, in denen sich jeder Sportler plus maximal eine Begleitperson mit genügend Abstand zu anderen Anwesenden aufhalten darf. Auf dem Vereinsgelände Maskenpflicht, Trainer und Sportler, nicht mehr als fünf in jeder Gruppe während der Trainingseinheit ausgenommen, vor der jeder Sportler auf einem Datenblatt seinen unbedenklichen Gesundheitszustand bezeugen musste. Zwar ist Rollkunstlauf keine Mannschaftssportart, doch der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Vereinskameraden und vor allem von Sportler zu Trainer war vielleicht sogar noch eine größere Herausforderung als in anderen Lebensbereichen. Klar war jedoch, die Bereitschaft zur Umstellung war ein kleiner Preis dafür, unter bestmöglichem Schutz vor COVID-19 wieder ins Training starten zu dürfen. </p>
<p>Die Trainingserlaubnis betraf anfangs nur Kadersportler und wurde im Laufe mehrerer Wochen schrittweise auf alle Sportler ausgeweitet. Dafür war ein streng getakteter Trainingsplan erforderlich, der unter der Beanspruchung aller Vereinsabteilungen keine Lücke zuließ und den kollektiven Einsatz und Austausch des Trainerteams mehr forderte als je zuvor. </p>
<p>Schritt für Schritt bewegt sich der REV mittels weiterer Lockerungen in Richtung Normalität: Die Gruppengröße konnte auf maximal 19 Sportler erhöht, die Umkleiden dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder benutzt werden, die strikte Abstandsregel ist im Training unter den Beteiligten aufgehoben und mit viel Optimismus werden bereits die Württembergischen Meisterschaften auf der Heilbronner Rollschuhbahn Ende September geplant. Die Sportler bereiten sich mit viel Fleiß und neu entdeckter Freude am Sport darauf vor.</p>
<p>Zum Glück verlernt kein Bär das Jagen über den Winter, und die Sonne tut unfassbar gut, wenn sie nach so langer Zeit den Pelz wärmt – aber jeder Bär ist in der Lage seinen Lebensrhythmus zu ändern, selbst wenn es für unbestimmte Zeit darum geht, seine Tatzen zu desinfizieren.</p>
<p>Text: Natalie Rothenbächer</p></div>
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		<title>Jubiläum der Pink Pearls: 5 Jahre Paddeln gegen Brustkrebs</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/jubilaeum-der-pink-pearls-5-jahre-paddeln-gegen-brustkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 16]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenboot]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[PinkPearls]]></category>
		<category><![CDATA[SportnachKrebs]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Eigentlich hatten wir vor, im Sommer eine große Fünfjahresfeier zu machen, aber diesen Plan haben wir recht schnell auf Eis gelegt, als es mit Corona losging. Wir schauen erstmal, wie sich alles weiter entwickelt“, berichtet Lea Simon.</p>
<p>2015 hatte die Sozialpädagogin ihre Bachelorarbeit über das Thema „Pink Paddler“ geschrieben, eine internationale Bewegung mit Drachenbootgruppen von Frauen und Männern mit Brustkrebs. In diesem Zuge reifte die Idee, selbst eine solche Gruppe ins Leben zu rufen. „Am 25. April 2015 haben wir eine Einführungsveranstaltung mit Schnupperpaddeln veranstaltet, zu der gleich 20 Leute gekommen sind“, erzählt die Organisatorin. „Bei dem großen Interesse war schnell klar, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleiben würde. Deshalb haben wir, damals noch unter der Regie des SV Union Böckingen, die Pink Pearls gegründet.“</p>
<p>2018 sind die Pink Pearls zur TSG Heilbronn gewechselt, bei deren Bootshaus am Wertwiesenpark sie heimisch wurden. Inzwischen zählt die Drachenboot-Gruppe 33 Mitglieder, die regelmäßig zum Paddeln kommen – darunter einige, die bereits bei der Premiere 2015 im pinken Boot mit dem Drachenkopf saßen.</p>
<p>Zum eigentlichen Grundgedanken, Paddeln als Rehamaßnahme nach einer Brustkrebserkrankung, hat sich mit der Zeit auch ein gewisser Wettbewerbsgedanke entwickelt. Lea Simon: „Wir fahren regelmäßig zu Regatten mit anderen Pink Paddler-Gruppen. Da gibt es dann schon ein ordentliches Kräftemessen.“</p>
<p>Amsterdam, Hamburg, die Saarschleife, der Wannsee in Berlin – die Pink Pearls sind gut unterwegs. 2019 hatte der Deutsche Kanuverband für die rund 20 Drachenbootgruppen, die in den letzten Jahren bundesweit entstanden sind, in Wiesbanden den Pink Cup veranstaltet. 2020 hätte er in Wolfsburg stattfinden sollen.</p>
<p>„Dieses Jahr wollten wir auch noch nach Österreich fahren, um in Osttirol auf 2.000 Metern Höhe bei der höchsten Drachenbootregatta der Welt mitzufahren. Auch das hat Corona leider verhindert“, so Lea Simon.</p>
<p>Doch die Pink Pearls lassen sich durch die momentane Situation nicht entmutigen. Zu wertvoll ist die Wirkung des Paddelns als Rehamaßnahme nach Brustkrebs, wie Lea Simon erklärt: „Die Paddelbewegungen fördern den Lymphdrüsenabfluss, so dass Lymphödeme verhindert werden können. Dies mindert wiederum die Gefahr einer Wiedererkrankung an Brustkrebs. Wir sind als Rehasport-Angebot anerkannt, so dass unsere Teilnehmerinnen mit einem Rehasport-Rezept von ihrem Arzt zu uns kommen und mit den Pink Pearls auf dem Wasser paddeln gehen können.“</p></div>
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		<title>Handball-Kooperationsteams von SVHN und TSG wachsen zusammen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/handball-kooperationsteams-von-svhn-und-tsg-wachsen-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Enny Bayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 16:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 14]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In der letzten Ausgabe des sportheilbronn-Magazins hatten wir als Titelgeschichte über die neue Kooperation der Handball-Abteilungen von SV Heilbronn am Leinbach und TSG Heilbronn berichtet.</p>
<p>Die Vorbereitungen auf die Saison, deren wohl wichtigste Aufgabe die neue Mannschaftseinteilung der Spielerinnen und Spielern war, sind vorbei und die ersten Rundenspiele wurden bereits absolviert. Im Gespräch mit unserer Redakteurin Enny Bayer hat Matthias Künzel, zweiter Vorsitzender des Hauptvereins und der Handballabteilung des SV Heilbronn am Leinbach, über die bereits spürbaren Veränderungen im Verein gesprochen.</p>
<p>„Was ich wirklich beeindruckend finde, ist wie schnell die beiden Vereine zu Teams zusammengewachsen sind“, schießt es aus Matthias Künzel auf die Frage heraus, was sich seit dem letzten Gespräch verändert hat. „Sich in dieser kurzen Zeit auf spielerischer, sowie freundschaftlicher Ebene zu finden, ist sehr erstaunlich.“ Für ihn ist es wichtig, sich für ein menschliches Miteinander und soziales Füreinander im Verein einzusetzen, um handballerisch und menschlich eine Einheit zu bilden. So wurde auch das Teambuilding-Wochenende am Breitenauer See im vergangenen August von den Spielerinnen und Spielern sehr positiv angenommen.</p>
<p>Durch die Heilbronner Kooperation konnten die Vereine neben den neugewonnenen Freundschaften vor allem eine enorme Leistungssteigerung feststellen, von der alle profitieren. „Wenn man sich die derzeitige Spielerentwicklung anschaut, wird einem klar, dass die Kooperation letztendlich unumgehbar gewesen wäre, und es ist gut, dass wir so früh gehandelt haben“, ist sich Künzel sicher. „Durch die hohe Spielerzahl ist der Konkurrenzkampf und die Leistungsbereitschaft füreinander gestiegen. „Als Vorstand macht es mich stolz zu sehen, wie sich dadurch auch der Spaß und der Ehrgeiz in allen Teams erhöht hat. In allen Mannschaften, vom A-Team der Herren über die dritte Damenmannschaft bis hin zur Jugend spürt man wieder die Freude und Leidenschaft am Handballspielen.“</p>
<p>Neben der Integration der älteren Jugendspieler in die aktiven Teams soll für die Saison 2020/21 ein weiteres Ziel lauten, auch die beiden Jugendbereiche zusammenzuführen, um gemeinsam einen gesunden Handballernachwuchs formen zu können.</p>
<p>„Wir haben mit der Kooperation im aktiven Bereich begonnen, um im Allgemeinen die Attraktivität des Heilbronner Handballs zu steigern. Jetzt gilt es die Kids hinterherzuholen und sie ins aktive Vereinsleben zu integrieren“, sagt er mit dem Blick in Zukunft gerichtet.</p>
<p>Das Kooperationsmotto „Miteinander – Füreinander“ präge sich laut Matthias Künzel immer mehr bei den Mitgliedern ein, was man schon jetzt an den gemeinsamen Heimspieltagen beobachten kann.</p>
<p>Ein besonderer Heimspieltag findet am 16. November in der Leintalsporthalle statt. Gemeinsam mit dem Hope for Children e.V. laden die Handballer zu ihrem Inklusionstag mit vier Spielen Kinder mit Handicap mit deren Familien ein. </p></div>
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		<title>Katharina Mähring: Vom Hammerwerfen in den Bob von Olympiasiegerin Buckwitz</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/katharina-maehring-vom-hammerwerfen-in-den-bob-von-olympiasiegerin-buckwitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Rothenbaecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 15:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Bobsport]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
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		<category><![CDATA[TSGHeilbronn]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Eine erfolgreiche Hammerwerferin, die ihr Sportgerät an den Nagel hängt und fortan im Zweierbob den Eiskanal hinunter jagt – eine nicht alltägliche Geschichte, die unser Interesse geweckt hat. Katharina Mähring schloss sich nach dem Ende ihres Studiums zum Jahreswechsel der TSG Heilbronn an, in deren Trikot sie im Juli den Süddeutschen Meistertitel holte und an den Deutschen Meisterschaften in Berlin teilnahm. Dann folgte der Schnitt: Die Hohenloherin tauschte den Hammer gegen den Zweierbob ein und landete als Trainingspartnerin direkt im Bob von Olympiasiegerin Lisa-Marie Buckwitz. Unsere Redakteure Natalie Rothenbächer und Ralf Scherlinzky trafen die 24-Jährige zwischen Oldtimern, Raketen-Triebwerk und Concorde-Fahrwerk bei unserem Werbepartner Technik-Museum Sinsheim, um Katharina Mähring kennenzulernen&#8230;</strong></em></p>
<p>Fotos: Achim Gehrig, privat (1)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dass Katharina Mähring Kommunikationswissenschaften studiert, passt genauso ins Bild wie unsere Interview-Location Technik-Museum Sinsheim. Nach ihrem Wechsel vom Hammerwurf zum Zweierbob gehört nämlich auch der Technik-Check vor jeder Fahrt zu ihren neuen Aufgaben, und das Erzählen fällt ihr alles andere als schwer.</p>
<p>Im Dezember vergangenen Jahres schloss sie ihr Journalismus- und Unternehmenskommunikation-Studium in Berlin mit dem Bachelor ab. Nach der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Berlin widmet sie sich nun endgültig dem Bobsport und verlegt ihr Masterstudium nach Salzburg, um den Bergen und damit auch der Bobbahn näher zu sein. Alles ist auf „Neustart“, nicht aber zwingend auf „Abschluss“ gepolt, lässt Katharina anmerken, als sie schmunzelnd meint: „Tief im Herzen denke ich, dass ich doch noch irgendwann mal wieder einen Hammer in die Hand nehme“.</p>
<p>Klar, die Leidenschaft zur Leichtathletik ist unverkennbar. Angefangen hat alles in Zweiflingen beim TSV Bitzfeld. Nach den ersten Erfolgen im Mehrkampf wuchs ihre Faszination für die Wurfsportarten der Leichtathletik – trotz anfänglicher Zweifel ihres Trainers. „Diskus? Du kannst ja nicht einmal einen Ball werfen“, hieß es, doch das sollte sich dank hartem Training und Ehrgeiz bald ändern.</p>
<p>„Am Olympiastützpunkt Stuttgart fuhr ich lange dreispurig mit Hammerwurf, Diskus und Kugelstoßen“, erzählt uns Katharina Mähring. Zusammen mit ihrem Trainer Peter Salzer, den sie wegen seiner großen Einflussnahme auf ihre sportliche und persönliche Entwicklung liebevoll „Leichtathletikpapa“ nennt, hieß es für den nächsten Schritt, den Einzug in den Nationalkader, eine Entscheidung zwischen den drei Disziplinen zu treffen. Hammerwurf war die erste Wahl und der Deal „wir trainieren uns gegenseitig“ zwischen Trainer und Athletin stand solange, bis sich für Katharina die Perspektive ergab nach Berlin zu wechseln und dort mit dem Studium anzufangen. Rückblickend auf die Zeit in Berlin stellt Katharina einen riesen großen Schritt in ihrer persönlichen Entwicklung, aber auch eine durch viele Trainerwechsel und Unstimmigkeiten sportlich schwierige Phase fest.</p>
<h5>„Beim Wechsel zur TSG folgte ich meinem Herzen, zurück in die Heimat“</h5>
<p>Nicht nur sportliche Motive, sondern auch eine gewisse Heimatverbundenheit und ihre Lust, sich für Leichtathletik zu engagieren, führten Katharina Anfang 2019 zur TSG Heilbronn – für sie kein Neuland. Ganz genau erinnert sie sich, wie sie schon als Achtjährige beim Eberstädter Hochsprungmeeting in einem viel zu großen weißen Helfer-T-Shirt beim Kartenabreißen mithalf, bis sie später dann auch größere Aufgaben beim Event übernahm.</p>
<p>„Die TSG ist wie eine große Familie“, meint sie, aber auch unabhängig davon ist es Katharina Mähring ein großes Anliegen, das, was man als Sportler an Unterstützung von Helfern hinter den Kulissen der Wettbewerbe und Vereine bekommt, zurück zu geben. Dies schafft sie unter anderem als ehrenamtliche StadionSprecherin. Dabei profitiert sie gleichermaßen von ihrem journalistischen Profil, sowie von ihrer langjährigen Erfahrung als Athletin und ihren zahlreichen Kontakten.</p>
<p>Ihre neue Leidenschaft hat die Hohenloherin nun aber in einem ganz anderen Feld gefunden – dem Bobsport!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>„Das einzige was sich verändert: Ich habe keinen Hammer mehr in der Hand, sondern schiebe einen Bob an. Bob ist die Nachbarsportart zur Leichtathletik.“</h5>
<p>Das musste uns Katharina doch etwas genauer erklären…<br />Das Athletik-Training und die körperlichen Voraussetzungen sind bei beiden Sportarten fast gleich. Es sei keine Seltenheit, dass national erfolgreiche Leichtathleten, die den internationalen Durchbruch bei den Aktiven nicht schaffen, zum Bob wechseln. So landete auch Katharina auf der Bobbahn.</p>
<p>Ihre ersten Annäherungsversuche an den Sport startete sie jedoch schon viel früher, als sie über eine Sichtung mit dem Bundestrainer eine Testfahrt am Königssee durchlief. „Ich habe mir damals geschworen, das mache ich nie wieder, mir war nach der ersten Fahrt so schlecht“.</p>
<p>Darüber kann sie heute nur lachen, denn inzwischen steht sie sechs Mal pro Woche in der Halle und trainiert für ihre neue Karriere als Bob-Anschieberin. Noch am Olympiastützpunkt in Berlin lernte sie Olympiasiegerin Lisa-Marie Buckwitz – auch eine ehemalige Leichtathletin – kennen und machte mit ihr die ersten Trainingsfahrten in Sankt Moritz und am Königssee.</p>
<p>Seit dem Sommer bildet Katharina ein Team mit der Rumänin Maria Constantin. Im Oktober bestritt sie ihren ersten „Zentralen Leistungstest“ (ZLT), bei dem alle Anschieber und Piloten in Deutschland einzeln starten müssen. Mit dessen Ergebnis war sie jedoch noch nicht so recht zufrieden: „Mein Ziel waren die Top 10, ich belegte aber nur Platz 14“. Doch damit lässt sie sich nicht unterkriegen. Der nächste ZLT steht im Dezember in Oberhof an. „Für diesen Test möchte ich exakt auf den Punkt fit sein.“</p>
<p>Pilot und Anschieber haben im Bobsport unterschiedliche Schwerpunkte, klärt sie uns auf. Der Pilot begibt sich vor der Fahrt auf Bahnbegehung, muss lenken und benötigt eine gute Feinmotorik. Der Anschieber verbringt mehr Zeit mit Athletiktraining und muss vor jeder Fahrt die Verfassung des Bobs prüfen, in erster Linie anschieben, in den Kurven mitgehen und ruhig halten, sowie seinem Piloten blind vertrauen. Für die Anschieber – und insbesondere Katharina wegen ihrer Größe – gilt es, sich im Bob so klein wie möglich zusammenzufalten, um dem Piloten genug Raum zu lassen. „Meine Größe ist trotzdem ein Vorteil, ich muss halt beweglicher sein“, meint Katharina achselzuckend.</p>
<p>Wie in vielen Sportarten geht es auch hier um Kraft, Schnelligkeit und Präzision der Abläufe und genauso ist das höchste Ziel die Olympiade. „Olympia war schon immer ein Traum, sonst würde ich nicht in dem Maße Sport machen“, gibt sie zu. Dazu haben vielleicht auch ihre Erfahrungen als 16-jährige Teilnehmerin am Jugendcamp der Olympiade 2012 in London beigetragen. Das hautnahe Miterleben der Sommerspiele und der besondere Flair hat ihr einen großen Schub gegeben.</p>
<p>„Der Bobsport hat mir die Scheuklappen geöffnet, es gibt so viele Möglichkeiten“, sagt Katharina, als sie von Kletterausflügen, Eishockey und Volleyball als Ergänzung und Auffrischung ihres Trainingsplans berichtet.</p>
<p>Doch nicht nur im Sport ist sie vielseitig unterwegs: Nach zwanzig Jahren Blockflötenunterricht versucht sie, wo auch immer sie kurzzeitig ihre Wurzeln schlägt, der Musik in ihrem vollgepackten Alltag ein Plätzchen zu reservieren. In Salzburg, der Stadt der alten Musik, wird sie sich wieder ein Ensemble suchen, denn: „Wenn man keinen Spaß hat, kann man auch nicht erfolgreich sein.“ Das strahlt die junge Sportlerin mit jeder Zelle ihres Körpers aus. Eine Weisheit, die wir gerne mitnehmen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Bobsport</h4>
<p>• Olympische Wintersportart<br />• Ziel ist es, den Bob in der 15m langen Anlaufzone maximal zu beschleunigen und schnellstmöglich im Ziel anzukommen<br />• Auf dem Weg durch den Eiskanal talabwärts, der zwischen 1.200 und 1.500m lang ist, erreicht der Bob Geschwindigkeiten von über 100km/h<br />• Beim Bobsport gibt es Wettbewerbe in den Disziplinen Zweierbob (Frauen und Männer) sowie Viererbob (Männer).<br />• Deutschland ist die erfolgreichste Bob-Nation</p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/katharina-maehring-vom-hammerwerfen-in-den-bob-von-olympiasiegerin-buckwitz/">Katharina Mähring: Vom Hammerwerfen in den Bob von Olympiasiegerin Buckwitz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Hochsprung-Meeting auf dem Heilbronner Marktplatz</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/hochsprung-meeting-auf-dem-heilbronner-marktplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 14:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsprung]]></category>
		<category><![CDATA[StadtHeilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[TSGHeilbronn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/hochsprung-meeting-auf-dem-heilbronner-marktplatz/">Hochsprung-Meeting auf dem Heilbronner Marktplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Hochsprung-Meeting auf dem Heilbronner Marktplatz</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ende Juli sorgte die Schlagzeile für Aufsehen, dass es ab 2020 auf dem Heilbronner Marktplatz ein neues Hochsprung-Meeting geben soll – die Nachfolge-Veranstaltung des weltbekannten Eberstädter Spingens, das 2018 zum letzten Mal stattfand.</p>
<p>Um das Meeting in die Innenstadt zu bringen, wird der Marktplatz zu einer ca. 1.700 Besucher fassenden Arena umgebaut. Gesprungen wird parallel zur Kaiserstraße vom Käthchenhof in Richtung Zehender am Markt.</p>
<p>„Wir haben Jahrzehnte lang aus der zweiten Reihe für einen reibungslosen Ablauf des Internationalen Hochsprung-Meetings in Eberstadt gesorgt und haben das Know-how, um die Weltelite des Hochsprungs der Männer und Frauen in die Heilbronner City zu holen“, sagte Thomas Mohn bei der Bekanntgabe der Planungen. Der bisherige Technische Leiter des Eberstädter Meetings bildet gemeinsam mit Rosemarie Just-Espert, Oliver Blumenstock, Niki Seethaler-Dent, Jacob Denzel, Andreas Werner und Thomas Ziegler das siebenköpfige Organisationsteam der TSG Heilbronn, die das neue Hochsprung-Event ausrichten wird.</p>
<p>Seit der ersten Ankündigung sind nun über drei Monate vergangen – ein Vierteljahr, in dem kaum mehr etwas über das geplante Meeting zu hören war. Grund genug für sportheilbronn, um bei den Machern nach dem aktuellen Stand zu fragen.</p>
<p>„Mit der Ankündigung hat für uns die Arbeit angefangen“, erzählt uns Oliver Blumenstock. Neben Sponsorengesprächen und anderen Terminen stand in den letzten Wochen vor allem die Auflösung des Eberstädter Trägervereins sowie die Gründung eines Trägervereins in Heilbronn als Veranstalter des neuen Meetings auf dem Plan. „Die Satzung des bestehenden Vereins war komplett auf Eberstadt zugeschnitten, deshalb können wir diesen nicht für Heilbronn nutzen“, weiß Thomas Mohn. „Wir brauchen aber einen Trägerverein, sonst können wir keine Verträge abschließen.“</p>
<p>Aktuell beschäftigen sich die Organisatoren intensiv mit dem Marktplatz. Wie hoch sind die Kosten für den Umbau zur Sportanlage? Wo müssen die Fluchtwege freigehalten werden? Wo können Kassenhäuschen aufgebaut werden? „Da ist sehr viel zu bedenken“, so Thomas Mohn.</p>
<p>Mühsam gestaltet sich noch die Terminfindung, wie Oliver Blumenstock berichtet: „Der ursprünglich angedachte Termin Ende August könnte eng werden, da er direkt zwischen den Olympischen Spielen und der Europameisterschaft liegt. Die Weltklasse-Athleten waren zwar alle von der Nachricht über das neue Meeting begeistert, aber an dem Termin hätten wir nur ein begrenztes Teilnehmerfeld. Wir prüfen aktuell noch andere Termine, müssen uns dabei aber gedulden bis die Diamond League ihre Events vollends terminiert hat.“</p>
<p>Illustration: TSG Heilbronn</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/hochsprung-meeting-auf-dem-heilbronner-marktplatz/">Hochsprung-Meeting auf dem Heilbronner Marktplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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