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	<title>Ausgabe 11 | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Grosse Hilfe für kleine Helden: &#8222;Die Spendengelder kommen zu 100 Prozent dort an, wo sie benötigt werden!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 14:42:14 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Im Rahmen des Klinikbesuchs der RED DEVILS haben wir uns mit Ralf Klenk, dem Gründer der Kinderklinikstiftung „Große Hilfe für kleine Helden“, über die Stiftung, kritische Stimmen sowie den Heilbronner Sport unterhalten und haben dabei interessante Aspekte kennengelernt.</strong></em></p>
<p>Foto: RED DEVILS</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Was bedeutet es für die Siftung, wenn sich neben vielen anderen Organisationen auch der Heilbronner Sport für sie einsetzt?</strong></em><br />Ralf Klenk: Spendenaktionen aus dem Sport haben für uns einen sehr hohen Stellenwert! Es gibt für eine Organisation keine höhere Auszeichnung, als wenn ein Verein, der selbst auch immer um Sponsoren kämpfen muss, es für wichtig erachtet, die gute Sache zu unterstützen. Und ich ziehe meinen Hut davor, wenn Leistungssportler anderen Menschen aus der Region die Hand reichen, denen es nicht so gut geht. Das ist eine tolle Sache!</p>
<p><em><strong>Die Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“ ist schnell gewachsen und arbeitet nicht nur mit Ehrenamtlichen. Bedeutet dies, dass die Spenden zum Teil auch in die Verwaltung fließen und nicht zu hundert Prozent dort ankommen, wo sie benötigt werden?</strong></em><br />Ralf Klenk: Nein, das ist ein Trugschluss, mit dem wir leider oft zu kämpfen haben. Die Spendengelder kommen zu 100 Prozent dort an, wo sie benötigt werden. Bei einer Stiftung gibt es ein langfristig angelegtes Stiftungskapital, das vergleichbar ist mit dem Stammkapital einer GmbH und das nicht verbraucht werden darf. Dieser Grundstock ist so angelegt, dass er Erträge erwirtschaftet. Zudem bekommen wir immer wieder Zustiftungen, die den Stiftungsstock erhöhen. Diese Erträge aus dem Stiftungskapital gehen in die operativen Tätigkeiten. Daraus werden die Mitarbeiter bezahlt, und so können wir gewährleisten, dass Spenden komplett in unsere Klinikprojekte fließen.</p>
<p><em><strong>Was sagen Sie zu Stimmen, die behaupten, dass die Stiftung von allen Seiten öffentlichkeitswirksam mit Spenden bedacht wird, dadurch salopp gesagt „eh schon zu viel Geld hat“ und eigentlich gar keine weiteren Spenden benötigt?</strong></em><br />Ralf Klenk: Das ist ein Gedanke, der extrem weh tut. Denn in Wirklichkeit haben wir viel zu wenig Geld. Es stehen noch zahlreiche Projekte in der Warteschleife, mit denen wir so viel Gutes für Kinder und Familien aus der Region tun könnten. Wir haben zudem 18 laufende Projekte in der Kinderklinik, für die allein ein jährlicher Bedarf von über 500.000 Euro besteht, um sie überhaupt aufrecht erhalten zu können. Das ist schon eine große Herausforderung, solche Beträge mit Spenden zu finanzieren. Und damit halten wir gerade mal den Status Quo und haben beispielsweise noch keine neuen Geräte angeschafft. Die Stimmen, von denen Sie sprechen, nehmen wir aber absolut ernst und werden künftig in der Öffentlichkeit transparenter machen, was genau mit dem Geld passiert.</p>
<p><em><strong>Was wünschen Sie sich vom Heilbronner Sport?</strong></em><br />Ralf Klenk: Dass sich noch mehr Vereine sozial engagieren. Sie unterstützen mit den Spenden ja nicht die Stiftung selbst, sondern über uns Familien aus der Region und deren Kinder. Und diese sind letztendlich diejenigen, die in der Zukunft unsere Stadt gestalten werden.</p></div>
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		<title>Charity-Events im Heilbronner Sport: Aktionen von Eisbären und RED Devils</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/charity-events-im-heilbronner-sport-aktionen-von-eisbaeren-und-red-devils/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 14:32:52 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wenn es um Charity-Events im Heilbronner Sport geht, kann man die Eisbären Heilbronn getrost als Pioniere bezeichnen. Bereits vor zwölf Jahren organisierte der Eishockey-Amateurverein seine erste Typisierungsaktion zusammen mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, seit 2013 findet traditionell nach dem Jahreswechsel ein Benefizspiel mit großer Spendenaktion statt. </strong></em><em><strong>In den letzten Jahren haben auch weitere Personen und Organisationen entdeckt, dass der Sport ein guter Katalysator ist, um die Öffentlichkeit zum Spenden für soziale Einrichtungen oder benachteiligte Menschen zu bewegen – man denke nur an das Benefiz-Fußballspiel von Organisator Franz Abfalder 2018 im Frankenstadion zu Gunsten der Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“. </strong></em><em><strong>Im Dezember haben nun auch die RED DEVILS Heilbronn ihre erste Spendenaktion organisiert und dabei herausgefunden, wieviel Gutes man mit sozialem Engagement und etwas Mehraufwand tun kann. </strong></em><em><strong>Um auch andere Heilbronner Vereine zu ermutigen sich sozial zu engagieren, berichten wir auf dieser Seite über die jüngsten Spendenaktionen von Eisbären und RED DEVILS.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>HEC Eisbären: Spendenaktion für Elias und seine Familie</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Rund 9.000 Euro“ – so lautete die Wasserstandsmeldung der Eisbären im Heilbronner EC in Sachen Spendeneinnahmen zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe.</p>
<p>In ihrer inzwischen siebten Spendenaktion sammelten die Eisbären für die Familie des vierjährigen Elias Ehnle aus Öhringen-Cappel. Elias leidet unter der seltenen Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie Typ I, einer besonders schweren Form von Muskelschwund, die eigentlich mit einer Lebenserwartung von ein bis zwei Jahren in den Schulbüchern verankert ist. Elias kann sich kaum bewegen. Er kann weder laufen, noch frei sitzen oder selbstständig den Kopf halten. Geistig ist er jedoch völlig gesund.</p>
<p>Mit der Unterbesetzung des von der Krankenkasse bewilligten Pflegedienstes geriet Familie Ehnle unverschuldet in eine Abwärtsspirale, aus der sie nicht mehr herausgekommen ist. Das Fernbleiben des Pflegedienstes hatte zur Folge, dass Elias‘ Papa Timo Ehnle wegen der Pflege seines Sohnes seinem Beruf nicht mehr in vollem Umfang nachgehen konnte und seinen Job verlor. Er macht momentan eine Umschulung, die inzwischen fünfköpfige Familie kommt finanziell an ihre Belastungsgrenze.</p>
<p>Damit der Familie wenigstens ein Teil des finanziellen Drucks genommen wird, reichen die Eisbären die Spenden aus der Aktion an Familie Ehnle weiter. Der Verein hat am 20.1. im Spiel gegen Freiburg auf Eintrittsgelder verzichtet und stattdessen Spenden gesammelt. Außerdem gab es, wie schon in den Vorjahren, eine große Tombola sowie Waffel-, Cupcake- und Cocktail-Verkauf.</p>
<p>Schirmherr war Eishockeyprofi Alexander Karachun von den Grizzlys Wolfsburg (siehe Interview S. 24), der mit einer Videobotschaft zum Spenden aufrief. Sein Verein stellte Tombolapreise sowie ein Trikot zur Verfügung, das zu Gunsten der Aktion versteigert wurde. Auch der Schirmherr sammelte Spenden und trug zum Erfolg bei.</p>
<p><em>Foto: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>RED DEVILS: Spendenaktion &#8222;Ringen um Normalität&#8220;</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportliche Höchstleistungen sind nicht alles – dies bewiesen die RED DEVILS Heilbronn mit ihrer Spendenaktion „Ringen um Normalität“. 8.500 Euro sammelte die Ringer-Abteilung des SV Heilbronn am Leinbach zu Gunsten der Sozialmedizinischen Familiennachsorge der Kinderklinik.</p>
<p>„Wir haben uns schon länger mit dem Gedanken getragen, durch unsere Stellung in der Öffentlichkeit etwas für die Gemeinschaft zu tun“, sagte RED DEVILS-Chef Jens Petzold. „Der Besuch von Ralf Klenk, Gründer der Stiftung ‚Große Hilfe für kleine Helden‘, bei einem Bundesliga-Heimkampf hat uns dann dazu bewogen, das Projekt Spendenaktion anzugehen.“</p>
<p>„Ringen um Normalität“ – unter diesem Motto gingen die Bundesliga-Ringer in die Offensive, um die Öffentlichkeit auf die Sozialmedizinische Familiennachsorge der Kinderklinik und ihre wichtigen Aufgaben aufmerksam zu machen.</p>
<p>Auch die Sportler selbst wurden in die Aktion einbezogen: Am 1. Dezember besuchte das Bundesliga-Team mit seinen Trainern und Betreuern die Kinderklinik. Chefarzt Prof. Dr. Peter Ruef führte die Sportler durch die Klinik und gab ihnen tiefe Einblicke in die Arbeit, die dort geleistet wird. Besonders interessiert zeigte sich der dreifache Weltmeister Frank Stäbler, der sich noch lange am Krankenbettchen des kleinen Luis mit dessen Vater Werner Heilig unterhielt.</p>
<p>Der Heimkampf gegen den TV Aachen-Walheim am 8. Dezember in der Römerhalle stand dann ganz im Zeichen der Spendenaktion, bei der durch Barspenden, Verkäufe in der Halle, einzelne Aktionen der Sportler selbst sowie zahlreiche Überweisungen am Ende 8.500 Euro zusammenkamen.</p>
<p>Die Scheckübergabe an Prof. Dr. Peter Ruef und Ralf Klenk erfolgte dann am 29. Dezember in der Pause des Viertelfinal-Kampfes gegen den ASV Urloffen.</p>
<p><em>Foto: Marcel Tschamke</em></p></div>
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		<title>Kerstin Fechti und Quickie &#8211; Ein Vizeweltmeisterliches Agility-Duo</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/kerstin-fechti-und-quickie-ein-vizeweltmeisterliches-agility-duo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 13:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesport]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Heilbronn hat zwei Vizeweltmeisterinnen, und kaum jemand kennt sie – bis jetzt. Deshalb ist es allerhöchste Zeit, dass wir diesen Zustand ändern und Kerstin Fechti und ihre Deutsche Schäferhündin Quickie von Lesimo vorstellen. Im Oktober 2018 erreichte das Tandem im dänischen Randers mit dem zweiten Platz im Agility-Wettbewerb für Deutsche Schäferhunde den bislang größten Erfolg ihrer gemeinsamen Karriere. Wir haben die beiden auf dem Hundeplatz der Ortsgruppe Heilbronn vom Verein für Deutsche Schäferhunde besucht und waren erstaunt, mit wieviel Spaß die fünfjährige Hündin durch den Parcours „fetzt“.</strong></em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Agility – was verbirgt sich hinter diesem Begriff?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Agility ist ursprünglich mal als Showeinlage beim Springreiten entstanden. Auch bei uns geht es darum, einen Hindernisparcours fehlerfrei und schnell zu durchlaufen. Die Herausforderung dabei ist, dass wir die Reihenfolge der meist 22 Hindernisse immer erst kurz vor dem Start erfahren und dann nur fünf Minuten zur Begehung haben. Danach muss die Reihenfolge sitzen.</p>
<p><em><strong>Wie kann man dem Hund in einer so kurzen Zeit die Reihenfolge beibringen? Geht dies überhaupt?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Nein. In diesen fünf Minuten muss ich mir überlegen, wie ich den Hund so durch kriege, dass er immer das richtige Gerät erwischt. Quickie kennt die ganzen Geräte aus dem Training und weiß, was sie wo machen muss. Man belegt die Hindernisse und verschiedenen Ausführungen mit Kommandos, wobei die Hunde eher auf die Körpersprache achten als auf gesprochene Kommandos. Schwierig für die Hunde ist vor allem, dass sie nicht unbedingt das Gerät als nächstes machen sollen, das sie vor sich sehen. Da ist Teamwork gefragt – ebenso, wie wenn sie um ein Gerät erst herumlaufen und es dann von hinten machen müssen. Das muss ich durch Körpersprache ausdrücken. Ein Schrittchen, eine Handbewegung zu viel oder zu wenig, schon geht es in die Hose.</p>
<p><em><strong>Du läufst also voraus und gibst den Weg vor?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Ich laufe meistens knapp vor ihr, damit sie meine Kommandos gut wahrnehmen kann. Ich bewundere sie da echt. Quickie weiß ja im Gegensatz zu mir nicht, in welche Richtung es als nächstes geht. Sie bekommt in hohem Tempo Instruktionen, die sie umsetzen muss, während sie schon wieder schaut, was ich als nächstes mache.</p>
<p><em><strong>Das klingt nach hartem Training für den Hund&#8230;</strong></em><br />Kerstin Fechti: Agility-Hunde sind mit Spaß bei der Sache. Man findet schnell heraus, ob ein Hund mit Freude dabei ist oder nicht. Bisher habe ich zumindest aus meiner Zucht noch keinen Schäferhund erlebt, der das nicht toll fand. Bei jungen Hunden beginnt man schon früh mit dem Kennenlernen der Geräte. Manche Hindernisse wie der lange Tunnel sind ihnen am Anfangs ein bisschen suspekt, aber sobald sie es einmal probiert haben, rasen sie auch dort begeistert durch. Dass es als Belohnung Futter oder Spielzeug gibt, trägt sein Übriges dazu bei, dass die Hunde gerne trainieren.</p>
<p><em><strong>Wie oft geht ihr auf Turniere?</strong></em><br />Kerstin Fechti: 2018 war ich auf knapp 20 Turnieren. Man kann im Prinzip jedes Wochenende auf ein Turnier gehen, wenn man möchte. Das kann aber ganz schön ins Geld gehen, da man fast alles aus eigener Tasche bezahlt.</p>
<p><em><strong>Kennt Quickie den Unterschied zwischen Training und Wettbewerb?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Ja, ich würde sagen sie weiß, was ein Turnier ist. Bei den Turnieren stehen um den Parcours herum Zelte, dazu riecht es gut nach Essen und über den Lautsprecher kommen Durchsagen. An diesen Sachen kann sie schon fest machen, dass mal wieder Tag X ist. Sie ist da meist noch aufgekratzter und frecher als im Training.</p>
<p><em><strong>Merkt sie, wenn sie einen guten Job gemacht hat?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Grundsätzlich realisiert der Hund nicht, ob er null Fehler gelaufen ist oder nicht. Er ist generell happy und zufrieden mit sich. Aber sie merken es dann an unserem Verhalten und können einsortieren, ob das jetzt gut oder schlecht war.</p>
<p><em><strong>Wie oft trainiert ihr pro Woche?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Im Normalfall zweimal.</p>
<p><em><strong>Wenn man Agility mit seinem Hund mal testen möchte, kann man dann einfach vorbeischauen?</strong></em><br />Kerstin Fechti: Ja, generell schon. Wir bieten zudem auch Welpenkurse oder Begleithundprüfungen an.</p>
<p>Einfach mal unsere Homepage www.hundeverein-heilbronn.de besuchen.</p></div>
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			</div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Thema Vereinsfusionen: Im Ehrenamt eigentlich nicht zu leisten</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/thema-vereinsfusionen-im-ehrenamt-eigentlich-nicht-zu-leisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 13:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[HeilbronnerEC]]></category>
		<category><![CDATA[SVHeilbronn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=4893</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Thema Vereinsfusionen: Im Ehrenamt eigentlich nicht zu leisten</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vereinsfusionen haben sich in den letzten Jahren zu einem genauso festen wie auch schwierigen Thema im Heilbronner Sport entwickelt. TG Heilbronn und TSG Sontheim zur TSG Heilbronn (2001), VfR Heilbronn und Heilbronner Spvgg zum FC Heilbronn (2003), FC Heilbronn und Union Böckingen zum FC Union Heilbronn (2012), VfL Neckargartach und Spvgg Frankenbach zum SV Heilbronn am Leinbach (2014) – um nur einige zu nennen. Zuletzt wurde im März 2018 der EHC Eisbären Heilbronn in den Heilbronner Eishockeyclub (HEC) integriert. Wir wollten genauer wissen, was die Zusammenlegung zweier Vereine bedeutet und haben uns deshalb im Dezember auf dem Heilbronner Weihnachtsmarkt mit Lars Epple, dem 1. Vorsitzenden des SV Heilbronn am Leinbach, und Sven Breiter, dem ehemaligen 1. Vorsitzenden der Eisbären und jetzigen 3. Vorsitzenden und Jugendvorstand des Heilbronner EC getroffen, um gemeinsam für die Leser des sportheilbronn-Magazins einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.</strong></em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Der Zusammenschluss von Eisbären und HEC liegt jetzt ein dreiviertel Jahr zurück. Wie weit sind die Vereine inzwischen zusammengewachsen?</strong></em><br /><strong>Sven Breiter:</strong> Das Zusammenwachsen ist in vollem Gange und es gibt noch viele Baustellen. Wir versuchen alle Veranstaltungen gemeinsam zu machen – also mit dem Nachwuchs vom HEC sowie mit der Abteilung Eisbären mit der Regionalliga-Mannschaft. So haben wir beispielsweise die Eisbären-Saisoneröffnung gemeinsam mit den Kindern gemacht. Und bei Nachwuchs-Aktionstagen wie „Kids on Ice“ haben wir Spieler des Eisbären-Teams dabei. Die Akzeptanz des Zusammenschlusses ist in Ordnung, eigentlich sogar besser als wir erwartet hatten.</p>
<p><em><strong>Beim SV Heilbronn am Leinbach liegt die Fusion inzwischen fünf Jahre zurück, ihr hattet aber mit über 2.000 Mitgliedern und zwölf Abteilungen auch wesentlich mehr abzuwickeln als der HEC, zumal es auch noch um die Zusammenführung zweier Stadtteile ging. Wie sieht bei euch die Momentaufnahme aus?</strong></em><br /><strong>Lars Epple:</strong> Bei den jüngeren Mitgliedern ist die Akzeptanz voll da und es gibt auch keine Ressentiments mit Frankenbach und Neckargartach. Aber je älter die Mitglieder sind, desto schwieriger. Man sagt nicht umsonst, dass man alte Bäume nicht mehr verpflanzen kann. Je älter man wird, desto mehr hängt man an Traditionen. Wir wollen diese Mitglieder aber auch zu nichts zwingen und akzeptieren das Festhalten an Traditionen. So gibt es bei unseren Senioren die Vereinbarung, dass sowohl in Neckargartach als auch in Frankenbach eine eigene Senioren-Feier veranstaltet wird.</p>
<p><em><strong>Wie hat der Arbeitsaufwand des ersten Vorsitzenden am Anfang ausgesehen und wie sehen die Aufgaben nach fünf Jahren aus?</strong></em><br /><strong>Lars Epple:</strong> Am Anfang waren es mindestens drei, vier Stunden täglich. Das ist mit ehrenamtlicher Arbeit eigentlich gar nicht zu leisten, es hat ganz starke Auswirkungen auf das Privatleben und die berufliche Arbeit. Mittlerweile hat sich die tägliche Arbeit für den Verein reduziert, zumal eindeutige Strukturen geschaffen wurden. Außerdem haben wir ein super Team gefunden, das einen Großteil der Arbeit ehrenamtlich zusammen abdeckt. Dafür fließt jetzt viel Zeit in repräsentative Aufgaben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Als Vorsitzender des SV Heilbronn am Leinbach bin ich in unterschiedlichen Gremien vertreten, zum Beispiel den Ortskartellen von Frankenbach und Neckargartach, dem Stadtverband für Sport und dem Sportausschuss Heilbronn. Dazu muss und möchte ich mich als Vorsitzender natürlich in den zwölf Abteilungen zeigen. Und wenn irgendwo im Verein die Eskalationsstufe schon überreizt ist, werde ich als Vorsitzender eingeschaltet, muss entsprechend mit den Mitgliedern kommunizieren und die Objektivität bewahren. Das ist manchmal eine Herausforderung. Dazu kommen Vorbereitung und Durchführung von Vorstands- und Vereinsratssitzungen, Delegierten- und Mitgliederversammlungen, die Organisation von Mitarbeiter-Fortbildungen und viele andere Dinge.</p>
<p><em><strong>Beim Heilbronner EC seid ihr vermutlich noch mitten in der von Lars Epple beschriebenen zeitaufwändigen Anfangsphase&#8230;</strong></em><br /><strong>Sven Breiter:</strong> Defintiv. Neben meiner beruflichen Tätigkeit als Selbständiger wende ich ehrenamtlich momentan täglich vier bis fünf Stunden für den Verein auf und meine Lebensgefährtin bekommt mich leider viel zu selten zu sehen. Das ist sehr belastend. Mit meinen Vorstandskollegen Kai Sellers und Jan Schablowski sind wir, gemeinsam mit der Jugendleitung und der Eisbären-Abteilungsleitung, immer noch dabei, Strukturen aufzubauen, die es vorher nicht gab und die durch den Zusammenschluss notwendig wurden. Die Abwicklung des Eishallen-Pachtvertrags mit den Stadtwerken hat uns allein knapp sieben Monate gekostet. Dazu kommt, dass Eishockey ein teurer Sport ist und wir uns allein für die Kinder im sechsstelligen Bereich bewegen. Dann sind bei der Sichtung der Unterlagen auch noch Posten aufgetaucht, von denen wir vorher nichts geahnt hatten. Also müssen wir auf der einen Seite neue Einnahmequellen generieren, auf der anderen mit einem sehr spitzen Bleistift arbeiten. Auch der sportliche Bereich muss laufen. Im Bereich der U13- und U15-Mannschaften haben wir leider viele Kinder verloren, da sie mangels einer U17-Mannschaft wenig Perspektive hatten. Hier müssen wir durch gute Arbeit unsere größte Aufgabe angehen: Das Gewinnen von neuen Kindern für den Eishockeysport. Bei den ganz Kleinen ist uns das in den letzten Monaten schon gut gelungen.</p>
<p><em><strong>Hattet ihr euch den Zusammenschluss so aufwändig und problembehaftet vorgestellt?</strong></em><br /><strong>Sven Breiter:</strong> Wir haben es geahnt. Aber dass es so heftig wird, war dann doch nicht abzusehen. Vom EHC Eisbären her kannte ich eigentlich nur das familiäre Miteinander. Hier ist es jetzt so, dass noch 160 Kinder mit rund 300 Eltern dazukommen. In manchen Altersstufen läuft es super und die Eltern koordinieren die meisten Dinge als Team. Oft ist es dann aber auch so, dass die Dinge eskalieren. Da bekommt man dann zu einem einzigen Vorfall drei Mails mit drei unterschiedlichen Meinungen und muss die Neutralität wahren. Das kann einen neben den anderen Dingen ganz schön fertig machen.</p>
<p><em><strong>Habt ihr diese Themen beim SV Heilbronn am Leinbach auch? Vorhin war ja auch die Rede von Eskalation&#8230;</strong></em><br /><strong>Lars Epple:</strong> Damit muss sich jeder Verein auseinandersetzen. Du hast bei der Jugendarbeit immer Eltern, die sich über ein gesundes Maß hinaus aktiv einmischen. Aber du hast auch genauso Eltern, die sich zurückhalten, weil sie wissen, dass die Arbeit relativ schwierig ist. Deshalb ist eine gewisse Gelassenheit unerlässlich, aber natürlich braucht es auch klare Richtlinien oder Vorgaben. Abwanderungen oder Vereinswechsel gehören leider auch dazu. Wir versuchen, durch qualifizierte Übungsleiter zum einen Jugendliche an den Verein zu binden, zum anderen aber auch neue zu gewinnen. Das Ziel muss sein, jungen Sportlern die Perspektive für einen reibungslosen Übergang in den Aktiven-Bereich zu ermöglichen.</p>
<p><em><strong>Was braucht man mehr, um eine Vereinsfusion als (Mit-)Verantwortlicher zu begleiten – gute Nerven oder Durchhaltevermögen?</strong></em><br /><strong>Lars Epple:</strong> Sowohl als auch. Man braucht aber noch viel mehr. Betriebswirtschaftliche Kompetenz ist zum Beispiel wichtig, damit man überblicken kann, welche finanziellen Mittel für die Dinge abseits der Sporthallen und Spielfelder zur Verfügung stehen. Auch die sportliche Affinität ist zwingend erforderlich, um beispielsweise die Qualifikation der Trainer und Übungsleiter einschätzen zu können. Es ist schwierig, dies alles in einer Person zu vereinen. Deshalb ist es wichtig, dass es ein Vorstandsteam gibt, das alle nötigen Kompetenzen über mehrere Köpfe vereint.</p>
<p><em><strong>Eine Frage an euch beide: Würdet ihr den Job nochmal übernehmen?</strong></em><br /><strong>Sven Breiter:</strong> Mit dem heutigen Kenntnisstand vermutlich nicht. Aber ich habe mein Wort gegeben und das halte ich auch. Ich mache es gerne und mit Herz für die Kinder. Außerdem hat mir der Eishockeysport sehr viel gegeben, und das möchte ich zurückzahlen. Ich spiele ja auch selbst noch im Eisbären-Team, was auch eine gute Gelegenheit zur Stressbewältigung ist. Wenn ehrenamtliche Vorstände aber in ihrer Freizeit die ganze Verwaltung und sämtliche Kommunikation selbst machen und dann auch noch wichtige Entscheidungen treffen müssen, dann ist das einfach zu viel.<br /><strong>Lars Epple:</strong> Mir geht es ähnlich. Mit dem Kenntnisstand von heute würde ich das Amt in ehrenamtlicher Arbeit wohl nicht mehr annehmen. Als Ehrenamtlicher sind die Aufgaben nebenher nur schwierig erfüllbar. Da bleibt manches im Argen, weil man zeitlich einfach nicht durchkommt. Mit den permanent steigenden Anforderungen von Mitgliedern, Eltern und den weiteren Vereinsakteuren steigt ständig der Druck. Um eine Fusion vernünftig und zügig über die Bühne zu bekommen, ist eine Person erforderlich, die sich den ganzen Tag um den Verein kümmern kann, die schnell Strukturen schafft, die Organisation am Laufen hält und weiß, wo man Gelder generieren und diese dann intern zielführend verteilen kann.</p>
<p><em><strong>Beide Vereine sind jetzt dabei, durch einen Sportmanagement-Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Abhilfe zu schaffen. Was erwartet ihr euch von den Studenten?</strong></em><br /><strong>Lars Epple:</strong> Ich bin Realist und erwarte keine Wunder. Natürlich kann ein Dualer Student am Anfang seiner Ausbildung den Laden nicht allein schmeißen. Mit Luca Braunagel haben wir einen jungen Mann bekommen, der sich im Verein weiterentwickeln kann. Er ist quartalsweise für jeweils 40 Stunden pro Woche bei uns in der Geschäftsstelle, kann die einzelnen Abteilungen unterstützen, soll uns aber auch in Neckargartach und Frankenbach zukünftig in den Kindergärten und Schulen repräsentieren. Ideal wäre es, wenn wir ihn am Ende seiner Ausbildung an den Verein binden könnten.<br /><strong>Sven Breiter:</strong> Auch wir haben mit Nick Körner einen Sportler, der selbst mit dem Eishockey groß geworden ist und sich mit unserem Sport identifiziert. Uns ist bewusst, dass wir Vorstände nicht sofort eine spürbare Entlastung bekommen. Wir werden ihn sauber ausbilden und fördern, damit er an seinen Aufgaben wachsen und bei uns einen guten Weg machen kann. Langfristig gesehen erhoffen wir uns natürlich schon, dass er uns entsprechend entlasten und einen Teil des Tagesgeschäfts übernehmen kann.</p>
<p>Inzwischen haben wir die beiden DHBW-Studenten Luca Braunagel und Nick Körner persönlich kennengelernt und werden in der nächsten Ausgabe einen Blick auf ihre Ausbildung werfen.</p></div>
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		<title>Nach Baustellenpause: 48. Auflage vom Winter-Motocross am 17. März</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nach-baustellenpause-48-auflage-vom-winter-motocross-am-17-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 13:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[WinterMotocross]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Groß war die Vorfreude beim MCC Frankenbach im März 2017. Das 47. Winter-Motocross war an einem wunderschönen Frühlingssonntag gerade zu Ende gegangen und dem Abriss und Neubau des Vereinsheimes war nichts mehr im Wege gestanden. Der Bau startete, und parallel liefen die Planungen für das Groß-<br />event im Frühjahr 2018 an.</p>
<p>Doch im Dezember 2017 kam dann für 2018 die überraschende Absage. Der Grund: Das Winter-Motocross und den Neubau gleichzeitig zu stemmen war für den MCC nicht möglich (wir berichteten). Nun, im Frühjahr 2019, ist das Vereinsheim fertiggestellt und kann für die Veranstaltung genutzt werden.</p>
<p>Im letzten Jahr zeigte sich MCC-Vorstand Michael Blaurock noch enttäuscht, dass der Sieger des 48. Winter-MX nicht auf der Dachterrasse des neuen Vereinsheimes gekürt werden konnte. Doch dieses Jahr ist es nun soweit:</p>
<p>Am 17. März 2019 treten wieder die besten Fahrer der MX1- und MX2-Klasse im Superfinale gegeneinander an, um hinterher auf der Dachterrasse – auf dem von Reiner Ebinger entworfenen und gebauten neuen Siegertreppchen – die Siegerpokale entgegenzunehmen.</p>
<p>In Deutschland ist das Frankenbacher Rennen immer noch das einzige Freiluftrennen, an dem die besten Fahrer beider Klassen in einem Rennen um den Sieg fahren. Ein Spektakel der besonderen Art, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.</p>
<p>Auch lassen sich die „Macher“ aus Frankenbach immer wieder neue Dinge einfallen. Gab es 2017 noch das Dirt-Freak-Race als Zugabe für die hinteren Fahrer, so wird es 2019 ein Einladungsrennen in der 85er Klasse geben.</p>
<p>„Wir wollen den Zuschauern jedes Jahr etwas Neues bieten und haben schon viele Ideen für die nächsten Jahre“, so Peter Mayer, Pressesprecher des MCC. <br />Doch auch ohne „Extras“ ist das Winter-Motocross ein Event, das in der Heilbronner Sportlandschaft seinesgleichen sucht.</p>
<p>Allein die Strecke im Pfauenhof bietet Spektakuläres. Direkt nach dem Start geht es in die erste enge Kehre, gefolgt vom „Hole-Shot“, verbunden mit einem Extrapreis für den schnellsten Fahrer nach dem Start.</p>
<p>Von der Dachterrasse des neuen Clubheimes hat man hier den besten Blick auf den Start und die erste Kurve, die VIP-Tickets für 2019 in diesem Bereich sind alle schon verkauft.</p>
<p>Zahlreiche enge Kurven, Kamelbuckel und natürlich der Steilhang geben den Zuschauern zahlreiche Spots zum Anfeuern, Mitfiebern und Benzingeruch Schnuppern.</p>
<p>Allein der Steilhang bietet in jedem Rennen spektakuläre Sprünge und fordert von den Fahrern, vor allem den jüngeren, viel Mut und Vertrauen.</p>
<p>Das Wintermotocross, gepaart mit zahlreichen Interviews, Pyrotechnik und einem auch für die Zuschauer offenen Fahrerlager, bietet somit einzigartige Einblicke in die Welt des Motorsports auf zwei Rädern.</p>
<p>Bis zum 1. März haben alle Besucher die Möglichkeit ihre Eintrittskarten über die Homepage www.mccfrankenbach.de zum Preis von 10 Euro (Erwachsene) bzw. 5 Euro (Schüler/Studenten/Rentner) zu kaufen. An der Tageskasse kosten die Tickets dann 15 Euro bzw. 8 Euro.</p>
<p>Wir sind gespannt, wie weit nach der Pause das Ziel von 4500 Zuschauern übertroffen werden kann. </p></div>
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		<title>DSGVO &#8211; Zwischenfazit nach einem halben Jahr</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/dsgvo-zwischenfazit-nach-einem-halben-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald Krusenotto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 13:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Sportrecht]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kann ein kleines Fazit gezogen werden. Die erste Aufregung ist verflogen. Mittlerweile weiß sicherlich jeder Vereinsvorstand, was er zu tun hat.</p>
<p>Datengrundordnung, Verarbeitungsverzeichnis, die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Datenschutzerklärungen sind den meisten ein Begriff. Gute Hilfestellung kommt zwischenzeitlich auch von den Verbänden.</p>
<p>Die befürchtete Abmahnwelle ist ausgeblieben. Was bleibt, ist der enorme Zeitaufwand, den die ehrenamtlichen Vorstände aufwenden mussten und weiterhin müssen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Es zeichnet sich ab, dass letztendlich jeder Verein zukünftig einen IT-Spezialisten benötigt.</p>
<p>Die Androhung von Bußgeld für Verletzungen der Datenschutzgrundverordnung steigert zudem sicherlich nicht die Bereitschaft, sich in einem Verein ehrenamtlich zu engagieren.</p>
<p>Die Datenschutzgrundverordnung betrifft aber nicht nur die Mitgliederverwaltung, sondern bestimmt auch die Tätigkeit der Vereinsfotografen, denn auch Lichtbilder dienen dazu, Personen zu identifizieren. Fotografen sind verunsichert, unter welchen Umständen sie Fotos machen bzw. verwenden dürfen.</p>
<p>Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Beschluss vom 18.06.2018 (15 W 27/18) in dankenswerter Weise momentan klargestellt, dass das Kunst- und Urhebergesetz weiterhin die maßgebliche Vorschrift ist.</p>
<p>Danach gilt, dass Fotografien nur mit Einwilligung des jeweils Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden dürfen. Die Einwilligung gilt im Zweifelsfalle als erteilt, wenn die abgelichtete Person für das Bild eine Entlohnung erhält. Ohne diese Einwilligung können Bilder von Personen der Zeitgeschichte gemacht werden, wenn ein besonderes Interesse an dieser Person besteht. Soweit Gebäude- oder Landschaften fotografiert werden, bei denen zufällig eine Person im Bild ist, ist dies auch gestattet. Die Einwilligung wird zudem vorausgesetzt, wenn Bilder von einzelnen Personen auf Versammlungen, Demonstrationen oder Sportveranstaltungen gemacht werden, soweit die jeweilige Veranstaltung im Vordergrund steht. Es darf aber zu keiner Hervorhebung einzelner Teilnehmer kommen.</p>
<p>Einzelpersonen dürfen auch dann ohne Einwilligung abgelichtet werden, wenn die Verbreitung einem höheren Interesse – nämlich der Kunst – dient. Ein dünnes Eis. Selbstredend ist, dass hier Vorsicht zu walten hat.</p>
<p>Bei der Verbreitung und Verwendung von Fotografien, die nicht selbst gemacht wurden, ist das Urheberrecht des Fotografen zu beachten. Vor der Verwendung ist auf jeden Fall seine Zustimmung einzuholen. Das Herunterladen von Fotos aus dem Internet verbietet sich weiterhin von selbst.</p>
<p>Abschließend muss allerdings bemerkt werden, dass bei dem Thema vieles noch im Fluss ist. Die weitere Entwicklung bleibt daher abzuwarten. </p></div>
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		<title>TSG Heilbronn träumt von Snooker-Arena</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-traeumt-von-snooker-arena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 12:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Snooker]]></category>
		<category><![CDATA[TSGHeilbronn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=4876</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein regnerischer Januar-Samstag, alles ist still im Billard-Zentrum beim Heilbronner Pfühl. Nichts deutet auf die Brisanz der Begegnung in der Snooker-Bundesliga hin.</p>
<p>An den vier Snookertischen treten die TSG Heilbronn und der SC Mayen-Koblenz gegeneinander an. Beide zu diesem Zeitpunkt in der Bundesliga noch ungeschlagen, am Ende sollte es nach acht umkämpften Partien zumindest für eine Mannschaft die ersten Minuspunkte der Saison geben. Die wenigen Zuschauer verharren, entgegen der Übertragung bei den Profis auf Eurosport, in kompletter Stille, um die Spieler nicht zu stören. Schnell wird klar was hier gerade passiert: Die besten Snookerspieler der Bundesliga duellieren sich auf allerhöchstem Niveau.</p>
<p>Konzentration und innere Ruhe, das sind die Tugenden, die ein guter Snookerspieler benötigt. Nach der ersten von zwei Runden liegen die Heilbronner allerdings bereits mit 1:3 zurück. „Noch ist nichts entscheiden, das können wir nochmal umdrehen“, zeigt sich Mannschaftsführer Pedro Chacon zuversichtlich. Schließlich stehen auf Heilbronner Seite mit Patrick Einsle (2009), sowie Richard Wienold (2017) gleich zwei ehemalige und mit Michael Schnabel der amtierende Deutsche Meister im Team der Heilbronner.</p>
<p>Doch spätestens als Michael Schnabel im Duell der Giganten knapp gegen Profispieler Lukas Kleckers verlor, war die erste Saisonniederlage perfekt. Am Tag darauf ging auch der Rückkampf in Koblenz verloren, so dass die Deutsche Meisterschaft wohl bereits zu Gunsten des SC Mayen-Koblenz entschieden ist.</p>
<p>Doch in Heilbronn plant man schon weiter an der Zukunft. „Wir planen in der ehemaligen Pfühl-Gaststätte eine Snooker-Arena zu errichten mit vier Tischen und Zuschauerplätzen“, erläutert Chacon die Pläne der Snookerabteilung.</p>
<p>„Wir sind mit der Hockeyabteilung in engen Gesprächen, um das Gebäude optimal zu nutzen und nicht nur ein Billard-Zentrum, sondern auch ein Vereinsheim für die Hockeyspieler im Legasus-Hockeypark zu realisieren“. Bei Chacon, der einst bereits den Umbau der ehemaligen Kegelbahn zum heutigen Billardzentrum mitorganisiert hatte, funkeln die Augen bei dem Gedanken an die Snooker-Arena. Dass er auch bei diesem Umbau mit seiner Hilti sämtliche Löcher in die Betondecke bohren wird, scheint gesichert.</p>
<p><em>Foto: Marcel Tschamke</em></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>TSG Heilbronn Reds kooperieren mit der Porsche Basketball Akademie</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-reds-kooperieren-mit-der-porsche-basketball-akademie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 17:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[HeilbronnReds]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum ersten Mal habe ihn der Heilbronner Spieler Simon Schmitz vor einiger Zeit auf die TSG Heilbronn als Basketballverein aufmerksam gemacht, erzählt Timo Probst, Nachwuchskoordinator der Porsche Basketball Akademie in Ludwigsburg. „Dann sind die Heilbronn REDS immer öfter in den Sozialen Medien mit Videos und Events aufgeploppt und ich habe gedacht, hoppla, da scheint etwas zu entstehen. Ich habe Kontakt zu Simon aufgenommen und der hat mir bestätigt, dass da gerade was passiert.“</p>
<p>Im November hat Timo Probst dann REDS-Manager Matthias Götz angerufen und ihm eine Kooperation zwischen der Ludwigsburger Nachwuchsschmiede und den aufstrebenden Heilbronner Korbjägern vorgeschlagen.</p>
<p>„Der Anruf kam sehr überraschend. Er war mehr oder weniger die Belohnung für das, was wir in den letzten Jahren an Arbeit und Herzblut investiert haben“, so Matthias Götz.</p>
<p>Schon kurz nach diesem ersten Telefonat trafen sich die beiden Parteien in der Geschäftsstelle der MHP Riesen, um sich gegenseitig zu „beschnuppern“ – mit Erfolg, denn es hatte sich schnell herausgestellt, dass beide Seiten „Bock da drauf hatten“, wie Timo Probst beschreibt. „Die Kooperation war sozusagen ein ‚No-Brainer‘, es hat alles gepasst und keiner musste groß überlegen. Die REDS waren eh schon an einigen Themen dran, die uns wichtig sind, und sie nehmen unsere Unterstützung gerne an.“</p>
<p>Knapp zwei Monate später, am 22. Januar 2019, reiste eine siebenköpfige Abordnung der Heilbronn REDS nach Ludwigsburg, um im Vorfeld eines Championsleague-Spiels der MHP Riesen die Unterschrift unter den Kooperationsvertrag zu setzen. sportheilbronn-Redakteur Ralf Scherlinzky und Fotograf Marcel Tschamke durften die REDS dabei exklusiv begleiten, um über die Zusammenarbeit zu berichten.</p>
<p>Die TSG Heilbronn REDS sind der insgesamt 12. Partnerverein der Porsche Basketball Akademie, die den Unterbau des Bundesligisten MHP Riesen bildet.</p>
<p>„Als größter Basketballverein in der Region sehen wir es als unsere Aufgabe an, unseren Sport hier im Umkreis zu stärken, mehr Kinder zum Basketball zu bringen und ihn populärer zu machen“, erklärt Timo Probst. „Dabei geht es uns gar nicht in erster Linie darum, Talente mit der Perspektive U16- oder U19-Bundesliga nach Ludwigsburg zu holen. Das vorrangige Ziel ist wirklich, mehr Kinder für den Basketballsport zu gewinnen.“</p>
<p>Die „Porsche BBA“ beschäftigt im Jugendbereich sieben hauptamtliche Trainer, zu deren Aufgaben es unter anderem gehört, die Partnervereine zu besuchen und Workshops für die Vereinstrainer zu machen. „Der Basketballstandort Ludwigsburg ist auch stets dafür offen, dass die Trainer aus den Partnervereinen bei uns hineinschnuppern“, ergänzt Probst.</p>
<p>Einer, der dieses Angebot schon mehrmals genutzt hat, ist REDS-Trainer Goran Mijic. „Ich habe bei der ersten Mannschaft der MHP Riesen hospitiert und dabei sehr viel gelernt. Beeindruckt hat mich dort, dass es trotz der professionellen Strukturen sehr familiär zugeht. Ich bin dort hingekommen und die Leute haben mich aufgenommen als wäre ich schon immer dort gewesen. Jeder Spieler hat mich mit meinem Namen begrüßt“, zeigte sich Mijic beeindruckt.</p>
<p>Die Kooperation im Nachwuchsbereich macht nicht nur für die Heilbronn REDS, sondern auch für deren Hauptverein TSG Heilbronn Sinn. „Wir sprechen seit 2018 mit der TSG-Ballschule schon die ganz Kleinen an, um den Rückgang in den klassischen Ballsportarten zu stoppen. Sie können dort spielerisch herausfinden, welche Sportart ihnen Spaß macht, und so können wir sie nach zwei, drei Jahren in die Abteilungen abgeben. Im Basketball haben wir hier nun eine top Voraussetzung geschaffen, dass die Kinder dort optimal weiter ausgebildet werden können“, freut sich Geschäftsführer Marcel Hetzer.</p>
<p>Auch wenn die Kooperation erst nach der aktuellen Saison richtig ins Rollen kommen wird, sind die ersten Schritte schon klar: „Wir fangen dort an, wo es uns am Wichtigsten ist – nämlich in den Grundschulen“, so Matthias Götz. Um eine Strategie für das Vorgehen zu entwickeln, können die REDS wiederum auf das ganze Know-how der Porsche BBA zurückgreifen. „Und wenn ein Bundesligist anklopft, reagieren sowohl Schulleiter als auch Schüler nochmal anders als wenn wir als Oberligist kommen“, ergänzt Matthias Götz.</p>
<p>REDS-Urgestein Zdravko Marjanovic ist vor allem von der Perspektive begeistert, Nachwuchsspieler mit Ludwigsburger Unterstützung im eigenen Verein reifen zu lassen. „Kinder, die bei den REDS spielen, haben ein kompetentes Trainerteam um sich herum, das sie bis in die Junioren-Bundesliga bringen kann, ohne dass sie die vertraute Umgebung verlassen und den Verein wechseln müssen. Solche Talente mussten wir bisher tatenlos ziehen lassen“, so der langjährige REDS-Center.</p>
<p>Generell könne die Expertise der Basketball Akademie den REDS auch beim frühzeitigen Erkennen von Talenten helfen. Matthias Götz: „Wenn ich ein U14-Spiel anschaue, kann ich sagen wenn einer gut ist. Aber derjenige, der viele Punkte macht, hat noch lange nicht das Zeug zum Bundesligaspieler. Da haben die Profis nochmal ganz einen anderen Blick – und wir erhoffen uns, dass unsere Trainer diesen besonderen Blick auch vermittelt bekommen.“</p>
<p>Wird ein solches Talent entdeckt, hat es die Chance auf eine Top-Ausbildung im U16- und U19-Team der Porsche BBA sowie auf Spielpraxis in der Nachwuchs- und Junioren-Bundesliga. „Natürlich ist es unser ultimatives Ziel, über die Partnervereine das eine oder andere Talent zum Bundesligaspieler machen zu können. Aber der Schritt von der U19 in die Bundesliga ist nochmal riesig und das schaffen nur wenige“, gibt Timo Probst Einblicke in die Ludwigsburger Philosophie. „Wir wollen aber auch die Spieler nicht verlieren, die aus diesem Leistungsbereich herausfallen. Diese können wir dann wieder an ihre Stammvereine zurückgeben, wo sie in den meisten Fällen zu Leistungsträgern werden. Schaut man beispielsweise in die ersten Mannschaften von Remseck, Bietigheim oder Kornwestheim, dann sieht man dort viele ehemalige BBA-Spieler.“</p>
<p>Die Heilbronn REDS sehen in der Kooperation mit der Porsche Basketball Akademie nur Vorteile. „Wir haben viele Ideen und Visionen, aber wir arbeiten ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften. Damit kannst du zwar viel erreichen, aber es geht relativ langsam vorwärts. Dadurch, dass wir jetzt Unterstützung aus Ludwigsburg haben, werden wir gerade solche Themen wie die Zusammenarbeit mit Grundschulen viel schneller angehen und umsetzen können“, freut sich Matthias Götz auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.</p></div>
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		<title>Welchen Einfluss haben Zuschauer auf die sportliche Leistung?</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/welchen-einfluss-haben-zuschauer-auf-die-sportliche-leistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. Dirk Schwarzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 17:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[DHBWHeilbronn]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Zuge der Handball-Weltmeisterschaft 2019 wurde viel über den Einfluss der Zuschauer auf die Leistung der deutschen Mannschaft diskutiert. Spieler, Trainer, Medienvertreter und die Zuschauer selbst waren sich einig: Die großartige Atmosphäre in den vollbesetzten Stadien hatte einen positiven Einfluss auf die Leistung des Teams, der Funke sprang offensichtlich über, das Team entfachte durch seine kämpferische Leidenschaft auch bei den Fernsehzuschauern eine Begeisterung, von der der deutsche Handballsport hoffentlich nachhaltig profitieren wird.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint der positive Zusammenhang von Zuschauern auf die sportlichen Leistungen der Akteure klar zu sein – doch wir müssen genauer hinschauen!</p>
<p>Es gibt auch Beispiele, bei denen die Anwesenheit anderer Personen die Leistungen beeinträchtigt. Die Sportpsychologie geht grundlegend drei unterschiedlichen Vermutungen nach (vgl. Alfermann/Stoll 2005, S.245):<br />1. Die (bloße) Anwesenheit anderer Personen verbessert die Leistungen der Sportler. Man bezeichnet dies als „soziale Förderung“. <br />2. Die (bloße) Anwesenheit anderer Personen verschlechtert die Leistungen der Sportler. Man bezeichnet dies als „soziale Beeinträchtigung“.<br />3. Die (bloße) Anwesenheit anderer Personen hat gar keinen Effekt auf die Leistungen der Sportler, es gibt also weder eine Leistungsverbesserung noch eine -verschlechterung.</p>
<p>Zunächst unterscheidet man bei Untersuchungen zu dieser Thematik, ob es sich um aktive (bspw. die anfeuernden und singenden Fans in einem Stadion) oder um passive Zuschauer (bspw. sich neutral verhaltende Eltern am Spielfeldrand, die ihrem Kind beim Sport zusehen) handelt. In diesem Beitrag soll es um den Einfluss durch die bloße, passive Anwesenheit anderer gehen.</p>
<p>Darüber hinaus muss man die Art der vom Sportler auszuführenden Aufgabe berücksichtigen. Ist es eine eher einfache, vor allem konditionell anspruchsvolle Aufgabe (z.B. ein Marathonlauf, Zeitfahren im Radsport) oder eine komplizierte, koordinativ anspruchsvolle Aufgabe (z.B. eine Sprungkombination im Eiskunstlauf oder eine Übung auf dem Schwebebalken).</p>
<p>Welche Erklärungsansätze gibt es zum Einfluss von Zuschauern auf die Leistung? Ein zentraler Ansatz geht davon aus, dass es durch die bloße Anwesenheit anderer (z.B. die passiv zuschauenden Eltern) zu einem höheren körperlichen Aktivierungsniveau bei den Sportlern kommt. Diese physiologische Aktivierung (autonomes Nervensystem) führt zu einer Leistungsverbesserung vor allem bei einfachen, gut gelernten, automatisierten Bewegungen, hingegen eher zu einer Leistungsverschlechterung bei komplexen, schlecht gelernten, noch nicht automatisierten Bewegungen.</p>
<p>Im Sportspiel wie Handball, Fußball oder Hockey, wo es sowohl auf konditionelle als auch auf koordinative Fähigkeiten ankommt, zeigen sich insgesamt kaum Effekte (vgl. Strauß 1999). Untersucht man im Sportspiel die Komponenten getrennt voneinander, so lässt sich feststellen, dass sich die messbaren quantitativen Leistungsaspekte durch die Anwesenheit von passiven Zuschauern verbessern (z.B. die zurückgelegte Laufdistanz eines Fußballers), wohingegen sich die qualitativen Komponenten eher verschlechtern (z.B. Ungenauigkeit der Pässe).</p>
<p>Darüber hinaus spielt es eine Rolle, welche Bedeutung und Erwartungen die Akteure den Zuschauern zuschreiben. So macht es für das Nachwuchstalent bei einem Sichtungsturnier sicherlich einen Unterschied, ob „wichtige“ Scouts diverser Proficlubs oder die eigenen Freunde zuschauen.</p>
<p>Ein weiterer Ansatz geht der Überlegung nach, inwieweit die Sportler von den Zuschauern abgelenkt sein könnten und sich nicht mehr vollständig auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Schließlich lässt sich auch beobachten, dass es zu Leistungsverschlechterungen unter Druck (auch aufgrund der Anwesenheit anderer Personen) kommen kann, da die Sportler mit einer erhöhten Selbstaufmerksamkeit reagieren; die Aufmerksamkeit ist dann übermäßig auf die eigene technische Bewegungsausführung gerichtet, man grübelt über den korrekten Bewegungsablauf.</p>
<p>Unter diesen Umständen kommt es gerade bei gut gelernten hochautomatisierten Bewegungen zu Verschlechterungen. Besonders anfällig für dieses Phänomen sind beispielsweise Freiwürfe im Basketball, Aufschläge im Tennis oder das Putten beim Golf.</p>
<p>Letztlich kommt es aber immer auch auf die mentalen Fähigkeiten und Erfahrungen der Sportler selbst an, ob und wie sich die bloße Anwesenheit von Zuschauern bemerkbar macht. In der nächsten Ausgabe wird es um den Einfluss von aktiven Zuschauern (z.B. Fans) gehen. Besonders interessant ist dabei die Frage nach den Gründen für den Heimvorteil. </p></div>
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		<title>Alexander Karachun beißt sich bei den Grizzlys Wolfsburg durch</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/alexander-karachun-beisst-sich-bei-den-grizzlys-wolfsburg-durch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 16:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[HeilbronnerFalken]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In den vergangenen Ausgaben hatten wir immer wieder über den Heilbronner Eishockey-Profi Daniel Fischbuch von den Eisbären Berlin berichtet, doch er ist nicht der einzige Heilbronner, der in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dem Puck hinterherjagt. Seit 2016 geht mit Alexander Karachun ein weiterer junger Spieler in der höchsten deutschen Liga aufs Eis, der beim Heilbronner EC groß geworden ist. Schon für die letzte Ausgabe des sportheilbronn-Magazins hatten wir einen Beitrag über den Außenstürmer der Grizzlys Wolfsburg eingeplant, doch war unser geplantes Treffen mit dem 23-Jährigen beim Spiel in Mannheim geplatzt, weil er von seinem damaligen Trainer kurzfristig in die DEL2 zum Kooperationspartner Kassel Huskies beordert worden war. Vier Monate und einen Trainerwechsel später hat sich Alexander Karachun durchgebissen und spielt inzwischen seine bislang beste Saison im Wolfsburger Trikot. Anfang Januar haben wir uns mit dem Sohn des 2004 verstorbenen langjährigen Falken-Stürmers Viktor Karachun im Grizzlys-Teamhotel in Mannheim getroffen und haben ihn anschließend beim Auswärtsspiel gegen die Adler Mannheim in der SAP-Area auch auf dem Eis in Aktion beobachtet.</strong> </em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Bei unserem letzten Telefonat Ende September 2018 hattest du dir vorgenommen, deine Leistung konstant abzurufen. Das scheint dir gelungen zu sein&#8230;</strong></em><br />Alexander Karachun: Irgendwie schon. Der Trainerwechsel hat hier viel bewirkt. Seit Ende November läuft es wesentlich besser als zuvor. Mit Brent Aubin und Nick Latta habe ich feste Nebenspieler, mit denen ich gut harmoniere. Mein bislang bestes Spiel war das 4:2 gegen Augsburg, bei dem ich an drei unserer vier Tore beteiligt war.</p>
<p><em><strong>Wie verhält es sich bei einem Trainerwechsel für einen jungen Spieler. Fängt man da wieder bei Null an?</strong></em><br />Alexander Karachun: Ja, ich denke nicht nur die jungen Spieler fangen bei Null an. Der Trainer kennt keinen Spieler und jeder hat die Chance sich zu zeigen und zu beweisen. Bei mir war es so, dass ich am ersten Wochenende keinen wirklichen Eindruck hinterlassen hatte. Deshalb wurde ich beim dritten Spiel wieder nach Kassel geschickt statt mich weiter zeigen zu können. Dann hat sich jemand verletzt und ich war beim vierten Spiel wieder im Team. Seitdem bin ich hier und ich denke, ich habe inzwischen gezeigt, was ich kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>So richtig läuft es bei euch in dieser Saison aber dennoch nicht&#8230;</strong></em><br />Alexander Karachun: Stimmt, der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz ist recht groß, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Wir hatten vor der Saison einen großen Umbruch im Team und mussten erst zusammenfinden, was nicht so schnell wie erhofft geklappt hat.</p>
<p><em><strong>Nach dieser Saison läuft dein Vertrag in Wolfsburg aus. Weißt du schon, wie es weitergeht?</strong></em><br />Alexander Karachun: Nein, aber mein Agent schaut sich bereits um, ob ich bei den Grizzlys bleiben kann oder ob andere Vereine Interesse an mir haben.</p>
<p><em><strong>Dein Lebensmittelpunkt ist seit drei Jahren in Wolfsburg. Würde es dir schwer fallen, wenn du wieder umziehen müsstest?</strong></em><br />Alexander Karachun: Na ja, ich bin Single und deshalb recht flexibel. Ich habe eigentlich gar nicht viele Sachen in Wolfsburg, und im Sommer bin ich die meiste Zeit in Heilbronn. Außerdem reise ich in der Sommerpause gerne, unter anderem zu meinen Verwandten nach Minsk. Wenn ich irgendwo auf Reisen bin, trainiere ich dort auch – wie im letzten Sommer, als ich in der Slowakei auf dem Eis war.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Du bist auch als Kind und Jugendlicher schon gut rumgekommen.</strong></em><br />Alexander Karachun: Genau. Unser Wohnort war immer dort, wo mein Vater Eishockey gespielt hat. Ich wurde in Polen geboren, als er dort spielte. Dann sind wir nach Deutschland gekommen, wo wir dann später in Heilbronn heimisch wurden. Ich habe, bis ich 15 war, das Theodor-Heuss-Gymnasium besucht. Dann kam das Angebot, in St. Pölten in Österreich aufs Eishockey-Internat zu gehen.</p>
<p><em><strong>Ist es dir schwer gefallen, mit 15 von der Familie wegzugehen?</strong></em><br />Alexander Karachun: Anfangs schon. Im ersten Monat hatte ich Heimweh. Aber mit der Schule und dem Eishockey hatten wir so ein straffes Programm, dass ich gar keine Zeit hatte darüber nachzudenken. Ich habe dort Freunde für‘s Leben aus der ganzen Welt kennengelernt und habe mich menschlich weiterentwickelt. St. Pölten war eine tolle Zeit!</p>
<p><em><strong>Und nach dem Abitur ging dann die Profi-Karriere los. Du hast aber nur ein Jahr bei den Falken gespielt und hast Heilbronn dann verlassen&#8230;</strong></em><br />Alexander Karachun: Ich habe gedacht, dass es für meine Entwicklung besser ist, wenn ich woanders hingehe. In Heilbronn war ich zwar angesehen, wusste aber nicht, ob ich die hohen Erwartungen erfüllen konnte. Das hing bestimmt auch mit dem Namen meines Vaters zusammen. Deshalb bin ich nach Freiburg gewechselt, wo ich in der DEL2 eine recht gute Saison hatte. Am Ende der Saison kam dann das Angebot aus Wolfsburg. Diese Möglichkeit musste ich natürlich ergreifen.</p>
<p><em><strong>Dein Vater war bis zu seinem Tod in Heilbronn ja ein Star und Publikumsliebling. Hast du das als Kind so wahrgenommen?</strong></em><br />Alexander Karachun: Ja, ich habe mitbekommen, dass er beliebt und erfolgreich war. Aber in dem Alter nimmt man das glaub ich anders wahr. Da ist der Vater immer der Superstar.</p>
<p><em><strong>War er als Spieler dein Vorbild?</strong></em><br />Alexander Karachun: Natürlich. Seit ich ca. sechs Jahre alt war haben wir immer zusammen trainiert, bis er dann gestorben ist als ich neun war. Ich habe ihn immer gelöchert, ob er für mich irgendwelche Übungen hat und was ich machen kann, um mal ein guter Eishockeyspieler zu werden. Ich bin dann schon als Kind viel laufen gegangen, habe irgendwelche Sprints gemacht und im Garten und im Keller mit dem Puck gespielt. Da gab es viel Ärger vom Nachbarn, weil die Scheibe immer gegen die Wand geknallt ist. Das sind gute Erinnerungen&#8230;</p>
<p><em><strong>Wolltest du, als du dich für die Eishockey-Karriere entschieden hast, in die Fußstapfen deines Vaters treten?</strong></em><br />Alexander Karachun: Ach, ich wollte einfach mal sehen, wie weit ich es mit dem Eishockey schaffen kann. Natürlich hat man Ziele, aber ich habe mir jetzt keinen festen Fahrplan gesteckt, wann ich es wohin geschafft haben muss. Mein Motto ist, ich gebe mein Bestes, um zu schauen, wie weit ich es schaffen kann.</p>
<p><em><strong>Gibt es auch einen Plan B, falls es mit dem Eishockey mal nicht mehr klappen sollte?</strong></em><br />Alexander Karachun: Ich habe ein Jahr an der Hochschule Heilbronn International Business studiert und die beiden Semester auch abgeschlossen. Aber dann wollte ich schauen, wie weit ich im Eishockey komme. Eine Option wäre, neben dem Eishockey ein Fernstudium zu machen. Aber da muss man dann zu hundert Prozent dabei sein, und ich weiß nicht, ob das neben dem Eishockey her richtig funktioniert. Außerdem habe ich mehrere Interessen und könnte mich im Moment noch nicht auf einen Studiengang festlegen.</p>
<p><em><strong>Verfolgst du das Heilbronner Eishockey noch?</strong></em><br />Alexander Karachun: Klar. Bei den Eisbären spielen noch lauter Jungs aus meinem Jahrgang, und mit Stefano Rupp hatte ich ja auch in Freiburg zusammen gespielt. Auch zu einigen Falken-Spielern wie Corey Mapes habe ich guten Kontakt.</p>
<p><em><strong>Deine Mutter wohnt in Heilbronn und dein Vertrag läuft aus. Liegt da ein Wechsel zu den Falken nahe?</strong></em><br />Alexander Karachun: Ich schaue in die Zukunft und nicht zurück. Und meine Zukunft sehe ich momentan in der DEL.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/alexander-karachun-beisst-sich-bei-den-grizzlys-wolfsburg-durch/">Alexander Karachun beißt sich bei den Grizzlys Wolfsburg durch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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