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	<title>Neckarcup | sportheilbronn Magazin</title>
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	<title>Neckarcup | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Neckarcup &#8211; Neues Kapitel in Bad Rappenau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 14:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach<a href="https://sportheilbronn-magazin.de/10-neckarcup-vom-2-9-juni/"> zehn erfolgreichen Jahren</a> in Heilbronn schlägt der <a href="https://www.neckarcup.de/" target="_blank" rel="noopener">Neckarcup</a> ab 2025 ein neues Kapitel auf: Der renommierte ATP-Challenger zieht nach Bad Rappenau und wird dort vom 1. bis 8. Juni auf der Anlage des Tennis-Clubs Bad Rappenau ausgetragen. Mit frischem Wind und unter der Leitung von Turnierdirektorin Mine Cebeci beginnt das beliebte Sandplatzturnier eine neue Ära – mit neuen Herausforderungen und neuen Visionen.</strong> </em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„In den zehn Jahren Neckarcup konnte ich mit meinem Organisationsteam reichlich Erfahrung sammeln und bemerkenswerte Erfolge feiern“, erklärt Mine Cebeci.<br />Tatsächlich wurde der Neckarcup mehrfach als „World Best ATP Challenger“ ausgezeichnet – ein Beweis für die konsequente und präzise Arbeit hinter den Kulissen. Doch nach der Entscheidung, Heilbronn als Standort aufzugeben, stand für sie fest: „Dieses Turnier, das einen großen Stellenwert für mich und die gesamte Region einnimmt, durfte nicht sterben!“</p>
<p>Die Suche nach einer neuen Anlage führte Mine Cebeci zum TC Bad Rappenau. Der Verein bietet mit neun Außenplätzen, einer Dreifeld-Tennishalle und einer hervorragenden Lage die nötige Infrastruktur, um ein Event dieser Größenordnung zu realisieren. Die Entscheidung wurde von den Verantwortlichen vor Ort mit großem Interesse und Wohlwollen aufgenommen. „Die Anlage in Bad Rappenau war die einzige weit und breit, die den Anforderungen entspricht“, so die Turnierdirektorin. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sei vielversprechend, und die Stadt sieht im Neckarcup eine Bereicherung für die Region. „Bad Rappenau hatte bisher wenige große Sportevents, und der Neckarcup wird jetzt zum Highlight hier.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hier findet der Neckarcup 2.0 statt. Foto: privat</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das neue Kapitel birgt Herausforderungen, insbesondere bei der Sponsorensuche und Organisation. „Ich musste mich komplett in die Akquise einarbeiten – ein Bereich, der mir zuvor fremd war. Aber es ist spannend, zu lernen, wie man Verbindungen erkennt und Gelegenheiten nutzt,“ erzählt Cebeci.<br />Viele Helfer aus Heilbronn bleiben mit an Bord, neue Helfer können aus der Region Bad Rappenau gewonnen werden. Dank der guten S-Bahn-Anbindung bleibt die Veranstaltung auch für Zuschauer einfach erreichbar.</p>
<p>Trotz der Veränderung bleibt das Herzstück des Neckarcup erhalten. Der bekannte Name und das hohe sportliche Niveau sollen den Charakter des Turniers bewahren. Im internationalen Spielerkreis ist der Neckarcup als feste Marke etabliert. „Nach wie vor ist es das Ziel dieses Events, den internationalen Tennisspielern und Tennisstars von morgen, die um einen Platz an der Weltspitze kämpfen, einen Rahmen zu schaffen, der ihnen einen unkomplizierten und angenehmen Aufenthalt ermöglicht, wie es ihn nirgendwo sonst gibt,“ betont Mine Cebeci.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch das Rahmenprogramm bleibt ein wichtiger Bestandteil des Neckarcup. Neben spannenden Matches sollen die Zuschauer ein abwechslungsreiches After-Tennis-Programm erleben. Dazu gehören Live-Acts, Partys, DJs und ein Comedy-Kabarett-Abend. „Es soll ein kulturelles Highlight der Region werden, das Sportbegeisterte und Geselligkeit Suchende gleichermaßen anzieht“, erklärt die Organisatorin. Eine Vielfalt an gastronomischen Angeboten rundet das Erlebnis ab.</p>
<p>Neben den sportlichen und kulturellen Highlights bietet der 11. Neckarcup auch eine Plattform für Networking. „Dieses Sporthighlight bietet Sponsoren eine außergewöhnliche und effektive Plattform, um sich zu vernetzen“, so die 54-Jährige. Sie lädt Unternehmen ein, Teil dieses internationalen Top-Events zu werden und sich von der Qualität und dem Potenzial der Veranstaltung zu überzeugen. „Dank ihrer Unterstützung wird es möglich sein, sowohl den zahlreichen Gästen aus aller Welt als auch den Bürgern unserer Region erneut ein niveauvolles Leuchtturm-Event zu gewährleisten.“</p>
<p>Für Mine Cebeci ist die Neugestaltung des Neckarcups eine Herzensangelegenheit: „Ich bin motivierter denn je, den Neckarcup in Bad Rappenau weiterleben zu lassen.“ Gemeinsam mit ihrem Team will sie das Turnier auch 2025 auf gewohnt hohem Niveau ausrichten und die Zuschauer begeistern. „Es ist wichtig, dass die Zuschauer und Spieler ein Event erleben, das mit den vergangenen Jahren mithalten kann. Nur so schaffen wir Vertrauen und Begeisterung für die kommenden Jahre und das neue Kapitel in Bad Rappenau kann gelingen.“</p></div>
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		<title>Weltpremiere beim Neckarcup &#8211; Elektronisches Linecalling auf Sand</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/weltpremiere-beim-neckarcup-elektronisches-linecalling-auf-sand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 14:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 33]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
		<category><![CDATA[Sandplatz]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Weltpremiere beim Neckarcup &#8211; Elektronisches Linecalling auf Sand</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Out“ – „Fault“ – „Foot Fault“. Die Besucher des ATP Challenger-Turniers Heilbronner NECKARCUP konnten sich bei dessen zehnter Auflage Anfang Juni 2024 darüber wundern, dass diese Rufe der Linienrichter in diesem Jahr etwas blechern geklungen haben. Und wo hatten sich die Linienrichter eigentlich versteckt? Wir verraten es: Die gewohnten menschlichen Linienrichter wurden vom Linecalling-System der Firma FOXTENN ersetzt. Der NECKARCUP war von FOXTENN dafür ausgewählt worden, als erstes Challenger-Turnier auf Sand weltweit mit dem System des spanischen Hightech-Unternehmens zu arbeiten. Wir haben uns während des Turniers mit dem aus Barcelona stammenden FOXTENN-Gründer und Geschäftsführer Javier Simón (56) getroffen, um über die beim Turnier am Trappensee gemachten Erfahrungen zu sprechen.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>An den Enden der Linien waren Kameras von FOXTENN angebracht. Jeder Ball wurde von bis zu fünf verschiedenen Sensoren (Kameras oder Laser) registriert.                          Fotos: Seventyfour.studio</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Javier, wie ist der NECKARCUP für euch gelaufen?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Wir sind sehr zufrieden, wie es gelaufen ist. Wir hatten über das Turnier hinweg 64 Spiele, in denen wir weit über 10.000 Situationen analysiert haben, in denen der Ball unmittelbar an der Linie aufgesprungen ist. Wenn die ATP und die Organisatoren des Turniers happy sind, dann sind wir es auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Was unterscheidet euer System von anderen?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> FOXTENN ist das einzige System, das zu einhundert Prozent auf real aufgenommenen Bildern basiert, während alle anderen Systeme mit Schätzungen, wie z.B. bei der Flugbahn des Balles, arbeiten und deshalb keine hundertprozentige Genauigkeit aufweisen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie funktioniert das System? Die Bälle kommen ja so schnell, dass das menschliche Auge kaum erfassen kann, ob ein Ball auf oder neben der Linie landet…</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Wir hatten auf der Anlage 42 Highspeed-Kameras installiert, die, in Kombination mit zehn Laser-Scannern, 3.000 Bilder pro Sekunde aufgenommen haben. Das menschliche Auge erfasst dagegen pro Sekunde nur 25 Bilder. Sprich, wir können exakt den Moment analysieren, an dem der Ball den Boden berührt, und können auf Video nachweisen, ob er auf oder neben der Linie war. Damit sorgen wir für eine große Revolution im Tennissport in Sachen Transparenz und Fairness. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ihr wart ja nicht nur mit jeder Menge Technik beim NECKARCUP, sondern seid auch mit rund zehn Leuten in einem eigenen Raum in der Tennishalle gesessen. Was hat sich dort bei euch hinter den Kulissen abgespielt?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Für jeden Court, auf dem gespielt wurde, hatten wir drei Arbeitsplätze. So waren in den ersten Tagen, als die Spiele auf allen drei Courts stattgefunden haben, neun unserer Leute parallel im Einsatz. Einer war jeweils dafür verantwortlich, dass die Lasermessung funktioniert, einer war für die Funktionalität der Kameras zuständig. Der Dritte hat als Kontaktperson zu dem ATP-Offiziellen fungiert, der während der Spiele ebenfalls bei uns war und in Verbindung mit den Stuhlschiedsrichtern stand. Fordert einer der Spieler einen Review an, muss die Kommunikation hier blitzschnell gehen, und das können wir mit diesem Setting gewährleisten. Der Review wird dann auf der LED-Leinwand auf dem Court genau so wiedergegeben, wie wir es bei allen engen Entscheidungen, bei denen der Ball in einem Radius von 7,5 cm vom äußeren Rand der Linie landet, von Haus aus schon automatisiert machen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie kann man sich die Entwicklung eines so komplexen und revolutionären Systems von der Grundidee bis zum Live-Einsatz vorstellen?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Die ursprüngliche Entwicklung hat rund zweieinhalb Jahre gedauert, und die Zeit bis zum ersten Echtzeit-Einsatz dann nochmal genauso lang. Auf dem Weg zur Perfektion ist die Optimierung des Systems ein dauerhafter Prozess. Wir haben ursprünglich mit einer 40-sekündigen Zeitverzögerung begonnen und heute können wir alles in Echtzeit auswerten. Unser System funktioniert inzwischen auch bei den widrigsten Wetterverhältnissen und es lässt sich selbst von extremer Hitze, Kälte oder Nässe nichts anhaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Um tatsächlich im Echtbetrieb bei einem Turnier die menschlichen Linienrichter zu ersetzen und so zuverlässig zu sein, dass keine Fehler passieren, muss man bestimmt einen steinigen Weg gehen und sich zahlreiche Genehmigungen erarbeiten&#8230;</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Stimmt absolut. Um für Turniere zugelassen zu werden, mussten wir zahlreiche Tests unter der Überwachung eines technischen Kommitees absolvieren, das uns im Auftrag von ATP, WTA, ITF und den Grand Slams überprüft hat. In der ersten Stufe hat eine Ballmaschine Bälle mit extrem hoher Geschwindigkeit auf die Linien abgefeuert, und die Entscheidungen unseres Systems wurden von einer Kamera überprüft, die 5.000 Bilder pro Sekunde gemacht hat. Im nächsten Schritt haben wir Spiele begleitet, deren Daten nur wir intern gesehen haben und die dann genau analysiert wurden. Dann folgten die Livetests – erst bei kleineren und dann stufenweise bei den größeren Turnieren. Das hat alles rund zwei Jahre gedauert, wir haben die Tests aber mit Bravour bestanden und damit das geschafft, woran vor uns viele andere Anbieter gescheitert waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Euer System kann aber noch weit mehr…</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Genau. Mit der Kombination der Kameras und dem Hochgeschwindigkeits-Laserscannersystem verfolgen wir jede einzelne Bewegung der Spieler haargenau. Damit können wir auch das Match selbst analysieren und auswerten. Die Statistiken, die wir auf diesem Weg erfassen, können zum Beispiel für Fernsehübertragungen, aber auch für die ATP oder auch die Spieler selbst wertvolle Erkenntnisse liefern. Das ist unter anderem auch für die Ausbildung an Tennisakademien interessant. Seit 2023 sind wir übrigens sowohl in diesem Bereich als auch bei der Linientechnologie Exklusivpartner der World Padel Tour.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Inzwischen seid ihr ja das ganze Jahr über weltweit bei Turnieren unterwegs. Wieviele Mitarbeiter beschäftigt ihr bei FOXTENN?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Wir haben einen festen Stamm von rund 30 Mitarbeitern, die wir je nach Bedarf auf Abruf erweitern können. Insgesamt haben wir über 50 Techniker, die alle an unserem System top ausgebildet wurden und sofort einsatzbereit sind, wenn wir sie brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Abschließend noch eine Frage an den in der Tenniswelt weit herumgekommenen FOXTENN-CEO: Wie hat es dir in Heilbronn beim NECKARCUP gefallen?</h4>
<p><strong>Javier Simón:</strong> Ich war schon bei sehr vielen Challenger-Turnieren, aber der NECKARCUP ist ohne Zweifel eines der besten auf der ganzen Welt. Man hat hier eine professionelle Organisation, aber dennoch ist alles sehr familiär. Wir haben uns beim NECKARCUP sehr wohl gefühlt. Dieser Ruf ist dem Turnier auch voraus geeilt und genau deshalb haben wir uns dafür entschieden, für die Weltpremiere bei einem Challenger-Turnier auf Sandplätzen nach Heilbronn zu kommen.</p></div>
			</div>
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			</div>
				
				
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		<title>10. Neckarcup vom 2.-9. Juni</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/10-neckarcup-vom-2-9-juni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 14:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In der ersten Juniwoche findet auf der Tennisanlage am Heilbronner Trappensee der 10. Heilbronner NECKARCUP statt. Nach den vielen Änderungen im Vorjahr und den daraus resultierenden neuen Aufgaben stehen im Jubiläumsjahr diesmal ganz andere Dinge als bisher im Fokus – denn durch die aktuelle wirtschaftliche Situation liegen die Herausforderungen für das Organisatorenteam in diesem Jahr besonders im finanziellen Bereich. Auch auf Helferseite hat die Bereitschaft für den ehrenamtlichen Einsatz leicht abgenommen. </strong></em></p>
<p>Foto: Seventyfour.studio</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Die Herausforderung in der Sponsorenakquise liegt darin, dass in diesem Jahr einige Firmen nicht mehr in dem Umfang sponsern können wie noch in den Vorjahren. Deshalb sind ein paar Partner teilweise sogar komplett weggefallen. Das hatten wir in diesem Ausmaß bisher noch nie“, gibt der Sponsoring-Verantwortliche Tom Bucher bekannt. „Es sind zwar neue Sponsoren hinzugekommen, diese konnten die Ausfälle jedoch nicht komplett kompensieren“, fügt er weiter an.</p>
<p>Bei der Organisation der zehnten Auflage des Turniers steht deshalb die Reduzierung der Ausgaben im Vordergrund, was auch leichte Auswirkungen auf das Rahmenprogramm rund um die Tenniscourts hat.</p>
<p>Natürlich müsse niemand auf die Eröffnungs- und die Closingparty verzichten, berichtet Turnierdirektorin Mine Cebeci. Auch der Comedyabend wird wird wie gewohnt stattfinden. Am Freitagabend um 20 Uhr gastiert das preisgekrönte und „unpassendste“ Duo der deutschen Kabarettszene, Mike &amp; Aydin, mit seinem neuen Programm „Nord-Süd-Gefühle“ im Eventzelt auf der Tennisanlage. Tickets für den Comedy-Abend kosten 20 Euro pro Person und sind auf diginights.com erhältlich.</p>
<p>Eine weitere Änderung gibt es auf Court 1. Dort wird anstelle der Tribüne eine kleine „Grünoase“ mit vielen Pflanzen erschaffen, die auch für Stehtische Platz bietet.</p>
<p>Bei den ehrenamtlichen Helfern, die rund um die Tennisplätze für die Versorgung von Spielern und Zuschauern zuständig sind, ist die Bereitschaft zur Unterstützung nach wie vor groß, genauso wie bei Ballkindern und Linienrichtern. Einzig die Courtkeeper, die während der Matches für die Instandhaltung der Plätze zuständig sind, bereiten den Organisatoren etwas Kopfzerbrechen. „Die letzten Jahre waren das immer Sport-Mannschaften aus der Region. Doch man erkennt jetzt, dass die Vereine selbst immer weniger Ehrenamtliche zur Verfügung haben, da die Bereitschaft besonders bei den Jugendlichen zurückgegangen ist“, bedauert Turnierdirektor Metehan Cebeci.</p>
<p>Trotz der in diesem Jahr herausfordernden finanziellen Situation arbeitet das Organisationsteam akribisch daran, auch beim 10. Heilbronner NECKARCUP den Tennisfans ein hochklassiges Turnier zu bieten – eventuell auch wieder mit dem einen oder anderen großen Spieler-Namen, wie im letzten Jahr Dominic Thiem.</p></div>
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		<title>NECKARCUP lockt die Massen: Grand Slam-Flair und Zuschauerrekord</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/neckarcup-lockt-die-massen-grand-slam-flair-und-zuschauerrekord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 08:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 29]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[ATP-Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Breitensport]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
		<category><![CDATA[Profisport]]></category>
		<category><![CDATA[Turnier]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die 9. Auflage des Heilbronner NECKARCUP wird in die Geschichte des ATP Challenger-Turniers eingehen. Der Schritt, neben dem Upgrade der Turnier-Kategorie den Termin von Mai auf Juni zu legen, war definitiv der richtige. „Der NECKARCUP findet während der zweiten Woche von Roland Garros statt. Wir haben drei Wildcards zur Verfügung, die wir bis zum Schluss für Spieler offenlassen werden, die in der ersten Woche in Paris ausscheiden. Diese Konstellation könnte uns sogar noch Spieler aus den Top 30 der Weltrangliste bescheren“, hatte Turnierdirektur Metehan Cebeci im Vorfeld spekuliert. Und tatsächlich, mit Dominic Thiem kam ein Weltstar nach Heilbronn. Als der US Open-Sieger von 2020 und die ehemalige Nummer drei der ATP-Weltrangliste zum ersten Mal spielte, meldete der NECKARCUP „ausverkauft“. An vier von acht Tagen waren über 1.000 Zuschauer auf der Anlage, zweimal sogar über 1.200.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ausverkaufter Center Court beim Match vom österreichischen Topstar Dominic Thiem gegen den den Japaner Kaichi Uchida.</h2>
<h2>Fotos: Seventyfour.studio</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wir waren während der kompletten Turnierwoche vor Ort und hatten die Gelegenheit, mit zahlreichen Profis zu sprechen. Was uns dabei wieder einmal klar wurde: Die Spieler, die man aus den Medien kennt und die jährlich Millionen verdienen, bilden nur die Spitze des Eisbergs der Tennisszene ab. Dies ist die Welt, in der Dominic Thiem in den letzten Jahren zuhause war. Für das Gros der Profis spielt sich das Leben auf der Tour auf ganz anderen Ebenen ab. Deshalb möchten wir an dieser Stelle vier Spieler im Interview vorstellen, deren Situation unterschiedlicher nicht sein könnte: Dominic Thiem, Matteo Arnaldi, Nenad Zimonjic und Lucas Gerch.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Dominic Thiem &#8211; der harte Weg zurück in die Weltspitze</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nation:</strong> Österreich.<strong> Alter:</strong> 29. <strong>Weltranglistenposition:</strong> 94.<br /><strong>Höchste Position:</strong> 3 (02.03.2020). <strong>Karriere-Preisgeld:</strong> $29,735,851.</p>
<p><strong>Dominic Thiem gewann beim NECKARCUP in der ersten Runde gegen den Japaner Kaichi Uchida, schied dann aber in der Runde der letzten 16 gegen Pedro Martinez aus Spanien aus.</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dominic, dein Weg hat dich zum ersten Mal nach Heilbronn zum NECKARCUP geführt. Wie kam es dazu?</em></p>
<p><strong>Dominic Thiem:</strong> Ich musste in Paris eine bittere Erstrunden-Niederlage einstecken und wollte unbedingt weiter Matches spielen, um im Flow zu bleiben. Bei allen Turnieren, die momentan stattfinden, war Heilbronn die erste Wahl. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Turnierdirektoren Metehan und Mine Cebeci, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier zu spielen.</p>
<p><em>Im Sommer 2021 hast du dich am Handgelenk verletzt, musstest neun Monate aussetzen und bist in der Weltrangliste zwischenzeitlich auf Rang 352 zurückgefallen. Inzwischen bist du zurück in den Top 100, tust dich aber doch teils immer noch schwer. Woran liegt es, dass im Tennis der Weg zurück an die Weltspitze so steinig ist?</em></p>
<p><strong>Dominic Thiem:</strong> Durch eine solche Verletzung wirst du komplett aus dem Tourleben herausgerissen, während alle anderen weitermachen können. Sie spielen Matches, trainieren und werden jeden Tag besser, während du selbst in der Reha bist und dich quälst. Diesen Rückstand aufzuholen, ist unheimlich schwierig – das sieht man bis auf wenige Ausnahmen bei allen Spielern, die länger ausfallen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass ich nach dem Aus in Paris direkt beim NECKARCUP weiterspielen konnte, denn ich bin auf einem guten Weg und fühle mich super.</p>
<p><em>In Wien hast du bei Madame Tussauds eine lebensechte Wachsfigur bekommen, was deinen hohen Stellenwert im Österreich zeigt. Wie ist das für dich, eine eigene Wachsfigur zu haben?</em></p>
<p><strong>Dominic Thiem:</strong> Es war eine sehr coole Sache, bei dem Projekt dabei zu sein – von der Vermessung bis zur Veröffentlichung. Als ich mich dann zum ersten Mal gesehen habe, war das schon fast ein bisserl gruselig, weil die Figur so echt ausschaut. Aber es ist eine riesengroße Ehre für mich. Ich kenne Madame Tussauds schon von Kindesbeinen an.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Turniersieger Matteo Arnaldi</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Matteo, kann man sagen, dass du gerade das beste Tennis deiner Karriere spielst?</em></p>
<p><strong>Matteo Arnaldi:</strong> Ja, ich glaube schon. Ich habe in diesem Jahr inklusive dem NECKARCUP schon drei Challenger-Turniere gewonnen, meine ersten ATP-Matches gespielt und hatte meine Grand Slam Premiere in Paris. Dort bin ich als Lucky Loser ins Feld gerückt, als Andy Murray zurückgezogen hat. Das war eine total verrückte Woche. Ich bin ohne großen Druck gegen Daniel Elahi Galan eingestiegen und habe gegen ihn gewonnen. Denis Shapovalov hat dann in der zweiten Runde gegen mich wohl das Spiel seines Lebens gemacht. Ich habe dabei unheimlich viel gelernt.</p>
<p><em>Davor hattest du in Madrid die Nummer vier der Welt, Casper Ruud, geschlagen. Wie geht man als Neuling auf der Tour in so ein Spiel?</em></p>
<p><strong>Matteo Arnaldi:</strong> Ich hatte davor mit Daniil Medvedev schon mal gegen einen Top-10-Spieler gespielt und wusste in etwa, was auf mich zukommt. Ich habe mir recht wenig Druck gemacht, denn ich war in dem Fall der Underdog. Der Druck lag bei meinem Gegner und ich bin locker mit dem Wissen ins Spiel gegangen, dass ich gewinnen kann, wenn ich mein Bestes gebe. Das hat funktioniert und ich habe nahezu perfektes Tennis gespielt. Ich konnte erkennen, dass ich auf dem Level der Topleute spielen und dort bestehen kann. Der Unterschied ist noch, dass ich einmal so ein gutes Spiel mache, sie aber schon seit Jahren auf einem konstant guten Level spielen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nation:</strong> Italien. <strong>Alter:</strong> 22. <strong>Weltranglistenposition:</strong> 75.<br /><strong>Höchste Position:</strong> 72 (12.06.2023). <strong>Karriere-Preisgeld:</strong> $661,052.</p>
<p><strong>Matteo Arnaldi ist der NECKARCUP-Sieger 2023. Der Italiener sammelte in der Turnierwoche mit seiner zugänglichen Art viele Sympathien. Von ihm wird man künftig noch viel hören!</strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie bist du ursprünglich zum Tennis gekommen?</em></p>
<p><strong>Matteo Arnaldi:</strong> Als ich fünf Jahre alt war, habe ich mit meinem Opa die ersten Bälle geschlagen. Ich habe aber alle möglichen Sportarten ausprobiert. Mein Vater war Schwimmer, also bin ich auch geschwommen. Ich hatte dort vermutlich sogar mehr Talent als beim Tennis. Beim Tennis hatte ich aber meine Freunde um mich herum, während ich im Schwimmbecken allein unterwegs war. Deshalb bin ich beim Tennis geblieben und freue mich heute noch, wenn ich meine Kumpels aus Kindheitstagen bei Turnieren treffe. Mit jeder Weiterentwicklung meines Spiels treffe ich aber weniger Freunde, da sie z.B. auf dem Challenger-Level spielen, ich jetzt aber bei ATP- und Grand Slam-Turnieren spiele. Sprich, ich muss mir hier neue Freunde suchen. Das fällt mir aber nicht schwer, ich bin ein recht unkomplizierter Typ.</p>
<p><em>Was macht Matteo Arnaldi, wenn er gerade nicht Tennis spielt?</em></p>
<p><strong>Matteo Arnaldi:</strong> Ich genieße die Zeit mit meiner Freundin, meinen Freunden und meiner Familie zuhause. Ich komme aus San Remo, wo wir viel Zeit an unserem schönen Strand verbringen und das Leben genießen. Und genau das machen wir auch. Meine Familie freut sich immer, wenn ich mal zuhause bin. Ich reise durch die Welt, seit ich 16 bin, und deshalb bekommen sie mich nicht allzu oft zu Gesicht. Mit meiner Freundin bin ich auch von unterwegs mehrmals täglich per Messenger im Kontakt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Nenad Zimonjic will inspirieren</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nation:</strong> Serbien. <strong>Alter:</strong> 47. <strong>Weltranglistenposition:</strong> keine.<br /><strong>Höchste Position:</strong> 1 (17.11.2008). <strong>Karriere-Preisgeld:</strong> $8,438,501.</p>
<p><strong>Nenad Zimonjic ist eine echte Tennis-Legende. Der Serbe war von 2008 bis 2015 einer der besten Doppel-Spieler der Welt und stand 43 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste. Gemeinsam mit dem Kanadier Daniel Nestor holte er 2008 u.a. den Wimbledon-Titel im Doppel. Er gewann in seiner Karriere 53 Turniere, darunter ein weiteres Mal Wimbledon (2009) sowie Roland Garros (2010). Mit Serbien wurde er 2010 Daviscup-Sieger. </strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nenad, du bist mit 47 Jahren der wohl älteste Spieler, der bislang beim NECKARCUP aufgeschlagen hat. Wie kommt es dazu?</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> Bei mir hat sich in den letzten Monaten die Idee entwickelt, dass ich nochmal in Wimbledon spielen möchte. Dafür muss ich wieder in den Turnier-Flow kommen. Als ich 2019 zum ersten Mal beim NECKARCUP war, hat sich ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu Familie Cebeci entwickelt, und als ich ihnen von meinen Plänen berichtet habe, haben sie meine Beweggründe verstanden und mir die Wildcard gegeben. Dafür vielen Dank!</p>
<p><em>Gib uns mal einen Einblick, wie sehen deine Pläne aus und was sind die Beweggründe dafür?</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> Ich möchte die Leute inspirieren und ihnen zeigen, was möglich ist, unabhängig vom Alter und von den äußeren Umständen. Das habe ich in meiner Karriere schon immer so gehalten. Ich habe Wimbledon mit einer gebrochenen Hand gewonnen, hatte vor fünf Jahren eine große Hüft-Operation und spiele jetzt mit zwei künstlichen Hüftgelenken. Ich weiß also, wie man Hürden überwindet…</p>
<p><em>Wie ist jetzt die Idee entstanden, nochmal nach Wimbledon zu wollen?</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> Ich habe mich eigentlich die ganze Zeit über fit gehalten und sporadisch an Turnieren teilgenommen, auch während der Corona-Zeit. Im letzten Oktober hat mich dann mein Sohn gefragt, weshalb ich nicht nochmal angreife und wieder mehr Turniere spiele, wenn ich doch wieder schmerzfrei auf dem Platz stehen kann. Das war für mich ein Signal, um meinen Kindern zu zeigen, dass es einen nicht weiterbringt, nur von etwas zu reden. Erst wenn man hart auf ein Ziel hinarbeitet, sieht man, ob es möglich ist, dieses zu erreichen. Wenn du es nicht probierst, wirst du nicht herausfinden, ob du es schaffst. In dieser Phase befinde ich mich gerade.</p>
<p><em>Zum Doppel gehört ja auch immer ein Partner, der mit dir auf den Platz geht…</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> Stimmt, das ist nicht mehr so einfach wie früher. Wenn ein 47-Jähriger mit zwei künstlichen Hüften kommt und mit dir spielen möchte, löst das nicht wirklich Begeisterungsstürme aus (lacht). Sie müssen dich spielen sehen, um zu erkennen, dass du es noch drauf hast und fit genug bist. Mit meinem NECKARCUP-Partner Ramkumar Ramanathan hatte ich 2020 bei einem Challenger-Turnier in Spanien trainiert. Dann haben wir uns beim Daviscup-Duell unseres serbischen Teams, wo ich Captain war, gegen Indien wiedergetroffen und sind seither in Kontakt geblieben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Spielt bei deinen Plänen in gewissem Sinn auch die Idee mit, mit deinem Sohn mal zusammen ein Doppel zu bilden? Er spielt ja auch Tennis.</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> In gewissem Sinne schon, ja. Aber er ist erst 14 Jahre alt und deshalb schätzungsweise noch vier Jahre davon entfernt. Ich sage ihm immer, er soll sich beeilen, weil ich nicht jünger werde (lacht). Aber ja, ein Traum wäre das schon. Wir würden damit echt Geschichte schreiben, wenn wir als Vater-und-Sohn-Doppel bei einem professionellen Turnier gemeinsam spielen würden.</p>
<p><em>Gibt es Pläne, was du nach deiner Karriere machen möchtest – falls dieser Zeitpunkt jemals kommen sollte?</em></p>
<p><strong>Nenad Zimonjic:</strong> Ja, ich möchte gerne meine ganzen Erfahrungen aus allen Lebenslagen, das Know-How im mentalen bzw. psychologischen Bereich und solche Dinge in Seminaren oder Eins-zu-eins-Coachings an andere weitergeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Nenad Zimonjic spielte vom 9. bis 16. Juli 2023 tatsächlich wieder in Wimbledon. Gemeinsam mit der 52-jährigen Australierin Rennae Stubbs, wie Zimonjic einst die Nummer eins der Weltrangliste im Doppel, gewann er das „Mixed Invitation“-Doppelturnier.</strong></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Lucas Gerch &#8211; Profitennis als finanzieller Drahtseilakt</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Lucas, du hast beim NECKARCUP 1.420 Euro gewonnen. Mehr Preisgeld gab es in diesem Jahr nur bei deinem ITF-Turniersieg in Slowenien mit 2.160 Euro. In diesem Jahr hast du schon 16 Turniere gespielt und bist dafür in sieben Länder gereist. Die ATP-Webseite weist aus, dass du in 13 Jahren Profitennis 90.484 US-Dollar verdient hast – das wären knapp 7.000 Dollar pro Jahr. Um deinen Lebensunterhalt mit all den Reisen zu bestreiten, kann das eigentlich nicht reichen. Deshalb die Frage: Wie finanziert sich ein Profi ab Weltranglistenposition 300 abwärts?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Wenn man, wie ich jetzt beim NECKARCUP, die Qualirunde übersteht und in die Hauptrunde kommt, geht man quasi null auf null raus. Denn dann werden auch die Hotelübernachtungen übernommen. Da ich ohne Trainer unterwegs bin, habe ich außer meinen Reisekosten auch keine großen Ausgaben. Das meiste Geld kann ich eigentlich durch meine Ligaspiele verdienen. In der Bundesliga spiele ich im Juli und August für Rot-Weiss Köln und bin dort so gut wie immer im Einsatz. Dafür setze ich auch mal vier Wochen mit Turnieren aus, damit ich mich auf die Bundesliga konzentrieren kann. Dazu spiele ich im Spätjahr, wenn die Turniersaison beendet ist, auch noch in der französischen und italienischen Liga. Als ich 2012 meine ersten Profispiele gemacht habe, war das alles aber tatsächlich nur durch die Unterstützung meiner Eltern möglich.</p>
<p><em>Was machst du, wenn du mal verletzt bist? Es gibt ja vermutlich keine Ausfallversicherung oder Ähnliches&#8230;</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Das kann schon problematisch werden, da ich dann keine Einnahmen habe. Auf der anderen Seite reduzieren sich in einer solchen Situation aber auch die Ausgaben, weil man ja nicht reist oder Trainer bezahlen muss.</p>
<p><em>Wie bist du durch die Corona-Zeit gekommen?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Da hatte der Deutsche Tennis-Bund die „DTB Pro Series“ als Ersatz für die ausgefallenen Turniere ins Leben gerufen, wo man recht gutes Geld verdienen konnte. Dazu hat uns die ATP etwas unterstützt. Richtig schwierig wurde es erst, als es dann wieder losging, denn da sind dann wieder Kosten für Reisen etc. entstanden. Da haben mir dann auch meine Eltern wieder geholfen, damit ich an Turnieren teilnehmen konnte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nation:</strong> Deutschland. <strong>Alter:</strong> 28. <strong>Weltranglistenposition:</strong> 325.<br /><strong>Höchste Position:</strong> 278 (13.02.2023). <strong>Karriere-Preisgeld:</strong> $90,484.</p>
<p><strong>Lucas Gerch ist hauptsächlich auf der ITF Future Tour unterwegs, der niedrigsten Kategorie im Profi-Tennissport – quasi der dritten Liga nach ATP World und ATP Challenger Tour. Sein Weg in Challenger-Turniere führt meist über die Qualifikationsrunde, für die es nur dreistellige Beträge gibt. Beim NECKARCUP schaffte er mit Siegen gegen Jose Pereira und Maxime Janvier den Sprung ins Hauptfeld. Dort traf er erneut auf den Franzosen, der als „Lucky Loser“ ins Turnier zurückkehrte und das Re-Match gegen den Berliner gewann. </strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hast du dir eine berufliche Grundlage gelegt für den Fall, dass dich die Profi-Karriere nicht dorthin bringt, wo du es dir wünschen würdest?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Ja, da hatten auch meine Eltern einen großen Wert darauf gelegt. Ich hatte schon zu Schulzeiten sehr viel Tennis gespielt, aber ohne irgendwelche Profi-Ambitionen. Da ich ein Sport-Stipendium bekommen habe, habe ich an der Oklahoma State University in den USA meinen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen gemacht. Das war eine richtig gute Zeit, die ich absolut genossen habe. Wir Tennisspieler haben dort ein sehr großes Ansehen und die Leute waren super nett.</p>
<p><em>Und danach bist du dann in den Profi-Zirkus eingestiegen?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Ich habe quasi dort weitergemacht, wo ich in den USA aufgehört hatte, indem ich einfach weiter Tennis gespielt habe. Dass ich überhaupt mal unter die Top 300 der Welt kommen würde, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Deshalb macht es gerade auch so Spaß, bei den Challenger-Turnieren zu spielen und dabei, wie jetzt in Heilbronn, Leute wie Dominic Thiem zu treffen. Mein großes Ziel ist es, irgendwann mal noch in die Top 100 zu kommen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Lucas Gerch (rechts) im Gespräch mit der SPORTHEILBRONN-Redaktion.</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wenn du schon Dominic Thiem erwähnst&#8230; Wer war der bekannteste Spieler, gegen den du bisher gespielt und vielleicht auch gewonnen hast?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Also in der Jugend habe ich früher ein paarmal gegen Alexander Zverev gespielt – aber das war lange vor der Profizeit. Jannik Sinner, der jetzt auf Platz acht der Weltrangliste steht, hat ungefähr mit mir zusammen angefangen. Wir haben ein paarmal gegeneinander gespielt und ich konnte ihn auch einmal schlagen. Ähnlich war es mit Jiri Lehecka (Platz 33). Vom Ranking her war 2019 der Slowake Martin Klizan der Gegner mit der höchsten Weltranglisten-Position (56). In der Vergangenheit habe ich auch oft mit Holger Rune trainiert, der jetzt die Nummer sechs der Welt ist.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Du warst jetzt zum ersten Mal in Heilbronn am Start. Was macht den NECKARCUP so speziell im Vergleich zu anderen Turnieren?</em></p>
<p><strong>Lucas Gerch:</strong> Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die ganze Atmosphäre ist etwas Besonderes – angefangen bei den Zuschauern, die einen unterstützen. Die zum Spielerbereich umgebaute Tennishalle mit dem riesigen Gym, das tolle Essen, die mega freundlichen Leute, das Spielerhotel. Das alles hast du woanders nur ganz selten. Die ATP erhöht ja jedes Jahr die Standards für die Spieler und ich glaube, die nehmen sich bei vielen Dingen Heilbronn als Vorbild, vor allem wenn wir Spieler sagen, schaut mal, wie die das beim NECKARCUP machen. Man fühlt sich hier sehr wohl und ich glaube, wir treffen uns nächstes Jahr hier wieder&#8230; 😉</p></div>
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			</item>
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		<title>9. Neckarcup von 4.-11. Juni: Weltklasse Tennis hautnah am Trappensee</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/9-neckarcup-von-4-11-juni-weltklasse-tennis-hautnah-am-trappensee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=11611</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">9. Neckarcup von 4.-11. Juni: Weltklasse Tennis hautnah am Trappensee</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vom 4. bis 11. Juni findet auf der Tennisanlage am Heilbronner Trappensee der 9. Heilbronner NECKARCUP statt – einen knappen Monat später als die vergangenen acht Turniere. Dies hat einen besonderen Grund: eine Aufstockung durch die Veranstalter machte den <br />NECKARCUP vom ATP-Challenger 100 zum Challenger 125. Diese Änderung bringt massive Auswirkungen mit sich. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die größte Neuerung beim NECKARCUP 2023 ist der Termin im Juni statt im Mai. Durch die Verlängerung vieler ATP-Masters-Turniere von sieben auf zwölf Tage, sowie die Aufstockung der Teilnehmer hätte besonders das Turnier in Rom Anfang Mai mit dem Challenger am Neckar kollidiert. „Durch die Aufstockung der parallel laufenden Sandplatzturniere hätten sich natürlich viele für uns interessante Spieler für die Qualifikation zum ATP-1000 Turnier angemeldet anstatt bei uns. Um weiterhin ein hochklassiges Teilnehmerfeld zu garantieren haben wir uns deshalb für die Verschiebung in den Juni entschieden“, erklärt Turnierdirektor Metehan Cebeci. <br />Der NECKARCUP findet nun parallel zur zweiten Woche der French Open statt – ein idealer Termin. Denn die Veranstalter erhoffen sich dadurch die Teilnahme einiger Top-100-Spieler der Weltrangliste, die in Paris schon ausgeschieden sind, aber noch einmal zum Abschluss der Sandplatzsaison ein gutes Turnier spielen wollen. <br />Eine weitere Änderung durch die Aufstockung auf das Challenger 125-Level ist neben der höheren Punkteausbeute – der Sieger erhält 125 Weltranglisten-Punkte statt bisher 100 – auch das erhöhte Preisgeld. Insgesamt gibt es eine Ausschüttung von 145.000 Euro, über 50.000 Euro mehr als in den Jahren zuvor und eine Herausforderung, die für die Veranstalter aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage nicht einfach zu meistern ist. <br />Trotzdem zeigt sich der Sponsoring-Verantwortliche Tom Bucher sehr zufrieden: „Wir haben dieses Jahr so viele neue Partner wie noch nie und sind finanziell solide aufgestellt. Auch bleiben die Hauptsponsoren mit an Bord, genauso wie zahlreiche weitere langjährige Partner. Das ist eine Bestätigung der guten Arbeit der letzten Jahre.“ Eine wichtige Stütze, werden doch sowohl die Stuhlschiedsrichter als auch die Linienrichter teurer. Weitere Ausgaben kommen im Hospitality-Bereich dazu. Hotelkosten, Fahrtkosten und die Verpflegung der Spieler müssen finanziert werden. <br />Die Zuschauer dürfen sich wieder auf ein hervorragendes Turnier inklusive eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms freuen. Im NECKARCUP VILLAGE rund um die Tennisanlage findet das traditionelle NECKARCUP FESTIVAL statt. Nach den spannungsgeladenen Matches am Tag bietet sich den Tennisfans ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm am Abend mit Live-Bands, DJs und Comedy-Acts. Auch kann man sich im Village kulinarisch verwöhnen und den Tag mit einem Gläschen Wein oder Cocktail in gemütlichem Ambiente gemeinsam ausklingen lassen. <br />Das Highlight der Woche ist die alljährliche Players Party. Diese wird, anders als die Jahre zuvor, über den Dächern von Heilbronn im Parkhotel stattfinden. Ein öffentliches Event, wie Organisatorin und Turnierdirektorin Mine Cebeci bestätigt: „Die Veranstaltung ist, solange es noch Plätze gibt, für alle zugänglich. Jedoch haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden Eintritt zu verlangen. Diese Karten können genauso wie die Tickets für die Spiele online gekauft werden“. <br />Mit zwei DJs, ausgezeichneter Unterhaltung und hervorragendem Essen ist auf jeden Fall eine super Stimmung garantiert. <br />Doch auch sportlich ist für die Tennisfreunde der Region einiges geboten. Wie im Vorjahr wird das Hauptfeld aus 32 Spielern bestehen. In der Qualifikationsrunde treten 24 Sportler an. Die 23 in der Weltrangliste am besten platzierten Spieler sind gesetzt und die sechs Sieger der Qualifikation runden zusammen mit 3 Wildcards das Hauptfeld ab. <br />Die Veranstalter freuen sich auch in diesem Jahr wieder auf etliche Top-100-Spieler. Turnierdirektor Metehan Cebeci sieht durch die Terminverschiebung sogar eine reelle Chance auf zusätzliche Topspieler: „Rein theoretisch dürfen sich Spieler ab Platz 11 der Weltrangliste für ein Challenger-Turnier anmelden. Natürlich ist eine solch hohe Platzierung unrealistisch, aber dadurch, dass der Termin sehr gut gelegt ist und wir das letzte Sandplatzturnier in Europa sind, besteht durchaus die Chance, dass einige Spieler aus den Top 70 oder höher teilnehmen könnten.“<br />Der NECKARCUP bietet mal wieder hochklassiges Tennis mit ausgezeichnetem Rahmenprogramm und Weltklasse Ambiente. Ein Muss für jeden Sportfan – wir freuen uns darauf!</p>
<p>Foto: Seventyfour.studio</p></div>
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		<title>7. Heilbronner Neckarcup: Hochklassiges Teilnehmerfeld</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/7-heilbronner-neckarcup-hochklassiges-teilnehmerfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2021 16:44:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 20]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Auf großes Interesse stieß die „Open air“-Pressekonferenz zum 7. Heilbronner NECKARCUP. 14 Personen waren gekommen, um zu erfahren: Der NECKARCUP 2021 wird vom 9. bis 15. Mai stattfinden – wohl ohne Zuschauer, ohne Festival und ohne Night Sessions, aber dafür mit einem fantastischen Teilnehmerfeld.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Außergewöhnliche Zeiten. Außergewöhnlicher Sport. Außergewöhnliches Turnier. Außergewöhnliche Anmeldungen“ – mit diesen Worten leitete Turnierdirektor Metehan Cebeci bei der Pressekonferenz seine Betrachtung des Teilnehmerfeldes ein, das es in dieser hohen Qualität beim NECKARCUP noch nie gegeben hatte. Jo-Wilfried Tsonga und Kevin Anderson sind nur zwei Namen, die den Turnierdirektor mit der Zunge schnalzen ließen. Mit stolzer Stimme erklärte er, dass beide Spieler vor noch nicht allzu langer Zeit zu den fünf besten Tennisspielern der Welt gehörten. „Und mit Philipp Kohlschreiber haben wir einen deutschen Topspieler dabei, der seit langen Jahren stetig unter den Top 50 spielt und ein echtes Vorbild für junge Spieler ist.“</p>
<p>Das Hauptfeld besteht aus 32 Spielern, in der Qualifikationsrunde werden 16 Akteure um vier freie Plätze im Hauptfeld kämpfen. Mit der ersten Wildcard wurde der Stuttgarter Yannick Maden, 195. der Weltrangliste und bester Tennisprofi in Baden-Württemberg, bedacht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dass sich stolze 257 Spieler in die Liste für die Teilnahme am NECKARCUP eingeschrieben hatten, ist für Metehan Cebeci zum einen dem hohen weltweiten Renommee des Turniers zuzuschreiben. „Es zeigt aber auch“, so der Turnierdirektor weiter, „wie dringend die Spieler Turniere brauchen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und sie sind es auch, für die wir den NECKARCUP unbedingt durchführen wollen.“</p>
<p>Die Voraussetzungen für die Durchführung sind in diesem Jahr jedoch andere als sonst, wie Mine Cebeci zu berichten wusste. „Jeder Spieler muss bei seiner Ankunft einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Voraussichtlich werden wir täglich rund 200 Schnelltests machen müssen – abhängig davon, wie die Auflagen beim Turnier dann tatsächlich aussehen“, so die Organisationsleiterin vom Veranstalter C2B GmbH. „Es ist mir persönlich auch sehr wichtig, dass wir allen Teilnehmern und Helfern die maximale Sicherheit bieten können. Ich habe auch für jede einzelne Personengruppe ein eigenes Hygienekonzept ausgearbeitet.“ Auf dem ganzen Gelände herrscht zu jeder Zeit Maskenpflicht – auch im Freien. Nur die Spieler, ihre Trainer und die Schiedsrichter dürfen ihre Masken abnehmen, wenn sie den Court zu ihren Matches betreten. Um die Anzahl der Personen zu minimieren, dürfen die Spieler diesmal maximal eine Begleitperson zum NECKARCUP mitbringen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Um den Tennisfans, die zwangsweise nicht live vor Ort dabei sein können, dennoch das bestmögliche NECKARCUP-Erlebnis nach Hause zu liefern, wird es einen Livestream geben, wie Tom Bucher berichtete. „Wir werden mit mehreren Kameras arbeiten, damit sie auf der NECKARCUP Homepage, im Challenger TV, auf der Seite der ATP und in der Tennischannel-App alles mitverfolgen können, was auf dem Center Court passiert“, so der Verantwortliche für Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit. „Auch hier wollen wir, wie wir es zuvor in vielen anderen Bereichen gemacht hatten, Vorreiter für andere Challenger-Turniere sein.“</p>
<p>„Natürlich kostet das alles wieder Geld, was bei einem um ein Viertel reduzierten Etat nicht einfach abzubilden ist. Aber wir schaffen damit auch eine Plattform, in der wir unseren Sponsoren Präsenz bieten können“, erklärte Tom Bucher. Überhaupt zeigte er sich vom Engagement der Partner begeistert: „Werbung macht man, um gesehen zu werden. Wenn wir keine Zuschauer dabei haben dürfen, sind unsere Argumente gegenüber den Sponsoren natürlich dünn. Deshalb ist es umso schöner zu sehen, dass uns die meisten Unternehmen doch treu geblieben sind.“</p></div>
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		<title>Trolli, Challenge, Neckarcup, Kultur im Ring, Football: Events in Heilbronn fallen aus</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/trolli-challenge-neckarcup-kultur-im-ring-football-events-in-heilbronn-fallen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 16]]></category>
		<category><![CDATA[Boxen]]></category>
		<category><![CDATA[Football]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Trolli, Challenge, Neckarcup, Kultur im Ring, Football: Events in Heilbronn fallen aus</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Entscheidung der Bundesregierung vom 15. April 2020, dass Großveranstaltungen bis zum 31. August dieses Jahres untersagt werden, hat das endgültige Aus für die beiden Heilbronner Events NECKARCUP und „Kultur im Ring“ besiegelt und die Footballer der Heilbronn Miners vor ein noch größeres Fragezeichen gestellt. Auch der Trollinger Marathon und die Challenge Heilbronn sind den Corona-Maßnahmen zum Opfer gefallen.</p>
<p>Foto: Thomas Bödding</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>So hätte die Titelseite dieser Ausgabe ursprünglich aussehen sollen&#8230;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dass der 7. Heilbronner NECKARCUP nicht wie geplant vom 11. bis 17. Mai stattfinden kann, war früh klar. Dennoch waren die Organisatoren Tom Bucher, Metehan und Mine Cebeci lange noch guter Dinge, dass man im September einen Ersatztermin würde finden können. Bei den Corona-Entwicklungen der letzten Wochen ist aber klar, dass eine kurzfristige Umsetzung nicht oder nur eingeschränkt machbar wäre.</p>
<p>„Könnten die Sponsoren aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage überhaupt ihre Verträge erfüllen? Würden wir die ganzen logistischen Dinge so kurzfristig organisiert bekommen? Das wirtschaftliche Risiko ist jetzt einfach zu groß. Wir müssen hier vernünftig und umsichtig entscheiden, damit wir dann für 2021 wieder ein stabiles Fundament bauen können“, so Tom Bucher. „Mit den Einschränkungen, die es auch nach dem 31.8. sicherlich noch geben wird, könnten wir auch die Erwartungen von Zuschauern und Sponsoren nicht erfüllen. Außerdem kommen die Spieler aus der ganzen Welt. Durch Aus- und Einreisebeschränkungen könnten viele nicht einreisen und die sportliche Qualität wäre nicht mehr gegeben“, ergänzt Mine Cebeci.</p>
<p>Auch bei Alexander Seel spielte das Thema Aus- und Einreise eine große Rolle für die Absage seines Boxevents. „Wir wollten am 26. September im Rahmen von Kultur im Ring wieder einen Länderkampf gegen die ukrainische Nationalmannschaft machen. Das Szenario, dass wir dann ohne Gegner dastehen, wäre nicht unrealistisch gewesen“, begründet der Box-Abteilungsleiter des SV Heilbronn am Leinbach die Absage. Sowohl der NECKARCUP als auch Kultur im Ring sollen 2021 wieder zu den gewohnten Terminen Mitte Mai bzw. Ende September stattfinden.</p>
<p>Völlig in der Luft hängen noch die Oberliga-Footballer der Heilbronn Miners, deren Saison von Ende April bis Ende August geplant war. „Noch ist die Saison nicht abgesagt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dieses Jahr spielen werden“, ist Vorstand Alexander Sodomann realistisch. „Sollten im Spätjahr wieder Sportevents stattfinden dürfen, würden alle Vereine die wenigen Rasenflächen beanspruchen. Dies so zu organisieren, dass jeder seine Spiele vernünftig austragen kann, wäre eine sehr große Herausforderung für alle.“</p>
<h3><strong>„Die Region läuft“ – nur ein Event bleibt :‘(</strong></h3>
<p>Die Gespräche für die Titelgeschichte dieser 16. Ausgabe des SPORTHEILBRONN-Magazins waren geführt, die Interviews im Kasten und die Titelseite entworfen. „DIE REGION LÄUFT“ hätte in großen Lettern auf der Titelseite gestanden, der Beitrag hätte einen näheren Blick auf die anstehenden Laufveranstaltungen geworfen. Dann schlug Corona unerbittlich zu. Der Charity-Lauf des Heilbronner Hope for Children e.V. in Möckmühl am 26.4. – abgesagt. Der Lichtenstern-Lauf am 6. Mai – abgesagt. Der Trollinger Marathon am 16./17. Mai – abgesagt. Die Challenge Heilbronn am 21. Juni – ihr wisst schon: abgesagt. Doch ähnlich wie beim wohlbekannten kleinen gallischen Dorf gibt es eine Laufveranstaltung, die Corona trotzt und dabei dennoch alle Verordnungen von Bund und Land beachtet:</p>
<h3><strong>Der „Wings for Life App Run“ am 3. Mai 2020 um 13 Uhr</strong></h3>
<p>2014 rief die vom Red Bull-Konzern initiierte Stiftung „Wings for Life“ zu Gunsten der Rückenmarksforschung den World Run ins Leben, ein Event, bei dem Tausende von Läufern weltweit zur selben Zeit starten und versuchen, möglichst spät vom „Catcher Car“ eingeholt zu werden – einem Fahrzeug, das 30 Minuten nach dem Start losfährt und nach und nach die teilnehmenden Läufer und Rollstuhlfahrer einholt. Wer sich dem Catcher Car am längsten entziehen kann, ist der Sieger des World Run. Seit 2016 schickt „Wings for Life“ zudem im Rahmen einer App ein virtuelles Catcher Car auf die Laufstrecken der Welt.</p>
<p>„Eigentlich hätte unser App Run am 3. Mai um 13 Uhr mit allen Teilnehmern in der Heilbronner Badstraße starten sollen“, sagen Kathrin Lange und Michael Walz, die den Heilbronner Lauf zusammen organisieren. „Da hat uns Corona und die damit verbundene Kontaktsperre jetzt leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch lassen wir uns nicht klein kriegen und starten nun eben von zuhause aus – jeder für sich, aber dennoch gemeinsam mit vielen tausend anderen Läufern, mit denen wir über die App verbunden sind.“</p>
<p>Die Teilnahme pro Läufer kostet 20 Euro, die Registrierung erfolgt direkt über die Homepage <a href="http://www.wingsforlifeworldrun.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wingsforlifeworldrun.com</a>. Doch weshalb sollen die Läufer eine Teilnahmegebühr bezahlen, wenn sie dann doch allein laufen gehen? „Das Startgeld geht zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung und hilft dabei, Querschnittslähmung zu heilen. Man könnte es auch als Spende für die Forschung betrachten“, erklären Kathrin Lange und und Michael Walz, die auf viele Mitstreiter für ihr Team ‚Heilbronn verleiht Flügel‘ hoffen, dem man nach der Registrierung über <a href="http://www.wingsforlifeworldrun.com/de/teams/X4zgeE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wingsforlifeworldrun.com/de/teams/X4zgeE</a> beitreten kann.</p></div>
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		<title>Auszeichnung auf dem Center Court</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/auszeichnung-auf-dem-center-court/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 13:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 13]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Der NECKARCUP wurde zum zweiten Mal hintereinander als weltweit bestes ATP-Challenger Turnier ausgezeichnet – diesmal während des Turniers im Beisein aller Helfer und Ballkinder auf dem Center Court am Trappensee. „Ich bin zum ersten Mal hier beim NECKARCUP und kann jetzt nachvollziehen, weshalb die Spieler das Turnier schon zum zweiten Mal ausgezeichnet haben“, sagte ATP Supervisor Stephane Cretois (Foto: 4. von links) bei der Zeremonie. „Wenn man morgens hierher kommt, trifft man lauter freundliche, lachende Menschen. Ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte Auszeichnung bleiben wird“.</strong></p>
<h4>Das sagen die Spieler über den Heilbronner NECKARCUP:</h4>
<p><strong>Kevin Krawietz:</strong> „Die Leute sind klasse, alles ist super organisiert, wir fühlen uns hier einfach heimisch. Hier wird nicht nur den Zuschauern, sondern auch uns Spielern viel geboten. Solche Aktionen wie das Kart Race oder der Sushi Workshop – das sind Dinge, die es bei anderen Turnieren nicht gibt.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Andreas Mies:</strong> „Bei vielen anderen Turnieren musst du dir als Spieler selbst etwas zu Essen besorgen und lässt jeden Tag zehn, 15 Euro im Clubheim liegen. Beim NECKARCUP können wir im Spielerbereich zweimal am Tag vom Buffet essen. Das ist etwas Besonderes.“</p>
<p><strong>Benjamin Lock (Doppelspieler aus Zimbabwe):</strong> „Als wir beim NECKARCUP angekommen sind, waren meine Schuhe nicht geliefert worden – was für mich ein Problem war, denn ich brauche eine bestimmte Marke in Größe 48,5. Ich habe mich an den Players‘ Desk gewandt und sie wollten sich darum kümmern. Zwei Stunden später saß ich gerade beim Essen, da stand plötzlich der Shuttle-Fahrer mit den passenden Schuhen vor mir. Das war unglaublich!“</p>
<p><strong>Filip Krajinovic (NECKARCUP-Sieger 2017 + 2019):</strong> „Ich liebe es nach Heilbronn zu kommen. Hier herrscht eine total positive Atmosphäre und alles ist perfekt organisiert. Es macht Spaß hier zu sein.“</p>
<p><strong>Nenad Zimonjic (ehemalige Nr. 1 der Doppel-Weltrangliste, Wimbledon- und Davis Cup-Sieger):</strong> „Turniere in Deutschland sind generell sehr gut organisiert, aber hier stimmt wirklich alles. Ich hatte vorher nur von den Heilbronn Open gehört und habe mich im Vorfeld bei Filip Krajinovic erkundigt. Er hat mir den NECKARCUP wärmstens empfohlen und ich kann nur sagen, dass das Turnier meine Erwartungen weit übertroffen hat.“</p>
<p><em>Foto: Thommy Bödding</em></p></div>
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		<title>Kevin Krawietz und Andi Mies &#8211; Vom Neckarcup-Sieg zum Grand Slam-Titel</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/kevin-krawietz-und-andi-mies-vom-neckarcup-sieg-zum-grand-slam-titel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 13:12:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Kevin Krawietz (27) und Andreas Mies (28) sind seit Jahren eine feste Größe beim Heilbronner NECKARCUP – erst im Einzel und seit 2018 auch im Doppel. Bei der sechsten Ausgabe des ATP Challenger-Turniers am Trappensee war das fränkisch-kölsche Duo im Mai 2019 erstmals an Nummer eins gesetzt und schaffte es am Ende auch tatsächlich, sich im Finale gegen André Begemann und Fabrice Martin durchzusetzen. Dass die beiden überaus sympathischen Typen gerade mal drei Wochen später deutsche Tennis-Geschichte schreiben würden, hätten sie bei unserem Gespräch vor dem NECKARCUP-Halbfinale wohl selbst am allerwenigsten geglaubt. Und doch holten sie am 8. Juni als erstes deutsches Doppel seit 1937 (!) </strong></em><br /><em><strong>einen Grand Slam-Titel – Kevin Krawietz und Andi Mies spielten sich in Paris in einen Rausch und trugen sich als Sieger 2019 in die Annalen der French Open ein. Eine kleine, aber feine Randnotiz: Im Finale der French Open standen sie erneut ihrem NECKARCUP-Finalgegner Fabrice Martin gegenüber – ein Fakt, der einmal mehr unter Beweis stellt, welche hochkarätigen Spieler beim Heilbronner ATP-Challenger am Start sind&#8230;</strong></em></p>
<p>Fotos: Thommy Bödding</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wenn man euch zuschaut, könnte man meinen ihr spielt schon immer gemeinsam Doppel. Wie lange steht ihr schon zusammen auf dem Platz?</strong></em><br /><strong>Andreas Mies:</strong> Wir haben im September 2017 in Meerbusch zum ersten Mal zusammen gespielt und haben das dortige Challenger-Turnier gleich gewonnen. Ich hatte mich dann verletzt und bin vier Monate ausgefallen, und dann haben wir ab März 2018 gemeinsam weitergemacht.</p>
<p><em><strong>Hat es bei euch gleich „geklickt“? Andere Doppelspieler wechseln ja ständig ihre Partner…</strong></em><br /><strong>Kevin Krawietz:</strong> Wir kannten uns schon eine ganze Weile und wussten, dass wir gut harmonieren würden. Und wenn das erste Turnier so super läuft, ist es ein gutes Zeichen dafür, dass es auch weiterhin funktioniert. Deshalb war auch gleich klar, dass wir weiterhin gemeinsam auftreten würden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Andreas Mies:</strong> Wir sind inzwischen so gut eingespielt, dass wir uns blind verstehen. Jeder weiß genau, was der andere als nächstes macht, welche Bälle er wann spielt. Die Chemie zwischen den Partnern ist beim Doppel ein wichtiger Faktor. Mit einem neuen Partner kann es zwar auch funktionieren, aber wenn man noch nicht oft zusammen Doppel gespielt hat, ist man sich in der Anfangszeit in manchen Situationen uneinig, wer wann den Ball spielt, und man rennt sich auch das eine oder andere Mal über den Haufen.<br /><strong>Kevin Krawietz:</strong> Dass wir so gut eingespielt sind, hat schon viele enge Spiele zu unseren Gunsten entschieden. Wenn in entscheidenden Phasen die Kommunikation nicht funktioniert, kann dich das das Spiel kosten.</p>
<p><em><strong>Im Doppel können die Zuschauer oft beobachten, wie die Doppelpartner vor dem eigenen Aufschlag miteinander tuscheln und sich Zeichen geben. Gebt den sportheilbronn-Lesern mal einen Einblick, worum es dabei geht…</strong></em><br /><strong>Kevin Krawietz:</strong> Wir reden darüber, wie das Wetter morgen wird (lacht). Nein, im Ernst – das ist relativ simpel. Der Aufschläger sagt, in welche Ecke er serviert und wohin sich der Netzmann stellen soll…<br /><strong>Andreas Mies:</strong> Verrat‘ nicht so viel, der Gegner liest mit…</p>
<p><em><strong>Zwischendurch geht ihr auch mal getrennte Wege und spielt mit anderen Partnern. Kann man dabei seinen Horizont nochmal erweitern?</strong></em><br /><strong>Kevin Krawietz:</strong> Wenn man mit erfahreneren Doppelspielern auf dem Feld steht, kann einen dies schon nochmal weiterbringen. Man tauscht sich ja auch neben dem Feld aus, trainiert zusammen etc.<br /><strong>Andreas Mies:</strong> Wenn man so viele Turniere gemeinsam spielt, tut es auch mal gut eine Pause einzulegen. Das ist wie in einer Beziehung – wenn man sich zu viel sieht, kann man sich auch mal auf die Nerven gehen. Zum Glück ist das bei uns kaum der Fall.</p>
<p><em><strong>Eingespielt zu sein, hat euch auch in Sachen Davis Cup geholfen, oder?</strong></em><br /><strong>Kevin Krawietz:</strong> Der Deutsche Tennis-Bund hat sich schon länger ein eingespieltes Doppel gewünscht. Es ist halt nicht immer so, dass die besten Einzelspieler auch das beste Doppel ergeben. Das ist für uns natürlich top, denn so konnten wir uns unseren Traum erfüllen für den Davis Cup nominiert zu werden.</p></div>
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		<title>6. Heilbronner Neckarcup: Wegfall der Qualirunden &#8211; Hauptfeld mit 48 Spielern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/6-heilbronner-neckarcup-wegfall-der-qualirunden-hauptfeld-mit-48-spielern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 15:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 12]]></category>
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		<category><![CDATA[Neckarcup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vom 13. bis 19. Mai findet der 6. Heilbronner NECKARCUP statt, der nun schon zum zweiten Mal in Folge zum weltweit besten ATP Challenger-Turnier gewählt wurde (zusammen mit Vancouver und Puerto Vallarta, Mexiko). Durch eine Reform der ATP (Association of Tennis Professionals) beginnt das Turnier in diesem Jahr erstmals nicht schon samstags, sondern erst am Montag. Was die Reform genau beinhaltet, was diese für die NECKARCUP-Organisatoren bedeutet und wie das diesjährige Rahmenprogramm aussieht, erzählt uns Turnierdirektor Metehan Cebeci.</strong></em></p>
<p>Foto: Thommy Bödding</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die ATP möchte mit einer Reform ihre Challenger-Tour professionalisieren und die Standards auf den Turnieren verbessern. Was steckt genau dahinter?</strong></em><br />Metehan Cebeci: Zunächst einmal fallen bei den rund 160 ATP-Challengern weltweit die zweitägigen Qualifikationsrunden weg. Dafür werden die Hauptfelder von 32 auf 48 Spieler aufgestockt und die Dauer der Turniere auf sieben Tage reduziert. Dann hat die ATP die Turnier-Kategorien geändert. Bisher wurde ja nach Preisgeld kategorisiert. Jetzt werden die Turniere nach den Weltranglisten-Punkten eingeteilt, die es zu gewinnen gibt. Bei uns gibt es, wie schon im letzten Jahr, 100 Punkte – deshalb sind wir jetzt ein „Challenger 100“. Um aber das 100-Punkte-Level zu halten, mussten wir das Preisgeld von 85.000 Euro auf 92.040 Euro plus Hospitality erhöhen.</p>
<p><em><strong>Was bedeuten diese Einschnitte für euer Turnier am Trappensee?</strong></em><br />Metehan Cebeci: Bisher hatten wir den Tennisfans an dem Start-Wochenende die Möglichkeit gegeben, die Spiele der Qualifikanten anschauen zu können, ohne dass wir Eintritt verlangt haben. Dieses Wochenende gibt es in dieser Form leider nicht mehr. Wir haben uns aber dennoch etwas einfallen lassen und werden sonntags mit einem „Prelaunch-Tag“ starten. Dafür müssen wir von Montag bis Donnerstag mehr Spiele an einem Tag über die Bühne bekommen. Deshalb werden wir an diesen Tagen wohl durchgehend auf drei Plätzen spielen. Die ATP wollte ursprünglich, dass wir jeweils schon vor 12 Uhr beginnen, aber dafür würden uns vor allem die Ballkinder fehlen, die erst nach der Schule zu uns kommen können. Da wir aber auch wieder unsere Flutlichtanlage haben, können wir abends etwas länger spielen.</p>
<p><em><strong>Bedeuten weniger Turniertage weniger Kosten?</strong></em><br />Metehan Cebeci: Schön wär‘s. Das Gegenteil ist der Fall. Am Wochenende vor dem Turnierstart muss dennoch alles schon bereit stehen, also fallen für Tribünen, Flutlicht etc. dieselben Kosten an. Außerdem hatten die bisherigen Qualifikanten ihre Unterkunft selbst gezahlt, während wir die Übernachtungen der Hauptfeld-Spieler übernehmen müssen. Mit der Erweiterung des Hauptfeldes um 16 Spieler wird das entsprechend teurer – wobei uns auch auch die Hotelpreise während der Bundesgartenschau zu schaffen machen.</p>
<p><em><strong>Wie setzt sich das Feld bei 48 Spielern zusammen? Erwartet ihr mehr Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste?</strong></em><br />Metehan Cebeci: Das kann momentan noch niemand so genau sagen, weil es noch keine Erfahungswerte gibt. Hilfreich für uns ist mit Sicherheit, dass das Turnier in Bordeaux, das bisher zeitgleich stattgefunden hat, in diesem Jahr schon zwei Wochen früher ausgetragen wird. Parallel findet nur noch das 1000er-Turnier in Rom statt, aber dort können ja ebenso nur 48 Spieler starten. Insofern wird schon der eine oder andere richtig gute Spieler den Weg nach Heilbronn finden.</p>
<p><em><strong>Das klingt so, als wären die Chancen groß, dass wir auch den letztjährigen NECKARCUP-Sieger Rudi Molleker wieder sehen werden.</strong></em><br />Metehan Cebeci: Rudi hat sich seit dem letzten NECKARCUP in der Weltrangliste von Platz 497 auf 182 hochgespielt. Das wird für eine Teilnahme in Rom noch nicht reichen. Insofern rechnen wir damit, dass er auch in diesem Jahr dabei sein wird.</p>
<p><em><strong>Wie schaut in diesem Jahr das Rahmenprogramm aus?</strong></em><br />Metehan Cebeci: Wir werden trotz des Wegfalls der Quali-Spiele schon am Samstag beginnen – und zwar mit der Eröffnungsparty mit der Band „Perfect Heat“. Am Muttertag machen wir dann den angesprochenen Prelaunch. Unter anderem bieten wir dabei ein Mitmachtraining an, werden einen Fußballtennis-Showact sowie ein paar ehemalige Sportler wie Boxer René Weller hier haben. Der Dienstag- und Mittwochabend sind mit dem „Players Evening“ und dem traditionellen Racing Event auf der Kartbahn Bad Rappenau den Spielern vorbehalten. Am Donnerstag tritt dann ab 20.30 Uhr die Kabarettistin, Komikerin, Sängerin und Bestsellerautorin Martina Brandl mit ihrer Comedy-Show „Schon wieder was mit Sex“ auf. Nach dem Halbfinale findet Samstagabends dann noch die Closing Party mit „Blacky &amp; Friends“ statt.</p></div>
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