<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Turnen | sportheilbronn Magazin</title>
	<atom:link href="https://sportheilbronn-magazin.de/category/turnen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
	<lastBuildDate>Sun, 01 Feb 2026 10:50:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-Logo-sportheilbronn-1-32x32.jpg</url>
	<title>Turnen | sportheilbronn Magazin</title>
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Milan Hosseini: Neustart am Olympiastützpunkt Stuttgart</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-neustart-am-olympiastuetzpunkt-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16467</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-neustart-am-olympiastuetzpunkt-stuttgart/">Milan Hosseini: Neustart am Olympiastützpunkt Stuttgart</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Milan Hosseini: Neustart am Olympiastützpunkt Stuttgart</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Milan Hosseini kennen wir schon von klein auf. Als wir mit unserer Agentur einst die Webseite seiner Eltern gestalteten, bestand das turnerische Talent des kleinen Milan gerade darin, sich in seinem Laufstall hochzuziehen. Jahre später, als Milan 14 Jahre alt war, haben wir gemeinsam mit seiner Mutter Michaela eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die dem Turntalent der TG Böckingen 2015 den Wechsel an den Olympiastützpunkt Berlin ermöglichte. Damals gaben wir Michaela im Spaß mit auf den Weg: „Wenn er mal einen Manager braucht, dann melde dich.“ Im Januar 2023 klingelte das Telefon – Milans Mama war dran und meinte, dass es jetzt soweit sei. Ob von unserer Seite noch Interesse bestünde. Seither ist der Kontakt noch enger und wir sind wahnsinnig stolz darauf, welchen Weg der EM-Dritte von 2023 seither beschritten hat. Jetzt, mit 24 Jahren, steht Milan Hosseini vor einem Neuanfang: Im Dezember zog er zusammen mit seiner Freundin Linda von Berlin nach Esslingen, um künftig am Olympiastützpunkt Stuttgart zu trainieren. Gemeinsam schauen wir nochmal auf die letzten Jahre zurück und werfen auch einen Blick auf die Zukunftspläne des Fleiners. Text: Ralf Scherlinzky</strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_0  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_1 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Milan, du bist wegen des Turnsports vor über zehn Jahren von zuhause weggezogen, als du eigentlich noch ein Kind warst. Wie blickst du auf diese einschneidende Zeit zurück?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Das war anfangs schon eine heftige Umgewöhnung – weg von zuhause, zweimal täglich Training, eine neue Trainingsgruppe, ein neuer Trainer, eine kleine Schulklasse mit nur 12 Leuten. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich einzufinden. Und ja, ich hatte schon auch Heimweh. Sportlich habe ich mich in den ersten zwei Jahren auch erstmal nicht so krass gesteigert, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. Das kam erst mit 16, 17 Jahren, als ich nochmal ordentlich gewachsen bin, mehr Kraft zulegen konnte und auch einen neuen Trainer bekommen habe. Um diese Zeit herum durfte ich dann auch das erste Mal in der U16 für Deutschland turnen. Aber trotz aller Schwierigkeiten hatte die Anfangszeit in Berlin schon auch ihren Charme.</p>
<p><em><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Milan-Hosseini-Daniel-Woerz-Brian-Gladow.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-16471 size-medium alignright" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Milan-Hosseini-Daniel-Woerz-Brian-Gladow-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Mit deinem Böckinger Vereinskollegen Daniel Wörz hattest du die ganze Zeit einen Wegbegleiter in Berlin.</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Ja, Daniel war am Anfang eine wichtige Bezugsperson für mich und hat mir bei der Eingewöhnung enorm geholfen. Daraus ist eine enge Freundschaft geworden und wir haben uns dann ja auch eine Wohnung geteilt. Man kann schon sagen, dass wir bis heute beste Freunde sind.</p>
<p><em>Sportlich ging es stetig bergauf, bis das Jahr 2020 kam&#8230;</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Genau. Ich hatte eine stetige Leistungsentwicklung, bis die Pandemie kam. Wir durften erstmal nicht trainieren und ich habe die Zeit für einen fünfwöchigen Heimatbesuch genutzt. Kurz nachdem der Lockdown vorüber war, ging es dann mit meiner Schulter los, und Anfang 2021 stand fest, dass ich operiert werden musste. Das war meine erste große Verletzung und ich hatte nicht nur große Angst vor der OP, sondern auch davor, dass ich es danach nicht mehr schaffe, leistungsmäßig wieder ranzukommen.</p>
<p><em>Bei verletzten Sportlern wird oft die Floskel „Come back stronger“ bemüht. Bei dir hat sie sich sehr gut bewahrheitet, oder?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> In gewissem Sinne ja. Ich bin mit großen Schritten zurückgekommen, nur die letzten paar Prozent haben noch eine ganze Weile gebraucht. In dieser Zeit hat auch die Zusammenarbeit mit meinem Trainer Brian Gladow begonnen, bei dem mir das Training gleich wieder großen Spaß bereitet hat. Ich bin richtig gerne in die Halle gegangen, und das tolle Verhältnis, das sich zwischen uns innerhalb von kürzester Zeit entwickelt hat, gab mir einen richtigen Push. Dennoch hat es bis Ende 2021 gedauert, ehe ich wieder richtig turnen konnte. Ich habe mir dann die Deadline gesetzt, dass ich bis zu meinem Abi 2022 nochmal voll durchziehe und dann sehe, wo ich stehe.</p>
<p><em>Und dann wurde 2022 dein bis dahin bestes Jahr, wie auch auf der Titelseite von SPORTHEILBRONN 27 zu lesen war.</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Stimmt. Schon der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ende 2021 mit dem TuS Vinnhorst war ein großer Erfolg. Eigentlich war ich nur froh, dass ich wieder beschwerdefrei turnen konnte. Dann war ich plötzlich beim Weltcup am Start, habe beim DTB-Pokal in Stuttgart geturnt und wurde direkt nach dem Abi bei den Finals in Berlin Deutscher Meister am Boden. Das i-Tüpfelchen war dann noch, dass ich im Herbst als Ersatzturner zur WM nach Liverpool mitfahren durfte. 2023 ging es dann genauso weiter. Silber beim Weltcup in Cottbus, ein guter Sechskampf in Stuttgart, die Nominierung für die Europameisterschaft in Antalya und dort dann der Gewinn der Bronzemedaille am Boden. Leider wurde ich dann aber nicht zur WM nominiert, und bei den Olympischen Spielen 2024 war ich auch nur als Ersatzturner dabei, obwohl ich mich nochmal extrem verbessert hatte. Das war bitter.</p>
<p><em>Sind WM und Olympia die Ziele, auf die du jetzt hinarbeitest?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Natürlich. Jetzt muss ich aber erst wieder richtig fit werden. Seit Februar 2025 habe ich teils heftige Probleme mit meinem Nacken, die mich das ganze letzte Jahr ordentlich gehemmt haben. Die EM konnte ich zwar turnen, auf die WM-Teilnahme musste ich aber leider verzichten. Lange wusste niemand, was ich eigentlich habe, bis ich dann in München einen Arzt gefunden habe, der die Ursache richtig behandelt. Seither geht es aufwärts.</p>
<p><em>Du hast die Verletzungspause aber auch genutzt, um für dich persönlich einen totalen Restart für 2026 zu organisieren. Wie kam das?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Mein Trainer Brian Gladow hat mir im Sommer 2025 eröffnet, dass er zu Gunsten seiner Familie kürzertreten möchte und statt der Erwachsenen künftig nur noch die Jugend trainiert. Das war ein harter Schlag, da er für mich eine absolute Vertrauensperson ist und ich ihm sehr viel zu verdanken habe. Da ist der Gedanke gereift, dass ich den Stützpunkt wechsle. Ich habe mir Cottbus, Hannover und Stuttgart angeschaut. Letztendlich hat dann das Gespräch mit meinem neuen Trainer Thomas Andergassen den Ausschlag dafür gegeben, dass ich nach Stuttgart gewechselt bin. Dort kann ich nun zusammen mit meinen Nationalmannschaftskollegen Timo Eder und Gabriel Eichhorn auf einem sehr hohen Niveau trainieren.</p>
<p><em>Wie schwer war es, Berlin nach über zehn Jahren zu verlassen?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen und es hat sich schon ein paar Wochen hingezogen, ehe ich mir sicher war, dass sie richtig ist. Unter anderem hat natürlich auch die Nähe zu meiner Familie in Flein eine große Rolle gespielt, die ich jetzt auch mal kurzfristig besuchen kann. Die Wohnungssuche hat sich dann auch nochmal hingezogen. Da hat es zeitlich ganz gut gepasst, dass ich in der Rehaphase war und nicht voll trainieren konnte. Anfang Dezember sind meine Freundin und ich dann nach Esslingen gezogen.</p>
<p><em>Was steht nun 2026 für dich an?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Erstmal die vollständige Genesung. Die Weltcups in Cottbus und Stuttgart im Frühjahr kommen vermutlich noch zu früh. Über die Finals Ende Juli möchte ich mich für die EM qualifizieren. Und dann wäre ich im Spätjahr gerne bei der WM dabei, um mit diesen beiden Höhepunkten ins vorolympische Jahr zu starten.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-neustart-am-olympiastuetzpunkt-stuttgart/">Milan Hosseini: Neustart am Olympiastützpunkt Stuttgart</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daniel Wörz: Erfolge, Rückschläge, Comebacks</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-erfolge-rueckschlaege-comebacks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16474</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-erfolge-rueckschlaege-comebacks/">Daniel Wörz: Erfolge, Rückschläge, Comebacks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_2 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Daniel Wörz: Erfolge, Rückschläge, Comebacks</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Tragisch – dieser Begriff kommt einem ganz schnell in den Sinn, denkt man an die Karriere von Daniel Wörz. Schon vor dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Junioren-EM 2018 hatte der Turner der TG Böckingen mit einer Verletzung zu kämpfen, die ihn fast die Teilnahme gekostet hätte. Immer wieder musste der hoch veranlagte Neckargartacher gesundheitliche Rückschläge verkraften – meist dann, wenn er sich gerade wieder in die Riege der deutschen Spitzenturner zurückgekämpft hatte. Auch jetzt befindet sich der mittlerweile 25-Jährige auf dem Weg zurück. Wir haben uns vor dem Jahreswechsel nochmal mit dem Wahl-Berliner unterhalten und sagen an dieser Stelle: Daniel, jetzt reicht‘s mit Verletzungen! Ab sofort bitte nur noch sportliche Erfolgsmeldungen! Einleitung: Ralf Scherlinzky / Text: Lara Auchter</strong></em></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_1  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_3 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em>Daniel, wir sprechen in einer Phase, in der du gerade wieder auf dem Weg zurück von einer schweren Verletzung bist. Wie geht es dir aktuell?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Ehrlich gesagt wieder deutlich besser. Ich kann inzwischen fünf Geräte gut trainieren und die Schulter macht große Fortschritte. Natürlich bin ich noch nicht komplett beschwerdefrei, vor allem an den Ringen braucht es Zeit – aber im Vergleich zu den letzten anderthalb Jahren fühlt sich das gerade wie ein echter Schritt nach vorne an.</p>
<p><em>Trotzdem kam im Spätjahr ein medizinischer Schockmoment inklusive Krankenhausaufenthalt dazu. Was war los?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, das war heftig. Ich bin mit starken Schmerzen im Unterarm aufgewacht und plötzlich war alles rot geschwollen und die Lymphbahnen entzündet. Am Ende war es eine Lymphangitis, ausgelöst vermutlich durch kleinste Hautrisse. Ich hing plötzlich am Tropf und war komplett eingegipst. Das kann, wenn man es nicht rechtzeitig erkennt, richtig gefährlich werden. Zum Glück wurde schnell reagiert.</p>
<p><em>Für einen Leistungssportler ist so etwas mental fast genauso belastend wie körperlich…</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Absolut. Vor allem, weil es genau in eine Phase gefallen ist, in der es endlich wieder lief. Ich war gut vorbereitet, wollte bei mehreren Bundesliga-Wettkämpfen starten und hatte die Nationalmannschaftsqualifikation im Blick. Und dann das. Aber ich kenne Rückschläge leider zu gut. Entscheidend ist, sich davon nicht komplett runterziehen zu lassen.</p>
<p><em>Wenn man deine Karriere betrachtet, reiht sich Erfolg an Verletzung: EM-Bronze, Weltcup-Debüt, dann ein Bandscheibenvorfall, Schulter-OP und jetzt die Entzündung. Wie blickst du selber auf diesen Weg?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Es war brutal. Nach dem Übergang in den Seniorenbereich ging es eigentlich ständig auf und ab. 2019 kamen die ersten größeren Probleme, dann Corona, dann der Bandscheibenvorfall. Daraufhin folgten eine lange Reha, zahlreiche Comebackversuche und wieder einige Rückschläge. 2024 schaffte ich es endlich zurück ins Nationalmannschaftsumfeld, nur damit ich mir zum Auftakt direkt die Schulter komplett kaputt mache. Das ist schon schwer zu verdauen.</p>
<p><em>Gab es Momente, in denen du ernsthaft ans Aufhören gedacht hast?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, definitiv. Gerade in den Phasen, in denen man monatelang trainiert, alles investiert, und der Körper einfach nicht mitmacht. Aber jetzt, vor allem in den letzten Monaten, war das Training wieder wie Balsam für die Seele. Ich habe gemerkt: Da ist noch Potenzial. Und das will ich mir nicht nehmen lassen.</p>
<p><em>Was treibt dich an, immer wieder zurückzukommen?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Der Gedanke, dass noch etwas möglich ist. Wenn ich meine Leistungen mit den Sportlern auf nationalem Niveau vergleiche, sehe ich, dass ich mithalten kann. Solange mein Körper mitspielt, will ich wissen, wie weit es noch gehen kann.</p>
<p><em>Gleichzeitig muss man realistisch an die Zukunft denken. Wie sehen deine Gedanken für die Zeit nach der Karriere aus?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Perspektivisch kann ich mir ein Studium bei der Polizei sehr gut vorstellen – wegen der Abwechslung, der körperlichen Komponente und der Verantwortung. Aber das geht nur, wenn der sportliche Teil abgeschlossen oder klar geregelt ist. Parallel ein anspruchsvolles Studium zu starten, funktioniert auf diesem Niveau kaum.</p>
<p><em>Bei Leistungssportlern spielt der Kaderstatus immer eine große Rolle, vor allem in finanzieller Hinsicht. Es dürfte für dich schon allein deshalb wichtig sein, wieder den Sprung zurück in einen der Kader des Deutschen Turner-Bunds zu schaffen&#8230;</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, natürlich. Das darf man nicht ausblenden, denn finanzielle Förderung und Unterstützung hängt komplett am Leistungsnachweis. Deshalb ist das kommende Jahr extrem wichtig für mich. Ich habe noch Zeit, die Schulter vollständig auszukurieren, dann lautet das Ziel aber, spätestens im Frühjahr wieder alle sechs Geräte wettkampffähig zu turnen und mich für den Kader zu empfehlen.</p>
<p><em>Trotz allem spürt man bei dir keinen Zynismus, sondern eher Kampfgeist.</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Vielleicht auch Sturheit (lacht). Aber ich habe so viel investiert, so viel durchgestanden – da will ich am Ende sagen können: Ich habe alles versucht. Wenn ich irgendwann aufhöre, dann nicht, weil ich aufgegeben habe, sondern weil ich entweder alles gezeigt habe, was ich kann, oder der Körper wirklich nicht mehr mitmacht.</p>
<p><em>Was wünschst du dir für die kommenden Monate?</em><br />
<strong>Daniel Wörz:</strong> Vor allem verletzungsfrei zu bleiben. Der Rest kommt über gutes Training. Wenn ich nächstes Jahr gesund Wettkämpfe turnen und mir selbst beweisen kann, dass sich dieser harte Weg gelohnt hat – dann wäre ich wirklich stolz auf mich.</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-erfolge-rueckschlaege-comebacks/">Daniel Wörz: Erfolge, Rückschläge, Comebacks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Salty Jumpers: Auf dem Weg zur Jugend-WM in Japan</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/salty-jumpers-jugend-wm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend-WM]]></category>
		<category><![CDATA[Rope Skipping]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15767</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/salty-jumpers-jugend-wm/">Salty Jumpers: Auf dem Weg zur Jugend-WM in Japan</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_4 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Salty Jumpers: Auf dem Weg zur Jugend-WM in Japan</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_2  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="379" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg 379w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-300x300.jpg 300w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-165" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit hervorragenden Leistungen bei den Deutschen Teammeisterschaften im Rope Skipping in Fürth im Odenwald übertraf das AK4-Team (Jahrgang 2012/2013) der „Salty Jumpers“ vom Friedrichshaller Sportverein mit Franziska Arnold, Lena Glaser, Laura Glück, Lisa Schädel und Jagoda Skowron alle Erwartungen.</p>
<p>Franziska und Lena wurden Deutsche Meisterinnen im „Wheel“, Lena, Lisa und Jagoda holten den Titel im „Double Dutch Single Freestyle“. Dazu gab es eine Bronzemedaille für das Team im Mehrkampf über acht Disziplinen.</p>
<p>Doch damit nicht genug: Mit diesen Leistungen hat sich erstmals in der Vereinsgeschichte ein Team der Bad Friedrichshaller Rope Skipper für die Jugend-Weltmeisterschaft qualifiziert, die vom 26. Juli bis 3. August in Kawasaki/Japan stattfindet.</p>
<p>Da Rope Skipping eine nicht-olympische Sportart ist, müssen alle Kosten für die Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Startgebühren und die verpflichtende Delegationskleidung des Deutschen Turnerbunds selbst übernommen werden.</p>
<p>Aus diesem Grund startete der FSV Friedrichshall unter <a href="https://gofund.me/905fdede" target="_blank" rel="noopener">https://gofund.me/905fdede</a> eine Crowd-funding-Aktion für seine Salty Jumpers. Jede noch so kleine Spende unterstützt die jungen Sportlerinnen dabei, dass sie ihren Traum von der WM-Teilnahme in Japan verwirklichen können.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_5 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Laura Glück, Franziska Arnold, Lena Glaser, Jagoda Skowron und Lisa Schädel (v.l.) haben sich für die Rope Skipping Jugend-Weltmeisterschaft qualifiziert. Foto: FSV</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/salty-jumpers-jugend-wm/">Salty Jumpers: Auf dem Weg zur Jugend-WM in Japan</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-reha-schulterverletzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[TG Böckingen]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15318</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-reha-schulterverletzung/">Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_6 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Mit 14 Jahren hatte <a href="https://www.instagram.com/daniel.woerz/" target="_blank" rel="noopener">Daniel Wörz</a> einst sein Elternhaus verlassen, um sich in Berlin sportlich optimal weiterentwickeln zu können. Mit Erfolg, denn 2018 gewann der Turner der TG Böckingen bei der Junioren-Europameisterschaft im schottischen Glasgow die<a href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-aus-dem-tal-der-traenen-zur-bronzemedaille-bei-der-junioren-em/"> Bronzemedaille</a>. Doch danach begann für den heute 24-Jährigen eine lange Leidenszeit mit immer wieder neuen, langwierigen Verletzungen, darunter eine schwere Schulterverletzung. Doch Daniel Wörz kämpfte sich jeweils wieder an die deutsche Spitze heran, brachte seine Handgelenksprobleme, Sehnenentzündungen und einen Bandscheibenvorfall hinter sich. Bei der WM-Qualifikation im September 2023 in Heidelberg gab er sein Comeback, belegte Platz sieben im Mehrkampf und wurde am Barren gar Zweiter hinter dem späteren Weltmeister Lukas Dauser. Doch dann wurde es wieder ruhig um den sympathischen Neckargartacher. Grund genug für uns, um mal nachzufragen, wie es ihm aktuell geht&#8230;</strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_3  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_7 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel Wörz am Rande seines letzten Wettkampfs 2023 in Heidelberg. Fotos: Thomas Kircher (2)</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Daniel, in Heilbronn bekommt man irgendwie gar nichts mehr davon mit, wie es dir in Berlin geht. Wie ist die Lage gerade bei dir?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich befinde mich momentan in einem sehr langwierigen Reha-Prozess nach einer schweren Schulterverletzung. In letzter Zeit war es sehr ruhig um mich, da ich jetzt über ein Jahr keinen Wettkampf mehr bestritten habe. Mein letzter Wettkampf war 2023 die WM-Qualifikation in Heidelberg. Ich bin vollständig in der Reha und mache ganz leichtes Training, aber ohne meine verletzte Schulter wirklich belasten zu können. Gerade bin ich ein Mix aus müde und frustriert – es ist eine schwierige Situation für mich und ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis ich wieder gesund bin. Ich bin aber überzeugt, dass ich es schaffen werde und erfolgreich zum Turnsport zurückkehren kann.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1324" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Woerz-OP.webp" alt="" title="Daniel Wörz - OP" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Woerz-OP.webp 1200w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Woerz-OP-980x1081.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Woerz-OP-480x530.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-15324" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Direkt nach der Schulter-OP Anfang 2024. Foto: privat</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Kannst du uns etwas über die Verletzung erzählen und was genau bei dir operiert wurde?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich bin vor einem Jahr vom Reck gestürzt und habe mir die hintere Schultergelenkskapsel gerissen. Zudem wurde das Labrum, also die Schulterlippe, stark beschädigt. Die Ärzte mussten das Ganze mit drei Metallankern rekonstruieren und die Kapsel wieder nähen. Es ist eine sehr komplizierte Schulterverletzung, die nicht oft vorkommt. Die Ärzte haben mir gesagt, dass sie bisher kaum Erfahrung mit solchen Fällen hatten, weshalb es auch gewisse Unsicherheiten über den Heilungsverlauf gibt.</p>
<h4>Wie sind deine bisherigen Reha-Erfahrungen und wie erlebst du die Zeit während des Heilungsprozesses?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Um ehrlich zu sein, war die gesamte Reha bisher eine der härtesten Herausforderungen meines Lebens. Ich hatte zuvor mit einer Bandscheibenverletzung zu kämpfen, die mich auch schon lange aus dem Wettkampfgeschehen rausgehalten hat. Jetzt, nach meiner Schulter-OP, hat sich aber alles um ein Vielfaches komplizierter gestaltet. Die Reha ist sehr lang und zermürbend, und ich musste und muss noch lernen, Geduld zu haben.</p>
<h4>Einer der schwierigsten Aspekte deiner Schulterverletzung ist der Verlust deines Platzes im Perspektivkader. Wie gehst du damit um?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Das hatte einen großen Einfluss auf mich und meine Motivation. Es war nicht nur ein Rückschlag in meiner sportlichen Laufbahn, sondern auch ein totaler Einschnitt in mein Leben als Athlet. Ich habe mich immer als Teil der Mannschaft gesehen und plötzlich war ich in einer ganz anderen Position – besonders finanziell. Dort werde ich nun wieder von meinen Eltern unterstützt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du hast von Geduld gesprochen, aber wie geht es dir emotional mit diesen Rückschlägen? Gab es Momente, in denen du ans Aufhören gedacht hast?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, das war ein ständiger Begleiter in den letzten Monaten, besonders zuletzt im Dezember. Das war ein harter Monat für mich. Ich ging in die Halle und sah zu, wie meine Trainingspartner arbeiten, während ich nur auf der Seite stehen konnte. Der Gedanke, mit dem Leistungssport aufzuhören, kam tatsächlich auf, auch weil ich für einen kurzen Moment nicht wusste, ob ich mit dem Leistungssport überhaupt weitermachen kann. Aber je länger ich in dieser Situation war, desto mehr reifte der Entschluss, nicht aufzugeben. Ich habe so hart für diesen Sport gearbeitet, und es wäre schade, all das jetzt hinzuschmeißen. Es ist also ein ständiger Kampf, aber ich möchte es mir und meiner Familie beweisen, dass ich zurückkommen kann.</p>
<h4>Wie siehst du deine Zukunft im Sport? Hast du dir auch schon Gedanken gemacht, was du nach deiner sportlichen Karriere machen möchtest?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich möchte gerne Sportmanagement studieren und auch nach meiner Turnkarriere sportlich aktiv bleiben. Ich kann mir auch das Trainerdasein vorstellen, dann aber nur auf Vereins- oder Jugendebene. Konkrete Pläne habe ich aber noch nicht gemacht. Natürlich hoffe ich, dass ich in der Lage sein werde, ein Comeback zu feiern. Trotzdem ist es natürlich wichtig einen Backup-Plan zu haben und auch langfristig über meine Zukunft nachzudenken.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gerade herrscht im Turnsport viel Tumult und vor allem der Druck, Leistung bringen zu müssen, steht immer wieder im Vordergrund. Wie siehst du die Situation?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Das Thema Druck im Leistungssport ist fraglos sehr relevant. Man sieht ja, wie sich immer mehr Athleten öffnen und ihre Erfahrungen teilen, was für viele von uns eine enorme Erleichterung sein kann. Es gibt einen massiven Druck, Leistungen zu bringen oder so schnell wie möglich verletzungsfrei zu werden. Gleichzeitig wird aber oft zu wenig geschaut, wie es den Athleten tatsächlich geht. Wir sind Menschen, keine Maschinen, und ich hoffe sehr, dass sich das Bewusstsein und die Unterstützung für die mentale Gesundheit im Sport weiter verbessern wird.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was kannst du den jüngeren Athleten raten, die ähnliche Erfahrungen mit Verletzungen oder Rückschlägen machen?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Dass sie nie aufgeben sollten. Es gibt immer Hoffnung, dass man wieder zurückkommt und noch mehr Erfolg haben kann. Ich würde auch sagen, dass sie sich zuerst um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden kümmern sollen und nicht zu sehr auf andere hören oder sich zu viel Druck machen lassen. Es ist wichtig, dass sie lernen, mit Frustrationen und Enttäuschungen umzugehen und dass sie sich nicht allein fühlen. Aus jedem Rückschlag nimmt man Erfahrungen mit, die man für den Rest des Lebens nutzen kann.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1219" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Barren.webp" alt="" title="Daniel -- Barren" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Barren.webp 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Barren-1280x813.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Barren-980x622.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Daniel-Barren-480x305.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-15323" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel Wörz von der TG Böckingen an einem seiner Paradegeräte &#8211; dem Barren, noch vor seiner schweren Schulterverletzung.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-reha-schulterverletzung/">Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amelie Pfeil &#8211; vom Missbrauch beim DTB betroffen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/amelie-pfeil-missbrauch-beim-dtb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 07:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[Dressurreiten]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalteam]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[TG Böckingen]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15258</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/amelie-pfeil-missbrauch-beim-dtb/">Amelie Pfeil &#8211; vom Missbrauch beim DTB betroffen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_8 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Amelie Pfeil &#8211; vom Missbrauch beim DTB betroffen</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Kurz vor Weihnachten haben die deutschen Turnerinnen ihr Schweigen gebrochen. Nach und nach berichteten vor allem Athletinnen vom Olympiastützpunkt Stuttgart von psychischem und physischem Missbrauch beim Deutschen Turner-Bund durch ihre Trainerinnen und Trainer. </strong></em></p>
<p><em><strong>Den Anfang hatte am 18. Dezember 2024 Meolie Jauch im Rahmen ihrer Rücktrittserklärung vom aktiven Leistungssport gemacht. Am 25.12. erhob auch Amelie Pfeil von der TG Böckingen als eine der Ersten ihre Stimme – zahlreiche weitere Turnerinnen haben es ihr seither gleich getan. Die Leingartenerin, die Ende 2023 ihre Karriere beendet hatte, schrieb in ihrem Instagram-Post vom täglichen „Überleben in diesem System“. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben mit der 17-Jährigen, die mit elf Jahren von zuhause auszog und ins Internat am Olympiastützpunkt Stuttgart wechselte, über ihre Erlebnisse gesprochen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_4  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_9 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Amelie Pfeil heute: eine selbstbewusste junge Frau. Foto: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Amelie, du warst eine der ersten Turnerinnen, die offen über die Missstände in Stuttgart gesprochen hat. Danach folgten fast täglich weitere – vor allem ehemalige – Sportlerinnen. Hattet ihr euch wegen der Vorgehensweise abgestimmt?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Nein, nicht wirklich. Klar hatten wir untereinander Kontakt, wir haben uns aber nur dahingehend abgestimmt, dass nicht nur eine Person an die Öffentlichkeit geht und dann den ganzen Druck abbekommt. Ich müsste die Dritte gewesen sein und hatte mich erst sicher damit gefühlt, nachdem Catalina Santos als Zweite gepostet hatte. Ab da hat das Thema dann ein Eigenleben angenommen, und fast jeden Tag hat eine andere Turnerin ihre Geschichte erzählt.</p>
<h4>War es für dich eine Befreiung, als du den Post veröffentlich hast?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Vor allem war es erstmal beängstigend, weil man bei einem solchen Schritt natürlich auch Angst vor den Konsequenzen hat und eigentlich auch niemanden diskreditieren möchte. Auf der anderen Seite war es aber auch eine Erleichterung, weil man darauf aufmerksam machen möchte, was hinter den Kulissen passiert, und weil man den nächsten Generationen helfen möchte, damit sie das alles nicht auch durchmachen müssen. Wenn nur ein Mädchen nicht den gleichen Weg gehen muss wie ich, dann ist es das wert. Ja, es war eine Befreiung, aber eine, die mit viel Angst verbunden war.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1365" height="1916" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Amelie-Pfeil-Turnen.webp" alt="" title="Amelie Pfeil - Turnen" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Amelie-Pfeil-Turnen.webp 1365w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Amelie-Pfeil-Turnen-1280x1797.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Amelie-Pfeil-Turnen-980x1376.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Amelie-Pfeil-Turnen-480x674.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1365px, 100vw" class="wp-image-15261" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Erfolgreich, aber unglücklich – die Turnerin Amelie Pfeil. Foto: privat</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie waren die Reaktionen auf deinen Instagram-Post?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Sehr positiv, wenn man der ganzen Lage überhaupt etwas Positives abgewinnen kann. Ich habe mich zum erstem Mal so richtig gehört gefühlt. Und vom DTB kam zumindest ein Entschuldigungsschreiben.</p>
<h4>Hatte es irgendwann einen Moment gegeben, an dem du gemerkt hast, dass etwas nicht so läuft wie es sollte?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Es gab schon Momente, wo ich mit meinen 12, 13 Jahren dachte, dass das jetzt nicht richtig sein kann. Aber du kannst das in dem Alter noch nicht wirklich einschätzen.</p>
<h4>Gibt es eine konkrete Situation, an die du dich erinnerst?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Ja. Als ich gerade 12 Jahre alt war, hatte ich Schmerzen im Fuß und musste trotzdem trainieren. Es stellte sich heraus, dass mein Mittelfuß angebrochen war. Ich bekam einen Spezialschuh, mit dem ich dennoch am Barren weiter trainieren musste – der Balance wegen wurde ein zusätzliches Gewicht ans andere Bein gehängt. Als der Schuh weg war, hätte ich eigentlich Aufbautraining machen müssen, doch wurde ich stattdessen gleich wieder an alle Geräte geschickt. Ich habe signalisiert, dass ich noch Schmerzen habe. Da wurde ich ins Trainerzimmer gerufen und auf einen kleinen Stuhl gesetzt. Zwei Trainer setzten sich vor mir auf den Tisch, ein dritter stand, und ich musste zu ihnen nach oben schauen. Das war total bedrohlich, und natürlich kann man als junges Mädchen in einer solchen einschüchternden Situation nicht mehr für seine eigene Meinung einstehen. Also habe ich mit Schmerzen weitergeturnt, weil sie auch meinten, das sei doch alles nicht so schlimm. Irgendwann redet man sich dann auch selbst ein, dass sie recht haben.</p>
<h4>Hast du bei solchen Vorfällen deine Eltern mit einbezogen?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Zum Teil haben sie es mitbekommen, aber bei weitem nicht im ganzen Ausmaß, da ich ja in Stuttgart gewohnt habe. Ich habe sie auch immer gebeten, diese Sachen bei den Trainern nicht anzusprechen, denn ich hatte Angst, dass ich dann wieder Ärger bekomme. Diese Angst war eigentlich ein ständiger Begleiter.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Bei den Diskussionen momentan wird immer vom „System“ gesprochen. Waren alle Trainer so, dass sie euch psychisch missbraucht haben?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Nein, das waren nur bestimmte. Und vor allem als ich dann mit 14 nach Karlsruhe gewechselt bin, war das ganz anders. Dort habe ich nochmal gelernt, wie schön die Sportart sein kann, und dass Turnen nichts Schlimmes ist, wovor man Angst haben muss.</p>
<h4>Was waren rückblickend gesehen die Highlights deiner Karriere?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> Die Wettkämpfe waren für mich fast alle eine Qual und ich habe ehrlich gesagt vieles aus der Turnzeit vergessen bzw. ausgeblendet. Gerne erinnere ich mich noch an die Bundesliga-Wettkämpfe mit meinem Karlsruher Team. Das war einfach eine tolle Mannschaft, bei der ich wusste, dass die mich gern haben, egal was passiert.</p>
<h4>Was machst du jetzt nach deinem Leben als Turnerin?</h4>
<p><strong>Amelie Pfeil:</strong> 2024 habe ich in Karlsruhe noch meinen Realschulabschluss gemacht und ich mache die Schule jetzt mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften weiter. Ansonsten genieße ich gerade ein glückliches, „normales“ Leben, verbringe viel Zeit mit Freunden und kann auch etwas ausgiebiger lernen. Und ich trainiere bei der TG Böckingen zweimal pro Woche eine Gruppe mit fast 20 total lieben Mädchen ab sechs Jahre. Das ist ein super schönes Gefühl.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/amelie-pfeil-missbrauch-beim-dtb/">Amelie Pfeil &#8211; vom Missbrauch beim DTB betroffen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Milan Hosseini: Als Zuschauer nach Paris</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 14:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 33]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Milan Hosseini]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14052</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/">Milan Hosseini: Als Zuschauer nach Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_10 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Milan Hosseini: Als Zuschauer nach Paris</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 war das große Ziel von Milan Hosseini. Der 23-jährige Fleiner gehörte zum Kreis der deutschen Turner, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine Olympia-Teilnahme machen durften. Nach den beiden Quali-Wettbewerben Ende Juni war dann jedoch klar, dass der Wahl-Berliner von der TG Böckingen nicht im Kader für Paris steht. Eine kleine Chance besteht aber dennoch: Er wurde von Bundestrainer Valeri Belenki als erster Ersatzturner nominiert, für den Fall, dass sich einer der Paris-Fahrer noch verletzen sollte. Nach der ersten Enttäuschung ist er wieder mit sich im Reinen, wie er uns ein paar Tage vor Beginn der Olympischen Spiele erzählt hat. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_5  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_11 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie hast du davon erfahren, dass du „nur“ Ersatzturner für Paris bist?</h4>
<p><strong>Milan Hosseini:</strong> Am Tag nach der zweiten Qualifikation wurden wir in den Konferenzraum gerufen, wo die Entscheidungen verkündet wurden. Mir war klar, dass es sehr knapp werden würde, und die Entscheidung war am Ende nachvollziehbar. Aber natürlich war ich sehr enttäuscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Was bedeutet es, Ersatzturner zu sein?</h4>
<p><strong>Milan Hosseini:</strong> Zunächst war nicht klar, ob Lukas Dauser nach der Verletzung, die er sich bei der Quali zugezogen hatte, rechtzeitig fit werden würde. Für ihn wäre dann ich nachgerückt. Ansonsten bedeutet die Rolle, dass man sich zusammen mit dem Team auf die Spiele vorbereitet, die Jungs mit allem, was man hat, unterstützt und für den Fall der Fälle topfit bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hofft man als potenzieller Nachrücker insgeheim, dass sich noch jemand verletzt?</h4>
<p><strong>Milan Hosseini:</strong> Nein, definitiv nicht. Da bin ich Sportsmann genug. Die Jungs haben es sich alle verdient, in Paris dabei zu sein und ich hoffe, dass ich nicht zum Einsatz komme. Nicht auf Kosten von anderen. Ich werde dennoch in Paris sein. Sollte doch noch etwas passieren, könnte ich bis 24 Stunden vor dem ersten Wettkampf nachrücken.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du wurdest quasi auf der Zielgeraden noch von Timo Eder überholt, den viele nicht wirklich auf dem Schirm hatten&#8230;</h4>
<p><strong>Milan Hosseini:</strong> Ich hatte schon im Januar im Trainingslager gesehen, dass er richtig gut ist, und er hat auch beim DTB-Pokal super geturnt. Insofern hat es mich nicht überrascht, dass er nach zwei fehlerfreien Quali-Wettkämpfen in Paris dabei ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Was traust du dem Team bei den Spielen zu?</h4>
<p><strong>Milan Hosseini:</strong> Die Jungs sind gut drauf und ich gehe davon aus, dass sie im Mehrkampf unter die Top acht kommen und sich damit fürs Teamfinale qualifizieren. Mindestens drei Mann haben es auch drauf, im Mehrkampffinale dabei zu sein. Bei den Einzelgeräten hat mit Sicherheit Lukas Dauser am Barren die größten Chancen auf eine Medaille. In den Gerätefinals sehe ich aber auch Andy Toba am Reck, Nils Dunkel am Pferd und Pascal Brendel und Timo Eder am Boden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/">Milan Hosseini: Als Zuschauer nach Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mika Wagner: Deutscher Meister U17/18 am Barren</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/mika-wagner-deutscher-meister-u17-18-am-barren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 14:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Barren]]></category>
		<category><![CDATA[Detuscher Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Junioren]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14028</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mika-wagner-deutscher-meister-u17-18-am-barren/">Mika Wagner: Deutscher Meister U17/18 am Barren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_12 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Mika Wagner: Deutscher Meister U17/18 am Barren</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>2020 zog Mika Wagner als 13-Jähriger von Heilbronn nach Berlin, um dort am Sportinternat seine schulische und sportliche Laufbahn fortzusetzen. Jetzt, mit 17 Jahren, feierte der Turner der TG Böckingen seinen bislang größten Erfolg: Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Biedenkopf in der Altersklasse 17/18 Jahre gewann er seinen ersten Deutschen Meistertitel und holte dazu noch im Mehrkampf, an den Ringen und am Reck jeweils die Bronzemedaille. Wir haben nach der DM mit Mika gesprochen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_6  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_13 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Mika Wagner (links) mit seinem Trainer Brian Gladow, der in Berlin auch Milan Hosseini und Daniel Wörz betreut. Foto: privat</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg. Hattest du damit gerechnet, mit vier Medaillen von der DM nach Hause zu kommen?</h4>
<p><strong>Mika Wagner:</strong> Nein, absolut nicht. Ich gehöre in der Altersklasse 17/18 ja zum jüngeren Jahrgang und habe im Mehrkampf maximal auf Platz vier oder fünf spekuliert. Am zweiten Tag habe ich dann aber fast fehlerfrei geturnt, während bei den anderen Turnern nicht alles rund lief. Und plötzlich war ich Dritter im Mehrkampf, was mir eigentlich fast noch mehr bedeutet als der Meistertitel am Barren.</p>
<h4>Deutscher Meister am Barren hört sich aber auch nicht soooo schlecht an 😉 Kann man sagen, dass der Barren dein Lieblingsgerät ist?</h4>
<p><strong>Mika Wagner:</strong> (lacht) Nein, im Gegenteil. Der Barren war eigentlich das letzte Gerät, bei dem ich gedacht hatte, dass ich mal einen Titel gewinnen würde. Mein Lieblingsgerät ist das Reck. Ich hatte am Barren eine relativ einfache Übung, die ich aber sehr sauber und fehlerfrei geturnt habe. Das hat für den Meistertitel gereicht.</p>
<h4>Wie war es eigentlich rückblickend für dich, mit 13 Jahren von der vertrauten Umgebung weg nach Berlin zu ziehen?</h4>
<p><strong>Mika Wagner:</strong> Am Anfang war das tatsächlich sehr schwierig. Ich hatte dort aber Milan Hosseini und Daniel Wörz, die ich durch die TG Böckingen schon lange kannte und die mir beim Einleben geholfen haben. Je mehr Leute ich dann kennengelernt habe, desto besser wurde es. Inzwischen bin ich nur noch ganz selten in Heilbronn. Meist kommen meine Eltern nach Berlin und besuchen mich dort.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und wie läuft es mit der Schule?</h4>
<p><strong>Mika Wagner:</strong> Ich habe jetzt die zehnte Klasse abgeschlossen und stehe vor der Wahl, ob ich noch die drei Jahre bis zum Abi durchziehe oder mein Fachabitur und danach eine Ausbildung bei der Bundespolizei mache.</p>
<h4>Was sind deine sportlichen Ziele?</h4>
<p><strong>Mika Wagner:</strong> Ganz klar die Teilnahme an den Olympischen Spielen, wie vermutlich bei jedem Turner. 2028 ist eher noch unrealistisch, da ich dann erst 21 bin. Aber 2032 in Brisbane wäre ich gerne dabei.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mika-wagner-deutscher-meister-u17-18-am-barren/">Mika Wagner: Deutscher Meister U17/18 am Barren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 13:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Judo]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=13448</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_14 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Ende Januar wurde Fußballtrainer Rüdiger Rehm vom SV Waldhof Mannheim freigestellt. Kurz zuvor hatte sich Turnerin Amelie Pfeil entschieden, ihre Karriere zu beenden. Welchen Druck muss ein Profitrainer eigentlich aushalten und was bringt eine junge Spitzensportlerin, die es gerade in die Nationalmannschaft geschafft hat, dazu, ihre Karriere schon mit 16 Jahren zu beenden? Diesen Fragen wollten wir nachgehen und haben deshalb zu einer Diskussionsrunde in den Sportpark der TG Böckingen eingeladen. Neben Rüdiger Rehm und Amelie Pfeil sind auch Weitspringerin Laura Raquel Müller (TSG Öhringen/Unterländer LG), Handballcoach Thomas Zeitz (Sport-Union Neckarsulm) und Judotrainer Mirko Grosche (Judo Top Team Baden-Württemberg) unserer Einladung gefolgt. </strong></em> <em><strong>Wir behaupten mal, dass wir von der SPORTHEILBRONN-Redaktion inzwischen viele Aspekte des Spitzensports kennen – doch die zweieinhalbstündige, von tiefen Emotionen geprägte Diskussion hat auch uns auf dem falschen Fuß erwischt. Denn der öffentliche Druck, unter dem Trainer in den Medien stehen, ist nichts im Vergleich zu dem, was junge Sportlerinnen und Sportler teils mental hinter den Kulissen durchleben. Die Zusammenfassung auf diesen vier Seiten kann den Inhalten dieser Gesprächsrunde gar nicht gerecht werden, sie vermittelt aber zumindest ansatzweise eine Vorstellung dessen, was hinter den Kulissen des Spitzensports vor sich geht. </strong></em> </div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_7  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_15 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Betretenes Zuhören in der Runde, als Laura Raquel Müller (rechts) ihre Geschichte erzählt. </em></p>
<p><em>Von links nach rechts: Thomas Zeitz, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen), Rüdiger Rehm, Tina Pfeil (Mutter von Amelie Pfeil), Mirko Grosche, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky (Chefredakteur SPORTHEILBRONN), Laura Raquel Müller. </em></p>
<p>Fotos: Thomas Kircher</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Druck als Teil des Trainerjobs</strong></h3>
<p>Macht euch mal die Mühe und googelt „<strong>Rüdiger Rehm</strong> unter Druck“. Bei den Suchergebnissen wird der ehemalige Waldhof-Trainer unter anderem „vom Messias zum Buhmann“, er steht vor seinem „Schicksalsspiel“ und gerät nach der Heimniederlage „in Erklärungsnot“.</p>
<p>„Klar, als Fußballtrainer bist du Freiwild. Die Presse braucht Klicks und Leser, die Fans lassen in den Stadien und den Sozialen Medien ihre Hemmungen fallen und du wirst vom Verein abgeschossen, wenn du nicht schnell genug Ergebnisse lieferst. Natürlich stehst du als Trainer unter extremem Druck“, sagt der 45-Jährige. „Aber ich habe mich für diesen Job entschieden, ich habe unfassbar viel Spaß an meiner Arbeit und ich weiß, dass dieser unangenehme Teil eben dazugehört. Das ist jetzt nichts Neues.“</p>
<p>Auch für <strong>Thomas Zeitz</strong> gehört der Druck zum täglichen Geschäft. Sein Team, die Frauen der Sport-Union Neckarsulm, steckt tief im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga. „Natürlich ist die Situation für mich als sportlich Verantwortlichem stressig und natürlich schlafe ich nicht so gut wie sonst“, verrät der 50-jährige Bensheimer. „Aber es ist nicht so, dass es mich zuhause den ganzen Tag beschäftigt. Vielmehr tanke ich daheim Kraft, stehe morgens auf, sage ‚go for it‘ und freue mich darauf, dass ich in die Halle komme, wo 16 hoch motivierte Spielerinnen Bock darauf haben, mit mir gemeinsam eine Lösung zu finden, um das nächste Spiel zu gewinnen.“</p>
<p>Während Thomas Zeitz die Zusammenarbeit mit seinen Vereinen bislang immer selbst bzw. mit Vertragsende regulär beenden konnte, hat Rüdiger Rehm die Mechanismen des Profigeschäfts nun schon zum vierten Mal am eigenen Leib zu spüren bekommen. „Bei meiner ersten Station im Profifußball, damals bei Arminia Bielefeld, hat es mir schon die Füße weggezogen, als die Axt gefallen ist“, gibt der Heilbronner zu. „Beim SV Wehen-Wiesbaden, beim FC Ingolstadt und jetzt bei Waldhof Mannheim habe ich mich dann aber eigentlich nur noch über den jeweiligen Zeitpunkt gewundert. Bei Waldhof hatten wir die Talsohle gerade durchschritten und drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Und bei den beiden anderen Vereinen waren wir nach 13 bzw. 20 Spieltagen Sechster und Siebter. So richtig nachvollziehbar war das alles nicht.“</p>
<p>Explizit weist Rüdiger Rehm darauf hin, dass bei einem Trainerwechsel zwar oft von einer Entlassung gesprochen wird, dass es sich aber faktisch nur um eine Freistellung handelt: „Ich stehe nach wie vor beim SV Waldhof unter Vertrag und war trotz der vier Freistellungen noch nie arbeitslos. Momentan kann ich jetzt die Zeit mit meiner Familie genießen, verschiedene Sportevents besuchen und auch mal übers Wochenende wegfahren – was sonst nie möglich war. Aber so langsam juckt es mich natürlich schon wieder in den Fingern und ich freue mich darauf, wenn die nächste Aufgabe auf mich wartet.“</p>
<h3><strong>Druck bis an den Rand von Magersucht + Depression</strong></h3>
<p>Als dann die beiden Sportlerinnen ihre Geschichten erzählen, verlieren auch die hartgesottenen Trainer die Fassung. „Ich bin entsetzt. Das ist total krank“, schüttelt Thomas Zeitz den Kopf, während sich Rüdiger Rehm über die Strukturen in den Verbänden aufregt. Doch der Reihe nach&#8230;</p>
<p>„2021 hatte ich meinen ersten sportlichen Höhepunkt, als ich mit 17 Jahren als jüngste Starterin bei der U20-Europameisterschaft mit nur einem Zentimeter Rückstand Vierte wurde“, erinnert sich <strong>Laura Raquel Müller</strong>. „Daraufhin bin ich von Öhringen nach Stuttgart gezogen und habe die Schule gewechselt, damit ich optimal trainieren und mich weiterentwickeln kann. Beim ersten Wettkampf 2022, der Qualifikation für die Weltmeisterschaft, habe ich mir bei meinem zweiten Versuch beim Absprung einen Muskelbündelriss zugezogen. Damit begann meine fast zweijährige Leidenszeit. Ich stand zum ersten Mal vor der Frage, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen soll, so ganz ohne den Sport, der sonst immer im Mittelpunkt stand.“</p>
<p>Die 20-Jährige berichtet von gut gemeinten Ratschlägen, die sie nicht hören wollte („Jetzt kannst du dich mehr um die Schule kümmern“). Sie erzählt von körperlichen Veränderungen vom Kind zur Frau, die ihr als Undiszipliniertheit bei der Ernährung vorgeworfen wurden („Du bist zu dick“).</p>
<p>Je länger sie verletzt war, desto stärker wurde auch der Druck von Seiten des Verbandes, der damit drohte, sie aus dem Perspektivkader zu werfen: „Da wäre es richtig um Geld gegangen. Ich konnte damals nur nach Stuttgart umziehen ohne meinem Vater auf der Tasche zu liegen, weil ich durch die Kaderzugehörigkeit gut vergütet wurde. Diese Einnahmequelle drohte wegzubrechen und ich musste mir erstmals Sorgen um meine finanzielle Situation machen.“</p>
<p>Vor allem das regelmäßig im Training zur Sprache gekommene Gewichtsthema habe ihr stark zugesetzt, gesteht Laura Raquel Müller. „Ich bin fast jeden Tag heulend zuhause angekommen. Zwei Wochen lang habe ich mich nur von Reiswaffeln ernährt, um meine vermeintlichen Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, und ich stand tatsächlich am Rand der Magersucht. Das ging so weit, dass ich mich in psychologische Behandlung begeben habe, was aber leider auch nichts brachte. Mein Fels in der Brandung war in dieser Zeit einzig und allein mein Papa. Er hat mich auch ermutigt, dass ich mit dem Weitsprung weitermachen soll, als ich mit dem Sport eigentlich schon abgeschlossen hatte.“</p>
<p>Im Sommer 2023 kehrte Laura wieder zurück und ist seither so stark wie nie. Sie gewann die Bronzemedaille bei der U23-Europameisterschaft und stellte im Januar 2024 gar mit 6,81 Metern eine vorübergehende Weltjahresbestleistung auf.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13909" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Laura Raquel Müller (20), Weitsprung</strong></p>
<p>Laura Raquel Müller gehört zu den Top 3 Weitspringerinnen in Deutschland. Ende 2021 zog die Öhringerin nach Stuttgart, um dort am Olympiastützpunkt zu trainieren. Kurz darauf verletzte sie sich schwer und konnte fast zwei Jahre lang keinen Wettkampf bestreiten. 2023 feierte sie ihr Comeback mit der Bronzemedaille bei der U23-EM. Im Januar 2024 folgte eine neue Bestweite mit 6,81m. Eine Olympiateilnahme 2024 liegt im Bereich des Möglichen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13907" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Rüdiger Rehm (45), Fußball</strong></p>
<p>Rüdiger Rehm ist seit 26 Jahren im Profifußball zuhause – erst als Spieler, dann als Trainer. Ende Januar 2024 wurde der Heilbronner vom SV Waldhof Mannheim von seinen Aufgaben entbunden. Es war die vierte Freistellung in seiner Laufbahn als Profitrainer.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13906" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Thomas Zeitz (50), Handball</strong></p>
<p>Als Trainer der Sport-Union Neckarsulm steht Thomas Zeitz seit Monaten unter Druck, um mit seinem neu formierten, jungen Team noch die Klasse in der Handball-Bundesliga der Frauen zu halten. Schon in der Saison 2022/23 war er mit seinem Ex-Verein VfL Waiblingen aus der Bundesliga abgestiegen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13908" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Mirko Grosche (56), Judo</strong></p>
<p>Mirko Grosche ist Judo-Landestrainer, betreut u.a Weltmeisterin Anna-Maria Wagner und kennt sowohl als Coach als auch als Manager des Judo Teams Baden-Württemberg die mentalen Herausforderungen der deutschen Spitzen-Judoka. Der Fleiner hatte seine eigene Karriere nach drei Kreuzbandrissen mit Anfang 20 beenden müssen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13910" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Amelie Pfeil (16), Turnen</strong></p>
<p>Amelie Pfeil (TG Böckingen) zog mit 10 Jahren ins Sportinternat am Olympiastützpunkt Stuttgart. Mit 13 Jahren folgte der Wechsel nach Karlsruhe. Sie gewann zahlreiche DM-Medaillen im Jugendbereich und wurde zweimal Deutsche Mannschaftsmeisterin mit dem MTV Stuttgart. 2023 turnte sie beim DTB-Pokal in Stuttgart ihren ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich. Ende 2023 zog die Leingartenerin einen Schlussstrich und beendete ihre Karriere.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Angst vor dem nächsten Training</strong></h3>
<p>Viel früher als Laura Raquel Müller machte <strong>Amelie Pfeil</strong> den Schritt von ihrem Heimatverein TG Böckingen an den Olympiastützpunkt nach Stuttgart. Gerade einmal zehn Jahre alt war die inzwischen fast 17-Jährige, als sie in das dortige Internat einzog. Sie erinnert sich: „Ich hatte großen Spaß am Turnen, war ehrgeizig, wollte jeden Tag trainieren. Deshalb war auch klar, dass ich an den OSP gehe, um mich weiter zu verbessern. Aber mit nur zehn Jahren von zuhause wegzugehen, Eltern und Freunde zurückzulassen, allein zu wohnen, von der Grundschule aufs Gymnasium zu wechseln und dann noch strenge neue Trainer zu haben – das war schon eine Herausforderung. Am Internat gab es zwar Betreuer, aber das waren keine richtigen Vertrauenspersonen. Meine einzigen Bezugspersonen waren meine Zimmerkolleginnen, die ein bisschen wie Schwestern für mich waren.“</p>
<p>Ohne ins Detail zu gehen, berichtet die Schülerin von zahlreichen Drucksituationen, die ihr den Spaß am Turnen genommen haben. „Ich habe zwar immer versucht, das alles auszublenden, hatte aber oft die Situation, dass ich dachte Oh Gott, was kommt morgen im Training wieder auf mich zu. Warum gehe ich da überhaupt hin? Ich bin dann hauptsächlich deshalb trotzdem wieder hingegangen, weil ich es schon so lange gemacht habe und niemanden enttäuschen wollte – auch mich selbst nicht.“</p>
<p>Als sie 13 Jahre alt war, war der Druck in Stuttgart für Amelie zu groß geworden – sie stand vor der Entscheidung aufzuhören oder an einem neuen Standort einen Neuanfang zu machen. „Ich wollte die ganzen Jahre nicht umsonst investiert haben und bin deshalb vom Olympiastützpunkt an den Landesstützpunkt nach Karlsruhe gewechselt. Dort ging es mir gleich besser, es ging viel menschlicher zu und ich habe den Spaß am Turnen wiedergefunden.“</p>
<p>Der Druck kam nun von einer ganz anderen Seite. „Ich habe als Perspektivkader-Athletin des Deutschen Turner-Bundes aus Sicht des Verbandes die falsche Richtung eingeschlagen, was mir ein ums andere Mal zu spüren gegeben wurde. Vor allem bei Wettkämpfen, als die Drucksituation sowieso schon groß war, wurde mir dies immer wieder vor Augen gehalten. Ich hatte zwar in Karlsruhe ein angenehmeres Umfeld, der Druck wurde aber nicht weniger – im Gegenteil“, so Amelie Pfeil.</p>
<p>Wie Laura Raquel Müller musste auch die Leingartenerin um ihren Platz im Perspektivkader fürchten. „Wenn dann Wettkämpfe kommen und du bist eigentlich verletzt, dann gehst du trotzdem früher wieder an die Geräte als du eigentlich solltest“, verrät Amelie. So feierte sie beim DTB-Pokal 2023 in der Stuttgarter Porsche Arena ihr Debüt im Nationaltrikot bei den Erwachsenen, obwohl ihre Rückenprobleme, mit denen sie sich seit inzwischen vier Jahren herumschlägt, noch bei weitem nicht auskuriert waren. Der DTB-Pokal war, abgesehen von einem Bundesliga-Einsatz für die TG Karlsruhe-Söllingen, der letzte große Wettkampf in ihrer Laufbahn.</p>
<p>Ende 2023 beendete sie ihre Karriere und sagt voller Überzeugung: „Ich habe keinen einzigen Tag bereut, dass ich aufgehört habe.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie können Verantwortliche so etwas zulassen?</strong></h3>
<p>„Ich sitze hier, schaue Amelie mit ihren 16 Jahren an und kann nicht fassen, dass ihr der Spaß an ihrem Sport genommen wurde und sie jetzt einfach aufhört“, schüttelt Thomas Zeitz vehement den Kopf. „Wenn ich als Verband zehn-, zwölfjährige Kinder sechs Stunden am Tag trainieren lasse, dann habe ich doch die verflixte Verpflichtung danach zu schauen, dass da nicht nur Leute in der Halle stehen, die Ahnung haben, wie man sich auf dem Balken bewegt. Da muss doch jemand sein, der sich um den jungen Menschen selbst, und nicht nur um die Sportlerin kümmert. Wir leben im Jahr 2024 und müssen uns hier trotzdem anhören, dass ein junges Mädchen Angst vor dem Training hat. So etwas darf nicht passieren!“</p>
<p>„Ich sehe hier das Problem bei der Struktur der Verbände“, sagt Rüdiger Rehm. „Wieso kriegen wir es nicht hin, dass eine 10-Jährige sich in dem Sport, den sie liebt, in Heilbronn weiterentwickeln kann und dann eben nur zweimal pro Woche nach Stuttgart fährt?“</p>
<p>„Genau das haben wir anfangs gemacht, aber das klappt schon allein wegen der Schule nicht“, werfen Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil ein und ergänzen, dass für eine Weiterentwicklung am jeweiligen Heimatstandort schlichtweg auch Trainer mit entsprechenden Qualifikationen, sowie besonders im Turnen die Sportstätten fehlen.</p>
<p><strong>Mirko Grosche</strong> berichtet von Erfahrungen aus früheren Jahren, als er ein System für die Judoka zur optimalen Nutzung der Eliteschulen des Sports in Stuttgart aufgebaut hat: „Am Anfang hatten wir die Sportlerinnen und Sportler auch sehr jung zu uns geholt, so mit 13, 14 Jahren. Damit haben wir damals aber reihenweise Schiffbruch erlitten und erkannt, dass das nicht passt. Deshalb haben wir umgestellt und lassen sie jetzt bis zur zehnten, elften Klasse bei ihren Heimatvereinen.“</p>
<p>Einer der wichtigen Aspekte, so der Judo-Landestrainer weiter, sei es, dass die jungen Athleten den Spaß an ihrem Sport behalten. „Ja, es ist unsere Aufgabe als Trainer, dass sie Leistungen bringen. Aber man darf nicht nur Trainer sein, man muss ihnen auch als Partner zur Seite stehen. Deshalb hole ich mir auch externe Unterstützung, damit nicht die ganze Last auf mir allein liegt. Wir stellen den Sportlern unter anderem einen Ernährungsberater, eine Mentaltrainerin und einen Athletiktrainer als Partner zur Verfügung. Das funktioniert für alle Beteiligten sehr gut.“</p>
<p>Das Thema Kampf um die Kaderplätze kennt auch Mirko Grosche aus dem Judo sehr gut. „Die schlimmsten Wettbewerbe für unsere Judoka sind die Deutschen Meisterschaften“, erzählt er und erntet dabei zustimmendes Nicken von Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil. „Entweder du lieferst ab, alle klopfen dir auf die Schulter und du bist im Kader – aber das ist dann nichts Außergewöhnliches, da es alle erwartet haben. Oder du hast einen schlechten Tag und fliegst raus. Dann kratzt das nicht nur an deinem Selbstvertrauen, es kann auch Auswirkungen auf die Nominierungen zu den großen Wettkämpfen und auf deinen Kaderstatus haben. Und von diesem hängt eben viel Geld und die Chance auf einen Platz bei Bundeswehr, Bundes- und Landespolizei ab.“</p>
<p>Dass Amelie Pfeil mit dem Turnen aufgehört hat, kann der erfahrene Judotrainer gut nachvollziehen. Er verstehe absolut, dass sie vor der Wahl stand, entweder auf höchstem Level weiterzumachen oder ganz aufzuhören, weil alles dazwischen ihr keine Befriedigung gebracht hätte. „Meinen Kaderathleten sage ich immer, dass sie nach dem Karriereende dem Sport treu bleiben müssen – als Trainer, Kampfrichter etc. Das würde ich auch dir mit auf den Weg geben“, so Mirko Grosche. Dem pflichten auch die beiden Mannschaftstrainer bei und entlocken der 16-Jährigen zumindest die Aussage, dass sie sich vorstellen könne, ihren Heimatverein TG Böckingen einmal als Trainerin zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Konfrontation mit Rassismus</strong></h3>
<p>Als sich die Diskussion um den allgemeinen Druck im Sport, um „Jetzt erst recht“-Reaktionen und persönliche Beleidigungen in vollen Fußballstadien schon dem Ende zu neigt, bringt Laura Raquel Müller ein weiteres Thema ein, das in der Runde für Kopfschütteln sorgt. „Über die ganzen Jahre hat bei mir auch der rassistische Aspekt eine riesige Rolle gespielt“, erzählt die Öhringerin.</p>
<p>Sie berichtet von gehässigen Kommentaren in den sozialen Medien, die es nicht akzeptieren wollen, dass sie als dunkelhäutige Athletin im Deutschland-Trikot an den Start geht – aber auch von unterschwelligem Rassismus, beispielsweise bei Interviews. „Momentan sind mit Malaika Mihambo, Mikaelle Assani, Maryse Luzolo und mir nun mal die vier besten deutschen Weitspringerinnen dunkelhäutig, das ist Fakt. Aber dann wird dir nach einem Wettkampf das Mikrofon hingehalten und du musst live auf Sendung die Fragen beantworten, wie man ‚uns‘ denn nun nennen soll und ob wir genetische Vorteile hätten. Du hast dann die Wahl, ob du deine ehrliche Meinung über die Frage selbst sagst und einen Shitstorm erntest, oder ob du das Spiel mitspielst, eine Belanglosigkeit antwortest und dich im Nachhinein darüber ärgerst. So etwas kommt immer wieder vor und man trägt es einfach im Hinterkopf mit sich herum.“</p>
<p>Mirko Grosche trifft angesichts dieses weiteren Triggers an Laura Raquel Müller gewandt den Nagel auf den Kopf: „Wenn ich mir bei all den Problematiken anschaue, wie weit du springst, ist das außergewöhnlich. Du hast deine ganze Karriere noch vor dir und hast jetzt schon so stark performt. Du bist unheimlich stark. Lass dir bitte von niemandem das Gegenteil einreden.“</p>
<p>Wie schon in der Einleitung erwähnt, konnten wir hier nur einen kleinen Auszug aus der Runde wiedergeben. Ganz besonders hat uns dabei jedoch das Feedback der beiden Sportlerinnen gefreut, dass es ihnen gut getan hat, in diesem Kreis ihre Geschichten zu erzählen und dabei auch bisher teils unausgesprochene Dinge auszusprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13484 size-full" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg 1200w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend-980x653.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></a></p>
<p>Abschlussfoto im Sportpark der TG Böckingen. Von links: Thomas Zeitz, Mirko Grosche, Marten Gubernath (Geschäftsführer TG Böckingen), Laura Raquel Müller, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky, Rüdiger Rehm, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Claudine Soliman &#8211; von der TG Böckingen zum DTB-Pokal</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/claudine-soliman-von-der-tg-boeckingen-zum-dtb-pokal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 11:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=13486</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/claudine-soliman-von-der-tg-boeckingen-zum-dtb-pokal/">Claudine Soliman &#8211; von der TG Böckingen zum DTB-Pokal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p><div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_16 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Claudine Soliman &#8211; von der TG Böckingen zum DTB-Pokal</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_17 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Claudine Soliman bei ihrer Bodenübung beim DTB Pokal.</em></p>
<p>Fotos: Thomas Kircher</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die Turn-Talentschmiede der TG Böckingen hat in den letzten Jahren regelmäßig große Talente hervorgebracht, die es step by step an die deutsche Spitze geschafft haben. Ob Milan Hosseini oder Daniel Wörz, Amelie Pfeil oder Antonia Alicke – interessierte Unterländer konnten ihren Weg von Klein auf mitverfolgen. Jetzt hat im März beim DTB Pokal in der Stuttgarter Porsche Arena mit Claudine Soliman eine weitere Athletin der TG Böckingen den Deutschen Turner-Bund auf der großen Bühne vertreten. Doch anders als die anderen TGB-Talente kannten bisher nur Insider den Namen der 15-Jährigen, die in der Bundesliga für die TG Karlsruhe-Söllingen turnt. Wir waren bei ihrem internationalen Debüt vor Ort und haben im Anschluss mit Claudine gesprochen, um sie unseren Lesern vorzustellen.</strong></em></p>
<p>Text: Lara Auchter</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Claudine, du warst in deinem Turnerinnenleben schon viel unterwegs. Wie kam es dazu, dass du für die TG Böckingen an den Start gehst?</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Ich bin in Ägypten geboren und habe, als wir nach Deutschland gezogen sind, einen Verein gesucht. Meinen Eltern und mir wurde damals gesagt, dass Heilbronn und besonders die Trainerin Annett Wiedemann eine gute Wahl seien. Ich habe dann in den Sommerferien ein Probetraining bei Annett gemacht, das mir sehr gut gefallen hat. So fiel meine Vereinswahl auf die TG Böckingen.</p>
<p><em><strong>Du hast nach deinem Umzug nach Deutschland jedoch hauptsächlich am Olympiastützpunkt in Stuttgart sowie danach in Karlsruhe und jetzt in Chemnitz trainiert &#8230;</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Genau. Ich war nur gelegentlich in den Ferien in Heilbronn. In Stuttgart war ich insgesamt vier Jahre, habe mich dort in meinem letzten Jahr aber nicht mehr so wohl gefühlt und bin deshalb im Sommer 2023 an den Stützpunkt nach Karlsruhe gewechselt. Meine Trainerin Tatjana Bachmayer ist im Februar jedoch an den Stützpunkt nach Chemnitz gewechselt und so bin ich ihr einfach gefolgt. Dort gehe ich jetzt auch auf ein Sportgymnasium und besuche gerade die neunte Klasse.</p>
<p><em><strong>Du kommst ursprünglich aus Ägypten und bist erst als Kind nach Deutschland gezogen. Was waren die Gründe für die Einwanderung?</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Mein Zwillingsbruder wurde schwer krank und somit sind wir für die bessere medizinische Behandlung nach Deutschland gezogen. Wir haben dann in Tübingen gewohnt. Da ich schon in Ägypten mit dem Turnen angefangen hatte, haben wir in der Nähe einen guten Verein gesucht. Mein Bruder ist dann aber leider verstorben und wir mussten für einen kurzen Zeitraum wieder zurück nach Ägypten. 2019 sind wir jedoch wieder nach Deutschland gekommen und seit Juli 2023 bin ich Deutsche Staatsbürgerin.</p>
<p><em><strong>Du sprichst perfekt deutsch, obwohl du noch nicht lange in Deutschland lebst. Wie kommt das?</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Ich habe schon im Kindergarten Deutsch gelernt und war auch in Ägypten in einer deutschen Schule, da dies die beste Schule in Kairo ist. Und da ich als Kind auch schon länger hier war, spreche ich ziemlich gut Deutsch, auch wenn ich noch ab und zu ein paar Grammatikfehler einbaue (lacht).</p>
<p><em><strong>Im März wurdest du vom Bundestrainer in das Aufgebot für den EnBW DTB-Pokal berufen und durftest in Stuttgart deinen ersten Senioren-Wettkampf turnen. Wie hast du dich dabei gefühlt?</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Das kam sehr überraschend, ich habe mich aber riesig darüber gefreut, dass ich endlich so einen großen Wettkampf turnen durfte. 2023 hatte ich mich ja schon für die Junioren-WM qualifiziert, konnte dort aber nicht starten, weil ich noch keine deutsche Staatsbürgerschaft hatte. Als ich dann meinen deutschen Pass endlich hatte, war ich für das European Youth Olympic Festival nominiert, hatte mich aber eine Woche vor dem Wettbewerb an Hand und Finger verletzt und konnte auch dort nicht turnen. Dass ich jetzt in Stuttgart meinen ersten Wettkampf in dieser großen Halle und vor dieser Kulisse turnen durfte, war deshalb ein sehr besonderes Erlebnis. Ich war auch sehr aufgeregt, weshalb mir ein paar kleine Fehler unterlaufen sind. Trotzdem konnte ich dem Team helfen und bin sehr glücklich darüber.</p>
<p><em><strong>Was sind in diesem Jahr deine weiteren Ziele?</strong></em><br /><strong>Claudine Soliman</strong>: Ich möchte mich für weitere Länderkämpfe qualifizieren und durch gute Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften und in der Turn-Bundesliga viele Kaderpunkte sammeln. Dann möchte ich mich in Chemnitz einleben und meine Schule und meinen Sport weiterhin gut unter einen Hut bringen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="2442" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Claudine-Soliman-Reck.jpg" alt="" title="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Claudine-Soliman-Reck.jpg 1200w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Claudine-Soliman-Reck-980x1994.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Claudine-Soliman-Reck-480x977.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-13497" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Claudine Soliman vor über 4.000 Zuschauern am Stufenbarren.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1012" height="676" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Gerben-Wiersma.jpg" alt="" title="Gerben-Wiersma" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Gerben-Wiersma.jpg 1012w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Gerben-Wiersma-980x655.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Gerben-Wiersma-480x321.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1012px, 100vw" class="wp-image-13875" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Bundestrainer Gerben Wiersma über Claudine Soliman:</strong></p>
<p>Nach dem DTB Pokal haben wir Frauen-Bundestrainer Gerben Wiersma um seine persönliche Einschätzung zu Claudine gebeten:</p>
<p><em>„Claudine hat im Vorfeld gezeigt, dass sie sehr viel Potenzial hat. Sie hat besonders mit ihrem D-Score, also mit ihrem Schwierigkeitsniveau, überzeugt. Diese hohen D-Scores brauchen wir in einem Länderkampf, um unter die Top-Acht zu kommen. Claudine kann diese Werte bringen und die hoch bewerteten Übungen turnen, deshalb habe ich sie für den DTB Pokal nominiert. Sie hat im Training viele tolle Übungen gezeigt, konnte während des Wettkampf aber leider nicht alle so wiedergeben. Sie war auch nur für zwei Geräte eingeplant und hat trotz ihres Sturzes am Stufenbarren einen guten Wettkampf abgeliefert und konnte vor allem vor einer solchen Kulisse wichtige erste Erfahrungen sammeln. Sie hat großes Potenzial. Wenn sie bei ihren nächsten Wettkämpfen ihre Trainingsleistung abliefern kann, können wir noch viel von ihr erwarten. Ich hatte ihr vor dem Wettkampf gesagt, sie soll einfach Spaß haben, die Erfahrungen mitnehmen und auch sehen, was sie schon kann und woran sie noch arbeiten muss. Ich bin mir sicher, dass sie in den nächsten Jahren noch öfter Teil des Teams sein wird.“</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/claudine-soliman-von-der-tg-boeckingen-zum-dtb-pokal/">Claudine Soliman &#8211; von der TG Böckingen zum DTB-Pokal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Turngala in der Harmonie &#8211; Showhighlight zum Start ins neue Jahr</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/turngala-in-der-harmonie-showhighlight-zum-start-ins-neue-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 11:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<category><![CDATA[Turngala]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=13087</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/turngala-in-der-harmonie-showhighlight-zum-start-ins-neue-jahr/">Turngala in der Harmonie &#8211; Showhighlight zum Start ins neue Jahr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_10 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_51  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_18 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Turngala in der Harmonie &#8211; Showhighlight zum Start ins neue Jahr</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_52  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit vielen Jahren beginnt das Heilbronner Sportjahr traditionell mit der Turngala in der Harmonie. Auch in diesem Jahr machte die Tournee des Schwäbischen und Badischen Turner-Bundes (STB und BTB) am 9. Januar wieder Station in Heilbronn – als letzte der 18 Shows, die seit dem 28. Dezember in ganz Baden-Württemberg stattfanden. Als langjährige Stammgäste der Turngala hat uns schon lange interessiert, welcher organisatorische und logistische Aufwand hinter der Produktion steht. In diesem Jahr konnten wir hinter die Kulissen schauen und in Gesprächen mit Projektleiterin Kristine Hartmann von STB und Turngau Heilbronn-Präsident Steffen Meißner alles erfahren, was wir schon lange wissen wollten. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_8  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_53  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_19 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Künstlerinnen und Künstler der Turngala „Eternity“.   </em> Foto: Pimster Creations</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_54  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit atemberaubenden Darbietungen haben rund 50 Künstlerinnen und Künstler die 1.600 Zuschauer unter dem Motto „Eternity“, „eine Traumreise, die signalisiert, dass die menschliche Entwicklungsmöglichkeit bis in alle Ewigkeit weitergehen wird“, in der fast ausverkauften Harmonie begeistert.</p>
<p>Damit die Show an diesem Dienstagabend ab 18.30 Uhr auf die Bühne gebracht werden konnte, waren im Vorfeld über 50 Personen im Einsatz. „Wir haben allein 30 Leute von Seiten der Turngala, die die Tournee fest begleiten: zwölf Techniker für Licht- und Toneffekte, zwei Bus- und drei LKW-Fahrer, drei Personen aus dem Catering-Team, drei Verantwortliche für den Auf- und Abbau der Geräte, ein Regisseur und zwei Regieassistenten, mindestens eine Physiotherapeutin sowie drei bis vier Personen für Künstlerbetreuung, Projektleitung, Vermarktung und Promotion“, berichtet Projektleiterin Kristine Hartmann vom Schwäbischen Turner-Bund.</p>
<p>Dazu kommen 20 Helfer für den Auf- und Abbau, die der Turngau Heilbronn als Ausrichter der Heilbronner Show stellen muss. „Wir hatten auch diesmal wieder unser erfahrenes Team vom KTT Heilbronn am Start“, erzählt Turngau-Präsident Steffen Meißner. „Die Jungs und Mädels laden ab morgens um 6 Uhr die LKW aus und bauen dann alles auf. Gegen Mittag sind sie fertig, damit dann die Künstler mit den Proben beginnen können. Und da wir um Mitternacht den Harmonie-Schlüssel zurückgeben müssen, fangen sie kurz nach dem Ende der Show mit dem Abbau an. Während die Show läuft, sind sie diejenigen, die die Bühne im Hintergrund für die nächsten Künstler umbauen, während der Conferencier im Scheinwerferlicht seine Späße macht.“</p>
<p>Generell ist die Turngala so konzipiert, dass der Schwäbische und der Badische Turnerbund das Programm und die Show zusammenstellen und der regionale Ausrichter die Rahmenbedingungen stellt und auch das Risiko trägt. Stefen Meißner: „Der Turngau Heilbronn mietet die Halle an, kümmert sich um den Kartenvorverkauf, verschickt die Einladungen an Ehrengäste, sorgt für das leibliche Wohl der Besucher, stimmt sich für die Fackelshow mit der Feuerwehr ab und sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Abends. Das ist schon ein ordentlicher Kraftakt für uns Ehrenamtliche. Und unsere Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle ist quasi zwei Monate nur mit der Vorbereitung der Turngala beschäftigt.“</p>
<p>Auch wirtschaftlich sei das Heilbronner Event für den Ausrichter ein Ritt auf der Rasierklinge, wie Steffen Meißner weiß. „Je mehr Zuschauer kommen, desto eher können wir unsere Ausgaben decken. Dafür ist natürlich die kleine Halle nicht unbedingt zuträglich. Die Ausrichter in Stuttgart mit der Porsche Arena oder die in Ludwigsburg mit der MHPArena haben da einen ganz anderen Handlungsspielraum als wir“, so der Turngau-Präsident. „Wir machen das aber auch nicht, um Geld zu verdienen, sondern aus Liebe zu unserem Sport und weil wir das Veranstaltungsformat toll finden und etwas für die Turnkultur in Heilbronn machen möchten.“</p>
<p>Wie bzw. unter welchen Kriterien werden eigentlich die Künstlerinnen und Künstler für die Tournee ausgewählt, wollen wir von Kristine Hartmann wissen. „Dazu muss ich weiter ausholen“, lacht die in Stuttgart ansässige Projektleiterin. „Wir nehmen die ersten Künstler schon zwei, drei Jahre vorher unter Vertrag und überlegen dann, in welches Motto wir sie einbetten können. ‚Wir‘ – das ist eine sechsköpfige Findungsgruppe, die aus drei Leuten vom Präsidium, dem Regisseur, der Marketingabteilung und mir besteht. Der Regisseur legt uns seine Vorstellungen von der Show dar, und dann beginnen die teils intensiven Diskussionen. Meist liegen zehn, fünfzehn Vorschläge auf dem Tisch, die wir dann auf drei bis fünf Namen reduzieren. Am Ende gibt jeder ein Statement ab, weshalb er für welches Motto stimmt, und schlussendlich ist das Motto dann eine Teamentscheidung.“</p>
<p>Bei der Zusammenstellung der weiteren Künstler für die Turngala legt das Organisationsteam einen besonderen Wert auf den turnerischen Aspekt. „Es soll eine Mischung aus baden-württembergischen Topathleten und Profiartisten aus der ganzen Welt sein – so, dass für jeden etwas dabei ist und sich die Zuschauer mit dem Programm identifizieren können“, weiß Kristine Hartmann.</p>
<p>Eine große Rolle spielt dabei das Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden, das fast jedes Jahr mit einigen Spitzensportlerinnen am Start ist. In diesem Jahr haben sich die Sportgymnastinnen von Show zu Show abgewechselt. So kamen die Zuschauer in Stuttgart in den Genuss eines Auftritts von Shootingstar Darja Varfolomeev, während in Heilbronn die zweifache Vizeweltmeisterin Margarita Kolosov die Zuschauer in ihren Bann zog. <br />Dazu kamen diesmal drei Bundesligaturnerinnen am Schwebebalken, sowie der Trampolin-Weltmeister Fabian Vogel (siehe Kasten rechts), der in den ersten 16 Shows gemeinsam mit Benny Wizani vom Turnsport Austria spektakuläre Luftakrobatik zeigte, in Heilbronn jedoch aufgrund einer Verletzung seines Partners allein auftreten musste.</p>
<p>Abgerundet wird das Programm durch zwei regionale Gruppen, die vom Ausrichter ausgewählt werden – einer Kindergruppe sowie einer Showgruppe, die den Abend eröffnet. In diesem Jahr zeigten die Kids des KTT Heilbronn ihr Können, während der ATC Blau-Gold der TSG Heilbronn den Opener machte. „Traditionell wählen wir die Showgruppe aus den besten Teams aus, die bei unserer Soirée der Bewegung im Juni auftreten“, verrät Steffen Meißner.</p>
<p>Nach der Turngala ist vor der Turngala – deshalb hat schon jetzt im Januar 2024 der Vorverkauf für die Shows zum Jahreswechsel 2024/25 begonnen. Die Show in Heilbronn findet am Freitag, 10. Januar 2025 statt. Das neue Motto: „Colours of Light“.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_41">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_55  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<h2>Trampolin-Weltmeister Fabian Vogel bei der Turngala</h2></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_56  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="605" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/01/Turngala-Fabian-Vogel.gif" alt="" title="Turngala---Fabian-Vogel" class="wp-image-13093" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Fabian Vogel (Mitte) im Gespräch mit Lara Auchter und Ralf Scherlinzky.</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_57  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit Sportgymnastin Margarita Kolosov und Trampolin-Weltmeister Fabian Vogel waren auch zwei deutsche Spitzensportler bei der Turngala dabei. Vor der Show hat uns Fabian Vogel vom Tagesablauf der Turngala-Künstler berichtet: „Wir frühstücken alle gemeinsam im Hotel am Standort der Show vom Vorabend, und dann geht es mit dem Tourbus zum Veranstaltungsort. Dort hat jeder nochmal die Möglichkeit zu proben, bevor wir uns auf die Show vorbereiten. Vor allem in Heilbronn war die Probe für mich wichtig, weil die Halle niedriger ist als in den anderen Städten.“</p>
<p>Obwohl Heilbronn die 18. und letzte Show war, überwog bei dem Bad Kreuznacher die Wehmut über das Ende der Tour: „Klar ist man zwischendurch vor allem nach den Doppelshows ziemlich kaputt. Aber dass wir jetzt Abschied nehmen müssen, ist trotzdem sehr schade. Es sind echte Freundschaften zwischen den Künstlern entstanden. Gestern Abend gab es noch eine kleine Abschiedsparty, und heute nach der Show verstreuen wir uns in alle Himmelsrichtungen. Ich fahre heute Nacht z.B. noch nach Hannover. Die Turngala hat mir in jedem Fall großen Spaß gemacht.“</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/turngala-in-der-harmonie-showhighlight-zum-start-ins-neue-jahr/">Turngala in der Harmonie &#8211; Showhighlight zum Start ins neue Jahr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
