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	<title>Rennsport | sportheilbronn Magazin</title>
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	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
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		<title>Markus Pommer: Über Formel 2 und GT3 zu den Prototypen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:24:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-ueber-formel-2-und-gt3-zu-den-prototypen/">Markus Pommer: Über Formel 2 und GT3 zu den Prototypen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Markus Pommer: Über Formel 2 und GT3 zu den Prototypen</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Markus Pommer ist der bislang wohl erfolgreichste aus Heilbronn stammende Rennfahrer. Er begann im Alter von acht Jahren mit dem Kartsport und stieg 2007 in den Formel-Rennsport ein. Beim Interview für unseren ersten gemeinsamen SPORTHEILBRONN-Beitrag hatte er 2019 mit etwas Wehmut davon berichtet, wie er 2012 nur einen Reifenplatzer von einer Formel 1-Testfahrt bei Williams weg war, die damals für den Sieger der Formel-2-Serie ausgeschrieben war. 2016 wechselte er in den GT3-Sport, wo er fünf Jahre hintereinander in der ADAC GT Masters Serie fuhr. 2021 entdeckte der Untereisesheimer seine Liebe für den Prototypen-Rennsport. Zwei Jahre fuhr er im Rahmen der European Le Mans Series (ELMS) in der dortigen Königsklasse LMP2 und wechselte dann in den Prototype Cup Germany, den er 2023 und 2024 gewinnen konnte. Nach der Saison 2025 im European Le Mans Cup sondiert der 35-Jährige, inzwischen zweifacher Familienvater und Fulltime-Immobilienbetriebswirt, seine Optionen für 2026. Nachdem wir Markus in den letzten Jahren am Hockenheimring, am Norisring und in Spa-Francorchamps an der Rennstrecke besucht hatten, führte unser Weg diesmal „nur“ nach Untereisesheim, wo wir die vergangenen Jahre nochmal gemeinsam haben Revue passieren lassen.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus, wir sitzen hier für unsere Abschiedsausgabe – und blättern gleichzeitig zurück bis Sommer 2019, zu deinem ersten großen „Auftritt“ in SPORTHEILBRONN-Ausgabe 13. Was geht dir durch den Kopf, wenn du diese sechseinhalb Jahre Revue passieren lässt?</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Wie schnell alles vergangen ist. Damals hatten wir uns bei meinem GT Masters-Team Callaway Competition in Leingarten getroffen und hatten uns kurz zuvor bei einem Sponsoren-Event der Red Devils Heilbronn in den Räumen der VR-Bank kennengelernt. Wenn ich heute diese Ausgabe sehe, fühlt sich das gleichzeitig nah und unglaublich weit weg an.</p>
<p><em>Motorsport gilt oft als kurzlebig. Du bist aber über Jahre auf hohem Niveau geblieben. Warum war das bei dir möglich?</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Weil der Motorsport in gewisser Weise gnädiger ist als andere Sportarten. Natürlich gibt es auch hier Altersgrenzen, gerade auf dem absoluten Topniveau wie in der Formel 1. Aber insgesamt kannst du länger konkurrenzfähig bleiben – wenn du die Leistung bringst. Und das war für mich immer entscheidend: Competition. Solange ich mithalten kann, habe ich auch Lust weiterzufahren.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Trotz deines Seriensiegs im Formel-3-Cup 2014 und deiner beiden Titel im Prototype Cup Germany 2023 und 2024 hast du zum Teil auch auf den allerletzten Drücker den Gewinn von Meisterschaften verpasst. Wie 2012, als du wegen eines Reifenschadens im letzten Rennen die FIA-Formel-2-Meisterschaft verpasst hast. Oder 2018, als du als GT Masters-Leader im letzten Saisonrennen die Pole Position hattest und direkt in der ersten Runde von der Strecke geschoben wurdest. Und als wir 2019 am vorletzten Wochenende der Saison in Hockenheim vor Ort dabei waren, wart ihr eigentlich auch als Favoriten in die beiden Rennen gestartet und wir wollten mit euch feiern. Doch dann kam wieder alles anders&#8230;</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Ja, das war fast schon tragisch. Nach der Enttäuschung mit dem verpassten GT Masters-Sieg 2018 haben wir 2019 in Hockenheim unsere Titelchancen verloren – und beide Male war in der ersten Runde Schluss, unverschuldet. Am Samstag wurde ich nach einer halben Runde abgeräumt, und nachdem das Team die zerstörte Corvette über Nacht wieder hergerichtet hatte, fuhr am Sonntag meinem Teamkollegen in der ersten Kurve einer rein. Gerade beim Heimspiel ist das bitter. Aber so ist Motorsport, manchmal entscheidet nicht nur dein Können, sondern ein Moment, den du nicht kontrollieren kannst.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Markus-Pommer-Crash.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-16378 size-large" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Markus-Pommer-Crash-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Markus-Pommer-Crash-980x653.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Markus-Pommer-Crash-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p><em>2019 endeten die GT Masters-Titelträume in Hockenheim in einem heftigen Crash. Kaum zu glauben: Das Team von Callaway Competition hatte die Nacht durchgearbeitet, so dass das Auto am Sonntag bereit für den zweiten Lauf war – nur, um dann in der ersten Kurve von einem Konkurrenten abgeschossen zu werden. Foto: Marcel Tschamke</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Trotzdem kannst du bisher auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken&#8230;.</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Ja klar. Natürlich hätte ich diese Titel gerne geholt. Aber ich habe Renn- und Seriensiege gefeiert, stand kurz vor dem GT-Masters-Titel, bin internationale Serien gefahren und habe bei den Prototypen im LMP2-Cockpit Runden gedreht. Ich kann mich wirklich nicht beklagen.</p>
<p><em>Der Wechsel vom GT-Sport in den Prototypenbereich war ein großer Schritt. Warum hast du diese Veränderung gebraucht?</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> GT3 macht Spaß, aber dort spielt die Car-Perfomance eine riesige Rolle. Im Prototypenbereich hast du wieder einen echten Rennwagen: kein ABS, alles aus Carbon. Fahrerisch ist das etwas ganz anderes. Dort kannst du als Fahrer wieder mehr beeinflussen, und das hat mich gereizt.</p>
<p><em>Gleichzeitig hast du auch erlebt, wie schwer es ist, sich in diesen Serien dauerhaft zu etablieren.</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Ja, in der LMP2 herrscht bei der ELMS ein extrem hohes Level und mein Team war nicht wirklich konkurrenzfähig. Da reicht es nicht, schnell zu sein, denn zu 80 Prozent braucht man ein gutes Team und viel Budget. Nach zwei Jahren ohne große Erfolge muss man ehrlich zu sich sein: Das kratzt dann auch am Selbstvertrauen. Aber selbst das nehme ich als wertvolle Erfahrung mit.</p>
<p><em>Du bist danach wieder einen Schritt zurückgegangen – und hast im LMP3-Auto, im Prototype Cup Germany, zweimal den Titel geholt.</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Genau. Dort war die Chancengleichheit wieder größer, der Fahrer konnte mehr ausmachen und es war ein unglaublich hohes fahrerisches Niveau. Das hat Spaß gemacht. Schade ist nur, dass der Prototypensport in Deutschland nie wirklich gezündet hat. In Frankreich ist das mit der Le Mans-Serie eine riesige Nummer – bei uns fehlte der Push, weshalb die Deutsche Serie jetzt leider auch eingestellt wurde.</p>
<p><em>Parallel hat sich dein Leben abseits der Rennstrecke stark verändert.</em><br /><strong>Markus Pommer:</strong> Definitiv. Ich arbeite inzwischen Vollzeit und habe zwei Kinder. 2019 habe ich noch nebenbei studiert, heute ist das Leben ein anderes. Aber alles passt gut zusammen. Und ich habe immer gesagt: Ich will Motorsport betreiben und die Balance zwischen Privatleben und Racing halten.</p>
<p><em>Wie geht es bei dir sportlich weiter? Du hast in deiner Karriere immer gewusst, was realistisch zu dir passt und hast deine Teams und Serien bewusst ausgewählt…</em> <br /><strong>Markus Pommer:</strong> Man muss realistisch sein. Motorsport ist Business. Selbst auf höchstem Niveau spielen Sponsoren, Politik und Netzwerke eine enorme Rolle. Das Talent allein reicht nicht – das habe ich früh gelernt. Deshalb versuche ich immer, den besten Spagat zu finden zwischen sportlichem Anspruch und Sinnhaftigkeit. Das Ziel bleibt, Prototypen zu fahren – idealerweise international und konkurrenzfähig. Ob das LMP3, irgendwann wieder LMP2 oder etwas anderes wird, hängt von vielen Faktoren ab. Ich bin bewusst vorsichtig mit Ankündigungen. Aber ich weiß, ich habe das Rennfahren nicht verlernt.</p></div>
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		<title>Thomas Ambiel &#8211; Gentleman Driver im Protoype Cup</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/thomas-ambiel-protoype-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Prototype Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ambiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15972</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Als IT-Unternehmer in Heilbronn ist der Eppinger <a href="https://www.instagram.com/thomasambiel/" target="_blank" rel="noopener">Thomas Ambiel</a> erfolgreich – doch seine wahre Leidenschaft gilt dem Motorsport. Nach 18 Jahren Rennpause startet der 45-jährige Familienvater 2025 im ADAC Prototype Cup durch. Gleich am ersten Rennwochenende der Saison hatte er im Regenchaos von Spa-Francorchamps völlig überraschend triumphiert (siehe Beitrag in SPORTHEILBRONN 36). </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben ihm im Mai bei seinem „Heimrennen“ in Hockenheim einen Besuch abgestattet und uns im Juli im Biergarten mit ihm über den bisherigen Saisonverlauf, über Schaltvorgänge im Sekundentakt, Schwitzen bei 60 Grad Cockpit-Temperatur, Fitness, Selbstzweifel, Spaß und Siege unterhalten. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Zweikampf um die Trophy-Wertung des Prototype Cups: Thomas Ambiel (#33) und Michael Herich (#1) im Hockenheimer Motodrom. Fotos: Linda Grof</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, wie kam es dazu, dass du nach fast zwei Jahrzehnten Pause wieder in ein Rennauto gestiegen bist?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Ich war lange Sponsor bei Gebhardt Motorsport und habe das Team aus dem Hintergrund begleitet. Je länger ich dabei war, desto mehr dachte ich, das kannst du selbst auch nochmal, und die Lust kam zurück. Ich war ja früher im Kartsport, im VW Lupo Cup und der Nürburgring-Langstrecken-Serie aktiv. 2024 war ich körperlich noch nicht so weit, um wieder einzusteigen. 2025 habe ich nun aber gesagt: Jetzt oder nie.</p>
<h4>Mit welchen Zielen bist du in die Saison gegangen?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Erstmal wollte ich mich einfach dieser Herausforderung stellen – nicht auf der Kartbahn, sondern richtig mit einem LMP3-Prototypen im ADAC Prototype Cup. Anfangs hatte ich geplant, mit dem Gebhardt-Team zu fahren, aber wir konnten uns auf ein paar Dinge nicht einigen. Deshalb habe ich mich entschieden, selbst ein Auto zu kaufen und ein eigenes Projekt aufzusetzen. Sportliches Ziel ist es, die Trophy-Wertung für „Gentlemen Driver“ innerhalb der Rennserie zu gewinnen. Hier battle ich mich mit meinem alten Freund Michael Herich und habe nach acht von 12 Rennen die Nase vorn.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas Ambiel in seinem Duqueine LMP3-Prototypen.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Also betreibst du das alles in Eigenregie?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Nicht alles, aber vieles&#8230; Das war keine einfache Entscheidung. Es war klar: Ich brauche nicht nur das Auto, sondern auch Mechaniker, einen Ingenieur, eine entsprechende Infrastruktur, einen Trailer, Werkzeug, Catering – das komplette Paket. Ich hatte dann einen Gesprächstermin mit Teamchef Michele Rinaldi von Rinaldi Racing, der mir nicht nur das Auto verkauft, sondern auch sofort die personelle und technische Unterstützung durch sein Team zugesagt hat. Das war ein Glücksgriff, denn die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend.</p>
<h4>Dein Start in die Saison verlief dann – das kann man ohne zu übertreiben sagen – sensationell&#8230;</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Stimmt. In <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/thomas-ambiel-traumstart-in-spa/">Spa-Francorchamps</a> hatte ich in Rennen eins direkt mein erstes Podium in der Trophy-Wertung. Im zweiten Rennen konnte ich im Regen sogar den Gesamtsieg holen. Das war unglaublich, denn Spa ist eine brutale Strecke. Aber im Regen kam mir mein Fahrstil entgegen – ich bin ruhig, materialschonend und konstant gefahren. Und mir kam natürlich zugute, dass die Topleute im Feld reihenweise von der Strecke gerutscht sind.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Im Gegensatz zu der Konkurrenz fährst du als einziger allein – warum kein zweiter Fahrer, mit dem du dich abwechselst?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Ich wollte Ruhe im Projekt. Wenn du zu zweit fährst, musst du Kompromisse machen: beim Setup, bei der Sitzschale, bei der Fahrzeit. Ich wollte die Lernzeit maximal nutzen. Und ich trage die Verantwortung für jedes Teil an dem Auto – dann will ich auch allein bestimmen, wie es gefahren wird.</p>
<h4>Du hast erwähnt, dass du letztes Jahr physisch noch nicht so weit warst. Wie hart ist so ein Rennen für den Körper?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Es ist sehr hart. Beim letzten Rennwochenende am Norisring hatte ich im Cockpit teilweise 60 Grad. Unter diesen Bedingungen fährst du dann eine Stunde, schaltest auf der holprigen Strecke rund 1.200 mal und musst ständig voll konzentriert sein. Am Norisring war ich nach den beiden Rennen bei den hohen Temperaturen physisch total am Ende. Trotzdem liebe ich es (lacht).</p>
<h4>Gab es auch schon schwierige Momente?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Ja, in Hockenheim hatte ich beim Samstags-Qualifying einen kleinen Unfall, weil ich mit der Sitzposition Probleme hatte und mein Becken im Sitz nach vorne gerutscht ist, während der Fuß auf dem Gaspedal war. Wir haben den Unfall im Team analysiert, uns verbessert und daraus gelernt. Und auch am Norisring gab es ein hartes Manöver eines Konkurrenten. Das hätte richtig teuer werden können. Aber Motorsport ist halt kein Wellnessurlaub&#8230;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wieviele Leute umfasst dein Team?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Mich als Fahrer sowie fünf bis sechs weitere. Du brauchst mindestens vier Mechaniker, einen Renningenieur, sowie jemanden für die Logistik. Ich dachte anfangs, drei Leute reichen, aber da bin ich sehr falsch gelegen (lacht). Bei mir ist keiner fest angestellt, das sind alles Leute mit Tagesjobs, die aus Leidenschaft helfen – dafür bin ich unendlich dankbar.</p>
<h4>Du finanzierst nicht nur dein Team selbst, sondern musst dir auch die Saison leisten können. Was kostet denn so eine Saison im Prototype Cup?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Viel. Allein ein Satz Reifen kostet 2.500 Euro und man braucht zwei bis drei pro Wochenende. Dann kommen jegliche Reisekosten hinzu, wie Maut, Hotels, Transport, Ersatzteile. Ich bin dankbar für jeden Partner, der mich unterstützt – das hilft enorm.</p>
<h4>Wie bringst du den Rennzirkus mit deiner Firma unter einen Hut?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Durch strikte Planung. Ich nutze einen Fitness-Tracker und achte auf Schlaf, Erholung und meine Energie. Ich bin kein 20-jähriger Werksfahrer, sondern 45 und Unternehmer. Aber ich will liefern, denn letztendlich hängen auch mein Team, sowie meine Partner und meine Familie mit dran.</p>
<h4>Wie reagiert deine Familie auf dein Motorsport-Projekt?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Sie war anfangs skeptisch. Meine Frau ist nicht der größte Rennsport-Fan, aber sie war zuletzt gemeinsam mit unserer Tochter beim Norisring dabei und hat mich unterstützt. Auch meine Schwester Stephanie steht voll und ganz hinter mir und ist immer vor Ort dabei. Für mich ist es wichtig, dass sie sehen, was mich antreibt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was treibt dich denn an?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Die Leidenschaft, der Fortschritt, die Technik. Und das Gefühl, eins mit dem Auto zu sein. Ich habe mein Projekt „OnePodiumTogether“ genannt. Nicht, weil ich allein oben stehen will – sondern weil ein Podium nur durch Teamarbeit möglich ist. Und vor allem treibt mich an, dass ich mich von Rennen zu Rennen steigere und der Abstand zum Mittelfeld immer kleiner wird.</p>
<h4>Wie geht es für dich weiter?</h4>
<p><strong>Thomas Ambiel:</strong> Zwei Prototype Cup-Rennwochenenden stehen noch an. Ich plane, noch einzelne Testtage durchzuführen und vielleicht auch eine Winter-Serie in Spanien zu fahren. Aber ich mache mir keinen Druck. Das Wichtigste ist, dass ich Fortschritte sehe und Freude daran habe.</p></div>
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		<title>Markus Pommer: Neues Team, neue Serie, neue Perspektive</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-neues-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pommer]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Markus Pommer: Neues Team, neue Serie, neue Perspektive</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus Pommer (rechts) mit seinem neuen Team ANS Motorsport. Fotos: fotocar13</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Markus Pommer ist zurück auf dem europäischen Motorsportparkett – und das mit einem echten Neustart: neues Team, neue Serie, neue Perspektive. Nach einer erfolgreichen Saison und einigen Rennen in den USA mit dem aus Kirchardt-Berwangen stammenden Rennstall Gebhardt Motorsport hat der Untereisesheimer Rennfahrer 2025 die Weichen neu gestellt. Seit dieser Saison fährt er nun für das französische Team <a href="https://www.ans-motorsport.com/racingteam" target="_blank" rel="noopener">ANS Motorsport</a> im Michelin Le Mans Cup. Im SPORTHEILBRONN-Gespräch spricht der 34-Jährige über die Gründe für den Teamwechsel, sein starkes erstes Rennen und weshalb der Le Mans Cup für ihn attraktiver ist als andere Serien. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Markus, du hast dein Team und deine Serie gewechselt – ein großer Schritt. Wie kam es dazu?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Nach dem Meistertitel im letzten Jahr wollte ich eigentlich wieder mit Gebhardt Motorsport starten. Ursprünglich ging es um eine volle Saison im Michelin Le Mans Cup in Frankreich, in dem ich unbedingt fahren wollte. Das stand dann aber lange auf der Kippe. Gleichzeitig lag mir ein konkretes Angebot von ANS Motorsport vor und ich wollte Planungssicherheit. Deshalb habe ich mich für den Wechsel entschieden.</p>
<h4>Wie sieht dein neues Umfeld bei ANS Motorsport aus?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Das Team ist französisch, sehr professionell aufgestellt und hat mich schon Ende 2023 kontaktiert. Ich hatte zunächst einen kurzen Testtag in Magny-Cours, und danach ging es auch schon direkt los mit dem ersten Rennen. Mein Teamkollege ist der junge Schweizer Axel Gnos, der letztes Jahr die Ultimate-Cup-Serie in Frankreich gewonnen hat. Er hat Benzin im Blut – sein Vater betreibt ein eigenes Team in Barcelona, er selbst ist mit knapp 130 Rennen in jungen Jahren extrem erfahren. Wir bilden ein gutes Duo.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus Pommer (links) mit seinem Teamkollegen Axel Gnos.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und sportlich – wie war der Auftakt?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Eigentlich ziemlich stark. Wir sind aus der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen, was für ein neues Team ohne Vorbereitung schon beachtlich ist. Leider gab’s am Start einen Crash direkt vor mir, dem ich ausweichen musste – dadurch fiel ich zunächst weit zurück. Ich konnte mich aber bis auf Platz acht vorkämpfen und bin zwischendurch sogar die schnellste Runde gefahren. Eine Strafe für meinen Teamkollegen hat uns dann aber noch weiter zurückgeworfen. Platz 13 war also unglücklich, aber das Potenzial ist ganz klar da.</p>
<h4>Was macht den Michelin Le Mans Cup für dich so attraktiv?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Für mich ist es aktuell die beste Bühne. Das Niveau ist extrem hoch: über 30 LMP3-Autos, dazu noch einige GT3 – insgesamt mehr als 40 Fahrzeuge auf der Strecke. Wir fahren normalerweise im Rahmenprogramm der European Le Mans Series und einmal auch bei der World Endurance Championship in Le Mans. Im Vergleich zu anderen Serien wie dem Prototype Cup oder der amerikanischen Variante ist hier viel mehr los – sportlich wie organisatorisch. Und es gibt jetzt sogar eine Profiklasse, was die sportliche Relevanz deutlich erhöht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sind deine Ziele für diese Saison?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Mein Ziel ist, am Ende unter die Top fünf zu kommen. Das ist ambitioniert, aber realistisch – trotz der Nullnummer im ersten Rennen. Wir hatten keine Vorbereitung, kein ausgiebiges Testprogramm, und waren trotzdem schon vorn dabei. Wenn wir jetzt Fahrt aufnehmen, ist noch einiges möglich. Und natürlich hoffe ich langfristig auf eine Rückkehr in die anspruchsvolle LMP2-Klasse. Das wäre sportlich die nächste Stufe. Aber da geht es um riesige Budgets, da kostet eine Saison schnell mal zwischen einer und zwei Millionen Euro. Ohne zahlungskräftige Partner oder ein starkes Team im Rücken ist das kaum machbar. Trotzdem: Wenn ich dieses Jahr gute Leistungen zeige, kann das Sprungbrett wieder in Richtung LMP2 zeigen.</p>
<h4>Wie läuft die Saison ab – und wo geht’s als Nächstes hin?</h4>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Wir haben sechs Rennwochenenden, fahren jeweils ein Zwei-Stunden-Rennen – außer in Le Mans, da gibt es zwei Läufe im Rahmen des berühmten 24-Stunden-Rennens. Nächste Station ist Le Castellet in Südfrankreich, am Circuit Paul Ricard Anfang Mai. Das ist rund 1.000 Kilometer von zuhause – für mich eine Strecke, die ich meist mit dem Auto fahre, weil es einfach entspannter ist als Fliegen. Danach kommt unter anderem noch Spa – ein Highlight für jeden Motorsportfan und für mich sowas wie das „Heimspiel“ in der Serie.</p></div>
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		<title>Thomas Ambiel: Traumstart in Spa-Francorchamps</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/thomas-ambiel-traumstart-in-spa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC Prototype Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Spa-Francorchamps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15758</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Thomas Ambiel: Traumstart in Spa-Francorchamps</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Das war eigentlich nicht wirklich der Plan“, lacht Thomas Ambiel am Ostersonntag und schüttelt den Kopf. Gerade hatte er etwas geschafft, mit dem nicht wirklich zu rechnen war: Der 45-jährige Solofahrer feierte bei seinem Neueinstieg in den ADAC Prototype Cup direkt am ersten Wochenende den ersten Sieg.</p>
<p>Nach 18 Jahren Motorsportpause saß der Eppinger, der im Heilbronner Zukunftspark ein IT-Unternehmen betreibt, in Spa Francorchamps erstmals wieder in einem Rennen hinter dem Lenkrad.</p>
<p>Im ersten Lauf der Serie, die in der letzten Saison der Untereisesheimer Markus Pommer mit dem Team Gebhardt Motosport gewonnen hatte, landete er noch auf Platz sechs. Doch schon hier stand Thomas Ambiel bereits auf dem Siegertreppchen, war er doch mit 0,164 Sekunden Vorsprung Erster in der Trophy-Wertung für „Gentlemen Driver“ (Amateure und Semi-Profis) geworden.</p>
<p>Die große Überraschung folgte dann mit dem Sieg am nächsten Tag. „Ich habe definitiv von den Wetterkapriolen in den belgischen Ardennen profitiert“, strahlt Ambiel. „Schon beim Start hing eine Gewitterzelle über der Strecke. Da die Strecke in Spa sieben Kilometer lang ist, war ein Teil heftig nass, der andere aber trocken, was einen ziemlichen Reifenpoker zur Folge hatte. Ich war schon beim Testtag am Mittwoch sehr gut im Regen zurechtgekommen und habe alles auf die Karte Regenreifen gesetzt, da ich nicht so knüppelhart wie die jungen Wilden, sondern eher materialschonend fahre. Diese Fahrweise hat perfekt zu den nassen Bedingungen gepasst.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Jubel bei Thomas Ambiel nach seinem überraschenden Sieg in Spa Francorchamps. Fotos: ADAC Motorsport</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Als der in Führung liegende Keanu Al-Azhari, der ebenfalls früh auf Regenreifen umgestiegen war, ins Kiesbett rutschte, war der Weg für Thomas Ambiel frei. Mit ruhiger Hand, kühlem Kopf und heißem Reifen fuhr Ambiel seinen Duqueine-Prototypen vom Team Rinaldi Racing sicher als Erster ins Ziel.</p>
<p>Der Unternehmer hatte schon immer „Benzin im Blut“ und war vor seiner 18-jährigen Pause im Kartsport, im VW Lupo Cup sowie in der Nürburgring-Langstrecken-Serie aktiv.</p></div>
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		<title>Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/pablo-schumm-als-quereinsteiger-in-die-adac-gt-masters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC GT Masters]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Pablo Schumm – da war doch mal was? Wir haben im SPORTHEILBRONN-Archiv gekramt und tatsächlich, in Ausgabe 2 vom Herbst 2016 fanden wir beim Bericht über die Hockeyabteilung der TSG Heilbronn ein Foto des frischgebackenen U16-Nationalspielers Pablo Schumm. Jetzt, genau acht Jahre später, haben wir den 24-jährigen Heilbronner am Hockenheimring getroffen. Die einst vielversprechende Hockey-Karriere ist seiner neuen Leidenschaft gewichen: dem Rennsport. Der Immobilienfachwirt bestritt in diesem Jahr seine erste Saison in der ADAC GT Masters Serie, in der er gemeinsam mit dem Litauer Jonas Karklys im Audi R8 LMS GT3 Evo2 des Allgäuer Teams Engstler Motorsport an den Start ging. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Pablo Schumm mit seinem Audi R8 LMS GT3 Evo2 in der Hockenheimer Sachskurve. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Pablo, in Heilbronn kennt man dich noch aus dem Hockey. Seit einigen Jahren bist du aber Rennfahrer. Wie kamst du zum Motorsport?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Mein Vater macht schon lange Motorsport und hat mich vor vier Jahren mal mit auf die Rennstrecke genommen. Dort haben wir echt Spaß gehabt und sind zwei Jahre später im Amateur-Bereich mit zwei Lamborghinis gegeneinander gefahren. Im letzten Jahr habe ich dann den Schritt in den Profibereich gewagt. Ich mache also erst ein paar Jahre Motorsport und die nun abgelaufene Saison war meine erste auf diesem Level.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Innerhalb von vier Jahren vom Einsteiger in ein großes GT Masters-Team. Wie ist das passiert?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Das ist tatsächlich durch meinen Vater und seinen Rennkollegen Roland Hertner zustande gekommen. Sie haben in der Szene verbreitet, dass ich gerne eine Stufe professioneller fahren möchte und ein Team suche. So wurde ich von Engstler Motorsport angerufen, da sie noch einen Platz frei hatten und jemanden gesucht haben, der noch nicht auf dem Top-Level angekommen ist und sich innerhalb des Teams entwickeln kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die GT Masters-Serie ist gespickt von professionellen Piloten, die schon seit ihrer Kindheit auf höchstem Niveau Rennen fahren. Hattest du Bedenken, direkt in dieser Klasse einzusteigen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Natürlich. Ich fahre erst seit ein paar Jahren Rennwagen und habe nicht wie die meisten anderen als Kind angefangen und sämtliche Kart-Klassen durchlaufen. Am Anfang musste ich schon überlegen, ob ich den Sitz tatsächlich annehme, da es eigentlich schon eine Stufe zu hoch war. Letztendlich wollte ich mir diese Möglichkeit aber nicht entgehen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie blickst du nun auf deine erste professionelle Saison zurück?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Es war hart. Das hatte ich aber auch erwartet. Ich wusste, dass es für mich schwer werden würde und ich nicht unbedingt mit den anderen Fahrern mithalten kann. Ich habe aber dieses Jahr sehr viel gelernt und auch viel für meine weitere Rennkarriere mitgenommen. Im Nachhinein bin ich ganz zufrieden und ich habe mich gegen Ende der Saison auch gefunden und konstantere Leistungen gezeigt. Bei mir war es Learning by doing und ich habe definitiv viel gelernt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Als unerfahrener Pilot hattest du es mit den verschiedenen Rennstrecken nicht einfach, da du auf den meisten noch nicht gefahren warst. Wie konntest du dir die Strecken einprägen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Viele Strecken waren tatsächlich komplett neu für mich. Ich habe bei uns in der Firma einen Rennsimulator stehen, mit dem ich die Strecken gelernt habe. Dennoch war es natürlich ein Nachteil, dass ich ein paar davon noch nie in echt umrundet hatte. Das Team, mein Renncoach sowie auch der DTM-Fahrer Luca Engstler haben mir dabei aber sehr geholfen und mich immer unterstützt. Es war eine Kombination aus Simulator, Coaching und einfach drauf losfahren, ohne zuviel darüber nachzudenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Neben dem Rennsport hast du ja noch einen Fulltime-Job. Was machst du genau?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Ich bin Projektentwickler für Immobilien bei meinem Vater in der Firma, hier in Heilbronn. Ich pendle aber zwischen Heilbronn und München. Dort hatte ich die letzten Jahre im Vertrieb und als Bauleiter für ein Bauunternehmen gearbeitet, bevor ich in die Projektentwicklung ging. Ich bin damals nach dem Abitur am Robert-Mayer-Gymnasium zum Studium nach München gezogen und habe dort Immobilienwirtschaft studiert.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Kannst du mit dem Rennsport Geld verdienen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Nein. Nur die Werksfahrer, also die absoluten Topfahrer, können davon leben. Sie haben auch die Sponsoren dafür. Ich mache das ganze eigentlich als professionelles Hobby.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir haben am Anfang das Hockey schon angesprochen. Du warst als Jugendlicher ein vielversprechendes Hockeytalent und hast sogar für die U16-Nationalmannschaft gespielt. Wie kam es zu dem drastischen Sportartenwechsel?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Ich habe von Klein auf Hockey gespielt und hatte das Glück, Teil eines sehr guten Jahrgangs beim Hockeyclub Heilbronn zu sein. Aus unserer Mannschaft haben es mehrere in die Baden-Württemberg-Auswahl sowie in die Junioren-Nationalmannschaft geschafft. Ich war einer davon und habe ein U16-Länderspiel gemacht. Dann hatte ich aber eine schwere Rückenverletzung, bei der ich mir meinen unteren Rückenmuskel fast ganz durchgerissen habe. Ich war lange in Reha und es war klar, dass ich Hockey auf höherem Niveau nicht mehr machen kann. Ich spüre sogar heute noch die Folgen davon. Ich habe mit dem Hockey aufgehört, mein Abitur gemacht, studiert und nun den Motorsport für mich entdeckt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die SPORTHEILBRONN-Redakteure Ralf Scherlinzky (links) und Lara Auchter zu Besuch in der Box von Engstler Motorsport.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Konntest du Elemente, die du im Hockeysport gelernt hast, auf den Motorsport übertragen? Gibt es Gemeinsamkeiten?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Es sind beides Teamsportarten und am Ende des Tages gibt man alles, um als Team besser zu werden. Es spielen viele kleine Faktoren eine Rolle, sehr viel auch neben der Strecke. Das ist schon vergleichbar mit dem Hockey, man muss sich auf das Team verlassen, miteinander kommunizieren, Strategien erarbeiten und sich selbst sowie den Gegner analysieren. Auch braucht man viel Kraft und Ausdauer für den Motorsport. Letztendlich gibt es schon einige Gemeinsamkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Deine Vergangenheit ist das Hockey, die Gegenwart die ADAC GT Masters. Was passiert in der Zukunft? Werden wir dich auch nächste Saison in einem Team Engstler-Auto sehen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Das weiß ich noch nicht. Wir werden uns jetzt nach Saisonende alle zusammensetzen, das Jahr Revue passieren lassen und überlegen, was als nächstes kommt. Für das Team allgemein wird sich auch einiges ändern, da Audi komplett aussteigt und seine letzte Saison in der DTM und den GT Masters gefahren ist. Engstler wird auf Lamborghini umsteigen und es wird sich die nächsten Wochen zeigen, ob ich wieder dabei bin oder nicht.</p></div>
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		<title>Markus Pommer &#8211; Erfolgreicher Saisonabschluss in den USA</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-erfolgreicher-saisonabschluss-in-den-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pommer]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Markus Pommer &#8211; Erfolgreicher Saisonabschluss in den USA</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>2024 war erneut ein erfolgreiches Jahr für Markus Pommer: Der LMP3-Pilot konnte mit seinem neuen Team Gebhardt Motorsport den Titel im ADAC Prototypecup Germany erfolgreich verteidigen. Nach dem Abschluss der Saison in Deutschland folgte dann ein weiteres Highlight für den Neckarsulmer, der als Gaststarter in der IMSA VP Racing SportsCar Challenge in Atlanta erstmals in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Rennen fahren konnte. </em></strong></p>
<p><strong><em>Fotos: Peter Heil</em></strong></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Atlanta war ein richtig cooles Event“, schwärmt der 33-Jährige am Tag nach seiner Rückkehr. „Die Atmosphäre ist dort viel lockerer als bei uns. Die Leute kommen in Fankleidung mit ihren Sportwagen und Trucks, jeder Zweite hat einen Grill dabei und in der Luft liegt eine Mischung aus Benzin- und Grillgeruch. So ein bisschen erinnert einen das an das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus Pommer (links) bei der Sektdusche mit dem Sieger.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gemeinsam mit der Crew des in Kirchardt-Berwangen ansässigen Gebhardt Motorsport Teams und seinem Teamkollegen Valentino Catalano startete Markus Pommer im Rahmenprogramm der IMSA-Serie in der VP Racing SportsCar Challenge, einem 45-minütigen Sprintrennen ohne Fahrerwechsel für LMP3- und GT4-Fahrzeuge.</p>
<p>„Das erste Rennen war alles andere als einfach. Ich war gesundheitlich angeschlagen und habe mich nicht wirklich gut gefühlt. Dazu kam die wellige Piste, die uns gewaltig Probleme bereitet hat“, erzählt er.</p>
<p>„In der Quali war das Auto noch perfekt eingestellt und ich wurde mit zwei Tausendsteln Rückstand auf Platz drei Vierter. Als der Duqueine dann aber im Rennen vollgetankt war, haben mir die Bodenwellen enorme Probleme bereitet. Durch das höhere Gewicht und den zu Beginn des Rennens niedrigeren Luftdruck bin ich die ganze Zeit aufgesessen. Deshalb habe ich es eine geschlagene halbe Stunde lang nicht geschafft, meinen eigentlich langsameren Vordermann zu überholen. Dennoch wurde ich am Ende Zweiter und Valentino belegte Platz drei.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch im zweiten Lauf schlugen sich die beiden Gebhardt-Piloten gut. Eigentlich fuhr Markus Pommer vor seinem Teamkollegen als Dritter ins Ziel, doch bekam er nachträglich eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt.</p>
<p>„Das war ärgerlich“, schüttelt er den Kopf. „Da wir Probleme mit dem Teamradio hatten, habe ich den Start einer Safetycar-Phase verpasst und einen GT4 überrundet. Erst dann habe ich die Safetycar-Schilder gesehen, aber da war es schon zu spät.“</p>
<p>Nach dem erfolgreichen Gaststart in Übersee verdichten sich die Zeichen, dass seine ersten beiden Rennen in den USA für Markus Pommer und das Gebhardt-Team keine einmalige Sache bleiben könnten und man in der nächsten Saison sogar die ganze Serie bestreitet.</p></div>
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		<title>Markus Pommer: Wechsel zu Gebhardt Motosport</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-wechsel-zu-gebhardt-motosport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 16:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pommer]]></category>
		<category><![CDATA[MarkusPommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Markus Pommer: Wechsel zu Gebhardt Motosport</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach zwei Jahren in der European Le Mans Serie war Markus Pommer 2023 wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit dem Luxemburger Team Racing Experience gewann der Neckarsulmer den Titel im ADAC Prototype Cup. Jetzt ist der 33-Jährige zu Gebhardt Motorsport gewechselt, um dort im Gespann mit dem 18-jährigen Pfälzer Valentino Catalano seinen Titel zu verteidigen – einem Team, das seinen Sitz im Landkreis Heilbronn hat und in der vergangenen Saison gerade mal Platz zehn in der Teamwertung belegte. Hat sich der Champion durch seinen Wechsel etwa verschlechtert? Um dies herauszufinden, haben wir das Team in Kirchardt-Berwangen besucht. Im Gespräch mit Markus Pommer und Gebhardt Motorsport Marketing Manager William J. Hood haben wir erfahren, dass das Team nicht nur eine große Rennsport-Historie hat, sondern mit den beiden besten Piloten den Titel im Prototype Cup holen möchte. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kurz nach dem Ortseingang des beschaulichen 1.400-Seelen-Dorfs Berwangen, ganz am westlichen Rand des Landkreises Heilbronn, befindet sich auf der rechten Seite eine unscheinbare Halle, die von außen keinerlei Rückschlüsse auf ihr spannendes Innenleben bietet.</p>
<p>Betritt man jedoch die Halle, findet man sich im Herzen von Gebhardt Motorsport wieder.</p>
<p>Umringt von historischen, sorgfältig mit Tüchern abgedeckten motorisierten Schmuckstücken aus vergangenen Tagen arbeiten Mechaniker an den beiden Duqueine D-08 Prototypen, mit denen Markus Pommer und Valentino Catalano sowie Maxim Dirickx und Sven Barth am 20. April im belgischen Spa in die neue Saison des ADAC Protoype Cup gestartet sind.</p>
<p>„Gebhardt Motorsport hat eine große Rennsport-Tradition und war schon in den 1970er-Jahren im Formelsport unterwegs“, erzählt William J. Hood.</p>
<p>„1982 erfolgte dann der Einstieg in die Prototypen-Serien, ehe sich Fritz Gebhardt wieder ganz auf den Familienbetrieb Gebhardt Fördertechnik konzentriert hat. Inzwischen hat sein Sohn Marco die Geschäftsleitung übernommen, wodurch Fritz Gebhardt nun wieder mehr Zeit für den Rennsport hat. Vor drei Jahren sind wir in den Prototype Cup eingestiegen und haben jetzt ein Level erreicht, auf dem wir um den Seriensieg mitfahren können.“</p>
<p>Markus Pommer brauchte nicht lange zu überlegen, als das Angebot von Gebhardt Motorsport kam.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus Pommer (links) und William J. Hood mit dem aufgebockten Duqueine D-08, mit dem das Duo Pommer-</em><br /><em>Catalano in die Saison gestartet ist.</em></p>
<p>Foto: SPORTHEILBRONN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Racing Experience hat letzte Saison eine überragende Arbeit geleistet, aber als privates Team gibt es andere Herausforderungen, die ein Werksteam oft nicht hat“, berichtet der Neckarsulmer.</p>
<p>„Ich kenne Gebhardt schon seit meiner Zeit in den GT Masters. Als wir über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sprachen, waren die Gespräche gleich vertraut und wir waren auf einer Wellenlänge. Als ich dann nach Berwangen eingeladen wurde und gesehen habe, wie professionell hier gearbeitet wird, brauchte es keine große Überzeugungsarbeit. Dass Gebhardt Motorsport quasi vor meiner Haustür seinen Sitz hat, ist natürlich auch ein großer Vorteil.“</p>
<p>Das Spannende am ADAC Prototype Cup ist, dass alle Teams dieselben Ausgangsbedingungen haben.</p>
<p>„Mit Duqueine, Ginetta und Ligier gibt es in der Serie drei Fahrzeughersteller, die aber alle mit demselben 460 PS starken Nissan-Motor fahren müssen“, erklärt William J. Hood.</p>
<p>„Den Unterschied über Sieg und Niederlage macht deshalb das Personal innerhalb des Teams: Zum einen die Ingenieure und Techniker, die innerhalb der strengen Reglementierungen minimale Anpassungen am Setup vornehmen können. Und zum anderen natürlich das Können der Fahrer.“</p>
<p>Zur letzten Saison sei man von der Ginetta auf den Duqueine umgestiegen.</p>
<p>Dieser Wechsel habe das Gebhardt-Team weiter nach vorne gebracht, erinnert sich der gebürtige Texaner.</p>
<p>Mit der amerikanischen Pilotin Courtney Crone habe man eine sehr schnelle Pilotin ins Team geholt, die jedoch die europäischen Strecken nicht kannte und deshalb nicht ganz vorne mitfahren konnte.</p>
<p>„Jetzt haben wir zu einem top Auto mit Markus einen schnellen und erfahrenen und mit Valentino Catalano einen jungen, hoch talentierten Piloten im Team, so dass die Kombination aus Auto und Fahrern nun absolut stimmt“, so William J. Hood weiter.</p>
<p>Die ersten Testfahrten im März 2024 in Hockenheim haben für beide Seiten Lust auf die Saison gemacht.</p>
<p>Markus Pommer: „Eigentlich waren die Tests hauptsächlich dazu da, dass ich mich an das Auto gewöhne. Ich konnte aber gleich auf den ersten Runden an meine Quali-Zeit der letzten Saison anknüpfen. Bedenkt man, dass das Auto damals bis zum Anschlag getrimmt war und ich die Zeit diesmal quasi aus dem Winterschlaf heraus aus dem Ärmel geschüttelt habe, wird klar, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind.“</p>
<p>Da es im Prototype Cup nach der Hälfte des 60-minütigen Rennens einen Fahrerwechsel gibt, muss auch hier eine entsprechende Abstimmung im Cockpit erfolgen.</p>
<p>„Wir Fahrer sind alle unterschiedlich gebaut, insofern müssen wir für den schnellen Wechsel einen Kompromiss finden, damit beide zurechtkommen.</p>
<p>Valentino ist etwas schmaler als ich. Er könnte vermutlich auch mit meinem Sitz fahren, wird aber ein auf ihn angepasstes Inlay bekommen, das er in den Sitz legt, um einen optimalen Halt zu haben“, weiß Markus Pommer.</p>
<p>Rund 30 Sekunden haben die Piloten zur Verfügung, um den Fahrerwechsel vorzunehmen.</p>
<p>Spielt bei einem erfahrenen Rennfahrer eigentlich noch eine gewisse Aufregung oder auch Angst eine Rolle oder geht man cool und gelassen ins Rennen, wollen wir von Markus Pommer wissen.</p>
<p>„Am Start ist man natürlich immer ein bisschen nervös, weil man nie genau weiß, was passiert“, antwortet der zweifache Familienvater.</p>
<p>„Aber ich habe eigentlich eher Angst davor, dass ich nicht ins Ziel komme oder womöglich das Auto kaputt mache. Ich versuche den Spagat zwischen dem Fahren am Limit und der maximalen Sicherheit so gut wie möglich hinzubekommen. Das ist mir während meiner Karriere recht gut gelungen und es gab in den über 300 Rennen nur ganz wenige Unfälle, die ich selbst verursacht habe.“</p>
<p>„Die Jungs wissen ganz genau, wie ihr Auto bei welcher Geschwindigkeit reagiert und wo es vorne, hinten und seitlich aufhört“, ergänzt William J. Hood.</p>
<p>„Eigentlich müssen sie mehr Angst haben, wenn sie nach dem Rennen auf der Autobahn nach Hause fahren. Da sind dann die Fans mit Vollgas unterwegs, und die haben eben nicht dieses Gefühl für ihr Fahrzeug, so dass hier leichter etwas passieren kann als auf der Rennstrecke.“</p>
<p>Bei Rennwochenenden ist Gebhardt Motorsport meist mit rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort – angefangen von Mechanikern und Renningenieur über das Team-Catering bis hin zur Sponsorenbetreuung.</p>
<p>Vor allem beim Heimrennen in Hockenheim bietet das Gebhardt-Team seinen Sponsoren ein Wochenende lang Motorsport hautnah.</p>
<p>„Wir mieten im Baden-Württemberg Turm die fünfte Etage für unsere VIP-Veranstaltung an, zu der wir unsere Partner mit ihren Mitarbeitern einladen“, so William J. Hood.</p>
<p>„Wir haben viele Sponsoren, die natürlich einen gewissen Return of Invest erwarten. Und diesen können wir ihnen am besten vermitteln, wenn wir ihnen vor Ort ein Erlebnis bieten, das sie noch lange in Erinnerung behalten.“</p>
<p>Für den in Wiesbaden wohnhaften Marketing Manager steht kurz nach dem Saisonstart des Prototype Cup noch ein weiteres motorsportliches Highlight an: Er organisiert mit dem Sportscar Supercup im Rahmen der „ADAC Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ (3.-5. Mai 2024) eine Gala des historischen Rennsports, bei der allein Gebhardt Motorsport acht restaurierte Original-Fahrzeuge aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren an den Start bringt – ein Event, das 2023 über 35.000 Motorsportfans an den Hockenheimring gelockt hatte.</p></div>
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		<title>Martin Werz: Bericht von der Enduro-WM 2023</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/martin-werz-bericht-von-der-enduro-wm-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 11:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Enduro]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In der letzten SPORTHEILBRONN-Ausgabe hatten wir über den Enduro-Fahrer Martin Werz aus Schwaigern berichtet, der damals den „Six Days“ in Argentinien, der sechstägigen Enduro-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, entgegenfieberte. Ein knappes Vierteljahr danach hat uns der 32-Jährige nun einen Erfahrungsbericht seines Jahreshighlights 2023 geschickt:</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich bin in der Woche vom 6. bis 11. November bei den Six Days Enduro-Weltmeisterschaften in San Juan, Argentinien, gestartet.</p>
<p>Wir reisten schon ein paar Tage früher an, um uns zu akklimatisieren, den Paddock aufzubauen, die Container auszuladen und unsere Motorräder startklar zu machen. Auch sind wir zusammen die neun Sonderprüfungen sowie wichtige Streckenabschnitte abgelaufen, denn es gab etliche steile Auf- und Abfahrten sowie wichtige Bremspunkte, die wir uns einprägen mussten.</p>
<p>Die Eröffnungsfeier war samstags im Stadtzentrum von San Juan. Die Atmosphäre war richtig cool, alle Mannschaften wurden vorgestellt und es herrschte eine tolle Stimmung. Den Sonntag haben wir genutzt, um nochmals zu relaxen.</p>
<p>Am Montag war dann der erste und zugleich auch der härteste Renntag. Wir sind die gesamte Etappenlänge gefahren, also circa 230 Kilometer, und hatten drei Sonderprüfungen pro Runde. Insgesamt bin ich zwei Runden gefahren und hatte sechs Prüfungen, war aber ganz schön am Limit unterwegs.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir hatten stellenweise bis zu 45 Grad auf der Strecke und es war einfach heiß, trocken und staubig. Die Temperaturen forderten natürlich ihren Tribut und so fielen allein aus meiner Startklasse mit 250 gestarteten Fahrern über 85 schon am ersten Tag aus, sei es durch Schäden am Motorrad oder wegen körperlicher Erschöpfung. Die restlichen Fahrer konnten am Dienstag nochmals die Etappe angehen, die sogar ein wenig entschärft wurde. Trotzdem herrschten ähnlich brutale Bedingungen, weshalb es wieder 25 Ausfälle und sogar einen Todesfall gab. Die ersten zwei Tage waren also körperlich und mental sehr hart. Ich konnte mich aber durchbeißen und stand nach der ersten Etappe schon auf einem guten 62. Rang im Gesamtklassement.</p>
<p>Am Mittwoch durften wir eine neue Etappe mit neuen Prüfungen einfahren. Zwei der Sonderprüfungen lagen dabei an einem Stausee, was auch landschaftlich eine schöne Abwechslung war. Während dieser Etappe habe ich ein wenig Zeit verloren, weshalb ich im Gesamtranking ein bisschen Federn lassen musste.</p>
<p>Ich konnte mich aber in der letzten Etappe am Freitag nochmal fangen, denn diese Strecke war total anders. Eine Sonderprüfung lag in einer Talaue mit einem kleinen Fluss. Es war also anstatt trocken und staubig wie Tage davor plötzlich matschig und nass. Dies kam natürlich den europäischen Fahrern zugute, da wir es gewohnt sind, bei schlechtem Wetter Enduro zu fahren. Die Südamerikaner, welche die letzten Tage sehr gut dabei waren, da sie die heißen und trockenen Bedingungen gewohnt sind, mussten bei dieser Etappe schon richtig kämpfen. So hat sich das Blatt gewendet und ich konnte am Ende in der C2-Klasse auf den 32. Gesamtrang klettern.</p>
<p>Beim Abschlussrennen der Six Days lief es für mich persönlich dann richtig gut. Gemeinsam mit Ronny Rohde und Kai Bräutigam vom Team Germany 1 konnten wir noch gemeinsam auf den 20. Platz hochfahren. Schade war, dass die deutsche Mannschaft insgesamt nicht das zuvor erhoffte Ergebnis erreichen konnte, da wir leider schon an den ersten beiden Tagen einige Ausfälle hinnehmen mussten. Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Leistung und konnte im Finallauf sogar den sechsten Platz einfahren.</p>
<p>Alles in allem war es trotz der Hitze und der Anstrengung eine coole Woche und ein richtig geiles Erlebnis – und ich bin stolz alles geschafft zu haben!</p></div>
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		<title>Markus Pommer &#8211; Seriensieg im ADAC Prototype Cup</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-seriensieg-im-adac-prototype-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Seriensieg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Triumph für Markus Pommer: Der Neckarsulmer gewann zusammen mit seinem Teamkollegen Gary Hauser die Fahrerwertung des ADAC Prototype Cup Germany 2023. Doch damit nicht genug, denn die beiden holten für ihr Team Racing Experience auch noch den Titel in der Teamwertung.</p>
<p>Allein vier der zwölf Läufe konnte das deutsch-luxemburgische Duo für sich entscheiden. Dazu kamen drei zweite und zwei dritte Plätze, durch die Markus Pommer und Gary Hauser ihre Verfolger Julien Apothéloz und Oscar Tunjo mit stolzen 56 Punkten Vorsprung auf Platz zwei verwiesen.</p>
<p>„Ich war von der European Le Mans Serie in den Prototype Cup gewechselt, um nach längerer Durststrecke wieder um Siege mitfahren zu können. Dass wir dabei auf Anhieb die Serie gewinnen würden, hatte ich absolut nicht erwartet“, freute sich der 32-Jährige.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Bei unserem Besuch am Norisring wurden Markus Pommer (links) und Gary Hauser zwar „nur“ Dritte, doch hatten sie schon damals die Serienführung inne. </em>Foto: Thomas Kircher</p></div>
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		<title>Markus Pommer: Serienführung im ADAC Prototype Cup</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-serienfuehrung-im-adac-prototype-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 13:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 29]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Eigentlich ist Markus Pommer Erfolge gewohnt. In seiner Karriere stand der Neckarsulmer Rennfahrer in den verschiedensten Serien regelmäßig auf dem Podest. Dies hatte sich jedoch geändert, als er vor zwei Jahren vom ADAC GT Masters in die European Le Mans Series (ELMS) wechselte und dort in einem nicht wirklich konkurrenzfähigen Auto unterwegs war. Jetzt ist der 32-Jährige nach seinem Wechsel in den ADAC Prototype Cup wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und führt die Serie zur Sommerpause gemeinsam mit seinem Partner Gary Hauser an. Wir haben Markus Pommer und sein in Luxemburg ansässiges Team Racing Experience Anfang Juli am Norisring besucht, als der Prototype Cup im Rahmen der DTM auf dem Nürnberger Stadtkurs gastierte.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fotos: Thomas Kircher</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Markus, ihr habt am Norisring das erste Rennen gewonnen und beim zweiten Platz drei belegt. Wie fühlt es sich an, wieder auf dem Podest zu stehen?</em></p>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Nach der zweijährigen Durststrecke ist es schön, wenn man wieder um den Sieg fahren kann. Das Gesamtpaket passt bei meinem Team, und Gary und ich führen die Wertung nach acht von zwölf Läufen mit 31 Punkten Vorsprung an.</p>
<p><em>Wie kam es zu dem Wechsel aus der international angesehenen European Le Mans Series in den nationalen Prototype Cup?</em></p>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Wenn du als Fahrer die Chance bekommst, in der ELMS ein Cockpit in der LMP2-Kategorie zu bekommen, kannst du eigentlich nicht nein sagen. Das ist sozusagen das Nonplusultra für einen Piloten und die Fahrzeuge sind unglaublich anspruchsvoll zu fahren. Als mir ein Bekannter damals anbot, in seinem Team zu fahren, habe ich gleich zugeschlagen. Leider war das Auto nicht konkurrenzfähig und wir haben auch im zweiten Jahr den Turnaround nicht geschafft. Um weiterhin gut im Geschäft zu bleiben, musste ich nach zwei Jahren in ein Auto wechseln, in dem ich meine fahrerische Klasse wieder unter Beweis stellen und gute Ergebnisse abliefern kann. Ich hatte mehrere Angebote und habe mich für Racing Experience entschieden.</p>
<p><em>Der ADAC Prototype Cup wird ja mit LMP3-Fahrzeugen gefahren. Was ist der Unterschied zur Kategorie LMP2?</em></p>
<p><strong>Markus Pommer:</strong> Es sind die gleichen Autos und Motoren, nur ist die Motorleistung etwas gedrosselt und wir haben etwas weniger Aerodynamik. Deshalb ist die LMP3 aber nicht weniger anspruchsvoll&#8230;</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/markus-pommer-serienfuehrung-im-adac-prototype-cup/">Markus Pommer: Serienführung im ADAC Prototype Cup</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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