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	<title>Spitzensport | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Mentale Herausforderungen und <a href="https://sport-s.de/spitzensport-im-fokus-druck-fehler-existenzaengste/" target="_blank" rel="noopener">Druck im Leistungssport</a> – ein Thema, das uns seit Langem beschäftigt und in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent ist. Auch im regelmäßigen Austausch mit unserem Gesundheitspartner AOK Stuttgart-Böblingen dreht sich vieles um Mental Health. Deshalb widmen wir diesem Thema nun wieder einen größeren Magazinbeitrag.</strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben zehn Sportlerinnen und Sportler aus der Region zu einer Gesprächsrunde in die Libermenta Privatklinik Schloss Freudental eingeladen und dabei Unterstützung von einer Expertin für Sportpsychiatrie und Sportpsychotherapie bekommen: Dr. Petra Dallmann ist nicht nur Chefärztin der psychiatrischen Klinik, Psychotherapeutin am Olympiastützpunkt Heidelberg und ehemalige Olympia-Schwimmerin, sie hat mit „Athletes in Mind“ auch eine Online-Plattform als kompetente Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler mit psychischen Problemen ins Leben gerufen. </strong></em><em><strong>Auszüge aus der zweieinhalbstündigen Diskussion geben wir hier für unsere Leser wieder.</strong></em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Stehend von links: SPORT.S-Redakteurin Lara Auchter, Katharina Schiele, Dr. Petra Dallmann, Stefanie Megerle, Madeleine Mohrhardt, Elisabeth Brandau, Martin Jiranek, Markus Pommer. Kniend von links: David Wrobel, Yannik Gerland, Tizian Lauria, SPORT.S-Herausgeber Ralf Scherlinzky, Kerstin Laib. Fotos: Iris Drobny</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Im Vorfeld der Gesprächsrunde wollten wir in einer anonymen Instagram-Umfrage von den Leistungssportlern unter unseren Followern wissen, wer im Mental Health-Bereich schon mit welchen Themen zu tun hatte. 36 Prozent der Teilnehmer stellten schon mal über einen längeren Zeitraum eine gesteigerte Reizbarkeit bei sich fest. Je 27 Prozent klagten über Antriebslosigkeit und Angstzustände, neun Prozent über Gewichtsprobleme – Angaben, die sich zum großen Teil auch in unserer bunt zusammengewürfelten Runde widerspiegeln.</p>
<h4>Fast jeder kennt „das Loch“</h4>
<p>„Loch“ war an diesem Abend das wohl meistzitierte Wort, das sowohl im Zusammenhang mit dem Karriereende als auch beim Thema Verletzungen, Niederlagen und Comebacks genannt wurde. Oder auch, wie bei <strong>David Wrobel</strong>, im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. „Ich bin 2021 nach Tokio in ein olympisches Loch gefallen“, berichtet der ehemalige Diskuswerfer. „Beim Wettkampf in Tokio habe ich mich an meinem bereits operierten Ellbogen verletzt. Als ich wieder zurück in Deutschland war, rief ich meinen Trainer an und erfuhr von seiner Frau, dass er während meines Flugs verstorben war. Mein Ellbogen musste ein zweites und 2022 ein drittes Mal operiert werden. Das war alles zu viel für mich. Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin allem entflohen und für eine Woche in die Berge gefahren, wo ich mich zum ersten Mal wieder richtig frei fühlen konnte.“</p>
<p>Von verletzungsbedingten mentalen „Löchern“ berichten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich musste wegen einer Verletzung an der Achillessehne drei Monate pausieren und hatte dadurch eine totale Identitätskrise“, erinnert sich <strong>Stefanie Megerle</strong>. „Für mich lag der Fokus nur auf dem Sport. Als dieser plötzlich weg war, wusste ich auf einmal nicht mehr, wer ich war“, so die aus Öhringen stammende Kickboxerin weiter.</p>
<p>Auch<strong> Tizian Lauria</strong> spricht von einer Identitätskrise im Jahr 2024: „Innerhalb von drei Monaten hatte ich mir dreimal das gleiche Band am Fuß abgerissen. Dazu kamen ein Bandscheibenvorfall und zwei Muskelfaserrisse. Der Körper hat komplett gestreikt und auf einmal stand ich ohne mein großes Ziel, die Teilnahme an der Europameisterschaft, da.“</p>
<p><strong>Kerstin Laib</strong> berichtet von Depressionen, als sie „nach einem heftigen Sturz ein halbes Jahr nichts mehr machen“ konnte. Die fünffache Streetboard-Weltmeisterin aus Stuttgart hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und gibt ihre eigenen Erfahrungen mit Ängsten, Blockaden und Stimmungstiefs inzwischen als Mentaltrainerin an andere Sportlerinnen und Sportler weiter – wie auch <strong>Elisabeth Brandau</strong>.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Yannik Gerland (28)</h5>
<p>ehem. Leichtathlet<br />
Athletenmanager</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Kerstin Laib (44)</h5>
<p>Streetboard<br />
5-fache Weltmeisterin</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Martin Jiranek (55)</h5>
<p>Eishockey, sportlicher Leiter<br />
Heilbronner Falken</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Stefanie Megerle (29)</h5>
<p>Kickboxen/Pointfighting<br />
Silber World Games 2025</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Tizian Lauria (22)</h5>
<p>Kugelstoßen<br />
2x U23-Europameister</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mit dem Karriereende zurechtkommen</h4>
<p>Die Olympia-Teilnehmerin von 2021 im Cyclo-Cross ist gerade jedoch noch selbst in der Identitätsfindungs-Phase, nachdem sie im Frühjahr 2025 mit 39 Jahren ihre aktive Karriere beendet hat. „Ich habe drei Kinder, bin Handwerksmeisterin, selbstständige Heilpraktikerin, habe einen Fahrradladen, gebe Coachings und halte Vorträge. Mit dem Sport konnte ich mir dazu immer einen Ausgleich schaffen und einiges dadurch verarbeiten, dass ich mich auf dem Rad ausgepowert habe. Jetzt ist der Leistungssport nicht mehr da, verarbeiten muss ich aber trotzdem. Es fällt mir schwer, mich jetzt ins ‚normale Leben‘ zu integrieren. Vor kurzem habe ich nun meinen ersten Triathlon gemacht. Es ist wie eine Sucht“, sagt die Schönaicherin, die schon in ihrer Jugendzeit mit einer Essstörung zu kämpfen hatte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Elisabeth Brandau hatte sich <strong>Yannik Gerland</strong> nach seinem Karriereende komplett vom Sport losgesagt. „Ich war 26 und hatte schlichtweg keine Lust mehr auf Sport, ging weder ins Fitnessstudio noch Fußballspielen. Ich wollte das Leben leben, das ich bis dahin nicht gekannt habe. In dieser Zeit bin ich neu nach Stuttgart gezogen und war ganz gut unterwegs, ehe mich ein Freund mit ins Studio genommen hat. Da kam dann die Lust am Sport zurück“, so der aus Baunatal stammende ehemalige 3000-Meter-Hindernis-Läufer, der heute nebenberuflich als Athletenmanager tätig ist.</p>
<p>Obwohl sie ihre aktive Karriere als Schwimmerin schon 2009 beendet hatte, hat auch <strong>Petra Dallmann</strong> noch Momente, an denen sie dem Leistungssport nachtrauert: „Eigentlich ist es lächerlich, aber wenn ich eine Schwimm-WM oder Olympische Spiele anschaue, kommen mir Gedanken an ein Comeback“, so die 46-jährige Heidelbergerin. „Mir fehlen manche Dinge immer noch – dieses Hinarbeiten auf ein Ziel, die Hochs und Tiefs des Sports…“</p>
<p>Von einem soften Übergang nach dem Karriereende berichtet dagegen <strong>Martin Jiranek</strong>. „Ich war nach über 600 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga mit 37 Jahren körperlich müde und musste doppelt so hart trainieren, als mit Mitte 20. Da ich am College in den USA im Rahmen meines Stipendiums eine Ausbildung zum Lehrer gemacht hatte, konnte ich nach dem Ende meiner aktiven Karriere 2007 in Nürnberg direkt als Nachwuchstrainer weitermachen und das Vermissen des Wettkampfs durch den Trainerjob kompensieren“, so der gebürtige Kanadier, der heute als Sportdirektor und Co-Trainer beim Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken tätig ist. „Mein einziger Fehler war, dass ich mich habe überreden lassen, noch in der vierten Liga als Spieler auszuhelfen. Das hat mich dann auch in ein Loch reingezogen, da ich wusste, was ich auf dem Profilevel konnte, und nun erkennen musste, wie wenig davon in der Amateurliga noch übrig geblieben war.“</p>
<p>Da er inzwischen auch in Krefeld, Frankfurt, Nürnberg und Heilbronn als Headcoach tätig war, ist er auch mit „Jiranek raus!“-Rufen vertraut. „Das bin ich gewohnt und es ist immer ein Spaß, das zu hören“, lacht der 55-Jährige. „Ich habe gelernt, dass du im Sport nicht zu hoch fliegen darfst, wenn du gewinnst, weil du am nächsten Tag schon wieder einen heftigen Crash erleiden kannst. Und wenn du verlierst, darfst du dir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen, weil es sonst umso schwieriger ist, wieder aufzustehen. Deshalb darf man solche Rufe von den Fans nicht zu nah an sich ranlassen.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Spannende Runde zum Thema Mental Health in der Libermenta Privatklinik Schloss Freudental.</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Durch Long Covid gerät das Leben aus den Fugen</h4>
<p>In einer extrem schwierigen Lebensphase befindet sich momentan <strong>Katharina Schiele</strong>. Die aus Heilbronn stammende Kugelstoßerin und Rasenkraftsportlerin leidet seit 2022 an einem Post-Covid-Syndrom. „Ich habe Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen und Schwindelattacken. Lange wusste niemand, was mit mir los ist und ich hatte schon an mir selbst gezweifelt. Inzwischen bin ich arbeitsunfähig, was große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringt“, erzählt die 25-Jährige, die weiterhin am Olympiastützpunkt Stuttgart trainiert. „Mein ganzes Leben hat sich immer um den Sport gedreht, und plötzlich ist durch die Krankheit alles aus den Fugen geraten.“</p>
<p>Schon öfter wurde Katharina Schiele danach gefragt, weshalb sie immer noch trainiert, wenn sie doch „eh nicht mehr gut“ sei. „Solche Kommentare tun weh. Aber zum einen will man mit 25 nicht so vom Sport abtreten, und zum anderen ist gerade das Training meine Lebensversicherung. Unsere Trainingsgruppe ist wie eine Familie, und wenn es mir richtig schlecht geht und Freunde wie Tizian und David einen blöden Spruch machen, dann päppelt mich das wieder total auf.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaler Missbrauch</h4>
<p>Fiese Kommentare wie dieser sind für die Studentin nicht neu: „Bis ich 16 Jahre alt war, habe ich geturnt. Da wurde ich von meinen Trainern wegen meiner Größe und des damit einhergehenden Gewichts gemobbt. Auf der anderen Seite musste ich dann trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß und trotz einer Bindehautentzündung bei Wettkämpfen antreten, weil sie mich gebraucht haben. Als Kind konnte ich das alles nicht einschätzen. Als ich dann mit 14, 15 aber parallel mit der Leichtathletik begonnen habe, konnte ich sehen, dass dies nicht normal ist.“</p>
<p>Tizian Lauria weiß aus eigener Erfahrung genau, wovon Katharina Schiele spricht. „Ich war als Kind auch einen Tag beim Turnen in Stuttgart zum Probetraining. Da wurde ich acht Stunden am Stück angebrüllt. Gottseidank haben meine Eltern gleich die Reißleine gezogen und mich stattdessen zum Leichtathletiktraining gebracht.“</p>
<h4>Die „ganz normale Härte“</h4>
<p><strong>Madeleine Mohrhardt</strong> kennt die Härte des Boxsports schon aus ihrer Amateurzeit. Strenge Gewichtskontrollen, das ständige Notieren von Mahlzeiten, das regelmäßige Wiegen – auch außerhalb von Wettkämpfen – gehörten damals zum Alltag. Das Einhalten des Kampfgewichts war eine ständige Aufgabe, die viel Disziplin verlangte. Oft bedeutete Training nicht nur Technik und Kondition, sondern auch Einheiten mit mehreren Schichten Kleidung übereinander, um durch zusätzliches Schwitzen Gewicht zu verlieren. Für die junge Athletin war das zu dieser Zeit selbstverständlich, sie hinterfragte die Methoden kaum. Rückblickend spricht die heutige Profiboxerin und Sportpsychologin von einer sehr harten Schule, die fordernd und manchmal auch extrem war – eine Phase, die sie geprägt hat und die sie heute mit mehr Abstand einordnen kann.</p>
<p>Martin Jiranek wundert sich darüber, dass es in den Einzelsportarten durchgehend enge Bindungen zwischen jungen Athleten und ihren Trainern gibt: „Im Eishockey ist es so, dass du im Nachwuchs alle zwei Jahre einen neuen Coach bekommst. Und im Profibereich wird dann meist nach eineinhalb Jahren der Trainer rausgeschmissen. Wenn du bei uns einen schlechten Trainer hast, kannst du die Zeit überbrücken, bis ein guter nachkommt. Ich hatte als Spieler bestimmt 25 bis 30 Coaches. Aber bei euch ist das ja eine volle Abhängigkeit, die über eure ganze Karriere entscheiden kann!“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Elisabeth Brandau (39)</h5>
<p>Radsport<br />
Olympia-Teilnehmerin 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>David Wrobel (34)</h5>
<p>Leichtathletik Landestrainer<br />
Olympia-Teilnehmer 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Maddie Mohrhardt (28)</h5>
<p>Profiboxerin<br />
Dt. Meisterin Leichtgewicht</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Markus Pommer (34)</h5>
<p>Rennfahrer<br />
European Le Mans Cup</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Katharina Schiele (25)</h5>
<p>Kugelstoßen, Rasenkraftsp.<br />
Dt. Hochschulmeisterin</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h4>Keine Angst, aber Nervosität und Respekt</h4>
<p>Interessiert folgt <strong>Markus Pommer</strong> der Diskussion und berichtet von ganz anderen Herausforderungen im Motorsport. „Du musst natürlich den Spagat zwischen dem Rauskitzeln der letzten Zehntel und dem Abfliegen in der Kurve finden, aber Angst hatte ich dabei eigentlich nie – eher Nervosität und Respekt“, berichtet der Untereisesheimer. „Den eigentlichen Druck hast du abseits der Rennstrecke. In einem Rennteam kommen zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammen, die als Einheit funktionieren müssen. Da gibt es viele Reibereien. Und dann teilst du dir bei uns in den Prototypen-Serien das Cockpit mit einem anderen Fahrer – jeder fährt die Hälfte des Rennens, wir sind aber ein Team. Aber sind wir das wirklich? Du musst erst herausfinden, ob dein neuer Kollege tatsächlich mit dir oder gegen dich fährt. Da spielt ganz viel Politik mit“, so der ehemalige Formel-2-Pilot und Deutsche Formel-3-Meister, der schon über 300 Rennen im Auto sowie unzählige im Kart bestritten hat.</p>
<h4>Arbeit mit Mentaltrainern</h4>
<p>Während Markus Pommer („Wenn ich mal ein schlechtes Rennwochenende habe, dann schaue ich gerne meine besten Rennen an, um zu sehen, wen ich schon alles besiegt habe.“) nicht mit einem Mentaltrainer arbeitet, sind sich fast alle anderen Teilnehmer einig, dass Mentaltrainer für Leistungssportler wichtig sind – auch wenn David Wrobel zugibt, dass er als aktiver Sportler immer „einer war, der es lieber mit sich ausgemacht hat“.</p>
<p>Für Tizian Lauria war die Arbeit mit seinem Mentalcoach für seine Titelverteidigung bei der U23-Europameisterschaft essenziell, wie er berichtet: „Die Favoritenrolle im Vorfeld war etwas völlig Neues für mich. Deshalb haben wir gemeinsam eine mentale Taktik ausgearbeitet, um mit der Drucksituation umzugehen. Ich habe mir schon Monate vor dem Wettkampf vorgestellt, wie ich den Moment nach dem Wettkampf erleben würde – wie fühle ich mich, was rieche und schmecke ich, was erlebe ich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich meinen Titel verteidige und mit einem Wikingerhelm vor dem norwegischen Publikum meinen Sieg feierte. Das hat geklappt (lacht)“ – siehe Foto auf Seite 20.</p>
<p>Die Bürde der Favoritin kennt auch Stefanie Megerle sehr gut. Die Heilbronner Kriminalpolizistin ist seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft im Kickboxen und gilt seit Jahren als die beste deutsche Pointfighterin in ihrer Gewichtsklasse – jedoch bis Ende 2024 nur so lange, bis eine große internationale Meisterschaft anstand. „Ich wurde mehrfach Vize-Weltmeisterin und habe dort Jahr für Jahr die Finalkämpfe verloren. Bei Europameisterschaften bin ich meist gleich in der ersten Runde rausgeflogen. Ich bin verzweifelt, weil es bei den Saisonhöhepunkten einfach nicht klappen wollte. Besonders hat mich unter Druck gesetzt, wenn mir die Leute gut zugeredet haben: ‚Jetzt aber, Steffi, gell, diesmal klappt es‘ – das war absolut keine Hilfe“, verdreht sie die Augen.<br />
Der Gamechanger war ein Gespräch mit ihrem Freund, einem Kickboxer aus Schottland. „Er hat mir von Gesprächen mit meinen Gegnerinnen berichtet, die allesamt Angst davor hatten, gegen mich zu kämpfen. Das war mir bis dahin nicht bewusst. Seither habe ich es mit mentalem Training geschafft, das zu drehen. Ich konnte 2024 erstmals das EM-Finale erreichen und direkt den Titel holen. Und jetzt habe ich bei den World Games nur um Haaresbreite Gold verpasst.“</p>
<h4>Schockierendes aus den USA</h4>
<p>Yannik Gerland verbrachte insgesamt sechs Jahre mit Sportstipendien an US-amerikanischen Universitäten. „Der Sport hat dort einen ganz anderen Stellenwert, und mit einem Stipendium wird dir jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Drei Viertel der Unis sind besser ausgestattet als die Olympiastützpunkte in Deutschland. Der Erfolgsdruck ist aber gleichzeitig auch enorm, und wenn du nicht performst, verlierst du dein Stipendium – so ging es mir auch“, berichtet der ehemalige Hindernisläufer. „Auch das Thema Mental Health wird dort sehr groß geschrieben und jede Uni hat mehrere Psychologen. Das Problem ist aber, dass die Hemmschwelle, dieses Angebot zu nutzen, zu groß ist. So kommt es, dass sich an jeder Uni pro Jahr fünf bis zehn Leute das Leben nehmen. Das darf eigentlich nicht sein.“</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Egal in welcher Sportart, egal auf welchem sportlichen Level – die Gesprächsrunde hat uns gezeigt: Hinter fast jedem Namen und Erfolg stehen auch dunkle Momente, die es ernstzunehmen gilt. Dies ist im Sport gottseidank inzwischen auch angekommen, wie Petra Dallmann weiß: „Bei meinem Karriereende 2009 gab es noch keinen einzigen Sportpsychiater in Deutschland. Jetzt sind wir ein Netzwerk von rund 50 Kollegen. Das ist noch nicht genug, aber es geht voran.“<br />
Mit ihrer Arbeit an der Libermenta Klinik und mit „Athletes in Mind“ leistet sie aktiv einen großen Beitrag dazu.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Martin Jiranek (Mitte, Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken) sagt: „Die besten Trainer müssen gleichzeitig auch Mentaltrainer sein.“</em></div>
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			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h3>Athletes-In-Mind.de – Seelische Gesundheit im Leistungssport</h3>
</div>
</div>
<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<p><strong>Seit Dezember 2021 ist die Website <a href="https://www.athletes-in-mind.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.athletes-in-mind.de</a> online, eine Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler, die Interesse an psychischer Gesundheit im Leistungssport und/oder einen Bedarf an sportpsychiatrischer und psychotherapeutischer Hilfe haben.</strong></p>
<p>Intuitiv und medial vermittelt, verbindet man mit Spitzensportlern meist das Bild eines leistungsstarken, widerstandsfähigen und mental starken Menschen.</p>
<p>Dieses Bild beginnt sich langsam zu wandeln und facettenreicher zu werden – nicht zuletzt auch aufgrund von Sportlern wie Michael Phelps, Lindsey Vonn, Naomi Osaka und Simone Biles und auch zunehmend mehr deutschen Fußballspielern, die mutig über ihre seelischen Belastungen sprechen, sowie der Aufklärungsarbeit von Institutionen wie der Robert-Enke-Stiftung.</p>
<p>Im Leistungssport steht meist das Physische im Vordergrund. Trainer, Physiotherapeuten, Leistungswissenschaftler und Sportmediziner arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu verbessern, ihn gesund zu halten und Erkrankungen zu heilen.<br />
Dementsprechend liegt ein hohes Verständnis für die körperlichen Anforderungen und Belastungen vor. Im Gegensatz dazu ist allerdings das Bewusstsein für die mit dem Leistungssport einhergehenden seelischen Belastungen weniger verbreitet: Beispielsweise die zunehmende Professionalisierung und Medialisierung, sowie Risikosituationen wie Verletzungen, Karriereende oder die Anforderungen an Gewicht und Aussehen.</p>
</div>
</div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg" alt="" title="Mental-Health---Petra-Dallmann" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-1280x720.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-980x551.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-16185" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Dr. Petra Dallmann</em></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner">Zudem wird immer wieder deutlich, dass viele Sportler aus Unwissenheit oder Angst vor Stigmatisierung und unangenehmen Konsequenzen ihre Probleme eher verdrängen, verheimlichen oder zu spät professionelle Hilfe suchen – teils mit fatalen Folgen.</p>
<p>Athletes in Mind möchte aufklären, unkompliziert unterstützen und bisherige Angebote verknüpfen. Die Webseite soll:</p>
<ul>
<li>eine Informationsquelle zum Thema psychische Gesundheit, psychische Probleme und psychische Erkrankungen darstellen.<br />
Präventionsstrategien vorstellen.</li>
<li>Wege zu Unterstützungsangeboten aufzeigen.</li>
<li>entstigmatisieren und ermutigen durch Erfahrungsberichte von Sportlern, die über ihre schwierigen Lebensphasen und den Umgang damit berichten.</li>
<li>kostenlos und individuell über passende Hilfsangebote informieren und bei Bedarf auch anonym dabei helfen, Kontakt zu Sportpsychiatern und Sportpsychotherapeuten herzustellen.</li>
</ul>
<p>Athletes-in-mind.de wurde von den ehemaligen Leistungssportlerinnen Dr. Petra Dallmann und Dr. Brit Wilsdorf ins Leben gerufen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="232" height="229" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/QR-Code-Mentale-Gesundheit.png" alt="" title="QR Code - Mentale Gesundheit" class="wp-image-16202" /></span>
			</div>
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		<title>Team Unterland: Gemeinsam an die Spitze</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/team-unterland-kombiticket/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport-Organisationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tickets]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Gemeinsam an die Spitze“ – unter diesem Motto haben sich fünf ambitionierte Sport-Organisationen zusammengeschlossen, um künftig unter dem Namen „Team Unterland“ gemeinsame Aktivitäten zu starten und Synergien zu nutzen. Den Start machen die Kooperationspartner Heilbronner Falken (Eishockey, 3. Liga), Sport-Union Neckarsulm (Handball Frauen, 1. Liga), TSB Horkheim Hunters (Handball Männer, 3. Liga), TSG Heilbronn REDS (Basketball, 5. Liga) und VfR Heilbronn (Fußball, 6. Liga) nun im November und Dezember mit einem „Solidaritäts-Kombiticket“ für jeweils ein Heimspiel.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In einer Zeit, in der mit Vorliebe jeder sein eigenes Süppchen kocht, setzen die fünf Sport-Organisationen ein Zeichen, um den Leistungs-Mannschaftssport in der Region zu stärken.</p>
<p>Die Gründung des Zusammenschlusses basiert auf der Überzeugung, dass der langfristige Erfolg, den jede der Organisationen für sich anstrebt, nur gemeinsam erreicht werden kann. Man möchte Synergien in Bereichen wie Sponsoring, Marketing, Ticketing sowie Veranstaltungsorganisation nutzen.<br />Die Initiative für das Projekt entstand aus dem regen Austausch zwischen einigen regionalen Sportorganisationen. Im Lauf zahlreicher Gespräche wurde allen Beteiligten bewusst, dass einige Organisationen ähnliche Werte vertreten und sich gleichermaßen für die Weiterentwicklung des Sports in der Region einsetzen. Man kam gemeinsam zu der Überzeugung, dass Synergien und eine engere Zusammenarbeit notwendig sind, um zukünftige Ziele zu erreichen und den Sport in der Region zu stärken. Daher beschloss man, sich zu einem gemeinsamen Brainstorming zusammenzusetzen. Beim Treffen im VIP-Raum des Frankenstadions beim VfR Heilbronn wurden alle möglichen Themen und Ideen besprochen und festgehalten. So nahm die Kooperation dann recht schnell konkrete Züge an.</p>
<p>Als erste gemeinsame Aktion haben die fünf Organisationen nun das Kombiticket ins Leben gerufen.</p>
<p>Das Kombiticket kostet pro Person 25 Euro und berechtigt zum Eintritt für die jeweiligen Heimspiele von Sport-Union, VfR, Falken, Hunters und REDS, die wir im nebenstehenden roten Kasten aufgelistet haben.</p>
<p>Dazu gibt es eine Belohnung für die jeweiligen Stammfans: Dauerkarteninhaber erhalten das Kombiticket bei Vorlage ihrer Dauerkarte kostenfrei und sie können sich die Events zum Nulltarif anschauen.</p>
<p>Das haptische Kombiticket ist ausschließlich an der Abendkasse bei Heimspielen der fünf beteiligten Organisationen erhältlich und trägt neben dem Logo von Team Unterland die Wappen der fünf Veranstalter. Beim Einlass zu einem der Events wird auf dem Ticket das Feld mit dem jeweiligen Logo entwertet.</p>
<p>„Wir möchten gemeinsam unsere Sportarten präsentieren und zeigen, dass wir tatsächlich eine SPORTREGION sind“, betonen die Organisatoren von Team Unterland.</p>
<p>Ein Teil des Verkaufspreises von 25 Euro soll die Unkosten der Veranstalter decken. Der gesamte Überschuss, der damit erwirtschaftet wird, geht als Spende an die Sporthilfe Unterland.</p>
<p>Ein spannendes Projekt, auf dessen Resonanz wir sehr gespannt sind.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>   Kombiticket-Events</h3>
<ul>
<li><strong>Mittwoch, 12.11.25, 19.30 Uhr</strong><br /><em>Handball Bundesliga Frauen</em><br />SU Neckarsulm – Borussia Dortmund<br />Ballei Neckarsulm</li>
<li><strong>Samstag, 29.11.25, 14.00 Uhr</strong><br /><em>Fußball Verbandsliga</em><br />VfR Heilbronn – SSV Ehingen-Süd<br />Frankenstadion Heilbronn</li>
<li><strong>Freitag, 12.12.25, 19.30 Uhr</strong><br /><em>Eishockey Oberliga Süd</em><br />Heilbronner Falken &#8211; EC Peiting<br />Eishalle Heilbronn</li>
<li><strong>Samstag, 13.12.25, 20.00 Uhr</strong><br /><em>Handball 3. Liga Männer</em><br />TSB Heilbronn-Horkheim &#8211; TV Erlangen-Bruck<br />Stauwehrhalle Heilbronn-Horkheim</li>
<li><strong>Sonntag, 14.12.25, 17.00 Uhr</strong><br /><em>Basketball Regionalliga Württemberg</em><br />TSG Heilbronn REDS &#8211; Lokomotive Göppingen<br />Mörikehalle, Heilbronn-Sontheim</li>
</ul></div>
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		<title>Spitzensport-Stipendium: Die ersten 18 Stipendiaten sind da</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-stipendium-stipendiaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensportstipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Sportler]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Bereits im Herbst 2024 hatten wir in SPORTHEILBRONN Ausgabe 34 angekündigt, dass das Spitzensport-Stipendium ab sofort auch Leistungssportlerinnen und -sportler unterstützt, die an den Heilbronner Hochschulen ihr Studium absolvieren. Waren die Organisatoren zu diesem Zeitpunkt selbst noch gespannt, wie sich das in Mannheim und Heidelberg etablierte Format in Heilbronn entwickeln würde, so wurden nun im Mai 2025 im Rahmen eines feierlichen Begrüßungsdinners im Restaurant Campus Garden die ersten 18 Stipendiatinnen und Stipendiaten vorgestellt, die an der DHBW Heilbronn, der Hochschule Heilbronn, dem DHBW Center for Advanced Studies und der Technischen Universität München am Campus Heilbronn finanziell und organisatorisch in der Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport unterstützt werden. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Heilbronner Stipendiatinnen und Stipendiaten der „ersten Generation“ zusammen mit dem Spitzensport-Beauftragten der Heilbronner Hochschulen, Jan Willner (rechts). Foto: Nico Kurth / Spitzensport-Stipendium</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eröffnet wurde der Abend von Klaus Greinert, Initiator, Hauptförderer und gemeinsam mit Sarah Seidl Geschäftsführer des Spitzensport-Stipendiums. Er zeigte sich in seiner Ansprache erfreut über die jüngsten Entwicklungen in Heilbronn.</p>
<p>Anschließend überreichten Prof. Dr. Nicole Graf (Rektorin der DHBW Heilbronn), Prof. Dr. Ruth Fleuchaus (Prorektorin der Hochschule Heilbronn), Prof. Dr. Boris Alexander Kühnle (Direktor des DHBW Center for Advanced Studies) und Dr. Sarah Schwab-Jung (Geschäftsführerin der Geschäftsstelle Heilbronn der Technischen Universität München, Campus Heilbronn) die Urkunden an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die dank ihrer sportlichen und akademischen Leistungen in die Förderung aufgenommen wurden.</p>
<p>Der erste Jahrgang setzt sich aus 18 Sportlerinnen und Sportlern aus 13 verschiedenen olympischen und nichtolympischen Sportarten zusammen. Alle studieren an einer der vier Heilbronner Partnerhochschulen. Die Förderung ist zunächst auf drei Semester angelegt und umfasst sowohl individuelle organisatorische als auch finanzielle Unterstützung, etwa durch Tutorien zur Prüfungsvorbereitung und einen monatlichen finanziellen Zuschuss zum Lebensunterhalt in Höhe von bis zu 200 Euro.<br />Darüber hinaus steht ihnen während des Studiums der Spitzensportbeauftragte der Heilbronner Hochschulen, Jan Willner, als direkter Ansprechpartner für eine umfassende organisatorische Unterstützung zur Verfügung. Diese bedarfsorientierte Förderung soll dazu beitragen, dass der Spagat zwischen Studium und Leistungssport gelingen kann.</p>
<p>„Ich habe mich letztes Jahr entschieden, an meinem Wohnort Heilbronn ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn aufzunehmen. Im ersten Semester habe ich gemerkt, dass in Kombination mit den Trainingseinheiten in Ludwigsburg, den Wettkämpfen und den Maßnahmen mit dem Nationalkader sowohl zeitliche als auch finanzielle Herausforderungen entstehen. Ich bin dem Spitzensport-Stipendium sehr dankbar, eine schnelle finanzielle Unterstützung und ein Tutorium für die Prüfungsvorbereitung in Anspruch nehmen zu können“, sagt Michael Nowizki, Deutscher U21-Vizemeister im Karate (Kumite, bis 60 kg) und Perspektivkader-Athlet des Deutschen Karate-Verbands.</p>
<p>Für viele der neuen StipendiatInnen markiert die Aufnahme in das Programm einen wichtigen Schritt, um die Herausforderungen der dualen Karriere zwischen Studium und Spitzensport erfolgreich zu bewältigen. Diese Athletinnen und Athleten werden vom Spitzensport-Stipendium gefördert:</p>
<p><strong>Hochschule Heilbronn:</strong> Leonard Allmann, Florian Mast (Rennrad), Ali Al-Shamarti (Boxen), Anja Brezing (Faustball), Julius Klenk, Mia Scharpf, Moritz Schreiber (Am. Football), Michael Nowizki (Karate), Phillip Radomski (Kickboxen), Sarah Walz (Tanzen)<br /><strong>DHBW CAS:</strong> Jan-Niklas Goldhammer (Judo), Nicolas Vogt (Hockey)<br /><strong>DHBW Heilbronn:</strong> Nikolaos Adamidis (Schwimmen), Luisa Höfling-Conradi (Hockey), Ben Nöding (Flag-Football)<br /><strong>TUM Campus Heilbronn:</strong> Ramona Betz (Tischtennis), Niklas Matusik (Handball), Felix Nack (Rudern)</p></div>
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		<title>Patrick Keicher &#8211; Neuroathletik als Alternative</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/patrick-keicher-neuroathletik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sportorthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbepartner]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Keicher]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16022</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Patrick Keicher &#8211; Neuroathletik als Alternative</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer <a href="https://www.instagram.com/bodypeak_bypatrickkeicher_/" target="_blank" rel="noopener">Patrick Keicher</a> bei der Arbeit zuschaut, merkt schnell: Hier wird nicht einfach nur geschwitzt. Hier wird getestet, beobachtet, angepasst – mit Blick fürs Detail und viel Gespür für den Menschen. Denn bei Patrick geht es ans Nervensystem. Der frühere Bundesliga-Radfahrer der RSG Heilbronn ist heute der wohl einzige Neuroathletik-Trainer der Region – ein Feld, von dem viele noch nie gehört haben, das aber enormes Potenzial birgt.</p>
<p>„Nach meinem schweren Radunfall haben mir die Ärzte gesagt: Wir wissen nicht, ob das wieder wird. Aber ich wollte was tun – und Neuroathletik war der Schlüssel“, erzählt er. Die klassische Reha konnte ihm nicht helfen, also suchte er nach anderen Wegen. Über einen befreundeten Trainer stieß er auf das damals kaum bekannte Trainingskonzept aus den USA – und war sofort fasziniert.</p>
<p>„Ich habe gemerkt: Das macht was mit mir. Ich war nicht mehr komplett ausgeliefert, sondern konnte aktiv etwas für meinen Körper tun – obwohl viele dachten, da geht nichts mehr.“ Diese Erfahrung hat ihn verändert – beruflich wie persönlich. Keicher, eigentlich aus dem Maschinenbau kommend, entschied sich zum kompletten Neustart. Er absolvierte ein Fernstudium zum Gesundheitscoach, besuchte Seminare und machte Praktika – unter anderem beim Neuroathletik-Trainer des 1. FC Köln. Inzwischen steckt er mitten in einer umfassenden Neuroathletik-Ausbildung.</p>
<p>Heute betreut der 28-Jährige Profi- und Hobbyathleten, Menschen mit Schmerzen oder alten Verletzungen. „Neuroathletik ist kein Hexenwerk. Ich arbeite nicht mit Standardübungen, sondern mit dem Nervensystem. Ich analysiere, wo im Körper Unsicherheit besteht – oft liegt die Ursache ganz woanders, als man denkt“, erklärt er. Dabei geht es um mehr Power, sowie darum, Bewegungsabläufe sicherer, effizienter und schmerzfreier zu machen.</p>
<p>Ein typisches Beispiel: Eine Gardetänzerin konnte monatelang ihr Bein beim Rückwärtsrad nicht strecken – alle technischen Korrekturen halfen nichts. Nach gezielter Aktivierung ihres Gleichgewichtssystems klappte es plötzlich. „Das hat selbst mich beeindruckt“, gibt Patrick Keicher zu, „weil es zeigt, wie eng alles zusammenhängt: Wahrnehmung, Reaktion, Motorik.“</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Patrick Keicher bei der Arbeit. Foto: privat</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Besonders wichtig ist ihm dabei eines: Ehrlichkeit. „Ich will niemandem etwas vormachen. Ich verspreche nicht, dass ich alles lösen kann. Aber ich teste alles. Und wenn das nichts bringt, sage ich das auch offen.“ Für ihn zählt das Ergebnis, nicht der schöne Schein. „Ich will verstehen, was im Körper passiert – und mit kleinen, gezielten Reizen große Effekte auslösen.“</p>
<p>Dabei kommen schon mal ungewöhnliche Tools zum Einsatz: Duftöle, Tennisbälle, oder Patricks berühmt-berüchtigte UNO-Karten, die er für visuelles Training nutzt. Klingt kurios, wirkt aber. „Die Leute sind anfangs oft überrascht – und dann verblüfft, was sich in kurzer Zeit verändern kann.“</p>
<p>Ob nach Verletzungen, bei wiederkehrenden Schmerzen oder zur Leistungsoptimierung im Sport: Neuroathletik setzt an der Wurzel an – und ist dabei ganzheitlich, individuell und oft effektiver, als man denkt.</p></div>
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		<title>Schwimmabteilung der SUN: Neuanfang mit engagierten Eltern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/schwimmabteilung-sun-neuanfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Breitensport]]></category>
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		<category><![CDATA[SportUnionNeckarsulm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Schwimmabteilung der SUN: Neuanfang mit engagierten Eltern</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Von 2019 bis 2023 galt die Sport-Union Neckarsulm als eine der besten Adressen im deutschen Schwimmsport. Mit Henning Mühlleitner, Annika Bruhn, Celine Rieder, Marie Pietruschka und Fabian Schwingenschlögl hatten 2021 gleich fünf Schwimmerinnen und Schwimmer die SUN bei den Olympischen Spielen in Tokio vertreten. Doch im April 2023 war von einem Tag auf den anderen alles vorbei. Der Hauptsponsor zog sich ohne Vorankündigung zurück, das Profiteam wurde aufgelöst und die Neckarsulmer Spitzenathleten verstreuten sich in alle Himmelsrichtungen. Was blieb, war ein Scherbenhaufen. Das Vereinsleben drohte auseinanderzubrechen. Doch spätestens seit der Mitgliederversammlung im Sommer 2024 zeigt sich: Mit Herzblut, Engagement und einem klaren Ziel vor Augen kann die Abteilung wieder durchstarten. „Wir sind wieder da“, sagen die Verantwortlichen – und meinen das wörtlich. Abteilungsleiter Uwe Schuster, die stellvertretende Abteilungsleiterin Yvonne Braun und die Veranstaltungskoordinatorin Natascha Ball haben die SPORTHEILBRONN-Redaktion ins Sportbad AQUAtoll eingeladen, um uns Einblicke in die „neue“ <a href="https://sun-schwimmen.de/" target="_blank" rel="noopener">Schwimmabteilung</a> der Sport-Union, ihre Ausrichtung und ihre Pläne zu geben.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Leistungsschwimmer der Sport-Union Neckarsulm beim SUN-RISE Meeting im Februar 2025. Foto: SUN Schwimmen</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Der Neuanfang – zwischen Krise und Aufbruch</h3>
<p>„Es war fünf vor zwölf“, erinnert sich die stellvertretende Abteilungsleiterin Yvonne Braun. Als im April 2023 der Hauptsponsor seinen sofortigen Rückzug ankündigte und deshalb das Profiteam und der drumherum konstruierte Trainerstab auseinanderbrachen, stand der Verein plötzlich ohne funktionierende Struktur da. „Wir hatten wirklich Trümmer vor uns liegen und wussten erstmal nicht, wie es weitergehen sollte. Da haben wir Eltern beschlossen, dass wir das Zepter selbst in die Hand nehmen müssen, damit unsere Kinder weiter schwimmen können.“</p>
<p>Gesagt, getan: Eine kleine Gruppe rund um die jetzige Abteilungsleitung übernahm Verantwortung. „Wir wollten nicht nur meckern, sondern auch mitgestalten“, sagt Yvonne Braun, deren Tochter Enya Teil des heutigen Leistungsschwimmteams ist. Dabei ging es nicht um Macht oder Prestige – sondern um die Kinder. „Uns war klar: Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir die Basis, auf die sich die gesamte Schwimmabteilung stützt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neue Strukturen, neue Energie</h3>
<p>Das neue Führungsteam setzte auf ein modernes Rollenmodell. Statt der klassischen Doppelspitze übernahmen mehrere Eltern gezielt Aufgaben – neben den beiden Abteilungsleitern und einem sportlichen Leiter gibt es einen Finanzwart, eine Veranstaltungskoordinatorin, eine Pressewartin, sowie einen Verantwortlichen für die Technik. Dazu kommen drei Beisitzer, welche die Abteilungsleitung in verschiedenen Bereichen unterstützen. „Diese Aufteilung war das Beste, was wir machen konnten. Jeder bringt sich dort ein, wo er seine Stärken sieht“, erklärt Veranstaltungskoordinatorin Natascha Ball. „Meine Kinder schwimmen schon lange bei der Sport-Union, und für mich war von Anfang an klar, dass ich mich einbringen will. Es hat sich recht schnell eine Gruppe gebildet, die gesagt hat, jetzt machen wir das einfach – strukturiert, effizient und mit Leidenschaft“, so die Mutter der Leistungsschwimmer Lisa und Felix.</p>
<p>Die Wirkung zeigte sich sofort: Der Instagram-Kanal lebte wieder auf, neue Kooperationen wurden gestartet, man rief zwei jährliche Wettkämpfe ins Leben und die Kinder und Vereinsmitglieder haben wieder das Gefühl, Teil von etwas zu sein.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sind mit Begeisterung dabei, die Schwimmabteilung in die Zukunft zu führen: Natascha Ball, Uwe Schuster und Yvonne Braun (v. links). Foto: SPORTHEILBRONN</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Zurück zur Basis – und mit Perspektive nach oben</h3>
<p>Auch wenn in Neckarsulm schon Olympiateilnehmer trainiert haben, betont die neue Führung vor allem eines – den Breitensport. „Wir wollen keine parallelen Welten mehr, keine Profis auf der einen Seite und den Nachwuchs, der sich abgehängt fühlt, auf der anderen“, sagt Abteilungsleiter Uwe Schuster, der das Amt schon lange Jahre innehat und auch beim Neustart wieder die Verantwortung übernahm. Die Freizeit- und Breitensportgruppen haben nun bis zu dreimal wöchentlich die Chance, im Sportbad zu schwimmen sowie bei Wettkämpfen teilzunehmen.</p>
<p>Trotzdem bleibt der Leistungsgedanke präsent. Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche bietet der Verein für das neue TopTeam aus dem eigenen Nachwuchs an, unterstützt von einem engagierten Trainerstab. „Wir haben sogar ehemalige Leistungsschwimmer, die jetzt als Assistenztrainer zurückkommen – das ist ein echtes Pfund“, freut sich Uwe Schuster.</p>
<p>Neben dem TopTeam gibt es auf Leistungssportebene auch das Perspektivteam sowie ein Nachwuchsteam, das die Schleuse zwischen Breiten- und Leistungssport bildet. Insgesamt hat die Schwimmabteilung neun Gruppen mit über 130 Athleten im Breiten- und Leistungssport. Dazu verbringen zehn Trainer bis zu 85 Stunden die Woche am Beckenrand, egal ob bei den Top-Talenten, den Freizeitschwimmern oder bei den Schwimmkursen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wir holen die Kinder dort ab, wo sie stehen. Manche wollen dreimal die Woche trainieren, andere einmal – beides ist okay und beides wird ermöglicht“, sagt der Abteilungsleiter. „Wir verlieren niemanden aus dem Blick und bringen jedes Kind in der richtigen Gruppe unter.“ Und wenn doch mal ein Ausnahmetalent aus den eigenen Reihen kommt, wird dieses vom kompletten Verein unterstützt.</p>
<p>Der Nachwuchs in Neckarsulm hat zuletzt schon wieder gewaltig aufhorchen lassen – bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war die SUN mit 13 teilnehmenden Athleten der zweitgrößte Verein aus Baden-Württemberg. Und auch bei den Landesmeisterschaften zeigten besonders die Jahrgänge 2006 bis 2014 herausragende Leistungen und schwammen etliche Bestzeiten, die mit vielen Medaillen gekrönt wurden.</p>
<h3> </h3>
<h3>Ein Verein, viele Wege – und ein Ziel</h3>
<p>Neben dem Freizeit-, Breiten- und Leistungssportbereich bietet die Schwimmabteilung der Sportunion Neckarsulm auch klassische Schwimmkurse an und führt zahlreiche Schulkooperationen. „Wir arbeiten eigentlich mit allen Schulen in Neckarsulm zusammen, sowie noch mit ein paar weiteren aus der direkten Umgebung. Die Kooperation umfasst sowohl den regulären Schwimmunterricht als auch außerschulische Schwimmangebote. Und wenn jemand Potenzial zeigt, können wir ihn in einer unserer Vereinsgruppen aufnehmen“, so Uwe Schuster. Doch durch das Programm hat der Verein auch gemerkt, wie viele Schüler noch immer nicht richtig schwimmen können. „Das war schockierend zu sehen. Und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir diese Kooperationen anbieten, da Schwimmen einfach eine überlebenswichtige Fähigkeit ist und wir durch dieses Angebot viele Kinder erreichen“, betont Yvonne Braun die hohe Bedeutung des Programms.</p>
<p>Mit dem Ausbau des Breitensports, der Förderung des Leistungssports sowie zahlreichen Schwimmkurs-Angeboten baut sich der Verein eine gute Basis auf – mit einem Ziel: nachhaltiger Erfolg.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Wettkampf als Lebensader</h3>
<p>Ein zentraler Bestandteil des Neustarts war die Rückkehr zur Ausrichtung eigener Wettkämpfe. Mit dem „SUN-RISE Meeting“ zum Jahresanfang und der „SUN-SWIM Trophy“ am 24. und 25. Mai etablierte die Abteilung zwei Highlights im regionalen Schwimmkalender. „Wir haben ein tolles Bad, wir haben das Know-how – warum sollten wir das nicht nutzen?“, so Natascha Ball, die als Veranstaltungskoordinatorin federführend für die Organisation und Umsetzung der Wettkämpfe verantwortlich ist. „In den letzten Jahren, als der Fokus komplett auf dem Profiteam lag, sah man in der Abteilung nicht die Notwendigkeit, eigene Wettkämpfe auszurichten. Das war sehr schade. Das hat den Kindern und dem Verein sowohl sportliche als auch finanzielle Möglichkeiten genommen. Die Wiedereinführung von Wettkämpfen im AQUAtoll Sportbad war deshalb eine der ersten Maßnahmen, die wir umsetzten wollten, auch weil wir dadurch eine stabile finanzielle Basis aufbauen können“, ergänzt Yvonne Braun.</p>
<p>Doch der Aufwand ist enorm: „Wir brauchen bis zu 30 Kampfrichter pro Wettkampfabschnitt, das heißt 60 Kampfrichter am Tag. Dazu gibt es natürlich zahlreiche Verpflegungsstände und es werden sehr viele Helfer benötigt – ob für den Auf- und Abbau der umfangreichen Wettkampftechnik, die Bewirtung oder nur zum Kuchenbacken und Obstschnippeln. Das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, erzählt Natascha Ball. Doch der Rückhalt ist da. „Wir waren bei unseren beiden Events fast 1.000 Menschen in der Schwimmhalle – Teilnehmer, Trainer, Zuschauer und Unterstützer. Das war wirklich der Wahnsinn und hat uns auch gezeigt, dass wir gute Arbeit machen und unsere Ideen angenommen werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Inklusion leben mit den Special Olympics</h3>
<p>Das größte Event kommt jedoch erst noch auf die Sport-Union zu – die Special Olympics Landesspiele, die vom 9. bis 12. Juli in Heilbronn und Neckarsulm stattfinden werden. „Wir werden hier im AQUAtoll die Schwimmwettkämpfe ausrichten. Das ist ein enormer Aufwand, da man natürlich bei dieser Art Wettkämpfe viel mehr Anforderungen erfüllen muss. Wir werden dort mit bis zu 100 Leuten an vier Tagen im Einsatz sein, von denen viele Urlaub nehmen müssen, das aber gerne machen. Denn jeder freut sich darauf und wir sind stolz, dieses Event ausrichten zu dürfen,“ berichtet Yvonne Braun. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Der dritte Platz der „SUN-Haie“ beim kindgerechten Wettkampf zeigt: die Nachwuchsarbeit der Schwimmabteilung trägt wieder Früchte. Foto: SUN Schwimmen</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch die Unified-Schwimmwettbewerbe treffen auf große Begeisterung unter den SUN-Schwimmern. „Unsere Kids sind schon richtig aufgeregt und freuen sich total auf die Wettkämpfe, bei denen sie als Volunteers helfen werden. Ein paar von ihnen werden auch als Teil der Unified-Staffeln, bei denen Menschen mit und ohne geistige Behinderung ein Team bilden, selbst im Becken sein“, erzählt die stellvertretende Abteilungsleiterin freudig. Für die Schwimmwettbewerbe sind schon über 140 Athleten angemeldet – eine logistische und organisatorische Mammutaufgabe – und doch ein Projekt, das für die Abteilung mehr als nur Sport ist. „Das ist ein Statement. Wir leben hier die Gemeinschaft und haben sie nicht nur auf dem Papier stehen.“</p>
<h3> </h3>
<h3>Blick nach vorn – und viel Rückenwind</h3>
<p>„Mit der Stadt Neckarsulm und dem AQUAtoll konnten wir inzwischen wieder eine sehr gute Partnerschaft auf Augenhöhe aufbauen. Das war nicht immer so“, sagt Abteilungsleiter Uwe Schuster.<br />Auch intern ist der Wandel greifbar. „Wir arbeiten mit festen Rollen, klaren Zuständigkeiten, halten regelmäßige Meetings ab. Das macht uns handlungsfähig – auch wenn’s mal stressig wird. Was wir in einem Jahr auf die Beine gestellt haben, ist krass“, so Yvonne Braun. „Und das Wichtigste: Unsere Kinder tragen ihre SUN-Mützen wieder mit Stolz.“</p></div>
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		<title>Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-reha-schulterverletzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[TG Böckingen]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Mit 14 Jahren hatte <a href="https://www.instagram.com/daniel.woerz/" target="_blank" rel="noopener">Daniel Wörz</a> einst sein Elternhaus verlassen, um sich in Berlin sportlich optimal weiterentwickeln zu können. Mit Erfolg, denn 2018 gewann der Turner der TG Böckingen bei der Junioren-Europameisterschaft im schottischen Glasgow die<a href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-aus-dem-tal-der-traenen-zur-bronzemedaille-bei-der-junioren-em/"> Bronzemedaille</a>. Doch danach begann für den heute 24-Jährigen eine lange Leidenszeit mit immer wieder neuen, langwierigen Verletzungen, darunter eine schwere Schulterverletzung. Doch Daniel Wörz kämpfte sich jeweils wieder an die deutsche Spitze heran, brachte seine Handgelenksprobleme, Sehnenentzündungen und einen Bandscheibenvorfall hinter sich. Bei der WM-Qualifikation im September 2023 in Heidelberg gab er sein Comeback, belegte Platz sieben im Mehrkampf und wurde am Barren gar Zweiter hinter dem späteren Weltmeister Lukas Dauser. Doch dann wurde es wieder ruhig um den sympathischen Neckargartacher. Grund genug für uns, um mal nachzufragen, wie es ihm aktuell geht&#8230;</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel Wörz am Rande seines letzten Wettkampfs 2023 in Heidelberg. Fotos: Thomas Kircher (2)</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Daniel, in Heilbronn bekommt man irgendwie gar nichts mehr davon mit, wie es dir in Berlin geht. Wie ist die Lage gerade bei dir?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich befinde mich momentan in einem sehr langwierigen Reha-Prozess nach einer schweren Schulterverletzung. In letzter Zeit war es sehr ruhig um mich, da ich jetzt über ein Jahr keinen Wettkampf mehr bestritten habe. Mein letzter Wettkampf war 2023 die WM-Qualifikation in Heidelberg. Ich bin vollständig in der Reha und mache ganz leichtes Training, aber ohne meine verletzte Schulter wirklich belasten zu können. Gerade bin ich ein Mix aus müde und frustriert – es ist eine schwierige Situation für mich und ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis ich wieder gesund bin. Ich bin aber überzeugt, dass ich es schaffen werde und erfolgreich zum Turnsport zurückkehren kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Direkt nach der Schulter-OP Anfang 2024. Foto: privat</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Kannst du uns etwas über die Verletzung erzählen und was genau bei dir operiert wurde?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich bin vor einem Jahr vom Reck gestürzt und habe mir die hintere Schultergelenkskapsel gerissen. Zudem wurde das Labrum, also die Schulterlippe, stark beschädigt. Die Ärzte mussten das Ganze mit drei Metallankern rekonstruieren und die Kapsel wieder nähen. Es ist eine sehr komplizierte Schulterverletzung, die nicht oft vorkommt. Die Ärzte haben mir gesagt, dass sie bisher kaum Erfahrung mit solchen Fällen hatten, weshalb es auch gewisse Unsicherheiten über den Heilungsverlauf gibt.</p>
<h4>Wie sind deine bisherigen Reha-Erfahrungen und wie erlebst du die Zeit während des Heilungsprozesses?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Um ehrlich zu sein, war die gesamte Reha bisher eine der härtesten Herausforderungen meines Lebens. Ich hatte zuvor mit einer Bandscheibenverletzung zu kämpfen, die mich auch schon lange aus dem Wettkampfgeschehen rausgehalten hat. Jetzt, nach meiner Schulter-OP, hat sich aber alles um ein Vielfaches komplizierter gestaltet. Die Reha ist sehr lang und zermürbend, und ich musste und muss noch lernen, Geduld zu haben.</p>
<h4>Einer der schwierigsten Aspekte deiner Schulterverletzung ist der Verlust deines Platzes im Perspektivkader. Wie gehst du damit um?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Das hatte einen großen Einfluss auf mich und meine Motivation. Es war nicht nur ein Rückschlag in meiner sportlichen Laufbahn, sondern auch ein totaler Einschnitt in mein Leben als Athlet. Ich habe mich immer als Teil der Mannschaft gesehen und plötzlich war ich in einer ganz anderen Position – besonders finanziell. Dort werde ich nun wieder von meinen Eltern unterstützt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du hast von Geduld gesprochen, aber wie geht es dir emotional mit diesen Rückschlägen? Gab es Momente, in denen du ans Aufhören gedacht hast?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, das war ein ständiger Begleiter in den letzten Monaten, besonders zuletzt im Dezember. Das war ein harter Monat für mich. Ich ging in die Halle und sah zu, wie meine Trainingspartner arbeiten, während ich nur auf der Seite stehen konnte. Der Gedanke, mit dem Leistungssport aufzuhören, kam tatsächlich auf, auch weil ich für einen kurzen Moment nicht wusste, ob ich mit dem Leistungssport überhaupt weitermachen kann. Aber je länger ich in dieser Situation war, desto mehr reifte der Entschluss, nicht aufzugeben. Ich habe so hart für diesen Sport gearbeitet, und es wäre schade, all das jetzt hinzuschmeißen. Es ist also ein ständiger Kampf, aber ich möchte es mir und meiner Familie beweisen, dass ich zurückkommen kann.</p>
<h4>Wie siehst du deine Zukunft im Sport? Hast du dir auch schon Gedanken gemacht, was du nach deiner sportlichen Karriere machen möchtest?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich möchte gerne Sportmanagement studieren und auch nach meiner Turnkarriere sportlich aktiv bleiben. Ich kann mir auch das Trainerdasein vorstellen, dann aber nur auf Vereins- oder Jugendebene. Konkrete Pläne habe ich aber noch nicht gemacht. Natürlich hoffe ich, dass ich in der Lage sein werde, ein Comeback zu feiern. Trotzdem ist es natürlich wichtig einen Backup-Plan zu haben und auch langfristig über meine Zukunft nachzudenken.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gerade herrscht im Turnsport viel Tumult und vor allem der Druck, Leistung bringen zu müssen, steht immer wieder im Vordergrund. Wie siehst du die Situation?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Das Thema Druck im Leistungssport ist fraglos sehr relevant. Man sieht ja, wie sich immer mehr Athleten öffnen und ihre Erfahrungen teilen, was für viele von uns eine enorme Erleichterung sein kann. Es gibt einen massiven Druck, Leistungen zu bringen oder so schnell wie möglich verletzungsfrei zu werden. Gleichzeitig wird aber oft zu wenig geschaut, wie es den Athleten tatsächlich geht. Wir sind Menschen, keine Maschinen, und ich hoffe sehr, dass sich das Bewusstsein und die Unterstützung für die mentale Gesundheit im Sport weiter verbessern wird.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was kannst du den jüngeren Athleten raten, die ähnliche Erfahrungen mit Verletzungen oder Rückschlägen machen?</h4>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Dass sie nie aufgeben sollten. Es gibt immer Hoffnung, dass man wieder zurückkommt und noch mehr Erfolg haben kann. Ich würde auch sagen, dass sie sich zuerst um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden kümmern sollen und nicht zu sehr auf andere hören oder sich zu viel Druck machen lassen. Es ist wichtig, dass sie lernen, mit Frustrationen und Enttäuschungen umzugehen und dass sie sich nicht allein fühlen. Aus jedem Rückschlag nimmt man Erfahrungen mit, die man für den Rest des Lebens nutzen kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel Wörz von der TG Böckingen an einem seiner Paradegeräte &#8211; dem Barren, noch vor seiner schweren Schulterverletzung.</em></p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-reha-schulterverletzung/">Daniel Wörz: Reha nach schwerer Schulterverletzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-druck-fehler-existenzangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-druck-fehler-existenzangst/">Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Was kommt auf junge Sportlerinnen und Sportler und ihre Familien zu, wenn sie plötzlich im Rampenlicht stehen?“ Diese Frage wollten wir in einer abendlichen Onlinerunde klären, zu der wir Persönlichkeiten aus dem aktiven Sport sowie Wegbegleiter aus verschiedenen Bereichen drumherum eingeladen haben. Herausgekommen ist eine über zweistündige Diskussion, in der es um unterschiedlich gewichtete Sportarten, die oft unzureichende Sportförderung, Drucksituationen im Spitzensport, aber auch Existenzängste von jungen Athletinnen und Athleten ging. <a href="https://sport-s.de/jana-spegel-in-nur-vier-jahren-von-der-schul-ag-zu-den-paralympics/" target="_blank" rel="noopener">Jana Spegel</a> (21, Rollstuhl-Tischtennis, TT Frickenhausen), <a href="https://sport-s.de/melanie-boehm-neustart-in-texas-statt-karriereende/" target="_blank" rel="noopener">Melanie Böhm</a> (24, Leichtathletik, VfL Sindelfingen), <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/" target="_blank" rel="noopener">Milan Hosseini</a> (23, Turnen, TG Böckingen) und die am Olympiastützpunkt Stuttgart trainierenden <a href="https://sport-s.de/rosina-schneider-huerden-shootingstar-eliteschuelerin/" target="_blank" rel="noopener">Rosina Schneider</a> (20, Leichtathletik, TV Sulz am Neckar) und <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-mit-anlauf-zu-den-olympischen-spielen/" target="_blank" rel="noopener">Laura Raquel Müller</a> (20, Leichtathletik, TSG Öhringen) berichteten dabei aus dem aktiven Sport. Mentorin und Mentaltrainerin <a href="https://sport-s.de/lena-backhaus-geschaeftsfuehrerin-der-sg-bbm-frauen/" target="_blank" rel="noopener">Lena Backhaus</a> (München), die Sportler-Eltern <a href="https://sport-s.de/spitzensport-elternabend-man-macht-es-von-ganzem-herzen/" target="_blank" rel="noopener">Brigitta und Harro Siegemund</a> (Metzingen), Fußball-Spielerberater <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/hakan-aslan-topsportgroup-der-spielerberater-als-mentor/" target="_blank" rel="noopener">Hakan Aslan</a> (Neckarsulm) und die Sportjournalistin und ehemalige Leichtathletin <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/" target="_blank" rel="noopener">Denise Krebs</a> (Leipzig) erzählten von ihren Erfahrungen. Einen Teil dieses spannenden Austauschs geben wir hier für unsere Leserinnen und Leser wieder.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Rosina Schneider</h5>
<p>Hürdenläuferin, U20-Europameisterin, Deutsche Meisterin, EM-Teilnehmerin 2024</p>
<p><em>„Wenn du keine Leistung bringst, fliegst du aus dem Kader und erhältst keine Sporthilfe-Förderung mehr. Bei mir im Sprint können ein paar Tausendstel Sekunden über die ganze Karriere entscheiden.“</em></p>
<p>Foto: Stefan Mayer</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Psychischer Druck in allen Facetten</h4>
<p>„Die ersten neun Monate 2024 stand ich eigentlich nur unter Strom“, berichtet Weitspringerin <strong>Laura Raquel Müller</strong>. „Ich bin im Januar in der Halle 6,81m gesprungen und habe damit kurzzeitig die Weltrangliste angeführt. Ab da wurde ich bei jedem Wettkampf als diejenige angekündigt, die in die Weltspitze gesprungen ist. Die Leute wollten die 6,81 nochmal sehen und der Druck war deshalb noch größer. Mit den 6,81m war ich aber auch mitten im Rennen um die drei Olympia-Startplätze angekommen. Malaika Mihambo und Mikaelle Assani waren schon safe qualifiziert, also lief es auf einen mehr als ein Vierteljahr dauernden Zweikampf zwischen Maryse Luzolo und mir hinaus. Das war ein Kreislauf, aus dem es kein Entkommen mehr gab. Wir sind quer durch Europa gereist, um bei Wettkämpfen Punkte für die Rangliste zu sammeln. Nach jedem Wettkampf wurde neu gerechnet. Ausschlaggebend war letztlich die DM in Braunschweig. Ich wusste im Vorfeld, wenn Maryse weiter als 6,60m springt, ist sie dabei. Bei meinem zweiten Versuch bin ich schwer gestürzt. Zwar bin ich mit Schmerzen und dick bandagiertem Knie nochmal gesprungen, bin aber ausgeschieden. So musste ich mit ansehen, wie Maryse Deutsche Meisterin wurde. Ich kann nicht beschreiben, was für ein immenser Druck das war. Ich saß verzweifelt und heulend auf der Tribüne, als plötzlich der Bundestrainer zu mir kam und mir eröffnete, dass er dennoch mich nach Paris mitnimmt, weil Maryse die 6,60m nicht geschafft hatte.“</p>
<p>Komplett ins kalte Wasser geworfen wurde dagegen<strong> Rosina Schneider</strong> mit ihrer Nominierung zur Europameisterschaft in Rom. „Ich war eigentlich schon raus aus der Quali und saß daheim auf dem Sofa, als der Anruf kam. Eine Französin hatte zurückgezogen, weshalb ich nachgerückt und am nächsten Tag nach Rom geflogen bin. So war ich beim größten Leichtathletik-Event in Europa dabei, ohne mich mental darauf vorbereiten zu können. Das war herausfordernd“, erzählt die 20-jährige Hürdensprinterin. „Es war toll, dass ich diese Erfahrung machen durfte, es ist aber auch viel auf mich eingestürmt, was ich erst viel später zuhause verarbeiten konnte.“</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Laura Raquel Müller</h5>
<p>Weitspringerin, Dritte U20-EM, Teilnehmerin EM + Olympische Spiele 2024</p>
<p><em>„Ich wurde bei den Wettkämpfen als die angekündigt, die mit 6,81m in die Weltspitze gesprungen ist. Die Leute wollten die 6,81 nochmal sehen, alles darunter war enttäuschend. Der Druck war jedes Mal groß.“</em></p>
<p>Foto: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Eilzug-Tempo verlief die bisherige sportliche Karriere von <strong>Jana Spegel</strong>: Innerhalb von vier Jahren ging es von der Schul-AG über die Weltmeisterschaft 2022 und die EM 2023 zu den Paralympics nach Paris. „Das war schon eine Größenordnung, bei den Paralympics plötzlich vor 7.000 Zuschauern zu spielen“, sagt die 21-jährige Rollstuhl-Tischtennisspielerin mit viel Respekt. „Ich hatte auch erst recht knapp erfahren, dass ich tatsächlich in Paris dabei bin – insofern hatte ich bei der Vorbereitung auch nicht wirklich einen Plan. Da war es gut, dass wir einige erfahrene Sportlerinnen im Team hatten, die mich in etwa darauf vorbereiten konnten, was mich erwartet. Wenn man dann tatsächlich dort ankommt, ist es aber dennoch überwältigend. Ich hatte in Paris in jedem Fall eine schöne Zeit mit vielen neuen Eindrücken.“</p>
<p><strong>Milan Hosseini</strong> hat bereits eine gute Vorstellung, was auf ihn bei künftigen Großevents im Turnen zukommt. „Bei den großen Wettkämpfen besteht das Team aus fünf Turnern plus einem Ersatzmann. Ich war sowohl bei der WM 2022 als auch bei Olympia 2024 als Ersatz dabei und konnte mir alles in Ruhe anschauen. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass ich dort auch mal turnen darf“, so der 23-Jährige, der mit 14 Jahren von Heilbronn ans Sportinternat nach Berlin umzog und bei seiner ersten EM-Teilnahme 2023 gleich die Bronzemedaille am Boden gewann.</p>
<p><strong>Melanie Böhm</strong> blieben die großen Events bisher verwehrt. „Ich bin das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich zu viel Druck macht“, schüttelt die 24-Jährige den Kopf (siehe eigener Bericht auf Seite 10). „Ich war 2021 bei der U23-EM dabei und bin bei der DM im gleichen Jahr die B-Norm für die Europameisterschaft in Rom gelaufen. Diese Zeit hätte ich 2024 nochmal bestätigen müssen, habe es aber leider nicht geschafft. Mein großes Ziel von der EM-Teilnahme war zum Greifen nahe, ich bin aber leider unter dem Druck zusammengebrochen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Milan Hosseini</h5>
<p>Gerätturner, Deutscher Meister + EM-Dritter Boden, Ersatzturner Olympische Spiele 2024</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Brigitta und Harro Siegemund</h5>
<p>Eltern von Tennisspielerin Laura Siegemund</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Von enormem psychischem Druck berichten auch <strong>Brigitta und Harro Siegemund</strong>, deren Tochter Laura schon als Zwölfjährige als „die neue Steffi Graf“ betitelt worden war. „Wir waren eine normale sportliche Familie und hatten mit Spitzensport noch keine Berührungspunkte. Lauras Talent war ersichtlich und sie war hoch motiviert, aber wir wussten nicht, wie man am besten vorgeht, um ihr die optimale Förderung zukommen zu lassen. Wir mussten fast alles allein stemmen und haben uns bei vielen Dingen auf den Rat von Fachleuten verlassen, was sich im Nachhinein nicht nur einmal als Fehler erwiesen hat. Als wir dann die Dinge zum Teil in die eigene Hand genommen haben, wurde uns vorgeworfen, dass wir uns zu sehr einmischen – da waren wir dann plötzlich die überehrgeizigen Eltern“, erinnert sich Harro Siegemund, und seine Frau Brigitta ergänzt: „Uns wurde unter anderem von einem Bundestrainer empfohlen, dass Laura die Mittlere Reife machen und sich dann voll auf den Sport konzentrieren soll. Sie hat dann dennoch ihr Abi gemacht, Psychologie studiert und es trotzdem in die Weltspitze geschafft.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Finanzieller Drahtseilakt</h4>
<p><strong>Brigitta Siegemund</strong> hatte ihren Job aufgegeben, um ihre Teenager-Tochter zu Turnieren zu begleiten und sie bei organisatorischen Dingen zu unterstützen. „Irgendwann konnten wir das finanziell aber nicht mehr stemmen mit der Fliegerei, also bin ich wieder daheimgeblieben und habe von zuhause versucht, sie so gut wie möglich zu unterstützen“, erzählt sie. Eine der Folgen: Mit 20 Jahren hängte Laura den Schläger erstmal an den Nagel und widmete sich ihrem Studium. Gut für das deutsche Tennis, dass die momentan 82. der Weltrangliste und damit mit 36 Jahren beste deutsche Spielerin den Spaß am Tennis später wiedergefunden hat.</p>
<p>Für Kopfschütteln bei den Leichtathletinnen sorgt Brigitta Siegemund mit der Mutmaßung, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband für die jungen Sportlerinnen und Sportler Reisen und Trainingslager bezahlt.</p>
<p>„Das ist leider überhaupt nicht so“, entgegnet <strong>Denise Krebs</strong>. „Der DLV zahlt je nach Kaderzugehörigkeit einen Zuschuss, der mal für einen Flug oder ein Trainingslager reicht. „Ich war Läuferin und wir waren immer gut ein halbes Jahr in verschiedenen Trainingslagern. Da wurde hier mal ein Flug und da mal der Physio übernommen. Um alles andere musste ich mich aber selbst kümmern. Ohne einen starken Verein oder den einen oder anderen Sponsor im Rücken ist die Leichtathletik auf Spitzenniveau ein finanzieller Drahtseilakt.“</p>
<p><strong>Laura Raquel Müller</strong> berichtet, dass bei den größeren Meetings zwar die Athleten vom Veranstalter Anreise, Hotel und Physios bezahlt bekommen („je nachdem, wie sehr sie dich dabei haben wollen“), die Trainer aber für alles selbst aufkommen müssen. „Und ich als junge Athletin brauche in jedem Fall einen Trainer an meiner Seite.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erstaunt zeigt sich <strong>Hakan Aslan</strong> von den Einblicken, die er durch die Erzählungen der anderen Teilnehmer bekommt. „Man sieht nach außen immer nur das Endprodukt und es ist für mich sehr interessant, das alles zu erfahren“, so der Fußball-Spielerberater. „Ich bin Fußballer durch und durch, aber wenn ich das jetzt höre, herrscht ein riesiges Ungleichgewicht, was die Finanzen angeht. Wenn man auf der einen Seite sieht, was im Fußball abläuft, und nun auf der anderen Seite hört, dass andere Sportarten schon darum kämpfen müssen, dass sie überhaupt ihr Training oder ihre Reisen finanzieren können, gibt es da eine Kluft, die unglaublich ist.“</p>
<p>Der 49-Jährige sieht sich eher als Mentor für die Familien denn als Berater: „Im Fußball treffen viele Interessen aufeinander, die man als Eltern eines jungen Sportlers erstmal einordnen muss. Dazu kommt schon von früher Jugend an ein oft hart geführter Konkurrenzkampf, bei dem man die Eltern oft einbremsen muss. Ungefähr acht von zehn Kindern spielen Fußball und pro Team können immer nur elf auf dem Platz stehen. Da geht außerhalb vom Spielfeld recht viel ab und es werden schon bei Spielen von elf-, zwölfjährigen Kindern Dinge reingerufen, die weit unter die Gürtellinie gehen. Ich versuche hier durch Gespräche mit Eltern, Spielern und Vereinen eine gesunde Balance herzustellen, denn am Ende geht es um die Kinder und darum, dass sie Spaß haben. Und da ist es auch wichtig, dass sie Fehler machen dürfen.“</p>
<p>Hakan Aslan richtet sich auch an die aktiven Sportlerinnen und Sportler der Gesprächsrunde: „Auch für euch gilt: Wenn ihr in eurem Sport Fehler macht, ist das völlig okay. Das gehört zum Prozess dazu.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Hakan Aslan</h5>
<p>Fußball-Spielerberater mit Schwerpunkt Jugendspieler, Mentor für Eltern und Spieler</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Melanie Böhm</h5>
<p>Hürdenläuferin, 3x Deutsche Meisterin 4x400m Staffel,<br />DM-Dritte 400m Hürden</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wenn Fehler, Verletzungen oder Tiefs die Existenz bedrohen</h4>
<p>Dass das Thema „Fehler machen“ in Einzelsportarten jedoch ganz andere Folgen haben kann als bei Teamsportarten, zeigen die Einwände auf seinen gut gemeinten Ratschlag. „Das klingt zwar in der Theorie gut, aber wenn du nur einen Einjahresvertrag im Verein hast und auch Leistung bringen musst, um deinen Platz bei der Bundeswehr zu behalten, können sich Fehler auf deinen Kaderstatus und damit auf die finanzielle Unterstützung durch die Sporthilfe auswirken – und plötzlich steht deine Existenz auf dem Spiel“, wirft <strong>Denise Krebs</strong> ein.</p>
<p>„Das ist genau das, was mir passiert ist“, stimmt <strong>Melanie Böhm</strong> zu. „Mein Fehler war, dass ich zu langsam gelaufen bin. Ich war 2024 langsamer als 2023, habe die Norm nicht erfüllt, bin aus dem Kader geflogen, habe die finanzielle Unterstützung verloren und stehe mit 24 Jahren als Studentin jetzt da und muss schauen, wie ich finanziell über die Runden komme.“</p>
<p>Auch bei <strong>Rosina Schneider</strong> schwelt der Gedanke an eventuelle Auswirkungen von Fehlern im Hintergrund. „Bei mir im Sprint können ein paar Tausendstel Sekunden über die Karriere entscheiden“, so die U20-Europameisterin über 100m Hürden. „Stolpere ich an einer Hürde und verpasse, überspitzt ausgedrückt, wegen einem Tausendstel die Norm, fliege ich aus dem Kader und bekomme für ein Jahr keine Sporthilfe. Wenn das dann in die Phase nach dem Abi fällt, stehen nicht wenige vielversprechende Sportlerinnen und Sportler vor der Entscheidung, ob sie sich für Sport oder Studium entscheiden. Du kannst zwar beides gleichzeitig angehen, musst aber Abstriche machen, denn sonst schaffst du es nicht.“</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Laura Raquel Müller</strong> berichtet von ihrer eineinhalbjährigen Verletzungszeit, während der sie keinen Wettkampf bestreiten konnte: „Ich konnte nur deshalb von zuhause aus- und nach Stuttgart zum Olympiastützpunkt umziehen, weil ich im Kader war und durch die Sporthilfe meine Miete zahlen konnte. Durch die Verletzung war ich dann aber drauf und dran rauszufliegen. Da drehen sich die Gedanken plötzlich nicht mehr darum, wie ich wieder gesund werde, sondern wo ich das Geld her bekomme, um dort bleiben zu können, wo ich bin. Da geht es dann wirklich um nichts anderes als die Existenz.“</p>
<p>Während die Weitspringerin rechtzeitig wieder gesund wurde, um im Kader zu bleiben, hatte eine Verletzung <strong>Milan Hosseini</strong> 2022 vorübergehend seinen Kaderplatz gekostet. „Ich war in den Abiturvorbereitungen und wurde an der Schulter operiert. Es gibt 15 Kaderplätze und wenn man ein Jahr ausfällt und noch nicht zu den Topleuten gehört, ist man eben raus. So ist es mir damals ergangen und ich war sehr froh, dass meine Eltern mich unterstützt und immer die richtigen Worte gefunden haben. Ich bin trotzdem weiter in die Halle gegangen, weil das Turnen mir einfach ultra viel Spaß macht.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Platzierungen allein sind im Parasport ausschlaggebend</h4>
<p>Sehr hart sind die Kaderkriterien im Parasport geregelt, wie <strong>Jana Spegel</strong> weiß. Die Rollstuhl-Tischtennisspielerin berichtet davon, dass allein die Platzierungen bei Weltmeisterschaften und Paralympics über die Kaderzugehörigkeit entscheiden. „Wenn du hier nicht unter den Top Acht landest, fliegst du raus. Und wenn du dann noch als die große Nachwuchshoffnung in einer Sportart giltst, in der die älteren Sportlerinnen und Sportler langsam aufhören und nur wenige andere junge Athleten nachkommen, lastet schon ein gewisser Druck auf dir – zumal das Geld, das der Verband erhält, wiederum von den gewonnenen Medaillen abhängig ist.“</p>
<p>Der Deutsche Behindertensportverband übernehme zwar mehr Kosten für seine Athleten als andere Sportarten, doch habe die 21-Jährige ein ganz anderes Problem, wie sie berichtet: Sie bekommt in Stuttgart offiziell keinen eigenen Trainer. „Ich hätte die Möglichkeit, am Bundesstützpunkt zu trainieren, aber dieser ist in Düsseldorf. Ich wohne in Stuttgart mit einer 24-Stunden-Assistenz in einer eigenen Wohnung, was mir die Möglichkeit gibt, parallel Leistungssport zu betreiben und zu studieren. Ein Umzug nach Düsseldorf wäre schlichtweg nicht machbar, weshalb ich, was das Training angeht, ein bisschen improvisieren muss“, zuckt Jana Spegel mit den Schultern. „Glücklicherweise habe ich durch den engagierten Landestrainer hier trotz allem doch sehr gute Trainingsbedingungen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Jana Spegel</h5>
<p>Rollstuhl-Tischtennis, Paralympics-Teilnehmerin 2024, WM-Dritte, EM-Zweite</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Vergleich mit dem Fußball</h4>
<p>Immer wieder fällt im Laufe der Diskussion der Vergleich zum Fußball, und <strong>Rosina Schneider</strong> trifft dabei den Nagel auf den Kopf: „Leider hat die Leichtathletik in Deutschland gegenüber dem Fußball nichts zu melden. Und doch muss ich mich fragen: Trainieren die jetzt mehr als ich oder vielleicht sogar weniger? Im Gegensatz zu den USA, wo ein gutes Gleichgewicht zwischen den Sportarten herrscht, sticht bei uns eine einzige Sportart heraus. Alle anderen gehen leider unter.“</p>
<p>Auch der leidenschaftliche Fußballer <strong>Hakan Aslan,</strong> der im Vorfeld nur wenig Einblick hinter die Kulissen von Einzelsportarten hatte, stimmt zu: „Ich bin empört und überrascht, dass der Sport in Deutschland so wenig gefördert wird und schäme mich gerade ein bisschen für den Fußball. Es ist doch ein Widerspruch in sich, dass es Förderungen nur gibt, wenn man Medaillen gewinnt. Das ist keine Förderung, sondern man unterstützt nur die Besten. Da wundere ich mich nicht mehr über den Abwärtstrend im Olympia-Medaillenspiegel.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Denise Krebs</h5>
<p>Ehem. Mittelstrecken-Läuferin, 11x Deutsche Meisterin,<br />Sportjournalistin beim MDR</p>
<p><em>„Es hat super lange gedauert, ehe ich erkannt habe, dass ich bei einer Olympia-Quali oder einer EM exakt die gleiche Aufgabe wie bei der DM habe. Erfahrungen wie diese würde ich gerne an jüngere Athleten weitergeben.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaltraining und der viel zitierte Plan B</h4>
<p>Aus dem Handball kommt <strong>Lena Backhaus</strong>, die zwei Jahre lang Geschäftsführerin bei den Frauen der SG BBM Bietigheim war, die Diskussion interessiert verfolgt und feststellt: „Die Gegebenheiten im Einzel- und Mannschaftssport lassen sich nicht eins zu eins vergleichen. Auch wenn wir in Bietigheim nur Vollprofis im Team hatten, waren von 16 Spielerinnen nur zwei oder drei ausschließlich auf den Sport fokussiert. Alle anderen hatten sich – ob mit Studium, Polizei oder Bundeswehr – einen Plan B zurechtgelegt, da im Frauenhandball einfach auch nicht so viel Geld zu verdienen ist, wie bei den Männern.“</p>
<p>Generell seien die Spielerinnen von Tag eins an unter extremem Druck gestanden, so die ausgebildete Mentaltrainerin, Steuerberaterin und Mentorin weiter. „Vor allem während Corona gab es nur Einjahresverträge. Da hat schon mit dem ersten Spiel der Kampf um einen Vertrag für das nächste Jahr begonnen. Hier war die Kommunikation mit den Spielerinnen sehr entscheidend. Jede Spielerin geht natürlich auch anders mit dem Druck um und benötigt unterschiedlichen Support“, erinnert sich Lena Backhaus.</p>
<h4>Karrierebegleitung durch Mentoren</h4>
<p>Manchmal tue es gut, einfach mal ein Gespräch mit Personen außerhalb der Sport-Bubble zu führen und sich andere Sichtweisen anzuhören: „Bei konkreten Anliegen würde ich immer empfehlen sich mit einem ‚Mental Coach‘ auszutauschen, da dieser eine neutrale Haltung hat und jeden Sportler bei seiner individuellen Entwicklung unterstützt, ohne dass eigene Interessen einfließen. Ein vertrauensvoller Mentor oder ein Vorbild kann ebenfalls inspirierend sein.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Lena Backhaus</h5>
<p>Ehem. Geschäftsführerin SG BBM Bietigheim, Mentaltrainerin und Steuerberaterin</p>
<p><em>„Manchmal tut es gut, einfach mal ein Gespräch mit Personen außerhalb der Sport-Bubble zu führen und sich andere Sichtweisen anzuhören. Man muss nicht alles allein schaffen.“</em></p>
<p>Foto: @juliaMelynk</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Während <strong>Lena Backhaus</strong> professionelles Mentoring im intensiven Austausch über längere Zeiträume für Sportler, Influencer und Einzelunternehmer anbietet, möchte <strong>Denise Krebs</strong> junge Athletinnen und Athleten vor allem von ihrem großen Erfahrungsschatz aus 16 Jahren Spitzensport partizipieren lassen. „Auch ich habe mich oft mit erfahreneren Sportlern zu Themen wie Leistungsdruck, Studium und Karriereende ausgetauscht“, so die 37-Jährige. „Es hat damals super lange gedauert, ehe ich erkannt habe, dass ich bei einer Olympia-Quali oder einer EM exakt die gleiche Aufgabe wie bei der Deutschen Meisterschaft habe und mir keinen extra Druck zu machen brauche. Erfahrungen wie diese würde ich gerne an jüngere Athleten weitergeben.“</p>
<p>Letztendlich sei es egal, welchen Weg die Sportler einschlagen, sagt Lena Backhaus abschließend: „Wichtig ist das Bewusstsein, dass es Möglichkeiten gibt, die einem gut tun können. Wie dieser Austausch heute.“</p>
<p>Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns tiefe Blicke weit hinter die Kulissen des Sports gewährt haben!</p></div>
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			</item>
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		<title>Athleten Deutschland e.V. &#8211; Vertretung der deutschen Spitzensportler</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/athleten-deutschland-spitzensportler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Athleten Deutschland e.V. &#8211; Vertretung der deutschen Spitzensportler</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In einer der Titelstorys dieser Ausgabe haben wir von Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Sportarten erfahren, mit welchen mentalen und finanziellen Widrigkeiten man oft klarkommen muss, wenn man in Deutschland Spitzensport betreibt. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben 2017 einige Spitzensportler um den ehemaligen Säbelfechter Max Hartung und Beachvolleyballspielerin Karla Borger den Verein <a href="https://athleten-deutschland.org/" target="_blank" rel="noopener">Athleten Deutschland</a> gegründet, der sich für die Interessen von Sportlerinnen und Sportlern einsetzt. In den letzten Monaten wurde Athleten Deutschland richtig „laut“, um im Zuge der Ausgestaltung des neuen Sportfördergesetzes eine Grundsicherung der Kaderathleten zu erreichen. Wir haben uns mit Athleten Deutschland-Präsidentin Karla Borger in ihrem „Wohnzimmer“ Olympiastützpunkt Stuttgart getroffen, um mehr über den Verein und seine Arbeit zu erfahren. Parallel zu ihrem Ehrenamt spielt die 36-jährige Wahl-Stuttgarterin, die an den Olympischen Spielen 2016 und 2021 teilnahm und ursprünglich aus dem Hallen-Volleyball kommt, Beachvolleyball und ist Hauptfeldwebel bei der Sportfördergruppe Todtnau der Bundeswehr.</strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Karla Borger ist Präsidentin des Athleten Deutschland e.V. Fotos: Iris Drobny</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Karla, hol unsere Leserinnen und Leser zum Einstieg doch bitte mal ab: Was genau ist Athleten Deutschland und wie seid ihr aufgestellt?</h4>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Kurz zusammengefasst ist Athleten Deutschland ein Verein, der sich für die Belange und Interessen der deutschen Kaderathleten einsetzt. Wir geben den Athletinnen und Athleten im Sportsystem eine Stimme, schützen ihre Rechte und fördern ihre Perspektive. Dabei stehen wir im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik, den Spitzensportverbänden, aber auch Förderern, Partnern oder der Wirtschaft. Bis zu unserer Gründung hat so ein Mitspracherecht nahezu gefehlt, Entscheidungen haben andere getroffen, obwohl es eigentlich um uns geht und unsere Bedarfe im Mittelpunkt stehen sollten. Seit 2017 konnten wir das zumindest in einigen Bereichen ändern und engagieren uns weiter für bessere Bedingungen. Eine unserer größten Errungenschaften ist die Einrichtung einer unabhängigen Anlaufstelle bei Gewalt und Missbrauch im Spitzensport. Unser ehrenamtlich arbeitendes Präsidium besteht aus sieben aktiven bzw. ehemaligen Spitzensportlern. Für die tägliche Arbeit ist die Geschäftsstelle in Berlin um die beiden Geschäftsführer Johannes Herber und Maximilian Klein zuständig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>In den Sozialen Medien ist an Athleten Deutschland kaum ein Vorbeikommen. Es geht vor allem um Existenzängste und eine soziale Absicherung der Athletinnen und Athleten&#8230;</h4>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Wir haben in den vergangenen Monaten unsere Frequenz in den sozialen Netzwerken erhöht und unsere gestiegene Reichweite genutzt, um auf diese Unverhältnismäßigkeit aufmerksam zu machen. Das Thema Absicherung beschäftigt uns schon seit Gründung von Athleten Deutschland. Vor allem Athletinnen und Athleten, die nicht in der Sportförderung bei Bundeswehr, Polizei oder Zoll sind, haben oft keinen Auffangschirm, ganz zu schweigen von Rentenansprüchen. Es geht dabei nicht nur um Einzel-, sondern oft auch um Teamsportler. Ein Beispiel: Wir kennen Fälle, in denen Verträge der Sportlerinnen und Sportler mit Saisonende ausgelaufen sind. Ohne Anstellungsverhältnis fehlte auch der Versicherungsschutz. Im Anschluss an die Spielzeit waren sie für ihre Nationalmannschaften im Einsatz – sportartübergreifend ist eine solche Nominierung nach wie vor eine unheimliche Ehre. Aber dann haben sie sich verletzt. Kaum ein Verein verpflichtet verletzte Protagonisten, die wiederum ohne Einkommen unter Druck stehen, schnell wieder zurückzukommen, um ihre Karriere nicht zu gefährden. Eine gefährliche Ausgangslage, die psychisch und physisch extreme Folgen haben kann. Athletinnen und Athleten sollen für Deutschland Medaillen holen, sind aber nicht versichert? Genauso ist es mit dem Mutterschutz. Während in anderen Branchen Regelungen längst Standard sind, sucht man im Spitzensport vergeblich danach. Wenn eine Sportlerin Mutter wird und sich um ihr Kind kümmert, ist das Risiko hoch, dass sie ohne Training ihren Kaderplatz und somit ihr Einkommen verliert. Das kann und darf nicht sein.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Karla Borger beim Training in ihrem „Wohnzimmer“ Olympiastützpunkt Stuttgart, wo sie seit 16 Jahren trainiert.</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Sind dies nun auch die Themen, die im neuen Sportfördergesetz verankert werden?</h5>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Vorweg: Das Sportfördergesetz wurde vom Kabinett beschlossen – und zwar genau an dem Tag, an dem das Aus der Ampel-Regierung folgte. Wir verfolgen die Entwicklungen natürlich ganz genau, aber der Entwurf des Sportfördergesetzes wird vor den Neuwahlen keine Mehrheit mehr finden. Selbstverständlich nutzen wir diese Phase für Gespräche mit Politik und Verbänden und tragen auch im Wahlkampf unsere Anliegen vor. Denn das historische Potenzial, die Spitzensportförderung des Bundes erstmalig gesetzlich zu verankern, ist ungebrochen. Ein erfolgreiches Sportfördergesetz 2.0, für das eine neue Regierung erneut Anlauf nehmen sollte, muss die zentralen Anliegen der Athletinnen und Athleten allerdings von Beginn an im nötigen und möglichen Umfang berücksichtigen. Der Gesetzesentwurf hatte Potenzial, aber er vernachlässigte die Hauptprotagonisten des Spitzensports: uns Athletinnen und Athleten. Daher hatten wir drei zentrale Forderungen an das Gesetz. Erstens: eine angemessene Absicherung, zu der eine monatliche finanzielle Förderung von mindestens 1.700 Euro ebenso gehört wie Mutter- und umfassender Versicherungsschutz, sowie Altersvorsorge. Davon sind wir noch ein gutes Stück weit entfernt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zweitens: Mitsprache in der geplanten unabhängigen Spitzensport-Agentur. Der Entwurf hat bis zuletzt keinen Platz für Athleten Deutschland im Stiftungsrat vorgesehen, dabei sollte man meinen, dass unsere Meinung und vor allem unsere Erfahrung helfen sollten, um den Sport sinnvoll zu stärken. Drittens: Fördergelder an Sportverbände müssen an Standards zum Schutz der Athletinnen und Athleten an ihrem Arbeitsplatz geknüpft werden. Im Sport herrscht ein enormes Abhängigkeitsverhältnis der Aktiven mit Blick auf das Verhältnis zu den Verbänden oder Trainerinnen und Trainern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Auslöser für das Sportfördergesetz war ja nicht zuletzt der Medaillenspiegel der Olympischen Spiele in Paris, in dem sich die Tendenz, dass Deutschland den Anschluss gegenüber anderen Ländern verliert, einmal mehr bestätigt hat. Wie schätzt die Athleten Deutschland-Präsidentin und Sportlerin Karla Borger die Lage im Vergleich mit anderen Nationen ein?</h4>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Der ständige Blick auf den Medaillenspiegel ist viel zu einseitig und zu wenig differenziert. Der Vergleich mit anderen Nationen, die teilweise mehr Athletinnen und Athleten zu Olympia schicken, hinkt. Es gibt Nationen, die nicht nur von der Fläche viel größer sind als Deutschland, ein anderes Sportsystem haben und immer wieder mit dem Thema Doping in Verbindung gebracht werden. Dazu fließen Finaleinzüge, vierte, fünfte oder sechste Plätze, die nicht selten eine Top-Leistung sein können, nicht mit ein. Müsste man den Medaillenspiegel nicht sinnvollerweise über den prozentualen Anteil auf die Anzahl der teilnehmenden Athletinnen und Athleten pro Nation herunterrechnen oder alle von den europäischen Ländern gewonnenen Medaillen mit denen der USA und China vergleichen?</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_52">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und da kommt dann unweigerlich wieder das Thema der Entlohnung der Olympioniken auf den Tisch. Ein italienischer Goldmedaillengewinner bekommt ein Preisgeld von über 150.000 Euro, einer aus Hongkong, Singapur oder Taiwan gar umgerechnet über 500.000 Euro. Dagegen überweist die Deutsche Sporthilfe einem Olympiasieger aus Deutschland gerade mal 20.000 Euro.</h4>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Eigentlich können wir froh sein, dass die Sporthilfe überhaupt etwas ausbezahlt, denn das müsste sie nicht machen. Sie ist eine private Institution, die sich durch Spendengelder, Sponsoren und andere Förderer finanziert. In manchen Bundesländern bekommt man für die Teilnahme an den Olympischen Spielen immerhin eine Prämie. Natürlich freuen sich Athletinnen und Athleten über das Geld. Aber wenn man überlegt, dass man zu diesem minimalen Kreis von vielleicht einem Prozent aller Sportlerinnen und Sportler weltweit gehört, die es zu den Spielen schaffen, dann ist das schon verdammt wenig. Ohne, dass ich alles schlechtreden möchte. Wenn jemand in einer Randsportart keinen Platz bei Bundeswehr, Polizei oder Zoll bekommt, können oft nur persönliche Sponsoren über die Runden helfen, damit der Sport überhaupt professionell ausgeübt werden kann. Deshalb ist es einfach so wichtig, dass wir die Grundsicherung bekommen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_85  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie kam es 2017 eigentlich zu deinem persönlichen Engagement bei Athleten Deutschland?</h4>
<p><strong>Karla Borger:</strong> Ich habe mir seit 2008 mein Leben in Stuttgart aufgebaut, nachdem ich hierher gewechselt bin, um für den MTV Stuttgart in der Volleyball-Bundesliga zu spielen. Im Zuge der Zentralisierung des Spitzensports nach den Olympischen Spielen 2016 wollte der Verband mich dazu zwingen, nach Hamburg umzuziehen, damit ich weiterhin für Deutschland spielen darf. Sie hatten mich einfach aus Turnieren gestrichen, weil ich der Aufforderung nicht gefolgt bin. Das war sowohl bei uns im Beachvolleyball als auch bei anderen Sportarten völlig sinnfrei – und einer der Auslöser, weshalb wir 2017 Athleten Deutschland gegründet haben. Als mein Vorgänger Max Hartung dann 2021 aus dem Vorstand ausgeschieden ist, hat er mich gefragt, ob ich mich aufstellen lassen möchte. Für mich war es irgendwie selbstverständlich, dass ich ja sage.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/athleten-deutschland-spitzensportler/">Athleten Deutschland e.V. &#8211; Vertretung der deutschen Spitzensportler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spitzensport-Stipendium: Sportförderung an den Hochschulen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-stipendium-sportfoerderung-an-den-hochschulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 12:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit 15 Jahren unterstützt das Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar aktive Leistungssportlerinnen und Leistungssportler während ihres Bachelor- oder Masterstudiums bzw. ihres Staatsexamens. Jetzt kommt das Spitzensport-Stipendium auch nach Heilbronn. Dank des Engagements der Dieter Schwarz Stiftung können sich ab sofort studierende Spitzensportlerinnen und -sportler der Heilbronner Hochschulen am Bildungscampus um finanzielle und organisatorische Unterstützung durch das Stipendium bewerben.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Strahlende Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung am Bildungscampus (von links): Prof. Boris Alexander Kühnle (Direktor DHBW CAS), Stipendiatin Lucia Schmitz (Eishockey), Stipendiat Serafin Schefold (Kunstradfahren), Prof. Nicole Graf (Rektorin DHBW Heilbronn), Klaus Greinert (Gründer Sportstipendium), Gregor Greinert, Silke Lohmiller (Geschäftsführerin für Bildung, Dieter Schwarz Stiftung), Prof. Oliver Lenzen (Rektor HHN), Daniel Gottschald (Geschäftsführer TUM Campus Heilbronn). </em></p>
<p><em>Fotos: SportstipendiumMRN</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Über 50 Prozent der deutschen Olympiateilnehmer 2024 studieren oder haben bereits ein Studium abgeschlossen. Die Doppelbelastung durch das gleichzeitige Studium während des Spitzensports bringt für die Athleten Herausforderungen wie längere Studiendauer, Noteneinbußen und geringere Berufserfahrung mit sich. Hauptgrund dafür ist der hohe Zeitaufwand, der für den Erfolg im nationalen und internationalen Spitzensport erforderlich ist und zu häufigen Abwesenheiten führt.</p>
<p>Um diese Doppelbelastung zu erleichtern, hat der ehemalige Olympiateilnehmer und Unternehmer Klaus Greinert gemeinsam mit seiner Familie das Sportstipendium bereits 2009 an der Uni Mannheim ins Leben gerufen. Die jüngste Weiterentwicklung des in Deutschland in dieser Form einzigartigen Förderprogramms wurde nun am 12. September 2024 am Heilbronner Bildungscampus bekannt gegeben: In einer symbolischen Unterzeichnung besiegelten die Heilbronner Hochschulen, die Dieter Schwarz Stiftung und das Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Förderung der Dualen Karriere aus Studium und Spitzensport.</p>
<p>Zukünftig erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch an den Heilbronner Hochschulen DHBW Heilbronn, DHBW CAS, Hochschule Heilbronn und TUM Campus Heilbronn individuelle organisatorische und finanzielle Unterstützung, etwa durch Tutorien zur Prüfungsvorbereitung und einen monatlichen finanziellen Zuschuss. Darüber hinaus steht ihnen während des Studiums der neue Spitzensportbeauftragte der Heilbronner Hochschulen als direkter Ansprechpartner für umfassende organisatorische Unterstützung zur Verfügung.</p>
<p>Die Repräsentanten der Heilbronner Hochschulen, Professorin Nicole Graf (Rektorin DHBW Heilbronn), Professor Boris Alexander Kühnle (Direktor DHBW CAS), Professor Oliver Lenzen (Rektor HHN) und Daniel Gottschald (Geschäftsführer TUM Campus Heilbronn) freuen sich sehr über die neuen Fördermöglichkeiten durch das Stipendium.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Jan Willner </em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Stipendium basiert auf der Kooperationsvereinbarung „Partnerhochschule des Spitzensports“, die seit 1999 zwischen dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, den regionalen Olympiastützpunkten und der jeweiligen Partnerhochschule besteht. Derzeit sind 117 Hochschulen in Deutschland Teil dieser Vereinbarung. Mit der Einführung des Stipendiums gehören nun auch alle Heilbronner Hochschulen dazu.</p>
<p>Ansprechpartner für den Spitzensport an den Heilbronner Hochschulen ist Jan Willner. Der 27-Jährige, der parallel noch in den letzten Zügen seines Sportmanagement-Masterstudiums steckt, wohnt in Bensheim und bringt jede Menge praktische Erfahrung im Spitzensport mit. So ist er seit 2020 Co-Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Gehörlosen sowie Bundesliga-Cheftrainer der weiblichen A-Jugend bei den Bensheim Flames.</p>
<p>Die ersten Heilbronner Bewerbungen und Erstgespräche haben inzwischen bereits stattgefunden, erste Sportlerinnen und Sportler werden organisatorisch unterstützt. Die Stipendium-Bewerbungsfrist läuft zunächst bis zum 15.01.2025. Kontakt zum Spitzensportbeauftragten der Heilbronner Hochschulen, Jan Willner: willner@spitzensport-stipendium.de</p></div>
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		<title>Spitzensport und Beruf: Sportler als Bereicherung für Unternehmen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-und-beruf-sportler-als-bereicherung-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Geld verdienen mit Spitzensport? Klar, das geht. Zumindest, wenn man sich für die richtige Mannschaftssportart entschieden hat. Was ist aber mit den vielen Sportlerinnen und Sportlern, die in Einzelsportarten zur Spitze gehören? Die jüngste Debatte über das Abschneiden der deutschen Leichtathleten bei den Weltmeisterschaften in Budapest zeigt uns wieder einmal, dass kaum ein Einzelsportler seinen Lebensunterhalt allein durch den Sport bestreiten kann. Vor einiger Zeit hatten wir uns mal mit Judo-Vizeweltmeisterin Katharina Menz über dieses Thema unterhalten, die uns von ihrem kulanten und verständigen Arbeitgeber vorschwärmte. Seither werden wir immer häufiger mit dem Fachkräftemangel auf der einen und den fehlenden Arbeitsstellen für Spitzensportler auf der anderen Seite konfrontiert. </strong></em></p>
<p><em><strong>Grund genug für uns, um Katharinas Arbeitgeber, dem Heinrich Kipp Werk in Sulz am Neckar, einen Besuch abzustatten. Mit Karl-Josef Rebmann, Mitglied der Kipp-Geschäftsleitung und verantwortlich für Personal und Organisation, sowie mit Katharina Menz und ihrem Kollegen Tim-Oliver Geßwein (Dritter der Trampolin-WM 2022 im Team) haben wir über die Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf diskutiert und dabei die Benefits für beide Seiten herausgearbeitet. Herausgekommen ist dieser Beitrag, mit dem wir andere Unternehmen gerne dazu ermutigen möchten, auf der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften auch die noch weitgehend unerschlossene Zielgruppe Spitzensportler in Betracht zu ziehen.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>„Sportler sind nie da. Sind gerade keine Wettkämpfe, müssen sie zum Training. Ist gerade kein Training, sind sie verletzt. Sie fehlen mehr, als sie bei der Arbeit sind. Wozu soll mein Unternehmen also Sportler einstellen?“</h4>
<p>Karl-Josef Rebmann schüttelt den Kopf, wenn er solche Aussagen hört. „Ich habe in den letzten 13 Jahren über 30 Spitzensportler beschäftigt und dabei ausschließlich sehr positive Erfahrungen gemacht“, sagt der Verantwortliche für Personal und Organisation beim Heinrich Kipp Werk. „Wenn man als Arbeitgeber so viel Flexibilität bietet, dass die Sportlerinnen und Sportler Training und Arbeit vereinbaren können, bekommt man unglaublich viel zurück. Was sie vor allem auszeichnet ist, dass sie extrem gut organisiert sind, ein super Zeitmanagement haben und sehr zielorientiert arbeiten. Das spürt man eins zu eins im Arbeitsalltag. Sie sind oftmals auch von der Persönlichkeit einfach reifer. Und ich habe vielfach die Erfahrung gemacht, dass ein Spitzensportler in Teilzeit mehr weggearbeitet bekommt, als jemand, der in Vollzeit arbeitet.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Karl-Josef Rebmann (3. von rechts), Katharina Menz und Tim-Oliver Geßwein im Gespräch mit den SPORTHEILBRONN-Redakteuren Lara Auchter und Ralf Scherlinzky.</em> Fotos: Heinrich Kipp Werk</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In Teilzeit sind sowohl Katharina Menz als auch Tim-Oliver Geßwein bei Kipp angestellt. „Ich arbeite als Management-Trainee 20 Stunden pro Woche im Bereich kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, berichtet die 33-jährige Backnangerin, die einen Bachelor-Abschluss in Mechatronik hat. „Ich habe meine festen Zeiten, zu denen ich im Betrieb bin, denn so wissen die Kollegen, wann sie mit mir planen können. Wenn ich aber weiß, dass etwas Dringendes anliegt, verschiebe ich auch mal ein Training und bleibe abends länger oder nehme den Laptop mit ins Trainingslager. Ich kriege von der Firma so viel, dass ich das unbedingt auch zurückgeben möchte.“</p>
<p>Mit einer ähnlichen Einstellung geht auch Tim-Oliver Geßwein zur Arbeit. Der 27-Jährige schloss 2022 sein Master-Studium in Maschinenbau ab und kam als Trainee zum Heinrich Kipp Werk. Schon nach kurzer Zeit wurde er übernommen und arbeitet beim Automobil-Zulieferer jetzt 28 Stunden pro Woche in der Vorentwicklung für die Bereiche Sonderausstattung, Laderaum, Aerodynamik und komplexe Frästeile. Acht Trainingseinheiten pro Woche absolviert der Waiblinger in der Sportschule Ruit in Ostfildern, an zwei Tagen pro Woche fährt er nach Sulz am Neckar. Die restliche Arbeitszeit verbringt er im Homeoffice. „Durch meinen Dienstwagen ist das Pendeln zwischen meinem Wohnort Ebersbach, der Sportschule Ruit und der Arbeit trotz der vielen Kilometer recht entspannt“, sagt er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spitzensport als Philosophie</h3>
<p>„Dazu muss man wissen, dass der Spitzensport fest in unserer Firmenphilosophie verankert ist“, erklärt Karl-Josef Rebmann. „Auch bei unserem Sommerfest für die Mitarbeiter und ihre Familien mit über 1.000 Besuchern stand der Sport im Mittelpunkt. Katharina machte eine Judo-Vorführung, Tim präsentierte den Trampolinsport und als Gast stand auch noch der ehemalige VfB-Fußballprofi Christian Gentner für Selfies und Autogramme zur Verfügung. Katharina geht auch immer mal wieder als Kipp-Mitarbeiterin in Schulen und übernimmt dort Sportstunden, und mit Tim und seinem Partner haben wir beim Tennisturnier in Horb zwischen Halbfinale und Finale eine Synchron-Trampolinshow organisiert. Wieso machen wir das alles? Nun, unsere Spitzensportler schaffen bei den Leuten Emotionen. Wenn der Sohn oder die Tochter strahlend mit einem gemeinsamen Bild mit Katharina und ihrer Olympia-Medaille nach Hause kommt, ist das etwas Besonderes, wo ich sage, Mensch, der Kipp muss ein tolles Unternehmen sein. Letztendlich ist der Spitzensport ein wichtiger Faktor für unser Arbeitgebermarketing.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Besucher des Sommerfests staunen über die sportlichen Fähigkeiten ihrer Kollegin Katharina Menz.</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Identifikation mit der Kollegin</h3>
<p>Auch das Mitfiebern mit der Kollegin oder dem Kollegen lasse im Unternehmen etwas entstehen, so Karl-Josef Rebmann weiter. „Wenn die Kipp-Belegschaft am Wochenende am Livestream mitfiebert, wenn Katharina Menz bei der Weltmeisterschaft kämpft, dann schafft das auch eine Identifikation mit dem Unternehmen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spitzensportler in kleineren Unternehmen</h3>
<p>Gut, mit dem Heinrich Kipp Werk haben wir uns ein Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern herausgesucht. Wie verhält sich das Thema Spitzensport nun aber bei kleineren Unternehmen mit 10 oder 20 Mitarbeitern? Die Hemmschwelle, jemanden aus dem Spitzensport einzustellen, dürfte dort wesentlich höher sein, macht der- oder diejenige doch einen größeren Teil der Firma aus.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Das würde für mich keinen Unterschied machen und die Scheu wäre völlig unbegründet“, sagt Karl-Josef Rebmann. „Bei den über 30 Sportlerinnen und Sportlern, die ich bisher betreut habe, hat jeder einzelne genauso für seine Arbeit gebrannt wie für seinen Sport. Das sind alles starke Persönlichkeiten, bei denen der Drive, der Wille, das Engagement Teil ihrer DNA ist. Bietet man ihnen zeitliche Flexibilität, zahlen sie dies vielfach zurück. Und gerade in einem kleineren Unternehmen kriegen die 10, 15, 20 Kollegen hautnah mit, was jemand persönlich investiert, um die Beschäftigung im Unternehmen sehr gut auszuüben und parallel im Spitzensport erfolgreich zu sein. Da relativieren sich manche eigenen Problemchen oft ganz schnell.“</p>
<p>Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt: In Randsportarten muss für die Zeit nach der Karriere zwingend ein berufliches Standbein aufgebaut werden. Schon dieser Fakt ist Antrieb genug, um auch während der Sportlerkarriere im Beruf Vollgas zu geben. „Auch wenn ich momentan nur 28 Stunden arbeite, macht mir mein Job sehr viel Spaß und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich auch nach dem Sport gerne hier bleiben möchte“, bestätigt Tim-Oliver Geßwein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit der Redaktion</h3>
<p>In einer Zeit des extremen Fachkräftemangels bieten Spitzensportler eine Zielgruppe, die bislang die wenigsten Arbeitgeber auf dem Schirm haben. Ein Großteil der Spitzensportler ist fachlich hoch qualifiziert und bringt dazu noch positive Eigenschaften mit, die andere potenzielle Arbeitnehmer möglicherweise vermissen lassen. Mit etwas gutem Willen und Flexibilität kann sich ein Unternehmer bei seiner Suche nach Fachkräften eine ganz neue Zielgruppe erschließen, die noch wenige auf dem Schirm haben.</p>
<p>Wir werden uns künftig verstärkt für die Vermittlung von Sportlern als Arbeitnehmer engagieren. Unser Chefredakteur Ralf Scherlinzky freut sich auf Anfragen von interessierten Unternehmen an<br />ralf@winwinsport.de oder telefonisch an 0172 2117869.</p></div>
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