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		<title>Sebastian Heymann: Von Horkheim zur Olympia-Silbermedaille</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:23:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Es war der 20. Februar 2016 in Heilbronn-Horkheim bei Familie Heymann. Martin Heymann begrüßte seinen alten Schulkameraden an der Haustür, Sabine Heymann hatte für die Besucher einen Käsekuchen gebacken. Und dann war da noch Basti, der baumlange 17-jährige Sprössling der beiden, um den es bei unserem Besuch gehen sollte. Sebastian Heymann, der sich gerade auf sein Abitur am Justinus-Kerner-Gymnasium vorbereitete, trug zu diesem Zeitpunkt zwar schon noch den Stempel „Supertalent“, hatte die Rolle des Ausnahmetalents aus dem eigenen Nachwuchs aber eigentlich bereits abgelegt. Beim TSB Horkheim in der dritten Liga war er längst zum Leistungsträger geworden. Er hatte seinen ersten Einsatz in der B-Nationalmannschaft hinter sich, war Teil des Elitekaders des Deutschen Handball-Bunds und hatte schon die ersten Male beim Bundesligisten FRISCH AUF! Göppingen mittrainiert. Der Weg für eine erfolgreiche Profikarriere war vorgezeichnet. Heute, mit 27 Jahren als feste Größe bei den Rhein-Neckar Löwen, kann Basti Heymann auf viele Highlights zurückblicken, allen voran auf den Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Doch er musste auch immer wieder gesundheitliche Rückschläge wegstecken – unter anderem zwei Kreuzbandrisse, einen Mittelfußbruch, eine verletzte Schulter und einen lädierten Ellbogen. Für die letzte SPORTHEILBRONN-Ausgabe haben wir uns mit dem 46-fachen A-Nationalspieler nun nochmal über seine Ups und Downs der letzten zehn Jahre ausgetauscht. Einleitung: Ralf Scherlinzky / Text: Lara Auchter</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Basti, unser erstes Gespräch liegt zehn Jahre zurück. Damals warst du 17 und noch Schüler, hast dich gerade auf das Abitur vorbereitet und beim TSB Horkheim gespielt. Wenn du heute auf diese Zeit zurückblickst – wie fühlt sich das an?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Es ist auf der einen Seite unglaublich lange her, und gleichzeitig fühlt es sich an wie gestern. Ich sehe sofort die Stützpunkttrainings, die A-Jugend-Bundesliga, meine ersten Spiele in der dritten Liga. Für mich war das damals der Wahnsinn – eine komplett neue Welt. Die U18-EM in Kroatien mit der Bronzemedaille und dem All-Star-Team, kurz darauf mein erster Profivertrag in Göppingen sowie im September 2016 das Bundesligadebüt in Minden, direkt nach einem Drittliga-Spiel mit Horkheim am Vortag. Diese Phase hat mich extrem geprägt und war ein enorm wichtiger Teil meiner Entwicklung.</p>
<p><em>Du hattest in deiner Karriere schon einige teils schwere Verletzungen. Was macht das mit einem Spieler?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Natürlich wünscht man das niemandem. Aber es gehört zum Sport. Manche haben Glück, manche haben mehr Pech – ich würde mich eher zur zweiten Gruppe zählen. Vom Mittelfußbruch über Schulter- und Ellenbogenprobleme bis hin zu mehrfachen Kreuzbandrissen war alles dabei. Jede Verletzung wirft dich zurück, reißt dich raus aus dem Rhythmus, aus dem Team, aus dem Alltag. Aber jede Verletzung hat mich auch stärker gemacht. Das klingt nach einem Spruch, aber es ist wirklich so: Die Rückschläge haben mich geprägt, geerdet und mir eine andere Perspektive gegeben.</p>
<p><em>Was hat dir in diesen schwierigen Zeiten am meisten geholfen?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ganz klar die Bindung zur Heimat, meine Familie und mein Umfeld. Meine Eltern, Großeltern, meine Schwester – und später natürlich auch meine Frau. Dazu enge Freunde, die mich abgelenkt haben und einfach normal waren, wenn alles andere verrückt war. Ohne diese Menschen hätte ich manche Phasen vielleicht nicht so durchgestanden. Und ich habe versucht, mich trotz allem nie als Mensch zu verändern. Das war mir immer wichtig.</p>
<p><em>Du hast als junger Mann dann ziemlich früh dieses Umfeld und Horkheim verlassen. Wie war der Schritt vom Talent zum Profi und von der dritten Liga in die Bundesliga?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das war wild für mich (lacht). Gerade erst Abitur gemacht, und plötzlich stehst du täglich mit gestandenen Bundesligaspielern auf der Platte. Zweimal am Tag Training, dazu Athletiktraining, Ernährungspläne, und dann das Aufpassen auf den Schlafrhythmus. Auch Videoarbeit und Fan- oder Sponsorenveranstaltungen standen plötzlich an. Ich habe alles aufgesaugt und es, nachdem die anfängliche Nervosität vorüber war, auch genossen. Es war eine wunderschöne und spannende Zeit.</p>
<p><em>Und irgendwann wurde auch aus dem Traum Nationalmannschaft Realität …</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Für mich war das Nationalteam tatsächlich immer nur ein Traum – nie ein Ziel, weil ich soweit gar nicht gedacht habe. Mein Ziel war eigentlich, die dritte Liga in Horkheim zu spielen. Als ich dann 2019 mein Debüt für die A-Nationalmannschaft gegeben habe, war das unfassbar. Auf einmal läufst du mit Spielern ein, zu denen du früher aufgeschaut hast. Du hörst die Hymne und hast eine volle Halle – der absolute Wahnsinn.</p>
<p><em>Mit welchen Erinnerungen schaust du auf dein Debüt zurück?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Es war emotional für mich. Das war in Düsseldorf gegen die Schweiz – am 9. März 2019. Ich hatte definitiv Pipi in den Augen, als ich in der Halle stand und realisierte, was gerade eigentlich passierte. Ich erinnere mich gerne daran zurück, denn genau diese Momente sind es auch, die mich jedes Mal durch schwere Reha-Phasen tragen.</p>
<p><em>Einer deiner größten Momente und vermutlich auch das bisherige Karrierehighlight waren dann bestimmt die Olympischen Spiele 2024 mit dem Gewinn der Silbermedaille, oder?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Absolut. Zuerst stand ja eigentlich Olympia 2020 an, das konnte ich aber wegen meiner Knieverletzung komplett abhaken. Als es dann wegen Corona verschoben wurde, kämpfte ich mich zurück, spielte eine gute Saison – und wurde am Ende doch nicht nominiert. Das tat brutal weh und ich habe ein bisschen gebraucht, um das zu verarbeiten. Dann kamen die Spiele in Paris und ich war zunächst auch nicht im Kader – bin dann aber nachgerückt. Und es war wirklich das Highlight. Angefangen beim olympischen Dorf mit den ganzen Athleten, die man nur vom Fernsehen kennt. Die besondere Atmosphäre, von der jeder spricht. Dann natürlich das verrückte Viertelfinale gegen Frankreich und der beste Moment von allen – das Umhängen der Silbermedaille. Das war wahrscheinlich das Größte, was ich bisher erleben durfte. Das sind Erlebnisse, die ich nie vergessen werde.</p>
<p><em>Du baust dir gerade auch ein zweites Standbein auf und machst parallel eine Ausbildung. Wie kam das zustande?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Tatsächlich aufgrund meiner ersten schweren Verletzung. Der Mannschaftsarzt fragte, ob ich eine Sportunfähigkeitsversicherung habe – da wurde mir klar, wie wenig man als junger Sportler eigentlich über solche Themen weiß. Finanzielle Bildung ist enorm wichtig und etwas, das besonders Profisportlern fehlt. Deshalb mache ich heute eine Ausbildung zum Finanz- und Vermögensberater, alles digital, neben dem Handball. Das wird länger als drei Jahre dauern, aber das ist mir egal. Es ist ein gutes zweites Standbein und etwas, womit ich mir meine Zukunft absichere, wenn es mit dem Sport mal zu Ende geht.</p>
<p><em>Die aktuelle Saison mit den Rhein-Neckar Löwen läuft nicht reibungslos und ihr habt euch noch nicht unter den Topteams in der Tabelle positioniert. Wie geht man als Spieler damit um?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Mit Geduld und harter Arbeit. Rückschläge kenne ich besser als viele andere. Wenn es nicht läuft, musst du gemeinsam als Team kämpfen, Gas geben, dich im Training zeigen und in Spielen auch mal deine Mannschaft tragen. Ich möchte gerne in die Nationalmannschaft zurück, und das geht nur über Leistungen im Verein. Das motiviert mich jeden Tag.</p>
<p><em>Wenn du auf die letzten zehn Jahre zurückschaust: Was bleibt?</em><br /><strong>Sebastian Heymann:</strong> Dankbarkeit. Ich lebe weiterhin meinen Traum, und das trotz aller Verletzungen, Rückschläge und vielen verpassten Turnieren, Spielen und Momenten. Aber ich mache das, was mir am meisten Freude macht, und verdiene auch noch mein Geld damit – und ich hoffe, das geht noch viele Jahre genauso weiter.</p></div>
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		<title>Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/antje-doell-thomas-zeitz-sport-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach suboptimalen Saisonstarts in den letzten Jahren sind die Bundesliga-Handballerinnen der Sport-Union Neckarsulm erfolgreich in die Saison 2025/26 gestartet. Einer der Erfolgsfaktoren: <a href="https://www.instagram.com/laui5/" target="_blank" rel="noopener">Antje Döll</a>, die Kapitänin der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die vom insolventen HB Ludwigsburg nach Neckarsulm gewechselt ist. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben uns mit der 37-Jährigen getroffen, um mit ihr über ihren Wechsel und den Traum von einer erfolgreichen Heim-WM (26.11. bis 14.12.2025) zu sprechen. Mit dabei war auch SUN-Coach <a href="https://www.instagram.com/thozei73/" target="_blank" rel="noopener">Thomas Zeitz</a>, der uns unter anderem von den Faktoren für den erfolgreichen Saisonstart in die neue Saison berichtet hat. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ein jubelndes Neckarsulmer Team soll es künftig öfter geben. Fotos: Larissa Eisele (4)</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, Neckarsulm stand nach den ersten Spieltagen plötzlich dort, wo der Verein noch nie stand. Was hat den Ausschlag dafür gegeben, dass das Team mit 6:2 Punkten in die Saison gestartet war?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das war das Resultat von Arbeit, guter Mannschaftsentwicklung und ein bisschen Glück. Dass sich in Neckarsulm einige Leute gleich den Tabellenstand ausgedruckt und an die Wand gehängt haben – das sei ihnen gegönnt (lacht). Aber die Mannschaft kann das realistisch einschätzen. Wir haben in keinem Spiel bisher 60 Minuten lang die Sterne vom Himmel gespielt. Aber was sich gegenüber den Vorjahren geändert hat: Wir verlieren die Nerven nicht mehr.</p>
<h4>Inwiefern?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wir führen in Halle, Buxtehude oder beim Thüringer HC über weite Strecken, dann kommt die Druckphase des Gegners. Früher wären die Spiele noch gekippt. Jetzt bleiben wir ruhig, glauben an uns und ziehen das durch. Wir haben gelernt, cool zu bleiben.</p>
<h4>Was hat dieses neue Mindset ausgelöst?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das war ein längerer Prozess. Vor zwei Jahren haben wir gesagt: Wir müssen den Kader stabilisieren, können nicht jedes Jahr nur fünf Leute halten und dafür 15 neue holen. Das haben wir jetzt geschafft. Spielerinnen wie Munia Smits oder Lena Ivancok haben sich individuell entwickelt und gemerkt, dass es vorangeht. Dazu kamen gezielte Neuzugänge wie Kamila Kordovska und Paulina Uscinowicz, die beide etwas beweisen wollten. Und dann war plötzlich Antje da – nicht geplant, aber am Ende ein echtes Geschenk.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll im Trikot der Sport-Union.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Antje, du kommst als Kapitänin der Nationalmannschaft zu einem Verein, der bislang eher Underdog war. Wie war dein Einstieg?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Natürlich erstmal ungewohnt. Du kommst aus einer Mannschaft, die jahrelang deine zweite Familie war, und stehst plötzlich ohne Vorwarnung in einer völlig neuen Umgebung. Aber ich wurde von allen hier unglaublich herzlich aufgenommen. Einige Spielerinnen kannte ich schon, und das hat vieles erleichtert. Und obwohl ich mich erst unterordnen wollte, hat mir die Mannschaft durch die Wahl zur Co-Kapitänin direkt Vertrauen geschenkt. So startet man gerne in eine neue Mannschaft.</p>
<h4>Wie bringt man sich als eine gestandene Bundesliga- und Nationalspielerin in eine bestehende Teamstruktur ein?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich bin kein Typ, der reinkommt und sagt: „Jetzt tanzt alles nach meiner Pfeife.“ Ich habe erstmal beobachtet. Aber klar, mit meiner Erfahrung fordere ich auch mal mehr ein. Bei uns will inzwischen jede Spielerin das Aufwärmspiel gewinnen – das ist gut so (lacht). Führung heißt, zu spüren, wer gerade was braucht: Zuspruch, Motivation oder auch mal einen kleinen Schubser.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, du hast gesagt, Antje war „nicht geplant, aber ein Geschenk“. Wie kam es zu diesem Transfer?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Als die Insolvenz in Ludwigsburg bekannt wurde, hat das alle im Handball geschockt. Ich habe das zunächst gar nicht geglaubt – und ehrlich gesagt gehofft, dass es nicht passiert. Für den deutschen Handball war das ein Desaster, gerade vor einer Heim-WM. Nach einem Gespräch mit Nationaltrainer Markus Gaugisch habe ich Antje angerufen, und schnell war klar: das passt. Ich habe ihr gesagt, dass ich die Daumen drücke, dass Ludwigsburg gerettet wird. Aber falls nicht – wir haben Interesse.</p>
<h4>Antje, wie hast du diese Situation erlebt? Das Aushängeschild des deutschen Frauen-Handballs gibt kurz vor der Saison überraschend preis, dass es nicht mehr weitergeht …</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Wir haben es einen Tag vor der Presse erfahren und es war ein riesiger Schock. Klar, die Gehälter kamen mal später, aber das ist im Sport nicht unüblich. Doch dass der Geschäftsführer plötzlich nicht mehr erreichbar war, hat uns stutzig gemacht. Trotzdem hat keiner mit einer Insolvenz gerechnet. Als es dann hieß, der Verein ist zahlungsunfähig, war das unfassbar. Ich habe das bis heute nicht ganz verarbeitet. Wir waren plötzlich alle in einer prekären Lage – die meisten mussten umziehen oder sogar in ein anderes Land wechseln, teilweise ihre Familien zurücklassen. Ich hatte Glück, dass Neckarsulm sofort Interesse zeigte und den Wechsel so schnell möglich gemacht hat. Dadurch konnte ich in Bietigheim wohnen bleiben und meinen Job bei der Polizei in Ludwigsburg behalten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie war die Stimmung in der Mannschaft zu dieser Zeit?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Sehr emotional. Zwei Wochen lang waren Teamtreffen halbe Therapiesitzungen. Wir haben gehofft, gelacht, geweint – sogar gemeinsam Eurojackpot gespielt, um mit dem gewonnenen Geld selbst den Verein zu übernehmen. Nach dem endgültigen Aus war die Devise einfach irgendwie weitermachen. Ich bin ehrlich, ich wünsche keinem Sportler, so etwas zu erleben. Das reißt dir den Boden unter den Füßen weg.</p>
<h4>Und dann kam der Anruf aus Neckarsulm.</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Genau. Thomas rief an, und es war sofort klar, dass es passt. Es hat mir auch unglaublich geholfen zu wissen, dass ich diese Option habe. Ich hatte ein gutes Gefühl, ob menschlich, sportlich und auch organisatorisch. Neckarsulm war die beste Lösung für mich und ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll ist auch vom Siebenmeterpunkt treffsicher.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie hat der Verein das spontan finanziell gestemmt?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Natürlich mussten wir rechnen. Aber wir haben auch unser tolles Sponsorennetzwerk. Wir hatten zufällig genau in dieser Woche eine große Partnerveranstaltung und ich habe gesagt, es könnte eine Chance geben, eine besondere Spielerin zu holen. Namen nannte ich keinen – aber die Sponsoren sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Und plötzlich standen sie Schlange! Keiner hat Bedingungen gestellt oder unrealistische Anforderungen gehabt. Das war pure Unterstützung. Und das spricht für Antje – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.</p>
<h4>Was hat sich im Team durch Antje verändert?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Sie bringt Professionalität, Präsenz und Ruhe. Sie lebt, was sie sagt, und das überträgt sich. Das Bild, das man von außen hat – diszipliniert, klar, fair – stimmt zu hundert Prozent und entspricht dem Menschen, der jetzt bei uns in der Kabine steht.</p>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich muss dazu sagen, ich habe hier eine Mannschaft vorgefunden, die es auch richtig will. Das hat mir den Einstieg leicht gemacht. Ich glaube, jede von uns weiß, hier passiert etwas, das langfristig Bestand haben kann, und ich bin stolz, meinen Beitrag dazu leisten zu können.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas Zeitz: Motivator, Taktiker, Mensch</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, du hast die Mannschaft vor einigen Jahren in einer schwierigen Phase übernommen. Wie hat sich das entwickelt?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Als ich hier anfing, war vieles unsortiert. Wir standen nach dem Großteil der Saison teilweise immer noch ohne Sieg da, das war hart. In neun von zehn Fällen ist man da seinen Job los. Aber der Verein hat Geduld bewiesen und wir haben Schritt für Schritt Struktur aufgebaut, sportlich, wirtschaftlich und auch menschlich. Ich wollte, dass wir unabhängig werden von Einzelpersonen, denn früher hat unser Hauptsponsor viel privat finanziert. Ich habe gesagt, das darf nicht sein. Wenn diese Person irgendwann aufhört, muss der Verein weiterlaufen. Aber das war ein zweijähriger Prozess und heute steht Neckarsulm auf eigenen Beinen – das macht mich stolz.</p>
<h4>Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Sponsoren verändert?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Früher kamen 20 Leute zu einem Sponsorenabend. Dieses Jahr waren es 170! Die Mannschaft macht da auch mit, verteilt Nikolausgeschenke, besucht Firmen, hält Vorträge – das schafft Identifikation. Ich sage immer: Zeig die Menschen, nicht nur das Ergebnis. Wenn du authentisch bist, bekommst du Unterstützung zurück. Und unsere Spielerinnen machen das nicht widerwillig. Im Gegenteil – beim ersten Mal wollten sie gar nicht mehr aufhören mit den Nikolausgeschenken. So entsteht etwas Nachhaltiges.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wenn man dich so reden hört, wirkt das alles sehr reflektiert. Wie wichtig ist Kommunikation in deiner Arbeit?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> In unserem Sport sehr wichtig, denn Handball musst du leben. Bei uns ist vieles Kommunikation, ob mit Spielerinnen, Sponsoren oder Fans. Ich bin überzeugt, dass Empathie und Offenheit mehr bringen als Kontrolle. Wir haben gelernt, dass Identifikation das Kapital ist, das bleibt, wenn der Ball mal nicht ins Tor geht.</p>
<h4>Antje, wie schaffst du es, Nationalmannschaft, Verein und Polizei unter einen Hut zu bringen?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich bin bei der Polizei in Ludwigsburg, aber durch die Sportförderung kann ich mir meine Zeit flexibel einteilen. Ich bin selten im Einsatzalltag, dafür regelmäßig im Training oder bei Lehrgängen. Ohne diese Unterstützung wäre Leistungssport auf dem Niveau kaum machbar.</p>
<h4>Die Heim-Weltmeisterschaft steht bevor. Wie groß ist die Vorfreude bei der DHB-Kapitänin?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Riesig! Ich denke fast jeden Tag daran. Eine Heim-WM ist etwas Einmaliges – du spürst die Energie und Begeisterung. Die Vorrundenspiele sind schon ausverkauft, das wird Gänsehaut pur. Aber es geht nicht nur um sportlichen Erfolg. Wir haben die Verantwortung, Frauenhandball in Deutschland sichtbarer zu machen. 2017 hatten wir auch schon ein Heimturnier und da war medial kaum etwas los, das darf diesmal nicht passieren. Deshalb ist die Kampagne „Hands up for more“ wichtig: Sie steht für mehr Gleichberechtigung, mehr Aufmerksamkeit, mehr Mädchen, die anfangen Handball zu spielen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was genau steckt dahinter?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Da geht es um konkrete Aktionen: kostenlose Ausbildung für weibliche Schiedsrichterinnen, Aufklärung über Gleichberechtigung, offene Medienarbeit. Wir Spielerinnen sind eingebunden, geben Interviews, drehen Videos und erzählen unsere Geschichten. Ich durfte beim Kampagnenvideo mitmachen mit den beiden Sängerinnen, die den Song aufgenommen haben. Der Dreh war echt witzig aber auch anstrengend – acht Stunden für ein paar Sekunden Szene (lacht). Aber das Ergebnis ist klasse und ich kann mir richtig vorstellen, wie der Song in einer vollen Halle läuft und alle mitmachen.</p>
<h4>Wie gehst du und die Mannschaft mit dem Druck um, wenn ganz Handball-Deutschland hinschaut?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Druck ist immer da – egal ob man gewinnt oder verliert. Deshalb ist mein Ansatz: genießen. Diese Heim-WM ist unsere Chance, zu zeigen, was wir können – sportlich und menschlich. Ich hoffe, wir schaffen dieses Mal auch den Sprung ins Halbfinale und wenn alles zusammenläuft, ist sogar eine Medaille drin. Normalerweise spielen wir vor Heimpublikum immer stark. Aber wichtiger ist: Wir wollen Menschen mitnehmen und Frauenhandball sichtbar machen. Das ist unser Auftrag.</p>
<h4>Letzte Frage: Was wünscht ihr euch für die nächsten Monate?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Gesund zu bleiben – und den Spirit, den wir gerade haben, so lange wie möglich zu behalten. Ich hoffe, dass wir eine gute WM erleben und den Schwung mit in den Ligaalltag nehmen können. Wenn wir weiter so arbeiten, kann das eine sehr besondere Saison werden.</p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich schließe mich an. Wir wollen uns weiterentwickeln, stabil bleiben, die Euphorie des Saisonstarts und der Heim-WM mitnehmen und weiterarbeiten. Euphorie ohne Arbeit ist heiße Luft. Aber Euphorie mit Arbeit – das ist eine richtig gute Mischung.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll. Foto: LUMEOS</em></p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/antje-doell-thomas-zeitz-sport-union/">Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Ardina Tief: Ex-Handballerin bei der DOG</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/ardina-tief-ex-handballerin-bei-der-dog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ardina Tief]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Olympische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15979</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/ardina-tief-ex-handballerin-bei-der-dog/">Ardina Tief: Ex-Handballerin bei der DOG</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Ardina Tief: Ex-Handballerin bei der DOG</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die älteren Heilbronner Sportfans werden sich noch erinnern: Kurz nachdem 1989 die Mauer gefallen war, ließ der damalige Frauenhandball-Bundesligist VfL Neckargartach mit dem Transfer einer ehemaligen DDR-Nationalspielerin aufhorchen. Ardina Tief war Anfang 1990 zum Handballspielen aus der Partnerstadt Frankfurt/Oder nach Heilbronn gewechselt und lebt auch heute noch in der Käthchenstadt. Im Sommer 2024 tauchte ihr Name nach langer Pause wieder im regionalen Sport auf, als sie gemeinsam mit der Vorsitzenden Sigrid Seeger-Losch den Olympia-Stammtisch der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) organisierte. Der Autor dieser Zeilen, selbst einer der „älteren Heilbronner Sportfans“, nahm die Gelegenheit wahr, um sich mit Ardina Tief zu treffen und ein bisschen mehr über sie, ihre sportliche Karriere und ihren damaligen Wechsel zum VfL Neckargartach zu erfahren. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ardina, schön zu sehen, dass du wieder im Heilbronner Sport aktiv bist. Wie kam es zu deinem Engagement bei der DOG?</h4>
<p><strong>Ardina Tief:</strong> Sigrid Seeger-Losch hat mich gefragt, ob ich sie bei der Organisation des Olympia-Stammtischs auf dem letztjährigen Volksfest unterstützen kann. Das habe ich zusammen mit meiner ehemaligen Teamkollegin Marion Kieber-Gotzig gerne gemacht. Die Deutsche Olympische Gesellschaft lebt die Werte des sportlichen Fairplay. Davon hatte ich in meiner aktiven Karriere sehr profitiert und wollte deshalb einfach etwas zurückgeben.</p>
<h4>Bist du auch sonst noch im Sport hier in der Region unterwegs?</h4>
<p><strong>Ardina Tief:</strong> Ich war öfter bei den Ringern der Red Devils und besuche auch regelmäßig die Bundesliga-Spiele der Sport-Union Neckarsulm. Beruflich hatte ich als diplomierte Sportwissenschaftlerin im Aquatoll Erlebnisbad den Sportbereich mit den ganzen Kursen aufgebaut. Nachdem es geschlossen wurde, arbeite ich dort noch im Büro – aber nur noch für ein paar Wochen. Ich bin Jahrgang 1961 und freue mich jetzt auf meine Rente (lacht).</p>
<h4>Wie war eigentlich damals dein Wechsel von Frankfurt/Oder zum VfL Neckargartach zustande gekommen?</h4>
<p><strong>Ardina Tief:</strong> Der Wechsel war tatsächlich ein reines Zufallsprodukt, das auf einem Irrtum basierte. Direkt nach der Wende wollte Heilbronn einen sportlichen Vergleich mit der Partnerstadt Frankfurt/Oder. Sie wollten aber ausdrücklich nicht gegen die Frankfurter Oberliga-Mannschaft spielen, sondern gegen die aus der DDR-Liga – ihnen war aber nicht bewusst, dass die Oberliga die höchste und die DDR-Liga die zweite Liga war. Da ich nach der Geburt meiner Tochter nicht mehr ganz oben gespielt habe, war ich Teil des Teams, das nach Heilbronn gefahren ist. Dort hat mich dann nach dem Spiel der damalige Manager „Quax“ Göggelmann gefragt, ob ich zum VfL kommen und in der Bundesliga spielen möchte. Das war Schlag auf Schlag gegangen. Am 9. November war die Mauer gefallen, am 26. waren wir zu dem Spiel in Heilbronn und am 14. Januar bin ich nach Neckargartach gewechselt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ardina Tief heute. Foto: privat</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ardina Tief im Neckargartacher Trikot. Foto: abfotografiert aus einer alten Ausgabe der Heilbronner Stimme 😉</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Beim VfL warst du dann aber erstmal vom Pech verfolgt&#8230;</h4>
<p><strong>Ardina Tief:</strong> Das kann man laut sagen. Nach ca. fünf Spielen habe ich mir die Achillessehne gerissen, und zum Saisonende hat sich der VfL aus der Bundesliga in die Oberliga zurückgezogen. Als ich wieder fit war, sind wir direkt in die Regionalliga aufgestiegen, wo ich dann noch ein paar Jahre für den VfL gespielt habe. Das war dann die schönste Zeit überhaupt mit einem tollen Team.</p>
<h4>Wie warst du damals in der DDR zum Handball gekommen?</h4>
<p><strong>Ardina Tief:</strong> Anhand meiner körperlichen Voraussetzungen war ich in der Schule für die Leichtathletik ausgewählt worden. Als ich 12 war, hieß es dann aber, dass ich für eine Sprinterin nicht groß genug sei. Mein Vater war Handballer und hat mich daraufhin zum Handballsport gebracht. Und da war ich wohl nicht so schlecht, denn mit 17 habe ich mein erstes Länderspiel für die DDR gemacht. In der Sportschule vom Armeesportklub Vorwärts Frankfurt war ich unter anderem zusammen mit den ehemaligen Boxern Henri Maske und Axel Schulz. Wir hatten dort super Bedingungen. Mit dem ASK habe ich 1985 den Europapokal gewonnen und wurde fünf, sechs Mal DDR-Meisterin sowie mehrfache Pokalsiegerin. Die große internationale Karriere blieb mir leider verwehrt. Immer, wenn Olympische Spiele anstanden, war ich verletzt. Und nachdem meine Tochter zur Welt kam, wurde ich nicht mehr für das Nationalteam berücksichtigt.</p></div>
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		<title>Benjamin Matschke: Cheftrainer bei FRISCH AUF! Göppingen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/ben-matschke-cheftrainer-goeppingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:12:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit Benjamin Matschke 2018 und 2019 jeweils am letzten Spieltag den Bundesliga-Klassenerhalt mit den Eulen Ludwigshafen geschafft hatte, gilt er als einer der vielversprechendsten jungen Handballtrainer in Deutschland. Dass er 2022, nach nur etwas mehr als einem Jahr, von seinem nächsten Arbeitgeber HSG Wetzlar freigestellt wurde, sorgte damals selbst in den Reihen der HSG-Fans für Kopfschütteln. Danach wurde es um den Heilbronner, der in Neckargartach aufgewachsen ist und seine handballerischen Grundlagen in Weinsberg gelegt hat, ruhig. Jetzt, mit 42 Jahren, ist Ben Matschke als Cheftrainer des Traditionsvereins <a href="https://www.frischauf-gp.de/startseite/" target="_blank" rel="noopener">FRISCH AUF! Göppingen</a> wieder ins Rampenlicht der Handball-Bundesliga zurückgekehrt. Wir haben ihn beim Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig in der „Hölle Süd“ besucht und hatten nach dem 29:27-Sieg die Gelegenheit, uns mit ihm zu unterhalten&#8230; </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ben Matschke – eigentlich die Ruhe in Person, an der Seitenlinie aber ein „Vulkan“, der in jedem Spiel viele Kilometer zurücklegt. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ben, wir haben uns das letzte Mal getroffen, da warst du noch Cheftrainer bei der HSG Wetzlar. Seitdem ist einiges passiert. Nimm uns doch mal mit auf deinen Weg…</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ja, das stimmt – das war ziemlich genau vor drei Jahren, im April 2022. Damals waren wir mit der HSG Wetzlar mitten im Kampf um den Europapokal und standen auf Platz fünf. Aber wir hatten einen extremen Umbruch im Kader: viele neue Spieler, viele sehr junge Spieler – am Ende war es die zweitjüngste Mannschaft der Liga mit einem Altersdurchschnitt von 23,2 Jahren. Rückblickend war das vielleicht etwas zu viel auf einmal.</p>
<h4>Also zu jung, zu unerfahren?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> So kann man es sagen. Uns fehlten laut einem Journalisten damals rund 450 Bundesligaspiele im Vergleich zur Saison davor – einfach, weil erfahrene Spieler den Verein verlassen hatten. Wir waren trotzdem konkurrenzfähig, haben viele Spiele unglücklich verloren und waren nicht weit weg. Aber es hat nicht gereicht. Und obwohl ich einen Vertrag bis 2025 hatte, kam es dann zur Trennung.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>„Privat-Pressekonferenz“ nach dem Heimsieg gegen Leipzig: Ben Matschke (links) mit den SPORTHEILBRONN-Redakteuren Ralf Scherlinzky und Lara Auchter.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und dann kam erst eine längere Pause und jetzt seit dieser Saison FRISCH AUF! Göppingen…</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Genau. Ich war eineinhalb Jahre raus aus dem Bundesliga-Geschehen. In dieser Zeit hatte ich einige Anfragen – was in unserer Branche ganz normal ist, wenn Vereine in Schieflage geraten. Aber ich wollte auf das Richtige warten. Und als Göppingen mit einer spannenden Perspektive auf mich zukam, war für mich klar: Das ist es!!!</p>
<h4>Was hat dich an diesem Projekt so gereizt?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Alles (lacht). Ich bin Schwabe – für mich ist es etwas ganz Besonderes, für diesen Club arbeiten zu dürfen. Als Jugendlicher habe ich, als ich selbst aktiv in Weinsberg gespielt hatte, mit 16 Jahren mein erstes Bundesligaspiel als Zuschauer in Göppingen erlebt. Jetzt hier an der Seitenlinie zu stehen, ist ein Privileg. Der Club hat eine große Tradition, eine großartige Halle mit einzigartiger Atmosphäre – und ich will helfen, Frisch Auf! wieder dorthin zu bringen, wo der Verein hingehört.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sieht deine sportliche Vision mit Göppingen aus?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> In diesem Jahr hatten wir wieder einen Kader mit vielen neuen Spielern. Ich konnte aus meinen Erfahrungen in Wetzlar lernen – zum Beispiel, wie wichtig Kommunikation ist. Deshalb haben wir einen besonderen Wert darauf gelegt, dass die neuen Spieler, vor allem die Skandinavier, schnell Deutsch lernen. Das klappt sehr gut. Und weil sie meist auch gutes Englisch sprechen, haben wir eine gute Kommunikation untereinander. Das war in Wetzlar teilweise schwieriger.</p>
<h4>Wie stellt man im Rahmen eines solchen Umbruchs eine neue Mannschaft zusammen? Du musst ja auch verschiedene einzelne Charaktere zu einem Team zusammenschweißen&#8230;</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Wir haben versucht, uns durch gutes Scouting so aufzustellen, dass wir Spieler nach Göppingen holen, die charakterlich zu uns passen, zum anderen aber auch taktisch sehr flexibel sind und uns dadurch viele taktische Möglichkeiten geben. Im Spiel gegen Leipzig haben wir zum Beispiel sowohl eine 5:1- als auch eine 6:0-Abwehr gezeigt, dazu verschiedene Rückraumkonstellationen. So können wir auf viele Spielsituationen reagieren. Zu Beginn der Saison war es natürlich entscheidend, dass jeder Spieler schnell seinen Platz gefunden hat – sportlich wie menschlich.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Göppingen ist für seine gute Jugendarbeit bekannt. Welche Rolle spielt der Nachwuchs in der Zukunft des Teams?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Eine sehr große! Es ist ein zentraler Teil meiner Aufgabe, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu integrieren. Elias Newel war diese Saison in einigen Spielen schon ein wichtiger Faktor, Torhüter Julian Buchele wird ebenso wie Oskar Neudeck zurückkommen und Tim Goßner wird auf Rechtsaußen spielen. Wir werden nächstes Jahr vier Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum im 16er-Kader haben, die auch alle für die Junioren-Nationalmannschaft auflaufen. Das ist Qualität und Identität – das spüren auch die Fans.</p>
<h4>Inwiefern?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Hinter dem Tor sitzen die E- bis A-Jugendspieler mit ihren Eltern, die trommeln, mitfiebern – das ist eine ganz besondere Verbindung zwischen Mannschaft und Region. Wenn ein A-Jugend-Torwart, der gestern noch bei uns trainiert hat, heute mit der Trommel in der Halle sitzt, dann merkt man: Da wächst etwas. Das macht mir große Freude.</p>
<h4>Du bist nicht nur Trainer, sondern auch Lehrer. Wie bringst du das alles unter einen Hut?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich unterrichte weiterhin sechs Stunden pro Woche in Schwetzingen. Das mache ich seit meinem Referendariat. Damals hatte ich parallel Bundesliga gespielt. Die Schule ist mein Rückzugsort, ein Ort, an dem ich nicht nur Abstand vom Handball bekomme, sondern auch neue Perspektiven. Und ich bin einfach gerne Lehrer.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sieht so eine Woche dann bei dir aus?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich bin aktuell mittwochs an der Schule, ansonsten immer in Göppingen. Auf dem Weg fahre ich das ein oder andere Mal gern im Weinsbergertal raus, um meine Eltern und Geschwister zu besuchen. Ich habe dabei das große Glück, dass meine Schule mich unterstützt, wo sie kann. Bisher passt diese Kombination recht gut für mich.</p>
<h4>Zum Schluss: Was wünscht du dir für die kommende Saison?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, in Göppingen etwas Nachhaltiges aufzubauen. Wir werden nur zwei Neuzugänge haben und ansonsten mit einer eingespielten Mannschaft in die nächste Saison gehen. Ich glaube fest daran, dass wir den nächsten Schritt machen können und nicht nur sportlich wachsen, sondern auch als Gemeinschaft.</p></div>
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		<title>Sebastian Heymann: Olympisches Silber für den Horkheimer</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-olympisches-silber-fuer-den-horkheimer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Der 11. August 2024 wird Sebastian Heymann ewig in Erinnerung bleiben. An diesem Tag verlor der 26-Jährige mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Paris zwar das Finale gegen Dänemark mit 26:39, doch gewann er damit gleichzeitig die Silbermedaille. Nach Sportschütze Uli Lind (Silber 1976 in Montréal) und Ruderin Carina Bär (Gold 2016 in Rio) ist der Horkheimer damit erst der dritte Heilbronner, der eine olympische Medaille gewinnen konnte. Wir haben Sebastian Heymann beim Heimspiel seines neuen Vereins Rhein-Neckar Löwen gegen den Handball Sportverein Hamburg besucht und mit ihm über seine Erlebnisse in Paris sowie über seinen Wechsel von Göppingen nach Mannheim gesprochen. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sebastian Heymann im Zweikampf mit dem Hamburger Niklas Weller. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Basti, du bist nun schon ein paar Monate bei den Rhein-Neckar Löwen. Wie hast du dich in deiner neuen Heimat eingelebt?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Meine Partnerin und ich fühlen uns hier total wohl. Ich wurde von meinen Mitspielern und dem Trainerteam super in der Mannschaft aufgenommen und es passt sehr gut.</p>
<h4>Die Löwen sind für dich der nächste Karriereschritt nach den Jahren bei FRISCH AUF! Göppingen. Welches sind die Unterschiede zwischen beiden Vereinen?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich würde sagen, hier in Mannheim ist alles nochmal ein bisschen größer. Das fängt natürlich bei der Halle an, aber auch das Trainingszentrum, sowie die Betreuung drumherum sind sehr professionell. Wir haben hier einen Teambetreuer, der sich wirklich um alles kümmert. Es sind Kleinigkeiten, die aber sehr viel ausmachen. Zudem ist die Marke Rhein-Neckar Löwen um einiges größer und bekannter. Das merkt man direkt, wenn man hier ankommt. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Interview mit SPORTHEILBRONN in der Mixed Zone der SAP Arena.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gibt es spielerisch einen Unterschied? Ist das Niveau höher?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das sportliche Level ist bei jedem Bundesligisten sehr hoch. Wir haben hier aber eine Mannschaft gespickt mit Topspielern, die natürlich auch das Training auf ein höheres Level heben. Alle Trainingseinheiten werden gefilmt und individuell analysiert und man bekommt direkt ein Feedback, das kannte ich davor so auch nicht. Im Laufe der Saison wird dies denke ich schon einen spielerischen Unterschied machen, da im Team auch jeder seine Stärken kennt und genau weiß, was seine Aufgaben sind.</p>
<h4>Der Wechsel nach Mannheim war nicht das einzige lebensverändernde Ereignis deiner Karriere in diesem Sommer. Du warst auch bei den Olympischen Spielen in Paris. Bei dir ist innerhalb kürzester Zeit vom Umzug über deinen Urlaub bis zum Gewinn der Silbermedaille wirklich alles dabei gewesen&#8230;</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ja, kann man sagen (lacht). Das war alles Wahnsinn, vor allem da ich aufgrund einer Ellenbogenverletzung mehrere Wochen raus war und auch den letzten Nationalmannschafts-Lehrgang der Saison absagen musste. Dann kam der Umzug, die Nicht-Nominierung, der Urlaub und dann die überraschende Nachnominierung – das ging wirklich Schlag auf Schlag. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du wurdest kurz vor dem Start der Spiele noch in den Kader berufen. Wie und wo hast du davon erfahren?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich war gerade auf dem Weg zu einem individuellen Krafttraining und saß im Auto, als mich der Bundestrainer anrief und mir sagte, dass er mich gerne dabei hätte. Das war für mich natürlich eine Wahnsinnssache, da ich ja lange verletzt war und die Olympischen Spiele schon immer mein großer Traum waren, von dem ich gedacht hatte, dass er für 2024 bereits geplatzt sei.</p>
<h4>Dann ging es nach Paris&#8230;</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Genau. Da sind dann auch der Druck und die Anspannung von den Tagen zuvor abgefallen und der Vorfreude gewichen. Als wir im Olympischen Dorf angekommen sind, habe ich erstmals so richtig realisiert, was gerade um mich herum passiert. Wir haben alle zusammen in Apartments gewohnt, was uns nochmal extra zusammengeschweißt und letztendlich auch einen großen Unterschied gemacht hat.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Dein großer Traum war ursprünglich „nur“ die Teilnahme, du bist aber zwei Wochen später sogar mit einer Medaille im Gepäck wieder nach Hause gekommen, zu deren Gewinn du einen großen Anteil beigetragen hattest. Wie fühlt sich das an?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das macht mich unglaublich stolz. Nicht nur der Medaillengewinn selbst, sondern auch die Tatsache, dass ich durch meine guten Leistungen einen erheblichen Anteil daran hatte&#8230; Das ist besser, als ich es mir hätte erträumen können. Ich hatte beim letzten Lehrgang vor den Olympischen Spielen in Ludwigsburg erstmal nur Abwehr gespielt, weil mein Ellbogen noch nicht zu hundert Prozent hergestellt war. Dann habe ich aber immer mehr Vertrauen in meinen Wurfarm bekommen, meine Tore gemacht und im Viertel- und Halbfinale fast durchgespielt. Dass ich am Ende in entscheidenden Phasen auf der Platte gestanden bin und eine wichtige Rolle im Team eingenommen habe, war sehr besonders.</p>
<h4>Mit welchen Erwartungen seid ihr ins Olympische Turnier gegangen? Wann habt ihr gemerkt, dass eine Medaille möglich ist?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das große Ziel war schon, eine Medaille zu holen. Wir wussten aber auch, dass wir dafür die Franzosen und weitere Topnationen schlagen müssen. In der Gruppenphase haben wir schon gut vorgelegt, und letztendlich konnten wir gegen alle großen Nationen gewinnen – außer eben gegen Dänemark im Finale. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Das Highlight-Spiel war natürlich der Viertelfinal-Kracher gegen den Gastgeber und Europameister Frankreich. Und auch im Halbfinale gegen Spanien habt ihr eine super Leistung gezeigt. Weshalb konntet ihr diese im Finale nicht nochmal abrufen?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Wir hatten unseren Traum, eine olympische Medaille zu gewinnen, schon erreicht, und ich denke, wir waren nach den beiden emotionalen Spielen zuvor einfach nicht mehr frisch im Kopf. Aber das Finale war für uns alle das größte Spiel der Karriere. Dass wir uns dann dort nicht so gut präsentiert haben, tat natürlich weh. Die Dänen haben aber perfekten Handball gespielt und ich denke, an diesem Tag hätte niemand gegen sie gewinnen können.</p>
<h4>Wie lange dauerte es, die Enttäuschung über die Niederlage abzulegen und sich über die Medaille freuen zu können?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das fing schon an, als wir durch die Mixed-Zone gelaufen sind und nochmal realisiert haben, wo wir gerade eigentlich sind. Als wir dann gemeinsam in der Kabine waren und uns die Zeremonie-Kleidung angezogen haben, kam der Moment, in dem uns klar wurde, dass wir hier Großes erreicht haben. Spätestens, als wir dann die Medaille um den Hals gehängt bekamen, verspürten wir nur noch Stolz und Freude. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die Öffentlichkeit hat nur das mitbekommen, was in den TV-Bildern gezeigt wurde. Was hat sich aber so hinter den Kulissen abgespielt? Was habt ihr in Paris alles erlebt?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Wir hatten zwischen den Spielen tatsächlich mal Zeit, ein paar andere Sportarten anzuschauen. Jedoch war vieles davon schon ausverkauft, wie z.B. Beachvolleyball, Leichtathletik, Basketball. Zum Schwimmen haben es aber ein paar Teamkollegen geschafft und das war ein wirklich cooles Event. Es war aber echt krass, das berühmte „Olympia-Feeling“ war auf jeden Fall da und man hat in der ganzen Stadt die gute Stimmung gespürt. Und wenn man solchen deutschen Topstars wie Dennis Schröder, Leo Neugebauer oder Olympiasieger Lukas Märtens über den Weg läuft, ist das schon der Wahnsinn. Als Sportler ist man ja doch auch Sportfan, und die ganzen Superstars live zu sehen, obwohl man sie sonst nur vom Fernsehen kennt, war schon ein geiles Gefühl.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Es gab von ein paar Athletinnen und Athleten auch Kritik, besonders an den Betten und dem Essen. Was waren deine Erfahrungen damit?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Also die Pappbetten waren kein Problem. Die Matratzen waren zwar für meinen Geschmack ein bisschen zu hart, aber man hat sich daran gewöhnt. Beim Essen war es denke ich klar, dass es nicht so schmeckt wie zuhause bei Oma. Aber es gab sehr viel Auswahl und ich denke, am Ende hat jeder etwas gefunden, was ihm geschmeckt hat – auch wenn es nur Pizza war (lacht). Wir haben uns aber nicht so sehr darüber Gedanken gemacht und uns aufs Sportliche konzentriert. Am Ende ging es darum, den Fokus auf das Handballerische zu legen, und das haben wir als Mannschaft gut geschafft.</p>
<h4>Wie fällt dein Fazit zu den Olympischen Spielen und dem Gewinn der Silbermedaille aus?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Es war wie gesagt schon immer ein Traum von mir, einmal dabei zu sein. Dann auch noch eine Medaille gewonnen und dazu einen erheblichen Anteil beigetragen zu haben, hat alles getoppt. Ich hätte sechs Wochen davor niemals damit gerechnet und deshalb ist es mir relativ leicht gefallen, das ganze Event zu genießen. Besser hätte ich es mir wirklich nicht erträumen können und es war das bisherige Highlight meiner Karriere!</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 13:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=13448</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Ende Januar wurde Fußballtrainer Rüdiger Rehm vom SV Waldhof Mannheim freigestellt. Kurz zuvor hatte sich Turnerin Amelie Pfeil entschieden, ihre Karriere zu beenden. Welchen Druck muss ein Profitrainer eigentlich aushalten und was bringt eine junge Spitzensportlerin, die es gerade in die Nationalmannschaft geschafft hat, dazu, ihre Karriere schon mit 16 Jahren zu beenden? Diesen Fragen wollten wir nachgehen und haben deshalb zu einer Diskussionsrunde in den Sportpark der TG Böckingen eingeladen. Neben Rüdiger Rehm und Amelie Pfeil sind auch Weitspringerin Laura Raquel Müller (TSG Öhringen/Unterländer LG), Handballcoach Thomas Zeitz (Sport-Union Neckarsulm) und Judotrainer Mirko Grosche (Judo Top Team Baden-Württemberg) unserer Einladung gefolgt. </strong></em> <em><strong>Wir behaupten mal, dass wir von der SPORTHEILBRONN-Redaktion inzwischen viele Aspekte des Spitzensports kennen – doch die zweieinhalbstündige, von tiefen Emotionen geprägte Diskussion hat auch uns auf dem falschen Fuß erwischt. Denn der öffentliche Druck, unter dem Trainer in den Medien stehen, ist nichts im Vergleich zu dem, was junge Sportlerinnen und Sportler teils mental hinter den Kulissen durchleben. Die Zusammenfassung auf diesen vier Seiten kann den Inhalten dieser Gesprächsrunde gar nicht gerecht werden, sie vermittelt aber zumindest ansatzweise eine Vorstellung dessen, was hinter den Kulissen des Spitzensports vor sich geht. </strong></em> </div>
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					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Betretenes Zuhören in der Runde, als Laura Raquel Müller (rechts) ihre Geschichte erzählt. </em></p>
<p><em>Von links nach rechts: Thomas Zeitz, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen), Rüdiger Rehm, Tina Pfeil (Mutter von Amelie Pfeil), Mirko Grosche, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky (Chefredakteur SPORTHEILBRONN), Laura Raquel Müller. </em></p>
<p>Fotos: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Druck als Teil des Trainerjobs</strong></h3>
<p>Macht euch mal die Mühe und googelt „<strong>Rüdiger Rehm</strong> unter Druck“. Bei den Suchergebnissen wird der ehemalige Waldhof-Trainer unter anderem „vom Messias zum Buhmann“, er steht vor seinem „Schicksalsspiel“ und gerät nach der Heimniederlage „in Erklärungsnot“.</p>
<p>„Klar, als Fußballtrainer bist du Freiwild. Die Presse braucht Klicks und Leser, die Fans lassen in den Stadien und den Sozialen Medien ihre Hemmungen fallen und du wirst vom Verein abgeschossen, wenn du nicht schnell genug Ergebnisse lieferst. Natürlich stehst du als Trainer unter extremem Druck“, sagt der 45-Jährige. „Aber ich habe mich für diesen Job entschieden, ich habe unfassbar viel Spaß an meiner Arbeit und ich weiß, dass dieser unangenehme Teil eben dazugehört. Das ist jetzt nichts Neues.“</p>
<p>Auch für <strong>Thomas Zeitz</strong> gehört der Druck zum täglichen Geschäft. Sein Team, die Frauen der Sport-Union Neckarsulm, steckt tief im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga. „Natürlich ist die Situation für mich als sportlich Verantwortlichem stressig und natürlich schlafe ich nicht so gut wie sonst“, verrät der 50-jährige Bensheimer. „Aber es ist nicht so, dass es mich zuhause den ganzen Tag beschäftigt. Vielmehr tanke ich daheim Kraft, stehe morgens auf, sage ‚go for it‘ und freue mich darauf, dass ich in die Halle komme, wo 16 hoch motivierte Spielerinnen Bock darauf haben, mit mir gemeinsam eine Lösung zu finden, um das nächste Spiel zu gewinnen.“</p>
<p>Während Thomas Zeitz die Zusammenarbeit mit seinen Vereinen bislang immer selbst bzw. mit Vertragsende regulär beenden konnte, hat Rüdiger Rehm die Mechanismen des Profigeschäfts nun schon zum vierten Mal am eigenen Leib zu spüren bekommen. „Bei meiner ersten Station im Profifußball, damals bei Arminia Bielefeld, hat es mir schon die Füße weggezogen, als die Axt gefallen ist“, gibt der Heilbronner zu. „Beim SV Wehen-Wiesbaden, beim FC Ingolstadt und jetzt bei Waldhof Mannheim habe ich mich dann aber eigentlich nur noch über den jeweiligen Zeitpunkt gewundert. Bei Waldhof hatten wir die Talsohle gerade durchschritten und drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Und bei den beiden anderen Vereinen waren wir nach 13 bzw. 20 Spieltagen Sechster und Siebter. So richtig nachvollziehbar war das alles nicht.“</p>
<p>Explizit weist Rüdiger Rehm darauf hin, dass bei einem Trainerwechsel zwar oft von einer Entlassung gesprochen wird, dass es sich aber faktisch nur um eine Freistellung handelt: „Ich stehe nach wie vor beim SV Waldhof unter Vertrag und war trotz der vier Freistellungen noch nie arbeitslos. Momentan kann ich jetzt die Zeit mit meiner Familie genießen, verschiedene Sportevents besuchen und auch mal übers Wochenende wegfahren – was sonst nie möglich war. Aber so langsam juckt es mich natürlich schon wieder in den Fingern und ich freue mich darauf, wenn die nächste Aufgabe auf mich wartet.“</p>
<h3><strong>Druck bis an den Rand von Magersucht + Depression</strong></h3>
<p>Als dann die beiden Sportlerinnen ihre Geschichten erzählen, verlieren auch die hartgesottenen Trainer die Fassung. „Ich bin entsetzt. Das ist total krank“, schüttelt Thomas Zeitz den Kopf, während sich Rüdiger Rehm über die Strukturen in den Verbänden aufregt. Doch der Reihe nach&#8230;</p>
<p>„2021 hatte ich meinen ersten sportlichen Höhepunkt, als ich mit 17 Jahren als jüngste Starterin bei der U20-Europameisterschaft mit nur einem Zentimeter Rückstand Vierte wurde“, erinnert sich <strong>Laura Raquel Müller</strong>. „Daraufhin bin ich von Öhringen nach Stuttgart gezogen und habe die Schule gewechselt, damit ich optimal trainieren und mich weiterentwickeln kann. Beim ersten Wettkampf 2022, der Qualifikation für die Weltmeisterschaft, habe ich mir bei meinem zweiten Versuch beim Absprung einen Muskelbündelriss zugezogen. Damit begann meine fast zweijährige Leidenszeit. Ich stand zum ersten Mal vor der Frage, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen soll, so ganz ohne den Sport, der sonst immer im Mittelpunkt stand.“</p>
<p>Die 20-Jährige berichtet von gut gemeinten Ratschlägen, die sie nicht hören wollte („Jetzt kannst du dich mehr um die Schule kümmern“). Sie erzählt von körperlichen Veränderungen vom Kind zur Frau, die ihr als Undiszipliniertheit bei der Ernährung vorgeworfen wurden („Du bist zu dick“).</p>
<p>Je länger sie verletzt war, desto stärker wurde auch der Druck von Seiten des Verbandes, der damit drohte, sie aus dem Perspektivkader zu werfen: „Da wäre es richtig um Geld gegangen. Ich konnte damals nur nach Stuttgart umziehen ohne meinem Vater auf der Tasche zu liegen, weil ich durch die Kaderzugehörigkeit gut vergütet wurde. Diese Einnahmequelle drohte wegzubrechen und ich musste mir erstmals Sorgen um meine finanzielle Situation machen.“</p>
<p>Vor allem das regelmäßig im Training zur Sprache gekommene Gewichtsthema habe ihr stark zugesetzt, gesteht Laura Raquel Müller. „Ich bin fast jeden Tag heulend zuhause angekommen. Zwei Wochen lang habe ich mich nur von Reiswaffeln ernährt, um meine vermeintlichen Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, und ich stand tatsächlich am Rand der Magersucht. Das ging so weit, dass ich mich in psychologische Behandlung begeben habe, was aber leider auch nichts brachte. Mein Fels in der Brandung war in dieser Zeit einzig und allein mein Papa. Er hat mich auch ermutigt, dass ich mit dem Weitsprung weitermachen soll, als ich mit dem Sport eigentlich schon abgeschlossen hatte.“</p>
<p>Im Sommer 2023 kehrte Laura wieder zurück und ist seither so stark wie nie. Sie gewann die Bronzemedaille bei der U23-Europameisterschaft und stellte im Januar 2024 gar mit 6,81 Metern eine vorübergehende Weltjahresbestleistung auf.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13909" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Laura Raquel Müller (20), Weitsprung</strong></p>
<p>Laura Raquel Müller gehört zu den Top 3 Weitspringerinnen in Deutschland. Ende 2021 zog die Öhringerin nach Stuttgart, um dort am Olympiastützpunkt zu trainieren. Kurz darauf verletzte sie sich schwer und konnte fast zwei Jahre lang keinen Wettkampf bestreiten. 2023 feierte sie ihr Comeback mit der Bronzemedaille bei der U23-EM. Im Januar 2024 folgte eine neue Bestweite mit 6,81m. Eine Olympiateilnahme 2024 liegt im Bereich des Möglichen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13907" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Rüdiger Rehm (45), Fußball</strong></p>
<p>Rüdiger Rehm ist seit 26 Jahren im Profifußball zuhause – erst als Spieler, dann als Trainer. Ende Januar 2024 wurde der Heilbronner vom SV Waldhof Mannheim von seinen Aufgaben entbunden. Es war die vierte Freistellung in seiner Laufbahn als Profitrainer.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13906" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Thomas Zeitz (50), Handball</strong></p>
<p>Als Trainer der Sport-Union Neckarsulm steht Thomas Zeitz seit Monaten unter Druck, um mit seinem neu formierten, jungen Team noch die Klasse in der Handball-Bundesliga der Frauen zu halten. Schon in der Saison 2022/23 war er mit seinem Ex-Verein VfL Waiblingen aus der Bundesliga abgestiegen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13908" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Mirko Grosche (56), Judo</strong></p>
<p>Mirko Grosche ist Judo-Landestrainer, betreut u.a Weltmeisterin Anna-Maria Wagner und kennt sowohl als Coach als auch als Manager des Judo Teams Baden-Württemberg die mentalen Herausforderungen der deutschen Spitzen-Judoka. Der Fleiner hatte seine eigene Karriere nach drei Kreuzbandrissen mit Anfang 20 beenden müssen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13910" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Amelie Pfeil (16), Turnen</strong></p>
<p>Amelie Pfeil (TG Böckingen) zog mit 10 Jahren ins Sportinternat am Olympiastützpunkt Stuttgart. Mit 13 Jahren folgte der Wechsel nach Karlsruhe. Sie gewann zahlreiche DM-Medaillen im Jugendbereich und wurde zweimal Deutsche Mannschaftsmeisterin mit dem MTV Stuttgart. 2023 turnte sie beim DTB-Pokal in Stuttgart ihren ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich. Ende 2023 zog die Leingartenerin einen Schlussstrich und beendete ihre Karriere.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Angst vor dem nächsten Training</strong></h3>
<p>Viel früher als Laura Raquel Müller machte <strong>Amelie Pfeil</strong> den Schritt von ihrem Heimatverein TG Böckingen an den Olympiastützpunkt nach Stuttgart. Gerade einmal zehn Jahre alt war die inzwischen fast 17-Jährige, als sie in das dortige Internat einzog. Sie erinnert sich: „Ich hatte großen Spaß am Turnen, war ehrgeizig, wollte jeden Tag trainieren. Deshalb war auch klar, dass ich an den OSP gehe, um mich weiter zu verbessern. Aber mit nur zehn Jahren von zuhause wegzugehen, Eltern und Freunde zurückzulassen, allein zu wohnen, von der Grundschule aufs Gymnasium zu wechseln und dann noch strenge neue Trainer zu haben – das war schon eine Herausforderung. Am Internat gab es zwar Betreuer, aber das waren keine richtigen Vertrauenspersonen. Meine einzigen Bezugspersonen waren meine Zimmerkolleginnen, die ein bisschen wie Schwestern für mich waren.“</p>
<p>Ohne ins Detail zu gehen, berichtet die Schülerin von zahlreichen Drucksituationen, die ihr den Spaß am Turnen genommen haben. „Ich habe zwar immer versucht, das alles auszublenden, hatte aber oft die Situation, dass ich dachte Oh Gott, was kommt morgen im Training wieder auf mich zu. Warum gehe ich da überhaupt hin? Ich bin dann hauptsächlich deshalb trotzdem wieder hingegangen, weil ich es schon so lange gemacht habe und niemanden enttäuschen wollte – auch mich selbst nicht.“</p>
<p>Als sie 13 Jahre alt war, war der Druck in Stuttgart für Amelie zu groß geworden – sie stand vor der Entscheidung aufzuhören oder an einem neuen Standort einen Neuanfang zu machen. „Ich wollte die ganzen Jahre nicht umsonst investiert haben und bin deshalb vom Olympiastützpunkt an den Landesstützpunkt nach Karlsruhe gewechselt. Dort ging es mir gleich besser, es ging viel menschlicher zu und ich habe den Spaß am Turnen wiedergefunden.“</p>
<p>Der Druck kam nun von einer ganz anderen Seite. „Ich habe als Perspektivkader-Athletin des Deutschen Turner-Bundes aus Sicht des Verbandes die falsche Richtung eingeschlagen, was mir ein ums andere Mal zu spüren gegeben wurde. Vor allem bei Wettkämpfen, als die Drucksituation sowieso schon groß war, wurde mir dies immer wieder vor Augen gehalten. Ich hatte zwar in Karlsruhe ein angenehmeres Umfeld, der Druck wurde aber nicht weniger – im Gegenteil“, so Amelie Pfeil.</p>
<p>Wie Laura Raquel Müller musste auch die Leingartenerin um ihren Platz im Perspektivkader fürchten. „Wenn dann Wettkämpfe kommen und du bist eigentlich verletzt, dann gehst du trotzdem früher wieder an die Geräte als du eigentlich solltest“, verrät Amelie. So feierte sie beim DTB-Pokal 2023 in der Stuttgarter Porsche Arena ihr Debüt im Nationaltrikot bei den Erwachsenen, obwohl ihre Rückenprobleme, mit denen sie sich seit inzwischen vier Jahren herumschlägt, noch bei weitem nicht auskuriert waren. Der DTB-Pokal war, abgesehen von einem Bundesliga-Einsatz für die TG Karlsruhe-Söllingen, der letzte große Wettkampf in ihrer Laufbahn.</p>
<p>Ende 2023 beendete sie ihre Karriere und sagt voller Überzeugung: „Ich habe keinen einzigen Tag bereut, dass ich aufgehört habe.“</p>
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<h3><strong>Wie können Verantwortliche so etwas zulassen?</strong></h3>
<p>„Ich sitze hier, schaue Amelie mit ihren 16 Jahren an und kann nicht fassen, dass ihr der Spaß an ihrem Sport genommen wurde und sie jetzt einfach aufhört“, schüttelt Thomas Zeitz vehement den Kopf. „Wenn ich als Verband zehn-, zwölfjährige Kinder sechs Stunden am Tag trainieren lasse, dann habe ich doch die verflixte Verpflichtung danach zu schauen, dass da nicht nur Leute in der Halle stehen, die Ahnung haben, wie man sich auf dem Balken bewegt. Da muss doch jemand sein, der sich um den jungen Menschen selbst, und nicht nur um die Sportlerin kümmert. Wir leben im Jahr 2024 und müssen uns hier trotzdem anhören, dass ein junges Mädchen Angst vor dem Training hat. So etwas darf nicht passieren!“</p>
<p>„Ich sehe hier das Problem bei der Struktur der Verbände“, sagt Rüdiger Rehm. „Wieso kriegen wir es nicht hin, dass eine 10-Jährige sich in dem Sport, den sie liebt, in Heilbronn weiterentwickeln kann und dann eben nur zweimal pro Woche nach Stuttgart fährt?“</p>
<p>„Genau das haben wir anfangs gemacht, aber das klappt schon allein wegen der Schule nicht“, werfen Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil ein und ergänzen, dass für eine Weiterentwicklung am jeweiligen Heimatstandort schlichtweg auch Trainer mit entsprechenden Qualifikationen, sowie besonders im Turnen die Sportstätten fehlen.</p>
<p><strong>Mirko Grosche</strong> berichtet von Erfahrungen aus früheren Jahren, als er ein System für die Judoka zur optimalen Nutzung der Eliteschulen des Sports in Stuttgart aufgebaut hat: „Am Anfang hatten wir die Sportlerinnen und Sportler auch sehr jung zu uns geholt, so mit 13, 14 Jahren. Damit haben wir damals aber reihenweise Schiffbruch erlitten und erkannt, dass das nicht passt. Deshalb haben wir umgestellt und lassen sie jetzt bis zur zehnten, elften Klasse bei ihren Heimatvereinen.“</p>
<p>Einer der wichtigen Aspekte, so der Judo-Landestrainer weiter, sei es, dass die jungen Athleten den Spaß an ihrem Sport behalten. „Ja, es ist unsere Aufgabe als Trainer, dass sie Leistungen bringen. Aber man darf nicht nur Trainer sein, man muss ihnen auch als Partner zur Seite stehen. Deshalb hole ich mir auch externe Unterstützung, damit nicht die ganze Last auf mir allein liegt. Wir stellen den Sportlern unter anderem einen Ernährungsberater, eine Mentaltrainerin und einen Athletiktrainer als Partner zur Verfügung. Das funktioniert für alle Beteiligten sehr gut.“</p>
<p>Das Thema Kampf um die Kaderplätze kennt auch Mirko Grosche aus dem Judo sehr gut. „Die schlimmsten Wettbewerbe für unsere Judoka sind die Deutschen Meisterschaften“, erzählt er und erntet dabei zustimmendes Nicken von Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil. „Entweder du lieferst ab, alle klopfen dir auf die Schulter und du bist im Kader – aber das ist dann nichts Außergewöhnliches, da es alle erwartet haben. Oder du hast einen schlechten Tag und fliegst raus. Dann kratzt das nicht nur an deinem Selbstvertrauen, es kann auch Auswirkungen auf die Nominierungen zu den großen Wettkämpfen und auf deinen Kaderstatus haben. Und von diesem hängt eben viel Geld und die Chance auf einen Platz bei Bundeswehr, Bundes- und Landespolizei ab.“</p>
<p>Dass Amelie Pfeil mit dem Turnen aufgehört hat, kann der erfahrene Judotrainer gut nachvollziehen. Er verstehe absolut, dass sie vor der Wahl stand, entweder auf höchstem Level weiterzumachen oder ganz aufzuhören, weil alles dazwischen ihr keine Befriedigung gebracht hätte. „Meinen Kaderathleten sage ich immer, dass sie nach dem Karriereende dem Sport treu bleiben müssen – als Trainer, Kampfrichter etc. Das würde ich auch dir mit auf den Weg geben“, so Mirko Grosche. Dem pflichten auch die beiden Mannschaftstrainer bei und entlocken der 16-Jährigen zumindest die Aussage, dass sie sich vorstellen könne, ihren Heimatverein TG Böckingen einmal als Trainerin zu unterstützen.</p>
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<h3><strong>Konfrontation mit Rassismus</strong></h3>
<p>Als sich die Diskussion um den allgemeinen Druck im Sport, um „Jetzt erst recht“-Reaktionen und persönliche Beleidigungen in vollen Fußballstadien schon dem Ende zu neigt, bringt Laura Raquel Müller ein weiteres Thema ein, das in der Runde für Kopfschütteln sorgt. „Über die ganzen Jahre hat bei mir auch der rassistische Aspekt eine riesige Rolle gespielt“, erzählt die Öhringerin.</p>
<p>Sie berichtet von gehässigen Kommentaren in den sozialen Medien, die es nicht akzeptieren wollen, dass sie als dunkelhäutige Athletin im Deutschland-Trikot an den Start geht – aber auch von unterschwelligem Rassismus, beispielsweise bei Interviews. „Momentan sind mit Malaika Mihambo, Mikaelle Assani, Maryse Luzolo und mir nun mal die vier besten deutschen Weitspringerinnen dunkelhäutig, das ist Fakt. Aber dann wird dir nach einem Wettkampf das Mikrofon hingehalten und du musst live auf Sendung die Fragen beantworten, wie man ‚uns‘ denn nun nennen soll und ob wir genetische Vorteile hätten. Du hast dann die Wahl, ob du deine ehrliche Meinung über die Frage selbst sagst und einen Shitstorm erntest, oder ob du das Spiel mitspielst, eine Belanglosigkeit antwortest und dich im Nachhinein darüber ärgerst. So etwas kommt immer wieder vor und man trägt es einfach im Hinterkopf mit sich herum.“</p>
<p>Mirko Grosche trifft angesichts dieses weiteren Triggers an Laura Raquel Müller gewandt den Nagel auf den Kopf: „Wenn ich mir bei all den Problematiken anschaue, wie weit du springst, ist das außergewöhnlich. Du hast deine ganze Karriere noch vor dir und hast jetzt schon so stark performt. Du bist unheimlich stark. Lass dir bitte von niemandem das Gegenteil einreden.“</p>
<p>Wie schon in der Einleitung erwähnt, konnten wir hier nur einen kleinen Auszug aus der Runde wiedergeben. Ganz besonders hat uns dabei jedoch das Feedback der beiden Sportlerinnen gefreut, dass es ihnen gut getan hat, in diesem Kreis ihre Geschichten zu erzählen und dabei auch bisher teils unausgesprochene Dinge auszusprechen.</p>
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<p><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13484 size-full" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend.jpg 1200w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend-980x653.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/04/Druck-Portrait-Gruppe-stehend-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></a></p>
<p>Abschlussfoto im Sportpark der TG Böckingen. Von links: Thomas Zeitz, Mirko Grosche, Marten Gubernath (Geschäftsführer TG Böckingen), Laura Raquel Müller, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky, Rüdiger Rehm, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen)</p></div>
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		<title>SUN Handball Power Camp in Neckarsulm</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sun-handball-power-camp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 15:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SportUnionNeckarsulm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">SUN Handball Power Camp in Neckarsulm</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gruppenfoto zum Abschluss am Sonntag. </em></p>
<p>Fotos: Larativ</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Am Wochenende nach Ostern wurde das Neckarsulmer Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) zum dritten Mal zur zentralen Basis des „SUN Handball Power Camps“ der Sport-Union Neckarsulm. 150 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren waren dem Ruf des Handball-Bundesligisten gefolgt, um drei Tage lang bei verschiedenen Sportstätten intensive Trainingseinheiten aus allen Bereichen rund um den Handballsport zu absolvieren. Wir haben beim Camp vorbeigeschaut, um von den Organisatorinnen Antje Leverenz-Bätz, Ilka Korn und Bianca Saieva-Thomassen mehr über das Konzept und dessen Ziele zu erfahren. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Mittlerweile sind wir mit 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an unserem Limit angelangt“, erzählt uns Bianca Saieva-Thomassen vom Organisationsteam.</p>
<p>„Wir hatten ursprünglich mit 75 Anmeldungen begonnen und waren beim letzten Mal bei 120 angekommen. Diesmal hatten wir jetzt einen solchen Zulauf, dass wir bei 150 einen Annahmestopp machen mussten.“</p>
<p>Knapp 50 Prozent der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen stammen aus der Sport-Union bzw. der JSG Neckar Kocher, die andere Hälfte kommt aus einem Einzugsgebiet zwischen Bietigheim und Mosbach nach Neckarsulm.</p>
<p>Was ist das besondere am SUN Handball Power Camp, wenn so viele junge Handballspielerinnen und -spieler dabei sein wollen?</p>
<p>„Ich denke, es ist das Gesamtpaket“, sagt Antje Leverenz-Bätz, die sich vor allem um das „Hallen- und Gruppen-Tetris“ sowie die Teilnehmer-Kommunikation und -Ausstattung kümmert.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Das Camp-Orgateam mit (von links) Antje Leverenz-Bätz, Ilka Korn und Bianca Saieva-Thomassen.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Es geht bei uns ja um weit mehr, als nur darum, drei Tage lang Handbälle hin und her zu werfen und Spielzüge einzustudieren. Vielmehr drehen sich zwei Drittel der Inhalte um die Praxis am Ball.Der Rest sind begleitende Themen, wie zum Beispiel Life Kinetik, Ernährung, Verletzungsprävention und Athletiktraining, denn wir möchten bereits den Kindern ab der E-Jugend spielerisch an die Hand geben, dass es auch außerhalb der Platte noch weitere Dinge zu beachten gibt.“</p>
<p>Da sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich auch sportlich verbessern sollen, stellt Ilka Korn einen Trainer- und Betreuerstab zusammen, der die entsprechende Qualität vermitteln kann.</p>
<p>Unter anderem standen die zehn Trainingsgruppen beim diesjährigen Camp unter der Obhut von Thomas Zeitz, dem Trainer des Neckarsulmer Bundesliga-Teams, sowie von Ilka Fickinger, Trainerin des Zweitligisten 1. FSV Mainz 05.</p>
<p>„Wann bekommen Jugendliche schon mal die Chance, Einheiten bei solchen Profi-Coaches zu absolvieren? Es tut manchmal auch ganz gut, von jemand Außenstehendem zu hören, wo man leistungstechnisch tatsächlich steht“, berichtet Ilka Korn.</p>
<p>„Und wenn dir als junger Mensch ein Thomas Zeitz sagt, woran du arbeiten solltest, dann hat das nochmal einen ganz anderen Stellenwert, als wenn das dein angestammter Vereinstrainer behauptet.“</p>
<p>Während des dreitägigen Camps haben die Kinder und Jugendlichen auch immer wieder die Gelegenheit zum gemeinsamen Training mit Spielerinnen der Sport-Union.</p>
<p>So war diesmal Bundesligaspielerin Nina Engel mit von der Partie, die sagt: „Es macht einfach Spaß, ihnen Sachen mitzugeben, die sie spielerisch voranbringen. Wenn man dann auch noch sieht, dass sie diesen Input umzusetzen versuchen, dann hat es sich schon gelohnt, mit ihnen gearbeitet zu haben“.</p>
<p>Als Überraschungsgast schaute vor dem Abschlussturnier am Sonntag Nationalspieler Sebastian Heymann beim Camp vorbei.</p>
<p>„Da haben sie alle große Augen gemacht“, lacht Ilka Korn.</p>
<p>Mit diesem „runden“ Konzept wird die Sport-Union ihren eigenen Ansprüchen gerecht, die sie sich als Bundesligist setzt.</p>
<p>Dabei betonen die Organisatorinnen unisono, dass neben dem Leistungsgedanken beim Power Camp auch der Spaß, die Freude an der Bewegung und das Knüpfen neuer Freundschaften im Vordergrund stehen.</p>
<p>„Wenn ich sehe, wie freudig sich alle am ersten Camptag begrüßen, dann weiß ich gleich wieder, wieso wir das als ehrenamtliches Team machen“, strahlt Bianca Saieva-Thomassen.</p>
<p>Antje Leverenz-Bätz, als Angestellte der Sport-Union die Einzige im rund 30-köpfigen Camp-Team, die nicht als Ehrenamtliche dabei ist, betont abschließend, dass das SUN Handball Power Camp der Handballjugend innerhalb und außerhalb der Region eine Plattform zum gemeinsamen Lernen sein soll.</p>
<p>Der Wettkampf zwischen den Vereinen findet zur neuen Saison in den Punkstpielen dann wieder früh genug statt.</p></div>
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		<title>Feste für die Finanzierung &#8211; Vereine benötigen zusätzliche Einnahmen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/feste-fuer-die-finanzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 15:06:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[HSGHeilbronn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Oft werden Sportvereine in Mitleidenschaft gezogen, wenn die Wirtschaft schwächelt und Sponsoren ihre Engagements verkleinern. Reichen die Einnahmen durch Sponsoring, Eintrittsgelder und Mitgliedsbeiträge nicht mehr aus, müssen sich Vereine zusätzliche Einnahmequellen suchen. Über dieses Thema hatten wir uns in den letzten Monaten schon mehrfach mit Matthias Künzel, Leiter der Handballspielgemeinschaft (HSG) Heilbronn, unterhalten. Jetzt, nach dem HSG-Fasching in der Gemeindehalle Frankenbach, haben wir das Thema nochmal gemeinsam diskutiert – diesmal in Form dieses kleinen Magazinbeitrags. </strong></em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Die Faschingsveranstaltung mit 400 Besuchern trägt knapp </em><br />
<em>zehn Prozent zum Saisonetat der HSG Heilbronn bei.</em></p>
<p>Foto: privat</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Der HSG-Fasching 2024 ist Geschichte. Wie lief es für euch?                                                                                                                                                                                                                  </strong></em><strong>Matthias Künzel</strong>: Es ist super gelaufen. Die Veranstaltung war mit 400 Besuchern komplett ausverkauft, die Stimmung war den ganzen Abend über klasse und wir hatten am Ende ein Plus in Höhe eines mittleren vierstelligen Euro-Betrags.</p>
<p><em><strong>Das ist natürlich eine ganze Menge. Lässt es sich in einer Prozentzahl ausdrücken, wieviel diese Einnahmen von eurem Saisonetat ausmachen?</strong></em><br /><strong>Matthias Künzel</strong>: Man kann ganz grob sagen, dass wir mit dem Fasching nicht ganz zehn Prozent unseres Saisonetats bestreiten. Der Fasching allein reicht aber noch bei weitem nicht aus, um neben Sponsoring, Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen den Etat stemmen zu können. Deshalb sind wir noch bei einigen weiteren Veranstaltungen aktiv, wie zum Beispiel bei unserem Vatertagsfest am 9. Mai vor der Neckargartacher Neckarhalle, beim Trollinger Marathon oder beim Mitarbeiterfest der Firma Marbach.</p>
<p><em><strong>Für solche Veranstaltungen benötigt ihr dann jeweils auch einige ehrenamtliche Helfer&#8230;</strong></em><br /><strong>Matthias Künzel</strong>: Das ist richtig. Allein beim Fasching waren inklusive Auf- und Abbau rund 40 Helfer im Einsatz, wobei wir zusätzlich auch Unterstützung vom Hefekommando e.V. hatten.</p>
<p><em><strong>Wir vermuten mal, dass es nicht allzu einfach ist, im Verein Helfer für solche Arbeitseinsätze zu bekommen, oder?</strong></em><br /><strong>Matthias Künzel</strong>: Stimmt, es wird immer schwieriger, die nötigen Leute zusammenzukriegen. Eigentlich sind es meist dieselben, die sich melden. Ich bekomme nicht selten Antworten wie „Schon wieder schaffen? Ich bin hier zum Handballspielen, nicht zum bewirten“. Dass aber gerade solche Veranstaltungen mit ihren Arbeitseinsätzen zwingend notwendig sind, damit sie überhaupt bei uns Handball spielen können, wollen sie oft nicht verstehen. Deshalb ist mir auch dieser kleine Magazinbeitrag hier wichtig: Ich möchte die Mitglieder aller Sportvereine dafür sensibilisieren und dazu motivieren, auch abseits der Sportplätze ihre Vereine zu unterstützen</p></div>
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		<title>Zu Besuch bei Amber Verbraeken und Alessia Riner in der Handball-WG</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/zu-besuch-bei-amber-verbraeken-und-alessia-riner-in-der-handball-wg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 11:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Zu Besuch bei Amber Verbraeken und Alessia Riner in der Handball-WG</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Normalerweise führen wir die Interviews für das SPORTHEILBRONN-Magazin ja in Sporthallen, auf Sportplätzen oder auch mal in einem Café. Der Besuch in der Handballerinnen-Wohngemeinschaft bei Amber Verbraeken und Alessia Riner von der Sport-Union Neckarsulm war deshalb auch für uns mal etwas anderes. </strong></em></p>
<p><em><strong>Das Gespräch mit der Holländerin Amber (21) und der Schweizerin Alessia (20) hat unglaublich viel Spaß gemacht. Da teilt sich ein total sympathisches und witziges Dreamteam die Wohnung, das wir unseren Lesern in dieser ganz persönlichen „Homestory“ vorstellen möchten.</strong></em></p>
<p>Fotos. Seventyfour.studio</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gemütliche Chillout Area im Wohnzimmer von Amber Verbraeken (links) und Alessia Riner.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Alessia und Amber, ihr wohnt hier beide zusammen in der WG. Wie lange teilt ihr euch schon die Wohnung?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Ich wohne seit einem halben Jahr hier. Als ich nach Neckarsulm gewechselt bin, wurde ich gefragt, ob ich allein oder lieber in einer WG wohnen möchte. Da Neckarsulm meine erste Station im Ausland ist und ich auch noch sehr jung bin, fand ich eine WG eigentlich ziemlich cool. Der Verein hat dann entschieden, dass ich hier bei Amber einziehe.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Dieses Jahr ist mein zweites Jahr hier und das mit der WG hat sich damals einfach so ergeben. Ich hatte glaub ich gar keine andere Option (lacht).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Habt ihr euch davor schon gekannt?</strong></em></p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir hatten nur ein kurzes Kennenlerngespräch in einem Café. Ich wollte schauen, ob wir zusammenpassen.</p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Richtig kennengelernt haben wir uns erst, als ich dann hier angekommen bin. Wir waren auch direkt im Trainingslager, das heißt wir haben uns eigentlich erst als Teil des Teams kennengelernt, bevor wir wirklich als WG zusammengewohnt haben.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Ja, und wir haben dann einfach angefangen zusammen zu kochen. Und wenn wir nach dem Training heimgekommen sind, sind wir nicht direkt in unsere Zimmer verschwunden, sondern haben eigentlich alles gemeinsam gemacht. Wir sind uns auch sehr ähnlich und haben viele gemeinsame Interessen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>In der Küche sind Alessia (links) und Amber meist gemeinsam aktiv.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seid ihr auch im Trainingslager oder auswärts Zimmerkolleginnen?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Nein. Am Anfang sind wir mit der Person von der jeweils gleichen Position ins Zimmer gegangen und für mich hat das sehr gut gepasst. Deshalb haben wir das so beibehalten.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir haben eine tolle Gemeinschaft im Team und deshalb machen wir auch viel mit anderen, stecken also nicht immer nur zu zweit zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Was wäre eine Aktivität, die ihr nur zu zweit unternehmt?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Wir gehen immer vor dem Spiel zusammen Basketballspielen. Unsere Wohnung liegt in der Nähe einer Schule, und deshalb sind wir, bevor wir in die Ballei fahren, immer dort auf dem Sportplatz. Auch sonntags können wir nicht den ganzen Tag in der Wohnung sitzen und gehen deshalb gemeinsam raus, auch wenn es nur für einen Spaziergang ist.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir kochen auch immer zusammen und chillen eigentlich jeden Abend gemeinsam im Wohnzimmer. Das ist echt toll, weil wir immer wieder was Neues übereinander erfahren.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Ihr kommt aus Holland und der Schweiz. Welche Sprache sprecht ihr in dieser internationalen WG?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Unsere WG-Sprache ist tatsächlich Englisch. Ich persönlich spreche gerne Englisch, weil mein Deutsch einen starken Akzent hat (lacht).</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Ich kann zwar Deutsch sprechen, aber Englisch ist mir deutlich lieber. Wenn ihr nachher weg seid, werde ich bestimmt Kopfschmerzen haben, da ich mich gerade so konzentrieren muss und in meinem Kopf immer alles übersetze (lacht).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Gibt es in eurer WG eine Aufgabenverteilung? Macht ihr einen Plan, wer was erledigen muss, oder macht ihr alles spontan?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Eigentlich gibt es keinen Plan. Beim Putzen haben wir uns die Zimmer aufgeteilt, kochen tun wir sowieso gemeinsam und gehen auch immer zusammen einkaufen. In der Küche haben wir keine feste Aufgabenverteilung. Diejenige von uns, die gerade Zeit hat, erledigt den Job. Oder es ist so, dass eine von uns kocht und die andere abwäscht.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir haben auch keine Checkliste oder so. Das meiste erledigen wir tatsächlich gemeinsam, und wenn nicht, stimmen wir uns einfach ab, wer was erledigt. Wir sind da nicht so streng und verstehen uns auch so gut, dass wir keinen Plan brauchen. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Was macht ihr, wenn ihr gerade nicht Handball spielt oder einkaufen geht? Arbeitet oder studiert ihr?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Ich gehe noch zur Schule. Meine Schule in der Schweiz kann ich von hier aus beenden und habe dann einen Abschluss, der eurem Abitur entspricht. Ich besuche eine Sportschule und bin eigentlich die erste, die das im Fernstudium macht. Auch meine Prüfungen schreibe ich hier. Meine Schule schickt die Klausuren ans Albert-Schweitzer-Gymnasium und ich schreibe sie dort. Das funktioniert alles sehr gut und ich bin jetzt auch in meinem letzten Schuljahr und schreibe im Sommer die Abschlussprüfungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Hast du Pläne für danach?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Wenn es geht, würde ich gerne einfach mal ein Jahr nur Handball spielen. Danach wahrscheinlich studieren oder vielleicht einen Minijob machen. In welche Richtung es gehen soll, weiß ich aber noch nicht. Ich will erstmal eine Pause von der Schule machen (lacht). </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Mini-Basketball-Challenge in der WG. Und nein, die beiden haben natürlich nicht extra für die Fotos Trikots von der Wand abgehängt und die Garderobe umgebaut&#8230; 😉</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Und wie sieht es bei dir aus, Amber?</strong></em></p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Ich bin seit Ende des Jahres fertig. Ich war auf einer Ernährungsschule und habe dort meinen Abschluss gemacht. Das Schulsystem in Holland ist komplett anders als hier und in der Schweiz, deshalb kann ich gar nicht wirklich sagen, mit welchem Abschluss man meinen vergleichen kann. Das ist sehr kompliziert und wir haben es untereinander auch schon ausdiskutiert (lacht). Jetzt muss ich schauen, was ich zwischen den Trainingseinheiten machen kann – ob ich ein Studium oder einen Minijob beginne. Aber ich möchte auf jeden Fall gerne etwas neben dem Handball machen. Ich bekomme auch immer viel Energie, wenn ich etwas Neues lernen kann. Im Moment FaceTime ich viel und mache Sachen, um mein Gehirn zu aktivieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Wie war es für euch am Anfang, als ihr zum ersten Mal eure Heimat verlassen habt, um hier in Deutschland Handball zu spielen. Hattet ihr Eingewöhnungsschwierigkeiten oder Heimweh?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Also mit der Sprache gab es natürlich keine Probleme. In den ersten beiden Wochen hatte ich schon ein bisschen Heimweh, das hat sich dann aber schnell gelegt. Auch weil es hier so gut passt und ich mich mit Amber in der Wohnung richtig wohl fühle. Meine Eltern kommen auch fast zu jedem Heimspiel hierher. Sie fahren nur drei Stunden von der Schweiz nach Neckarsulm und deshalb sehe ich sie auch oft.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Ich habe in Holland schon nicht mehr zuhause gewohnt und war auf einer Handballakademie und darum nur am Wochenende zuhause. Deshalb habe ich es schon ein bisschen gekannt. Ich telefoniere sehr viel mit meiner Familie und wir sind immer im Austausch. Auch haben wir noch drei andere Niederländerinnen im Team. Mit ihnen spreche ich auch in meiner Muttersprache, das macht es auch einfacher, vor allem da die Niederlande ja doch noch ein bisschen weiter weg sind als die Schweiz und meine Eltern nicht immer kommen können. Am Anfang hatte ich schon ein bisschen Angst wegen der Sprache. Letztendlich hat aber alles gut gepasst.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Alessia Riner</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Amber Verbraeken</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Ihr seid noch sehr jung und die Sport-Union Neckarsulm ist eure erste Station im Ausland. Zuvor wart ihr beide auf einer Handballakademie und bei Vereinen in eurer heimischen Liga. Was waren die Gründe für den Schritt in die Bundesliga?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Ich war in der Schweiz drei Jahre auf einer Handballakademie und habe danach in der höchsten Schweizer Spielklasse gespielt. Ich hatte Lust auf etwas Neues und eine neue Herausforderung. Mit Neckarsulm konnte ich den richtigen Club für diesen Schritt finden.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Bei mir war es ähnlich. Ich habe mehrere Saisons in der ersten niederländischen Liga gespielt, bevor ich mich aufgrund meiner sportlichen und persönlichen Weiterentwicklung für einen Wechsel ins Ausland bzw. nach Deutschland entschieden habe. Es ist auch viel professioneller hier.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wie ist die Stimmung in der WG, wenn ihr von einem schlechten Spiel oder Training nach Hause kommt? Bringt ihr die schlechte Laune mit oder könnt ihr hier abschalten?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Wenn eine von uns gerne darüber sprechen will, dann machen wir das. Aber wir können es danach auch gut hinter uns lassen und reden wieder über andere Dinge.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir sind dann wieder zusammen auf der Couch oder in der Küche und denken meist schon gar nicht mehr daran, was eigentlich zuvor im Training oder beim Spiel war. Im Auto reden wir kurz darüber und sagen halt, ja das Training oder Spiel war scheiße, aber das wars dann auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ihr seht euch jeden Tag zuhause, im Training, auf Auswärtsreisen&#8230; Wird es manchmal zu viel? Hattet ihr schon den Fall, dass ihr euch einfach nicht mehr sehen konntet?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Nein, das war bei mir eigentlich noch nicht der Fall. Inzwischen kennen wir uns schon so gut, dass wir wissen, wenn die andere einfach mal ruhig sein und nichts machen möchte.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Daher, dass wir Handball und Privatleben komplett trennen, gab es das noch nie, dass wir uns nicht mehr sehen konnten. Da wir im Training auch nicht alles zu zweit machen und auch sonst mit anderen Mannschaftskolleginnen essen gehen, gehen wir uns nicht auf die Nerven.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Sportlich hat das Jahr 2024 mit zwei Siegen richtig gut für euer Team begonnen, bis zum Jahreswechsel standet ihr aber sieglos am Tabellenende. Was hat sich geändert?</strong></em></p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Wir haben während der WM-Pause sehr gut gearbeitet und auch im Training ein bisschen etwas geändert. Wir sind schon zum Ende der Hinrunde immer stärker und besser geworden – leider hat es da noch zu keinem Sieg gereicht. Den Spaß haben wir eigentlich immer gehabt. Unser Trainer hat uns auch gut auf die Spiele nach der WM-Pause vorbereitet, da er uns vermittelt hat, dass unsere Saison erst danach richtig los geht, wenn wir uns alle besser kennen und uns auf dem Platz eingespielt haben. Das zahlt sich jetzt aus und wir sind sehr happy.</p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Wir sind inzwischen richtig als Team zusammengewachsen, unser Coach Thomas Zeitz macht da auch einen guten Job. Natürlich ist es nie toll als Sportler, wenn man nur verliert. Aber wir haben zum Anfang der Saison neun neue Mädels dazubekommen und einfach Zeit gebraucht. Wir haben aber darauf vertraut, dass es besser wird und wir unsere Siege nach der Winterpause noch holen. Letztendlich haben wir noch die komplette Rückrunde Zeit.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Amber und Alessia im Gespräch mit unseren Redakteuren Lara Auchter und Ralf Scherlinzky.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Euer Team hatte auch viel mit Verletzungen zu kämpfen. War das auch ausschlaggebend für die Niederlagenserie?</strong></em></p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Ja klar, aber wir wissen alle, dass das leider auch dazugehört. Die Verletzten geben ihr Bestes, um uns von der Seitenlinie zu unterstützen, und wir Spielerinnen auf der Platte probieren, unser Bestes auf dem Feld herauszuholen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Was sind eure sportlichen Ziele in naher, aber auch in ferner Zukunft?</strong></em></p>
<p><strong>Amber Verbraeken:</strong> Mein Vertrag läuft am Ende der Saison aus, deshalb weiß ich noch nicht genau, was passiert. Ich fühle mich aber sehr wohl hier. Im Team sowie auch hier in der WG mit Alessia ist es richtig toll. Das Ziel ist jetzt erstmal, die Liga zu halten und nicht abzusteigen. Das ist bei unserem Team und der Leistung der letzten Spiele in jedem Fall auch möglich. Persönlich möchte ich immer die bestmögliche Leistung bringen – und dies mit Leidenschaft für den Handball.</p>
<p><strong>Alessia Riner:</strong> Erstmal möchte ich spielen, mich weiterentwickeln, und einfach immer mein Bestes geben. Dazu konzentriere ich mich jetzt stark auf diese Saison und das Hier und Jetzt. Was danach kommt, kann keiner sagen. Zur fernen Zukunft rede ich lieber von Träumen statt von Zielen. Ein Traum von mir ist es, mal in Dänemark oder Norwegen und auch in der Champions League zu spielen. Aber das ist alles noch weit weg.</p></div>
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		<title>Thomas Zeitz &#8211; Neuer Cheftrainer bei der Sport-Union</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/thomas-zeitz-neuer-cheftrainer-bei-der-sport-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Chefcoach]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[SUN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Thomas Zeitz &#8211; Neuer Cheftrainer bei der Sport-Union</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit dieser Saison ist Thomas Zeitz der neue Headcoach bei den Frauen des Handball-Bundesligisten Sport-Union Neckarsulm. Der 49-Jährige stand in der letzten Saison noch bei den Waiblingen Tigers an der Seitenlinie, mit denen er zur Saison 2021/22 in die erste Bundesliga aufgestiegen war. Nach dem Fast-Abstieg der SUN-Mädels im vergangenen Jahr geht der gebürtige Frankfurter mit einer neuen, talentierten Mannschaft in die Saison, auf deren jungen Schultern eine Menge Verantwortung lastet. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben uns mit dem sympatischen Übungsleiter nach Beginn der Saison getroffen und erfahren, wie er das Team zusammenschweißen möchte, eine neue Hierarchie aufbaut, mit dem Druck umgeht und was ihn überhaupt bewegt hat, nach Neckarsulm zu wechseln.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas Zeitz gibt bei den Handball-Frauen der Sport-Union Neckarsulm den Ton an.</em> Fotos: SUN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas, du bist nun schon einige Wochen in Neckarsulm, wie war die Anfangszeit? Der Saisonstart verlief ja nicht wirklich erfolgreich. War das für dich abzusehen?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wenn du im Sommer den Spielplan bekommst und siehst, dass du zu Beginn gleich gegen vier Top-5 Mannschaften ran musst, bekommst du schon ein ungefähres Gefühl, wie es wohl laufen wird. Ich hatte ja recht spät meinen Vertrag unterschrieben, und auch die Mannschaft konnte erst sehr spät zusammengestellt werden, da wir lange nicht wussten, in welcher Liga wir spielen werden. Wir haben jetzt neun neue Leute, die wir integrieren müssen. In einem Sport, in dem du 16 Spielerinnen im Kader hast, sind neun Neuzugänge ein fast neues Team. Das braucht einfach Zeit. Ich hatte bei der Teamzusammenstellung freie Hand und habe viele junge, talentierte Leute geholt. Dazu kamen auch Spielerinnen, die schon eine Führungsrolle übernehmen können, aber trotzdem noch nicht die größte Erfahrung haben. Daher war uns intern klar, das wir dieses Jahr vermutlich wieder gegen den Abstieg spielen werden. Ich habe schon von Anfang an gesagt, dass unsere Saison erst nach der WM-Pause im Dezember richtig losgehen wird, weil man mit einem neu zusammengewürfelten Team einfach drei Monate einrechnen muss, bis gewisse Automatismen erarbeitet werden und eine Routine auf dem Platz entsteht. </p>
<p><em>Dann ist das vermutlich nicht nur ein handballerisches, sondern vor allem auch erstmal ein zwischenmenschliches Thema&#8230;</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ja, wir wollten auch die Sprachbarriere ein bisschen runterschrauben, was schon sehr gut funktioniert hat. Das Training und die Ansagen kann ich bis auf wenige Einzelfälle auf Deutsch machen. Die Gruppe ist ziemlich schnell zusammengewachsen, was das Zwischenmenschliche angeht. Sie verstehen sich persönlich sehr gut und halten zusammen. Jetzt muss sich diese Chemie nur noch auf dem Feld entwickeln. Es muss handballerisch noch so ineinander greifen, wie es dies persönlich schon tut. Dafür braucht es viel Training und Spielpraxis. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gab es in der Saisonvorbereitung Teambuilding-Maßnahmen, um diesen Prozess zu beschleunigen?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Für mich ist die beste Teambuilding-Maßnahme schon mal ein Ort, an dem man zusammen ist und nicht weg kann, wo die Mannschaft zusammenarbeiten muss und sich gegenseitig pushen kann. Also ist ein Trainingslager allein schon eine Teambuilding-Maßnahme. Natürlich haben wir auch andere Dinge gemacht, wie zum Beispiel Kanufahren, ein spezielles Athletiktraining am Strand von St. Peter-Ording, eine Schnitzeljagd oder ein Grillabend. Manchmal genügt es aber tatsächlich schon, wenn man ein paar Tage wegfährt, die Mädels dort einen freien Abend gemeinsam gestalten und man so einfach etwas entstehen lässt.</p>
<p><em>Durch die Niederlagen zum Beginn der Saison ist aber schon Einiges an Druck von außen entstanden&#8230;</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das lässt sich nicht vermeiden. Die Sport-Union ist immer unter den besten Fünf in der Zuschauertabelle, auch wenn es wie letztes Jahr sportlich nicht so läuft. Auch sind hier ganz viele Menschen, die als Helfer engagiert sind – das ist schon krass und es sind weit mehr, als ich es bei anderen Vereinen vorgefunden habe. Da ist es dann auch normal, dass so viele Menschen vom Team auch etwas zurück bekommen wollen und einen anderen Anspruch haben. Ich sage den Mädels immer, seid doch froh, dass die Zuschauer und Helfer da sind. Natürlich versuche ich, den Druck von der Mannschaft fernzuhalten – was nicht immer gelingt. Ich selbst kann mit Druck umgehen, das kommt mit der Stellenbeschreibung in solch einem Beruf (lacht). Bei den Spielerinnen muss ich aber aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Die Leute vergessen oft, dass der Großteil des Teams gerade mal 20 bis 22 Jahre alt ist. Die sind alle noch so blutjung, da muss man ihnen gewisse Fehler zugestehen. Daher ist es meine Aufgabe, mein breites Kreuz vor sie zu stellen und die Mädels zu schützen, sodass sie ungestört ihre Leistungen abrufen können. </p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie kristallisieren sich die Leitfiguren in solch einer jungen und neu zusammengestellten Truppe heraus?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wenn man eine neue Mannschaft hat, entwickelt sich natürlich auch eine neue Hierarchie. Es gibt einige Mädels wie Nina Engel, die mit 19 Jahren schon eine tragende Rolle im Team spielen. Dann gibt es aber auch eine Valentyna Salamakha, die mit ihren 38 Jahren Unglaubliches leistet und fitter ist als die meisten Zwanzigjährigen. Dann haben wir Fatos Kücükyildiz, die eine der wenigen Älteren im Team ist und an der sich die Jungen definitiv orientieren können, auch wenn sie gerade erst aus einer langen Verletzungspause herauskommt. So entwickelt sich eben eine neue Struktur. Sharon Nooitmeer ist dabei eine wichtige Spielerin, deshalb ist sie mit ihren 24 Jahren auch schon Kapitänin, weil sie eine Spielerin ist, die auf und auch neben dem Platz mit ihrer Ausstrahlung und Einstellung vorangeht. Sie ist selber noch sehr jung, steht aber eben repräsentativ für das Alter des Teams sowie dafür, wie sich auch die jungen Mädels in Führungsrollen wiederfinden können.</p>
<p><em>Was hat dich letzten Februar dazu bewogen, den Vertrag zu unterschreiben und nach Neckarsulm zu wechseln?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich wollte eigentlich aufhören. Meine feste Lebensplanung hatte vorgesehen, zumindest mal in diesem Jahr kein Trainer zu sein. Im Januar rief dann aber der Neckarsulmer Vorstand Rolf Härdtner an und teilte mir mit, dass sie auf Trainersuche sind. Wir haben uns dann ein paar Mal getroffen, auch weil feststand, dass ich Waiblingen verlasse. Letztendlich war es glaube ich einfach zu verlockend. Ich bin seit 21 Jahren Trainer und habe immer in Vereinen gearbeitet, die begrenzte Mittel hatten und bei denen ich nicht nur Trainer war, sondern auch Organisatorisches lösen musste. Dabei bin ich sechsmal aufgestiegen, von der Landesliga bis in die erste Bundesliga, und hatte immer Mannschaften, die mit mir den nächsten Schritt gemacht haben. Bei den Gesprächen mit der Neckarsulmer Vorstandschaft hat „es“ dann einfach gepasst. Ich wollte mich schon lange mal bei einem Verein wie der Sport-Union versuchen, um zu sehen, ob unter anderen Bedingungen das funktioniert, was ich jahrelang auf einem niedrigeren Niveau gemacht hatte, bzw. ob wir uns in drei Jahren – so lange brauchst du um etwas Vernünftiges aufzubauen – so entwickeln können, dass wir uns im oberen Tabellendrittel wiederfinden. Das Potenzial dazu ist auf jeden Fall da. Die Aufgabe und die Möglichkeiten waren einfach zu reizvoll, um es nicht zu machen. Die Situation wie hier, dass ich wirklich 100 Prozent Trainer bin und mich um nichts anderes kümmern muss, hatte ich so noch nie, und das ist richtig toll.</p>
<p><em>Du machst das hauptberuflich, oder? Was ist dein beruflicher Background und wo kommst du her?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich komme ursprünglich aus Hessen und habe Reiseverkehrskaufmann gelernt. Als Spieler war ich bis zur zweiten Liga aktiv, habe mich aber mit 28 Jahren für die Trainerlaufbahn entschieden. Dann habe ich noch eine Ausbildung als Bankkaufmann obendrauf gepackt und zwölf Jahre lang bei der Sparkasse gearbeitet – davon lange Zeit in der Personalabteilung, wo ich sehr viel gelernt habe, was Umgang, Kommunikation und allgemein Coaching angeht. Nachdem ich als Trainer immer weiter aufgestiegen und auf einem höheren Level angekommen bin, war es zeitlich nicht mehr möglich, den Trainerjob nur nebenberuflich zu machen. Also bin ich 2016 das Risiko eingegangen und wurde Profitrainer, was in einer Nicht-Fußball-Sportart wirklich ein Risiko ist (lacht). Es hat aber gottseidank funktioniert, und es gibt deutlich schlechtere Jobs. </p></div>
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