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	<title>Fußball | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Nils Haupt: Teamarzt bei Borussia Mönchengladbach</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nils-haupt-teamarzt-bei-borussia-moenchengladbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>„Vorderer Kreuzbandriss – und jetzt?“, so lautete anno 2016 die Überschrift eines Gastbeitrags von Nils Haupt in der ersten Ausgabe des SPORTHEILBRONN-Magazins. Als Orthopäde und Unfallchirurg bei unserem langjährigen Werbepartner Medicross Zentrum Neckarsulm tauchte der 47-Jährige immer mal wieder in den Anfangsausgaben auf – sei es bei der dreiteiligen Serie über den Kreuzbandriss der Handballspielerin Luisa Weik, zusammen mit Boris Brand als Experte bei einer Runde von Sportlern mit Kreuzbandrissen oder mit weiteren Gastbeiträgen. 2021 zog es ihn dann wieder in seine Heimatstadt Mönchengladbach zurück. Über seinen Instagram-Account <a href="https://www.instagram.com/docsportho/" target="_blank" rel="noopener">@docsportho</a> haben wir seinen weiteren Weg mitverfolgt und sind im Juli 2025 auf seinen Post „Ich freue mich auf die ehrenvolle Aufgabe, Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga zu betreuen“ gestoßen. Kurz vor dem Jahreswechsel haben wir uns nun online getroffen, um mehr über seinen neuen Job als Mannschaftsarzt der Gladbacher „Fohlen“ zu erfahren.</em></strong></p>
<p>Foto: Borussia/Christian Verheyen</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nils, herzlichen Glückwunsch zu deinem Job als Mannschaftsarzt von Borussia Mönchengladbach, um den dich sicherlich viele beneiden. Du warst ja schon immer Borussia-Fan&#8230;</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Danke. Das stimmt aber nur zum Teil, denn eigentlich bin ich Fan der anderen Borussia, und mein Arbeitgeber weiß das auch (lacht). Ich bin als Kind mit meiner Familie von Dortmund nach Mönchengladbach umgezogen, war da aber dann fußballtechnisch schon schwarz-gelb geprägt.</p>
<p><em>Oh, das schreit nach einem inneren Konflikt, wenn in der Bundesliga Borussia gegen Borussia spielt&#8230;</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Das hatten wir kurz vor Weihnachten in Dortmund zum ersten Mal. Da steht aber ganz klar die Professionalität über der Fan-Sympathie und ich hätte mir gewünscht, dass wir drei Punkte mit nach Mönchengladbach nehmen. Natürlich hat sich der Fan in mir irgendwie auch über den Dortmunder Sieg gefreut, aber wir Gladbacher hätten die Punkte sehr gut brauchen können. Das Wichtigste war aber, dass sich bei dem Spiel niemand verletzt hat.</p>
<p><em>Welchen Weg muss man gehen, um zu einem der 18 Ärzte in Deutschland zu werden, die einen Fußball-Bundesligisten betreuen dürfen?</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Es ist wie überall: ein gutes Netzwerk ist von Vorteil. Ein Bekannter hatte mich angerufen und mir eröffnet, dass er mich bei der Borussia als potenziellen Mannschaftsarzt positioniert hat, da er gehört hatte, dass sie einen Nachfolger für meinen Vorgänger suchen. Dann kam eines zum anderen. Ich war seit dreieinhalb Jahren in einer Mönchengladbacher Praxis angestellt und habe dort gekündigt, denn eine solche Chance bekommst du kein zweites Mal. Parallel habe ich noch eine kleine Privatpraxis eröffnet.</p>
<p><em>Wie sieht dein typischer Tagesablauf aus?</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Wir haben im Stadion unten den medizinischen Bereich, in dem mein Arztbüro ist. Man kann sich das wie eine kleine Praxis vorstellen. Hier untersuche ich die Spieler, habe ein Ultraschallgerät zur Verfügung und gleich neben dem Stadion ist ein MRT-Standort. Morgens schaut man sich erstmal die verletzten bzw. die in Reha befindlichen Spieler an und prüft, wie deren medizinische Entwicklung aussieht. Wenn die Mannschaft trainiert, stehe ich am Platz bereit. Ansonsten ist mit dem Job auch viel Papierarbeit verbunden.</p>
<p><em>Und du bist dann schätzungsweise auch bei allen Spielen dabei&#8230;</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Wir sind zwei Ärzte und teilen uns die Spiele auf. Meist bin ich auswärts dabei und bin dort dann derjenige, den man im Fernsehen mit dem Eisspray auf den Platz flitzen sieht (lacht). Zuletzt bin ich jetzt im Januar auch zum Trainingslager in Belek mitgereist.</p>
<p><em>Worin unterscheiden sich deine Aufgaben am meisten von denen in einer Praxis wie dem Medicross Zentrum in Neckarsulm?</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Das lässt sich nicht wirklich vergleichen. In der Praxis untersuchen wir und bestellen die Patienten nach der Diagnose ein paar Wochen später zur Nachuntersuchung wieder ein. Im Fußball-Leistungsbereich hast du die Zeit nicht. Verein und Spieler möchten natürlich die Genesungszeit so kurz wie möglich halten. Du musst alles versuchen, um die Akteure schnellstmöglich wieder auf den Platz zu bringen – deshalb auch die tägliche intensive Arbeit mit den Spielern.</p>
<p><em>Und wenn bei einem Spiel einer deiner Jungs auf dem Platz liegt, kannst du vermutlich nicht viel ausrichten und stehst unter Druck&#8230;</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Da geht es tatsächlich immer erstmal um die Frage „Kannst du laufen?“ Der Spieler will natürlich weitermachen und du musst innerhalb von Sekunden entscheiden, ob er das wirklich kann. Dazu steht dir der Schiedsrichter im Nacken und möchte weiterspielen lassen. Das sind kurze, aber stressige Momente.</p>
<p><em>Gab es schon einen Moment, in dem du den Schritt bereut hast?</em><br />
<strong>Nils Haupt:</strong> Ich habe das Privileg, wie zuletzt in Dortmund vor 80.000 Leuten, meinen Job machen zu dürfen und mitten im Geschehen dabei zu sein. Ich wohne in Mönchengladbach, also ist es für mich auch eine außergewöhnliche Ehre, für den Verein in der Bundesliga zu arbeiten. Also ganz klar: nein.</p></div>
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		<title>TSG Heilbronn Bildungscampus: Studententeam in der WFV-Freizeitliga</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-bildungscampus-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>TSG Heilbronn Bildungscampus – unter diesem Namen geht seit Oktober 2025 ein Team an den Start, das sich aus Studierenden der Heilbronner Hochschulen zusammensetzt und an der Freizeit Verbandsliga des Württembergischen Fußball-Verbands (wfv) teilnimmt.</p>
<p>„Wir können auf einen Pool von rund 50 Spielern zurückgreifen und haben aktuell 30 Spieler gemeldet“, berichtet Manager Timo Robrecht. „Die Liga ist quasi die Alternative zur Kreisliga B, nur mit dem Unterschied, dass zum Beispiel die Spieltermine flexibler gehandhabt und mit den Gegnern individuell vereinbart werden.“</p>
<p>Das Bildungscampus-Team ist bunt durchgemischt, die Teamsprache ist Englisch. „Wir haben zu 90 Prozent internationale Spieler, von denen ein Großteil nur wenig Deutsch spricht“, erklärt Timo Robrecht. Wert lege man darauf, dass das Team für alle Heilbronner Studierenden offen ist, die Anschluss an eine Gemeinschaft suchen – egal, ob sie schon im Verein gespielt haben oder noch nicht im Fußball aktiv waren, so der 21-Jährige weiter.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Mannschaft des TSG Heilbronn Bildungscampus. Foto: privat</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Ob unterschiedliche Herkunft, Uni oder Sprache, für uns auf dem Platz zählt nur der Zusammenhalt. Wir sind der beste Beweis dafür, dass Sport Menschen vereinen, Freundschaften knüpfen und aus Fremden ein echtes Team formen kann. Es ist jedes Mal eine große Freude, für diese Mannschaft und einzigartige Gemeinschaft spielen zu dürfen“, gibt der 22-jährige DHBW-Student Julian den Spirit der Bildungscampus-Mannschaft wieder. TUM-Student William ergänzt: „Unsere Stärke kommt nicht aus derselben Muttersprache, sondern aus einem gemeinsamen Ziel. Auf dem Fußballplatz ist unsere Vielfalt unsere Identität und unsere größte Stärke. Wir siegen zusammen und wir verlieren zusammen wie eine Familie. Das ist unser Geheimnis.”</p>
<p>In der sieben Teams umfassenden Staffel 3 der wfv-Freizeitliga, die sich neben den Heilbronnern aus je zwei Mannschaften aus Möckmühl und Kornwestheim sowie je einer aus Ludwigsburg und Erdmannhausen zusammensetzt, gab es zum Auftakt zwei knappe Niederlagen gegen Alt Herrensteg Möckmühl (4:5) und THM Ludwigsburg (2:3).</p></div>
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		<title>Hakan Aslan (Topsportgroup) &#8211; Der Spielerberater als Mentor</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/hakan-aslan-topsportgroup-der-spielerberater-als-mentor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Spielerberater, Spielervermittler, Agent – es gibt viele Begriffe, die Personen umschreiben, die sich darum kümmern, dass Teamsportler die zu ihren sportlichen Fähigkeiten und Persönlichkeiten passenden Vereine finden. Vor allem im Fußball geht es dabei oft um Millionenbeträge, was der Hauptgrund dafür ist, dass die Branche in Verruf geraten ist. Doch es gibt auch Berater, die abseits des „Big Business“ agieren und es sich zur Aufgabe machen, talentierte jugendliche Spieler Schritt für Schritt an den Profifußball heranzuführen und dabei vor allem die persönliche Entwicklung des jungen Menschen in den Mittelpunkt stellen. Einer von ihnen ist Hakan Aslan (49). Der gebürtige Regensburger betreut von Neckarsulm aus mit seiner Agentur Topsportgroup jugendliche Spieler und ihre Familien und hat uns im Gespräch Einblicke in seine persönliche Philosophie, aber auch in die oft gnadenlose Fußballbranche gegeben. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Hakan, erstmal vorab: Siehst du dich als Spielerberater, als Spielervermittler oder als Agent?</h4>
<p><strong>Hakan Aslan:</strong> Weder noch. Ich sehe mich als Mentor, der zwar berät und vermittelt, aber vor allem als Vertrauensperson den jungen Spielern und ihren Eltern zur Seite steht. In meinen 35 Jahren in der Fußballbranche habe ich sämtliche Positionen durchlaufen, weiß also, wie das Geschäft läuft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Welche Art von Spielern betreust du?</h4>
<p><strong>Hakan Aslan:</strong> Inzwischen habe ich mich auf Talente im Nachwuchsbereich spezialisiert. Früher hatte ich mal rund 30 Erwachsene gleichzeitig betreut, von denen die meisten Profis waren. Der bekannteste Name ist vermutlich Ömer Toprak, der dann später in Leverkusen und Dortmund spielte. Ich hatte mich dann aber aus der Branche zurückgezogen, weil mir das Zwischenmenschliche zu kurz kam, weil ich meinen Lebensmittelpunkt nach Neckarsulm verlagert habe und dann auch zweimal Papa wurde. Nach acht Jahren Pause hat es mich wieder gejuckt und ich bin zurückgekehrt – nun aber mit dem Fokus auf Jugendspielern ab ca. 13, 14 Jahren.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hakan Aslan in seinem Büro in Neckarsulm. Foto: SPORTHEILBRONN</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Das stellen wir uns noch schwieriger vor, als mit Profis zu arbeiten, da der Faktor Eltern mitspielt&#8230;</h4>
<p><strong>Hakan Aslan:</strong> Es wäre schlecht, wenn die Eltern hier nicht mit im Spiel wären, denn sie sind der entscheidende Faktor, ob ein Junge Profi werden kann oder nicht. Mit 13, 14, 15 Jahren kann er noch gar nicht richtig einschätzen, was um ihn herum auf seinem angestrebten Weg in den Profifußball passiert. Er muss das richtige Mindset entwickeln und braucht einen Plan für seine Entwicklung abseits vom Fußball, denn am Ende schaffen es statistisch gesehen nur zwei Prozent derjenigen, die in der U19-Bundesliga spielen, tatsächlich in die erste Bundesliga. Für diese Entwicklung spielen seine Eltern eine sehr große Rolle, und auch sie müssen erst verstehen, dass es zum Lernprozess ihres Kindes gehört, wenn es mal zwei, drei Spiele in Folge auf der Bank sitzt. Im Endeffekt sind sie es, die die Entscheidungen zuhause treffen müssen. Ich kann ihnen dabei aber als Stütze zur Seite stehen, um beispielsweise Aussagen und Versprechungen von den Vereinen richtig einzuordnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>In den letzten Jahren sind verstärkt die Nachwuchsleistungszentren (NLZ) in den Mittelpunkt gerückt und es scheint kein Weg mehr in den Profifußball zu führen, ohne dass ein jugendlicher Spieler von zuhause wegzieht und dort lebt und trainiert. Ist das dann nicht eher kontraproduktiv?</h4>
<p><strong>Hakan Aslan:</strong> Nein, nicht unbedingt. Die NLZs machen einen guten Job, aber natürlich polarisieren sie auch. Der Wechsel ans NLZ ist okay, wenn ein Junge schon mental dazu bereit ist und sich in seinem Heimatverein nicht mehr sportlich weiterentwickeln kann. Was für mich grenzwertig ist, sind die dortigen Programme für U10-Spieler, die Zehnjährige schon in eine Drucksituation reinlaufen lassen, in der sie sich immer und immer wieder beweisen müssen. Da kommen ständig neue Gleichaltrige herein, gegen die sie sich im Kampf um die verfügbaren Plätze durchsetzen müssen. Das nimmt ihnen den Spaß, den sie für ihre Entwicklung beim Fußball unbedingt brauchen. Und wenn sie dann im Feedbackgespräch zum Jahresende ausgemustert werden, bekommen nicht wenige Kinder einen psychologischen Knacks ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie wissen Eltern von talentierten Jugendkickern, dass sie dir vertrauen können und du nur das Beste für ihr Kind möchtest?</h4>
<p><strong>Hakan Aslan:</strong> Meist kommen die Eltern über Instagram auf mich zu (@topsportgroup) und wir lernen uns dann persönlich kennen. Ich mache am Anfang erstmal keinen Vertrag und gehe damit quasi in Vorleistung, denn die Vertrauensbasis kann auf beiden Seiten erst in der Praxis entstehen. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem klar wird, jetzt wird es für den Jungen im Fußball ernst. Erst da werde ich dann vom Mentor auch zum Berater.</p></div>
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		<title>Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/druck-im-spitzensport-diskussion-von-sportlerinnen-und-trainern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 13:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
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		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Druck im Spitzensport: Diskussion von Sportlerinnen und Trainern</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Ende Januar wurde Fußballtrainer Rüdiger Rehm vom SV Waldhof Mannheim freigestellt. Kurz zuvor hatte sich Turnerin Amelie Pfeil entschieden, ihre Karriere zu beenden. Welchen Druck muss ein Profitrainer eigentlich aushalten und was bringt eine junge Spitzensportlerin, die es gerade in die Nationalmannschaft geschafft hat, dazu, ihre Karriere schon mit 16 Jahren zu beenden? Diesen Fragen wollten wir nachgehen und haben deshalb zu einer Diskussionsrunde in den Sportpark der TG Böckingen eingeladen. Neben Rüdiger Rehm und Amelie Pfeil sind auch Weitspringerin Laura Raquel Müller (TSG Öhringen/Unterländer LG), Handballcoach Thomas Zeitz (Sport-Union Neckarsulm) und Judotrainer Mirko Grosche (Judo Top Team Baden-Württemberg) unserer Einladung gefolgt. </strong></em> <em><strong>Wir behaupten mal, dass wir von der SPORTHEILBRONN-Redaktion inzwischen viele Aspekte des Spitzensports kennen – doch die zweieinhalbstündige, von tiefen Emotionen geprägte Diskussion hat auch uns auf dem falschen Fuß erwischt. Denn der öffentliche Druck, unter dem Trainer in den Medien stehen, ist nichts im Vergleich zu dem, was junge Sportlerinnen und Sportler teils mental hinter den Kulissen durchleben. Die Zusammenfassung auf diesen vier Seiten kann den Inhalten dieser Gesprächsrunde gar nicht gerecht werden, sie vermittelt aber zumindest ansatzweise eine Vorstellung dessen, was hinter den Kulissen des Spitzensports vor sich geht. </strong></em> </div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Betretenes Zuhören in der Runde, als Laura Raquel Müller (rechts) ihre Geschichte erzählt. </em></p>
<p><em>Von links nach rechts: Thomas Zeitz, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen), Rüdiger Rehm, Tina Pfeil (Mutter von Amelie Pfeil), Mirko Grosche, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky (Chefredakteur SPORTHEILBRONN), Laura Raquel Müller. </em></p>
<p>Fotos: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Druck als Teil des Trainerjobs</strong></h3>
<p>Macht euch mal die Mühe und googelt „<strong>Rüdiger Rehm</strong> unter Druck“. Bei den Suchergebnissen wird der ehemalige Waldhof-Trainer unter anderem „vom Messias zum Buhmann“, er steht vor seinem „Schicksalsspiel“ und gerät nach der Heimniederlage „in Erklärungsnot“.</p>
<p>„Klar, als Fußballtrainer bist du Freiwild. Die Presse braucht Klicks und Leser, die Fans lassen in den Stadien und den Sozialen Medien ihre Hemmungen fallen und du wirst vom Verein abgeschossen, wenn du nicht schnell genug Ergebnisse lieferst. Natürlich stehst du als Trainer unter extremem Druck“, sagt der 45-Jährige. „Aber ich habe mich für diesen Job entschieden, ich habe unfassbar viel Spaß an meiner Arbeit und ich weiß, dass dieser unangenehme Teil eben dazugehört. Das ist jetzt nichts Neues.“</p>
<p>Auch für <strong>Thomas Zeitz</strong> gehört der Druck zum täglichen Geschäft. Sein Team, die Frauen der Sport-Union Neckarsulm, steckt tief im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga. „Natürlich ist die Situation für mich als sportlich Verantwortlichem stressig und natürlich schlafe ich nicht so gut wie sonst“, verrät der 50-jährige Bensheimer. „Aber es ist nicht so, dass es mich zuhause den ganzen Tag beschäftigt. Vielmehr tanke ich daheim Kraft, stehe morgens auf, sage ‚go for it‘ und freue mich darauf, dass ich in die Halle komme, wo 16 hoch motivierte Spielerinnen Bock darauf haben, mit mir gemeinsam eine Lösung zu finden, um das nächste Spiel zu gewinnen.“</p>
<p>Während Thomas Zeitz die Zusammenarbeit mit seinen Vereinen bislang immer selbst bzw. mit Vertragsende regulär beenden konnte, hat Rüdiger Rehm die Mechanismen des Profigeschäfts nun schon zum vierten Mal am eigenen Leib zu spüren bekommen. „Bei meiner ersten Station im Profifußball, damals bei Arminia Bielefeld, hat es mir schon die Füße weggezogen, als die Axt gefallen ist“, gibt der Heilbronner zu. „Beim SV Wehen-Wiesbaden, beim FC Ingolstadt und jetzt bei Waldhof Mannheim habe ich mich dann aber eigentlich nur noch über den jeweiligen Zeitpunkt gewundert. Bei Waldhof hatten wir die Talsohle gerade durchschritten und drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Und bei den beiden anderen Vereinen waren wir nach 13 bzw. 20 Spieltagen Sechster und Siebter. So richtig nachvollziehbar war das alles nicht.“</p>
<p>Explizit weist Rüdiger Rehm darauf hin, dass bei einem Trainerwechsel zwar oft von einer Entlassung gesprochen wird, dass es sich aber faktisch nur um eine Freistellung handelt: „Ich stehe nach wie vor beim SV Waldhof unter Vertrag und war trotz der vier Freistellungen noch nie arbeitslos. Momentan kann ich jetzt die Zeit mit meiner Familie genießen, verschiedene Sportevents besuchen und auch mal übers Wochenende wegfahren – was sonst nie möglich war. Aber so langsam juckt es mich natürlich schon wieder in den Fingern und ich freue mich darauf, wenn die nächste Aufgabe auf mich wartet.“</p>
<h3><strong>Druck bis an den Rand von Magersucht + Depression</strong></h3>
<p>Als dann die beiden Sportlerinnen ihre Geschichten erzählen, verlieren auch die hartgesottenen Trainer die Fassung. „Ich bin entsetzt. Das ist total krank“, schüttelt Thomas Zeitz den Kopf, während sich Rüdiger Rehm über die Strukturen in den Verbänden aufregt. Doch der Reihe nach&#8230;</p>
<p>„2021 hatte ich meinen ersten sportlichen Höhepunkt, als ich mit 17 Jahren als jüngste Starterin bei der U20-Europameisterschaft mit nur einem Zentimeter Rückstand Vierte wurde“, erinnert sich <strong>Laura Raquel Müller</strong>. „Daraufhin bin ich von Öhringen nach Stuttgart gezogen und habe die Schule gewechselt, damit ich optimal trainieren und mich weiterentwickeln kann. Beim ersten Wettkampf 2022, der Qualifikation für die Weltmeisterschaft, habe ich mir bei meinem zweiten Versuch beim Absprung einen Muskelbündelriss zugezogen. Damit begann meine fast zweijährige Leidenszeit. Ich stand zum ersten Mal vor der Frage, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen soll, so ganz ohne den Sport, der sonst immer im Mittelpunkt stand.“</p>
<p>Die 20-Jährige berichtet von gut gemeinten Ratschlägen, die sie nicht hören wollte („Jetzt kannst du dich mehr um die Schule kümmern“). Sie erzählt von körperlichen Veränderungen vom Kind zur Frau, die ihr als Undiszipliniertheit bei der Ernährung vorgeworfen wurden („Du bist zu dick“).</p>
<p>Je länger sie verletzt war, desto stärker wurde auch der Druck von Seiten des Verbandes, der damit drohte, sie aus dem Perspektivkader zu werfen: „Da wäre es richtig um Geld gegangen. Ich konnte damals nur nach Stuttgart umziehen ohne meinem Vater auf der Tasche zu liegen, weil ich durch die Kaderzugehörigkeit gut vergütet wurde. Diese Einnahmequelle drohte wegzubrechen und ich musste mir erstmals Sorgen um meine finanzielle Situation machen.“</p>
<p>Vor allem das regelmäßig im Training zur Sprache gekommene Gewichtsthema habe ihr stark zugesetzt, gesteht Laura Raquel Müller. „Ich bin fast jeden Tag heulend zuhause angekommen. Zwei Wochen lang habe ich mich nur von Reiswaffeln ernährt, um meine vermeintlichen Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, und ich stand tatsächlich am Rand der Magersucht. Das ging so weit, dass ich mich in psychologische Behandlung begeben habe, was aber leider auch nichts brachte. Mein Fels in der Brandung war in dieser Zeit einzig und allein mein Papa. Er hat mich auch ermutigt, dass ich mit dem Weitsprung weitermachen soll, als ich mit dem Sport eigentlich schon abgeschlossen hatte.“</p>
<p>Im Sommer 2023 kehrte Laura wieder zurück und ist seither so stark wie nie. Sie gewann die Bronzemedaille bei der U23-Europameisterschaft und stellte im Januar 2024 gar mit 6,81 Metern eine vorübergehende Weltjahresbestleistung auf.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13909" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Laura-Raquel-Mueller.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Laura Raquel Müller (20), Weitsprung</strong></p>
<p>Laura Raquel Müller gehört zu den Top 3 Weitspringerinnen in Deutschland. Ende 2021 zog die Öhringerin nach Stuttgart, um dort am Olympiastützpunkt zu trainieren. Kurz darauf verletzte sie sich schwer und konnte fast zwei Jahre lang keinen Wettkampf bestreiten. 2023 feierte sie ihr Comeback mit der Bronzemedaille bei der U23-EM. Im Januar 2024 folgte eine neue Bestweite mit 6,81m. Eine Olympiateilnahme 2024 liegt im Bereich des Möglichen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13907" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Ruediger-Rehm.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Rüdiger Rehm (45), Fußball</strong></p>
<p>Rüdiger Rehm ist seit 26 Jahren im Profifußball zuhause – erst als Spieler, dann als Trainer. Ende Januar 2024 wurde der Heilbronner vom SV Waldhof Mannheim von seinen Aufgaben entbunden. Es war die vierte Freistellung in seiner Laufbahn als Profitrainer.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13906" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Thomas-Zeitz.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Thomas Zeitz (50), Handball</strong></p>
<p>Als Trainer der Sport-Union Neckarsulm steht Thomas Zeitz seit Monaten unter Druck, um mit seinem neu formierten, jungen Team noch die Klasse in der Handball-Bundesliga der Frauen zu halten. Schon in der Saison 2022/23 war er mit seinem Ex-Verein VfL Waiblingen aus der Bundesliga abgestiegen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13908" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Mirko-Grosche.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Mirko Grosche (56), Judo</strong></p>
<p>Mirko Grosche ist Judo-Landestrainer, betreut u.a Weltmeisterin Anna-Maria Wagner und kennt sowohl als Coach als auch als Manager des Judo Teams Baden-Württemberg die mentalen Herausforderungen der deutschen Spitzen-Judoka. Der Fleiner hatte seine eigene Karriere nach drei Kreuzbandrissen mit Anfang 20 beenden müssen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13910" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/Amelie-Pfeil.jpg" alt="" width="200" height="240" /></a>Amelie Pfeil (16), Turnen</strong></p>
<p>Amelie Pfeil (TG Böckingen) zog mit 10 Jahren ins Sportinternat am Olympiastützpunkt Stuttgart. Mit 13 Jahren folgte der Wechsel nach Karlsruhe. Sie gewann zahlreiche DM-Medaillen im Jugendbereich und wurde zweimal Deutsche Mannschaftsmeisterin mit dem MTV Stuttgart. 2023 turnte sie beim DTB-Pokal in Stuttgart ihren ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich. Ende 2023 zog die Leingartenerin einen Schlussstrich und beendete ihre Karriere.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Angst vor dem nächsten Training</strong></h3>
<p>Viel früher als Laura Raquel Müller machte <strong>Amelie Pfeil</strong> den Schritt von ihrem Heimatverein TG Böckingen an den Olympiastützpunkt nach Stuttgart. Gerade einmal zehn Jahre alt war die inzwischen fast 17-Jährige, als sie in das dortige Internat einzog. Sie erinnert sich: „Ich hatte großen Spaß am Turnen, war ehrgeizig, wollte jeden Tag trainieren. Deshalb war auch klar, dass ich an den OSP gehe, um mich weiter zu verbessern. Aber mit nur zehn Jahren von zuhause wegzugehen, Eltern und Freunde zurückzulassen, allein zu wohnen, von der Grundschule aufs Gymnasium zu wechseln und dann noch strenge neue Trainer zu haben – das war schon eine Herausforderung. Am Internat gab es zwar Betreuer, aber das waren keine richtigen Vertrauenspersonen. Meine einzigen Bezugspersonen waren meine Zimmerkolleginnen, die ein bisschen wie Schwestern für mich waren.“</p>
<p>Ohne ins Detail zu gehen, berichtet die Schülerin von zahlreichen Drucksituationen, die ihr den Spaß am Turnen genommen haben. „Ich habe zwar immer versucht, das alles auszublenden, hatte aber oft die Situation, dass ich dachte Oh Gott, was kommt morgen im Training wieder auf mich zu. Warum gehe ich da überhaupt hin? Ich bin dann hauptsächlich deshalb trotzdem wieder hingegangen, weil ich es schon so lange gemacht habe und niemanden enttäuschen wollte – auch mich selbst nicht.“</p>
<p>Als sie 13 Jahre alt war, war der Druck in Stuttgart für Amelie zu groß geworden – sie stand vor der Entscheidung aufzuhören oder an einem neuen Standort einen Neuanfang zu machen. „Ich wollte die ganzen Jahre nicht umsonst investiert haben und bin deshalb vom Olympiastützpunkt an den Landesstützpunkt nach Karlsruhe gewechselt. Dort ging es mir gleich besser, es ging viel menschlicher zu und ich habe den Spaß am Turnen wiedergefunden.“</p>
<p>Der Druck kam nun von einer ganz anderen Seite. „Ich habe als Perspektivkader-Athletin des Deutschen Turner-Bundes aus Sicht des Verbandes die falsche Richtung eingeschlagen, was mir ein ums andere Mal zu spüren gegeben wurde. Vor allem bei Wettkämpfen, als die Drucksituation sowieso schon groß war, wurde mir dies immer wieder vor Augen gehalten. Ich hatte zwar in Karlsruhe ein angenehmeres Umfeld, der Druck wurde aber nicht weniger – im Gegenteil“, so Amelie Pfeil.</p>
<p>Wie Laura Raquel Müller musste auch die Leingartenerin um ihren Platz im Perspektivkader fürchten. „Wenn dann Wettkämpfe kommen und du bist eigentlich verletzt, dann gehst du trotzdem früher wieder an die Geräte als du eigentlich solltest“, verrät Amelie. So feierte sie beim DTB-Pokal 2023 in der Stuttgarter Porsche Arena ihr Debüt im Nationaltrikot bei den Erwachsenen, obwohl ihre Rückenprobleme, mit denen sie sich seit inzwischen vier Jahren herumschlägt, noch bei weitem nicht auskuriert waren. Der DTB-Pokal war, abgesehen von einem Bundesliga-Einsatz für die TG Karlsruhe-Söllingen, der letzte große Wettkampf in ihrer Laufbahn.</p>
<p>Ende 2023 beendete sie ihre Karriere und sagt voller Überzeugung: „Ich habe keinen einzigen Tag bereut, dass ich aufgehört habe.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie können Verantwortliche so etwas zulassen?</strong></h3>
<p>„Ich sitze hier, schaue Amelie mit ihren 16 Jahren an und kann nicht fassen, dass ihr der Spaß an ihrem Sport genommen wurde und sie jetzt einfach aufhört“, schüttelt Thomas Zeitz vehement den Kopf. „Wenn ich als Verband zehn-, zwölfjährige Kinder sechs Stunden am Tag trainieren lasse, dann habe ich doch die verflixte Verpflichtung danach zu schauen, dass da nicht nur Leute in der Halle stehen, die Ahnung haben, wie man sich auf dem Balken bewegt. Da muss doch jemand sein, der sich um den jungen Menschen selbst, und nicht nur um die Sportlerin kümmert. Wir leben im Jahr 2024 und müssen uns hier trotzdem anhören, dass ein junges Mädchen Angst vor dem Training hat. So etwas darf nicht passieren!“</p>
<p>„Ich sehe hier das Problem bei der Struktur der Verbände“, sagt Rüdiger Rehm. „Wieso kriegen wir es nicht hin, dass eine 10-Jährige sich in dem Sport, den sie liebt, in Heilbronn weiterentwickeln kann und dann eben nur zweimal pro Woche nach Stuttgart fährt?“</p>
<p>„Genau das haben wir anfangs gemacht, aber das klappt schon allein wegen der Schule nicht“, werfen Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil ein und ergänzen, dass für eine Weiterentwicklung am jeweiligen Heimatstandort schlichtweg auch Trainer mit entsprechenden Qualifikationen, sowie besonders im Turnen die Sportstätten fehlen.</p>
<p><strong>Mirko Grosche</strong> berichtet von Erfahrungen aus früheren Jahren, als er ein System für die Judoka zur optimalen Nutzung der Eliteschulen des Sports in Stuttgart aufgebaut hat: „Am Anfang hatten wir die Sportlerinnen und Sportler auch sehr jung zu uns geholt, so mit 13, 14 Jahren. Damit haben wir damals aber reihenweise Schiffbruch erlitten und erkannt, dass das nicht passt. Deshalb haben wir umgestellt und lassen sie jetzt bis zur zehnten, elften Klasse bei ihren Heimatvereinen.“</p>
<p>Einer der wichtigen Aspekte, so der Judo-Landestrainer weiter, sei es, dass die jungen Athleten den Spaß an ihrem Sport behalten. „Ja, es ist unsere Aufgabe als Trainer, dass sie Leistungen bringen. Aber man darf nicht nur Trainer sein, man muss ihnen auch als Partner zur Seite stehen. Deshalb hole ich mir auch externe Unterstützung, damit nicht die ganze Last auf mir allein liegt. Wir stellen den Sportlern unter anderem einen Ernährungsberater, eine Mentaltrainerin und einen Athletiktrainer als Partner zur Verfügung. Das funktioniert für alle Beteiligten sehr gut.“</p>
<p>Das Thema Kampf um die Kaderplätze kennt auch Mirko Grosche aus dem Judo sehr gut. „Die schlimmsten Wettbewerbe für unsere Judoka sind die Deutschen Meisterschaften“, erzählt er und erntet dabei zustimmendes Nicken von Laura Raquel Müller und Amelie Pfeil. „Entweder du lieferst ab, alle klopfen dir auf die Schulter und du bist im Kader – aber das ist dann nichts Außergewöhnliches, da es alle erwartet haben. Oder du hast einen schlechten Tag und fliegst raus. Dann kratzt das nicht nur an deinem Selbstvertrauen, es kann auch Auswirkungen auf die Nominierungen zu den großen Wettkämpfen und auf deinen Kaderstatus haben. Und von diesem hängt eben viel Geld und die Chance auf einen Platz bei Bundeswehr, Bundes- und Landespolizei ab.“</p>
<p>Dass Amelie Pfeil mit dem Turnen aufgehört hat, kann der erfahrene Judotrainer gut nachvollziehen. Er verstehe absolut, dass sie vor der Wahl stand, entweder auf höchstem Level weiterzumachen oder ganz aufzuhören, weil alles dazwischen ihr keine Befriedigung gebracht hätte. „Meinen Kaderathleten sage ich immer, dass sie nach dem Karriereende dem Sport treu bleiben müssen – als Trainer, Kampfrichter etc. Das würde ich auch dir mit auf den Weg geben“, so Mirko Grosche. Dem pflichten auch die beiden Mannschaftstrainer bei und entlocken der 16-Jährigen zumindest die Aussage, dass sie sich vorstellen könne, ihren Heimatverein TG Böckingen einmal als Trainerin zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Konfrontation mit Rassismus</strong></h3>
<p>Als sich die Diskussion um den allgemeinen Druck im Sport, um „Jetzt erst recht“-Reaktionen und persönliche Beleidigungen in vollen Fußballstadien schon dem Ende zu neigt, bringt Laura Raquel Müller ein weiteres Thema ein, das in der Runde für Kopfschütteln sorgt. „Über die ganzen Jahre hat bei mir auch der rassistische Aspekt eine riesige Rolle gespielt“, erzählt die Öhringerin.</p>
<p>Sie berichtet von gehässigen Kommentaren in den sozialen Medien, die es nicht akzeptieren wollen, dass sie als dunkelhäutige Athletin im Deutschland-Trikot an den Start geht – aber auch von unterschwelligem Rassismus, beispielsweise bei Interviews. „Momentan sind mit Malaika Mihambo, Mikaelle Assani, Maryse Luzolo und mir nun mal die vier besten deutschen Weitspringerinnen dunkelhäutig, das ist Fakt. Aber dann wird dir nach einem Wettkampf das Mikrofon hingehalten und du musst live auf Sendung die Fragen beantworten, wie man ‚uns‘ denn nun nennen soll und ob wir genetische Vorteile hätten. Du hast dann die Wahl, ob du deine ehrliche Meinung über die Frage selbst sagst und einen Shitstorm erntest, oder ob du das Spiel mitspielst, eine Belanglosigkeit antwortest und dich im Nachhinein darüber ärgerst. So etwas kommt immer wieder vor und man trägt es einfach im Hinterkopf mit sich herum.“</p>
<p>Mirko Grosche trifft angesichts dieses weiteren Triggers an Laura Raquel Müller gewandt den Nagel auf den Kopf: „Wenn ich mir bei all den Problematiken anschaue, wie weit du springst, ist das außergewöhnlich. Du hast deine ganze Karriere noch vor dir und hast jetzt schon so stark performt. Du bist unheimlich stark. Lass dir bitte von niemandem das Gegenteil einreden.“</p>
<p>Wie schon in der Einleitung erwähnt, konnten wir hier nur einen kleinen Auszug aus der Runde wiedergeben. Ganz besonders hat uns dabei jedoch das Feedback der beiden Sportlerinnen gefreut, dass es ihnen gut getan hat, in diesem Kreis ihre Geschichten zu erzählen und dabei auch bisher teils unausgesprochene Dinge auszusprechen.</p>
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<p>Abschlussfoto im Sportpark der TG Böckingen. Von links: Thomas Zeitz, Mirko Grosche, Marten Gubernath (Geschäftsführer TG Böckingen), Laura Raquel Müller, Amelie Pfeil, Ralf Scherlinzky, Rüdiger Rehm, Herbert Tabler (Vorsitzender TG Böckingen)</p></div>
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		<title>VFR Heilbronn: Es geht um mehr als &#8222;nur&#8220; Fußball</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/vfr-heilbronn-es-geht-um-mehr-als-nur-fussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 11:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wer die SPORTHEILBRONN-Redaktion kennt, weiß, dass wir den Fußball aufgrund seiner allgemeinen medialen Präsenz für das Magazin eigentlich zur „Randsportart“ erklärt haben. Seit wir vor genau drei Jahren zum letzten Mal auf den regionalen Fußball geschaut haben, hat sich jedoch einiges getan. Vor allem der 2018 neu gegründete VfR Heilbronn ließ seinen damals teils „großspurig“ erscheinenden Worten inzwischen Taten folgen. Der damalige Bezirksliga-Aufsteiger steht an der Spitze der Landesliga, der anvisierte Aufstieg in die Verbandsliga scheint zum Greifen nahe. Für uns Grund genug, um uns ausführlicher mit dem Verein auseinanderzusetzen. Im Gespräch mit dem Gründer und Vorsitzenden Onur Celik haben wir über den sportlichen Erfolg, das Selbstverständnis des VfR Heilbronn sowie über die kurz- und langfristigen Ziele des Vereins gesprochen. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Torjubel beim VfR Heilbronn. Seit seiner Neugründung hat der Verein rund 90 Prozent seiner Spiele gewonnen. </em></p>
<p>Fotos: Adnan Altinkaya</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Onur, ihr habt 2020 mit eurer „Agenda 2031“ für Aufsehen gesorgt, als ihr als Bezirksliga-Aufsteiger angekündigt habt, dass ihr bis zum Jahr 2031 in der Regionalliga spielen wollt. Wie weit seid ihr im Plan, um dieses Ziel zu erreichen?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Wir sind sehr gut im Plan, wobei es kein Muss ist, dass wir 2031 tatsächlich Regionalliga spielen. Mit der Agenda wollten wir vielmehr ausdrücken, dass wir uns jährlich weiterentwickeln möchten. Und das ist uns in den ersten sechs Jahren unseres Bestehens gut gelungen. Wir sind mit nur zwei Niederlagen aus der Bezirksliga aufgestiegen, konnten in unserer ersten Landesligasaison Vierter werden und haben es jetzt selbst in der Hand, in die Verbandsliga aufzusteigen. Auch im Nachwuchs sind wir inzwischen so gut aufgestellt, dass wir für Familien, die ihre Kinder bisher nach Walldorf, Sandhausen, Neckarelz oder Stuttgart gefahren haben, eine echte Alternative vor der Haustür bieten können.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gründer und Vorsitzender Onur Celik</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Lass uns nochmal auf Ende 2022 zurückblicken. Ihr standet als Aufsteiger auf Platz fünf der Landesliga, und doch habt ihr euch von eurem Trainer getrennt. Für Außenstehende hat das nicht ganz ins Bild des mit Konzept arbeitenden, aufstrebenden Vereins gepasst&#8230;</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Du sagst es richtig: für Außenstehende. In der Tabelle sind wir mit dem neu formierten, jungen Team super dagestanden und waren auch nicht so größenwahnsinnig, dass wir als Aufsteiger die gesamte Liga abschießen wollten und dafür über Leichen gegangen wären. Vielmehr war zu diesem Zeitpunkt aber erkennbar, dass die angestrebte Entwicklung stagniert hat. Wir hatten bereits zwei Schwächephasen hinter uns gebracht, aus denen wir nichts gelernt hatten und geradeaus in die nächste geschlittert sind. Die Ergebnisse waren zwar okay, aber spielerisch waren wir auf der Stelle getreten. Da der Trainer bei der gemeinsamen Analyse auf unsere Fragen keine Antwort hatte, mussten wir handeln. Seither haben wir diesen Entwicklungsschritt, den wir damals gefordert hatten, vollzogen. Diese Entscheidung war nötig, um im Plan zu bleiben.</p>
<p><em><strong>Inzwischen ist der VfR Heilbronn weit über die Region hinaus bekannt und man beobachtet eure Entwicklung nicht nur in Baden-Württemberg genau. Was macht ihr anders als andere Vereine? Liegt es daran, dass ihr vielleicht mehr Geld zur Verfügung habt?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: (lacht) Das wäre schön. Wir haben nicht wie andere Vereine einen Mäzen im Hintergrund, der uns mit Geld versorgt. Auch bin ich persönlich kein Unternehmer, der sein Privatvermögen reinstecken kann, sondern nur ein Angestellter, der fulltime arbeitet. Wir sind vielmehr vier, fünf totale Idealisten, die den Verein über sich selbst stellen und alles für den VfR geben. Natürlich haben wir einige gute Sponsoren, aber hier tun wir uns zum Teil noch recht schwer. Wenn mir ein Unternehmer sagt, dass er uns dann vielleicht mal unterstützen wird, wenn wir Regionalliga spielen, dann ist das der falsche Ansatz. Denn ich brauche ihn jetzt, damit ich irgendwann mal Regionalliga spielen kann. Hier müssen wir uns als Region hinterfragen. Wollen wir wirklich Spitzensport haben? Normalerweise müsste die Wirtschaft die Mannschaften unterstützen, die am nächsten am Profisport dran sind, um den Spitzensport zu etablieren und auf das nächste Level zu bringen. Stattdessen müssen wir z.B. mit ansehen, dass die Heilbronner Falken aus der DEL2 absteigen.</p>
<p><em><strong>Was ist es dann, was euch den sportlichen Erfolg und die überregionale Aufmerksamkeit bringt, wenn es nicht das Geld ist?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Wir bieten unseren Spielern dieselben Annehmlichkeiten wie ein Oberligist. Dabei spreche ich nicht von großen Gehältern oder Prämien, die wir uns nicht leisten können und wollen. Vielmehr lesen wir ihnen quasi jeden Wunsch von den Augen ab, stellen ihnen die Ausrüstung, unsere Betreuer Natascha und Marco Baam waschen ihnen die Trainingsklamotten und so weiter. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite tragen sie aber das Logo des VfR Heilbronn – und das verpflichtet. Wenn sie nur irgendwo Landesliga spielen wollen, können sie das auch in einem Dorfverein in Hohenlohe machen. Hier sind sie aber beim VfR in der Großstadt Heilbronn, und hier erwarten wir, dass sie sich genauso für den Verein zerreißen, wie wir vom Vorstand es tun. Machen sie das nicht, kann es schnell unangenehm werden.</p>
<p><em><strong>Was passiert dann, wenn es unangenehm wird?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Das haben sie nach der 0:3-Pleite beim Landesliga-Vorletzten Pleidelsheim am 10. Spieltag gesehen. Das war eine boden- und niveaulose Leistung, für die wir uns gegenüber unseren Fans und Sponsoren in Grund und Boden geschämt haben. Wir haben ein Exempel statuiert und ihnen gezeigt, was Amateurfußball in seinem tiefsten Kern bedeutet. Sie mussten vier Wochen lang mit ihren eigenen Klamotten zum Training kommen und sich selbst darum kümmern, dass alles gewaschen wird. Da gab es einige lange Gesichter. Aber sie haben in der Zeit erkannt, dass es mit dem VfR-Logo auf der Brust um mehr geht als „nur“ um Fußball. Es geht um den Verein, die Ehrenamtlichen, die Mitglieder, die Fans, die Stadt Heilbronn, die Geschichte, die Zukunft. Und dann musst du auch gegen einen Verein, der von seiner Infrastruktur her Lichtjahre von deinen Zielen entfernt ist, alles geben. Das hat das Team inzwischen verstanden.</p>
<p><em><strong>Nehmen wir mal an, dass ihr jetzt tatsächlich den Aufstieg in die Verbandsliga schafft. Mit welchen Zielen würdet ihr dort reingehen?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Wenn wir den Klassenerhalt als Ziel ausgeben würden, würden wir uns kleiner machen als wir sind. Deshalb würden wir vermutlich einen einstelligen Tabellenplatz anvisieren, was gleichzeitig bedeuten würde, dass man die Klasse schon frühzeitig halten könnte. Wir würden jetzt aber nicht hergehen und sagen, wir sind der VfR, wir kommen und marschieren durch. Dafür habe ich zu viel Respekt vor der Verbandsliga. Und noch sind wir nicht aufgestiegen&#8230;</p>
<p><em><strong>Was ist eigentlich dein persönlicher Antrieb für deinen Einsatz?</strong></em><br /><strong>Onur Celik</strong>: Ich habe eigentlich zwei Ziele, oder sagen wir besser Träume. Als ich 1996 als A-Jugend-Spieler mit dem VfR den DFB-Pokal geholt habe, haben wir in der Oberliga gespielt. 30 Jahre später möchte ich den Verein dorthin zurückgebracht haben, wo er damals aufgehört hat – quasi alles auf null stellen. Und dann fängt für mich der Fußball eigentlich erst an, wenn man nicht mehr mit dem Privatfahrzeug, sondern mit dem Bus zu den Auswärtsspielen fährt. Davon träume ich seit der Gründung. Und wenn dann der Gegner aus Offenbach oder Homburg mit dem Mannschaftsbus rückwärts zum Frankenstadion reinfährt, dann beginnt für mich der ganz große Fußball.</p></div>
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		<title>Aaron Bohnes &#8211; Torwarttrainer in der DFB-Akademie</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/aaron-bohnes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 15:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=13403</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Aaron Bohnes arbeitet hauptberuflich als Torwarttrainer. Der Wahl-Heilbronner, der eigentlich aus der Bodensee-Region stammt, ist beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) angestellt und betreut dort die U16-Nationaltorhüterinnen. Parallel betreibt er in Heilbronn seine eigene Torwartschule, mit der er an den verschiedenen Wochentagen zwischen den Trainingsplätzen bei der SG Bad Wimpfen, dem SC Amorbach, der TSG Heilbronn, dem VfR Großbottwar und der SGM Pleidelsheim-Freiberg pendelt. Wir haben uns mit dem 33-Jährigen getroffen, um ihn den SPORTHEILBRONN-Lesern vorzustellen.</strong></em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Aaron Bohnes bei seiner Arbeit beim DFB sowie bei seiner Torwartschule.</em></p>
<p>Foto. Privat</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Aaron, wie hat bei dir die Karriere im Fußball und besonders auf der Torwartposition begonnen?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Als Kind habe ich mit meinen Kumpels im Verein angefangen, Fußball zu spielen. Ich hatte beim Tackling jedoch keine Lust, den anderen Spielern den Ball zu klauen, sondern wollte lieber, dass der Ball zu mir kommt. Zu Beginn war ich dann, laut Trainer, zu gut im Tor, sodass ich nicht mehr raus aus Feld durfte. Den Reiz, als einziger den Ball in die Hand nehmen zu dürfen und ihn „fliegend zu fangen“, hat mich ebenfalls begeistert. Seitdem stand ich im Tor und habe, seit ich sieben Jahre alt war, nie mehr eine andere Position gespielt.</p>
<p><strong><em>Heute bist du Torwarttrainer. War das immer deine Berufung?</em></strong></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Den Traum, mit Fußball Geld zu verdienen, hatte ich schon immer. Ich habe ein Studium im Bereich Sportmanagement gemacht, habe dann aber schnell gemerkt, dass ich weiterhin auf dem Platz stehen will. Deshalb habe ich dann erstmal auf Minijob-Basis als Torwarttrainer gearbeitet, um meiner Leidenschaft nachzugehen und mit Kindern zu arbeiten.</p>
<p><em><strong>Inzwischen hast du deine Leidenschaft zum Beruf gemacht, bist hauptberuflich Torwarttrainer und beim Deutschen Fußball-Bund angestellt&#8230;</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Genau, ich bin fest als Torwarttrainer in der DFB-Akademie angestellt, arbeite dort zwei Drittel meiner Zeit für die U-Nationalmannschaften. Genauer gesagt für die U16/U17 Juniorinnen-Nationalmannschaft. Das restliche Drittel habe ich zur freien Verfügung, und mir war relativ schnell klar, dass ich eine Torwartschule gründen und meine Zeit darin investieren möchte.</p>
<p><em><strong>Wie bist du beim DFB gelandet?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Ein Kontakt aus meinem Netzwerk hat mich an Silke Rottenberg, meine jetzige Chefin, empfohlen. Das war vor drei Jahren.</p>
<p><em><strong>Wie gut sind deine Mädels im DFB-Dress schon ausgebildet? Was kannst du ihnen in der Nationalmannschaft noch beibringen?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Viele Torhüterinnen bekommen leider erst ab ca. 13 Jahren ein spezifisches Torwarttraining. Hier gibt es noch viel Entwicklungsbedarf. Die Top-Talente bei uns in der Nationalmannschaft sind allerdings schon richtig gut. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein versuchen wir, die Torhüterinnen gemeinsam bestmöglich zu begleiten und auszubilden.</p>
<p><em><strong>Wie kann man sich einen Arbeitstag bei dir vorstellen?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Wenn wir Lehrgang haben, dann sind wir mit der U-Nationalmannschaft national oder international unterwegs, trainieren ein bis zwei Mal am Tag und bereiten uns eventuell auf Länderspiele vor. Ohne Lehrgang arbeite ich täglich zu Hause, bereite die Lehrgänge vor und nach, arbeite an Projekten mit (z.B. Gegentoranalyse der Frauen-WM), schaue mir Spiele unserer Torhüterinnen an (Scouting) oder arbeite an konzeptionellen Projekten rund um das Torwartspiel. Nachmittags stehe ich meist mit meiner Torwartschule auf dem Trainingsplatz.</p>
<p><em><strong>Hast du einen festen Kundenkreis bzw. Vereine, bei denen du regelmäßig dein Training anbietest?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Ich habe einen festen Kundenkreis, der regelmäßig wöchentlich an unseren Gruppen-Torwarttrainings in Heilbronn und Umgebung teilnimmt. Immer wieder kommen aber auch neue Gesichter zu uns. Ich bin jeden Tag bei einem meiner fünf Kooperationsvereine, bei denen ich rund um Heilbronn professionelles Torwarttraining anbiete.</p>
<p><em><strong>Trainierst du auch noch Erwachsene oder spezialisiert sich dein Training wirklich nur auf verschiedene Jugendmannschaften?</strong></em></p>
<p><strong>Aaron Bohnes</strong>: Im goldenen Lernalter, in jungen Jahren, ist es enorm wichtig, sich die richtigen Grundlagen anzueignen. Dort sehe ich mich als Spezialist. Ich liebe es zu sehen, wie die jungen Menschen sich entwickeln, sich verbessern und für das Torwartspiel brennen. Hieraus entsteht auch immer eine gewisse Vermittlung von wichtigen Werten und Entwicklung einer selbstsicheren Persönlichkeit. Natürlich trainiere ich auch Erwachsene, was aktuell aber in der Praxis eher weniger geschieht.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/aaron-bohnes/">Aaron Bohnes &#8211; Torwarttrainer in der DFB-Akademie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>In guten + schlechten Zeiten &#8211; Was treibt eigentlich die Fanclubs an?</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/in-guten-schlechten-zeiten-was-treibt-eigentlich-die-fanclubs-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 10:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 26]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<h1 class="entry-title">In guten + schlechten Zeiten &#8211; Was treibt eigentlich die Fanclubs an?</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Sie stehen Woche für Woche auf den Tribünen der Stadien und Hallen, fahren oft quer durch die Republik, organisieren Fanbusse und feuern ihre Teams an. Sie sorgen für Stimmung, machen Lärm, treten meist nur in Gruppen auf und stehen manchmal auch wegen Randale in der Kritik. Die Rede ist von den Fanclubs, die den Livesport oft erst zum Erlebnis machen. Um hinter die Kulissen der organisierten Fans zu blicken, haben wir uns mit den „Edelfans“ des Falken-Fanclubs „Die Treuen“ und des VfR-Fanclubs „Phoenix“ im Heilbronner Jack‘s Angel Pub – der Stammkneipe der beiden Gruppen – getroffen.</strong></em> </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Eigentlich gibt es uns erst seit September 2021 als Fanclub. Wir kennen uns aber gefühlt schon immer und haben uns jede Woche als Freunde beim VfR getroffen“, erzählt Heiko, einer der drei Phoenix-Vorstände. „Jeder von uns hat auch eine kleine Aufgabe beim VfR. Michael ist Kassierer, Basti Stadionsprecher, ich mache die Mitgliederverwaltung und andere sind im Service.</p>
<p>“Wesentlich länger, seit 1985, unterstützen „Die Treuen“ mit weiteren Eishockeyfreunden das Heilbronner Eishockey und haben dabei in den letzten Jahren eine gewisse Leidensfähigkeit entwickelt. „Wir haben schon viele Jahre mit Aufs und vielen Abs hinter uns und waren trotzdem immer im Stadion“, sagt Oli, und Markus berichtet, dass die Edelfans bereits jetzt für Januar 2023 für zwölf Personen ihr Hotel fürs Auswärtsspiel der Falken in Selb gebucht haben. „Das ist unabhängig davon, wie die Falken da spielen. Wir sind Fans, und Fans kommen auch in schlechten Zeiten.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Interessante Gesprächsrunde mit den Edelfans von Falken und VfR im Jack‘s Angel Pub.<br />
Foto: Seventyfour.studio</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ende 2019 hatten sie in Zusammenarbeit mit weiteren Falken-Fanclubs einen Sonderzug nach Kassel organisiert und schwärmen heute noch davon, wie 500 Fans mitgefahren sind. Mit dabei waren auch einige der heutigen Phoenix-Mitglieder, was zeigt, dass es zumindest bei den „gesetzteren“ Fans einen nahtlosen Übergang zwischen dem Fandasein bei Falken und VfR gibt. Deshalb gibt es vor allem von Phoenix-Seite Kritik an der Entscheidung der Falken, Sonntagsspiele schon um 17 Uhr zu beginnen. „Seither können wir sonntags nicht mehr zum Eishockey gehen, wenn der VfR spielt. Unsere Spiele gehen bis 16.45 Uhr, und bis du dann im Frankenstadion alles aufgeräumt hast, ist das Eishockeyspiel schon zur Hälfte vorbei. Das lohnt sich nicht mehr“, bedauert Michael.</p>
<p>Vor allem bei den Heilbronner Falken haben sich in den ganzen Jahren verschiedene Fanclubs gegründet. Gibt es hier eigentlich ein Konkurrenzdenken? „Nein, denn wir haben alle ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die Falken unterstützen. Deshalb haben wir beispielsweise auch bei der Organisation des Fanzuges zusammengearbeitet – und da macht es keinen Unterschied, ob das die etwas ‚reiferen‘ Fans oder die jungen Ultras sind“, erklärt Markus.</p>
<p>Auf unsere Frage, wie sie zu den Ultras stehen, grinst der langjährige Vorstand der Treuen: „Wir waren auch mal jung und hatten eine Zeit, in der wir nicht die Bravsten waren. Da ist bei Auswärtsspielen schon auch mal was zu Bruch gegangen, vor allem wenn es gegen unsere Rivalen ging&#8230;“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Rivalität im Eishockey zwischen Heilbronn und Bietigheim ist weithin bekannt, doch spricht zumindest ein Teil unserer Gesprächspartner auch respektvoll vom Lokalrivalen. „Normalerweise muss man Hochachtung vor den Steelers haben. Sie haben ihr Ding durchgezogen und sind wie geplant in die DEL aufgestiegen“, sagt Schorsch, und Tommy weiß: „Die haben uns in vielen Dingen überholt. Wenn du ein paar Tage vor einem Heimspiel nach Bietigheim reinfährst, ist alles beflaggt und plakatiert. Du kommst gar nicht drumherum zu sehen, dass am Wochenende Eishockey ist.“</p>
<p>„Wir haben in Heilbronn mit den Falken, dem VfR, den RED DEVILS, dem TSB Horkheim etc. so ein großes Potenzial, aber die Wahrnehmung wie in Bietigheim ist nicht da, weil man als Verein nur punktuell für sein Heimspiel werben darf“, schickt Basti Kritik in Richtung Stadtverwaltung. „Hier sollten den Vereinen vom Rathaus mehr Möglichkeiten gegeben werden.“</p>
<p>Was treibt einen Sportfan eigentlich an, einem Fanclub beizutreten und Woche für Woche seinen Verein zu supporten? Basti erzählt von Identifikation: „Ich bin 2008 aus Magdeburg nach Heilbronn gezogen. Den Fußball hier fand ich anfangs trist und langweilig. Erst der VfR hat mich dann nach der Neugründung gepackt. Hier wird vieles richtig gemacht und ich engagiere mich deshalb gerne auch für den Verein – einfach weil ich mich mit ihm identifiziere“.</p>
<p>Heiko bringt den Antrieb der Fans für den bedingungslosen Support auf den Punkt und sagt: „Alle Fans, ob die manchmal etwas ungestümeren Ultras oder wir gediegenen Gruppen, haben eines gemeinsam – und das ist die Liebe zum Verein. Dafür leben wir!“</p></div>
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		<title>FCU Heilbronn wird offizieller Partnerverein von Anpfiff ins Leben</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/fcu-heilbronn-wird-offizieller-partnerverein-von-anpfiff-ins-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 08:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 25]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[AnpfiffInsLeben]]></category>
		<category><![CDATA[FCUnion]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ende Juni wurde der FC Union Heilbronn als neuer Partnerverein von Anpfiff ins Leben vorgestellt. Eine Kooperation besteht zwischen dem FC Union Heilbronn und Anpfiff ins Leben schon länger. Im Rahmen des Projekts „Anpfiff Heilbronn“ wird das 360°-Jugendförderkonzept und die Philosophie des gemeinnützigen Vereins bereits seit Juli 2019 beim FCU umgesetzt. Dabei wird den Sportler:innen eine ganzheitliche Förderung in den vier Lebensbereichen Sport, Schule, Beruf und Soziales angeboten. </p>
<p>Das Projekt startete durch die Unterstützung der Dieter Schwarz Stiftung. Die gemeinsame Vision: nachhaltige Unterstützung und ganzheitliche Förderung von jungen Sportler:innen. Kinder und Jugendliche sollten am Sportplatz abgeholt werden, damit sie von der Förderung v.a. in den Bereichen Schule, Beruf, Soziales profitieren. </p>
<p>Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender Anpfiff ins Leben, Can Kara, 1. Vorsitzender FC Union Heilbronn, und Dominik Hager, Koordinator Schule/Beruf/Soziales Anpfiff ins Leben am Standort Heilbronn, informierten bei einer Pressekonferenz über die Partnerschaft von Anpfiff ins Leben und dem Heilbronner Fußballclub. Auch Karin Schüttler, Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts der Stadt Heilbronn, war zu Gast.</p>
<p>„Durch die großartige Förderung der Dieter Schwarz Stiftung konnte das Projekt angestoßen werden. Dieses anfängliche Projekt ist nun zu einer festen Partnerschaft geworden, wodurch wir in der Lage sind, mit dem Partnerverein FCU Heilbronn gemeinsam eine vorbildliche Jugendarbeit zu leisten, wie es sich in den Jahren der Aufbauarbeit bereits gezeigt hat“, freute sich Dietmar Pfähler. </p>
<p>Als neuer Partnerverein wird der FC Union Heilbronn nun zum offiziellen Jugendförderzentrum, das in alle Strukturen integriert und kontinuierlich an die ganzheitliche Jugendförderung von Anpfiff ins Leben angebunden ist. Durch die enge Verbindung und den stetigen Austausch mit den anderen Standorten kann der Heilbronner Fußballclub von dem gesammelten Wissen und der langjährigen Erfahrung von Anpfiff ins Leben profitieren. </p>
<p>Für die Umsetzung des einzigartigen 360°-Jugendförderkonzepts vor Ort sind die beiden Jugendkoordinatoren Dominik Hager, Bereich Schule/Beruf/Soziales, und Yannick Roos, Bereich Sport, verantwortlich. Das Team koordiniert die vielfältigen Förderangebote für die Kinder und Jugendlichen und unterstützt die jungen Sportlerinnen und Sportler in ihrer persönlichen Entwicklung.</p></div>
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		<title>Dafina Redzepi: Traum-Comeback beim FC Bayern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/dafina-redzepi-traum-comeback-beim-fc-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 07:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 24]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=9689</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Die Heilbronnerin Dafina Redzepi gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Im Sommer 2020 wurde der Aufstieg der damaligen Kapitänin der deutschen U16-Mannschaft jäh durch ihren Kreuzbandriss gestoppt (siehe Beitrag in SPORTHEILBRONN Ausgabe 20). Inzwischen ist sie von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München gewechselt und hat sich mit viel Schweiß und Tränen wieder zurückgekämpft. Hier schreibt die 17-Jährige exklusiv für die SPORTHEILBRONN-Leser, wie ihr Comeback verlaufen ist:</strong></em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Dafina Redzepi brach nach ihrem Tor beim Comeback auf dem Platz in Tränen aus</p>
<p>Bild: Imago</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Nach 569 langen Tagen Verletzungspause konnte ich am 6. März endlich mein Comeback geben, das gleichzeitig mein Debüt für den FC Bayern München II war. In unserem Zweitliga-Heimspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg lagen wir mit 3:1 vorne, als meine Trainerin Nathalie Bischof plötzlich das Zeichen gab, dass ich mich zur Einwechslung bereit machen soll. Mein Puls schnellte nach oben, ich war total aufgeregt. Nach der ewig langen Pause hat sich das komplett unreal angefühlt. In der 69. Minute durfte ich endlich auf den Platz – und ich war gerade mal elf Minuten lang im Spiel, da gelang mir das Tor zum 4:1. In diesem Moment brach alles aus mir heraus, was sich die langen achtzehneinhalb Monate seit meiner Verletzung angestaut hatte. Ich brach auf dem Platz in Tränen aus und konnte kaum glauben, was gerade passiert war.</p>
<p>Inzwischen habe ich schon ein paar Spiele bestritten. In den ersten beiden Begegnungen durfte ich 20 Minuten ran, in der dritten dann schon eine ganze Halbzeit. Wir wollen nach der schweren Verletzung nicht gleich auf die einhundert Prozent gehen, sondern erst langsam steigern, damit ich mich nach und nach eingrooven kann.</p>
<p>Anfang April kam dann mein nächstes Highlight. Beim Auswärtsspiel in Wolfsburg traf ich mit einem Freistoß fast von der Seitenlinie zum 0:1. Es war gleichzeitig unser Siegtreffer, was mich natürlich sehr gefreut hat.<br />
Ich trainiere inzwischen meist bei der ersten Mannschaft des FC Bayern mit und werde weiterhin alles dafür geben, dass ich in der nächsten Saison meine ersten Bundesligaspiele bestreiten kann.</p>
<p>Liebe Grüße aus München,</p>
<p>Eure Dafi</div>
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		<title>Corona verstärkt Suchtmittelkonsum &#8211; 2022 soll DROGENfrei werden</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/corona-verstaerkt-suchtmittelkonsum-2022-soll-drogenfrei-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 10:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 23]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Suchtprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Corona verstärkt Suchtmittelkonsum &#8211; 2022 soll DROGENfrei werden</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Zur Schule gehen, Freunde treffen, im Verein Sport treiben – das alles war in den letzten beiden Jahren duch die Pandemie kaum möglich. Das Leben von Kindern und Jugendlichen verlagerte sich zwangsweise zum Online-Unterricht vor die Bildschirme in den heimischen Kinderzimmern.Von dort war der Weg zum exzessiven Surfen, Streamen oder Gaming nicht mehr weit. Die soziale Isolation führte in vielen Fällen nicht nur zum verstärkten Konsum von digitalen Suchtmitteln, sondern führte so manche Jugendlichen auch zu legalen Drogen wie Alkohol oder Tabak. Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, hat nun der FC Union Heilbronn gemeinsam mit der Jugend- und Suchtberatung Heilbronn das Projekt „DROGENfrei“ ins Leben gerufen. Wir haben uns mit den Hauptakteuren Franz Abfalder, Can Kara (1. Vorsitzender FCU) und Rouven Siegele (Jugend- und Suchtberatung) zusammengesetzt, um mehr über diese vorbildliche Aktion zu erfahren.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Mich hat ein befreundeter Unternehmer darauf angesprochen, dass er durch Corona ein verstärktes Suchtverhalten bei Jugendlichen festgestellt hat“, berichtet Franz Abfalder. „Er fragte mich, ob ich mich des Themas annehmen könnte, wenn er meine Aktivitäten finanziell unterstützt.“</p>
<p>Mitstreiter hatte der rührige Rentner schnell in Rouven Siegele und Can Kara gefunden. „Unser Hauptansatz für Suchtprävention und Gesundheitsförderung bei Jugendlichen lag bisher vor allem im Schulbereich. Zu Vereinen hatten wir wenige Kontakte. Insofern mussten wir nicht groß überlegen, als Franz angefragt hat“, erzählt Rouven Siegele von der Jugend- und Suchtberatung Heilbronn. </p>
<p>Auch FC Union-Vorstand Can Kara musste nicht zur Mitarbeit überredet werden: „Ich habe selbst drei Kinder, die durch die Pandemie lange daheimbleiben und ihre Tage vor dem Bildschirm verbringen mussten, sei es für die Schule oder aber auch bei der Kommunikation mit ihren Freunden. Bei den Jugendlichen so ab 17 Jahren beobachte ich verstärkt, dass das Thema Shisha oder auch Muskelaufbau-Präparate, um athletisch und fit zu bleiben, eine große Rolle spielt. Deshalb war uns klar, dass wir mit an Bord sind.“</p>
<p>Da das Thema Sucht negativ behaftet ist und noch weitgehend tabuisiert wird, möchten die Organisatoren den Verein als Katalysator nutzen, um Jugendliche zu erreichen. „Wir werden einzelne Trainingseinheiten durch Infoveranstaltungen ersetzen, bei denen wir die Sportlerinnen und Sportler, aber auch deren Eltern und Trainer sensibilisieren“, so Can Kara. „Es geht nicht darum, jemanden belehren zu wollen und mit dem Finger auf ihn oder sie zu zeigen. Vielmehr möchten wir die Teilnehmer schulen, damit sie Signale erkennen, falls Personen ihres Umfeldes Auffälligkeiten in ihrem Verhalten aufweisen.“</p>
<p>Es gebe eine hohe Dunkelziffer im Bereich der legalen Süchte, betont Rouven Siegele. „Man kann über lange Zeit hohe Mengen an Alkohol konsumieren, ohne dass es bemerkt wird. Aber irgendwann wird es einfach am Verhalten sichtbar – und je früher jemand die Signale erkennt, desto besser kann man noch eingreifen. Man redet beim Thema Sucht meist nur vom Ende der Entwicklung. Viele unserer Klienten in der Beratungsstelle kommen schon unter Gerichtsauflagen zu uns. Wir möchten aber erreichen, dass es gar nicht erst so weit kommt.“</p>
<p>Bei der Aktion „DROGENfrei“ gehe es nicht darum, dass die Vereine womöglich ein größeres Drogenproblem haben, so Can Kara. „Im Gegenteil, durch das Projekt möchten wir erreichen, das dies auch künftig so bleibt.“</p>
<p>Man wolle sich als kompetenter Ansprechpartner positionieren, falls es irgendwann zu einem Problem kommen sollte, sagt auch Rouven Siegele. „Und wenn der Fall dann doch mal eintritt, dann soll man sich an uns als die Leute erinnern, mit denen man normal sprechen kann und die einen nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren.“</p>
<p>Im Stadion an der Böckinger Viehweide prangt bereits seit dem Herbst ein großes DROGENfrei-Banner, die erste Mannschaft des FC Union Heilbronn trägt bei den Spielen das Logo der Aktion auf der Brust.</p>
<p>„Der FCU ist jetzt der Pilotverein, mit dem wir das Konzept nach und nach zum Leben erwecken. Wenn hier einige Maßnahmen umgesetzt sind, möchten wir natürlich auch andere Vereine dazugewinnen. Wir haben mit dem FC Union den ersten Stein ins Wasser geworfen, aus dem nun eine Welle entstehen soll. Wir wollen etwas bewegen und für den Stadt- und Landkreis ein Zeichen setzen“, verrät Franz Abfalder.</p></div>
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