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	<title>Nachhaltigkeit | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Nàdia Tudó Cubells &#8211; Vom Andorranischen Verband ausgebremst</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nadia-tudo-cubells-vom-andorranischen-verband-ausgebremst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Andorra]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nàdia Tudó Cubells ist Nationalschwimmerin aus Andorra. Das kleine Fürstentum in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien ist eigentlich nur für den Wintersport bekannt – und dennoch schaffte es die 27-Jährige in einer dort kaum geförderten Sportart bis fast nach ganz oben. Nach Teilnahmen bei Welt- und Europameisterschaften waren die Olympischen Spiele 2024 in Paris das große Ziel der Schwimmerin, doch dann wurde sie vom Andorranischen Olympischen Komitee gestoppt. Nun spricht die Andorranerin, die aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades in ihrem Heimatland kaum mehr unerkannt auf die Straße gehen kann, über ihren geplatzten Olympiatraum, ihre Anfänge im Schwimmsport, den Weg nach Deutschland, sowie ihren Job als Nachhaltigkeitsmanagerin beim Neckarsulmer IT-Unternehmen Bechtle.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Nàdia, es war ein turbulenter Sommer 2024 für dich, der eigentlich mit einer Olympiateilnahme seinen Höhepunkt hätte finden sollen. Weshalb kam es letztendlich doch nicht dazu?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich komme aus Andorra, einem kleinen Staat, der eher weniger mit Schwimmen in Verbindung gebracht wird. Trotzdem habe ich mein Leben lang für den Traum Olympia gearbeitet – auch wenn er in weiter Ferne war. In diesem Jahr war ich ganz nah dran. Leider hat das Olympische Komitee von Andorra aber die Einladung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Schwimmverbandes ausgeschlagen, weshalb ich dann doch nicht nach Paris fahren durfte.</p>
<h4>Wie und an wen werden vom IOC solche Olympischen Einladungen versendet?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die Qualifikations-Normen im Schwimmen wurden zwischen Tokio und Paris so erhöht, dass es kaum Athletinnen und Athleten gab, die die gewünschten Zeiten geschwommen sind. Besonders für Sportler aus kleinen Ländern mit wenig Unterstützung war es so gut wie unmöglich, sich über die geschwommenen Zeiten zu qualifizieren. Deshalb lädt das IOC diese Nationen bzw. einzelne Verbände ein, wenn deren Athleten entweder die B-Norm geschwommen sind oder sich schon international präsentiert haben. So hat auch der andorranische Schwimmverband die Einladung erhalten, hat diese aber abgelehnt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Aufgrund ihrer Leistungen im Schwimmbecken gehört Nàdia Tudó Cubells zu den bekanntesten Sportlerinnen ihres Landes. </em></p>
<p><em>Foto: Jo Kleindl</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wieso denn das???</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> In einem Land wie Andorra ist jede Entscheidung, die getroffen wird, politischer Natur. Wir sind nun das einzige Land, das zweimal hintereinander eine Olympia-Einladung des IOC ausgeschlagen hat. 2021 hatte es nämlich schon das gleiche Szenario gegeben. Das machte mich schon sehr traurig und auch ein wenig wütend.</p>
<h4>Gab es Gründe für die Nicht-Teilnahme Andorras? Wann hast du davon erfahren?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Der Verband nannte offiziell die fehlende Konkurrenzfähigkeit und das Nichterreichen der Norm als Grund, was aber absolut nicht im Sinn der Olympischen Spiele ist. Alle vier Jahre treten Tausende von Athleten an, und davon gewinnt nur ein kleiner Bruchteil eine Medaille. Sollen deshalb alle anderen, die leer ausgehen, gar nicht erst antreten? Das ist nicht der Olympische Gedanke. Ich habe von der ausgeschlagenen Einladung und der somit geplatzten Teilnahme erst wenige Wochen vor dem Start der Spiele erfahren, da sich das Komitee mit seiner Entscheidung auch bis zum letzten Tag Zeit gelassen hatte.</p>
<h4>Wie bist du mit dieser Entscheidung umgegangen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich war natürlich enttäuscht, vor allem, weil ich keine weitere Chance auf eine Olympia-Teilnahme bekommen werde. Als Sportlerin kann ich nicht verstehen, wie man uns die Möglichkeit nehmen konnte, unser Land auf allerhöchster Ebene zu repräsentieren. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich die Enttäuschung überwinden konnte. Jetzt blicke ich aber trotzdem mit Stolz auf meine Karriere und auf das, was ich erreicht habe, zurück und freue mich auf meine letzte Saison im Profisport. Eines meiner großen Ziele sind jetzt noch die Spiele der europäischen Kleinstaaten 2025 in Andorra.</p>
<h4>Andorra ist eigentlich für Skifahren und Wintersport bekannt. Wie kommt ein junges Mädchen aus den Pyrenäen zum Schwimmen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich habe ganz normal Schwimmen gelernt und dabei sehr viel Spaß gehabt. Dann bin ich einfach dabei geblieben und habe relativ schnell gemerkt, dass ich auch ziemlich gut darin bin (lacht).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Schwimmt Nàdia Tudó Cubells gerade nicht im Wasser ihre Bahnen, ist sie als Nachhaltigkeitsmanagerin bei Bechtle tätig. </em></p>
<p><em>Foto: Bechtle</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Dein Weg führte dann aber raus aus Andorra &#8230;</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ja genau, ich habe dort nicht die idealen Bedingungen gehabt und wollte auch unbedingt mal weg von zu Hause. Ich habe dann ein Stipendium für eine Uni in den USA bekommen – die Delta State University in Cleveland – und bin dort, während ich meinen Bachelor gemacht habe, drei Jahre geschwommen. Das war eine super Erfahrung und hat mir in meiner weiteren Karriere sehr viel geholfen.</p>
<h4>Danach bist du nach Deutschland gekommen. Warum genau hast du dich für die Bundesrepublik entschieden?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Auf der Uni habe ich meinen Freund kennengelernt, der aus Stuttgart kommt. Nach dem Abschluss haben wir überlegt, was wir machen, und ich habe nach einer guten Trainingsmöglichkeit gesucht. So kamen seine Heimatstadt sowie sein alter Schwimmverein ins Gespräch. Wie sind dann nach Stuttgart gezogen und leben jetzt seit ein paar Jahren im Unterland.</p>
<h4>Du hast in Heilbronn studiert und deine Masterarbeit mit dem IT-Unternehmen Bechtle aus Neckarsulm geschrieben, bei dem du heute noch beschäftigt bist. Wie hast du das alles mit deiner Schwimmkarriere unter einen Hut bekommen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die Firma bietet mir sehr viel Flexibilität und Unterstützung. Ich kam durch das ehemalige Schwimmteam der Sport-Union nach Neckarsulm. Als ich in der Stadt nach einem Unternehmen für meine Masterarbeit gesucht hatte, wurde ich mit Bechtle zusammengebracht, da eine ehemalige Teamkameradin bereits hier beschäftigt war. Meine Tätigkeit als Nachhaltigkeitsmanagerin erlaubt es mir, viel im Homeoffice zu arbeiten, da ich oft internationale Online-Meetings habe. So kann ich auch seit der Auflösung des Neckarsulmer Teams 2023 für mein neues Team in Nordrhein-Westfalen schwimmen und parallel meinen Job machen. Wir Sportler sind, denke ich, alle diszipliniert und strukturiert genug, um beides unter einen Hut zu bekommen und in beiden Bereichen so gut es geht zu performen.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie geht es für dich sportlich und beruflich weiter? Du hast die Spiele für Kleinstaaten in deinem Heimatland schon angesprochen&#8230;</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die nächste Saison wird definitiv meine letzte im Profi-Schwimmsport sein. Ich werde noch ein Jahr für meinen jetzigen Verein, die SG Ruhr aus Bochum, schwimmen, um mich bestens auf die Spiele vorbereiten zu können. Danach werde ich meinen Schwimmanzug an den Nagel hängen und mich voll und ganz auf meinen Job hier bei Bechtle konzentrieren. Ich freue mich schon darauf und hoffe, dass die Spiele der kleinen Staaten in meiner Heimat noch einmal ein echtes Highlight werden.</p></div>
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		<title>Nachhaltigkeit &#8211; Maßnahmen der Sportvereine</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nachhaltigkeit-massnahmen-der-sportvereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 15:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 29]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradparkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Maßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In den vergangenen fünf Ausgaben haben wir ausführlich über das „Netzwerk nachhaltiger Sport Heilbronn“ berichtet. Vereine und Veranstalter haben Wege und Maßnahmen ausgearbeitet, wie sie ihren ökologischen Fußabdruck verringern können. Diesmal schauen wir darauf, was inzwischen umgesetzt wurde.</p>
<p>Einer der Vorreiter war sicherlich der Heilbronner <strong>NECKARCUP</strong>. Die Veranstalter boten den Zuschauern mit dem Kombiticket der HNV nicht nur die Möglichkeit der kostenlosen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sie mieteten auch ein benachbartes Gelände an, auf dem sie einen Fahrradparkplatz errichteten.</p>
<p>Das Einweggeschirr war biologisch abbaubar, bei Ticketing und Infomaterial wurde darauf geachtet, dass möglichst wenig Papierabfall produziert wird. „Außerdem“, berichtet Turnierdirektorin Mine Cebeci, „wurden die 3.000 Turnierbälle nicht weggeworfen, sondern für das Jugendtraining an Tennisvereine weitergegeben.“</p>
<p>Beim <strong>Trollinger Marathon</strong> war das HNV-Ticket in der Startgebühr enthalten. Auch hier verzichtete man bei Anmeldebestätigungen, Urkunden und Ergebnisheft weitgehend auf Papier. Bei Führungs-/Begleitfahrzeugen stellte man auf E-Autos um. Ein Mehrwegsystem anstelle von Plastikbechern für Wasser und Iso-Getränke zumindest im Zielbereich ist für 2024 in Prüfung.</p>
<p>Der <strong>FC Union Heilbronn</strong> gab seine Getränke beim Testspiel der TSG Hoffenheim auschließlich in Mehrwegbechern aus. Die Stadionwurst gab‘s im Brötchen statt auf dem Pappteller.</p>
<p>Die <strong>TSG Heilbronn</strong> hat inzwischen überdachte Fahrradstellplätze und Ladesäulen für E-Autos bei ihrem Vereinszentrum in Sontheim installiert. Bei den KidsFit-Ferienfreizeiten wird es nur noch Porzellangeschirr und Gläser geben, um so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Inzwischen wird die Hälfte des Stromverbrauchs im Verein von Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugt.</p></div>
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		<title>Netzwerk nachhaltiger Sport: Mülltrennung, Kombiticket und mehr</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/netzwerk-nachhaltiger-sport-muelltrennung-kombiticket-und-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[NachhaltigerSportInHeilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[NetzwerkNachhaltigerSport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Netzwerk nachhaltiger Sport: Mülltrennung, Kombiticket und mehr</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner">Seit April 2022 machen wir uns mit dem „Netzwerk nachhaltiger Sport Heilbronn“ Gedanken darüber, wie sich Sportvereine und Veranstaltungen nachhaltiger aufstellen können. Wurden im Laufe des letzten Jahres viele Ansätze diskutiert, so haben die Vereine inzwischen erste Maßnahmen umgesetzt, um vor allem beim Thema Umweltschutz etwas bewirken zu können. Was wir dabei erkennen mussten: Wir brauchen einen sehr langen Atem und viel Geduld, um in diesem Bereich voran zu kommen. Zu stark sind wir alle in den Alltag eingebunden, um uns öfter als alle drei Monate zum Austausch zu treffen. Doch wenn sich die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Vereine treffen, dann wird es richtig konstruktiv – wie nun bei unserem Treffen Mitte April bei der TSG Heilbronn. Die Ergebnisse geben wir auf dieser Seite an euch weiter.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Eine der Hausaufgaben, die wir beim letzten Meeting Ende 2022 mit auf den Weg bekommen hatten, war die Klärung, weshalb in den städtischen Sportstätten keine Mülltrennung möglich ist und sämtliche Abfälle im Restmüll landen. Über das Schul-, Kultur- und Sportamt wurde unser Anliegen an das Gebäudemanagement der Stadt Heilbronn herangetragen, das im Rahmen seiner Antwort eine interessante Frage in den Raum stellte: „Gibt es bereits Mülltrennungskonzepte an Schulen allgemein?“ Da die meisten von Vereinen genutzten Sporthallen an Schulen angeschlossen sind, sind hier erstmal weniger die Vereine gefordert, sondern vielmehr die Schulen selbst. Sprich, erst wenn es für die Schulen ein umsetzbares Konzept gibt, können auch die meisten Vereine das Thema Mülltrennung konkret angehen. Es sei denn, man stellt, wie die HSG Heilbronn an ihren Heimspieltagen, eigene Abfalleimer auf, um den Müll zu trennen und dann auch fachgerecht zu entsorgen.<br />
Schon beim Kickoff vor einem Jahr war das Thema aufgekommen, für die Zuschauer die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver zu machen. Unsere Projektleiter Tobias Maier und Ralf</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Scherlinzky haben sich deshalb sowohl mit Gerhard Gross von der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH (HNV) als auch mit Valentino Dore von der Ticketing-Plattform diginights zusammengesetzt, um das Thema Kombiticket – die Kombination von Eintrittskarte und ÖPNV-Fahrkarte – zu beleuchten.<br />
Das Ergebnis: Für einen geringfügig höheren Eintrittspreis (maximal 2 Euro) könnten Vereine und Veranstalter ihren Zuschauern eine bequeme und umweltfreundlichere Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln anbieten und den Stress der Parkplatzsuche sowie die Parkgebühren ersparen. Zum Vergleich: Eine Einzelfahrt kostet für die Kurzstrecke im HNV bereits 2,60 Euro. Der QR-Code für das HNV-Ticket kann beim Anlegen der Veranstaltungen bei diginights mit einem einfachen Mausklick in die Onlinetickets integriert werden.<br />
Genutzt wird das Kombiticket zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in diesem Jahr sowohl beim Trollinger Marathon als auch beim Heilbronner NECKARCUP. Auch die Heilbronner Falken hatten in der abgelaufenen Saison das Kombiticket in ihren Vorverkauf integriert.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ernüchternd fielen die bisherigen Erfahrungen zum Thema Mehrwegbecher und -geschirr aus. Während der FC Kirchhausen bei seinem Tischtennis-Turnier zusätzliche Helfer zum Spülen einspannen musste, berichtet die HSG von rund um die Halle verstreuten Pfandbechern und bemängelt unzureichendes Umweltdenken bei den Zuschauern. Was beim FC Union Heilbronn gut funktioniert, sind die in der Kabine aufgestellten Wasserspender. Die Spieler bringen ihre eigenen Trinkflaschen mit und nehmen diese nach dem Training wieder mit nach Hause.<br />Als weitere Maßnahme aus dem letzten Treffen haben wir inzwischen auf trello.com eine Plattform zum Online-Austausch geschaffen, die wir nun im nächsten Step mit Leben füllen werden.</p>
<p>Fotos: SPORTHEILBRONN</p></div>
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		<title>Nachhaltiger Sport Heilbronn &#8211; Netzwerktreffen an der DHBW</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nachhaltiger-sport-heilbronn-netzwerktreffen-an-der-dhbw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nils Arnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 13:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 27]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[NetzwerkNachhaltigerSport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Nachhaltiger Sport Heilbronn &#8211; Netzwerktreffen an der DHBW</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Am 12. Dezember fand das vierte Treffen der Heilbronner Sportvereine zum Thema nachhaltiger Sport an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn statt – erstmals unter dem Arbeitstitel „Netzwerk nachhaltiger Sport“, den man beim dritten Treffen im Herbst angeregt hatte. Konkrete Maßnahmen waren damals zwar noch nicht beschlossen werden, diese standen aber bei Treffen vier auf der Agenda. Eine wichtige Quintessenz aus der dritten Gesprächsrunde war die Notwendigkeit der Ermittlung eines Status Quos der Vereine in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit gewesen. Dieser wurde in Vorbereitung auf das Treffen mittels eines Onlineformulars ermittelt und als Leitfaden für das jüngste Netzerktreffen verwendet. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Konstruktives Netzwerktreffen an der DHBW Heilbronn. Tobias Maier (grünes Oberteil) und Dirk Schwarzer (stehend) präsentieren die Ergebnisse der Umfrage bei den Vereinen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit der Frage: „Was sind eure Erwartung an den heutigen Termin?“, eröffnete Tobias Maier, stellvertretender Abteilungsleiter der Heilbronn Reds, die vierte Sitzung des Netzwerks nachhaltiger Sport. „Ich bin heute hier, um zu sehen, ob uns das Thema in der Form wirklich tangiert und wenn ja, wie wir uns einbringen können“, antwortet Martin Kunz von der RSG Heilbronn auf die Frage. Max Mergen-<br />thaler von der TSG Heilbronn pflichtet bei: „Es ist jetzt an der Zeit die vergangenen Treffen konkreter zu fassen und zu ermitteln, in welchen Bereichen die einzelnen Vereine etwas beisteuern und wo sie sich verbessern können.“</p>
<p>„Wir sollten es heute schaffen eine Plattform ins Leben zu rufen, über die wir unsere Erfahrungen, Fortschritte und unser Wissen teilen. Der rege Austausch ist der Grundgedanke eines Netzwerks. Das sollte konkreter werden als es bisher der Fall ist“, ergänzt Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Studiengangsleiter für Sportmanagement an der DHBW Heilbronn.</p>
<p>Nachdem die Teilnehmer ihre Erwartungen geäußert haben, greift Tobias Maier die Umfrage zur Ermittlung des Status Quos auf und nennt noch einmal die für die Befragung relevanten Überkategorien. Wasser, Energie, Abfall, Regionalität, Ressourcen, Mobilität und Soziales sind die Bereiche, die beim zweiten und dritten Trffen für relevant befunden wurden und in denen die Vereine online Aussagen zu ihrem Nachhaltigkeitsstand beantworten mussten. Jede Kategorie beinhaltete verschiedene Thematiken, die mit „bereits umgesetzt“, „in Planung“, „nicht geplant“ oder „für uns nicht relevant“ beantwortet werden konnten. Vor allem im Bereich Regionalität sind die Heilbronner Vereine gut aufgestellt und viele der elf befragten Vereine setzen bereits auf regionale Produkte. Ganz anders sieht es im Bereich Wasser aus, in dem viele Vereine bislang nur bedingt mögliche Einsparungspotenziale nutzen. Ein Grund dafür könnte der geringe Einfluss von Vereinen auf die Wassersituation in städtischen Hallen und Gebäuden sein. Vereine ohne eigene Sportanlage können baulich keine Veränderung herbeiführen, weshalb der Einbau wassersparender Duschen und Waschbecken in den Hände der Stadt liegt.</p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Abfall</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einem groben Überblick über die Umfrageergebnisse, geht Tobias Maier auf die einzelnen Kategorien ein. Begonnen wird mit dem Bereich Abfall. „Viele haben angekreuzt, dass sie auf Mehrweggeschirr setzen. Was genau verwendet ihr da?“, fragt er in die Runde. „Bei großen mehrtägigen Veranstaltungen haben wir uns dafür entschieden klassisches Porzellangeschirr von einem Caterer zu bestellen, welches wir ungespült zurückgeben durften. Uns war bewusst, dass viele Besucher kommen würden und wir wollten die Menge an Müll gering halten, weshalb wir auf Einweggeschirr verzichtet haben“, beantwortet Jasmin Herrmann, Nachhaltigkeitsbeauftragte beim FC Union Heilbronn, die Frage. Vor allem die Mehrwegbecherthematik stellt Vereine und Veranstalter vor Herausforderungen. Eine optimale Lösung ist nur schwer zu finden. Einwegbecher produzieren viel Müll, Mehrwegbecher erfordern dagegen Spülmaschinen, die es in vielen Sportanlagen nicht gibt. „Wir als Marathonveranstalter sind wahrscheinlich der größte Verbraucher an Plastikbechern mit ca. 80.000 Bechern jedes Jahr. Auf der Strecke gibt es für mich bisher einfach keine sinnvolle Alternative“, berichtet Holger Braun, Organisator des Trollinger Marathon.</p>
<p>Gemeinsam werden Lösungsansätze gesucht. „Man könnte versuchen mit vielen Vereinen des Netzwerks einen Spüldienstleister aus der Nähe zu beschäftigen, der nach den Spielen zu uns fährt und die schmutzigen Becher abholt, schlägt Tobias Maier vor. Holger Braun fügt hinzu: „Außerdem könnten die Heilbronner Vereine einen Becher designen, den alle nutzen – und diese Becher werden gemeinsam angeschafft. Die Becher werden an einer Stelle gelagert und jeder, der Becher braucht, kann auf sie zugreifen.“ Ob eine Umsetzung der Idee Sinn ergibt und sie realisierbar ist, muss weiter besprochen und überprüft werden. „Es müssten auf jeden Fall genügend Vereine mitmachen, damit sich dies tatsächlich lohnt“, schließt Projektleiter Ralf Scherlinzky die Thematik ab.</p>
<p>Der Bereich Abfall sorgt allerdings weiter für Gesprächsstoff. In öffentlichen Hallen und an den Sportplätzen fehlt es an Möglichkeiten zur Mülltrennung. „Bei uns am Rollkunstlaufstadion gibt es nur eine einzige Tonne für alle Arten von Abfällen“, sagt Gabriela Silva Correa vom REV Heilbronn. Auch von anderen Vereinen gibt es dasselbe Feedback. In den städtischen Sportanlagen steht jeweils nur ein Restmülltonne. „Das wäre eine Sache, wo man auf die Stadt zugehen sollte, damit in Sporthallen und auf Sportanlagen sinnvolle Mülltrennungssysteme eingeführt werden,“ findet Ralf Scherlinzky. „Wenn es diese Systeme gibt, muss man die Leute darauf aufmerksam machen, dass sie den Müll trennen. Sonst hat man zwar viele Tonnen, aber kann im Endeffekt trotzdem alles in den Restmüll werfen“, gibt Jasmin Herrmann zu bedenken. Vier Fraktionen sollen eingeführt werden. Neben der Restmülltonne, sind auch Bio-, Gelbe und Papiertonne für eine richtige Mülltrennung von Nöten. Auch die Tonnengröße sowie die Anzahl an Tonnen im Verein stellen ein Problem dar. Vor allem bei den Großveranstaltungen der Vereine werden Mülltonnen benötigt, die im normalen Alltag keine Verwendung finden.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Becherproblematik wäre auch hier eine vereinsübergreifende Maßnahme denkbar. „Das sollte ein Konzept sein, bei dem jeder partizipieren kann“, fordert Tobias Maier. Dirk Schwarzer pflichtet bei: „Ich halte es für eine gute Idee, wenn wir eine Art Tauschbörse aufmachen, wo man gemeinsam angeschaffte Gegenstände buchen oder benötigte Dinge von anderen Vereinen ausleihen kann.“ Wichtig ist hier vor allem die Kommunikation. Große Veranstaltungen müssen unter den Vereinen abgestimmt werden, da es bei Überschneidungen zu Engpässen und Unmut kommen kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: center;"><strong>Mobilität</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Zuge der Tauschbörse wird auch das Thema Mobilität angerissen. „Man könnte ein solches Sharing-Modell vielleicht auch auf Fahrzeuge für Auswärtsfahrten ausweiten“, spinnt Dirk Schwarzer den Faden weiter. Das große Problem – in Heilbronn fehlt es an Anbietern von Busen und Kleinbussen, die auf die Schnelle handeln können, geschweige denn für mehrere Vereine Fahrzeuge zur Verfügung stellen könnten. Noch mauer sieht es bei Großraum-Elektroautos aus. Bisher gibt es keinen Anbieter, der diese vermietet oder zur Verfügung stellen könnte.</p>
<p>Insbesondere die Anreise der Zuschauer zu den Sportveranstaltungen in Heilbronn verursacht einen hohen CO2-Ausstoß. Die Fahrt per Öffentlichen Nahverkehrsmitteln würde den Abgasausstoß verringern. Eine Eintrittskarte zu einem Sportevent könnte gleichzeitig als Kombiticket für den Nahverkehr gelten – eine sinnvolle Überlegung, an der jedoch nicht alle Vereine partizipieren können.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Insbesondere die Vereine außerhalb der Kernstadt sind zum Teil nicht optimal an das Verkehrsnetz angebunden. Vor allem am Wochenende fahren Busse nicht stündlich zu den Spielorten. „Bei uns in Sontheim ist die Anbindung sehr schwierig. Von mir zuhause bis zum Verein sind es mit dem Auto sieben Minuten. Mit dem Bus fahre ich 45 Minuten und muss zweimal umsteigen. Das wird vielen so gehen, weshalb das momentan noch nicht wirklich attraktiv für uns ist“, so Max Mergenthaler von der TSG Heilbronn. Zu dieser Thematik wird man sich demnächst mit den Heilbronner Verkehrsbetrieben kurzschließen. Das zweite Thema beim Kombiticket: Vereine müssen ihre Tickets online oder im Vorverkauf herausgeben, damit die Zuschauer ihre Eintrittskarten in Bus oder Stadtbahn vorzeigen können. Bisher wird dies nur in den größeren Vereinen umgesetzt und würde für die kleineren einen Mehraufwand bedeuten. „Wir haben uns für unsere Mitglieder ein E-Auto für Carsharing angeschafft. Das Auto steht bei uns am Vereinsheim und kann genutzt werden, um vom uns wieder wegzukommen“, berichtet Max Mergenthaler.</p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Energie</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Zeiten der Energiekrise ist auch für den Sportverein eine effizientere Energienutzung von großer Bedeutung. Vielen sind im Energiebereich, ähnlich wie beim Wasser, die Hände gebunden, da die Sportanlagen der Stadt gehören. Die Vereine, die eigene Anlagen besitzen, haben zum größten Teil die Umrüstung auf LED-Beleuchtung begonnen oder bereits abgeschlossen. Ebenfalls verwenden erste Vereine für alle Beleuchtungen Bewegungsmelder, um unnötigen Verbrauch zu reduzieren. „Zeitlich begrenzte Heizkörperthermostate sind ebenso sehr sinnvoll, damit nur geheizt wird, wenn jemand da ist“, wirft Tobias Maier in den Raum. „Wenn man da jeden Heizkörper einzeln steuert, kann man seinen Verbrauch auf ein Minimum herunterfahren.“</p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Ressourcen</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als nächstes greift die Gruppe das Vorzeigethema der Heilbronner Vereine, die Regionalität, auf. Der Fokus liegt hier vor allem auf Nahrungsmitteln, aber auch in anderen Bereichen kann regionaler Bezug eine Rolle spielen. Die Beschaffung von Trainingskleidung, Trikots oder Materialien wird in der heutigen Zeit fast ausschließlich über das Internet abgewickelt. „Diese Produkte können auch bei den regionalen Sportgeschäften gekauft werden“, gibt Maier der Gruppe als Tipp mit. Wolfgang Walter vom FC Kirchhausen sagt zustimmend: „Man kann sich auch hier wieder zusammenschließen, um eine größere Menge zu bestellen. Damit könnte man die Preise auf ein ähnliches Niveau wie im Internet senken.“<br />Großen Anklang findet bei den Teilnehmern die Umstellung der Mitgliedsanträge vom Papierbogen auf eine digitale Variante. Seit Mitte Dezember gibt es beim FC Union eine PDF-Datei statt des herkömmlichen Papierformulars. Der FCU ist damit der Vorreiter in der Region Heilbronn in diesem Bereich. „Das wäre auch ein Thema, bei dem man den Lösungsansatz im Netzwerk teilen könnte, damit auch andere ihre Anmeldung online abwickeln können“, meint Dirk Schwarzer. Die Reduzierung des Papierverbrauchs ist generell ein wichtiges Thema im Bereich Ressourcen.</p>
<p>Bei Dünger und Reinigungsmitteln kann darauf geachtet werden, dass sie nicht umweltschädlich sind. Gerade die Düngerthematik ist für Vereine mit Rasenanlagen von Relevanz. „Darüber macht man sich oft gar keine großen Gedanken. Beispielsweise lassen dann viele den Rasenschnitt, der super als Dünger fungieren kann, nicht auf dem Rasen liegen“, erläutert Tobias Maier. „Auf den Dünger haben die meisten Vereine aber keinen Einfluss, weil die Stadt Heilbronn für viele Vereine der Greenkeeper ist“, entgegnet Jasmin Herrmann. „Den Rasenschnitt lassen die Greenkeeper von der Stadt immer liegen“, weiß Niklas Schmidt, dualer Student bei der Stadt Heilbronn. „Welchen Dünger sie verwenden, weiß ich allerdings nicht.“ „Da könnte man aber auch mal bei Stadt nachfragen, ob sie auf nachhaltige Dünger setzen“, findet Jasmin Herrmann.</p>
<p>Die Verwendung saisonaler Produkte wird als weitere Maßnahme genannt, wie Vereine sich nachhaltiger aufstellen können. Beispielsweise könnten Vereine ihr Catering auf die Jahreszeiten anpassen und im Herbst Kürbis anbieten. Einige Vereine versuchen bereits saisonale Produkte zu nutzen, andere wollen dies in Zukunft angehen. Auch vegane und vegetarische Alternativprodukte werden immer relevanter.</p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Erkenntnisse</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem auch die Ergebnisse der letzten beiden Bereiche Wasser und Soziales durchgesprochen wurden geht es zu den daraus entstandenen Erkenntnissen. „Unsere Ziele sollten sein, weitere Vereine ins Boot zu holen, Ideen und Maßnahmen zu sammeln, diese umzusetzen und zu versuchen gemeinsam nachhaltiger zu werden. Konkret könnte das fürs nächste Mal heißen, Maßnahmen zu priorisieren, Maßnahmen auf Umsetzbarkeit zu prüfen und bei anderen Vereinen, die bereits Lösungen für eure Probleme gefunden haben, euch nach deren Umsetzungen zu erkundigen“, gibt Tobias Maier einen Einblick in seine Vorstellungen für die Zukunft des Netzwerks. Der Ball soll für das Projekt nun mehr ins Rollen geraten und die Gespräche zu konkreten Handlungen führen. „Wichtig wäre es die Stadt als festen Partner zu gewinnen, weil wir heute wieder gemerkt haben, dass viele Entscheidungen gar nicht in unserer Hand liegen, sondern die Mithilfe der Stadt benötigt wird“, gibt Dirk Schwarzer zu bedenken.</p>
<p>Zum Abschluss des Treffens wird Dirk Schwarzers Forderung nach einer Plattform zum Austausch von Ideen angegangen. Gabriella Silva Correa schlägt Trello als Plattform vor. „Das ist eine super Idee. Lass uns diese zusammen einrichten“, sagt Ralf Scherlinzky bereit.</p>
<p>Durch die Inbetriebnahme einer Kommunikationsplattform für den Austausch von Ideen hat das Projekt einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Erste konkrete Maßnahmen sollen umgesetzt werden. Insbesondere die Müllproblematik und der Mangel an verschiedenen Tonnen scheint schnell und einfach umsetzbar zu sein. Für die nächste Sitzung ist ein Gespräch über eine Eingliederung des Projekts in einen vorgegebenen Rahmen angedacht. Mit der N-Charta gibt es einen solchen, der sich lohnt in Betracht zu ziehen. „Ich würde das für eine gute Idee halten, weil wir so einen festen Rahmen haben, in dem uns viel Wissen bereitgestellt wird. Außerdem muss man sich dort registrieren, was meiner Meinung nach ein klare Bekennung zum Projekt wäre“, schließt Dirk Schwarzer die Sitzung ab. Ein klares Bekenntnis der Vereine wird benötigt, damit das Projekt endgültig die SPORTHEILBRONN-Blase verlassen kann und mit der breiten Öffentlichkeit geteilt werden kann.</p>
<p>Die SPORTHEILBRONN-Redaktion wird die Thematik weiter begleiten und sieht dem nächsten Treffen erwartungsvoll entgegen. Bis zum Ziel klimaneutrale Sportregion Heilbronn ist es ein sehr weiter Weg, aber erste kleine Schritte in diese Richtung sind getan.</p></div>
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		<title>Netzwerk nachhaltiger Sport &#8211; Das dritte Treffen der Vereine</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/netzwerk-nachhaltiger-sport-das-dritte-treffen-der-vereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nils Arnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 11:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 26]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Netzwerk nachhaltiger Sport &#8211; Das dritte Treffen der Vereine</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Bereits in den letzten beiden SPORTHEILBRONN Ausgaben haben wir über das Projekt „Nachhaltiger Sport in Heilbronn“ berichtet, das wir im Frühjahr ins Leben gerufen und mit einem Kickoff-Workshop zusammen mit „Sports for Future“, sowie einigen Heilbronner Vereinen, Sportveranstaltern und Sportler:innen gestartet hatten. Beim zweiten Treffen Mitte Juli war den Beteiligten klar geworden, dass es schwierig werden würde, eine einheitliche Lösung für alle Vereine zu finden. Zum Folgetermin sollten Best-Practice Beispiele aus anderen Regionen gesammelt und präsentiert werden. Dieses dritte Treffen fand als Online-Meeting am 10. Oktober statt und behandelte neben möglichen Strategien und konkreten Maßnahmen die ersten Handlungsschritte, die bei der nachhaltigeren Gestaltung der Sportvereine helfen könnten.</strong></em> </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erstmals konnten wir bei diesem Treffen <strong>Prof. Dr. Dirk Schwarzer</strong> an Bord begrüßen. Der Studiengangsleiter für Sportmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn kristallisierte sich in den Wochen vor dem Meeting als Befürworter und Unterstützer des Projekts heraus.</p>
<p>Zu Beginn des Treffens galt das Interesse den Vereinen und ihren bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit. Vor allem der Bereich ökologische Nachhaltigkeit steht bei den Vereinen im Fokus. <strong>Max Mergenthaler</strong> von der TSG Heilbronn machte den Anfang und berichtete von der Umstellung der Beleuchtungsanlagen in den Sportstätten der TSG. Altmodische Lampen wurden bereits durch LED-Leuchten ersetzt. Die Dächer der Sportanlagen sind, wenn baulich möglich, mit Photovoltaikanlagen bedeckt und zur Bewässerung der Sportplätze wurde ein eigener Brunnen gebaut. Auch <strong>Wolfgang Walter</strong> vom FC Kirchhausen berichtet über den Bau einer eigenen Brunnenanlage zur Bewässerung des Sportplatzes: „Der Bau war eine sehr große Investition für den Verein. Allerdings kann man nach vier Jahren sagen, dass es sich bei den steigenden Wasserpreisen und dem wenigen Niederschlag in den letzten Jahren absolut gelohnt hat.“</p>
<p><strong>Thomas Pfäffle</strong> von der Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins und <strong>Tobias Maier</strong>, stellvertretender Abteilungsleiter der Heilbronn Reds und bei PreZero für das Nachhaltigkeitsprojekt der TSG Hoffenheim zuständig, thematisierten, wie Max Mergenthaler, die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Pfäffle sagte dazu: „Wir versuchen die Beleuchtungen unserer Hütten auf LED umzurüsten“ und Maier ergänzte: „Der große Impact in Sachen Nachhaltigkeit kommt bei uns durch die Umstellung der Halle auf LED-Beleuchtung.“</p>
<p><strong>Holger Braun</strong>, bei der Heilbronn Marketing GmbH für die Organisation des Trollinger Marathon verantwortlich, nannte die An- und Abreise der Teilnehmer:innen als größte Umweltbelastung bei Laufveranstaltungen. Aus diesem Grund gilt die Meldebestätigung des Laufs als Ticket für den Heilbronner Personennahverkehr. Außerdem gibt es ein Upcycling-Projekt, bei dem alte Sponsorenbanner in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn zu Taschen verarbeitet werden.</p>
<p>Das Thema Mobilität spielt auch bei der RSG Heilbronn, vertreten durch<strong> Martin Kunz</strong>, die größte Rolle: „Wir sind ein Verein, der keine festen Gebäude hat, sondern sich zu Ausfahrten an einem Ort trifft und von dort losfährt. Nichtsdestotrotz gibt es bei uns auch immer mal Fahrten mit Startpunkten, die weit entfernt sind, zu denen wir dann gemeinsam mit unseren RSG-Bussen hinfahren.“</p>
<p><strong>Bernd Walter</strong> vom SV Heilbronn am Leinbach gestand: „Wir stecken noch in den Kinderschuhen und haben bisher keinen wirklichen Plan, wie wir alle unsere Abteilungen unter einen Hut bringen sollen. Wir stehen vielleicht nicht bei null, aber erst bei fünf von 100 möglichen Punkten.“ <strong>Matthias Künzel</strong>, Leiter der HSG Heilbronn und stellvertretender SV-Vorsitzender, befand die Umsetzung eines Konzepts für alle Abteilungen eines Vereins als schwierig. Seiner Meinung nach sollen die einzelnen Abteilungen Freiraum bekommen und an individuellen, abteilungsabhängigen Lösungen arbeiten. Ein großes Problem für die Handballspielgemeinschaft aus TSG und SV Heilbronn ist der Austragungsort der Spiele. In bis zu vier verschiedenen Hallen spielen die verschiedenen Mannschaften. „Wenn es schlecht läuft, bin ich den halben Tag damit beschäftigt alles hin- und herzufahren. Das sind dann meistens so fünf oder sechs Fahrten. Diese Fahrten könnte man mit einer cleveren Hallenverteilung vermeiden“, erklärte er.</p>
<p>Auf die Ausführungen der Vereinsvertreter folgte eine Präsentation von <strong>Nils Arnold</strong> aus der SPORTHEILBRONN-Redaktion, in der Maßnahmen von Vereinen aus anderen Regionen zusammengefasst wurden. Die Maßnahmen wurden dafür in die Kategorien unterteilt, die man beim Kickoff-Workshop entwickelt hatte. Viele der Ansätze waren bereits von den Vereinsvertretenden genannt worden. Allerdings enthielt die Präsentation auch einige neue Punkte, die alle Beteiligten interessiert aufnahmen.</p>
<p>Nach der Präsentation übernahm Dirk Schwarzer das Steuer und erklärte dabei, dass Nachhaltigkeit neben der ökologischen auch die ökonomische und soziale Komponente umfasst, welche bei den Vereinen zurzeit nur bedingt mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wird.</p>
<p>Schnell wurde klar, dass es wenig Sinn ergibt Maßnahmen aufzulisten, ohne ein grundlegendes Konzept zu entwickeln. Gleichzeitig sollte eine Identität entstehen, mit deren Hilfe es gelingt, Vereine zum Mitmachen zu animieren. So kann ein fester Kreis an Partnervereinen entstehen. „Ich finde es wichtig, dass wir dem Kind einen Namen geben, weil ich so mehr Verbundenheit zum Projekt verspüren würde“, stimmte Matthias Künzel zu. Auch Tobias Maier bekräftigte diese Aussagen: „Tatsächlich ist es wichtig, die von Dirk angesprochen Sachen, umzusetzen. Man braucht eine Strategie, einen Namen und man sollte das Ganze messbar machen. Außerdem muss man den Status-Quo der Vereine erfassen.“</p>
<p>Bernd Walter ergänzte: „Es ist auch für mich sehr wichtig einen Ist-Zustand zu ermitteln. Dafür wäre ein Katalog sinnvoll, bei dem man auch direkt sehen kann, welches die kurzfristigen und welches eher langfristige Maßnahmen sind. Wir müssen den Blick auch auf kleine Maßnahmen richten, weil nicht jeder Verein in der Lage ist, seine komplette Sportanlage umzurüsten.“</p>
<p>Projektleiter<strong> Ralf Scherlinzky</strong> von der SPORTHEILBRONN-Redaktion schlug deshalb vor, einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, bei dem die Vereine nur noch ankreuzen müssen, was sie bereits umsetzen. Dirk Schwarzer pflichtete bei: „Es ist wichtig, dass wir es nicht zu kompliziert machen, damit jeder versteht was gemeint ist und die Liste in die angesprochenen Kategorien unterteilt wird.“</p>
<p>Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde die Motivation der Vereine, am Nachhaltigkeitsprojekt teilzunehmen, erfragt. Für Thomas Pfäffle war vor allem der Austausch mit anderen Vereinen wichtig. „Meine Motivation ist es, den Austausch mit den anderen Vereinen zu suchen, um zu wissen, welche Ziele andere Vereine verfolgen. Man profitiert von den Ideen der anderen und kann diese möglicherweise auch in seinem Verein implementieren“, erläuterte er. Matthias Künzel ergänzte: „Ich stelle mir das Projekt in Zukunft so vor, dass wir eine eigene Marke entwickeln, die für Nachhaltigkeit im Sport steht und mit der alle Vereine in Verbindung gebracht werden wollen. Jeder Verein arbeitet für sich, aber teilt seine Erfolge und Misserfolge den anderen mit. Das zu entwickeln ist meine Motivation.“ Dirk Schwarzer sprang auf die Markenidee direkt an. „Ich stelle mir das ähnlich vor. Vereine, die nicht dabei sind, müssen auf Anhieb das Verlangen haben mitzumachen. Wenn wir das schaffen, wäre viel gewonnen.“</p>
<p>Um mit einem Fortschritt aus dem Treffen zu gehen, waren sich die Teilnehmer an diesem Abend einig, dass man einen Namen für das Projekt finden sollte, damit man eine feste Kommunikationsstruktur entwickeln kann. Bis dieser gefunden ist, haben sich die Teilnehmer auf „Netzwerk nachhaltiger Sport Heilbronn“ als Arbeitstitel geeinigt. Das Netzwerk soll als Ort gesehen werden, in dem neue, kreative Ideen zur nachhaltigeren Gestaltung der Sportvereine entstehen und umgesetzt werden sollen. Innovationen wie ein Gütesiegel oder die Entwicklung einer eigenen Marke sollen hier ausgearbeitet werden.</p>
<p>Auch wenn diesmal noch kein Katalog mit konkreten Maßnahmen zur Umsetzung erstellt werden konnte, machte das Projekt beim dritten Treffen der Vereine einen großen Schritt nach vorne. Die Teilnehmer wurden angehalten, bis zum nächsten Termin Ende November an der DHBW Heilbronn anhand des auszuarbeitenden Formulars ihren Status Quo in Sachen Nachhaltigkeit einzureichen, damit diese dann ausgewertet und zu einem Maßnahmenkatalog zusammengeführt werden können. Dies wird dann auch der Zeitpunkt sein, an dem sich Vereine, Veranstalter und Sportler:innen klar zum „Netzwerk nachhaltiger Sport Heilbronn“ bekennen sollen.</p>
<p>Sobald die Teilnehmer feststehen, ein Name gefunden ist und der Maßnahmenkatalog ausgearbeitet wurde, wird das Projekt die „Bubble“ SPORTHEILBRONN verlassen und der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Wir sind gespannt, in welche Richtung es sich weiterentwickelt, und können es kaum erwarten beim nächsten Treffen weitere Schritte auf dem Weg zum Ziel klimaneutrale Sportregion Heilbronn zu machen. </p></div>
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		<title>Projekt Nachhaltiger Sport: das zweite Treffen der Vereine</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/projekt-nachhaltiger-sport-das-zweite-treffen-der-vereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 11:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 25]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[NachhaltigerSportInHeilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[TreffenderVereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Projekt Nachhaltiger Sport: das zweite Treffen der Vereine</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In der letzten SPORTHEILBRONN-Ausgabe hatten wir darüber berichtet, dass wir zusammen mit den Heilbronner Vereinen das Projekt „Nachhaltiger Sport in Heilbronn“ gestartet haben. Beim gemeinsamen Workshop mit dem Sports for Future e.V. hatten im April </strong></em> <em><strong>19 Vertreterinnen und Vertreter des Sports konstruktive Ansätze ausgearbeitet, wie sich die Vereine nachhaltiger aufstellen können. Vor der Sommerpause fand nun ein zweites Treffen statt, bei dem im VIP-Raum des Frankenstadions über konkrete Ansatzpunkte zur Umsetzung diskutiert wurde.</strong></em></p>
<p>Die Teilnehmer der Diskussionsrunde (von links): Dr. Bettina Schmalzbauer (Teamleitung Klimaschutzleitstelle Stadt Heilbronn), Martin Kunz (RSG Heilbronn), Marika Scherlinzky (WinWin-Sportmarketing), Matthias Künzel (HSG Heilbronn), Stefanie Hägele (WinWin-Sportmarketing), Ralf Scherlinzky (WinWin-Sportmarketing), Altin Zhegrova (Abteilungsleiter Sport, Schul-, Kultur- und Sportamt), Andreas Germann-Holzapfel (RSG Heilbronn), Bernd Walter (SV Heilbronn am Leinbach), Oliver Seyboth (SV Heilbronn am Leinbach). Kniend: Jasmin Herrmann (FC Union Heilbronn).</p>
<p>Foto: SPORTHEILBRONN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine gute Nachricht gleich vorab: Das Thema Nachhaltigkeit im Sport, das in der ursprünglichen Grundidee 2021 eigentlich nur als SPORTHEILBRONN-Beitrag geplant war, steht nun auch auf der Agenda der Stadt Heilbronn, die das Thema künftig gemeinsam mit uns begleiten wird.</p>
<p>Beim Treffen im Juli im VIP-Raum des Frankenstadions stand eine Ideensammlung zur Vorgehensweise auf dem Programm, wie die Vereine den Übergang von der Entwicklung von Ideen zur praktischen Umsetzung angehen können. Dr. Bettina Schmalzbauer, Teamleiterin der städtischen Klimaschutzstelle, legte zum Einstieg in ihrem Impulsvortrag dar, welche verschiedenen Bereiche der Begriff Nachhaltigkeit abdeckt: „Der Klimaschutz ist nur ein kleiner Bruchteil der Nachhaltigkeit, aber dafür ein entscheidender. Hier wirken sich schon die kleinsten Maßnahmen, die ein Verein treffen kann, positiv aus“.</p>
<p>Altin Zhegrova, Abteilungsleiter Sport des Schul-, Kultur- und Sportamts, berichtete, dass sich Heilbronn als Gastgeber eines Nationalteams für die Fußball-Europameisterschaft 2024 beworben habe. „Das Thema Nachhaltigkeit wird beim Deutschen Fußballbund bei der letztendlichen Vergabe der Standorte sehr groß geschrieben. Das passt nun perfekt damit zusammen, dass der Heilbronner Sport in diesem Bereich aktiv wird.“</p>
<p>In der folgenden Diskussion berichteten die Teilnehmer teils ernüchtert darüber, auf welche unerwarteten Widrigkeiten sie bei bisherigen Maßnahmen gestoßen sind, die sie bei ihren Veranstaltungen treffen wollten. So sagte Jasmin Herrmann, Nachhaltigkeitsbeauftragte des FC Union Heilbronn: „Wir hatten zuletzt ein dreitägiges Event im Stadion, bei dem wir die Essensausgabe mit Porzellan- statt Plastikgeschirr machen wollten. Bei der Planung standen wir vor dem Problem, wie wir das Geschirr spülen sollen. Eine mobile Spülmaschine wäre ziemlich teuer gewesen. Wir haben das Thema letztendlich an unseren Caterer abgegeben, aber das zeigt schon, mit welchen Themen wir uns künftig in Sachen Nachhaltigkeit beschäftigen müssen.“</p>
<p>Auch Matthias Künzel von der HSG Heilbronn hat sich mit dem Thema Geschirr schon auseinandergesetzt: „Es geht nicht nur um die Kosten für das Spülmobil. Du brauchst dafür auch noch einen Starkstromanschluss und musst dich um das Abwasser kümmern. Wir haben bei der HSG dazu noch das Problem, dass unsere Heimspiele auf vier verschiedene Sporthallen in Heilbronn verteilt sind. Wenn wir auf Porzellangeschirr umstellen wollen, müssen wir alles von einer Halle zur anderen transportieren – das ist nicht nachhaltig.“</p>
<p>Da schon allein die anwesenden Vereine komplett unterschiedliche Schwerpunkte und Sportstätten haben, wurde in dieser Runde klar: Es wird nicht DIE EINE Lösung für alle Vereine geben, um sich nachhaltiger aufzustellen. Deshalb konnte bei dem zweiten Treffen auch noch kein konkreter Maßnahmenkatalog aufgestellt werden. Vielmehr wird man bis zum nächsten Treffen im September Best Practice Beispiele aus anderen Regionen sammeln. Zum anderen wird aber auch bei den Heilbronner Vereinen abgefragt, welche Maßnahmen dort bereits greifen. Außerdem sollen die Vorstände und Mitglieder der Heilbronner Vereine weiter für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden.</p>
<p>Wir bleiben an dem Thema dran und werden weiterhin in jeder SPORTHEILBRONN-Ausgabe über den aktuellen Stand informieren.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/projekt-nachhaltiger-sport-das-zweite-treffen-der-vereine/">Projekt Nachhaltiger Sport: das zweite Treffen der Vereine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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