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	<title>Sportmedizin | sportheilbronn Magazin</title>
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	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
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		<title>Patrick Keicher &#8211; Neuroathletik als Alternative</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/patrick-keicher-neuroathletik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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		<category><![CDATA[Patrick Keicher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer <a href="https://www.instagram.com/bodypeak_bypatrickkeicher_/" target="_blank" rel="noopener">Patrick Keicher</a> bei der Arbeit zuschaut, merkt schnell: Hier wird nicht einfach nur geschwitzt. Hier wird getestet, beobachtet, angepasst – mit Blick fürs Detail und viel Gespür für den Menschen. Denn bei Patrick geht es ans Nervensystem. Der frühere Bundesliga-Radfahrer der RSG Heilbronn ist heute der wohl einzige Neuroathletik-Trainer der Region – ein Feld, von dem viele noch nie gehört haben, das aber enormes Potenzial birgt.</p>
<p>„Nach meinem schweren Radunfall haben mir die Ärzte gesagt: Wir wissen nicht, ob das wieder wird. Aber ich wollte was tun – und Neuroathletik war der Schlüssel“, erzählt er. Die klassische Reha konnte ihm nicht helfen, also suchte er nach anderen Wegen. Über einen befreundeten Trainer stieß er auf das damals kaum bekannte Trainingskonzept aus den USA – und war sofort fasziniert.</p>
<p>„Ich habe gemerkt: Das macht was mit mir. Ich war nicht mehr komplett ausgeliefert, sondern konnte aktiv etwas für meinen Körper tun – obwohl viele dachten, da geht nichts mehr.“ Diese Erfahrung hat ihn verändert – beruflich wie persönlich. Keicher, eigentlich aus dem Maschinenbau kommend, entschied sich zum kompletten Neustart. Er absolvierte ein Fernstudium zum Gesundheitscoach, besuchte Seminare und machte Praktika – unter anderem beim Neuroathletik-Trainer des 1. FC Köln. Inzwischen steckt er mitten in einer umfassenden Neuroathletik-Ausbildung.</p>
<p>Heute betreut der 28-Jährige Profi- und Hobbyathleten, Menschen mit Schmerzen oder alten Verletzungen. „Neuroathletik ist kein Hexenwerk. Ich arbeite nicht mit Standardübungen, sondern mit dem Nervensystem. Ich analysiere, wo im Körper Unsicherheit besteht – oft liegt die Ursache ganz woanders, als man denkt“, erklärt er. Dabei geht es um mehr Power, sowie darum, Bewegungsabläufe sicherer, effizienter und schmerzfreier zu machen.</p>
<p>Ein typisches Beispiel: Eine Gardetänzerin konnte monatelang ihr Bein beim Rückwärtsrad nicht strecken – alle technischen Korrekturen halfen nichts. Nach gezielter Aktivierung ihres Gleichgewichtssystems klappte es plötzlich. „Das hat selbst mich beeindruckt“, gibt Patrick Keicher zu, „weil es zeigt, wie eng alles zusammenhängt: Wahrnehmung, Reaktion, Motorik.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Besonders wichtig ist ihm dabei eines: Ehrlichkeit. „Ich will niemandem etwas vormachen. Ich verspreche nicht, dass ich alles lösen kann. Aber ich teste alles. Und wenn das nichts bringt, sage ich das auch offen.“ Für ihn zählt das Ergebnis, nicht der schöne Schein. „Ich will verstehen, was im Körper passiert – und mit kleinen, gezielten Reizen große Effekte auslösen.“</p>
<p>Dabei kommen schon mal ungewöhnliche Tools zum Einsatz: Duftöle, Tennisbälle, oder Patricks berühmt-berüchtigte UNO-Karten, die er für visuelles Training nutzt. Klingt kurios, wirkt aber. „Die Leute sind anfangs oft überrascht – und dann verblüfft, was sich in kurzer Zeit verändern kann.“</p>
<p>Ob nach Verletzungen, bei wiederkehrenden Schmerzen oder zur Leistungsoptimierung im Sport: Neuroathletik setzt an der Wurzel an – und ist dabei ganzheitlich, individuell und oft effektiver, als man denkt.</p></div>
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		<title>Kreuzbandriss: „Wie wenn ein Einmachgummi reißt!“</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/kreuzbandriss-wie-wenn-ein-einmachgummi-reisst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 20:59:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 15]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzband]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>„Sportler XYZ hat sich das Kreuzband gerissen und fällt rund acht Monate aus“ - was steckt hinter dieser Meldung? Wie wirkt sich eine solch schwerwiegende Verletzung auf die Karrieren und teils gar auf die Existenzen der betroffenen Sportler aus? </p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In den letzten Monaten war in der Presse verstärkt von Kreuzbandrissen bei bekannten Sportlern zu lesen. „XYZ hat sich das Kreuzband gerissen und fällt rund acht Monate aus“, heißt es dort meist ganz nüchtern. Doch was steckt hinter dieser Meldung? Wie wirkt sich eine solch schwerwiegende Verletzung auf die Karrieren und teils gar auf die Existenzen der betroffenen Sportler aus? Mit welchen mentalen Problemen haben sie zu kämpfen? 2019 hat es auch einige Sportlerinnen und Sportler aus der Region „erwischt“. Dies haben wir zum Anlass genommen, um die aktuellen Kreuzband-Patienten Annabella Sterzik, Michelle Goos, Anna Bühler und Julian Meyer bei unserem Werbepartner Mercure Hotel Heilbronn zu versammeln. Mit dabei waren auch Sarah Glandien, bei deren schwerer Knieverletzung sich der erste Verdacht auf Kreuzbandriss nicht bestätigt hatte, sowie die beiden Orthopäden Nils Haupt und Boris Brand. In der über zweistündigen Gesprächsrunde haben die Teilnehmer unseren Redakteuren Ralf Scherlinzky und Enny Bayer tiefe Einblicke hinter die Kulissen sowie in ihr Seelenleben gegeben.</strong></em></p>
<p><em><strong>Fotos: Marcel Tschamke</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportart: Eishockey<br />Verein: SC Bietigheim<br />Größter Erfolg: Teilnahme<br />U18-Weltmeisterschaft<br />Kreuzbandriss: September 2019<br />Anzahl Operationen: 1<br />„Es ist im ersten Saisonspiel passiert. Ich wurde gecheckt, bin mit dem Knie auf dem Eis aufgekommen und dann mit dem Oberkörper zur Seite geknickt. Im Krankenhaus meinten sie erst, es sei nur eine Prellung.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Michelle Goos (30)</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportart: Handball<br />Verein: Neckarsulmer SU<br />Größter Erfolg: 4. Platz Olympische Spiele 2016 mit Holland,<br />2. Platz Handball-WM 2015,<br />2. Platz Handball-EM 2016<br />Kreuzbandriss 1: August 2018<br />Kreuzbandriss 2: November 2019<br />Anzahl Operationen: 2<br />„Ich wurde bei beiden Verletzungen in Bundesliga-Spielen von der Seite erwischt. Beim zweiten Mal jetzt im November bin ich in Bietigheim mit der Torhüterin zusammengeprallt.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Anna Bühler (22)</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportart: Weitsprung<br />Verein: VfB Stuttgart<br />Größter Erfolg:<br />U23-Vizeeuropameisterin<br />Kreuzbandriss: Juli 2019<br />Anzahl Operationen: 1<br />„Ich studiere Sport auf Lehramt. Es ist bei der Prüfung an der Uni beim Speerwurf passiert. Das Knie hat sich komplett verdreht. Es hat sich angefühlt als wäre der Unterschenkel komplett ausgerissen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Julian Meyer (27)</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportart: Ringen<br />Verein: RED DEVILS Heilbronn<br />Größter Erfolg: 3. Platz<br />Deutsche Meisterschaft 2017<br />Kreuzbandriss: November 2017<br />Anzahl Operationen: 4<br />„Es war eine ganz banale Situation in meinem zweiten Bundesliga-Kampf. Ich stehe im Vierfüßler, der Gegner versucht mich auf den Boden zu drücken – ich halte dagegen und das Kreuzband reißt.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sarah Glandien (30)</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sportart: Muay Thai Kickboxen<br />Team: Thaibulls Heilbronn<br />Größter Erfolg:<br />K1-Weltmeisterin AFSO<br />Verletzung: September 2019<br />Anzahl Operationen: 0<br />„Beim Sparring ist mir die Kniescheibe rausgesprungen und 10 cm nach unten gerutscht. Das Kreuzband war gottseidank dann doch nicht gerissen, aber alle Bänder waren überdehnt, Gewebe + Kapsel geschädigt.“</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Der Moment, in dem es passiert, brennt sich im Kopf ein – den wirst du nur sehr schwer wieder los“, sagt Julian Meyer und erntet damit zustimmendes Nicken der anderen Gesprächsteilnehmer. Der Freistil-Ringer der RED DEVILS Heilbronn bezeichnet sich selbst als „Negativbeispiel Nummer eins“. Seit seinem Kreuzbandriss am 1.11.2017 hat der 27-Jährige keinen einzigen Kampf mehr bestritten, wurde dafür aber inzwischen viermal an seinem Knie operiert. „Ich habe alles nur so machen lassen, dass ich schnell wieder fit war, denn schließlich hatte ich für die neue Saison schon meinen Vertrag unterschrieben. Diese Entscheidung hat mich über ein Jahr gekostet und wohl meine Karriere auf höherem Level beendet.“</p>
<p>Auch wenn die Kreuzbandverletzung die Teilnehmer unserer Gesprächsrunde eint, hat doch jeder seine ganz individuelle Geschichte zu erzählen. Eishockeyspielerin Annabella Sterzik, mit 15 Jahren die Jüngste im Bunde, verpasste durch den Kreuzbandriss sowohl die Heim-Weltmeisterschaft der deutschen U18-Nationalmannschaft als auch die Olympischen Jugendspiele in Lausanne.</p>
<p>Für Michelle Goos bedeutet die Verletzung wohl das Aus für ihre zweite Olympia-Teilnahme. „Ich stehe zwar noch auf der Liste des Nationaltrainers und würde vielleicht sogar rechtzeitig fit werden. Aber bis ich wieder Handball spielen kann, ist unsere Saison mit Neckarsulm beendet und dann habe ich keine Chance mehr, um mich für die Olympia-Nominierung zu empfehlen“, so die 30-Jährige. Erst im Sommer war die Holländerin von ihrem ersten Kreuzbandriss genesen, dann hat das Schicksal am anderen Bein zugeschlagen. „So möchte ich nicht aufhören. Dass meine Karriere nach 85 Länderspielen, WM-, EM- und Olympiateilnahmen mit einem weiteren Kreuzbandriss enden soll, das kann ich nicht akzeptieren. Ich arbeite hart daran, dass ich wieder zurückkomme!“</p>
<p>Ähnlich kämpferisch gibt sich K1-Weltmeisterin Sarah Glandien: „Ich habe meinen letzten Kampf im Sommer in Australien verloren – so kann und will ich nicht aufhören“. Dabei hatte sie bei ihrer Verletzung noch Glück im Unglück. „Mir ist ein Monat vor meinem nächsten WM-Kampf in der Türkei beim Sparring in der Schweiz die Kniescheibe rausgesprungen. Das Knie ist auf Honigmelonen-Größe angeschwollen und es war nicht gleich klar, ob womöglich auch das Kreuzband ab war. Das war die mit Abstand schmerzhafteste Verletzung, die ich jemals hatte“, so die Kickboxerin, die nun auf ihren nächsten Kampf am 14. März hinarbeitet.</p>
<p><strong>Gefährdete Existenz</strong></p>
<p>Während sich die Verletzung bei den vier anderen hauptsächlich auf die sportliche Karriere auswirkt, bringt der Kreuzbandriss bei Anna Bühler gleich die ganze Existenz ins Wanken. „Ich bin im Sportförderprogramm der Bundeswehr, über die alles finanziert wird – meine Wohnung, Fahrtkosten, Krankenkasse und nicht zuletzt mein Studium“, erzählt die Hohenloherin, die für den VfB Stuttgart startet. Durch die Verletzung ist nun aber ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader in Gefahr, die die Voraussetzung dafür bildet, dass sie bei der Bundeswehr bleiben kann. Ihre Bestleistung aus dem Jahr 2017 steht auf 6,55 Meter. Der Kaderrichtwert für die Europameisterschaft 2020 liegt jedoch bei 6,60 Metern. Sie müsste also, wenn sie planmäßig Ende März wieder voll ins Training einsteigen kann, gleich ihre Bestleistung um fünf Zentimeter steigern, um die finanzielle Absicherung über die Bundeswehr zu gewährleisten. „Außerdem“, ergänzt die 22-Jährige, „habe ich inzwischen mein Studium abgebrochen. Ich habe Sport und Deutsch auf Lehramt studiert, habe durch den Kreuzbandriss jetzt aber zwei Semester Sport verloren. Ironischerweise ist die Verletzung beim Speerwerfen an der Uni passiert.“</p>
<p>Prekär wäre die berufliche Lage auch bei Julian Meyer und Sarah Gladien beinahe geworden. „Bei mir kam die Verletzung genau in einer Phase, in der ich den Job gewechselt habe. Ich bin schon humpelnd zum Vorstellungsgespräch gegangen und wurde dann während der Probezeit gleich dreimal operiert. Das fand mein Arbeitgeber nicht wirklich lustig, und irgendwann hieß es dann auch, entweder Sport oder Arbeit“, erzählt Julian Meyer, der sich vernünftigerweise für die Arbeit entschieden hat.</p>
<p>Ähnlich hatte es sich bei Sarah Glandien verhalten: „Ich war viereinhalb Monate in Asien und wollte nach meiner Rückkehr montags meinen Teilzeit-Bürojob antreten. Am Samstag davor habe ich mich verletzt. Gottseidank hat mein Arbeitgeber viel Verständnis aufgebracht. Teilzeitarbeit, Trainerstunden, Privateinheiten und Kämpfe – diese Kombination hätte finanziell gut gepasst. Drei der vier Komponenten sind jetzt erstmal weggefallen und ich bin dadurch mit 30 Jahren vorerst wieder zu meinen Eltern gezogen.“</p>
<p><strong>Zu früh zurückkommen bringt nichts!</strong></p>
<p>In einem Zwiespalt befindet sich Annabella Sterzik. „Ich habe Mitte April meine schriftlichen Abschlussprüfungen an der Schule. Aber gleichzeitig habe ich auch das Ziel, bis April wieder fit zu sein, damit ich meinem Team in den Aufstiegsspielen helfen kann“, sagt die Kirchhausenerin – und erntet dafür einen erhobenen Zeigfinger von Michelle Goos: „Lass dir von einem Kreuzband-Profi sagen: Das bringt nichts! Nach meinem ersten Kreuzbandriss wollte ich auch unbedingt in den letzten Saisonspielen meinem Team im Abstiegskampf helfen. Ich war zwar von mir und meinem Knie überzeugt, hatte aber Angst vor meinen Gegenspielerinnen. Das war mental sehr schwierig für mich. Hätte ich auf die paar Spiele verzichtet, wäre ich nach der Sommerpause topfit zurückgekehrt und mein Comeback wäre viel besser verlaufen. Du bist noch jung und kannst deinem Team noch in vielen wichtigen Spielen helfen.“</p>
<p>Auch Nils Haupt sieht eine große Gefahr darin, dass Kreuzband-Patienten wieder zu schnell zu viel wollen. „Ein Kreuzband benötigt nun mal drei Monate, um knöchern wieder einzuheilen. Und dann müssen erstmal die Muskeln wieder aufgebaut werden – und zwar an beiden Beinen“, so der Facharzt für Orthopädie. „Da reicht eine dumme Bewegung und der Patient hat sich sofort wieder das Kreuzband gerissen. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Patienten bremsen. Es gibt auch Studien, die gezeigt haben, dass die Langzeitergebnisse bei Patienten, die zu früh zurückgekommen sind, bei weitem nicht so gut sind wie bei denen, die sich mehr Zeit gelassen haben. Da stellt sich also die Frage, ob es sich wirklich lohnt, mit aller Gewalt zwei Monate früher zurückkommen zu wollen…“</p>
<p>Für seinen Praxis-Kollegen Boris Brand ist es vor allem problematisch, dass Patienten den einen Kreuzbandriss mit dem anderen vergleichen, obwohl alle Verletzungen unterschiedlich sind. „Wir sehen schon allein in dieser Runde, dass wir hier fünf verschiedene Geschichten haben. Man orientiert sich dabei dann nicht an Julians zweijähriger Verletzungs-Historie, sondern schaut darauf, dass Michelle nach fünfeinhalb Monaten wieder Handball gespielt hat“, so der Mediziner. „Was dabei gar nicht berücksichtigt wird, ist die persönliche Situation des Einzelnen.“</p>
<p>Was Boris Brand damit meint, wird schnell klar, als die Teilnehmer unseres „Kreuzband-Talks“ vom zeitlichen Aufwand sprechen, den sie in die Reha investieren können. Michelle Goos und Anna Bühler arbeiten unter Profi-Bedingungen mit mehreren Trainingssessions pro Tag an einem schnellen Comeback, während Teilzeit-Arbeiterin Sarah Glandien zumindest zweimal am Tag zu Training und Physio gehen kann. Julian Meyer versucht, neben seinem 40-Stunden-Job wenigstens einmal täglich etwas für sein Knie zu machen. Schülerin „Anni“ Sterzik dagegen kann nur zweimal pro Woche für je eine Stunde zur Physiotherapie gehen.</p>
<p>„Schwierig ist hier“, ergänzt Nils Haupt, „dass sich auch der Normalpatient an den Geschichten der Leistungssportler orientiert. Dabei hat er eine ganz andere Ausgangssituation und man kann nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen.“</p>
<p>Generell hat sich die Sportmedizin in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten entscheidend weiterentwickelt. Früher hatte der Kreuzbandriss mit all seinen Begleitverletzungen noch das sichere Karriereende bedeutet. Die Fachliteratur spricht aktuell von einer Ausfallzeit von rund acht Monaten. Die Experten aber sagen: „Wir kommen weg davon, dass es heißt, nach sechs Monaten musst du das und das können. Stattdessen stellen wir für jeden Patienten ein auf ihn und – ganz wichtig – seine Sportart zugeschnittenes Return-to-competition-Protokoll auf. Wenn du X kannst, kannst du mit Y beginnen. Klappt Y auch, kommt Z als die nächste Hürde. Und wenn du diese überwunden hast, kannst du wieder aktiv werden.“</p>
<p>Mit diesen kleinen Zielen arbeitet auch Michelle Goos auf ihrem Weg zurück. Mit ihrem Physiotherapeuten bespricht sie die nächsten realistischen Schritte: „Sechs Wochen nach der OP hatte ich die Streckung geschafft. Jetzt heißt mein nächstes Ziel Laufen. Was danach kommt, legen wir dann fest, wenn dieses Ziel erreicht ist.“</p>
<p><strong>Der Mentale Aspekt der Verletzung</strong></p>
<p>Während der körperliche Fortschritt der Genesung im Normalfall nach außen sichtbar ist, bleibt das Seelenleben der betroffenen Athleten meist komplett im Verborgenen. Deshalb wollten wir wissen, wie man als Leistungssportler mental mit einer so schweren Verletzung umgeht.</p>
<p>„Ich bin drei, vier Wochen lang erstmal nur vor mich hingesiecht“, gibt Sarah Glandien zu. „Ich hatte Schmerzen und konnte nicht richtig schlafen. Die Gedanken kreisten immer darum, dass ich 30 Jahre alt bin und nicht mehr viel Zeit im Sport habe. Sollte es das für mich gewesen sein? Ich hatte mental enorm zu kämpfen und habe viele Gespräche geführt.“</p>
<p>Eine erstaunliche Einsicht hat sich bei Annabella Sterzik verankert. „Meine Verletzung ist mein Karma“, sagt die 15-Jährige und erklärt auch, weshalb sie zu diesem Schluss kommt: „Bei jeder Verletzung werden im Team die Karten neu gemischt. Das war auch mir schon zugute gekommen. Das dürfte sich jetzt durch meine Verletzung relativiert haben. Denn jetzt hat jemand anderes davon profitiert, dass ich ausgefallen bin.“</p>
<p>Julian Meyer dagegen hatte sich selbst so unter Druck gesetzt, dass er die Schwere der Verletzung überhaupt nicht an sich ran ließ. „In meinem zweiten Bundesligakampf hatte es im Knie einen riesigen Schlag gelassen, wie wenn ein Einmachgummi reißt. Auf der Uhr waren noch vier Minuten und ich lag nur 0:1 zurück. Ich habe mich zusammengerissen, den Kampf durchgezogen und das 0:1 über die Zeit gebracht. An den beiden Wochenenden danach habe ich sogar noch zwei weitere Male in der Bundesliga gekämpft. Es war das bis dato beste Jahr meiner Karriere – deshalb Tape fest ums Knie wickeln, Augen zu und durch. Ich hätte nie damit gerechnet, dass das ein Kreuzbandriss ist“, schüttelt der Aalener den Kopf. Auch nach den ersten drei Operationen beschwor er im Sommer 2019 noch die Teamverantwortlichen, keinen Ersatz in seiner Gewichtsklasse zu holen. „Ich komme zurück, ich bin fit, habe ich ihnen gesagt – und dann war das Kreuzband am 8. August wieder im Eimer. Jetzt habe ich daraus gelernt und gehe auch nur noch kleine Schritte.“</p>
<p><strong>Comeback als mentale Herausforderung</strong></p>
<p>Dass das Comeback nach langer Pause eine mindestens genauso große mentale Herausforderung ist wie die Verletzung selbst, weiß Michelle Goos: „Ich war anfangs sehr nervös. Immer, wenn ich aus dem Augenwinkel gesehen habe, wie sich jemand seitlich auf mich zu bewegt, habe ich unweigerlich mit den Augen gezuckt. Es hat fast vier Monate gedauert, bis ich wieder vollstes Vertrauen hatte und das Zucken verschwand.“</p>
<p>Von extremer Angst und Zittern beim Anlauf berichtet Anna Bühler über ihre Rückkehr von ihrer vorigen Verletzung Anfang 2019. Erst mit Hilfe eines Mentaltrainers hatte sie damals ihre Ängste ablegen können. „Bei so viel Angst denkt das Gehirn, oh, da ist noch was, da kann etwas passieren. Deshalb habe ich mir positive Dinge aufgeschrieben und vor der nächsten Trainingseinheit durchgelesen, um positive Signale ans Gehirn zu senden. Das hat es bei mir gebracht. Plötzlich waren Angst und Schmerzen weg“, so die Wahl-Stuttgarterin.</p>
<p>Was Sarah Glandien vor ihrem nächsten Kampf beunruhigt: „Die Gegnerin bereitet sich vor und weiß genau, dass mein linkes Knie mein Schwachpunkt ist. Ich habe da schon Angst, dass ich mich gleich wieder verletzen könnte. Diese Angst muss ich bis zum 14. März irgendwie ablegen, sonst brauche ich nicht in den Ring zu steigen.“</p>
<p>Ein Phänomen, von dem Michelle Goos zum Abschluss des langen, intensiven Gesprächs im Mercure Hotel berichtet, sorgt dann am Ende doch für Erheiterung: „Deine Freunde machen da tatsächlich mit dem Handy Aufnahmen des Zusammenpralls vom Fernsehbild und schicken dir die Szene dann in Zeitlupe per Whatsapp oder taggen dich in Instagram. Und du liegst da und denkst, Leute, meint ihr ich will das jetzt wirklich sehen?“</p>
<p>Bevor sich die Runde auflöste, entstand die Idee für ein weiteres Treffen in ein paar Monaten in derselben Besetzung, um zu sehen, wie sich die einzelnen Geschichten bis dahin weiter entwickelt haben. Wir bleiben dran und versuchen, die sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Sommer-Ausgabe erneut an einen Tisch zu bekommen. Herzlichen Dank, dass ihr dabei wart und so offen über eure Verletzungen berichtet habt!</p></div>
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		<title>Gehirnerschütterung: Der Zentralcomputer ist beschädigt</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/gehirnerschuetterung-der-zentralcomputer-ist-beschaedigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 13:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wir reden von Sportlern, denen man ihre Verletzung nicht ansieht, die aber trotzdem etwas haben, was man nicht fotografieren kann“, erklärt Dr. Boris Brand. „Das wurde lange nicht ernst genommen, und auch heute befassen sich Neurologen und Notfallmediziner oft noch nicht wirklich damit. Es gibt die Glasgow Coma Scale, eine Skala zur Abschätzung der Bewusstseinsstörung. Wenn der Patient bei den Tests 15 Punkte erreicht, ist er offiziell gesund und wird nach Hause geschickt – auch wenn es ihm nicht gut geht. So war das auch beim ersten Neurologen-Besuch von Richard Gelke.“ </p>
<h5>Diagnosemöglichkeiten / Taschenkarte zur Erkennung</h5>
<p>Die Schwierigkeit bei der Diagnose einer Gehirnerschütterung sei, dass es kein typisches Krankheitsbild gebe. „Es gibt unheimlich viele mögliche Symptome, die auftreten können, aber nicht auftreten müssen. Hast du eine Gehirnerschütterung, muss dir nicht unbedingt schwindlig sein“, so Boris Brand. „Beim Kreuzbandriss macht man ein, zwei Tests und weiß, was Sache ist. Eine Gehirnerschütterung lässt sich nicht durch ein bestimmtes Schema diagnostizieren. Die Diagnose entsteht eher aus einer Kombination von Tests und viel Erfahrung.“</p>
<p>Im Rahmen eines „Consensus Meetings“ mit Experten aus aller Welt war Boris Brand an der Entwicklung eines Erkennungstools beteiligt, das die meisten Teamärzte und Physiotherapeuten im Spitzensport am Spielfeldrand verwenden. „Das ist schon mal super. Aber was ist mit Amateuren und Jugendlichen? Die sind mit ehrenamtlichen Betreuern und Eltern unterwegs, die ein solches Tool im Normalfall nicht haben“, sagt Boris Brand.</p>
<h5>Um Abhilfe zu schaffen, haben wir nebenstehend eine Taschenkarte abgebildet und ermutigen alle Sportler, Trainer, Betreuer und Eltern dazu, die Karte auszuschneiden und bei Wettkämpfen bei sich zu tragen.</h5>
<p>Das größte Problem beim Erkennen einer Gehirnerschütterung seien meist die Sportler selbst: „Oft wollen sie ihre Teamkameraden nicht im Stich lassen oder möchten nicht als Weichei dastehen, da es sich aus ihrer Sicht um eine Lappalie handelt. Dieses Verhalten ist aber auch ganz einfach zu erklären. Bei einer Gehirnerschütterung ist der Zentralcomputer, der dich steuert, beschädigt. Wenn dein Knie nicht funktioniert, sagt dir dein Gehirn, pass auf, dein Knie funktioniert nicht. Wenn aber dein Gehirn nicht funktioniert, kann dir dein Gehirn nicht sagen, dass es selbst nicht funktioniert. Da muss einer von außen kommen, dieses Nicht-Funktionieren erkennen und dich aus dem Verkehr ziehen.“</p>
<h5>Was passiert im Gehirn?</h5>
<p>„Man geht von einer Energiekrise im Gehirn aus“, beschreibt Boris Brand. „Durch einen Sturz, einen Schlag oder ähnliche Einflüsse finden Zerreißungen von Umhüllungen von Nervenbahnen statt. Alles verschiebt sich, die Zellen kommen durcheinander, die Durchblutung geht zurück. Dadurch funktioniert alles, was Energie braucht, nicht mehr so, wie es soll. Dir ist schwindlig, du kannst keine Reize übers Ohr vertragen, optische Reize tun im Kopf weh, du kannst nicht mehr richtig denken, hast Konzentrationsprobleme, fühlst dich wie im Nebel, bist reizbar, wirst depressiv“.</p>
<h5>Behandlung</h5>
<p>„Es gibt keine klassische Behandlung. Hat man eine Gehirnerschütterung, muss man sich aus allem heraushalten. Finger weg vom Handy! Den Fernseher ausgeschaltet lassen! Das Buch weglegen! Kein Auto fahren! Höchstens im Wald spazieren gehen, wo es keine großen Einflüsse von außen gibt. Das ist unheimlich schwierig für die Betroffenen, aber der Zentralcomputer muss dringend heruntergefahren werden“, so Boris Brand.</p>
<h5>„Normaler“ Krankheitsverlauf</h5>
<p>Hält sich der Betroffene an die Vorgabe, sich aus allem herauszunehmen, gehen die Symptome im Durchschnitt schon am ersten Tag um rund 20 Prozent zurück. Nach zehn Tagen sind bereits 85 Prozent abgeklungen. „Die restlichen 15 Prozent müssen aber intensiver betreut werden, denn sonst kann man vieles kaputt machen“, warnt Boris Brand.</p>
<p>„Ist der Patient nach kompletter Ruhe für 24 Stunden symptomfrei, kann er auf den Heimtrainer gehen. Treten dort bei steigendem Puls Symptome auf, ist er noch nicht fit und muss zurück auf die Couch. Ist er dann wieder für 24 Stunden ohne Symptome, kann er es erneut versuchen. Wenn auf dem Heimtrainer alles in Ordnung ist, kann er zum Intervalltraining aufs Fahrrad gehen. Übersteht er auch dies, kann er mit leichtem Teamtraining ohne Körperkontakt beginnen. Verläuft auch dieses Training beschwerdefrei, bekommt er wieder grünes Licht. Dieses ‚Return-to-Play-Protocol geht insgesamt über sechs Tage.“</p>
<h5>Das berüchtigte „2nd Hit Syndrom“</h5>
<p>Mit einer noch nicht ganz abgeklungenen Gehirnerschütterung wird das menschliche Gehirn empfindlicher. Deshalb ist der Schaden, den ein weiterer „Einschlag“ innerhalb kurzer Zeit anrichtet, umso größer. „Dieser muss dann nicht mal allzu heftig sein. Richard Gelke wurde zwei Wochen nach seiner ersten Gehirnerschütterung zum zweiten Mal an der Schläfe getroffen und war sieben Monate draußen. Dem kanadischen Eishockey-Superstar Sidney Crosby war es genauso ergangen, und er war gleich elf Monate aus dem Verkehr gezogen“, weiß Boris Brand.</p>
<h5>Depressionen / Psychologische Betreuung</h5>
<p>Dass der Betroffene auch während dieser langen Zeit extreme Ruhe braucht, ist für den gebürtigen Sontheimer der Grund für oftmals auftretende Depressionen:</p>
<p>„Für einen Leistungssportler, der sein Leben lang darauf getrimmt wurde, mehr zu trainieren, schneller fit zu werden usw. und der dann plötzlich nichts mehr machen darf, bricht eine Welt zusammen. Ich habe schon oft Aussagen gehört wie ‚Ich hätte mir dreimal lieber das Kreuzband gerissen, da hätte man wenigstens gesehen, dass ich was habe, und ich wüsste genau, wann ich wieder fit bin‘. Auch für das Umfeld ist es oft schwer zu verstehen, wie es dem Betroffenen geht. Die Ehefrau hat einen durchtrainierten Sportler geheiratet und hat plötzlich einen Invaliden zuhause – ein Wrack, das nicht mal mehr mit den Kindern spielen kann. Die Frau wird unzufrieden, die Kinder werden unzufrieden und der Betroffene fühlt sich nutzlos und läuft Gefahr depressiv zu werden. Bei Profisportlern spielen dabei ja auch noch Existenzängste eine große Rolle, denn eine solche Verletzung kann unter Umständen sogar die Berufsunfähigkeit bedeuten.“</p>
<p>Deshalb sei es besonders wichtig, dass Sportler in solchen persönlichen Extremsituationen psychologisch betreut werden.</p>
<p>„Sie müssen wissen, dass da jemand ist, der sie versteht und der sich um sie kümmert“, so Boris Brand. „Deshalb haben wir vor einiger Zeit die Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie gegründet, deren Mitglieder Diplom-Psychologen, Neuropsychologen und Sportpsychologen sind, die allesamt in der Prävention, Diagnostik und Therapie von Gehirnverletzungen bei Profi- und Amateur-Sportlern tätig sind. Richard Gelke wurde während seiner siebenmonatigen Zwangspause über diese Gesellschaft beispielsweise von dem Bietigheimer Neuropsychologen Dr. Wolfgang Kringler betreut.“</p>
<h5>Aufklärungsarbeit</h5>
<p>Dr. Boris Brand hat sich auf die Fahnen geschrieben, in Deutschland die Aufklärungsarbeit nach vorne zu treiben – vor allem deshalb, weil er über den Weltverband mitbekommt, wie weit die Aufklärungsarbeit in den USA und Kanada schon fortgeschritten ist.</p>
<p>„Als ich anfangs deshalb durch Deutschland getingelt bin, bin ich auf viel Ablehnung gestoßen“, so der Sportmediziner, der als aktiver Sportler im Trikot der damaligen TG Heilbronn einmal süddeutscher Meister im 800-Meter-Lauf war. „Die Trainer meinten, jetzt kommt einer, der nimmt uns unsere Spieler weg. Erst langsam fand dann ein Umdenken statt und sie erkannten, dass es besser ist einen betroffenen Sportler für zwei Wochen aus dem Verkehr zu ziehen als dann später einige Monate auf ihn verzichten zu müssen.“</p>
<p>Wert legt er dabei auf die Feststellung, dass Gehirnerschütterungen nicht nur im Sport vorkommen, sondern auch im Alltag – wo sie dann oft gar nicht erkannt werden. Ein Gespräch ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: „Im Rahmen meiner Aufklärungsarbeit hatte ich eine Veranstaltung des brandenburgischen Orthopäden-Verbandes besucht. Nach meinem Vortrag kam eine Ärztin zu mir, die mir von einem Kind berichtete, dass von der Schaukel gefallen war und vermeintlich keinen gesundheitlichen Schaden davon getragen hatte. Ab diesem Zeitpunkt waren dessen schulische Leistungen aber plötzlich abgesackt und die Handschrift hatte sich drastisch verschlechtert. Ein Dreivierteljahr später war dann ebenso plötzlich wieder alles normal. ‚Jetzt ist mir alles klar, das Kind hatte eine Gehirnerschütterung‘, sagte sie mir.“</p></div>
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		<title>Praxisbeispiel Kreuzbandriss &#8211; Teil 3: Luisa Weik spielt wieder Handball</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/praxisbeispiel-kreuzbandriss-teil-3-luisa-weik-spielt-wieder-handball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2018 15:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 10]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[NeckarsulmerSportunion]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In den letzten beiden Magazin-Ausgaben hatten wir gemeinsam mit dem sportheilbronn-Orthopäden Nils Haupt die Handballerin Luisa Weik, die sich im Dezember 2017 das Kreuzband im linken Knie gerissen hatte, durch die Phasen ihrer Verletzung begleitet. Fünf Monate nach der Verletzung durfte sie im April wieder mit leichtem Jogging beginnen. Im Juli quälte sie sich an jeweils vier Tagen pro Woche mit fünf bis sechs Anwendungen pro Tag durch die Reha. Jetzt ist die 17-Jährige wieder zurück auf dem Handballfeld.</strong></em></p>
<p>Foto: privat</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Seit meiner Reha hat sich die Zeit extrem gezogen. Ich hatte das Gefühl ich bin fit und kann wieder einsteigen, aber musste doch noch ein paar Wochen auf das Go von Nils warten. Ich habe zwar viel trainiert, aber auch im Mannschaftstraining durfte ich, von meinen Trainern aus, ohne sein Okay nicht alles so mitmachen, wie ich eigentlich wollte. Umso erleichternder war es dann, Ende September das Okay von Nils zu bekommen. Direkt spielen durfte ich dann natürlich auch noch nicht, da mir das viele Training eins gegen eins und die Spielpraxis noch gefehlt hatten. Seit Mitte Oktober bin ich nach achteinhalb Monaten aber wieder dabei und es fühlt sich gut an, wieder voll und ganz bei meiner Mannschaft zu sein – im Training sowie im Spiel“, berichtet uns Luisa Weik zufrieden.</p>
<p>Nils Haupt hatte seine Patientin im August nochmal enttäuschen müssen. „Ich war mit den Stabilitätstests noch nicht zufrieden, deshalb musste sie in dem Bereich noch einen Monat nacharbeiten bis sie sich in allen Situationen mit dem Knie wohlgefühlt hat“, so der Orthopäde. „Ich muss da rigoros bleiben, aber Luisa war eine mustergültige Patientin, die sich an alle Vorgaben gehalten hat. Jetzt muss sie sich ganz langsam herantasten und wird sich mit jedem Training weiter verbessern und sicherer fühlen.“</p>
<p>Wichtig ist Nils Haupt, dass seine Patienten sich gründlich aufwärmen und sich auf den jeweiligen Sport vorbereiten. Hierzu empfiehlt er Übungen des Präventionsprogramms „STOP-X“ (www.stop-x.de) der Deutschen Kniegelenkgesellschaft. „Damit kann man weiteren Verletzungen vorbeugen.“</p>
<p>Mit diesem dritten Teil endet unsere kleine Serie zum Thema Kreuzbandriss. Wir wünschen Luisa Weik eine gute und vor allem verletzungsfreie Saison in der zweiten Mannschaft der Neckarsulmer Sport-Union. </p></div>
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		<title>Praxisbeispiel Kreuzbandriss – Teil 2:  intensive Reha – „No Pain, No Gain“</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/praxisbeispiel-kreuzbandriss-teil-2-intensive-reha-no-pain-no-gain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 15:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 09]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzband]]></category>
		<category><![CDATA[Sportphysiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sportverletzung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In der letzten Magazin-Ausgabe hatten wir gemeinsam mit dem sportheilbronn-Orthopäden Nils Haupt die Handballerin Luisa Weik, die sich im Dezember 2017 das Kreuzband im linken Knie gerissen hatte, durch die ersten drei Monate ihrer Verletzung begleitet. Sechs Wochen nach ihrer Operation hatte Nils Haupt seiner Patientin noch streng das Joggen untersagt, obwohl Luisa keine Schmerzen mehr hatte und kaum noch zu bremsen war. Nun liegt die Operation über fünf Monate zurück und wir haben uns bei beiden nach dem aktuellen Stand erkundigt.</strong></em></p>
<p>Foto: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Ich habe keine Probleme mehr mit dem Knie, umso schwerer fällt es mir beim Handballtraining oder beim Kicken nicht zu übertreiben“, berichtet Luisa Weik. „Seit Mitte Mai darf ich wieder joggen. Richtig Handballspielen geht leider noch nicht, aber ich kann jetzt zumindest wieder ein paar Sachen mitmachen – hauptsächlich Kraft- und Lauftraining, Einwerfen und Koordination.“<br />Seit Ende Juni quält sich die 17-Jährige für ca. vier Wochen an jeweils vier Tagen mit fünf bis sechs Anwendungen pro Tag in der Klinik in Bad Wimpfen durch die Reha. „Da Luisa zuvor gut und diszipliniert gearbeitet hat, macht eine späte Reha Sinn, denn nach fünf Monaten kann sie wesentlich mehr machen als nach drei. Durch das intensive tägliche Training bringen die Physiotherapeuten das Gelenk so weit voran, dass es dann auch im Sport hält“, sagt Nils Haupt.</p>
<p>Wichtig sei in der Rehaphase vor allem, dass nicht nur das verletzte linke Knie, sondern auch das gesunde rechte Gelenk trainiert wird. Nils Haupt: „Die Patienten müssen höllisch aufpassen, dass das gesunde Bein nicht vernachlässigt wird. Denn das ist essentiell für den weiteren Verlauf und soll verhindern, dass auch dort ein Riss auftritt. Die Muskelsymmetrie beider Knie muss komplett hergestellt sein, bis sie wieder voll in den Sport einsteigt. Das operierte Kreuzband war bereits nach drei Monaten wieder fest in den Knochen eingewachsen, aber bis auch die muskuläre Stabilität wieder zu hundert Prozent zurück ist, dauert es sechs bis acht Monate.“</p>
<p>Trainingsbegleitend nutzt Luisa Weik bei ihren Übungen zuhause einen Sensor, der die Beugung und Streckung des Knies misst, bei Stabilitätsübungen unterstützt und das verletzte Bein mit dem gesunden vergleicht. „Das ist eine recht coole Sache. Ich habe auf dem Handy eine App installiert, mit der der Sensor per Bluetooth verbunden ist. Wenn ich meine Übungen mache, werden dort ständig Werte von meinen Bewegungen übertragen.“</p>
<p>Nils Haupt gewinnt aus der Dokumentation Rückschlüsse auf den Heilungsverlauf und kann so die weitere Behandlung besser steuern. Zum Ende der Reha, ca. sechs Monate nach der OP, werden sich Arzt und Patientin zum nächsten Mal treffen. Dann wird festgestellt wie weit Beweglichkeit und Muskelmasse hergestellt sind. Und dann wird Luisa Weik vielleicht auch schon erfahren, wann sie wieder voll ins Handballtraining einsteigen darf.</p>
<p>Wir bleiben dran und hoffen, dass wir Luisa in der Oktober-Ausgabe wieder in Handball-Action sehen. (RS)</p></div>
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		<title>Praxisbeispiel Kreuzbandriss &#8211; Teil 1: Die ersten drei Monate nach der Verletzung</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/praxisbeispiel-kreuzbandriss-teil-1-die-ersten-drei-monate-nach-der-verletzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 10:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 08]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[NeckarsulmerSportunion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Ein Kreuzbandriss – das weiß jeder, der irgendwie mit dem Sport zu tun hat – ist eine der gravierendsten Knieverletzungen, die sich ein Sportler zuziehen kann. Ausfallzeiten von sieben, acht, neun Monaten sind die Folge. Und wenn der Sportler zu schnell wieder zu viel möchte, können weitere, oft langwierige Folgeverletzungen auftreten. Wie schwer ist der Eingriff? Weshalb dauert die Regenerationsphase so lange und wie geht es eigentlich dem Patienten dabei? Unser sportheilbronn-Orthopäde Nils Haupt hatte im Dezember die Idee, einen Patienten bzw. eine Patientin vom Zeitpunkt der Kreuzbandriss-Diagnose bis zur vollständigen Genesung zu begleiten und die einzelnen Phasen zu dokumentieren. „Getroffen“ hat es Luisa Weik, Landesliga-Handballspielerin in der zweiten Mannschaft der Neckarsulmer Sport-Union, die sich bei ihrem Spiel am 16. Dezember 2017 das vordere Kreuzband gerissen hat und die wir nun gemeinsam mit Nils Haupt im sportheilbronn-Magazin so lange begleiten werden, bis sie wieder Handball spielen kann.</strong></em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke (3), Luisa Weik (1)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir treffen Luisa zum ersten Mal am 20. Januar, also etwas mehr als einen Monat nach ihrer Verletzung und neun Tage vor der Operation. „Ich habe im Spiel gegen die HSG Hohenlohe einen Sprungwurf gemacht und habe bei der Landung ein Schnalzgeräusch gehört. Danach hat mein Knie gebitzelt“, erzählt uns die 17-Jährige. „Es tut eigentlich nicht weh, ich brauche auch keine Krücken und manchmal frage ich mich, ob eine Operation überhaupt notwendig ist.“</p>
<p>„Genau das ist das Trügerische“, sagt Nils Haupt dazu. Der selbständige Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie beim MediCross Zentrum in Neckarsulm berichtet von Patienten, die sich leicht humpelnd vorstellen und davon berichten, sich das Knie verdreht zu haben. „Hier ist natürlich die Gefahr groß, eine so schwere Verletzung zu übersehen. Die Folgen eines dauerhaften instabilen Kniegelenkes gerade beim jungen Sportler können frühzeitige Knorpelschäden und Meniskusrisse sein. Deshalb sollte man nach einem solchen Sportunfall unbedingt nach dem Knie schauen lassen. Wir haben dafür auch extra eine E-Mailadresse (Anm. d. Red: sport@medicross-zentrum.de) eingerichtet, über die sich Sportler melden können und dann auch zeitnah einen Termin bekommen.“</p>
<p>Luisa Weik stellte sich zwei Tage nach ihrem Unfall bei Nils Haupt vor. Durch die Untersuchung am betroffenen Gelenk wurde bereits der Verdacht auf einen vorderen Kreuzbandriss gestellt. Zusätzlich wurde ein MRT durchgeführt, in dem sich dann die Diagnose auch nochmal bestätigte. „Am wichtigsten ist allerdings die Untersuchung, denn nur so kann festgestellt werden ob das Kreuzband noch eine Funktion hat oder nicht“, so der Sportarzt. „Der Untersucher, aber auch der Patient, spürt dies an dem typischen Anschlag des vorderen Kreuzbandes wenn es in Vollspannung ist, dem sogenannten Lachmann-Test. Fehlt dieser, deutet dies auf eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes hin. Nicht immer müssen die Gelenke dabei stark schmerzhaft oder geschwollen sein.“</p>
<p>Am 29. Januar wurde Luisa von Nils Haupt und seinem Team mittels einer Arthroskopie minimal-invasiv operiert. Dabei wurde das Kreuzband nicht – wie es der Laie vermuten könnte – zusammengenäht. Vielmehr wurde das defekte Kreuzband entfernt und durch eine Sehne ersetzt, die unterhalb der Knieinnenseite entnommen wurde.</p>
<p>Nils Haupt: „Wir bedienen uns dabei quasi am körpereigenen Ersatzteillager. Um das neue Band in das Gelenk zu bekommen, mussten wir jeweils eine Bohrung in den Ober- und Unterschenkel setzen – und zwar genau dort, wo das vordere Kreuzband ursprünglich aus dem Oberschenkel in den Unterschenkel gewachsen ist. Das neue Band haben wir dann durch die Bohrungen eingezogen und in Luisas Fall mit auflösbaren Schrauben fixiert. “</p>
<p>Am Tag nach der Operation meldete sich die Patientin dann abends guter Dinge bei der sportheilbronn-Redaktion: „Die OP ist gut verlaufen. Gestern hatte ich keine Schmerzen, da ich mein Bein wegen dem Nervenblocker gar nicht gespürt habe. Heute fühlt es sich ein bisschen an wie Muskelkater, aber mit Kühlen geht s gut. Nils kam nach seinen weiteren OPs vorbei, um nach mir zu schauen und mir zu sagen, wie es gelaufen ist. Im Moment liege ich noch im Krankenhaus, werde aber morgen früh entlassen.“</p>
<p>Nach der Operation durfte sie das betroffene Bein für zwei Wochen nur mit 20 Kilogramm belasten – die wohl schwierigste Zeit, in der Luisa mit Krücken unterwegs war. Die nächste Wasserstandsmeldung an die Redaktion folgte dann am 14. Februar: „Schmerzen hab ich mittlerweile gar keine mehr und seit Montag darf ich auch mehr als 20 kg belasten. Mit den blauen Flecken bin ich wirklich gut weg gekommen, da hab ich schon andere gesehen. Ich gehe momentan zwei- bis dreimal pro Woche zum Physio für Krankengymnastik und Lymphdrainage.“</p>
<p>Es sei wichtig, sofort mit Physiotherapie und manueller Lymphdrainage zu beginnen, wobei das Knie je nach Schmerz frei bewegt werden darf, erklärt Nils Haupt. „Der direkte Beginn fördert die Heilung und reduziert das Risiko für Vernarbungen und Blutgerinnsel. Luisa hat zuhause eine Motorschiene verwendet, um mehrmals täglich das operierte Bein durchzubewegen. Außerdem verwendet sie eine ‚Fußpumpe‘ für den frühen Rückgang der Schwellungen sowie ein Elektrostimulationsgerät zur Schmerzreduktion und Muskelstimulation.“</p>
<p>Sechs Wochen nach der Operation durften wir von der Redaktion im MediCross-Zentrum bei der Untersuchung dabei sein. „In den ersten sechs Wochen haben wir die Beweglichkeit hergestellt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nils Haupt demonstriert am Modell, wie die Sehne als neues Kreuzband eingesetzt wird.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Luisas Knie direkt nach der Operation (links) und zwei Wochen danach.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn wir sie jetzt ein paar Schritte gehen sehen, sieht man ihr nicht an, dass sie vor sechs Wochen ein neues Kreuzband bekommen hat“, beschreibt Nils Haupt. „Jetzt gilt es, die Muskulatur in Schwung zu bekommen – aber ohne etwas zu überstürzen. Denn das Kreuzband braucht schon allein drei Monate um knöchern wieder einzuheilen.“</p>
<p>Deshalb dürfe sie frühestens nach drei Monaten leicht mit Joggen beginnen. „Auch wenn sie jetzt böse guckt“, zwinkert Nils Haupt, „darf sie an Handballspielen erst nach sieben oder acht Monaten denken.“</p>
<p>Gerade wenn die Kreuzband-Patienten nach sechs Wochen beschwerdefrei seien und vor Tatendrang sprühen, sei die Gefahr für erneute Risse am höchsten. „Da muss man sich einfach bremsen“, hebt der Arzt den Zeigefinger.</p>
<p>„Das Aufwändige an der Kreuzband-Operation ist die Rehaphase danach, denn da müssen die Muskeln wieder aufgebaut werden – und zwar an beiden Beinen. Wenn sie jetzt schon wieder aktiv Sport treiben, reflexartig eine Ausgleichsbewegung machen und sich dabei auf das operierte Bein stützen würde, würde sie gnadenlos einknicken, und dabei bestünde dann auch die Gefahr, dass die andere Seite etwas abbekommt.“</p>
<p>Nils Haupt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Patienten wieder in den Sport hinein zu führen: „Luisa muss mir regelmäßig zeigen, dass sie gut arbeitet und nicht zu früh mit dem Sport beginnt. Deshalb sehen wir uns in sechs Wochen hier bei mir in der Praxis wieder.“</p>
<p>sportheilbronn wird mit dabei sein, um in der Juli-Ausgabe weiter über Luisa Weiks Heilungsprozess zu berichten!</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/praxisbeispiel-kreuzbandriss-teil-1-die-ersten-drei-monate-nach-der-verletzung/">Praxisbeispiel Kreuzbandriss &#8211; Teil 1: Die ersten drei Monate nach der Verletzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Meniskus &#8211; Was ist das eigentlich?</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/meniskus-was-ist-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nilshaupt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 18:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 07]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=5218</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/meniskus-was-ist-das-eigentlich/">Meniskus &#8211; Was ist das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Meniskus &#8211; Was ist das eigentlich?</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer schon einmal Schmerzen im Knie hatte, hat bestimmt bereits das Wort gehört – Meniskus. Was ist eigentlich ein Meniskus? Wofür ist der überhaupt da? Warum kann er weh tun? Und was mache ich, wenn er gerissen ist?</p>
<p>Im Kniegelenk unterscheiden wir zwei Menisken. Den Innen- und Außenmeniskus. Beide sind vereinfacht gesagt halbmondförmige Scheiben zwischen Ober- und Unterschenkel. Sie dienen als Führungsschiene für den Oberschenkel auf dem Unterschenkelplateau, dämpfen somit Bewegungen ab und entlasten den Knorpel. Menisken bestehen aus kollagenem, knorpelähnlichem Bindegewebe.</p>
<p>Der relativ starre Innenmeniskus ist mit der Gelenkkapsel am Innenbandkomplex verwachsen und ist somit empfindlich für Verletzungen. Der Außenmeniskus ist deutlich mobiler und daher nicht ganz so anfällig. Wir unterscheiden ein Vorderhorn, einen mittleren Anteil und ein Hinterhorn. Besonders ist die Durchblutung, welche im Laufe seines Lebens leider abnimmt. Es werden 3 Zonen differenziert, die gelenksnahe Weiß-Weiße-Zone, die mittlere Rot-Weiße-Zone und die Rot-Rote-Zone, welche an der kapsulären Verbindung vorhanden ist. Letztere ist die blutreichste Zone.</p>
<h5>Wie entsteht so ein Riss?</h5>
<p>Wir unterscheiden hierbei degenerative und traumatische Risse. Degenerative Risse entstehen durch den normalen Verschleiß der Meniskusstruktur. Das Knie ist ein Drehscharniergelenk, so dass es zu einer ständigen komplexen Belastung der Menisken führt. Kommen dann noch ungünstige Bewegungen dazu, wie zum Beispiel aus der tiefen Hocke mit Drehbewegung aufstehen kann sich ein degenerativer Riss recht schnell bilden. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie ein Einmachglasgummi, welches ständig unter Belastung ist und irgendwann spröde wird und reißt.</p>
<p>Traumatische Risse entstehen bei einer unfallbedingten Verletzung des Kniegelenkes. Sie können isoliert, aber auch mit Begleitverletzungen, wie z.B. einem Kreuzbandriss, vorkommen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Intakter Innenmeniskus in der Mitte des Bildes </em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Lappenriss des Innenmeniskus</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Radiärer Riss im Innenmeniskus</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Welche Symptome sprechen für einen Meniskusriss?</h5>
<p>Bei den degenerativen Rissen können die Symptome plötzlich, aber auch langsam auftreten. Typischerweise besteht ein stechender Schmerz über der Innen- oder Außenseite. Häufig besteht ein Schmerz bei Belastung und beim Drehen des Gelenkes. Eine Schwellung kann zusätzlich auftreten. Auch Blockierungen sind möglich, wenn Rissanteile im Gelenk einklemmen. Nächtliche Schmerzen sind nicht selten.</p>
<p>Traumatische Risse zeigen häufig eine akute Schwellung und Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenkes.</p>
<p>Durch die Angaben des Patienten und die klinische Untersuchung des betroffenen Gelenkes kann der Verdacht schon recht genau gestellt werden. Die zusätzlich dann durchgeführte MRT-Untersuchung bringt dann häufig Klarheit, aber leider auch keine Garantie. Der Goldstandard zur Diagnostik von Meniskusrissen ist weiterhin die Gelenkspiegelung (Arthroskopie).</p>
<h5>Muss ich denn immer operiert werden bei der Diagnose Meniskusriss?</h5>
<p>Ganz klare Antwort: Jein! Traumatische Risse die zu Bewegungseinschränkungen oder Blockierungen führen, sollten zeitnah operativ versorgt werden. Hier ist es dann möglich, das Meniskusgewebe zu nähen. Vor allem wenn die Risse in der Rot-Roten-Zone liegen, sind die Heilungschancen recht hoch. Degenerative Risse, die anhaltende Beschwerden über mehrere Wochen oder gar Monate machen, sollten ebenfalls operativ versorgt werden. Hier gibt es zum einen die Möglichkeit der Teilresektion des Risses oder, wenn möglich, auch der Meniskusnaht. Bei einer Teilresektion entfernt man nur den gerissenen Anteil, also so wenig wie möglich. Grund dafür ist den Knorpel so wenig wie möglich zusätzlich zu belasten. Wichtig zu wissen: nach einer Naht kommt eine mehrwöchige Teilbelastung und je nach Sport eine mehrmonatige Pause auf den Menschen zu. Die Heilungsrate nach Meniskusnähten beträgt ca. 60-80%.</p>
<p>Meniskusrisse, die keine anhaltenden Probleme oder Einschränkungen machen, können erst einmal beobachtet werden. Zusätzlich sollte die Muskulatur am betroffenen Bein aufgebaut werden. Bei erneut auftretenden Beschwerden ist es dann auch im weiteren Verlauf möglich das betroffene Gelenk zu spiegeln.</p></div>
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