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	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
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		<title>Generationswechsel beim TSB Handball: 4er-Gremium folgt auf Herwig Jarosch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 13:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 20]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Über 20 Jahre lang leitete Herwig Jarosch die Geschicke des Handball-Drittligisten TSB Horkheim. Mehr noch: Herwig Jarosch war der TSB, er verkörperte den Verein wie kein anderer. Doch im September 2020 endete die lange Ära des umtriebigen Machers, der sich bei der Jahreshauptversammlung aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. An seiner Stelle übernahm ein vierköpfiges Gremium die Leitung des Vereins. Michael Roll (1. Vorsitzender, 44 Jahre alt), Tobias Wacker (2. Vorsitzender, 26), Sven Grosser (3. Vorsitzender, 47) und Joachim Weineck (4. Vorsitzender, 54) haben in den wenigen Monaten, in denen sie im Amt sind, schon einiges in Bewegung gebracht. Dass die Drittliga-Saison abgebrochen wurde und die heimische Stauwehrhalle zum Impfzentrum umfunktioniert wurde, war dem Generationswechsel in der Vorstandschaft jedoch nur bedingt zuträglich. Beim Besuch in der nagelneuen Geschäftsstelle im Untergeschoss der Stauwehrhalle berichteten sie unseren Redakteuren Ralf Scherlinzky und Enny Bayer, wie sie den TSB in eine sportlich und finanziell erfolgreiche Zukunft führen wollen.</strong></em></p>
<p>Fotos: Achim Gehrig</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das ist sie nun also, die neue Geschäftsstelle des TSB Horkheim. Nachdem wir die Security des Impfzentrums in der Horkheimer Stauwehrhalle passiert haben, die Treppen ins Untergeschoss hinunter und einen langen Gang entlang gegangen sind, erstrahlt vor uns der große Raum in hellem Licht. „Hier war vorher ein Fitnessraum drin, der schon ewig nicht mehr genutzt worden war. Wir haben einen neuen Boden bekommen, die Elektrik wurde neu verlegt, die Decke ist neu und der Raum wurde neu gestrichen“, präsentiert uns der Erste Vorsitzende<strong> Michael Roll</strong> stolz die neue Schaltzentrale des Handball-Drittligisten. Noch sind die Wände etwas kahl. Bis die Geschäftsstelle im Sommer für den Publikumsverkehr geöffnet wird, sollen hier aber Trikots und Mannschaftsfotos die Wände zieren und Michael Roll verrät: „Ihr seid die ersten Externen, die den neuen Raum sehen. Selbst die meisten Leute vom TSB werden ihn erst im Magazin zum ersten Mal zu Gesicht bekommen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Drei Arbeitsplätze und eine Besprechungsecke stehen dem Verein zur Verfügung – zum einen für den Dualen Studenten und eine 450-Euro- Kraft, zum anderen aber auch für die vier Vorstandsmitglieder und die sechs Ressortleiter, die unter dem Vorstand angesiedelt sind. Im Vorstand ist Michael Roll seit September 2020 für das operative Geschäft zuständig, <strong>Tobias Wacker</strong> verantwortet die Finanzen, <strong>Sven Grosser</strong> Veranstaltungen und Mitglieder. <strong>Joachim Weineck</strong>, im Hauptberuf Leiter des Bürgeramts Horkheim, fungiert unter anderem als Bindeglied zur Stadt. „Anfangs hatte ich wegen meiner Doppelrolle als städtischer Bediensteter und TSB-Vorstand Bedenken, weil ja die Halle in meine berufliche Verantwortung fällt. Aber ich kann den Schalter bei mir gut umlegen – erst kommt die Stadt, dann der Verein“, so Weineck.</p>
<p>Als Bürgeramtsleiter war er auch derjenige, der den TSB frühzeitig darüber informieren musste, dass die Stauwehrhalle zum Impfzentrum umfunktioniert werden könnte. Deshalb war man auch entsprechend vorbereitet, als das Land Baden-Württemberg Anfang Dezember die Halle tatsächlich als Standort zum Impfen festlegte. „Natürlich ist es für uns als Verein suboptimal, dass wir uns in Halle und Geschäftsstelle nicht frei bewegen können, aber am Ende überwiegen die Vorteile“, weiß Joachim Weineck. „Die Stauwehrhalle hat dadurch eine top moderne Infrastruktur bekommen, die auch nach dem Rückbau des Impfzentrums bestehen bleiben wird und die wir als Verein weiter nutzen können.“</p>
<p>Als Interim-Spielort stellte die Stadt Heilbronn dem TSB Horkheim die Römerhalle in Neckargartach zur Verfügung. Dort spielt der TSB seit Mitte April um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga – eine Tatsache, die so manch Außenstehenden nach dem eigentlichen Abbruch der Runde in der Dritten Liga überraschte.</p>
<p>„Nachdem wir uns über ein Vierteljahr ohne Spielbetrieb in Ruhe einarbeiten konnten, haben wir die Rahmenbedingungen geschaffen, um an der Aufstiegsrunde teilnehmen zu können“, erzählt Michael Roll. „Von den geplanten 34 Spielen der Hauptrunde konnten gerade mal zwei stattfinden und wir haben uns den Sponsoren verpflichtet gefühlt, dass wir trotz des eigentlichen Saisonabbruchs noch Leistung liefern.“</p>
<p>Dass die Finanzplanung für den Lizenzantrag in der aktuellen Zeit eine Herausforderung darstellte, dürfte allen klar sein. „Wir kennen unsere Zahlen und gehen mit der Teilnahme an der Aufstiegsrunde kein Risiko ein. Bei der Einreichung der Lizenzunterlagen ging es ja nicht nur um die Aufstiegsrunde selbst, sondern auch schon um den möglichen Aufstieg und eine Saison 2021/22 in der Zweiten Liga“, sagt Finanzvorstand Tobias Wacker und gibt einen kleinen Einblick in die notwendigen Rechenspiele: „Unser Wirtschaftsjahr geht eigentlich bis zum 30. Juni, wir mussten aber zusätzlich einen Abschluss zum 31.12.2020 vorlegen. Da zu diesem Zeitpunkt weder klar war, wieviele Mannschaften in der Aufstiegsrunde an den Start gehen, noch ob Zuschauer erlaubt sind und es einen Livestream geben würde, mussten wir für die Einreichung der Lizenzunterlagen im Februar eine vorsichtig kalkulierte Forecast-Rechnung machen. Ähnlich sieht es für eine mögliche Zweitliga-Teilnahme aus. Unsere Kalkulation beruht nun darauf, dass wir die komplette nächste Saison ohne Zuschauer spielen werden, ohne aber ein finanzielles Risiko einzugehen. Sollten Zuschauer erlaubt sein, würden wir zusätzliche Einnahmen generieren, die wir ins Team stecken könnten.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Zweitliga-Aufstiegsrunde findet in zwei Siebener-Gruppen statt, von denen sich jeweils der Erst- und Zweitplatzierte für das Halbfinale qualifiziert. Dieses wird über Kreuz gespielt und die beiden Finalisten steigen am Ende auf. „Natürlich wollen wir hoch, sonst hätten wir die Lizenz nicht beantragt“, sagt Tobias Wacker selbstbewusst, und Michael Roll ergänzt: „Man musste noch nie so wenige Spiele gewinnen, um aufsteigen zu können. Aber eine einzige Niederlage war auch noch nie so entscheidend, wie sie es jetzt in der Aufstiegsrunde sein könnte.“</p>
<p>Dass der TSB Horkheim in einer ausgeglichenen Gruppe, in der nur die HSG Krefeld als Aufstiegsaspirant herausragt, gleich mit zwei Niederlagen gegen Oppenweiler/Backnang und Hanau in die Runde gestartet ist, bedeutete für das ambitionierte Team von Trainer <strong>Michael Schweikardt</strong> einen kleinen Rückschlag.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein Verpassen des anvisierten Aufstiegs wäre für den Verein aber auch kein Beinbruch. Im Vordergrund – dessen ist sich die neue Vereinsführung bewusst – muss der weitere Vollzug des verwalterischen Generationenwechsels sein.</p>
<p>„Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, was unser bisheriger Vorstand <strong>Herwig Jarosch</strong> in den letzten 20 Jahren für den Verein getan hat“, sagt Joachim Weineck anerkennend. „Wir haben seine Aufgaben nicht nur auf unser Vierer-Gremium, sondern auch auf die sechs Ressortleiter umgelegt und kommen trotzdem immer wieder mal an unsere Grenzen.“ Auch Tobias Wacker ist froh, dass Herwig Jarosch weiterhin in den Verein eingebunden ist: „Ich komme zwar beruflich aus dem Bereich Steuern und habe dadurch Ahnung vom Finanzbereich, aber solche Dinge wie Anträge, Zuschüsse und Fördermittel – das lernt man nicht so einfach, da ist der Austausch mit einem erfahrenen Funktionär wie Herwig Jarosch unglaublich wichtig.“</p>
<p>Dass die Aufgaben des inzwischen 76-jährigen Ehrenvorsitzenden auf vier Schultern verteilt wurden, liegt darin begründet, dass die Handelnden alle berufstätig sind und die Vorstandsarbeit ehrenamtlich machen. „Wir pflegen im Vorstand eine sehr offene Kommunikation und jeder ist über die Schritte der anderen informiert. Sollte einer von uns mal beruflich verhindert sein, kann deshalb ein anderer nahtlos für ihn übernehmen“, weiß Michael Roll, der bereits seit 31 Jahren Mitglied in seinem Herzensverein TSB Horkheim ist. Für Tobias Wacker ist der 30. Juni 2021 das momentan wichtigste Datum: „Da schließen wir das alte Geschäftsjahr ab und können dann ab 1. Juli mit neuen, digitalen Prozessen durchstarten.“</p>
<p>Auf einen weiteren Moment arbeiten die Vorstände noch hin: Den Tag, an dem sie vor voller Tribüne ihren Vorgänger Herwig Jarosch gebührend verabschieden können&#8230;</p></div>
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		<title>TSB-Trainer Michael Schweikardt – „Platz drei ist machbar!“</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsb-trainer-michael-schweikardt-platz-drei-ist-machbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Enny Bayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 16:04:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 15]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Zu Beginn der Handballsaison 2019/20 kam Michael Schweikardt als neuer Trainer zum Heilbronner Drittligisten TSB Horkheim. Wir haben uns mit ihm bei unserem Werbepartner Heilbronner Brauhaus zum Interview getroffen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/tsb-trainer-michael-schweikardt-platz-drei-ist-machbar/">TSB-Trainer Michael Schweikardt – „Platz drei ist machbar!“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">TSB-Trainer Michael Schweikardt – „Platz drei ist machbar!“</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Zu Beginn der Handballsaison 2019/20 kam Michael Schweikardt als neuer Trainer zum Heilbronner Drittligisten TSB Horkheim. Als Nachfolger von Volker Blumenschein übernahm er die Mannschaft im direkten Anschluss an seine eigene Karriere als aktiver Bundesliga-Handballer. Seinem ehemaligen Verein TVB Stuttgart ist er trotzdem treu geblieben und engagiert sich dort hauptberuflich in der Jugend- und Anschlussförderung in Bittenfeld. Wir haben uns mit Michael Schweikardt bei unserem Werbepartner Heilbronner Brauhaus getroffen und ihn nach seiner Arbeit in zwei Vereinen sowie nach der Entwicklung in Horkheim seit unserem letzten Gespräch (Ausgabe 12) gefragt&#8230;</strong></em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wie war rückblickend dein Einstieg beim TSB Horkheim?</strong> </em><br />Michael Schweikardt: Der Anfang war sehr gut für mich und ich bin happy mit der Unterstützung der Verantwortlichen. Die Arbeit mit der Mannschaft macht mir großen Spaß. Da ich vorher schon als Jugendtrainer tätig war, ist das Trainerdasein nicht Neues für mich. Ich dachte jedoch der Wechsel von der Jugend zu einer Drittliga-Mannschaft wäre eine größere Umgewöhnung, doch es hat von Anfang an sehr gut funktioniert. Die Liga ist ein guter Einstieg, um als Trainer wichtige Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p><em><strong>Als du dein Amt beim TSB angetreten hast, hast du gesagt, es sei für konkrete Ziele in der Saison 2019/20 noch zu früh. Jetzt ist die Hinrunde vorüber und ihr spielt im oberen Drittel mit. Schaut aus als hätten sich Trainer und Team gesucht und gefunden&#8230;</strong></em><br />Michael Schweikardt: Für die Mannschaft war es wichtig sich am Anfang keine speziellen Ziele zu setzen. Wir mussten uns erst aufeinander abstimmen und den Schwerpunkt auf die Zusammenfindung des neuen Teams legen. Da uns nach der letzten Saison wichtige Leistungsträger verlassen hatten, war das schon eine spielerische Umstellung. Inzwischen haben wir uns aber gut etabliert und bis auf ein paar Ausreißer bin ich mit der Leistung in den vergangenen Spielen zufrieden. Ich hatte mir natürlich erhofft, dass das so schnell funktioniert. Allerdings hätte ich es mir nicht erträumen lassen, so einen guten Start in Horkheim zu haben, dass wir jetzt sogar auf Tuchfühlung mit dem zweiten Tabellenplatz gehen können.</p>
<p><em><strong>Kommen einem als Trainer neue Ziele vor Augen, wenn man jetzt schon von der Chance auf den zweiten Platz sprechen kann?</strong> </em><br />Michael Schweikardt: Der Deutsche Handballbund hat eine neue Reform verabschiedet, die besagt, dass nur noch die ersten drei Tabellenplätze der dritten Liga einen Platz im DHB-Pokal bekommen. Wir haben uns als Team das Ziel gesetzt, im kommenden Jahr erneut dabei zu sein. Es ist zwar ein schweres, aber ich denke machbares Ziel. Am Saisonende möchten wir natürlich so gut wie möglich dastehen und da wäre der dritte Tabellenplatz ein sehr gutes Ergebnis.</p>
<p><em><strong>Wie war der direkte Übergang für dich vom aktiven Spieler zum Trainer an der Seitenlinie. War die Umstellung schwer?</strong></em><br />Michael Schweikardt: Am Anfang war die Situation schon etwas gewöhnungsbedürftig. Früher hatte ich vor dem Training Zeit für andere Dinge und nach dem Training konnte man den Kopf einfach abschalten. Als Trainer muss man sich einen Plan zurecht legen und immer vorbereitet auf die Trainingseinheiten und Spiele sein. Das ist natürlich schon was anderes. Außerdem habe ich ja auch noch meinen Job beim TVB Stuttgart.</p>
<p><em><strong>Wie bekommst du die Arbeit in zwei Vereinen gleichzeitig unter einen Hut? Das klingt nach einer Herausforderung…</strong></em><br />Michael Schweikardt: An sich klappt das ganz gut. Tagsüber bin ich hauptberuflich auf der Geschäftsstelle des TVB Stuttgart oder in der Sporthalle beim Jugend- und Anschlussförderungstraining. Am Abend fahre ich dann nach Horkheim und trainiere die Mannschaft.</p>
<p><em><strong>Dein Job in Horkheim gibt dir zusätzlich die Chance, Talente aus der dritten Liga für Stuttgart zu scouten. Geht dieser Plan für den TVB auf?</strong></em><br />Michael Schweikardt: Tatsächlich haben wir einen Spieler in der Liga gefunden, den wir für die kommende Saison in Stuttgart verpflichten wollen. Er soll Schritt für Schritt in die Mannschaft integriert werden. In einem Probetraining hat er bereits bewiesen, dass er Qualitäten für die erste Liga hat. Es gibt viele junge, talentierte Handballer in der 3. Liga, die noch nicht so im Fokus der Profivereine stehen.</p>
<p><em><strong>Und wie sieht die bisherige Planung beim TSB für die Saison 2020/21 aus? Kann man schon sagen, in welche Richtung es gehen soll?</strong> </em><br />Michael Schweikardt: Wir sind bereits in den Gesprächen mit den Spielern. Gerade ist es aber noch zu früh, um etwas Genaues sagen zu können und wir möchten mit der Bekanntgabe von Neuzugängen auch abwarten, bis alles festgelegt ist.</p>
<p><em><strong>Werdet ihr im kommenden Jahr erneut neue Spieler aus der eigenen A-Jugend in die 1. Mannschaft hochziehen?</strong> </em><br />Michael Schweikardt: Es gibt mit Yannick Starz tatsächlich einen Spieler, den wir in den erweiterten Kader einbinden möchten. Er wird dann an dritter Stelle auf seiner Position stehen, aber gerade, weil wir noch viel Potenzial in ihm sehen, möchten wir ihm die Chance geben sich zu beweisen und ihn direkt von der A-Jugend in die Drittliga-Mannschaft integrieren.</p>
<p><em><strong>Abgesehen von den personellen Angelegenheiten, wie ist die Ausrichtung auf die kommende Saison? Ist die zweite Liga ein Thema?</strong></em><br />Michael Schweikardt: Die 2. Liga ist in meinen Augen noch sehr weit entfernt. Da müssen wir sportlich und strukturell noch viel aufholen. Aber klar ist auch, dass wir uns stetig weiterentwickeln wollen und gewisse Visionen und Träume haben. Die Stadt Heilbronn und der TSB als Traditionsverein haben grundsätzlich die Vorraussetzungen, um einmal den Aufstieg in die 2. Liga zu verwirklichen.</p>
<p><strong><em>Was würdest du abschließend sagen: Beeinflusst deine Spielerkarriere, die du letztes Jahr beendet hast, deine neue Stelle als Trainer?</em></strong><br />Michael Schweikardt: Durch meine eigene Zeit als Handballer weiß ich selbst, dass man als Spieler oft neue Ideen entwickelt und diese mit seinen Trainern besprechen möchte. Ich höre mir gerne die Vorschläge meiner Spieler an und probiere sie auch aus. Wenn ich in ihren Ideen Potenzial sehe, nehme ich sie auch gerne in mein Spielsystem mit auf.</p></div>
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		<title>Sebastian Heymann: &#8222;Das erste Länderspiel ist kein Spiel wie jedes andere&#8220;</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-das-erste-laenderspiel-ist-kein-spiel-wie-jedes-andere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 15:12:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 12]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SebastianHeymann]]></category>
		<category><![CDATA[TSB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Sebastian Heymann: &#8222;Das erste Länderspiel ist kein Spiel wie jedes andere&#8220;</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vor genau einem Jahr hatte Sebastian Heymann schon einmal die Titelseite des sportheilbronn-Magazins geziert. „&#8230;und dann muss der nächste Schritt erfolgen, hin zu einem gestandenen Bundesligaspieler, der zwei, drei Jahre konstant spielt und dann vielleicht mal den Schritt in die Nationalmannschaft schafft. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg“, hatte der Horkheimer im März 2018 zu Protokoll gegeben. Zwölf Monate später ist der inzwischen 21-jährige Rückraumschütze nicht nur Stammspieler bei seinem Bundesliga-Verein FRISCH AUF! Göppingen, sondern hat in seiner Vita auch das Prädikat „Nationalspieler“ stehen. Schon im Dezember 2018 war er von Bundestrainer Christian Prokop in den erweiterten Kader für die Handball-Weltmeisterschaft berufen worden. Zwar hatte es erwartungsgemäß nicht zur WM-Nominierung gereicht, doch ein Vierteljahr später war es dann so weit: Am 9. März bestritt Sebastian Heymann in Düsseldorf gegen die Schweiz sein erstes Länderspiel und erzielte bei seinem 15-minütigen Einsatz gleich drei Tore. Unser Redakteur Ralf Scherlinzky hat sich mit dem Shooting Star des deutschen Handballs unterhalten.</strong></em></p>
<p>Fotos: Marco Wolf (5), Bildermacher Sport Jens Körner (3)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Als wir vor einem Jahr zuletzt gesprochen hatten, hatte dich dein damaliger Trainer Rolf Brack beim Heimspiel gegen Melsungen noch 60 Minuten auf der Bank schmoren lassen. Ein Jahr später bist du Nationalspieler. Wo liegen die Gründe für diesen rasanten Aufstieg?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Ich denke, das Entscheidende sind die vielen Spielminuten, die ich in dieser Saison in der Bundesliga bekomme. Mein Trainer Hartmut Mayerhoffer gibt mir das Vertrauen, egal ob ich auch mal in einem Spiel zwei oder drei Fehler mache. Er lässt mich auch drin, wenn ich mal nicht so gut spiele. Das gehört für die Entwicklung eines jungen Spielers auch dazu. Dass es dann natürlich gleich so gut klappt und ich in dieser Saison noch zum Nationalspieler werde, hätte ich nicht gedacht.</p>
<p><em><strong>Das klingt, als hättest du vom Trainerwechsel von Rolf Brack zu Hartmut Mayerhoffer profitiert&#8230;</strong></em><br />Sebastian Heymann: Na ja, ich kann natürlich nicht sagen, wie die aktuelle Saison mit Rolf gelaufen wäre. Aber über Hartmut kann ich mich wahrlich nicht beschweren. Er schmeißt mich immer rein, egal ob wir vorne oder hinten liegen, und ich komme meist auf meine 30 Einsatzminuten. Er traut mir da einiges zu. Dass ich auch in der Abwehr schon so viele Einsätze bekomme, kommt mir natürlich absolut zu Gute.</p>
<p><em><strong>Gerade für die Abwehrarbeit bedarf es ja einer einer gewissen Athletik. Hast du in diesem Bereich auch entsprechend zugelegt?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Ja, da hat sich bei mir viel getan. In der Bundesliga hat man fast ausschließlich mit Gegnern zu tun, die über 1,90 Meter groß und über 100 Kilogramm schwer sind. Da muss man schon dagegen halten können. Und je fitter man körperlich ist, desto besser ist man auch vor Verletzungen geschützt. Ich bin da in meinen jungen Jahren noch lange nicht an meinem Limit, sondern kann noch einiges aufarbeiten, damit ich in den nächsten Jahren weitgehend verletzungsfrei bleiben kann.</p>
<p><em><strong>Die Nominierung für den 28er-Kader im letzten Dezember kam dann trotz allem überraschend schnell. Wie kam es dazu?</strong> </em><br />Sebastian Heymann: Der Bundestrainer hat gesehen, dass ich in meinem jungen Alter nicht nur die Gelegenheit bekomme, relativ viel Verantwortung zu übernehmen, sondern dies auch tatsächlich mache. Ich werde nicht nur von meinen Mitspielern mitgezogen, sondern versuche auch selbst, meine Mitspieler mitzuziehen. Und dies hat wohl, zusammen mit ein paar recht guten Spielen in der Hinrunde, zur Nominierung geführt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Dass du dann doch noch aus dem WM-Kader gestrichen wurdest, war dann aber doch enttäuschend&#8230;</strong></em><br />Sebastian Heymann: Klar, auf der einen Seite schon. Wenn man die WM-Spiele im Fernsehen anschaut und denkt, dass man da jetzt dabei sein könnte, ist das schon hart. Aber auf der anderen Seite hat sich zum Glück auf meiner Position keiner verletzt. Ich bin noch jung, versuche mich jeden Tag weiter zu entwickeln, bei jedem Training einen Schritt besser zu werden – und dann hoffe ich, dass ich mich irgendwann fest im A-Kader etablieren kann. Bis dahin muss ich mir aber auch noch ein bisschen mehr Cleverness aneignen. Aber das kommt mit der Erfahrung.</p>
<p><em><strong>Allzu weit bist du nach deinem ersten Länderspiel von diesem „Irgendwann“ ja nicht mehr entfernt. Wie hast du eigentlich von deiner Nominierung für das Länderspiel gegen die Schweiz erfahren?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Bevor die offizielle Einladung kam, hat Bundestrainer Christian Prokop mich angerufen. In der Woche vor diesem Spiel hat die U21-Auswahl zusammen mit der A-Nationalmannschaft einen Lehrgang absolviert. Er sagte mir, dass ich erst bei der U21 dabei sein und dann die letzten beiden Tage zu ihm rüberkommen soll. Und dann könne ich mit Spaß und ganz ohne Druck mein erstes Länderspiel absolvieren. Das war natürlich eine Ehre für mich, dass ich dabei sein durfte!</p>
<p><em><strong>Wie waren dann die Tage vor dem Länderspiel für dich? Hat während des Lehrgangs die Vorfreude oder die Nervosität überwogen?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Schwer zu sagen, welches von beiden überwogen hat. Beide waren in diesen Tagen Wegbegleiter, aber die Vorfreude ist natürlich deutlich größer – wobei ich auch noch nie so nervös vor einem Spiel war. Als dann direkt vor Spielbeginn die Nationalhymne gelaufen ist, habe ich die Nervosität zumindest ein bisschen vergessen.</p>
<p><em><strong>Wie hast du in der Nacht vor deinem ersten Länderspiel geschlafen?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Meine Nacht war erstaunlich gut. Ich habe super und auch lange geschlafen. Das hatte ich so nicht erwartet, aber ich war dann natürlich auch froh, am Spieltag fit und ausgeschlafen zu sein.</p>
<p><em><strong>Ab wann hast du so richtig realisiert, dass es jetzt so weit ist? Beim Einlaufen in die Halle, als du zum ersten Mal eingewechselt wurdest oder erst nach dem Spiel?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Man realisiert das schon, sobald man sich zum Warmmachen auf die Platte begibt. Vom Anpfiff bis zur Einwechslung fiebert man natürlich die ganze Zeit mit und möchte unbedingt aufs Feld, um sich vor so vielen Zuschauern zu zeigen und auch einfach der Mannschaft zu helfen. Natürlich war der Puls vor der Einwechslung dann auch entsprechend hoch. Aber sobald man auf der Platte steht, vergisst man alles&#8230;</p>
<p><em><strong>Konntest du die Zeit auf dem Feld genießen oder war es dann doch ein Spiel wie jedes andere?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Das erste Länderspiel ist auf gar keinen Fall ein Spiel wie jedes andere. Das sind solche Momente, für die man sein ganzes Leben an sich arbeitet – und dann genießt man natürlich diese Zeit in vollen Zügen.</p>
<p><em><strong>Hat dir Christian Prokop weitere Einsätze für die nächste Zeit in Aussicht gestellt oder war das jetzt erstmal ein Reinschnuppern, damit du siehst, was kommen kann, wenn du weiter Vollgas gibst?</strong></em><br />Sebastian Heymann: In Aussicht gestellt nicht direkt. Mein Ziel ist es selbstverständlich öfter dabei zu sein, aber da muss ich noch viel an mir arbeiten. Aber wenn man das mal so erlebt hat, möchte man natürlich mehr davon, und ich werde weiterhin sehr hart an mir arbeiten, um dieses Ziel hoffentlich auch zu erreichen.</p>
<p><em><strong>Wenn du als junger Spieler innerhalb eines Jahrs einen solchen Schritt machst, weckt das doch bestimmt auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Sitzen bei euren Spielen die Scouts der „großen Vereine“ auf der Tribüne und beobachten dich?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Bestimmt, aber das interessiert mich momentan nicht wirklich. Ich habe nicht umsonst meinen Vertrag bis 2022 verlängert. Mein Fokus liegt voll und ganz auf FRISCH AUF! Göppingen. Ich fühle mich im Team und im ganzen Umfeld wohl und möchte mich in Göppingen weiterentwickeln. Und ich hoffe, dass ich in naher Zukunft auch noch mehr Verantwortung übernehmen kann. Was dann die weitere Zukunft bringt, kann ich nicht sagen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Bundestrainer Christian Prokop über Sebastian Heymann:</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Sebastian Heymann ist ein Spieler, der über eine große Athletik verfügt, einer Mannschaft mit einfachen Toren aus dem Rückraum helfen kann und dazu auch ein gutes Spielverständnis mitbringt. Aber er ist auch noch ein junger Mann, von dem wir nicht zu viel erwarten dürfen. Er hat in Düsseldorf gegen die Schweiz sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben, mutig gespielt und sein Können aufblitzen lassen. Als eines unserer Top-Talente gehört Sebastian Heymann zum Elitekader und wird besonders gefördert. Das ist eine gemeinsame Aufgabe aller beteiligten Trainer. Wir freuen uns auf den weiteren Weg mit ihm.“</p>
<p>Foto: Sascha Klahn, DHB</p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-das-erste-laenderspiel-ist-kein-spiel-wie-jedes-andere/">Sebastian Heymann: &#8222;Das erste Länderspiel ist kein Spiel wie jedes andere&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Trainerwechsel beim TSB Horkheim: Volker Blumenschein ist wieder da</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/trainerwechsel-beim-tsb-horkheim-volker-blumenschein-ist-wieder-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 15:19:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 09]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[TSB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=5683</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/trainerwechsel-beim-tsb-horkheim-volker-blumenschein-ist-wieder-da/">Trainerwechsel beim TSB Horkheim: Volker Blumenschein ist wieder da</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Trainerwechsel beim TSB Horkheim: Volker Blumenschein ist wieder da</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Bereits von 2006 bis 2013 war Volker Blumenschein Trainer beim TSB Horkheim, stieg mit den „Hunters“ von der Baden-Württemberg Oberliga in die 3. Liga auf und feierte zahlreiche Erfolge. Gleich mehrere Vizemeisterschaften, Pokalsiege und Supercup-Erfolge konnte Blumenschein mit dem TSB bejubeln. </strong></em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Jahr 2013 verabschiedete sich der heute 50-Jährige nach sieben erfolgreichen Jahren zum TV Oppenweiler. „Es mangelte mir in Horkheim damals an der sportlichen und finanziellen Perspektive. Die Global Player aus der Region waren nicht bereit den Spitzensport in der Region zu fördern. Dies ist zum Glück heute anders“, so Blumenschein zu seinem damaligen Abschied. Es zog ihn zum Lokalrivalen TV Oppenweiler, mit dem Blumenschein ebenfalls den Aufstieg in die 3. Liga feiern durfte. Von dort ging es vor zwei Jahren weiter zur HSG Böblingen/Sindelfingen, zu der der Ditzinger eine besondere Beziehung hat: „Ich habe früher in Böblingen gespielt, war in Sindelfingen Spielertrainer bevor ich 2006 zum TSB kam. Zur Zeit der Trennung vom TV Oppenweiler war ich beruflich sehr stark eingespannt, wollte eigentlich eine Handballpause einlegen. Aber als der Anruf von der HSG Böblingen/Sindelfingen kam, habe ich sofort zugesagt den Verein zu unterstützen. Ich hatte zu den Spielern, wie auch zum Vorstand, immer einen sehr guten Draht und hatte eine wirklich gute Zeit bei der HSG, die mit dem Aufstieg in die Württembergliga gekrönt wurde. Aber als Horkheim rief, war es mir nicht möglich zu widerstehen. Der TSB ist für mich doch eine Herzensangelegenheit.“</p>
<p>Sofort nachdem der bisherige TSB-Trainer Jochen Zürn angekündigt hatte den Verein zu verlassen, beauftragte der zweite Vorsitzende Michael Löbich seinen Vereinskollegen Marco Starz, bei Blumenschein anzurufen. „Das war ein Mittwoch, und freitags drauf haben wir uns vor einem VfB-Spiel in Murr in einem Schnellrestaurant getroffen. Der Vertrag war dann auch ziemlich schnell unterschrieben“, so Löbich. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Am 24. Juli treffen um 19 Uhr dann beide Kooperationsvereine in der Stauwehrhalle zur offiziellen Saisoneröffnung des TSB aufeinander. „Solche Spiele sind für uns sehr wichtig. Zum einen natürlich der sportliche Reiz, zum anderen als Dankeschön für unsere zahlreichen Helfer und Gönner, die uns das ganze Jahr unterstützen. FrischAuf! fährt in der Vorbereitung ja nicht irgendwo hin, sie erwarten von uns ja auch einen sportlichen Wert. Für mich persönlich gibt es als erstes offizielles Spiel in Horkheim natürlich einfachere Gegner, das ist auch klar. Wenn das schwäbische Aushängeschild im Handball zu dir zu einem Vorbereitungsspiel kommt, ist das auch eine perfekte Gelegenheit, um die eigene Mannschaft mit den Neuzugängen vorzustellen. Was kann es besseres geben als dieses Highlight in der ersten Vorbereitungsphase?“</p>
<p>Blumenschein gerät ob den Vorbereitungsgegnern etwas ins Schwärmen: „Wir spielen in Bad Wimpfen gegen die SG Leutershausen, ein langjähriger Ligarivale, gegen den wir uns zahlreiche Duelle geliefert haben. Dazu treffen wir in Ditzingen auf den Bundesliga-Aufsteiger aus Bietigheim und wer weiß, vielleicht dürfen wir im Pokal auch noch gegen den dritten schwäbischen Bundesligisten TVB Stuttgart ran“, spricht Blumenschein auf das größte Highlight in der Vorbereitung an. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In der Tat ist der Kontakt zwischen Blumenschein und den TSB-Verantwortlichen nie abgerissen, regelmäßige Telefonate und gelegentliche Treffen zeugen von echten Freundschaften. Volker Blumenschein: „Als ich gehört habe, dass fast alle, mit denen ich sieben Jahre bereits zusammengearbeitet hatte, noch am Start sind, fiel mir die Entscheidung sehr leicht. Die Zusammenarbeit mit FrischAuf! Göppingen wurde inzwischen noch einmal intensiviert, auch im Umfeld hat sich sehr viel getan. Vor allem dank des professionellen Engagements von Joachim Weineck und Damaris Schneider ist der TSB im Sponsoringbereich ein großes Stück weitergekommen. Auch die neue LED-Wand, die der Förderverein ermöglicht hat, hilft ungemein weiter. Auch die Stadt Heilbronn investierte einiges in die Stauwehrhalle, nach der Installation der neuen Tonanlage wird noch die Beleuchtung auf LED umgestellt. Es tut sich sehr viel in Horkheim, da konnte ich nicht nein sagen“.</p>
<p>Insbesondere das Engagement der Schwarz-Gruppe mit den Marken Lidl und Kaufland imponiert Blumenschein: „Zum Glück haben die Global Player in der Region erkannt, dass wir Handballer Woche für Woche Spitzenleistungen abrufen, die es wert sind, dass man sie unterstützt. Ich habe immer gesagt, dass der Handball in Heilbronn gerne einen Gegenpol zum Fußball in Stuttgart werden kann. Inzwischen ist auch der Handball in Stuttgart sehr stark im Kommen. Es wäre doch toll, wenn wir in Heilbronn etwas ähnlich Professionelles im Handball aufstellen könnten.“</p>
<p>Dabei ist für die Zukunftsplanung natürlich die Kooperation mit FrischAuf! Göppingen ein sehr wichtiger Baustein. Mit Sebastian Heymann wechselte eines der größten Talente in Deutschland auf der Rückraum-Links Position vom TSB nach Göppingen, umgekehrt spielt mit Tobias Gehrke ein Göppinger Eigengewächs beim TSB. „Am Ende der letzten Bundesligasaison hat man die Vorteile der Kooperation noch einmal deutlich gemerkt, als Tobias Gehrke in den letzten HBL-Spielen für FrischAuf! auflief und seine Sache vor allem in der Abwehr mehr als gut gemacht hat. So sind wir stolz mit Felix Weißer das nächste Göppinger Talent an den Spitzenhandball heranführen zu dürfen. Zudem wurde das Doppelspielrecht von Linus Mathes verlängert, für beide Vereine eine klare WinWin-Situation“, betont Löbich die Wichtigkeit der Kooperation.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Losfee bescherte dem TSB Horkheim nach der erfolgreichen Ausrichtung im vergangenen Jahr wieder ein Heimturnier in der ersten Runde des DHB-Pokal. So treffen in der ersten Runde des „Starting Four“-Turniers am 18. August um 20 Uhr der Bundesligist TVB Stuttgart und die DJK Rimpar aufeinander. Auf den TSB Horkheim wartet bereits um 17 Uhr der letztjährige Ligakonkurrent HG Oftersheim/Schwetzingen mit Ex-TSB-Spieler Mathias Polifka als Co-Trainer. Die HGOS wurde durch das „Staffeleinteilungsorakel“ dieses Jahr in die Ost-Staffel versetzt, für den TSB Horkheim ist dieses Spiel ein echter Härtetest. Eine Woche später steht dann um 20 Uhr der Ligaauftakt mit dem Derby gegen den Lokalrivalen HC Oppenweiler/Backnang auf dem Plan. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Viele Erkenntnisse konnte Volker Blumenschein über seine Mannschaft noch nicht gewinnen. „Wir haben den Kader bewusst etwas abwehrlastig zusammengestellt, da die Abwehr so etwas wie mein Steckenpferd geworden ist. Wir haben eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, in der Mannschaft steckt richtig viel Potenzial. Mit Frank Eisenhardt haben wir sogar noch einen sehr guten Abwehrspieler dazu bekommen“, gibt Blumenschein einen Überblick über den neuen TSB-Kader. Aus einer sicheren Abwehr heraus möchte er vor allem über den Gegenstoß schnelle, sogenannte einfache Tore erzielen.</p>
<p>Eisenhardt wird dabei allerdings nach einer Schulter-OP bei Mannschaftsarzt Dr. Mickel Washington zunächst noch zusehen müssen. Er absolviert derzeit mit TSB-Physio Hardy Denninger ein umfangreiches Reha-Programm, um schnellstmöglich wieder auf dem Feld zu stehen. „Mit Hardy Denninger haben wir den besten und erfahrensten Physiotherapeuten, den ich kenne. Er war auch ein Grund dafür, dass ich gerne zurückkommen wollte. Hardy wird Frank Eisenhardt die Rückkehr ins Mannschaftstraining ermöglichen. Beide arbeiten fast täglich an der fast komplett wiederhergestellten Schulter.“ (MR)</p></div>
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		<title>Sebastian Heymann: &#8222;Come back stronger ist leichter gesagt als getan!&#8220;</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-come-back-stronger-ist-leichter-gesagt-als-getan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 08]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[FrischAuf!Göppingen]]></category>
		<category><![CDATA[SebastianHeymann]]></category>
		<category><![CDATA[TSB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Sebastian Heymann: &#8222;Come back stronger ist leichter gesagt als getan!&#8220;</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Sechs Tore in seinem Bundesligadebut für FRISCH AUF! Göppingen, der Gewinn des EHF-Pokals, die Beförderung von der U19- in die U21-Nationalmannschaft, ein traumhafter Saisonstart mit vielen Einsatzzeiten und ein Trainer Magnus Andersson, der ein bekennender Fan des Ausnahmetalentes war – die Karriere von Handballer Sebastian Heymann ging raketenartig durch die Decke. Doch dann kam der 22. September 2017. Der Horkheimer in Diensten des Traditionsvereins knickte im Training um, zog sich einen Mittelfußbruch zu, wurde operiert und musste vier Monate pausieren. Inzwischen ist der 20-Jährige wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke, muss sich jedoch unter dem neuen Trainer Rolf Brack erst wieder für längere Einsätze empfehlen – denn auf seiner Position im linken Rückraum hat er mit Daniel Fontaine und Zarko Sesum zwei starke Importspieler vor sich.</strong></em><br /><em><strong>Wir haben den Unterländer Sportler der Jahre 2015 und 2017 beim Heimspiel gegen den MT Melsungen in Göppingen besucht, haben uns mit ihm über seine Verletzung, seine Einsatzzeiten, die Nationalmannschaft sowie berufliche Pläne unterhalten und haben die Problematik in Sachen Einsatzzeiten gleich live miterlebt – denn Basti Heymann musste diese Begegnung durchgehend von der Ersatzbank verfolgen. Doch schon im nächsten Spiel, einem 29:28-Auswärtssieg in Erlangen, wurde der sympathische Horkheimer mit sechs Treffern zum Matchwinner.</strong></em></p>
<p>Fotos: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Mal abgesehen von der sportlichen Seite und der Verletzungsphase – hast du dich inzwischen gut in Göppingen eingelebt?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Ja, ich habe mich extrem gut eingelebt. Ich wohne ein paar hundert Meter oberhalb der Halle, nahe dran an der Innenstadt, und spiele in einer Mannschaft mit tollem Teamgeist. Gerade jetzt beim Comeback unter dem neuen Trainer haben Leute wie Daniel Fontaine und Zarko Sesum viel mit mir geredet, um mir zurück ins Team zu helfen. Wenn solche international erfahrenen Routiniers einen jungen Spieler quasi an die Hand nehmen, bringt das sehr viel. Schwierig war es dagegen in den ersten Wochen nach meiner Verletzung. Ich wohne im dritten Stock und es gibt keinen Aufzug. Mit Krücken war das kaum machbar, weshalb ich dann sechs Wochen lang zuhause in Horkheim bei meinen Eltern gewohnt habe und bei Hardy Denninger zur Reha gegangen bin.</p>
<p><em><strong>Was macht so eine Verletzung mit einem jungen Spieler, der gerade durchstartet? Die Verletzung selbst ist ja das Eine, aber ein solcher Rückschlag geht sicherlich auch mental nicht spurlos an einem vorbei.</strong></em><br />Sebastian Heymann: Wenn so etwas passiert, nimmt man die Tragweite gar nicht gleich wahr. Ich dachte erst, vielleicht haben die Bänder etwas abbekommen. Doch dann kommt die Diagnose und es heißt mindestens drei Monate Pause. Das hat mich mental ziemlich mitgenommen, das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. Ich war ja noch nie groß verletzt gewesen. Man ist erstmal am Boden und muss schauen, wie man mit einer solchen Situation umgeht. Aber meine Teamkollegen, die Ärzte, meine Eltern und Großeltern, sie alle sind mir in dieser Zeit extrem zur Seite gestanden und haben mich unterstützt, um aus dem Tal wieder rauszukommen. Geholfen haben mir auch die vielen Gespräche mit meinem Kumpel Tobias Gehrke vom TSB Horkheim, der ja aus Göppingen kommt und auch schon zweimal den Mittelfuß gebrochen hat.</p>
<p><em><strong>Macht einen eine solche Phase auch stärker – als Spieler sowie auch als Mensch?</strong></em><br />Sebastian Heymann: So eine Verletzung ist erstmal eine gefühlte Niederlage. Du kannst plötzlich nicht mehr den Sport ausüben, den du gerne machst und der dein Beruf ist. Da spielt auch die Unsicherheit mit, ob alles ausheilt und ob man es überhaupt wieder zurück ins Team schafft, vor allem wenn plötzlich noch ein neuer Trainer da ist und während deiner Abwesenheit seine Idealformation findet. Am Anfang zieht dich das total runter, und du merkst erst dann, wenn es wieder bergauf geht, dass du enorm daran gewachsen bist. Es ist tatsächlich so, dass es nicht nur die Erfolge sind, die einen weiterbringen, sondern gerade auch diese negativen Momente.</p>
<p><em><strong>Und jetzt bist du also stärker als jemals zuvor ins Team zurückgekehrt&#8230;</strong></em><br />Sebastian Heymann: „Come back stronger“ ist leichter gesagt als getan. Als ich nach drei Monaten wieder ins Training eingestiegen bin und die Intensität gesteigert habe, war zwar der Fuß verheilt, aber es hat in anderen Regionen gezwickt. Die ganze Stabilität des Beins war in Mitleidenschaft gezogen, so dass sich plötzlich mein Knie und vor allem das Sprunggelenk gemeldet haben. Inzwischen bin ich körperlich wieder fit, aber vom Handballerischen bin ich noch nicht dort, wo ich schon war und wo ich noch hin möchte. Deshalb muss ich mir meine Einsatzzeiten momentan noch hart im Training erarbeiten.</p>
<p><em><strong>Der Name Sebastian Heymann wird meist in einem Atemzug mit dem Begriff „Ausnahmetalent“ genannt. Ist dieser Stempel eher ein Fluch oder ein Segen?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Es ist zwar schön, wenn man mich so sieht, aber kaufen kann ich mir nichts dafür. Noch bin ich jung, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man nicht mehr als Talent gelten möchte. Ich möchte jetzt schnellstmöglich leistungsmäßig wieder dorthin, wo ich vor der Verletzung war. Und dann muss der nächste Schritt erfolgen, hin zu einem gestandenen Bundesligaspieler, der zwei, drei Jahre konstant spielt und dann vielleicht mal den Schritt in die Nationalmannschaft schafft. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg.</p>
<p><em><strong>Was waren für dich persönlich die bisherigen Highlights deiner noch recht kurzen Karriere?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Das erste Highlight war mein erstes Spiel für Göppingen in Minden. Ich war stolz, dass ich überhaupt die Chance bekomme, mich auf einem solchen Level zu präsentieren. Dass mir dann in diesen 15 Minuten gleich sechs Tore gelungen sind, hat mich natürlich sehr gefreut. Dann kam das erste Heimspiel, ein Derby gegen Balingen-Weilstetten, bei dem ich auch ein Tor machen durfte. Die Atmosphäre in der EWS Arena vor so vielen Leuten, das war und ist auch heute noch gigantisch. Das Highlight schlechthin war dann aber der EHF-Pokal-Sieg vor eigenem Publikum. Wir waren sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Berlin Außenseiter, haben dann aber zwei wahnsinns Spiele geliefert und den Cup gewonnen. Andere spielen lange Jahre und gewinnen keinen solchen Pokal, und mir ist das gleich in der ersten Saison gelungen – so etwas ist nicht selbstverständlich und ich bin extrem stolz darauf!</p>
<p><em><strong>Wie muss man sich den Wochenablauf eines Spielers in der Handball-Bundesliga vorstellen?</strong></em><br />Sebastian Heymann: In einer normalen Woche, wo nicht gerade drei Spiele in fünf Tagen anstehen, geht es am Montagmorgen mit einer Krafteinheit in Stuttgart los. Abends folgt eine Handballeinheit in der Halle. Am Dienstag ist vormittags entweder eine Ausdauer- oder eine Technikeinheit und abends eine Handballeinheit sowie die Videoanalyse des letzten Spiels. Am Mittwoch findet dann schon das Abschlusstraining für das Spiel am Donnerstag statt, dazu gibt es nochmal eine Videoanalyse. Donnerstags ist das Spiel, und freitags gibt es noch eine weitere Einheit. Je nach Spielplan ist dann das Wochenende oft frei, wobei ich aber oft auch noch eine individuelle Trainingseinheit mache.</p>
<p><em><strong>Das klingt als hättest du nicht wirklich Zeit, um dir parallel eine berufliche Grundlage zu legen&#8230;</strong></em><br />Sebastian Heymann: Stimmt, momentan bin ich sozusagen Vollprofi. Aber ich möchte in nicht allzu ferner Zukunft ein Studium beginnen und tausche mich dazu regelmäßig mit meinen Teamkameraden aus. Tim Kneule studiert zum Beispiel an der Uni und bekommt es nur mit sehr gutem Zeitmanagement und viel Selbstdisziplin hin, zumindest an einem Teil der Vorlesungen teilzunehmen. Jens Schöngarth dagegen macht ein Fernstudium und bekommt seine Unterlagen nach Hause geschickt. Auch das erfordert viel Disziplin, wenn man die freien Zeiten zuhause zum Lernen nutzen muss. Aber das wäre eher etwas für mich. Eigentlich würde ich gerne Sportmanagement studieren, aber mit einem allgemeinen BWL-Studium wäre ich später vermutlich flexibler.</p>
<p><em><strong>Hast du weiterhin Kontakt zum TSB Horkheim?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Klar! Wenn ich bei meinen Eltern bin und die Hunters ein Heimspiel haben, bin ich in der Halle. Das sind ja meine Kumpels, mit denen zusammen ich aufgewachsen bin. Da kommt es auch heute noch öfter vor, dass sie sich über Nacht bei mir bzw. meinen Eltern einquartieren, wenn sie nach dem Spiel noch ein bisschen gefeiert haben.</p>
<p><em><strong>Was steht 2018 mit der Nationalmannschaft an?</strong></em><br />Sebastian Heymann: Die 98er und 99er Jahrgänge rücken ja jetzt im Sommer in die U21 auf. Vorher fahren wir im Juli mit der eingespielten Truppe, die 2016 Dritter der U18-EM war, zur U20-Europameisterschaft nach Slowenien. Dort haben wir ganz klar das Ziel, mit dem Titel nach Hause zu kommen. Das ist nicht unrealistisch, aber natürlich dürfen wir keinen Gegner unterschätzen.</p></div>
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