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		<title>Marius Braun: DM-Titel nach Schicksalsschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi Hägele]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 07:56:25 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Deutsche Meistertitel sind für jeden Sportler ein Highlight. Für Marius Braun hat der Gewinn seines ersten DM-Titels vom 28. Mai 2022 jedoch nochmal eine ganz andere Bedeutung als für alle anderen. Fast auf den Tag genau vier Jahre vor seinem Triumph im Griechisch-Römischen Stil bis 82 kg lag der Ringer der RED DEVILS Heilbronn lebensbedrohlich krank auf der Intensivstation. Wir haben dem 30-jährigen Böblinger zum Titelgewinn gratuliert und haben uns mit ihm und seiner Lebensgefährtin Cornelia Schulze zu einem sehr emotionalen Gespräch getroffen, in dem uns die beiden über die schwerste Zeit ihres Lebens berichtet haben.</em></strong></p>
<p>Marius Braun im Moment des DM-Triumphs.</p>
<p>Fotos: Marion Stein</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Was bedeutet es für dich, den Deutschen Meistertitel 2022 errungen zu haben?</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Den Titel gewonnen zu haben, ist für mich nicht nur ein großer sportlicher Erfolg, sondern auch ein emotionaler. Ehrlich gesagt habe ich nach den Rückschlägen der letzten Jahre nicht mehr daran geglaubt, dass ich so einen Erfolg nochmal erreichen könnte. Ich hatte mich schon riesig darüber gefreut, dass ich es ins Finale geschafft habe und die Chance bekam, um den Titel zu kämpfen. Dass es mir dann noch gelingen würde, das Finale zu gewinnen, hätte ich wie gesagt nicht gedacht. Für den ersten Moment genieße ich jetzt nur den Erfolg. Ich hatte einen super Empfang und die Menschen haben sich einfach gemeinsam mit mir gefreut, darüber bin ich auch sehr dankbar. Der Bundestrainer hat mich jetzt auch wieder zu den Lehrgängen der Nationalmannschaft eingeladen. Nochmal die Chance zu bekommen vielleicht auch größere Aufgaben zu meistern, freut mich sehr. Ich lasse aber alles auf mich zu kommen.</p>
<p><em><strong>Du hattest ja Anfang 2018 schon mal für die Nationalmannschaft gerungen. Dann begannen die Rückschläge&#8230;</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Stimmt. Erstmals wurde ich nach meinem Vizemeistertitel bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in den Bundeskader berufen. Als die Saison 2018 angefangen hat, habe ich auch beim Qualifikationsturnier für die Europameisterschaften teilgenommen. Die Qualifikation hat aber dann leider nicht geklappt. Kurz nach dem Wettkampf habe ich bei einem Besuch in München samstagabends sehr starke Bauchschmerzen bekommen. Es wurde so schlimm, dass wir nachts ins Krankenhaus gefahren sind. Dort wurde ich dann nach den ersten Untersuchungen aufgrund eines Darmverschlusses sofort operiert. Meine Familie hat zuhause alles stehen- und liegenlassen und ist noch am selben Tag nach München zu mir ins Krankenhaus gekommen. Die Operation verlief dann auch gut. Wäre es nur dabei geblieben, wäre ich nach paar Wochen wieder fit gewesen&#8230;</p>
<p><em><strong>Was ist dann passiert?</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Nach dieser ersten Operation hatte ich unglaubliche Schmerzen und habe starke Schmerzmittel bekommen. Am fünften Tag, freitagmorgens, ist dann meine Bauchnaht geplatzt. Das hat sich so angefühlt, als würde mir jemand ein Messer in den Bauch rammen. Ich habe wirklich um Hilfe geschrien – solche Schmerzen habe ich noch nie erlebt. Dadurch, dass meine Naht am Darm gerissen ist, geriet mein ganzer Darminhalt in meine Bauchhöhle, wodurch diese sich schwer entzündet hat und ich abends nochmal operiert werden musste. Das war schon eine lebensbedrohliche Situation, die daraus entstanden ist. Ich habe in der Notoperation einen künstlichen Darmausgang bekommen. Durch die ganzen Infektionen habe ich natürlich viel Energie und Flüssigkeit verloren und ganze 14 kg abgenommen. Teilweise habe ich nur noch 70 kg gewogen. Das war schon alles sehr anstrengend für meinen Körper, was man mir auch definitiv angesehen hat. Selbst zehn Minuten spazieren zu gehen, war schon sehr anstrengend und ich war danach richtig müde und kaputt.<br />Nach zwei Wochen wurde ich dann von München nach Böblingen verlegt. Leider war da meine Pechsträhne noch nicht vorbei. Meine Wunde hatte sich zu allem Überfluss auch noch entzündet, was mich erneut in Lebensgefahr brachte. Ich musste ein weiteres Mal operiert werden.<br />Danach ging es dann langsam wieder aufwärts. Ich habe mich Stück für Stück erholt und konnte mich in drei Monaten zurück kämpfen. Auf meine Ernährung habe ich dabei sehr diszipliniert geachtet, denn ich durfte nie gleichzeitig essen und trinken. Das war alles zeitlich getaktet. Es war schon manchmal schwierig, das genau einzuhalten. Ich habe dann aber relativ schnell wieder zugenommen und mich auch wieder fit gefühlt. Trotzdem darf man im ersten Moment nicht unterschätzen, wie lange der Körper braucht, um die Basis wieder aufzubauen. Letztendlich hat es ein Jahr bei mir gedauert. Den künstlichen Darmausgang hatte ich insgesamt drei Monate. Verrückterweise habe ich auch ein paar Trainings damit absolviert.</p>
<p><strong><em>Du hast mit einem künstlichen Ausgang wieder gerungen?</em></strong><br /><strong>Marius Braun:</strong> Ja. Ich habe mir den Stomabeutel mit Folie und Klebeband an den Bauch gebunden und bin so auf die Matte gegangen. Als ich dann soweit wieder fit war, habe ich auch schnell angefangen, wieder für die RED DEVILS Heilbronn in der Bundesliga zu ringen.</p>
<p><strong><em>Wie haben deine Familie und du diese schwere Erkrankung verarbeitet bzw. wie seid ihr damit umgegangen?</em></strong><br /><strong>Marius Braun:</strong> Es war sehr belastend für alle von uns. Natürlich waren die ersten beiden Wochen auch wegen der Fahrtstrecke nach München noch zeitintensiver. Ich habe viele Sachen nicht mitbekommen, weil ich einfach durch die ganzen Medikamente komlett neben mir stand. Meine Freundin Cornelia hatte zu dem Zeitpunkt gerade in ihrem neuen Job angefangen zu arbeiten und hat quasi erstmal alles stehen und liegen gelassen, um mich nach der ersten Operation gemeinsam mit meiner Familie zu besuchen. Danach konnte sie zum Glück auch mobil arbeiten und oft bei mir sein. Ich hatte auch einen älteren Zimmernachbarn, der mal aus Versehen nach meinem Infusionsbeutel gegriffen und mir fast meinen Zugang am Hals rausgerissen hat. Da konnte ich mich noch nicht wehren und es war gut, dass jemand da war. Meine komplette Familie hat mich sehr unterstützt und es war Tag und Nacht immer jemand bei mir. Das hat mir sehr geholfen und darüber bin ich total dankbar. Erst als ich dann wieder zuhause war, konnte ich die Unterstützung so richtig wahrnehmen.</p>
<p><strong><em>Wie blickst du jetzt im Nachhinein auf diese schlimme Zeit zurück? Belasten dich die gemachten Erfahrungen immer noch?</em></strong><br /><strong>Marius Braun:</strong> Es war schon eine Grenzerfahrung, aber leider gibt es noch viel schlimmere Schicksale als meines. Bei mir waren die Prognosen immer positiv und es war eigentlich immer klar, dass ich wieder gesund werde. Das meiste habe ich schon wieder verdrängt, darüber bin ich ehrlich gesagt auch ganz froh. Der einzige Moment, an dem die ganzen Bilder wieder hochkommen, ist wenn ich Bauchschmerzen bekomme oder ich ein wenig zu viel gegessen habe. Da kommt schon wieder leichte Panik auf, aber Cornelia schafft es in diesen Situationen, mich wieder zu beruhigen. Ich wurde allgemein auch super von meiner Familie und meinen Freunden unterstützt, um das alles zu verarbeiten.</p>
<p><em><strong>Danach war das Glück auch weiterhin nicht wirklich auf deiner Seite&#8230;</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Ja, das stimmt leider. Ich hatte 2019 eine relativ starke Saison, habe mir dann aber nach dem letzten Kampf der Bundesliga-Saison mit den RED DEVILS gegen Mainz mein Kreuzband gerissen. Da stand dann für mich meine nächste verletzungsbedingte Pause an, das war natürlich sehr ärgerlich.</p>
<p><em><strong>Wie geht man als Leistungssportler mit so viel Pech um?</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Im ersten Moment habe ich mich schon erstmal gefragt, warum ausgerechnet ich so eine Pechsträhne habe. Aber danach kam die Akzeptanz, dass ich die Situation jetzt eh nicht ändern kann und das Beste daraus machen sollte. Inzwischen nehme ich einfach alles so, wie es kommt.</p>
<p><em><strong>Du bist ja, anders als andere Mitglieder der Nationalmannschaft, noch voll berufstätig. Was machst du beruflich und wie bekommst du Beruf und Leistungssport unter einen Hut?</strong></em><br /><strong>Marius Braun:</strong> Seit einem Jahr arbeite ich als Planungsingenieur bei einem Unternehmen in Böblingen. Mein derzeitiger Job ist sehr praxisorientiert und abwechslungsreich. Wir statten zum Beispiel Krankenhäuser mit medizinischem Material aus. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich flexible Arbeitszeiten, was ich sehr schätze. Davor habe ich mein Studium in Medizintechnik erfolgreich abgeschlossen. Momentan bin ich tatsächlich einer der wenigen aus der Nationalmannschaft, die voll berufstätig sind. Derzeit trainiere ich acht Trainingseinheiten in der Woche und bis jetzt klappt das sehr gut. Ich bin sehr stolz und dankbar dafür, dass ich nach insgesamt zehn Operationen körperlich wieder so fit bin. Natürlich mache ich das Ganze nur noch so lange, wie mein Körper es auch schafft. Letztendlich hat sich der Aufwand aber definitiv gelohnt. Mir bedeutet der Titel zum Deutschen Meister sehr, sehr viel, und was die Zukunft so bringt, werden wir dann sehen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Marius Braun bei seinem Kampf gegen Weltmeister Viktor Nemeš bei der Abschiedsgala seines Freundes Frank Stäbler </em></p></div>
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		<title>Der Weg zurück bei Heilbronner Vereinen und Sportlern</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/der-weg-zurueck-bei-heilbronner-vereinen-und-sportlern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 19:20:10 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach dem Corona-Lockdown ist der Sport wieder da. Doch die verschiedenen Sportarten </strong></em><em><strong>mussten </strong></em><em><strong>unterschiedliche Hygienebedingungen erfüllen, um tatsächlich zurückkehren zu dürfen. Wir haben bei einigen Heilbronner Vereinen sowie Athletinnen und Athleten nachgefragt, wie der &#8222;Weg zurück&#8220; bei ihnen ausgesehen hat. Die Berichte geben einen Überblick darüber, unter welchen schwierigen Bedingungen der Weg zurück erfolgt ist. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>MCC Frankenbach: Kontrolle mit elektr. Zählsystem</h2>
<p>Mitte Juni ging auch der MCC Frankenbach erstmals wieder zum Trainingsbetrieb auf die Strecke. Damit vorerst nur 15 Fahrer gleichzeitig auf die Strecke fahren können, hat der Verein ein elektronisches Zählsystem gebastelt, welches die Fahrer beim Ein- und Ausfahren auf die Strecke betätigen müssen. Der Zuspruch zum Training ist größer als in den vergangenen Jahren zu derselben Jahreszeit. Der MCC spürt, dass die Fahrer nach der „Auszeit“ wieder heiß aufs Fahren sind. Auch die Zahl der Mitglieder ist auffällig angewachsen. Vielleicht hatten die Leute jetzt Zeit, sich neu zu sortieren und das zu tun, worauf sie wirklich Lust haben. Eine Rolle könnte auch spielen, dass Wintertrainings im Ausland oder größere Urlaubsreisen dieses Jahr flachfallen. Der Rennbetrieb aller Serien wurde in diesem Jahr eingestellt. D.h. es wird nach dem Winter-Motocross auch keinen ADAC-Baden-Württemberg-Cup auf der Motocross-Strecke in Frankenbach geben.</p>
<p>Text + Bild: MCC Frankenbach</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TG Böckingen: Real Madrid Camp im Sommer und Herbst</h2>
<p>Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Fußballer der TG Böckingen ihr jährliches Ostercamp der Real Madrid Fußballschule absagen müssen. Dafür finden 2020 gleich noch zwei Camps des erfolgreichsten europäischen Vereins bei der TGB statt: Vom 7. bis 11.9. und vom 26.bis 30.10. Anmeldung über <a href="https://frmclinics.com/termine/deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://frmclinics.com/termine/deutschland/</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Goju Kai Dojo HN: Die Freude über die Rückkehr überwiegt</h2>
<p>Auch beim Karateverein Goju Kai Dojo Heilbronn e.V. ist unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen das Trainieren wieder möglich. Nach der Wiederaufnahme des Trainings in der freien Natur kann nun auch wieder Training in geschlossenen Räumen stattfinden. Aufgrund des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes können jedoch nicht alle Techniken des Karate geübt werden. Auch Partnerübungen müssen noch warten. Möglich sind aber Fitness, Kräftigungsübungen, Kihon (Karategrundtechniken im Stand), Kihon ido (Grundtechniken in der Bewegung) sowie Katas (Kombination einer festen Reihe von Techniken und Bewegungen). Bei den Karateka (Mitglieder) überwiegt aber die Freude, wieder gemeinsam trainieren zu dürfen. Das dürfen die Kinder noch nicht. Und bis dahin gilt weiterhin: diszipliniert bleiben und hoffen auf den normalen Trainingsalltag!</p>
<p>Text + Bild: Goju Kai Dojo Heilbronn</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn: Neuer Sozialfonds für Bedürftige</h2>
<p>Der Sportbetrieb ist glücklicherweise wieder angelaufen, doch Corona hinterlässt seine Spuren. Mitglieder (teils langjährige) mussten ihre Mitgliedschaft kündigen, da sie den Mitgliedsbeitrag nicht mehr stemmen konnten. Neueintritte gibt es bei der TSG Heilbronn bereits seit drei Monaten nicht mehr. Eine bedauerliche Entwicklung, die flächendeckend fast alle deutschen Sportvereine so wahrnehmen müssen. Deshalb möchte die TSG mit der Einrichtung eines Sozialfonds den derzeit sozial benachteiligten Menschen mit geringem Einkommen wieder Zugang zu den sportlichen und geselligen Angeboten des Vereins ermöglichen. Kostenübernahmen für Mitglieder in wirtschaftlicher Notlage wurden bisher ausschließlich nach dem Grundgedanken des Solidaritätsprinzips aus den Grundbeiträgen der Vereinsmitglieder gespeist. Daher sind die finanziellen Mittel begrenzt. Um möglichst vielen Menschen gerade jetzt eine Unterstützung ermöglichen zu können, wird ein neuer Fördertopf „Sozialfonds in der TSG” mit Spenden gefüllt. Die Sontheimer Generalagentur Rolf Dobler der Württembergischen Versicherung machte den Anfang und füllte den Fördertopf der TSG Heilbronn mit 1.500 Euro. „Dadurch können wir schon jetzt den Jahresbeitrag von 25 bedürftigen Kindern finanzieren und somit den Start in ein lebenslanges Sporttreiben ermöglichen“, rechnet Projektinitiator Marcel Hetzer vor.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Reds: Oberliga-Vorbereitung nach dem „Time-out“</h2>
<p>Ein Time-Out zu nehmen, ist in der Welt des Sports zur Routine geworden. Wenn sich jedoch die vermeintlich kurze Pause zu einer schier unendlich lange andauernden Leidenszeit entwickelt, dann verzweifelt der Athlet. Auch die TSG Heilbronn Reds mussten sich an die Corona-Pandemie und ihre Konsequenzen anpassen. Dies gelang dem diesjährigen Tabellendritten der Basketball-Oberliga jedoch gekonnt. So war der Spielertrainer der Reds, Goran Mijic, perfekt für die verfrühte Offseason gewappnet: Per Video-Trainingseinheiten ermöglichte er allen Spielern sich während der Zwangspause fit zu halten. In regelmäßigem Abstand trafen sich die motivierten Sportler zudem im Heilbronner-Basketballmekka namens Wertwiesenpark. Dort stand für das Team ein regelkonformes Athletiktraining auf dem Programm. Mit diesem sollte nicht nur die Leistungsfähigkeit auf ein neues Niveau angehoben, sondern zeitgleich auch das Verletzungsrisiko bei einem erneuten Wiedereinstieg in den normalen Trainingsbetrieb verringert werden. Dieser sollte nämlich kurze Zeit später folgen. So zog der nächste Schritt der Corona-Lockerungsmaßnahmen eine erneute Öffnung der Hallen nach sich. Dort war es den Reds jedoch weiterhin untersagt, ihre Kräfte mit Körperkontakt zu messen. Zudem musste jeder Spieler seinen eigenen Basketball mitbringen, den ausschließlich nur er selbst über die gesamte Trainingseinheit benutzen durfte. Die finale Lockerungsmaßnahme trat schließlich am 1. Juli in Kraft. Seither dürfen alle Sportler wieder normal trainieren. Auch die Heilbronner-Korbjäger ließen sich die erfreuliche Kunde nicht entgehen und stehen seither unermüdlich in der Halle, wo sie sich auf die kommende Oberliga-Saison vorbereiten. (B. Krek)</p>
<p>Text: Benjamin Krek<br />Bild: Heilbronn Reds</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>ATC Blau-Gold: Zurück zum Tanzsport</h2>
<p>Seit 4. Juni sind die Tanzflächen beim ATC Blau-Gold in der TSG 1845 Heilbronn e.V. endlich wieder belebt – allerdings mit Auflagen. Zunächst war im Tanzsport kein Paartanz möglich. Lediglich vier Personen durften in eingeteilten Flächen einzeln trainieren. Seit 22. Juni dürfen vier Paare gleichzeitig aufs Parkett. Breitensport-Ehepaaren ist es seit 4. Juni erlaubt, in Gruppen von fünf Paaren das Tanzbein zu schwingen. Im Bereich Jazz-Modern-Dance ist noch kein Wettkampftraining möglich, nur Ausdauer- und Technikübungen sind in abgesteckten Feldern ohne Körperkontakt erlaubt. Alle Meisterschaften und Turniere im zweiten Halbjahr sind abgesagt. Im Tanzsportbereich freut sich der ATC Blau-Gold über einen Neuzugang: Simone und Rigobert Wagner starten künftig in den Klassen Senioren II S für den Heilbronner Verein. </p>
<p>Text: ATC Blau-Gold (cn)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Judo: Zurück in die Halle</h2>
<p>Nachdem Corona den Trainingsbetrieb komplett lahmgelegt hatte, war es gerade für den Kontaktsport unglaublich schwer vorzustellen, dass man in naher Zukunft wieder starten könnte. Umso mehr freute man sich bei den Judoka der TSG Heilbronn, dass ab 2. Juni wieder ein gemeinsames Training möglich war – natürlich in veränderter Form und unter vielen Auflagen. Das Trainerteam wollte mit einem Fitnessprogramm die Mitglieder wieder dem WIR-Gefühl näher bringen. Vor allem die Kids hatten das gemeinsame Training vermisst. Die Judo-Abteilung band ein Online-Anmeldeportal in ihre Homepage ein, über das sich die Mitglieder mit Name und eMail-Adresse für das Training anmelden konnten. Gleichzeitig bestätigen sie dort, dass sie in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu COVID-19-Erkrankten hatten oder selber erkrankt sind. Die Halle wurde so vorbereitet, dass Ein- und Ausgang getrennt sind. Die Teilnehmer bekommen zugewiesene Plätze, die mit ausgelegten Matten gekennzeichnet sind. Jeder muss sein Trinken mitbringen und bereits umgezogen zum Training erscheinen.</p>
<p>Text + Bild: TSG Judo</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TC Heilbronn: Start der Corona-Runde</h2>
<p>Tennis war eine der ersten Sportarten, die nach dem Lockdown wieder betrieben werden durfte. Wir haben beim TC Heilbronn am Trappensee vorbeigeschaut und bei Trainer und NECKARCUP-Turnierdirektor Metehan Cebeci nachgefragt:</p>
<p><em><strong>Ihr wart im Tennis die Ersten, die sich auf den „Weg zurück“ machen durften. Wie hat dieser Weg für euch ausgesehen?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Da wir im Breitensport die Ersten waren, hatten wir nichts, an dem wir uns orientieren konnten. Deshalb haben wir oft und lange mit der Stadt Heilbronn gesprochen, ehe wir gestartet sind. Anfangs durften wir nur Einzel spielen, inzwischen sind auch schon seit einer Weile wieder Doppel möglich. Irgendwie ist alles noch komisch, aber das Wichtigste ist, dass man wieder Sport treiben darf.</p>
<p><em><strong>Wie war die Resonanz, als ihr wieder aufmachen durftet?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Sehr verhalten. Auf der Anlage waren anfangs kaum Spieler da. Die Unsicherheit und die Berührungsängste waren einfach noch zu groß. Inzwischen hat es sich aber halbwegs normalisiert.</p>
<p><em><strong>Inzwischen seid ihr jetzt auch die Ersten, die wieder Punktspiele bestreiten dürfen. Wie gestaltet sich diese Runde?</strong></em><br /><strong>Metehan Cebeci:</strong> Anders. Der Württembergische Tennis-Bund hat die sogenannte Corona-Runde ins Leben gerufen, für die jedoch nur ca. 30 Prozent der Mannschaften gemeldet haben. Auch von unseren 28 Mannschaften im Verein spielen nur elf mit. Das ist alles noch nicht optimal, aber trotzdem wichtig auf dem Weg zurück in die Normalität.</p>
<p>Text + Bild: SPORTHEILBRONN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Workout in den Wertwiesen</h2>
<p>Am 24. Mai ebnete Fitnesstrainer Tobias Gröger mit dem ersten, vom Ordnungsamt genehmigten Gruppen-Workout in den Wertwiesen den Weg für weitere Freiluft-Veranstaltungen – unter strenger Einhaltung der Abstandsregeln.</p>
<p>Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>RED DEVILS Heilbronn: Der Nachwuchs darf wieder trainieren</h2>
<p>„Gemeinsam sind wir stark. Wir bleiben alle zuhause. Wir wollen wieder ringen. Bleibt alle gesund“ – mit diesem Statement hatten sich die Nachwuchsringer der RED DEVILS Heilbronn am 14. April von zuhause aus gemeldet und ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, dem Corona-Spuk bald ein Ende zu bereiten. Nach rund einem Vierteljahr ohne Training, durften die jungen Sportler am 15. Juni wieder in die Römerhalle zurückkehren. „Wir sind anfangs mit kleinen Gruppen von jeweils bis zu zehn Leuten gestartet und haben uns strikt an die Vorgaben der Corona-Verordnung und des Hygienekonzepts des SV Heilbronn am Leinbach gehalten“, berichtet Trainer Sergej Gergert. Das Training musste in den ersten Wochen ohne direkten Kontakt und mit mindestens 1,5 Metern Abstand stattfinden, die Trainingsgruppen durften maximal zehn Personen enthalten. „Natürlich war das alles ungewohnt, zumal Umkleidekabinen und Duschen geschlossen blieben und die Eltern der Kinder die Halle nicht betreten durften“, so Gergert, der während des Trainings gemeinsam mit den anderen Übungsleitern die Trainingsgeräte mehrmals reinigen musste. Inzwischen hat sich die Lage bei den Ringern aber auch weiter entspannt.</p>
<p>Text + Bild: RED DEVILS Heilbronn</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>HSG Heilbronn: der Weg der Damen 1</h2>
<p><strong>Anfang März:</strong> Stopp des Trainings- und Spielbetriebs. <strong>8.4.:</strong> Beendigung der Saison, Enttäuschung, Unsicherheit über den Aufstieg. <strong>11.4.:</strong> Klopapier-Challenge, Freude über Teamspirit, Stärkung des Zusammenhalts. <strong>28.4.:</strong> Virtuelle Meisterfeier, Freude und Stolz über das erreichte Ziel. <strong>Ab 1.5.:</strong> Individueller Trainingsplan und Joggingeinheiten, wöchentliches Zoom-Training, Freude über Kontakt, Spaß am gemeinsamen Schwitzen. <strong>Ab 7.6.:</strong> Gemeinsames Outdoor-Training in zwei Gruppen, Hoffnung auf baldige Rückkehr zur Normalität. <strong>Ab 16.6.:</strong> Gemeinsames Indoor-Training in zwei Gruppen, Optimismus, dass die nächste Saison startet. <strong>23.6.:</strong> Wimpelübergabe, Stolz auf das Erreichte. <strong>1.7.:</strong> Mannschaftstraining mit Zweikämpfen, optimistischer Blick nach vorn.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Lacrosse-Training in Corona-Zeiten</h2>
<p>Mitte März erreichte die Lacrosser der TSG Heilbronn die Nachricht, dass die Rückrunde der Landesliga aufgrund von Corona nicht zu Ende gespielt wird. Kurz darauf musste auch der Trainingsbetrieb eingestellt werden. Ein Frühling ohne Lacrosse? Das konnte und wollte man sich nicht vorstellen. Daraufhin hat Trainer Pascal Schell das Training kurzer Hand digitalisiert und während den regulären Trainingszeiten Videokonferenzen veranstaltet. In den Online Sessions wurden hauptsächlich Lacrosse-Theorie besprochen, Spielzüge analysiert und eingeübt, die Regelkunde für Herren- und Damen-Lacrosse aufgefrischt, sowie vereinzelt komplette Spiele analysiert. In erster Linie ging es dabei jedoch immer darum, das Team auch in Corona-Zeiten zusammenzuhalten und zu unterstützen. Nach dem offiziellen „Training“ wurden auch oft noch Spiele zusammen gespielt und Unterhaltungen fortgesetzt, um so die Einsamkeit zu überbrücken. Die soziale Komponente und die physische Betätigung im normalen Training waren jedoch leider nicht wirklich ersetzbar. Umso mehr freute man sich über die Nachricht, dass der Trainingsbetrieb im Juni unter strengen Auflagen wieder aufgenommen werden konnte. Mit Beginn des Trainings keimte auch die kurze Hoffnung auf Turnierteilnahmen auf. Diese wurden kurz darauf jedoch endgültig abgesagt. Insbesondere jungen, unerfahrenen SpielerInnen fehlt damit leider die Möglichkeit, wertvolle Spielerfahrung zu sammeln.</p>
<p>Text + Bild: TSG Lacrosse</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Nationalturner Carlo Hörr: „Ich bin ganz schön braun geworden“</h2>
<p>„So viel Freizeit hatte ich nicht mehr, seit ich neun Jahre alt war“, blickt Carlo Hörr ganz ohne Groll auf den Lockdown zurück. „Die paar Wochen habe ich zum Abschalten genutzt, habe Radtouren gemacht und mich viel im Freien aufgehalten. Ich bin ganz schön braun geworden&#8230;“<br />Als Bundeskader-Athlet konnte er nach vier Wochen zum ersten Mal wieder in die Halle gehen, in der sich nur fünf Personen gleichzeitig und mit Abstand aufhalten durften.</p>
<p>Nur einmal täglich trainiert der 22-Jährige, der fünf Jahre lang in der 1. und 2. Bundesliga für das KTT Heilbronn geturnt hat, momentan am Olympiastützpunkt Stuttgart – und macht dabei aus der Not eine Tugend: „Für das Vorpraktikum für mein Studium als Bauingenieur passt das perfekt, denn so kann ich vormittags zur Arbeit gehen und nachmittags trainieren.“</p>
<p>Ende Juni startete dann der Deutsche Turner-Bund im Livestream das „Turn Team Battle“, ein unterhaltsames Wettkampfformat, bei dem auch Carlo Hörr dabei war und sichtlich Spaß hatte: „Da wir in Stuttgart kein eigenes Team hatten, bin ich nach Halle gefahren und mit dem Team dort im Fernduell gegen Hannover und Berlin angetreten. Es gab vier turnerische Aufgaben, darunter ein Handstandparcours-Staffellauf. Das war schon recht lustig und das Format hat echt Potenzial für mehr.“</p>
<p>Wann für Carlo Hörr und das Turnteam Deutschland die „richtigen“ Wettkämpfe wieder starten, kann momentan noch keiner sagen. Die Europameisterschaft wurde auf Dezember verlegt, die Deutschen Meisterschaften sollen noch davor stattfinden.</p>
<p>Text: SPORTHEILBRONN<br />Bild: DTB &#8211; dedicated sports</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Claudi + Kuno Konowski: Dauer(b)renner mit der App</h2>
<p>Im Mai 2019 sind Claudi und Kuno Konowski durch das australische Outback gelaufen, ein Jahr später waren die beiden Fleiner von der TSG Heilbronn zum Nichtstun zuhause verdammt. „Erst lässt man sich gehen, dann merkt man, wie die Fitness immer mehr nachlässt – und dann startet man wieder durch“, erzählt Claudi Konowski. Die beiden Extremläufer entdeckten während des Lockdowns die virtuellen Läufe für sich und wurden so zu Dauerbrennern mit der App. Vor allem bei der „Trolli Challenge“ – dem virtuellen Trollinger Marathon – bolzten die beiden Kilometer. Claudi Konowski hatte sich für Halbmarathon, Marathon und die Walking-Strecke von 14,4 km angemeldet, während Kuno mal eben zehn Tage lang jeden Tag einen Halbmarathon gelaufen war und am Ende auch noch Marathon und Walking-Distanz „mitnahm“. Zum nächsten „richtigen“ Lauf soll es im September nach Irland gehen – falls er tatsächlich stattfindet.</p>
<p>Text: SPORTHEILBRONN<br />Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TSG Heilbronn Hockey: Probeläufe mit den älteren Teams</h2>
<p>Bereits ab 16.3., als alle Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien geschlossen wurden, hatte der Hockeyclub TSG Heilbronn auf sämtliche Trainings- und Vorbereitungsspiele sowie das Training verzichtet. Kurz darauf wurde der Platz offiziell gesperrt. Nach zwei Monaten Trainingspause durften die Hockeyspieler ab Mitte Mai wieder starten. Aber mit vielen Einschränkungen. Die sportliche Leitung arbeitete ein Konzept aus, mit dem die jungen Sportler so schnell wie möglich unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorgaben wieder starten durften. Das detaillierte Trainings- und Sicherheitskonzept nach Vorgaben der Corona-Verordnung und der DOSB Leitplanken wurde abgestimmt mit der TSG und der Stadt Heilbronn. In der ersten Woche startete der Hockeyclub Probeläufe mit den älteren Teams, um jedes Detail des Sicherheitskonzepts im Praxisbetrieb zu testen. Dann zogen die jungen Jahrgänge bis zur U12 nach, nach Pfingsten folgten die D-Teams und Minis.</p>
<p>Text + Bild: TSG Heilbronn Hockey</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>VfR Heilbronn: E-Sport als Überbrückung</h2>
<p>Der VfR Heilbronn hat während des Lockdowns aus der Not eine Tugend gemacht und den E-Sport für sich entdeckt. An Ostern startete der Fußballclub die erste Auflage seines einwöchigen Online-Turniers „VfR FIFA20 Classics“. Nach dem Erfolg des ersten Events ließ man im Juni mit dem „1. Unterländer FIFA20-Cup“ gleich noch ein Zweites folgen. FSV Bissingen und SV Heilbronn am Leinbach – so hießen die ersten Sieger der beiden Veranstaltungen beim VfR Heilbronn, der künftig intensiver im elektronischen Sport aktiv werden möchte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ben Matschke: „Wir waren die Ersten“ </h2>
<p>Für den Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen ging es nach dem Saisonabbruch Mitte April schon wieder recht schnell mit der Vorbereitung los. Von den 18 Mannschaften der ersten Liga waren die Eulen als Erste wieder in der Halle, was unter anderem auch an Ben Matschkes Trainingskonzept lag. Insgesamt sieben Wochen Training, sechs davon unter strengen Corona-Bedingungen, hat die Mannschaft des Heilbronner Trainers schon hinter sich gebracht. </p>
<p>„Das Training begann in Zweiergruppen, wodurch sich die Einheiten für mich als Trainer über den ganzen Tag gezogen haben. Danach konnten wir auf Gruppen von vier Spielern aufstocken und haben in Woche vier und fünf bereits mit jeweils zehn Mann trainieren können. In der siebten Woche war dann endlich wieder ein vollständiges Mannschaftstraining möglich“, erzählt Ben Matschke. Nach den sieben Wochen Vorbereitung haben die Eulen bis zum 20. Juli eine Trainingspause verordnet bekommen, während der viele Spieler zu ihren Familien in die Heimat reisten. „Diese Wochen waren sozusagen die Vorbereitung auf die Vorbereitung. Sie sollten jetzt in den drei Wochen Pause Abstand nehmen, um sich regenerieren zu können“, fährt er fort. Für seine Spieler aus Nicht-EU-Ländern fiel der Heimatbesuch allerdings kürzer aus. Aufgrund der Verordnungen der Regierung mussten sie sich vor dem Trainingbeginn Mitte Juli einer Quarantäne von zwei Wochen unterziehen. Bevor Ben Matschke mit seiner Mannschaft in die zehnwöchige Saisonvorbereitung starten konnte, mussten alle Mitwirkenden auf den derzeitigen Pandemie-Erreger getestet werden. </p>
<p>Die vergangene Saison schloss man auf dem 17. Tabellenplatz ab. Die Frage, ob man den Klassenerhalt auch ohne den vorzeitigen Saisonabbruch geschafft hätte, bejaht der Trainer der Eulen: „Wir haben eine gute Runde gespielt und sind selbstbewusst in jedes Spiel gegangen. Das hat auch dazu geführt, dass wir zuhause Göppingen und sogar Flensburg geschlagen haben. Das zeigt unser Potenzial und das Restprogramm der Runde wäre machbar gewesen.“ </p>
<p>Allerdings bleibt die Ausgangslage für die kommende Saison 2020/21 die gleiche und es kann vermutet werden, dass es bis zum Ende ein harter Kampf um den Klassenerhalt bleiben wird. </p>
<p>Durch die diesjährige Regelung, dass es nur Auf- und keine Absteiger geben wird, werden es in der kommenden Runde vier Spiele mehr für die Eulen in der Bundesliga als im vergangenen Jahr. „In der kommenden Saison kann es auch mal zu drei Spielen innerhalb einer Woche kommen. Dementsprechend muss auch unser Kader aufgestellt sein“, so der Wahl-Schwetzinger. Ob der Beginn der Bundesliga mit oder ohne Zuschauer stattfinden wird, ist noch nicht klar. </p>
<p>Text: Enny Bayer<br />Bild: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>TG Böckingen Turnschule war nur kurz „raus“</h2>
<p>Mit den vier Bundeskader-Athleten Daniel Wörz, Milan Hosseini, Amelie Pfeil und Mika Wagner durfte die Turnschule der TG Böckingen schon früh wieder zum Training in das Turnleistungszentrum zurückkehren. Kurz darauf folgten die jungen Turner aus dem Landeskader – natürlich unter strengen Hygienebedingungen. Geräte mussten desinfiziert werden und die Handhygiene wurde besonders groß geschrieben. Als die Nicht-Kaderathleten zurückkehren durften, ging es für sie erstmal in Neunergruppen mit einem Trainer auf den Sportplatz. Inzwischen sind auch sie wieder in der Halle zurück, der Trainingsbetrieb läuft wieder fast auf Normallevel.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auch der REV Heilbronn kommt wieder ins Rollen</h2>
<p>Nach einem langen Winterschlaf stolpert so mancher Bär verschlafen und etwas desorientiert aus seiner Höhle, ein anderer blinzelt nach so langer Dunkelheit verunsichert und ängstlich in die ersten Sonnenstrahlen, der nächste wiederum träumte schon lange vom Frühling und tritt sogleich selbstbewusst und unbeirrt die erste Jagd an. So ungefähr kann man es sich nach der zweimonatigen Corona-Pause unter Rollkunstläufern vorstellen, die auf einmal wieder auf Rollen stehen dürfen. Weil ein guter Start geplant sein will, hat der Vorstand des Rollschuh- und Eislaufvereins schon lange vor Trainingsbeginn am 13. Mai ein Hygienekonzept erarbeitet. </p>
<p>Das gewohnte Bild der Rollschuhbahn sollte sich verändern. Desinfektionsspender am Eingang und auf beiden Tribünenseiten gekennzeichnete Bereiche, in denen sich jeder Sportler plus maximal eine Begleitperson mit genügend Abstand zu anderen Anwesenden aufhalten darf. Auf dem Vereinsgelände Maskenpflicht, Trainer und Sportler, nicht mehr als fünf in jeder Gruppe während der Trainingseinheit ausgenommen, vor der jeder Sportler auf einem Datenblatt seinen unbedenklichen Gesundheitszustand bezeugen musste. Zwar ist Rollkunstlauf keine Mannschaftssportart, doch der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Vereinskameraden und vor allem von Sportler zu Trainer war vielleicht sogar noch eine größere Herausforderung als in anderen Lebensbereichen. Klar war jedoch, die Bereitschaft zur Umstellung war ein kleiner Preis dafür, unter bestmöglichem Schutz vor COVID-19 wieder ins Training starten zu dürfen. </p>
<p>Die Trainingserlaubnis betraf anfangs nur Kadersportler und wurde im Laufe mehrerer Wochen schrittweise auf alle Sportler ausgeweitet. Dafür war ein streng getakteter Trainingsplan erforderlich, der unter der Beanspruchung aller Vereinsabteilungen keine Lücke zuließ und den kollektiven Einsatz und Austausch des Trainerteams mehr forderte als je zuvor. </p>
<p>Schritt für Schritt bewegt sich der REV mittels weiterer Lockerungen in Richtung Normalität: Die Gruppengröße konnte auf maximal 19 Sportler erhöht, die Umkleiden dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder benutzt werden, die strikte Abstandsregel ist im Training unter den Beteiligten aufgehoben und mit viel Optimismus werden bereits die Württembergischen Meisterschaften auf der Heilbronner Rollschuhbahn Ende September geplant. Die Sportler bereiten sich mit viel Fleiß und neu entdeckter Freude am Sport darauf vor.</p>
<p>Zum Glück verlernt kein Bär das Jagen über den Winter, und die Sonne tut unfassbar gut, wenn sie nach so langer Zeit den Pelz wärmt – aber jeder Bär ist in der Lage seinen Lebensrhythmus zu ändern, selbst wenn es für unbestimmte Zeit darum geht, seine Tatzen zu desinfizieren.</p>
<p>Text: Natalie Rothenbächer</p></div>
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		<title>Basketball-Kooperation mit Ludwigsburg trägt erste Früchte</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/basketball-kooperation-mit-ludwigsburg-traegt-erste-fruechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Krek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 12:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[HeilbronnReds]]></category>
		<category><![CDATA[MHPRiesenMannheim]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Basketball-Kooperation mit Ludwigsburg trägt erste Früchte</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Am 17. Januar 2019 wurde ein kleines Stück Heilbronner Basketballgeschichte geschrieben. An jenem Tag haben der Basketball Oberligist Heilbronn Reds und die Basketball-Akademie des Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg beschlossen gemeinsame Sache zu machen! Um den Basketball in der Region zu stärken und mehr Kinder für das orangefarbene Leder zu begeistern, sind beide Vereine eine Kooperation eingegangen. Seither stehen der Bundesligist aus Ludwigsburg und die Heilbronner Korbjäger in regem Kontakt und haben im Sommer die ersten gemeinsamen Aktionen auf den Weg gebracht. Unser Redaktionsmitarbeiter Benjamin Krek, selbst aktiver Basketball-Spieler und Nachwuchstrainer bei den Heilbronn Reds, war bei beiden Aktionen dabei und wirft einen Blick zurück.</strong></em></p>
<p>Foto: sportheilbronn, TSG Heilbronn Reds</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Basketball-Camp an der Silcherschule</h5>
<p>Diesem intensiven Austausch ist es zu verdanken, dass am 4. Juli eine Delegation, bestehend aus dem Ludwigsburger Trainerstab und den Heilbronn Reds, der Heilbronner Silcherschule einen Besuch abgestattet hat. Dort wurde den rund 250 Schülern und Schülerinnen ein breit gefächertes Programm geboten. An insgesamt vier Stationen konnten die Kinder ihre Basketball-Fähigkeiten testen.</p>
<p>Hierbei wurde den kleinen Korbjägern an jeder Station etwas Neues abverlangt. Vom Wurf, dem Korbleger und Übungen mit der Koordinationsleiter bis hin zum Dribbling – die Schüler und Schülerinnen konnten sich austoben!</p>
<p>Ob man ein Rookie war oder schon seine ersten Erfahrungen mit dem orangefarbenen Leder gemacht hatte, spielte keine Rolle – jeder hatte seinen Spaß.</p>
<p>Die Bilanz des knapp fünfstündigen Besuches: 250 mit dem „Basketballvirus“ infizierte Schüler, welche künftig sicherlich öfter den Ball durch die Reuse werfen werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #333333; font-size: 16px;">Streetball-Turnier im Wertwiesenpark</span></p>
<p>Basketball ist bekanntlich eine Sportart für Klein und Groß. Um auch den Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit zu bieten ihre Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen, stand noch in derselben Woche ein weiteres Basketball-Event auf dem Programm.</p>
<p>So haben die MHP Riesen und die TSG Heilbronn Reds, unterstützt von dem Jugendgemeinderat Heilbronn, ihre Kräfte gebündelt, um ein Streetball-Turnier im Wertwiesenpark auf die Beine zu stellen. Eingeleitet wurde das Ereignis mit einem Schnuppertraining für die kleineren Korb-jäger. Nach knapp einer Stunde ging es dann ans Eingemachte. Über fünf Stunden hinweg boten die sieben teilnehmenden Mannschaften den Zuschauern spektakulären Basketball. Einer der Höhepunkte des Events war mit Sicherheit auch das Showspiel zwischen einer Auswahlmannschaft der MHP Riesen Ludwigsburg und den Heilbronn Reds.</p>
<p>Der Basketball in der Region wächst – und das nicht zuletzt durch die Bemühungen der Heilbronn Reds. Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass Heilbronn durchaus das „Basketball-Gen“ hat und die Veranstaltung weiterer Basketballevents nur noch eine Frage der Zeit ist.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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			</item>
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		<title>TSG Heilbronn Reds kooperieren mit der Porsche Basketball Akademie</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-reds-kooperieren-mit-der-porsche-basketball-akademie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 17:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[HeilbronnReds]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=4872</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">TSG Heilbronn Reds kooperieren mit der Porsche Basketball Akademie</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum ersten Mal habe ihn der Heilbronner Spieler Simon Schmitz vor einiger Zeit auf die TSG Heilbronn als Basketballverein aufmerksam gemacht, erzählt Timo Probst, Nachwuchskoordinator der Porsche Basketball Akademie in Ludwigsburg. „Dann sind die Heilbronn REDS immer öfter in den Sozialen Medien mit Videos und Events aufgeploppt und ich habe gedacht, hoppla, da scheint etwas zu entstehen. Ich habe Kontakt zu Simon aufgenommen und der hat mir bestätigt, dass da gerade was passiert.“</p>
<p>Im November hat Timo Probst dann REDS-Manager Matthias Götz angerufen und ihm eine Kooperation zwischen der Ludwigsburger Nachwuchsschmiede und den aufstrebenden Heilbronner Korbjägern vorgeschlagen.</p>
<p>„Der Anruf kam sehr überraschend. Er war mehr oder weniger die Belohnung für das, was wir in den letzten Jahren an Arbeit und Herzblut investiert haben“, so Matthias Götz.</p>
<p>Schon kurz nach diesem ersten Telefonat trafen sich die beiden Parteien in der Geschäftsstelle der MHP Riesen, um sich gegenseitig zu „beschnuppern“ – mit Erfolg, denn es hatte sich schnell herausgestellt, dass beide Seiten „Bock da drauf hatten“, wie Timo Probst beschreibt. „Die Kooperation war sozusagen ein ‚No-Brainer‘, es hat alles gepasst und keiner musste groß überlegen. Die REDS waren eh schon an einigen Themen dran, die uns wichtig sind, und sie nehmen unsere Unterstützung gerne an.“</p>
<p>Knapp zwei Monate später, am 22. Januar 2019, reiste eine siebenköpfige Abordnung der Heilbronn REDS nach Ludwigsburg, um im Vorfeld eines Championsleague-Spiels der MHP Riesen die Unterschrift unter den Kooperationsvertrag zu setzen. sportheilbronn-Redakteur Ralf Scherlinzky und Fotograf Marcel Tschamke durften die REDS dabei exklusiv begleiten, um über die Zusammenarbeit zu berichten.</p>
<p>Die TSG Heilbronn REDS sind der insgesamt 12. Partnerverein der Porsche Basketball Akademie, die den Unterbau des Bundesligisten MHP Riesen bildet.</p>
<p>„Als größter Basketballverein in der Region sehen wir es als unsere Aufgabe an, unseren Sport hier im Umkreis zu stärken, mehr Kinder zum Basketball zu bringen und ihn populärer zu machen“, erklärt Timo Probst. „Dabei geht es uns gar nicht in erster Linie darum, Talente mit der Perspektive U16- oder U19-Bundesliga nach Ludwigsburg zu holen. Das vorrangige Ziel ist wirklich, mehr Kinder für den Basketballsport zu gewinnen.“</p>
<p>Die „Porsche BBA“ beschäftigt im Jugendbereich sieben hauptamtliche Trainer, zu deren Aufgaben es unter anderem gehört, die Partnervereine zu besuchen und Workshops für die Vereinstrainer zu machen. „Der Basketballstandort Ludwigsburg ist auch stets dafür offen, dass die Trainer aus den Partnervereinen bei uns hineinschnuppern“, ergänzt Probst.</p>
<p>Einer, der dieses Angebot schon mehrmals genutzt hat, ist REDS-Trainer Goran Mijic. „Ich habe bei der ersten Mannschaft der MHP Riesen hospitiert und dabei sehr viel gelernt. Beeindruckt hat mich dort, dass es trotz der professionellen Strukturen sehr familiär zugeht. Ich bin dort hingekommen und die Leute haben mich aufgenommen als wäre ich schon immer dort gewesen. Jeder Spieler hat mich mit meinem Namen begrüßt“, zeigte sich Mijic beeindruckt.</p>
<p>Die Kooperation im Nachwuchsbereich macht nicht nur für die Heilbronn REDS, sondern auch für deren Hauptverein TSG Heilbronn Sinn. „Wir sprechen seit 2018 mit der TSG-Ballschule schon die ganz Kleinen an, um den Rückgang in den klassischen Ballsportarten zu stoppen. Sie können dort spielerisch herausfinden, welche Sportart ihnen Spaß macht, und so können wir sie nach zwei, drei Jahren in die Abteilungen abgeben. Im Basketball haben wir hier nun eine top Voraussetzung geschaffen, dass die Kinder dort optimal weiter ausgebildet werden können“, freut sich Geschäftsführer Marcel Hetzer.</p>
<p>Auch wenn die Kooperation erst nach der aktuellen Saison richtig ins Rollen kommen wird, sind die ersten Schritte schon klar: „Wir fangen dort an, wo es uns am Wichtigsten ist – nämlich in den Grundschulen“, so Matthias Götz. Um eine Strategie für das Vorgehen zu entwickeln, können die REDS wiederum auf das ganze Know-how der Porsche BBA zurückgreifen. „Und wenn ein Bundesligist anklopft, reagieren sowohl Schulleiter als auch Schüler nochmal anders als wenn wir als Oberligist kommen“, ergänzt Matthias Götz.</p>
<p>REDS-Urgestein Zdravko Marjanovic ist vor allem von der Perspektive begeistert, Nachwuchsspieler mit Ludwigsburger Unterstützung im eigenen Verein reifen zu lassen. „Kinder, die bei den REDS spielen, haben ein kompetentes Trainerteam um sich herum, das sie bis in die Junioren-Bundesliga bringen kann, ohne dass sie die vertraute Umgebung verlassen und den Verein wechseln müssen. Solche Talente mussten wir bisher tatenlos ziehen lassen“, so der langjährige REDS-Center.</p>
<p>Generell könne die Expertise der Basketball Akademie den REDS auch beim frühzeitigen Erkennen von Talenten helfen. Matthias Götz: „Wenn ich ein U14-Spiel anschaue, kann ich sagen wenn einer gut ist. Aber derjenige, der viele Punkte macht, hat noch lange nicht das Zeug zum Bundesligaspieler. Da haben die Profis nochmal ganz einen anderen Blick – und wir erhoffen uns, dass unsere Trainer diesen besonderen Blick auch vermittelt bekommen.“</p>
<p>Wird ein solches Talent entdeckt, hat es die Chance auf eine Top-Ausbildung im U16- und U19-Team der Porsche BBA sowie auf Spielpraxis in der Nachwuchs- und Junioren-Bundesliga. „Natürlich ist es unser ultimatives Ziel, über die Partnervereine das eine oder andere Talent zum Bundesligaspieler machen zu können. Aber der Schritt von der U19 in die Bundesliga ist nochmal riesig und das schaffen nur wenige“, gibt Timo Probst Einblicke in die Ludwigsburger Philosophie. „Wir wollen aber auch die Spieler nicht verlieren, die aus diesem Leistungsbereich herausfallen. Diese können wir dann wieder an ihre Stammvereine zurückgeben, wo sie in den meisten Fällen zu Leistungsträgern werden. Schaut man beispielsweise in die ersten Mannschaften von Remseck, Bietigheim oder Kornwestheim, dann sieht man dort viele ehemalige BBA-Spieler.“</p>
<p>Die Heilbronn REDS sehen in der Kooperation mit der Porsche Basketball Akademie nur Vorteile. „Wir haben viele Ideen und Visionen, aber wir arbeiten ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften. Damit kannst du zwar viel erreichen, aber es geht relativ langsam vorwärts. Dadurch, dass wir jetzt Unterstützung aus Ludwigsburg haben, werden wir gerade solche Themen wie die Zusammenarbeit mit Grundschulen viel schneller angehen und umsetzen können“, freut sich Matthias Götz auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.</p></div>
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		<title>Vom &#8222;Weltrekord&#8220; bis zum Aufstieg &#8211; gelungenes Jahr der Heilbronner Reds</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/vom-weltrekord-bis-zum-aufstieg-gelungenes-jahr-der-heilbronner-reds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 13:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 09]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vor einem Jahr saßen Goran Mijic, Trainer der Heilbronn Reds, und Reds-Manager </strong></em><em><strong>Matthias Götz mit sportheilbronn-Redakteur Michael Roll zusammen und sprachen über die kommende Saison der Reds in der Landesliga (siehe sporteilbronn Magazin Nr. 6). Aus dem damals zart blühenden Pflänzchen ist binnen eines Jahres eine prachtvolle Blüte geworden. Zeit, mit der Mannschaft das Erlebte einmal Revue passieren zu lassen. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der „Weltrekordversuch“ mit den meisten Zuschauern in einem Basketball-Landesligaspiel war erfolgreich. Stolze 255 Zuschauer sahen den Auftakterfolg der Heilbronn Reds gegen den TSV Ingelfingen. Auch Spiel zwei und drei verliefen erfolgreich, ehe es Mitte Oktober die erste Niederlage bei Hellas Esslingen setzte. Bis zum Saisonende war der Rekord auf 16 Siege bei nur 4 Niederlagen angewachsen, der zweite Tabellenpatz und damit die Relegation um den Aufstieg war erreicht. Hier ließen die Reds dem ESV Rot-Weiß Stuttgart keine Chance und stiegen verdient in die Oberliga Württemberg auf.</p>
<p>Auf die Frage nach dem Flop der Saison sind sich alle Spieler sofort einig: Die Niederlage Ende Januar bei der BSG Vaihingen-Sachsenheim war der Tiefpunkt der Saison. „Wir mussten nach der Niederlage die Tabellenführung abgeben und uns war klar, dass wir wohl nicht mehr Meister werden können“, analysiert Simon Schmitz die Niederlage gegen den nun amtierenden Meister. Doch auch aus dieser Niederlage zogen die Reds die richtigen Lehren. „Wir haben nach der Niederlage nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern uns gegenseitig wieder aufgebaut. Die älteren Spieler haben den Jungen mit der Verarbeitung geholfen, unser Teamspirit hat uns an der Niederlage wachsen lassen“, zollt Christoforos Stefanidis der bittersten Stunde sogar Positives ab.</p>
<p>Für die erfolgreiche Saison sehen die Spieler neben dem Teamspirit vor allem Trainer Goran Mijic als Erfolgsfaktor. „Wir haben mit Goran einen sehr guten Trainer, der nicht nur die Gegner perfekt analysiert, sondern auch unser Team geformt hat. Er hat jeden individuell nach vorne gebracht und motiviert“, kommt das Lob unisono von allen Spielern. Mijic, selbst sehr bescheiden, gibt das Lob allerdings sofort an seine Spieler weiter. „Als Basketballer willst du jedes Spiel gewinnen. Wir hatten dieses Jahr ein gutes Team. Unser Ziel war gar nicht der Aufstieg aber wir sind Zweiter geworden und das war ganz ok so.“</p>
<p>Auf die Frage nach den Zukunftszielen sind sich die Spieler schon wieder einig – Stefanidis bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein geiles Team und wollen so zusammenbleiben. Wir haben letztes Jahr mit Gene und Freddy zwei starke Neuzugänge gehabt, das darf gerne so weiter gehen. Allerdings müssen die Spieler auch bereit sein nach dem Spiel mit uns Essen zu gehen und danach noch etwas zu Feiern. Wir ziehen unsere Stärke aus der Geschlossenheit der Mannschaft, und da gehört auch das gemeinsame Feiern dazu!“</p>
<p>Doch gerade dieser Zusammenhalt ist heute leider nicht mehr häufig zu finden. Gerade den jüngeren Spielern fehle es oft an diesem Teamgeist, der eine Mannschaft erst entstehen lässt. „Nach Spielende gehen bei anderen Mannschaften viele ihre eigenen Wege, das gibt es bei uns nicht! Wir gewinnen und verlieren zusammen, aber wir feiern auch zusammen!“. Trainer Mijic stößt in dasselbe Horn, denn viele Jugendliche hätten „gar kein Interesse mehr am Mannschaftssport. Da steht die Playstation, das Handy und das Tablet vorne, erst dann kommt vielleicht irgendwann mal Basketball. Der Teamgeist ist aber unser zentrales Gut. Ohne Teamgeist kannst du keine Abwehr spielen, ohne den Spirit im Team kannst du nicht erfolgreich sein.“</p>
<p>Das Besondere an den Reds bringt Ferdi Krug auf den Punkt: „In der Landesliga gibt es fast keine Zuschauer. Basketball ist da immer noch eine Randsportart. Wenn es mal viele waren, saßen da 20 Zuschauer in den anderen Hallen. Die Unterstützung unserer rund 100 Fans pro Spiel ist da überragend und hilft uns als Team auch sehr! Wir würden uns freuen, wenn uns noch mehr Zuschauer in der Oberliga unterstützen würden!“</p>
<p>Wir sind uns sicher: Die Heilbronner Sportfans werden ihr Bestes geben, um die Heimspiele in der Mörikehalle zu wahren Events werden zu lassen. Schließlich ist Oberliga-Basketball in Heilbronn ein Novum! (MR)</p></div>
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