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		<title>Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Mentale Herausforderungen und <a href="https://sport-s.de/spitzensport-im-fokus-druck-fehler-existenzaengste/" target="_blank" rel="noopener">Druck im Leistungssport</a> – ein Thema, das uns seit Langem beschäftigt und in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent ist. Auch im regelmäßigen Austausch mit unserem Gesundheitspartner AOK Stuttgart-Böblingen dreht sich vieles um Mental Health. Deshalb widmen wir diesem Thema nun wieder einen größeren Magazinbeitrag.</strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben zehn Sportlerinnen und Sportler aus der Region zu einer Gesprächsrunde in die Libermenta Privatklinik Schloss Freudental eingeladen und dabei Unterstützung von einer Expertin für Sportpsychiatrie und Sportpsychotherapie bekommen: Dr. Petra Dallmann ist nicht nur Chefärztin der psychiatrischen Klinik, Psychotherapeutin am Olympiastützpunkt Heidelberg und ehemalige Olympia-Schwimmerin, sie hat mit „Athletes in Mind“ auch eine Online-Plattform als kompetente Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler mit psychischen Problemen ins Leben gerufen. </strong></em><em><strong>Auszüge aus der zweieinhalbstündigen Diskussion geben wir hier für unsere Leser wieder.</strong></em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Stehend von links: SPORT.S-Redakteurin Lara Auchter, Katharina Schiele, Dr. Petra Dallmann, Stefanie Megerle, Madeleine Mohrhardt, Elisabeth Brandau, Martin Jiranek, Markus Pommer. Kniend von links: David Wrobel, Yannik Gerland, Tizian Lauria, SPORT.S-Herausgeber Ralf Scherlinzky, Kerstin Laib. Fotos: Iris Drobny</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Im Vorfeld der Gesprächsrunde wollten wir in einer anonymen Instagram-Umfrage von den Leistungssportlern unter unseren Followern wissen, wer im Mental Health-Bereich schon mit welchen Themen zu tun hatte. 36 Prozent der Teilnehmer stellten schon mal über einen längeren Zeitraum eine gesteigerte Reizbarkeit bei sich fest. Je 27 Prozent klagten über Antriebslosigkeit und Angstzustände, neun Prozent über Gewichtsprobleme – Angaben, die sich zum großen Teil auch in unserer bunt zusammengewürfelten Runde widerspiegeln.</p>
<h4>Fast jeder kennt „das Loch“</h4>
<p>„Loch“ war an diesem Abend das wohl meistzitierte Wort, das sowohl im Zusammenhang mit dem Karriereende als auch beim Thema Verletzungen, Niederlagen und Comebacks genannt wurde. Oder auch, wie bei <strong>David Wrobel</strong>, im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. „Ich bin 2021 nach Tokio in ein olympisches Loch gefallen“, berichtet der ehemalige Diskuswerfer. „Beim Wettkampf in Tokio habe ich mich an meinem bereits operierten Ellbogen verletzt. Als ich wieder zurück in Deutschland war, rief ich meinen Trainer an und erfuhr von seiner Frau, dass er während meines Flugs verstorben war. Mein Ellbogen musste ein zweites und 2022 ein drittes Mal operiert werden. Das war alles zu viel für mich. Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin allem entflohen und für eine Woche in die Berge gefahren, wo ich mich zum ersten Mal wieder richtig frei fühlen konnte.“</p>
<p>Von verletzungsbedingten mentalen „Löchern“ berichten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich musste wegen einer Verletzung an der Achillessehne drei Monate pausieren und hatte dadurch eine totale Identitätskrise“, erinnert sich <strong>Stefanie Megerle</strong>. „Für mich lag der Fokus nur auf dem Sport. Als dieser plötzlich weg war, wusste ich auf einmal nicht mehr, wer ich war“, so die aus Öhringen stammende Kickboxerin weiter.</p>
<p>Auch<strong> Tizian Lauria</strong> spricht von einer Identitätskrise im Jahr 2024: „Innerhalb von drei Monaten hatte ich mir dreimal das gleiche Band am Fuß abgerissen. Dazu kamen ein Bandscheibenvorfall und zwei Muskelfaserrisse. Der Körper hat komplett gestreikt und auf einmal stand ich ohne mein großes Ziel, die Teilnahme an der Europameisterschaft, da.“</p>
<p><strong>Kerstin Laib</strong> berichtet von Depressionen, als sie „nach einem heftigen Sturz ein halbes Jahr nichts mehr machen“ konnte. Die fünffache Streetboard-Weltmeisterin aus Stuttgart hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und gibt ihre eigenen Erfahrungen mit Ängsten, Blockaden und Stimmungstiefs inzwischen als Mentaltrainerin an andere Sportlerinnen und Sportler weiter – wie auch <strong>Elisabeth Brandau</strong>.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Yannik Gerland (28)</h5>
<p>ehem. Leichtathlet<br />
Athletenmanager</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Kerstin Laib (44)</h5>
<p>Streetboard<br />
5-fache Weltmeisterin</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Martin Jiranek (55)</h5>
<p>Eishockey, sportlicher Leiter<br />
Heilbronner Falken</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Stefanie Megerle (29)</h5>
<p>Kickboxen/Pointfighting<br />
Silber World Games 2025</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Tizian Lauria (22)</h5>
<p>Kugelstoßen<br />
2x U23-Europameister</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mit dem Karriereende zurechtkommen</h4>
<p>Die Olympia-Teilnehmerin von 2021 im Cyclo-Cross ist gerade jedoch noch selbst in der Identitätsfindungs-Phase, nachdem sie im Frühjahr 2025 mit 39 Jahren ihre aktive Karriere beendet hat. „Ich habe drei Kinder, bin Handwerksmeisterin, selbstständige Heilpraktikerin, habe einen Fahrradladen, gebe Coachings und halte Vorträge. Mit dem Sport konnte ich mir dazu immer einen Ausgleich schaffen und einiges dadurch verarbeiten, dass ich mich auf dem Rad ausgepowert habe. Jetzt ist der Leistungssport nicht mehr da, verarbeiten muss ich aber trotzdem. Es fällt mir schwer, mich jetzt ins ‚normale Leben‘ zu integrieren. Vor kurzem habe ich nun meinen ersten Triathlon gemacht. Es ist wie eine Sucht“, sagt die Schönaicherin, die schon in ihrer Jugendzeit mit einer Essstörung zu kämpfen hatte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Elisabeth Brandau hatte sich <strong>Yannik Gerland</strong> nach seinem Karriereende komplett vom Sport losgesagt. „Ich war 26 und hatte schlichtweg keine Lust mehr auf Sport, ging weder ins Fitnessstudio noch Fußballspielen. Ich wollte das Leben leben, das ich bis dahin nicht gekannt habe. In dieser Zeit bin ich neu nach Stuttgart gezogen und war ganz gut unterwegs, ehe mich ein Freund mit ins Studio genommen hat. Da kam dann die Lust am Sport zurück“, so der aus Baunatal stammende ehemalige 3000-Meter-Hindernis-Läufer, der heute nebenberuflich als Athletenmanager tätig ist.</p>
<p>Obwohl sie ihre aktive Karriere als Schwimmerin schon 2009 beendet hatte, hat auch <strong>Petra Dallmann</strong> noch Momente, an denen sie dem Leistungssport nachtrauert: „Eigentlich ist es lächerlich, aber wenn ich eine Schwimm-WM oder Olympische Spiele anschaue, kommen mir Gedanken an ein Comeback“, so die 46-jährige Heidelbergerin. „Mir fehlen manche Dinge immer noch – dieses Hinarbeiten auf ein Ziel, die Hochs und Tiefs des Sports…“</p>
<p>Von einem soften Übergang nach dem Karriereende berichtet dagegen <strong>Martin Jiranek</strong>. „Ich war nach über 600 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga mit 37 Jahren körperlich müde und musste doppelt so hart trainieren, als mit Mitte 20. Da ich am College in den USA im Rahmen meines Stipendiums eine Ausbildung zum Lehrer gemacht hatte, konnte ich nach dem Ende meiner aktiven Karriere 2007 in Nürnberg direkt als Nachwuchstrainer weitermachen und das Vermissen des Wettkampfs durch den Trainerjob kompensieren“, so der gebürtige Kanadier, der heute als Sportdirektor und Co-Trainer beim Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken tätig ist. „Mein einziger Fehler war, dass ich mich habe überreden lassen, noch in der vierten Liga als Spieler auszuhelfen. Das hat mich dann auch in ein Loch reingezogen, da ich wusste, was ich auf dem Profilevel konnte, und nun erkennen musste, wie wenig davon in der Amateurliga noch übrig geblieben war.“</p>
<p>Da er inzwischen auch in Krefeld, Frankfurt, Nürnberg und Heilbronn als Headcoach tätig war, ist er auch mit „Jiranek raus!“-Rufen vertraut. „Das bin ich gewohnt und es ist immer ein Spaß, das zu hören“, lacht der 55-Jährige. „Ich habe gelernt, dass du im Sport nicht zu hoch fliegen darfst, wenn du gewinnst, weil du am nächsten Tag schon wieder einen heftigen Crash erleiden kannst. Und wenn du verlierst, darfst du dir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen, weil es sonst umso schwieriger ist, wieder aufzustehen. Deshalb darf man solche Rufe von den Fans nicht zu nah an sich ranlassen.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Spannende Runde zum Thema Mental Health in der Libermenta Privatklinik Schloss Freudental.</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Durch Long Covid gerät das Leben aus den Fugen</h4>
<p>In einer extrem schwierigen Lebensphase befindet sich momentan <strong>Katharina Schiele</strong>. Die aus Heilbronn stammende Kugelstoßerin und Rasenkraftsportlerin leidet seit 2022 an einem Post-Covid-Syndrom. „Ich habe Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen und Schwindelattacken. Lange wusste niemand, was mit mir los ist und ich hatte schon an mir selbst gezweifelt. Inzwischen bin ich arbeitsunfähig, was große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringt“, erzählt die 25-Jährige, die weiterhin am Olympiastützpunkt Stuttgart trainiert. „Mein ganzes Leben hat sich immer um den Sport gedreht, und plötzlich ist durch die Krankheit alles aus den Fugen geraten.“</p>
<p>Schon öfter wurde Katharina Schiele danach gefragt, weshalb sie immer noch trainiert, wenn sie doch „eh nicht mehr gut“ sei. „Solche Kommentare tun weh. Aber zum einen will man mit 25 nicht so vom Sport abtreten, und zum anderen ist gerade das Training meine Lebensversicherung. Unsere Trainingsgruppe ist wie eine Familie, und wenn es mir richtig schlecht geht und Freunde wie Tizian und David einen blöden Spruch machen, dann päppelt mich das wieder total auf.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaler Missbrauch</h4>
<p>Fiese Kommentare wie dieser sind für die Studentin nicht neu: „Bis ich 16 Jahre alt war, habe ich geturnt. Da wurde ich von meinen Trainern wegen meiner Größe und des damit einhergehenden Gewichts gemobbt. Auf der anderen Seite musste ich dann trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß und trotz einer Bindehautentzündung bei Wettkämpfen antreten, weil sie mich gebraucht haben. Als Kind konnte ich das alles nicht einschätzen. Als ich dann mit 14, 15 aber parallel mit der Leichtathletik begonnen habe, konnte ich sehen, dass dies nicht normal ist.“</p>
<p>Tizian Lauria weiß aus eigener Erfahrung genau, wovon Katharina Schiele spricht. „Ich war als Kind auch einen Tag beim Turnen in Stuttgart zum Probetraining. Da wurde ich acht Stunden am Stück angebrüllt. Gottseidank haben meine Eltern gleich die Reißleine gezogen und mich stattdessen zum Leichtathletiktraining gebracht.“</p>
<h4>Die „ganz normale Härte“</h4>
<p><strong>Madeleine Mohrhardt</strong> kennt die Härte des Boxsports schon aus ihrer Amateurzeit. Strenge Gewichtskontrollen, das ständige Notieren von Mahlzeiten, das regelmäßige Wiegen – auch außerhalb von Wettkämpfen – gehörten damals zum Alltag. Das Einhalten des Kampfgewichts war eine ständige Aufgabe, die viel Disziplin verlangte. Oft bedeutete Training nicht nur Technik und Kondition, sondern auch Einheiten mit mehreren Schichten Kleidung übereinander, um durch zusätzliches Schwitzen Gewicht zu verlieren. Für die junge Athletin war das zu dieser Zeit selbstverständlich, sie hinterfragte die Methoden kaum. Rückblickend spricht die heutige Profiboxerin und Sportpsychologin von einer sehr harten Schule, die fordernd und manchmal auch extrem war – eine Phase, die sie geprägt hat und die sie heute mit mehr Abstand einordnen kann.</p>
<p>Martin Jiranek wundert sich darüber, dass es in den Einzelsportarten durchgehend enge Bindungen zwischen jungen Athleten und ihren Trainern gibt: „Im Eishockey ist es so, dass du im Nachwuchs alle zwei Jahre einen neuen Coach bekommst. Und im Profibereich wird dann meist nach eineinhalb Jahren der Trainer rausgeschmissen. Wenn du bei uns einen schlechten Trainer hast, kannst du die Zeit überbrücken, bis ein guter nachkommt. Ich hatte als Spieler bestimmt 25 bis 30 Coaches. Aber bei euch ist das ja eine volle Abhängigkeit, die über eure ganze Karriere entscheiden kann!“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Elisabeth Brandau (39)</h5>
<p>Radsport<br />
Olympia-Teilnehmerin 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>David Wrobel (34)</h5>
<p>Leichtathletik Landestrainer<br />
Olympia-Teilnehmer 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Maddie Mohrhardt (28)</h5>
<p>Profiboxerin<br />
Dt. Meisterin Leichtgewicht</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Markus Pommer (34)</h5>
<p>Rennfahrer<br />
European Le Mans Cup</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Katharina Schiele (25)</h5>
<p>Kugelstoßen, Rasenkraftsp.<br />
Dt. Hochschulmeisterin</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h4>Keine Angst, aber Nervosität und Respekt</h4>
<p>Interessiert folgt <strong>Markus Pommer</strong> der Diskussion und berichtet von ganz anderen Herausforderungen im Motorsport. „Du musst natürlich den Spagat zwischen dem Rauskitzeln der letzten Zehntel und dem Abfliegen in der Kurve finden, aber Angst hatte ich dabei eigentlich nie – eher Nervosität und Respekt“, berichtet der Untereisesheimer. „Den eigentlichen Druck hast du abseits der Rennstrecke. In einem Rennteam kommen zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammen, die als Einheit funktionieren müssen. Da gibt es viele Reibereien. Und dann teilst du dir bei uns in den Prototypen-Serien das Cockpit mit einem anderen Fahrer – jeder fährt die Hälfte des Rennens, wir sind aber ein Team. Aber sind wir das wirklich? Du musst erst herausfinden, ob dein neuer Kollege tatsächlich mit dir oder gegen dich fährt. Da spielt ganz viel Politik mit“, so der ehemalige Formel-2-Pilot und Deutsche Formel-3-Meister, der schon über 300 Rennen im Auto sowie unzählige im Kart bestritten hat.</p>
<h4>Arbeit mit Mentaltrainern</h4>
<p>Während Markus Pommer („Wenn ich mal ein schlechtes Rennwochenende habe, dann schaue ich gerne meine besten Rennen an, um zu sehen, wen ich schon alles besiegt habe.“) nicht mit einem Mentaltrainer arbeitet, sind sich fast alle anderen Teilnehmer einig, dass Mentaltrainer für Leistungssportler wichtig sind – auch wenn David Wrobel zugibt, dass er als aktiver Sportler immer „einer war, der es lieber mit sich ausgemacht hat“.</p>
<p>Für Tizian Lauria war die Arbeit mit seinem Mentalcoach für seine Titelverteidigung bei der U23-Europameisterschaft essenziell, wie er berichtet: „Die Favoritenrolle im Vorfeld war etwas völlig Neues für mich. Deshalb haben wir gemeinsam eine mentale Taktik ausgearbeitet, um mit der Drucksituation umzugehen. Ich habe mir schon Monate vor dem Wettkampf vorgestellt, wie ich den Moment nach dem Wettkampf erleben würde – wie fühle ich mich, was rieche und schmecke ich, was erlebe ich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich meinen Titel verteidige und mit einem Wikingerhelm vor dem norwegischen Publikum meinen Sieg feierte. Das hat geklappt (lacht)“ – siehe Foto auf Seite 20.</p>
<p>Die Bürde der Favoritin kennt auch Stefanie Megerle sehr gut. Die Heilbronner Kriminalpolizistin ist seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft im Kickboxen und gilt seit Jahren als die beste deutsche Pointfighterin in ihrer Gewichtsklasse – jedoch bis Ende 2024 nur so lange, bis eine große internationale Meisterschaft anstand. „Ich wurde mehrfach Vize-Weltmeisterin und habe dort Jahr für Jahr die Finalkämpfe verloren. Bei Europameisterschaften bin ich meist gleich in der ersten Runde rausgeflogen. Ich bin verzweifelt, weil es bei den Saisonhöhepunkten einfach nicht klappen wollte. Besonders hat mich unter Druck gesetzt, wenn mir die Leute gut zugeredet haben: ‚Jetzt aber, Steffi, gell, diesmal klappt es‘ – das war absolut keine Hilfe“, verdreht sie die Augen.<br />
Der Gamechanger war ein Gespräch mit ihrem Freund, einem Kickboxer aus Schottland. „Er hat mir von Gesprächen mit meinen Gegnerinnen berichtet, die allesamt Angst davor hatten, gegen mich zu kämpfen. Das war mir bis dahin nicht bewusst. Seither habe ich es mit mentalem Training geschafft, das zu drehen. Ich konnte 2024 erstmals das EM-Finale erreichen und direkt den Titel holen. Und jetzt habe ich bei den World Games nur um Haaresbreite Gold verpasst.“</p>
<h4>Schockierendes aus den USA</h4>
<p>Yannik Gerland verbrachte insgesamt sechs Jahre mit Sportstipendien an US-amerikanischen Universitäten. „Der Sport hat dort einen ganz anderen Stellenwert, und mit einem Stipendium wird dir jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Drei Viertel der Unis sind besser ausgestattet als die Olympiastützpunkte in Deutschland. Der Erfolgsdruck ist aber gleichzeitig auch enorm, und wenn du nicht performst, verlierst du dein Stipendium – so ging es mir auch“, berichtet der ehemalige Hindernisläufer. „Auch das Thema Mental Health wird dort sehr groß geschrieben und jede Uni hat mehrere Psychologen. Das Problem ist aber, dass die Hemmschwelle, dieses Angebot zu nutzen, zu groß ist. So kommt es, dass sich an jeder Uni pro Jahr fünf bis zehn Leute das Leben nehmen. Das darf eigentlich nicht sein.“</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Egal in welcher Sportart, egal auf welchem sportlichen Level – die Gesprächsrunde hat uns gezeigt: Hinter fast jedem Namen und Erfolg stehen auch dunkle Momente, die es ernstzunehmen gilt. Dies ist im Sport gottseidank inzwischen auch angekommen, wie Petra Dallmann weiß: „Bei meinem Karriereende 2009 gab es noch keinen einzigen Sportpsychiater in Deutschland. Jetzt sind wir ein Netzwerk von rund 50 Kollegen. Das ist noch nicht genug, aber es geht voran.“<br />
Mit ihrer Arbeit an der Libermenta Klinik und mit „Athletes in Mind“ leistet sie aktiv einen großen Beitrag dazu.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Martin Jiranek (Mitte, Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken) sagt: „Die besten Trainer müssen gleichzeitig auch Mentaltrainer sein.“</em></div>
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			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h3>Athletes-In-Mind.de – Seelische Gesundheit im Leistungssport</h3>
</div>
</div>
<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<p><strong>Seit Dezember 2021 ist die Website <a href="https://www.athletes-in-mind.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.athletes-in-mind.de</a> online, eine Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler, die Interesse an psychischer Gesundheit im Leistungssport und/oder einen Bedarf an sportpsychiatrischer und psychotherapeutischer Hilfe haben.</strong></p>
<p>Intuitiv und medial vermittelt, verbindet man mit Spitzensportlern meist das Bild eines leistungsstarken, widerstandsfähigen und mental starken Menschen.</p>
<p>Dieses Bild beginnt sich langsam zu wandeln und facettenreicher zu werden – nicht zuletzt auch aufgrund von Sportlern wie Michael Phelps, Lindsey Vonn, Naomi Osaka und Simone Biles und auch zunehmend mehr deutschen Fußballspielern, die mutig über ihre seelischen Belastungen sprechen, sowie der Aufklärungsarbeit von Institutionen wie der Robert-Enke-Stiftung.</p>
<p>Im Leistungssport steht meist das Physische im Vordergrund. Trainer, Physiotherapeuten, Leistungswissenschaftler und Sportmediziner arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu verbessern, ihn gesund zu halten und Erkrankungen zu heilen.<br />
Dementsprechend liegt ein hohes Verständnis für die körperlichen Anforderungen und Belastungen vor. Im Gegensatz dazu ist allerdings das Bewusstsein für die mit dem Leistungssport einhergehenden seelischen Belastungen weniger verbreitet: Beispielsweise die zunehmende Professionalisierung und Medialisierung, sowie Risikosituationen wie Verletzungen, Karriereende oder die Anforderungen an Gewicht und Aussehen.</p>
</div>
</div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg" alt="" title="Mental-Health---Petra-Dallmann" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-1280x720.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-980x551.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-16185" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Dr. Petra Dallmann</em></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner">Zudem wird immer wieder deutlich, dass viele Sportler aus Unwissenheit oder Angst vor Stigmatisierung und unangenehmen Konsequenzen ihre Probleme eher verdrängen, verheimlichen oder zu spät professionelle Hilfe suchen – teils mit fatalen Folgen.</p>
<p>Athletes in Mind möchte aufklären, unkompliziert unterstützen und bisherige Angebote verknüpfen. Die Webseite soll:</p>
<ul>
<li>eine Informationsquelle zum Thema psychische Gesundheit, psychische Probleme und psychische Erkrankungen darstellen.<br />
Präventionsstrategien vorstellen.</li>
<li>Wege zu Unterstützungsangeboten aufzeigen.</li>
<li>entstigmatisieren und ermutigen durch Erfahrungsberichte von Sportlern, die über ihre schwierigen Lebensphasen und den Umgang damit berichten.</li>
<li>kostenlos und individuell über passende Hilfsangebote informieren und bei Bedarf auch anonym dabei helfen, Kontakt zu Sportpsychiatern und Sportpsychotherapeuten herzustellen.</li>
</ul>
<p>Athletes-in-mind.de wurde von den ehemaligen Leistungssportlerinnen Dr. Petra Dallmann und Dr. Brit Wilsdorf ins Leben gerufen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="232" height="229" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/QR-Code-Mentale-Gesundheit.png" alt="" title="QR Code - Mentale Gesundheit" class="wp-image-16202" /></span>
			</div>
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		<title>Leistungssport mit Handicap &#8211; Gesprächsrunde mit Sportler:innen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/leistungssport-mit-handicap-gespraechsrunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Leistungssport mit Handicap &#8211; Gesprächsrunde mit Sportler:innen</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hinten zwischen den Autos (von links): Caroline Scheffler, Maike Hausberger, Max Skrzypek. Mittlere Reihe: Marian Metz (Standortleiter BMW Stuttgart Rosensteinpark), SPORTHEILBRONN-Redakteurin Lara Auchter, Alfred Bauser (AOK Stuttgart-Böblingen), Bera Wierhake, SPORTHEILBRONN-Praktikantin Wuxi Schager, SPORTHEILBRONN-Redakteur Ralf Scherlinzky, Barbara List, Michael Leßke. Vorne in Grün: Antje Röske, Tamara Röske, Natja Stockhause. Fotos: Iris Drobny</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Was kommt auf junge Sportlerinnen und Sportler und ihre Familien zu, wenn sie plötzlich im Rampenlicht stehen?“ Diese Frage wollten wir in einer abendlichen Onlinerunde klären, zu der wir Persönlichkeiten aus dem aktiven Sport sowie Wegbegleiter aus verschiedenen Bereichen drumherum eingeladen haben. Herausgekommen ist eine über zweistündige Diskussion, in der es um unterschiedlich gewichtete Sportarten, die oft unzureichende Sportförderung, Drucksituationen im Spitzensport, aber auch Existenzängste von jungen Athletinnen und Athleten ging. <a href="https://sport-s.de/jana-spegel-in-nur-vier-jahren-von-der-schul-ag-zu-den-paralympics/" target="_blank" rel="noopener">Jana Spegel</a> (21, Rollstuhl-Tischtennis, TT Frickenhausen), <a href="https://sport-s.de/melanie-boehm-neustart-in-texas-statt-karriereende/" target="_blank" rel="noopener">Melanie Böhm</a> (24, Leichtathletik, VfL Sindelfingen), <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/" target="_blank" rel="noopener">Milan Hosseini</a> (23, Turnen, TG Böckingen) und die am Olympiastützpunkt Stuttgart trainierenden <a href="https://sport-s.de/rosina-schneider-huerden-shootingstar-eliteschuelerin/" target="_blank" rel="noopener">Rosina Schneider</a> (20, Leichtathletik, TV Sulz am Neckar) und <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-mit-anlauf-zu-den-olympischen-spielen/" target="_blank" rel="noopener">Laura Raquel Müller</a> (20, Leichtathletik, TSG Öhringen) berichteten dabei aus dem aktiven Sport. Mentorin und Mentaltrainerin <a href="https://sport-s.de/lena-backhaus-geschaeftsfuehrerin-der-sg-bbm-frauen/" target="_blank" rel="noopener">Lena Backhaus</a> (München), die Sportler-Eltern <a href="https://sport-s.de/spitzensport-elternabend-man-macht-es-von-ganzem-herzen/" target="_blank" rel="noopener">Brigitta und Harro Siegemund</a> (Metzingen), Fußball-Spielerberater <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/hakan-aslan-topsportgroup-der-spielerberater-als-mentor/" target="_blank" rel="noopener">Hakan Aslan</a> (Neckarsulm) und die Sportjournalistin und ehemalige Leichtathletin <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/" target="_blank" rel="noopener">Denise Krebs</a> (Leipzig) erzählten von ihren Erfahrungen. Einen Teil dieses spannenden Austauschs geben wir hier für unsere Leserinnen und Leser wieder.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Max Skrzypek</strong></h5>
<p>BMX-Racer mit Diabetes</p>
<p><em>„Sport kann dabei helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Als Kind hat mich meine Mutter deshalb zum Rennen in den Garten geschickt, wenn der Blutzucker zu hoch war. Solange alles richtig eingestellt ist, habe ich heute beim Sport keinerlei Einschränkungen.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Keine Einschränkungen beim Sport mit Diabetes</h4>
<p>„Ich bin Diabetiker seit ich drei Jahre alt war. Insulin zu spritzen ist ein fester Teil meines Lebens, und beim Sport habe ich dadurch keinerlei Einschränkungen“, sagt <strong>Max Skrzypek</strong>. Bis 2024 kontrollierte der 20-Jährige händisch seinen Blutzuckerspiegel und spritzte sich bei zu hohen Werten Insulin in den Bauch. Dann stieg er auf eine Pumpe um, wie er erklärt: „Ich habe jetzt einen Chip am Arm, der ständig den Blutzucker kontrolliert. Er gibt die Werte an ein kleines Gerät weiter, das ich in der Hosentasche habe und das bei Bedarf über einen Port in meiner Bauchdecke Insulin an meinen Körper abgibt. Das ist echt easy zu handeln, nur beim Sport stört es natürlich.“</p>
<p>Deshalb steigt der Stuttgarter im Normalfall mit einem hohen Blutzuckerwert ins Training ein, damit er auf dem Bike nicht in Unterzucker gerät. „Sport und Insulin senken den Blutzucker, und wenn dieser zu tief fällt, droht man ohnmächtig zu werden – und das wäre beim BMX nicht so cool“, erklärt Max Skrzypek. „Ist er langfristig zu hoch, kann dies dem Körper enorm schaden. Da er durch den Sport aber gesenkt wird, ist es kein Problem, wenn er kurzfristig höher ist.“</p>
<p>Sport-Neueinsteigern mit Diabetes rät er deshalb, mit einem hohen Blutzuckerspiegel die ersten Schritte zu machen – „dann versteht man auch schnell, wie der eigene Körper auf die Belastung reagiert und man kann es von Training zu Training anpassen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Maike Hausberger</strong></h5>
<p>Radsport, Paralympics-Siegerin 2024 mit Hemiparese</p>
<p><em>„Ich habe 2009 in einer nicht inklusiven Gruppe mit Leichtathletik begonnen. Mein Trainer wollte mich mit meinem Handicap gar nicht erst zu Wettkämpfen mitnehmen, da es mit mir eh keinen Sinn macht.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Frustrierender Einstieg in den Sportverein</h4>
<p>„Ich habe 2008 die Paralympics im Fernsehen gesehen, war Feuer und Flamme und habe zu meinen Eltern gesagt, ich möchte auch mal Sport im Fernsehen machen“, lacht <strong>Maike Hausberger</strong>, die mit einer linksseitigen Hemiparese, einer Unterfunktion der linken Körperhälfte, zur Welt gekommen ist.</p>
<p>Nachdem die Eltern der gebürtigen Triererin nach kurzen Zweifeln festgestellt hatten, dass es ihrer damals 13-jährigen Tochter durchaus ernst damit war, meldeten sie sie beim Leichtathletikverein an. „Die wussten dort nicht wirklich etwas mit mir anzufangen. Da war ein älterer Trainer, der mir gleich sagte, dass er mich nicht zu Wettkämpfen mitnehmen wird, da das eh keinen Sinn machen würde. Das hat sich auf die ganze Trainingsgruppe ausgewirkt, die ziemlich gehässig fragte, was ich überhaupt dort mache, weil ich ja viel langsamer bin als sie. Das war so frustrierend, dass ich wieder nach Hause gehen wollte“, erinnert sich die inzwischen 30-Jährige.</p>
<p>Fast hätte ihre großartige paralympische Karriere in diesem Moment geendet, ehe sie überhaupt begonnen hatte. Doch da war noch ein zweiter, jüngerer Trainer – und für den kam es überhaupt nicht in Frage, dass er die junge Maike wieder unverrichteter Dinge ziehen ließ. „Er sagte zu meiner Mutter: ‚Sie fahren jetzt nicht wieder heim! Wir kriegen das in jedem Fall hin‘. Das war der Moment, der für mich alles änderte. Er hat mich in das System eingebunden und ich habe ihm sein Vertrauen direkt mit einem Sieg beim Jugendländercup und meiner ersten Deutschen Meisterschaft zurückgezahlt“, erzählt Maike Hausberger. „Spätestens als ich dann 2012 und 2016 über 400 Meter und im Weitsprung bei den Paralympics an den Start ging, musste auch der ältere Trainer zugeben, dass er falsch lag. Ich war seine einzige Athletin bei Olympischen oder Paralympischen Spielen und wir hatten dann auch ein sehr gutes Verhältnis.“</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Tamara Röske</strong></h5>
<p>Sportlerin, Schauspielerin und Model, Medaillengewinnerin Special Olympics Weltspiele</p>
<p><em>„Ich treibe sehr viel Sport und habe schon viele Medaillen gewonnen. Die 50.000 Zuschauer bei den Weltspielen in Berlin waren toll und ich hatte Gänsehaut. Als Schauspielerin habe ich in ‘Fack ju Göhte 3’ und beim Traumschiff mitgespielt.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch für <strong>Tamara Röske</strong>, die mit dem Down-Syndrom geboren wurde, war der Einstieg in den Sport extrem frustrierend, wie ihre Mutter <strong>Antje</strong> berichtet: „Menschen wie Tamara sind nicht überall gerne gesehen. Wir sind von Pontius zu Pilatus gelaufen und kein Verein wollte uns aufnehmen. Beim Reiten hieß es erst, dass sie den Sport leistungsorientiert betreiben und das nichts für meine Tochter sei. Man schlug stattdessen heiltherapeutisches Reiten vor, was für Tamara überhaupt nicht gepasst hat. Irgendwann haben wir dann Westernreiten entdeckt. Dort wurde sie mit offenen Armen aufgenommen und sie ist bis heute dabeigeblieben. Beim Schwimmen war es ähnlich. Ein Trainer hat sie als 13-Jährige zu kleinen, siebenjährigen Mädchen gesteckt, wo sie allein schon von der körperlichen Entwicklung her überhaupt nicht reingepasst hat. Inzwischen ist sie beim SV Cannstatt im Parabereich, und dort fühlt sie sich wohl.“</p>
<p>Ein Segen sei es dann gewesen, dass sie auf die Leichtathletik-Gruppe des Vereins 46 PLUS Down-Syndrom Stuttgart gestoßen sind. „Das ist eine unfassbar coole Gruppe, die eine Bereicherung für alle ist. Ich bin dankbar, dass es Menschen wie Natja Stockhause gibt, die unseren Kindern ein sportliches Zuhause geben.“</p>
<h4>Es steht und fällt mit engagierten Menschen</h4>
<p>Bevor <strong>Natja Stockhause</strong> vor zehn Jahren die Leichtathletik-Gruppe von 46 PLUS ins Leben rief, hatte sie ähnliche Erfahrungen wie Antje Röske gemacht. „Ich habe selbst einen Sohn mit Down-Syndrom. Er war auch schon immer sportlich aktiv, hat dann aber irgendwann festgestellt, dass er das alles nicht so gut kann wie die anderen Kinder. Da es nirgends ein auf ihn abgestimmtes Angebot gab, war für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich beschlossen hatte, selbst ein sportliches Zuhause für Menschen mit Down-Syndrom und anderen geistigen Behinderungen zu schaffen“, berichtet die langjährige Leichtathletik-Trainerin.</p>
<p>Die jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten bei 46 PLUS legen inzwischen enorme sportliche Leistungen an den Tag. „Sie verbessern sich stetig“, schwärmt Natja Stockhause, und der Erfolg gibt ihr recht: Bei den Special Olympics World Winter Games in Turin sind gerade jetzt im März 2025 mit Reka Schatz und Giuliana Diaz zwei ihrer Leichtathletinnen im Ski Alpin angetreten, bei den Sommer-Weltspielen 2023 in Berlin kehrten Mika Burk und Tamara Röske mit Edelmetall zurück.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Antje Röske</strong></h5>
<p>Mutter von Tamara Röske</p>
<p><em>„Menschen wie Tamara sind nicht überall gerne gesehen. Du stehst am Rand und kommst nicht in die Vereine rein. Im Schwimmen musste sie mit 13 Jahren mit Siebenjährigen trainieren. Die Leichtathletik-Gruppe bei 46 PLUS ist dagegen ein Segen für uns. Die Gruppe ist so unfassbar cool.“</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Natja Stockhause</strong></h5>
<p>Leichtathletik-Trainerin bei 46 PLUS Down-Syndrom Stuttgart</p>
<p><em>„Unser Gedanke bei der Gründung der Leichtathletik-Gruppe war, dass Sport für alle da ist. Wir wollten den jungen Menschen mit Down-Syndrom die Teilnahme an sportlichen Wettbewerben ermöglichen. Es war nicht absehbar, dass etwas so Großes entstehen würde.“</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Berlin war traumhaft schön“, erinnert sich Tamara Röske strahlend an die Weltspiele. „Wenn ich an den Einlauf vor 50.000 jubelnden Zuschauern im Olympiastadion denke, kriege ich heute noch Gänsehaut.“</p>
<p>Natja Stockhause, die von Tamara liebevoll als „Ersatzmutter“ bezeichnet wird, bedauert, dass sie inzwischen einen Aufnahmestopp für das Leichtathletik-Training verhängen musste und es eine lange Warteliste gibt. „Wir haben im Ehrenamt zehn mega engagierte Trainerinnen und Trainer, aber das reicht leider nicht aus, um weitere Sportlerinnen und Sportler mit Down-Syndrom aufnehmen zu können. Bei uns ist der Betreuungsbedarf wesentlich größer als normal, und wir müssen in jedem Training mindestens sechs Trainer in der Halle haben“, so die Kornwestheimerin.</p>
<h4>Karriereende mangels Trainingsgruppe</h4>
<p>Ganz ohne Trainingsgruppe steht inzwischen Caroline Scheffler da. Erst vor Kurzem änderte die junge Hohenloherin in ihrem Instagram-Profil die Bezeichnung „Paraswimmer“ in „Ehem. Paraswimmer“. „Für meinen ersten Verein war ich zu gut geworden, da war meine Trainerin an ihre Grenzen gestoßen. Ich bin daraufhin ein Dreivierteljahr beim SV Cannstatt geschwommen, dann wurde aber meiner Familie die Fahrerei zu viel und ich bin nach Neckarsulm gewechselt. Und dort sprang 2023 der Hauptsponsor ab, wodurch die ganze Schwimmabteilung auseinandergebrochen ist. Seither sitze ich quasi auf dem Trockenen und gehe nur noch freizeitmäßig schwimmen“, berichtet die 21-Jährige. Deshalb beendete sie jetzt ihre Karriere.</p>
<p>Dabei war es der Schwimmsport, der sie als Jugendliche wieder aus dem Rollstuhl geholt hat. „Ich habe eine seltene Gefäßerkrankung, durch die aus meinen Gefäßen gutartige Tumore entstehen, die am ganzen Körper verteilt sind, Muskeln, Nerven und Knochen beeinträchtigen und regelmäßig chirurgisch entfernt werden müssen“, erklärt Caroline Scheffler, die bereits 24 Operationen unter Vollnarkose hinter sich hat. „Diese Tumore verursachen starke Schmerzen und die Erkrankung hatte dafür gesorgt, dass die Muskeln in meinen Beinen fast nicht mehr vorhanden waren und ich mich nur noch im Rollstuhl fortbewegen konnte.“</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der „Game Changer“ für Caroline war eine Schwimmtherapie gegen ihre Schmerzen, als sie elf Jahre alt war. „Das hat mir nicht nur gut getan, sondern auch noch Spaß gemacht. Als Fünftklässlerin bin ich dann in den Schwimmverein eingetreten und habe zweimal pro Woche trainiert“, erzählt sie.</p>
<p>Das Schwimmen hat ihr Leben gleich auf drei Ebenen verändert: Im Wasser sind die ständigen Schmerzen so gut wie weg, die Muskulatur wurde wieder aufgebaut und sie braucht nur noch selten den Rollstuhl – und auch der sportliche Erfolg stellte sich ein: Caroline Scheffler holte unter anderem achtmal den Titel bei Baden-Württembergischen Meisterschaften im Para-Schwimmen und wurde Vierte bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften 2019.</p>
<p>Seit ein paar Jahren klärt sie zudem fast täglich mit Beiträgen und Storys als Influencerin (Instagram + TikTok @_carosjourney_) über chronische Erkrankungen auf.</p>
<h4>Weltmeisterin mit Spenderorgan</h4>
<p>Sportlich aktiver als jemals zuvor ist momentan Bera Wierhake, die 2024 von ihrem Heimatverein TSG Öhringen zu den Leichtathleten des VfB Stuttgart gewechselt ist. Die 24-Jährige lebt, seit sie neun Monate alt war, mit einer Spenderleber und ist inzwischen siebenfache Transplantierten-Weltmeisterin über die Mittelstrecken-Distanzen (800 bis 5.000 Meter).</p>
<p>„Bei meiner Geburt waren die Gallengänge nicht richtig ausgebildet, wodurch sich meine Leber selbst vergiftet hat. Eine Transplantation war die einzige Möglichkeit, damit ich überlebe. Die Diagnose wurde nach zwei Wochen gestellt. Da ich aber noch zu klein war, mussten meine Eltern noch über ein halbes Jahr warten, und auch dann hat die Transplantation erst beim dritten Anlauf geklappt. Das muss eine schlimme Zeit für sie gewesen sein.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Caroline Scheffler</strong></h5>
<p>Ehemalige Schwimmerin mit chronischer Gefäßerkrankung</p>
<p><em>„Ich habe erst mit elf Jahren Schwimmen gelernt. Damals saß ich im Rollstuhl und habe eine Schwimmtherapie gegen meine starken Schmerzen gemacht. Das regelmäßige Schwimmtraining hat sehr geholfen. Heute brauche ich den Rollstuhl nur noch selten.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Bera Wierhake</strong></h5>
<p>Transplantierten-Leichtathletin mit Spenderleber</p>
<p><em>„Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mich nach der Transplantation aufgezogen haben wie ein normales Kind. Meinen Lehrern haben sie gesagt, dass ich kein rohes Ei bin und sie mit mir umgehen können wie mit allen anderen Kindern auch.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sehr dankbar sei sie, sagt Bera Wierhake, dass ihre Eltern sie aufgezogen hätten wie ein normales Kind: „Während andere transplantierte Kinder in Watte gepackt wurden, haben meine Eltern den Lehrern gesagt, dass sie mich nicht wie ein rohes Ei zu behandeln brauchen und mit mir umgehen können wie mit allen anderen Kindern auch.“</p>
<p>Auch ihr Einstieg in den Sport verlief unproblematisch. „Von der Prima Ballerina über Fußball bis zum Reiten habe ich alles ausprobiert und ich war, laut meinen Eltern, immer die mit den Hummeln im Hintern“, lacht sie. „Als ich dann 14 Jahre alt war, hat mir eine Kinderkrankenschwester erzählt, dass es Leichtathletik-Wettbewerbe für Transplantierte gibt. Das wollte ich machen! Ich bin zur TSG Öhringen gegangen und habe zu meiner Trainerin gesagt: ‚Hallo, ich bin Bera und ich möchte zur WM. Kannst du mich trainieren?‘ Sie schaute mich zwar erstmal etwas schräg an, hat mich aber aufgenommen und ließ mich als vollwertiges Teammitglied mittrainieren. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar.“</p>
<p>Gleich bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften nach einem halben Jahr Training räumte Bera vier Titel ab. Der sportliche Erfolg war in diesem Moment aber zweitrangig, denn plötzlich war sie unter lauter Athletinnen und Athleten, die eine ähnliche Geschichte wie sie hatten. „Die Wertschätzung bei den Wettbewerben war unglaublich schön. Man hat sich gegenseitig supportet, weil man wusste, was jeder Einzelne in seinem Leben schon durchgemacht hat. Im Normalfall erhält bei Transplantierten-Meisterschaften sogar der Letzte, der ins Ziel kommt, noch mehr Beifall als der Erste.“</p>
<p>Dieses positive Gefühl versucht sie seit ein paar Jahren an Familien zu vermitteln, bei deren Kindern auch eine Organtransplantation notwendig ist. „Ich erlebe ganz oft Eltern, die Angst haben, dass ihr Kind keine normale Zukunft hat. Diese Angst möchte ich ihnen nehmen – sei es durch Einzelgespräche oder im Rahmen von Vorträgen. Durch meine Erfolge im Sport bekomme ich inzwischen die Plattform, um auch auf größeren Bühnen zu sprechen und meine Geschichte zu erzählen“, so Bera Wierhake, die in diesem Jahr auch Botschafterin der World Transplant Games ist, die von 17. bis 24. August in Dresden stattfinden.</p>
<h4>Bewusstsein für Inklusion schaffen</h4>
<p>Gebannt verfolgte <strong>Barbara List</strong> die Erzählungen der Sportlerinnen und Sportler. Als stellvertretende Geschäftsführerin des Württembergischen Behinderten- und Rehasportverbands hat sie zwar täglich mit dem Thema Inklusion zu tun, solche detaillierten Einblicke hinter die Kulissen von Leistungssportlern zu bekommen, ist aber eher die Ausnahme.</p>
<p>Die aktive Basketballspielerin berichtet in der Runde vom Projekt HANDICAP MACHT SCHULE, das sie seit sieben Jahren leitet: „Wir gehen an die Grundschulen, um die Kinder schon im jungen Alter für das Thema Behindertensport zu sensibilisieren. Sie dürfen im Sportunterricht Rollstuhlbasketball und Blindenfußball ausprobieren und können sich so auch mal in die Lage von Menschen mit Behinderungen versetzen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Barbara List</strong></h5>
<p>Stv. Geschäftsführerin Württembergischer Behinderten- und Rehasportverband (WBRS)</p>
<p><em>„Mit unserem Projekt HANDICAP MACHT SCHULE sensibilisieren wir seit elf Jahren Grundschulkinder für das Thema Behinderung und fördern damit die Inklusion.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Letzteres ist auch ein Teil des Jobs von <strong>Michael Leßke</strong>. Als Orthopädietechniker bei ORTEMA muss er sich in die Lage seiner Kunden versetzen, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und die passenden Hilfsmittel herzustellen. „Ich musste dabei lernen, dass es wichtig ist, Menschen mit Handicap nicht sofort unter die Arme greifen zu wollen. Sie entwickeln ihre eigenen Techniken, beispielsweise um Kleidung oder Hilfsmittel anzuziehen. Wenn es erst beim fünften oder zehnten Anlauf klappt, ist das überhaupt nicht schlimm, solange es ohne fremde Hilfe funktioniert. Man will ja nicht jedes Mal um Hilfe bitten müssen.“</p>
<p>Zustimmung erhält er dabei von Maike Hausberger: „Wir eignen uns Techniken an, die ein Nicht-Behinderter nie machen würde. Dafür brauchen wir halt erstmal tausend Verzweiflungen, aber irgendwann funktioniert es. Und das ist genau das, woran wir wachsen und unsere Behinderung oder Erkrankung kennenlernen. Und wenn wir selbst wissen, wie wir funktionieren, können wir auch den Orthopädietechnikern genau erklären, was wir von ihnen benötigen.“</p>
<h4>Paralympics-Medaille mit original Rost</h4>
<p>Als stolze Paralympics-Siegerin und -Medaillengewinnerin brachte Maike Hausberger ihre beiden Trophäen, die Goldmedaille für ihren Sieg im Einzelzeitfahren auf der Straße sowie die Bronzemedaille im Zeitfahren über 500 Meter auf der Bahn, mit in die BMW Niederlassung Stuttgart Rosensteinpark. Dabei ließ sie die Medaillen durch die Reihen gehen und erklärte die Prägungen und Symbole, die sich auf den Vorder- und Rückseiten befinden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Michael Leßke</strong></h5>
<p>Orthopädietechniker bei ORTEMA in Markgröningen</p>
<p><em>„Ich habe bei meinem Job gelernt, dass es wichtig ist, Menschen mit Handicap nicht sofort helfen zu wollen. Sie haben ihre eigenen Techniken entwickelt, um beispielsweise ihre Jacke anzuziehen.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine Besonderheit weist dabei die Bronzemedaille auf, wie die Wahl-Stuttgarterin erklärt: „Es war ja überall in der Presse, dass die Bronzemedaillen der Olympischen und Paralympischen Spiele wegen eines Materialfehlers Rost angesetzt haben. Auch auf meiner Medaille seht ihr die Rostspuren. Ich hätte sie zurückschicken und in einen rostfreien Ersatz umtauschen können, habe mich aber dagegen entschieden. Denn genau diese Medaille wurde mir bei der Siegerehrung um den Hals gehängt, und als meine erste Paralympics-Medaille hat sie einen unheimlich hohen emotionalen Stellenwert für mich – egal, ob sie verrostet ist oder nicht.“</p>
<p>Der verletzungsbedingte Umstieg von der Leichtathletik zum Radsport nach den Paralympics 2016 sei die beste Entscheidung ihrer Karriere gewesen, strahlt Maike Hausberger. „Allein die Nominierung für Paris war für mich nun das Schönste, was ich erreichen konnte. Dann gewann ich die Bronzemedaille und ich schwebte auf Wolke sieben. Damit hatte ich alles erreicht, was ich mir im Sport jemals erträumt hatte. Als ich dann fünf Tage später auch noch Gold holte, war das für mich total unnatürlich, denn damit hatte ich so gar nicht gerechnet.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bereits vor den Medaillengewinnen war sie in der 3-Kilometer- Verfolgung Weltrekord in ihrer Startklasse C2 gefahren – und war in diesem Rennen dennoch leer ausgegangen. „Das war sehr ernüchternd“, berichtet sie kopfschüttelnd. „Sie haben bei Olympia die Startklassen C1 bis C3 zusammengelegt, was bei einer WM normalerweise nicht der Fall ist. C steht für Cycling, und je kleiner die Zahl, desto stärker der Behinderungsgrad der Athletin. Wenn mehrere Klassen zusammengelegt werden, fließen für die Wertung noch Zeitfaktoren mit ein, bei denen wir selbst nicht immer durchblicken, und am Ende weißt du erstmal nicht, was deine Leistung jetzt wert war.“</p>
<h4>Wie läuft die Klassifizierung im Parasport ab?</h4>
<p>Da die SPORT.S-Redaktion schon immer mal wissen wollte, wie die Klassifizierungen im Parasport ablaufen, haben wir die Gelegenheit genutzt, um auch hier für unsere Leser noch Einblicke zu bekommen.</p>
<p>„Du kommst in einen Raum rein, in dem drei Leute mit einer technischen Klassifizierungs-Ausbildung sitzen – ein Physiotherapeut, ein Arzt und ein Techniker“, erklärt Maike Hausberger. „Sie stellen Fragen zur Behinderung, was man kann, was man nicht kann, wie lange man die Behinderung schon hat, seit wann man Leistungssport betreibt, wie oft man pro Woche trainiert – solche Dinge. Dann legt man sich auf die Pritsche, wo die Beweglichkeit und Funktionalität der Extremitäten ausgetestet wird. Das kann gerade in meinem Fall recht schmerzhaft werden. Alles zusammen ergibt dann den Behinderungsgrad, anhand dessen man einer Klasse zugewiesen wird. Ganz objektiv ist das nie, aber die Leute, die uns klassifizieren, sind auch nur Menschen, die nicht in uns hineinsehen können.“</p>
<p>Im Schwimmsport laufe die Klassifizierung grundsätzlich zwar ähnlich ab, doch gebe es hier neben dem Banktest auch noch einen Wassertest, wie Caroline Scheffler berichtet: „Beim Banktest gibt es für alles, was man nicht kann, einen Punkt. Nur wenn man hier 15 Punkte erreicht, kommt man auch zum Wassertest, über den man dann klassifiziert wird. Ich bin dabei immer in der Rubrik „Allgemeinbehindert“ gelandet und musste deshalb mit meinen nicht richtig funktionierenden Muskeln unter anderem auch gegen Hörgeschädigte schwimmen. So richtig fair war das dann auch nicht.“</p>
<p><em>Wir möchten mit diesem Beitrag Menschen mit Handicaps dazu inspirieren, den Schritt in den Sport zu machen. Wenn ihr dazu Fragen an die Leistungssportler habt, meldet euch gerne per Mail an ralf@winwinsport.de</em></p></div>
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			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/leistungssport-mit-handicap-gespraechsrunde/">Leistungssport mit Handicap &#8211; Gesprächsrunde mit Sportler:innen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-druck-fehler-existenzangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 35]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Talk]]></category>
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		<category><![CDATA[Talkrunde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15357</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-druck-fehler-existenzangst/">Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Was kommt auf junge Sportlerinnen und Sportler und ihre Familien zu, wenn sie plötzlich im Rampenlicht stehen?“ Diese Frage wollten wir in einer abendlichen Onlinerunde klären, zu der wir Persönlichkeiten aus dem aktiven Sport sowie Wegbegleiter aus verschiedenen Bereichen drumherum eingeladen haben. Herausgekommen ist eine über zweistündige Diskussion, in der es um unterschiedlich gewichtete Sportarten, die oft unzureichende Sportförderung, Drucksituationen im Spitzensport, aber auch Existenzängste von jungen Athletinnen und Athleten ging. <a href="https://sport-s.de/jana-spegel-in-nur-vier-jahren-von-der-schul-ag-zu-den-paralympics/" target="_blank" rel="noopener">Jana Spegel</a> (21, Rollstuhl-Tischtennis, TT Frickenhausen), <a href="https://sport-s.de/melanie-boehm-neustart-in-texas-statt-karriereende/" target="_blank" rel="noopener">Melanie Böhm</a> (24, Leichtathletik, VfL Sindelfingen), <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-als-zuschauer-nach-paris/" target="_blank" rel="noopener">Milan Hosseini</a> (23, Turnen, TG Böckingen) und die am Olympiastützpunkt Stuttgart trainierenden <a href="https://sport-s.de/rosina-schneider-huerden-shootingstar-eliteschuelerin/" target="_blank" rel="noopener">Rosina Schneider</a> (20, Leichtathletik, TV Sulz am Neckar) und <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-mit-anlauf-zu-den-olympischen-spielen/" target="_blank" rel="noopener">Laura Raquel Müller</a> (20, Leichtathletik, TSG Öhringen) berichteten dabei aus dem aktiven Sport. Mentorin und Mentaltrainerin <a href="https://sport-s.de/lena-backhaus-geschaeftsfuehrerin-der-sg-bbm-frauen/" target="_blank" rel="noopener">Lena Backhaus</a> (München), die Sportler-Eltern <a href="https://sport-s.de/spitzensport-elternabend-man-macht-es-von-ganzem-herzen/" target="_blank" rel="noopener">Brigitta und Harro Siegemund</a> (Metzingen), Fußball-Spielerberater <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/hakan-aslan-topsportgroup-der-spielerberater-als-mentor/" target="_blank" rel="noopener">Hakan Aslan</a> (Neckarsulm) und die Sportjournalistin und ehemalige Leichtathletin <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/" target="_blank" rel="noopener">Denise Krebs</a> (Leipzig) erzählten von ihren Erfahrungen. Einen Teil dieses spannenden Austauschs geben wir hier für unsere Leserinnen und Leser wieder.</strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Rosina Schneider</h5>
<p>Hürdenläuferin, U20-Europameisterin, Deutsche Meisterin, EM-Teilnehmerin 2024</p>
<p><em>„Wenn du keine Leistung bringst, fliegst du aus dem Kader und erhältst keine Sporthilfe-Förderung mehr. Bei mir im Sprint können ein paar Tausendstel Sekunden über die ganze Karriere entscheiden.“</em></p>
<p>Foto: Stefan Mayer</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Psychischer Druck in allen Facetten</h4>
<p>„Die ersten neun Monate 2024 stand ich eigentlich nur unter Strom“, berichtet Weitspringerin <strong>Laura Raquel Müller</strong>. „Ich bin im Januar in der Halle 6,81m gesprungen und habe damit kurzzeitig die Weltrangliste angeführt. Ab da wurde ich bei jedem Wettkampf als diejenige angekündigt, die in die Weltspitze gesprungen ist. Die Leute wollten die 6,81 nochmal sehen und der Druck war deshalb noch größer. Mit den 6,81m war ich aber auch mitten im Rennen um die drei Olympia-Startplätze angekommen. Malaika Mihambo und Mikaelle Assani waren schon safe qualifiziert, also lief es auf einen mehr als ein Vierteljahr dauernden Zweikampf zwischen Maryse Luzolo und mir hinaus. Das war ein Kreislauf, aus dem es kein Entkommen mehr gab. Wir sind quer durch Europa gereist, um bei Wettkämpfen Punkte für die Rangliste zu sammeln. Nach jedem Wettkampf wurde neu gerechnet. Ausschlaggebend war letztlich die DM in Braunschweig. Ich wusste im Vorfeld, wenn Maryse weiter als 6,60m springt, ist sie dabei. Bei meinem zweiten Versuch bin ich schwer gestürzt. Zwar bin ich mit Schmerzen und dick bandagiertem Knie nochmal gesprungen, bin aber ausgeschieden. So musste ich mit ansehen, wie Maryse Deutsche Meisterin wurde. Ich kann nicht beschreiben, was für ein immenser Druck das war. Ich saß verzweifelt und heulend auf der Tribüne, als plötzlich der Bundestrainer zu mir kam und mir eröffnete, dass er dennoch mich nach Paris mitnimmt, weil Maryse die 6,60m nicht geschafft hatte.“</p>
<p>Komplett ins kalte Wasser geworfen wurde dagegen<strong> Rosina Schneider</strong> mit ihrer Nominierung zur Europameisterschaft in Rom. „Ich war eigentlich schon raus aus der Quali und saß daheim auf dem Sofa, als der Anruf kam. Eine Französin hatte zurückgezogen, weshalb ich nachgerückt und am nächsten Tag nach Rom geflogen bin. So war ich beim größten Leichtathletik-Event in Europa dabei, ohne mich mental darauf vorbereiten zu können. Das war herausfordernd“, erzählt die 20-jährige Hürdensprinterin. „Es war toll, dass ich diese Erfahrung machen durfte, es ist aber auch viel auf mich eingestürmt, was ich erst viel später zuhause verarbeiten konnte.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Laura Raquel Müller</h5>
<p>Weitspringerin, Dritte U20-EM, Teilnehmerin EM + Olympische Spiele 2024</p>
<p><em>„Ich wurde bei den Wettkämpfen als die angekündigt, die mit 6,81m in die Weltspitze gesprungen ist. Die Leute wollten die 6,81 nochmal sehen, alles darunter war enttäuschend. Der Druck war jedes Mal groß.“</em></p>
<p>Foto: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Eilzug-Tempo verlief die bisherige sportliche Karriere von <strong>Jana Spegel</strong>: Innerhalb von vier Jahren ging es von der Schul-AG über die Weltmeisterschaft 2022 und die EM 2023 zu den Paralympics nach Paris. „Das war schon eine Größenordnung, bei den Paralympics plötzlich vor 7.000 Zuschauern zu spielen“, sagt die 21-jährige Rollstuhl-Tischtennisspielerin mit viel Respekt. „Ich hatte auch erst recht knapp erfahren, dass ich tatsächlich in Paris dabei bin – insofern hatte ich bei der Vorbereitung auch nicht wirklich einen Plan. Da war es gut, dass wir einige erfahrene Sportlerinnen im Team hatten, die mich in etwa darauf vorbereiten konnten, was mich erwartet. Wenn man dann tatsächlich dort ankommt, ist es aber dennoch überwältigend. Ich hatte in Paris in jedem Fall eine schöne Zeit mit vielen neuen Eindrücken.“</p>
<p><strong>Milan Hosseini</strong> hat bereits eine gute Vorstellung, was auf ihn bei künftigen Großevents im Turnen zukommt. „Bei den großen Wettkämpfen besteht das Team aus fünf Turnern plus einem Ersatzmann. Ich war sowohl bei der WM 2022 als auch bei Olympia 2024 als Ersatz dabei und konnte mir alles in Ruhe anschauen. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass ich dort auch mal turnen darf“, so der 23-Jährige, der mit 14 Jahren von Heilbronn ans Sportinternat nach Berlin umzog und bei seiner ersten EM-Teilnahme 2023 gleich die Bronzemedaille am Boden gewann.</p>
<p><strong>Melanie Böhm</strong> blieben die großen Events bisher verwehrt. „Ich bin das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich zu viel Druck macht“, schüttelt die 24-Jährige den Kopf (siehe eigener Bericht auf Seite 10). „Ich war 2021 bei der U23-EM dabei und bin bei der DM im gleichen Jahr die B-Norm für die Europameisterschaft in Rom gelaufen. Diese Zeit hätte ich 2024 nochmal bestätigen müssen, habe es aber leider nicht geschafft. Mein großes Ziel von der EM-Teilnahme war zum Greifen nahe, ich bin aber leider unter dem Druck zusammengebrochen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Milan Hosseini</h5>
<p>Gerätturner, Deutscher Meister + EM-Dritter Boden, Ersatzturner Olympische Spiele 2024</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Brigitta und Harro Siegemund</h5>
<p>Eltern von Tennisspielerin Laura Siegemund</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Von enormem psychischem Druck berichten auch <strong>Brigitta und Harro Siegemund</strong>, deren Tochter Laura schon als Zwölfjährige als „die neue Steffi Graf“ betitelt worden war. „Wir waren eine normale sportliche Familie und hatten mit Spitzensport noch keine Berührungspunkte. Lauras Talent war ersichtlich und sie war hoch motiviert, aber wir wussten nicht, wie man am besten vorgeht, um ihr die optimale Förderung zukommen zu lassen. Wir mussten fast alles allein stemmen und haben uns bei vielen Dingen auf den Rat von Fachleuten verlassen, was sich im Nachhinein nicht nur einmal als Fehler erwiesen hat. Als wir dann die Dinge zum Teil in die eigene Hand genommen haben, wurde uns vorgeworfen, dass wir uns zu sehr einmischen – da waren wir dann plötzlich die überehrgeizigen Eltern“, erinnert sich Harro Siegemund, und seine Frau Brigitta ergänzt: „Uns wurde unter anderem von einem Bundestrainer empfohlen, dass Laura die Mittlere Reife machen und sich dann voll auf den Sport konzentrieren soll. Sie hat dann dennoch ihr Abi gemacht, Psychologie studiert und es trotzdem in die Weltspitze geschafft.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Finanzieller Drahtseilakt</h4>
<p><strong>Brigitta Siegemund</strong> hatte ihren Job aufgegeben, um ihre Teenager-Tochter zu Turnieren zu begleiten und sie bei organisatorischen Dingen zu unterstützen. „Irgendwann konnten wir das finanziell aber nicht mehr stemmen mit der Fliegerei, also bin ich wieder daheimgeblieben und habe von zuhause versucht, sie so gut wie möglich zu unterstützen“, erzählt sie. Eine der Folgen: Mit 20 Jahren hängte Laura den Schläger erstmal an den Nagel und widmete sich ihrem Studium. Gut für das deutsche Tennis, dass die momentan 82. der Weltrangliste und damit mit 36 Jahren beste deutsche Spielerin den Spaß am Tennis später wiedergefunden hat.</p>
<p>Für Kopfschütteln bei den Leichtathletinnen sorgt Brigitta Siegemund mit der Mutmaßung, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband für die jungen Sportlerinnen und Sportler Reisen und Trainingslager bezahlt.</p>
<p>„Das ist leider überhaupt nicht so“, entgegnet <strong>Denise Krebs</strong>. „Der DLV zahlt je nach Kaderzugehörigkeit einen Zuschuss, der mal für einen Flug oder ein Trainingslager reicht. „Ich war Läuferin und wir waren immer gut ein halbes Jahr in verschiedenen Trainingslagern. Da wurde hier mal ein Flug und da mal der Physio übernommen. Um alles andere musste ich mich aber selbst kümmern. Ohne einen starken Verein oder den einen oder anderen Sponsor im Rücken ist die Leichtathletik auf Spitzenniveau ein finanzieller Drahtseilakt.“</p>
<p><strong>Laura Raquel Müller</strong> berichtet, dass bei den größeren Meetings zwar die Athleten vom Veranstalter Anreise, Hotel und Physios bezahlt bekommen („je nachdem, wie sehr sie dich dabei haben wollen“), die Trainer aber für alles selbst aufkommen müssen. „Und ich als junge Athletin brauche in jedem Fall einen Trainer an meiner Seite.“</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erstaunt zeigt sich <strong>Hakan Aslan</strong> von den Einblicken, die er durch die Erzählungen der anderen Teilnehmer bekommt. „Man sieht nach außen immer nur das Endprodukt und es ist für mich sehr interessant, das alles zu erfahren“, so der Fußball-Spielerberater. „Ich bin Fußballer durch und durch, aber wenn ich das jetzt höre, herrscht ein riesiges Ungleichgewicht, was die Finanzen angeht. Wenn man auf der einen Seite sieht, was im Fußball abläuft, und nun auf der anderen Seite hört, dass andere Sportarten schon darum kämpfen müssen, dass sie überhaupt ihr Training oder ihre Reisen finanzieren können, gibt es da eine Kluft, die unglaublich ist.“</p>
<p>Der 49-Jährige sieht sich eher als Mentor für die Familien denn als Berater: „Im Fußball treffen viele Interessen aufeinander, die man als Eltern eines jungen Sportlers erstmal einordnen muss. Dazu kommt schon von früher Jugend an ein oft hart geführter Konkurrenzkampf, bei dem man die Eltern oft einbremsen muss. Ungefähr acht von zehn Kindern spielen Fußball und pro Team können immer nur elf auf dem Platz stehen. Da geht außerhalb vom Spielfeld recht viel ab und es werden schon bei Spielen von elf-, zwölfjährigen Kindern Dinge reingerufen, die weit unter die Gürtellinie gehen. Ich versuche hier durch Gespräche mit Eltern, Spielern und Vereinen eine gesunde Balance herzustellen, denn am Ende geht es um die Kinder und darum, dass sie Spaß haben. Und da ist es auch wichtig, dass sie Fehler machen dürfen.“</p>
<p>Hakan Aslan richtet sich auch an die aktiven Sportlerinnen und Sportler der Gesprächsrunde: „Auch für euch gilt: Wenn ihr in eurem Sport Fehler macht, ist das völlig okay. Das gehört zum Prozess dazu.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Hakan Aslan</h5>
<p>Fußball-Spielerberater mit Schwerpunkt Jugendspieler, Mentor für Eltern und Spieler</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Melanie Böhm</h5>
<p>Hürdenläuferin, 3x Deutsche Meisterin 4x400m Staffel,<br />DM-Dritte 400m Hürden</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wenn Fehler, Verletzungen oder Tiefs die Existenz bedrohen</h4>
<p>Dass das Thema „Fehler machen“ in Einzelsportarten jedoch ganz andere Folgen haben kann als bei Teamsportarten, zeigen die Einwände auf seinen gut gemeinten Ratschlag. „Das klingt zwar in der Theorie gut, aber wenn du nur einen Einjahresvertrag im Verein hast und auch Leistung bringen musst, um deinen Platz bei der Bundeswehr zu behalten, können sich Fehler auf deinen Kaderstatus und damit auf die finanzielle Unterstützung durch die Sporthilfe auswirken – und plötzlich steht deine Existenz auf dem Spiel“, wirft <strong>Denise Krebs</strong> ein.</p>
<p>„Das ist genau das, was mir passiert ist“, stimmt <strong>Melanie Böhm</strong> zu. „Mein Fehler war, dass ich zu langsam gelaufen bin. Ich war 2024 langsamer als 2023, habe die Norm nicht erfüllt, bin aus dem Kader geflogen, habe die finanzielle Unterstützung verloren und stehe mit 24 Jahren als Studentin jetzt da und muss schauen, wie ich finanziell über die Runden komme.“</p>
<p>Auch bei <strong>Rosina Schneider</strong> schwelt der Gedanke an eventuelle Auswirkungen von Fehlern im Hintergrund. „Bei mir im Sprint können ein paar Tausendstel Sekunden über die Karriere entscheiden“, so die U20-Europameisterin über 100m Hürden. „Stolpere ich an einer Hürde und verpasse, überspitzt ausgedrückt, wegen einem Tausendstel die Norm, fliege ich aus dem Kader und bekomme für ein Jahr keine Sporthilfe. Wenn das dann in die Phase nach dem Abi fällt, stehen nicht wenige vielversprechende Sportlerinnen und Sportler vor der Entscheidung, ob sie sich für Sport oder Studium entscheiden. Du kannst zwar beides gleichzeitig angehen, musst aber Abstriche machen, denn sonst schaffst du es nicht.“</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Laura Raquel Müller</strong> berichtet von ihrer eineinhalbjährigen Verletzungszeit, während der sie keinen Wettkampf bestreiten konnte: „Ich konnte nur deshalb von zuhause aus- und nach Stuttgart zum Olympiastützpunkt umziehen, weil ich im Kader war und durch die Sporthilfe meine Miete zahlen konnte. Durch die Verletzung war ich dann aber drauf und dran rauszufliegen. Da drehen sich die Gedanken plötzlich nicht mehr darum, wie ich wieder gesund werde, sondern wo ich das Geld her bekomme, um dort bleiben zu können, wo ich bin. Da geht es dann wirklich um nichts anderes als die Existenz.“</p>
<p>Während die Weitspringerin rechtzeitig wieder gesund wurde, um im Kader zu bleiben, hatte eine Verletzung <strong>Milan Hosseini</strong> 2022 vorübergehend seinen Kaderplatz gekostet. „Ich war in den Abiturvorbereitungen und wurde an der Schulter operiert. Es gibt 15 Kaderplätze und wenn man ein Jahr ausfällt und noch nicht zu den Topleuten gehört, ist man eben raus. So ist es mir damals ergangen und ich war sehr froh, dass meine Eltern mich unterstützt und immer die richtigen Worte gefunden haben. Ich bin trotzdem weiter in die Halle gegangen, weil das Turnen mir einfach ultra viel Spaß macht.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Platzierungen allein sind im Parasport ausschlaggebend</h4>
<p>Sehr hart sind die Kaderkriterien im Parasport geregelt, wie <strong>Jana Spegel</strong> weiß. Die Rollstuhl-Tischtennisspielerin berichtet davon, dass allein die Platzierungen bei Weltmeisterschaften und Paralympics über die Kaderzugehörigkeit entscheiden. „Wenn du hier nicht unter den Top Acht landest, fliegst du raus. Und wenn du dann noch als die große Nachwuchshoffnung in einer Sportart giltst, in der die älteren Sportlerinnen und Sportler langsam aufhören und nur wenige andere junge Athleten nachkommen, lastet schon ein gewisser Druck auf dir – zumal das Geld, das der Verband erhält, wiederum von den gewonnenen Medaillen abhängig ist.“</p>
<p>Der Deutsche Behindertensportverband übernehme zwar mehr Kosten für seine Athleten als andere Sportarten, doch habe die 21-Jährige ein ganz anderes Problem, wie sie berichtet: Sie bekommt in Stuttgart offiziell keinen eigenen Trainer. „Ich hätte die Möglichkeit, am Bundesstützpunkt zu trainieren, aber dieser ist in Düsseldorf. Ich wohne in Stuttgart mit einer 24-Stunden-Assistenz in einer eigenen Wohnung, was mir die Möglichkeit gibt, parallel Leistungssport zu betreiben und zu studieren. Ein Umzug nach Düsseldorf wäre schlichtweg nicht machbar, weshalb ich, was das Training angeht, ein bisschen improvisieren muss“, zuckt Jana Spegel mit den Schultern. „Glücklicherweise habe ich durch den engagierten Landestrainer hier trotz allem doch sehr gute Trainingsbedingungen.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Jana Spegel</h5>
<p>Rollstuhl-Tischtennis, Paralympics-Teilnehmerin 2024, WM-Dritte, EM-Zweite</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Vergleich mit dem Fußball</h4>
<p>Immer wieder fällt im Laufe der Diskussion der Vergleich zum Fußball, und <strong>Rosina Schneider</strong> trifft dabei den Nagel auf den Kopf: „Leider hat die Leichtathletik in Deutschland gegenüber dem Fußball nichts zu melden. Und doch muss ich mich fragen: Trainieren die jetzt mehr als ich oder vielleicht sogar weniger? Im Gegensatz zu den USA, wo ein gutes Gleichgewicht zwischen den Sportarten herrscht, sticht bei uns eine einzige Sportart heraus. Alle anderen gehen leider unter.“</p>
<p>Auch der leidenschaftliche Fußballer <strong>Hakan Aslan,</strong> der im Vorfeld nur wenig Einblick hinter die Kulissen von Einzelsportarten hatte, stimmt zu: „Ich bin empört und überrascht, dass der Sport in Deutschland so wenig gefördert wird und schäme mich gerade ein bisschen für den Fußball. Es ist doch ein Widerspruch in sich, dass es Förderungen nur gibt, wenn man Medaillen gewinnt. Das ist keine Förderung, sondern man unterstützt nur die Besten. Da wundere ich mich nicht mehr über den Abwärtstrend im Olympia-Medaillenspiegel.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Denise Krebs</h5>
<p>Ehem. Mittelstrecken-Läuferin, 11x Deutsche Meisterin,<br />Sportjournalistin beim MDR</p>
<p><em>„Es hat super lange gedauert, ehe ich erkannt habe, dass ich bei einer Olympia-Quali oder einer EM exakt die gleiche Aufgabe wie bei der DM habe. Erfahrungen wie diese würde ich gerne an jüngere Athleten weitergeben.“</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaltraining und der viel zitierte Plan B</h4>
<p>Aus dem Handball kommt <strong>Lena Backhaus</strong>, die zwei Jahre lang Geschäftsführerin bei den Frauen der SG BBM Bietigheim war, die Diskussion interessiert verfolgt und feststellt: „Die Gegebenheiten im Einzel- und Mannschaftssport lassen sich nicht eins zu eins vergleichen. Auch wenn wir in Bietigheim nur Vollprofis im Team hatten, waren von 16 Spielerinnen nur zwei oder drei ausschließlich auf den Sport fokussiert. Alle anderen hatten sich – ob mit Studium, Polizei oder Bundeswehr – einen Plan B zurechtgelegt, da im Frauenhandball einfach auch nicht so viel Geld zu verdienen ist, wie bei den Männern.“</p>
<p>Generell seien die Spielerinnen von Tag eins an unter extremem Druck gestanden, so die ausgebildete Mentaltrainerin, Steuerberaterin und Mentorin weiter. „Vor allem während Corona gab es nur Einjahresverträge. Da hat schon mit dem ersten Spiel der Kampf um einen Vertrag für das nächste Jahr begonnen. Hier war die Kommunikation mit den Spielerinnen sehr entscheidend. Jede Spielerin geht natürlich auch anders mit dem Druck um und benötigt unterschiedlichen Support“, erinnert sich Lena Backhaus.</p>
<h4>Karrierebegleitung durch Mentoren</h4>
<p>Manchmal tue es gut, einfach mal ein Gespräch mit Personen außerhalb der Sport-Bubble zu führen und sich andere Sichtweisen anzuhören: „Bei konkreten Anliegen würde ich immer empfehlen sich mit einem ‚Mental Coach‘ auszutauschen, da dieser eine neutrale Haltung hat und jeden Sportler bei seiner individuellen Entwicklung unterstützt, ohne dass eigene Interessen einfließen. Ein vertrauensvoller Mentor oder ein Vorbild kann ebenfalls inspirierend sein.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Lena Backhaus</h5>
<p>Ehem. Geschäftsführerin SG BBM Bietigheim, Mentaltrainerin und Steuerberaterin</p>
<p><em>„Manchmal tut es gut, einfach mal ein Gespräch mit Personen außerhalb der Sport-Bubble zu führen und sich andere Sichtweisen anzuhören. Man muss nicht alles allein schaffen.“</em></p>
<p>Foto: @juliaMelynk</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Während <strong>Lena Backhaus</strong> professionelles Mentoring im intensiven Austausch über längere Zeiträume für Sportler, Influencer und Einzelunternehmer anbietet, möchte <strong>Denise Krebs</strong> junge Athletinnen und Athleten vor allem von ihrem großen Erfahrungsschatz aus 16 Jahren Spitzensport partizipieren lassen. „Auch ich habe mich oft mit erfahreneren Sportlern zu Themen wie Leistungsdruck, Studium und Karriereende ausgetauscht“, so die 37-Jährige. „Es hat damals super lange gedauert, ehe ich erkannt habe, dass ich bei einer Olympia-Quali oder einer EM exakt die gleiche Aufgabe wie bei der Deutschen Meisterschaft habe und mir keinen extra Druck zu machen brauche. Erfahrungen wie diese würde ich gerne an jüngere Athleten weitergeben.“</p>
<p>Letztendlich sei es egal, welchen Weg die Sportler einschlagen, sagt Lena Backhaus abschließend: „Wichtig ist das Bewusstsein, dass es Möglichkeiten gibt, die einem gut tun können. Wie dieser Austausch heute.“</p>
<p>Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns tiefe Blicke weit hinter die Kulissen des Sports gewährt haben!</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-druck-fehler-existenzangst/">Spitzensportler über Druck, Fehler und Existenzängste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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