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	<title>Titelthema | sportheilbronn Magazin</title>
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	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
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		<title>Schlusswort von Herausgeber Ralf Scherlinzky</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Liebe Leserinnen und Leser, ich falle gleich mal mit der Tür ins Haus: Die 39. SPORTHEILBRONN-Ausgabe ist nach neundreiviertel Jahren auch gleichzeitig die letzte. Was Anfang April 2016 in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband für Sport Heilbronn entstanden war, kommt nun im Januar 2026 zum Ende – und das, obwohl SPORTHEILBRONN bis heute eine Erfolgsgeschichte ist.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Die Reißleine ziehen</strong></h3>
<p>Leider ist es so, dass wir aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage mit unserer WinWin-Sportmarketing GmbH aufhören müssen. Wir geben mit der Agentur ja nicht nur das Heilbronner Magazin heraus, sondern auch eines für die Region Stuttgart. Dazu betreuen wir Vereine, Events, Verbände und Athleten in Sachen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Und genau dies ist der Knackpunkt. Das SPORT.S-Magazin hängt wirtschaftlich auch nach mittlerweile 14 Ausgaben noch weit hinter SPORTHEILBRONN zurück, und die Aufträge zwischen den Magazinen – Webseiten, Saisonmagazine, Marketingkonzepte etc. – sind 2025 leider weitgehend ausgeblieben. Deshalb müssen wir nun die Reißleine ziehen und zusammen mit dem Unternehmen auch SPORTHEILBRONN einstellen.</p>
<h3><strong>Ein ambitioniertes Projekt</strong></h3>
<p>Ich erinnere mich noch genau an die Entstehungsgeschichte des Magazins. Im September 2015 hatte ich beim Besuch einer Veranstaltung in Köln ein regionales Sportmagazin in die Finger bekommen. „Sowas für meine Heimatstadt Heilbronn, das hätte was“, dachte ich mir und steckte das Heft ein, noch nicht ahnend, dass ich damit die Grundlage für so etwas wie mein „Lebenswerk“ gelegt hatte. Wieder zurück in Heilbronn, verschwand das Heft auf meinem Schreibtisch unter einem Stapel. Zwei, drei Wochen später fiel es mir wieder in die Hände, und erneut gefiel mir die Idee, ein solches Magazin für Heilbronn zu machen. Ich analysierte das Kölner Heft, schaute mir dessen Anzeigenpreise an, holte mir ein Druck-Angebot und erstellte eine erste Kalkulation. Diese zeigte mir: Ein regionales Sportmagazin ist nicht nur ideell eine tolle Sache. Es könnte vielmehr auch finanziell interessant werden, wenn man die entsprechenden Werbepartner findet.</p>
<p>Ich brachte ein Konzept zu Papier und fuhr damit Anfang November 2015 zu <strong>Markus Otten</strong>, dem damaligen Vorsitzenden des Stadtverbands für Sport. Er vereinbarte direkt einen Präsentationstermin im Schul-, Kultur- und Sportamt Heilbronn, dessen Leiterin <strong>Karin Schüttler</strong> meinte: „So etwas habe ich mir schon immer für Heilbronn gewünscht.“ Sie leitete mein Konzept weiter an Sport-Bürgermeisterin <strong>Agnes Christner</strong> und Oberbürgermeister <strong>Harry Mergel</strong>. Zu meiner Überraschung mündete dies in einer kleinen finanziellen Starthilfe durch die Stadt Heilbronn. Dafür möchte ich heute nochmal ausdrücklich DANKE sagen!!!</p>
<p>Mein Netzwerk hatte sich bis dahin auf das Umfeld des damaligen EHC Eisbären Heilbronn beschränkt, bei dem ich 12 Jahre lang Mitglied des Vorstands war und in dessen VIP-Raum ich ein paar Leuten von meinen Plänen berichtet hatte. „Cool, da bin ich dabei und mache die ganzen Fotos“ – der damalige Eisbären-Fotograf <strong>Marcel Tschamke</strong> war der Erste, der mir seine Unterstützung zusagte. Für die ersten 19 Ausgaben war Marcel bei so gut wie jedem Termin mit dabei und fuhr sogar mit mir zusammen bis nach Düsseldorf. Lieber Marcel, ohne dich und deine Bilder wäre das alles am Anfang nur halb so gut geworden. Auch an dich: herzlichen Dank!!!</p>
<h3><strong>Treue Werbepartner</strong></h3>
<p>Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich an einen Mann schicken, den wir im Oktober 2017 leider viel zu früh im Alter von nur 46 Jahren verloren haben. <strong>René Lachmund</strong> war nicht nur Präsident des Turngau Heilbronn, sondern auch Unternehmer. Als ich ihm bei den Eisbären von der Idee eines regionalen Sportmagazins erzählt hatte, buchte er mit seinem Unternehmen Speedytex ohne lange nachzudenken gleich zwei ganzseitige Anzeigen und steuerte so einen wesentlichen Beitrag für die ersten Hefte bei. Leider durfte er nur fünf SPORTHEILBRONN-Ausgaben erleben.</p>
<p>Ich sehe mich noch bei einem Heimspiel der Eisbären gemeinsam mit <strong>Harald Krusenotto</strong> vor der Pistenbar stehen. „Wenn du auch Sportrecht thematisieren möchtest, kann ich dir gerne einen Text dazu schreiben“, bot mir der Heilbronner Rechtsanwalt an, was ich natürlich gerne annahm – ebenso wie seine Anzeige.</p>
<p>Seine Kanzlei von Bülow &amp; Collegen in der Wollhausstraße ist uns bis heute als Werbepartner treu geblieben. Genauso wie fünf andere Anzeigenpartner: Die Heilbronner Versorgungs GmbH (HNVG), der Friseursalon Beck mit Inhaberin <strong>Nicole Seufer</strong>, das Szenelokal Gartenlaube Heilbronn mit <strong>Matze Kern</strong>, die Sportmedizin- und Orthopädie-Experten vom Medicross Zentrum Neckarsulm mit Dr. <strong>Boris Brand</strong> sowie das Ingenieurbüro <strong>Thomas Erbe</strong> waren in allen 39 Ausgaben mit ihrer Anzeige vertreten. Wie kann ich mich jemals für diese sensationelle Unterstützung bedanken?</p>
<p>In den 39 Ausgaben durften wir – ich habe extra nochmal alle Hefte durchgeblättert – mit stolzen 192 Anzeigenpartnern zusammenarbeiten, die auf insgesamt 2.048 SPORTHEILBRONN-Seiten mit 1.670 Anzeigen präsent waren. Wow, was für Zahlen! Danke an alle Partner, die uns über diese fast zehn Jahre begleitet haben. Ohne euch hätte es kein SPORTHEILBRONN-Magazin gegeben.</p>
<h3><strong>Danke an das Team</strong></h3>
<p>Ein ganz großes Dankeschön möchte ich auch an <strong>Doris Diringer</strong> senden. Sie hat ab der vierten Ausgabe die meist undankbare Aufgabe der telefonischen Anzeigenakquise übernommen und konnte in ihrer freundlich-hartnäckigen Art zahlreiche Partner für uns gewinnen, die uns zum Teil bis heute treu geblieben sind. Ein ganz großes Lob an dieser Stelle nochmal nach Bad Rappenau!</p>
<p>In den fast zehn Jahren seit 2016 haben neben mir in <strong>Michael Roll, Enny Bayer, Natalie Rothenbächer, Lena Staiger, Benjamin Krek, Stefanie Hägele, Nils Arnold, Simon Bleeker</strong> und zuletzt <strong>Lara Auchter</strong> neun Redakteurinnen und Redakteure in unserem Auftrag Beiträge für das SPORTHEILBRONN-Magazin geschrieben. Dazu kamen 35 Gastautorinnen und -autoren, wobei ich mich jedesmal extrem gefreut habe, wenn wieder jemand von unseren Heilbronner Leistungssportlerinnen und -sportlern einen Beitrag beigesteuert hat. Und dann war da noch unsere Grafikerin <strong>Emily Kühl</strong>, die dem Magazin, nach dem ersten Redesign durch <strong>Thommy Bödding</strong> Ende 2019, im Jahr 2022 nochmal einen frischeren Look „verpasst“ hat.</p>
<p>Insgesamt waren neun Fotografinnen und Fotografen für SPORTHEILBRONN vor Ort im Einsatz: <strong>Marcel Tschamke, Chelsey Maschmeyer, Achim Gehrig, Philipp Föll, Leo Pfister, Iris Drobny, Giulietta Rhein</strong> sowie in letzter Zeit ganz oft <strong>Thomas Kircher</strong> und <strong>Linda Grof</strong>.</p>
<p>Ganz am Ende, wenn alle Seiten einer Ausgabe fertiggestellt waren, haben wir meist nochmal zu dritt alles Korrektur gelesen, wobei vor allem dem „Adlerauge“ meiner Frau <strong>Marika Scherlinzky</strong> kaum mal ein falsch gesetztes oder fehlendes Komma, ein Buchstabendreher oder ein satzbaulicher Holperer entgangen ist. Ist euch aufgefallen, dass wir nur ganz selten mal Schreibfehler im Heft hatten? Marikas Verdienst!</p>
<p>Nicht zuletzt geht ein ganz großes Dankeschön an <strong>Schweikert Druck</strong> und <strong>Joachim Klier</strong> sowie bis zur Ausgabe 18 an <strong>Gmähle-Scheel</strong> und <strong>Alex Wolff</strong> für die zuverlässige Abwicklung der Druckaufträge.</p>
<p>Danke auch an euch alle für euren Einsatz!</p>
<h3><strong>Magazin für vermeintliche „Randsportarten“</strong></h3>
<p>Hatte sich meine kleine Sportwelt anno 2016 noch hauptsächlich auf Eishockey beschränkt, so öffneten sich mit dem Einstieg in SPORTHEILBRONN plötzlich Türen zu den verschiedensten Sportarten. Turnen, Ringen, Lacrosse, Rollkunstlauf, Rollstuhlsport – ich entdeckte relativ schnell, wie vielfältig die Heilbronner Sportlandschaft doch ist, wenn man erstmal an der Oberfläche kratzt. Als normaler Tageszeitungsleser erfährst du zwar viel über Fußball, aber naturgemäß nur wenig über andere Sportarten, wenn diese sich unterhalb eines gewissen sportlichen Levels bewegen.</p>
<p>Dadurch hatte zumindest ich vor 2016 den Eindruck, dass im Heilbronner Sport nicht wirklich viel los ist. Oh, habe ich mich getäuscht! Es gab und gibt so viele Sportarten und Vereine, hinter denen Menschen stehen, die ehrenamtlich und mit Herzblut dafür sorgen, dass viele weitere Personen in der Gemeinschaft Sport treiben, Freunde und zum Teil auch einen Lebensinhalt finden können.</p>
<p>Mir wurde schon früh bewusst, dass es diese Menschen und ihre Geschichten sind, die erzählt werden wollten. Da es bei einem vierteljährlich erscheinenden Magazin keinen Sinn macht, über Ergebnisse zu berichten, und auf der anderen Seite Fußball in allen anderen Publikationen allgegenwärtig ist, beschloss ich, mich vorrangig auf die vermeintlichen „Randsportarten“ zu konzentrieren.</p>
<h3><strong>Der richtige Themenmix</strong></h3>
<p>Es hat ein paar Ausgaben gebraucht, ehe ich den richtigen Mix an Themen gefunden hatte, mit dem ich Sportfans und aktive Sportler zugleich bedienen konnte. Meist bin ich nach dem Schema vorgegangen, die bekannten Heilbronner Leistungssportlerinnen und -sportler sowie die publikumsträchtigen Sportarten in den Vordergrund zu stellen und in deren „Fahrwasser“ Einblicke hinter die Kulissen von Vereinen und Sportlern zu geben, die sonst nie im Fokus standen und selbst Insidern oft nicht bekannt waren. So hat sich das SPORTHEILBRONN-Magazin nach und nach etabliert.</p>
<p>Wichtig war mir dabei auch, Blicke über den Tellerrand hinaus zu gewähren, beispielsweise durch Gastbeiträge über Sportrecht, Sportmedizin, Physiotherapie oder Trainingstipps.</p>
<p>Ideen von außen habe ich dabei gerne angenommen, wenn sie in das Konzept des Magazins passten. Als mir einer unserer Werbepartner vom Judotrainer seines Juniors berichtete, der ein „Kinderflüsterer“ sei, und dazu meinte, über so jemanden müsste man mal berichten, haben wir daraus kurzerhand die Rubrik „Stille Helden des Sports“ ins Leben gerufen – Grüße an dieser Stelle an <strong>Matze Kern</strong> und <strong>Ferdi Filiz</strong>. In den Ausgaben 7 bis 32 haben wir in dieser Rubrik in jedem Heft Personen vorgestellt, ohne die im regionalen Sport nur wenig gehen würde oder die ein besonderes Schicksal zu meistern haben, die aber nie im Fokus der Öffentlichkeit stehen.</p>
<p>Eine weitere Idee der frühen Ausgaben entstand – mal wieder – bei einem Eishockeyspiel der Eisbären Heilbronn. <strong>Andrea Hermann-Wielsch</strong> berichtete von ihrer damals 12-jährigen Tochter <strong>Enni Wielsch</strong>, die zwar im Winter als Shorttrack-Skaterin erfolgreich war, für den Sommer aber noch nicht die richtige Sportart gefunden hatte. Daraus entstand unser Experiment „Enni testet“, in der das spätere Käthchen von Heilbronn die unterschiedlichsten Sportarten in Heilbronner Vereinen ausprobiert hat – eine Aktion, an die sie sich heute noch gerne erinnert.</p>
<h3><strong>Menschen zusammenbringen</strong></h3>
<p>Zu „meinem Ding“ hat sich im Lauf der Jahre das Zusammenbringen von Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen entwickelt – denn daraus haben sich die interessantesten Magazin-Beiträge ergeben. Schon in Ausgabe 2 gab es ein Treffen der Olympioniken <strong>Carina Bär</strong> und <strong>Eduard Popp</strong> mit den Heilbronner Top-Talenten, bei dem diese von zwei echten Vorbildern wertvolle Tipps für ihre eigene sportliche Laufbahn bekamen. Auch 2021 (mit <strong>Eduard Popp</strong>, <strong>Henning Mühlleitner</strong> und <strong>Elisabeth Seitz</strong>) und 2024 haben wir in Heilbronn solche Olympia-Talkrunden für Nachwuchssportlerinnen und -sportler veranstaltet.</p>
<p>Gerne denke ich auch an unsere beiden „Elternabende“ zurück, als wir uns mit den Müttern und Vätern von Leistungssportlern zusammengesetzt und herausgefunden haben, was Erziehende bewältigen müssen, damit Kinder zu eben diesen Leistungssportlern werden können. Solche Runden, die auch mich jedesmal aufs Neue inspiriert haben, gab es u.a. auch zu Themen wie schwere Verletzungen, Druck im Leistungssport, Sport und Beruf sowie Sport mit Handicap.</p>
<h3><strong>Networking beim Sportstammtisch</strong></h3>
<p>Schon 2016 habe ich festgestellt, dass sich die „Player“ aus den verschiedenen Heilbronner Vereinen und Sportarten nicht wirklich kannten. Immer, wenn ein paar Leute aus unterschiedlichen Bereichen zusammensaßen, hatten sie sich in kürzester Zeit „festgebabbelt“ – für mich ein Zeichen, dass jemand dafür sorgen sollte, dass es einen regelmäßigen Austausch im Heilbronner Sport gibt. Die Idee für den Sportstammtisch war geboren. Dieser fand am 19. Juni 2017 zum ersten Mal statt, mit 24 Teilnehmern, die sich einig waren, dass es diese Treffen künftig öfter geben muss.</p>
<p>Seither findet der Sportstammtisch im halbjährlichen Rhythmus statt, und bei seiner 12. Auflage im Mai 2024 konnten wir zum ersten und bislang einzigen Mal die Marke von 100 Teilnehmern knacken. Da wir ja seit 2022 auch unser Stuttgarter Magazin herausgegeben haben, wuchs das Netzwerk natürlich auch dort, was einige Leute zum Stammtisch führte, die man in Heilbronn nicht unbedingt zu treffen erwartet – wie zum Beispiel Handball-Weltmeister <strong>Markus Baur</strong>, die aus Finnland stammende Stuttgarter Volleyball-Legende <strong>Roosa Koskelo</strong>, die Eltern von Tennisprofi <strong>Laura Siegemund</strong> und Olympiateilnehmer wie <strong>Elisabeth Brandau</strong> oder <strong>Philip Schaub</strong>.</p>
<p>Beim 15. Sportstammtisch am 3.11.2025 habe ich verkündet, dass wir mit WinWin-Sportmarketing und den Magazinen aufhören werden. „Aber den Stammtisch wird es doch weiterhin geben, oder?“, kamen einige besorgte Gäste auf mich zu. War ich anfangs noch zögerlich, so wurde mir schnell das klar, was ich hier auch nochmal offiziell sage: „Ja, den Sportstammtisch wird es auch weiterhin geben!“</p>
<h3><strong>Gemeinsames Überleben während Corona</strong></h3>
<p>Eine einschneidende Zeit waren auch beim SPORTHEILBRONN-Magazin die beiden Corona-Jahre 2020 und 2021. Die 15. Ausgabe im Januar 2020 war wirtschaftlich gesehen eine unserer besten. Ich hatte 2019 aus der bisherigen One-Man-Show ein kleines 3er-Team geformt und wir sprühten vor Motivation. Im Februar 2020 hatten wir mit Unterstützung von Rennfahrer <strong>Markus Pommer</strong> auf der Kartbahn Bad Rappenau den „SPORTHEILBRONN Kart-Cup“ mit 12 Vereins-Teams ausgetragen, beim Sportstammtisch durften wir 96 Besucher begrüßen. Im März 2020, also kurz vor dem ersten Lockdown, habe ich ein E-Sport-Konzept für eine FIFA-Vereinsliga vorgestellt, deren Kickoff-Event für den Eröffnungstag der Fußball-EM 2020 in der Heilbronner Stadtgalerie geplant war.</p>
<p>Doch mit dem Lockdown wurde all dem radikal der Stecker gezogen. Alle Pläne futsch, die Motivation weg. Meine Existenz stand auf dem Spiel. Ich lag wehrlos am Boden.</p>
<p>Nach wenigen Tagen kam mir die Erkenntnis, dass es ja nicht nur mir so ging, sondern dass fast alle vor den gleichen Problemen standen. Also stellte ich kurzerhand in der Gamer-Plattform Discord einen virtuellen Sportstammtisch auf die Beine, der am 30. März 2020 zum ersten Mal und dann in zehn Wochen hintereinander jeweils montagabends stattfand. Bei den ersten Online-Stammtischen war es noch darum gegangen, das mentale Loch nicht allein bewältigen zu müssen, sondern mit Gleichgesinnten reden zu können.</p>
<p>Nach den ersten Treffen hatten wir uns spezielle Themen wie Pressearbeit, Dopingkontrollen, Crowdfunding und Behindertensport ausgesucht, zu denen wir Experten wie <strong>Stefanie Wahl</strong> (Ressortleiterin Sport der Heilbronner Stimme) und <strong>Volker Laakmann</strong> (Geschäftsführer der PWC GmbH, die im Auftrag der NADA Dopingkontrollen durchführt) eingeladen haben, die uns spannende Einblicke in diese Bereiche gaben. Insgesamt hatten wir in diesen zehn Wochen über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start – darunter neben Heilbronner Funktionären und Leistungssportlern auch „Auswärtige“ wie U23-Kanuweltmeister <strong>Conrad Scheibner</strong>, Basketball-Nationalspielerin <strong>Katharina Fikiel</strong> und Paralympics-Teilnehmerin <strong>Janne Engeleiter</strong>.</p>
<p>Das Faszinierende war: Der virtuelle Sportstammtisch motivierte uns wieder, er kreierte Freundschaften und schaffte eine unglaubliche Solidarität. Bis heute ist es eines meiner persönlichen Highlights aus 32 Jahren Selbstständigkeit, dass nach dem ersten Online-Stammtisch 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam eine ganzseitige Anzeige in SPORTHEILBRONN-Ausgabe 16 buchten, um uns beim Überleben zu helfen. Danke nochmal an euch!!!</p>
<h3><strong>Tolle Menschen und Freundschaften</strong></h3>
<p>In den zehn Jahren SPORTHEILBRONN durfte ich viele unglaublich tolle Menschen kennenlernen und habe tiefe Einblicke hinter Kulissen und Schicksale bekommen. Auch wenn ich nicht selten über 30 Jahre älter war als meine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, habe ich bei jedem Interview ein Vertrauen in meine Person gespürt, das mich stolz gemacht hat und das mein Team und ich sehr gerne zurückgegeben haben. Eines unserer Prinzipien war, dass grundsätzlich jeder Beitrag, der wir in unseren Magazinen veröffentlichen, vorher von den Personen, über die wir schreiben, gelesen und freigegeben wird. Aus diesem gegenseitigen Vertrauen sind Freundschaften entstanden, die hoffentlich auch weiter Bestand haben werden.</p>
<p>Wenn ihr euch diese letzte SPORTHEILBRONN-Ausgabe durchlest, wisst ihr vielleicht, was ich meine. Ich habe mich in den letzten Wochen nochmal mit den Sportlerinnen und Sportlern getroffen, über die wir in den 39 Ausgaben am meisten berichtet haben und zu denen immer noch ein freundschaftlicher Kontakt besteht. Besonders berührt haben mich dabei die Gastbeiträge von <strong>Denise Krebs</strong> und <strong>Natalie Rothenbächer</strong>, die das, was ich hier beschreibe, nochmal in eigenen Worten ausdrücken.</p>
<p>Zugegeben, vieles in dieser Ausgabe geht ziemlich in Richtung „Selbstbeweihräucherung“ – sorry for that. Vielleicht ist dies für mich einfach der Weg, um mir den Abschied von dem, was ich die letzten zehn Jahre aufgebaut habe, einfacher zu machen.<br />Ich persönlich bleibe übrigens dem Heilbronner Sport erhalten und ihr trefft mich künftig in der Geschäftsstelle der <strong>TSG Heilbronn</strong> an. Die TSG hat für mich eine Stelle als Referent für Marketing und Kommunikation geschaffen, in der ich mich sowohl um die Belange des Hauptvereins als auch um die der Basketballer der <strong>Heilbronn REDS</strong> kümmern werde. Eine Aufgabe, auf die ich mich riesig freue!</p>
<p>Meine abschließenden Worte möchte ich gerne an unsere Redakteurin <strong>Lara Auchter</strong> richten, die in den letzten drei Jahren die Praxisphasen ihres Dualen Studiums an der IU bei uns verbrachte, einen Großteil unserer Magazinbeiträge verfasste und sich auch in der Agentur zu einer unverzichtbaren Säule entwickelte. Liebe Lara, ich möchte dir für alles danken, was du für uns geleistet hast, und ich wünsche dir das Allerbeste für die nun anstehende Bachelorarbeit, für dein kommendes Jahr in Kanada sowie für deine Zukunft. Ich bin super stolz darauf, wie du dich in den drei Jahren entwickelt hast!</p>
<p>Als Titelfoto dieser letzten Ausgabe habe ich – hier ist es wieder, das Thema „Selbstbeweihräucherung“ – mein absolutes Lieblingsfoto aus 32 Ausgaben ausgewählt: Lara und ich zusammen mit Hochsprung-Olympiasieger <strong>Gianmarco Tamberi</strong>, der uns im strömenden Regen auf dem Heilbronner Marktplatz den Schirm hält. Ein Foto, das den Spirit von SPORTHEILBRONN ausdrückt – Sympathie, Authentizität und Nähe zu den Sportlern.</p>
<p>In diesem Sinne, machts gut. Over and out, euer</p>
<p>Ralf Scherlinzky (Herausgeber)</p></div>
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		<title>Blick in die Zukunft: Was kommt auf den Heilbronner Sport zu?</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/blick-in-die-zukunft-was-kommt-auf-den-heilbronner-sport-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Diese letzte SPORTHEILBRONN-Ausgabe dreht sich zwar hauptsächlich um Rückblicke, wir wollen es aber nicht versäumen, auch zu schauen, was in den nächsten Monaten und Jahren im Heilbronner Sport passieren wird. Deshalb haben wir uns zum Abschluss für einen gemeinsamen Blick in die Zukunft mit Karin Schüttler (Leiterin Schul-, Kultur- und Sportamt Heilbronn), Altin Zhegrova (Abteilungsleiter Sport der Stadt Heilbronn), Christoph Troßbach (Vorsitzender Stadtverband für Sport Heilbronn und Mitglied des Gemeinderats) und Herbert Tabler (stellvertretender Vorsitzender Stadtverband für Sport, Vorsitzender TG Böckingen und Mitglied des Gemeinderats) zusammengesetzt. Was wir dabei erfahren haben, macht Lust auf die nächsten Jahre, denn hinter den Kulissen ist auf Basis der Sportentwicklungsplanung für 2030 so einiges am Entstehen. Eines haben wir aber auch herausgehört: Es braucht von allen Beteiligten eine große Portion Geduld, denn von heute auf morgen lassen sich die ganzen Vorhaben nicht umsetzen. Text: Ralf Scherlinzky</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>„Wann kommt endlich die Großsporthalle?“ – „Wo sollen Eishalle, Schwimmbad und Rollschuhbahn hingebaut werden, wenn die alten abgerissen werden?“ – „Wieso hat die Stadt so wenige Sporthallen?“ – „Unser Verein hat nicht genügend Trainingsmöglichkeiten!“ – „Heilbronn soll eine Sportstadt sein?</strong></em>“</p>
<p>Die Stadt Heilbronn steht nicht nur in politischen Fragen, sondern auch beim Thema Sport unter Dauer-Beschuss. Vor allem in den sozialen Medien werden Fragen und Forderungen wie diese gestellt, die möglichst alle sofort erfüllt werden sollen. Dazu kommen vielfältige Wünsche von Vereinen und Veranstaltern, die bewertet und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden müssen.</p>
<p>Dass es im Heilbronner Sport Luft nach oben gibt, ist der Stadtverwaltung absolut bewusst. „Deshalb haben wir die Sportentwicklungsplanung 2030 zur Förderung und Weiterentwicklung des Heilbronner Sports ausgearbeitet, die auch vom Gemeinderat zur Umsetzung freigegeben wurde“, weiß Karin Schüttler. „Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Schul- und Vereinssport, Sportstätten, Profi-, Spitzen- und Leistungssport sowie Sport im öffentlichen Raum. An allen Säulen wird im Hintergrund intensiv gearbeitet“, so die Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts weiter.</p>
<p>Da die Bereiche eng miteinander verwoben sind, können sie jedoch nicht nacheinander, sondern müssen parallel geplant und umgesetzt werden. Deshalb ist in den kommenden Jahren noch Geduld nötig, ehe erste Ergebnisse zu sehen sind.</p>
<h3><strong>Bauliche Maßnahmen</strong></h3>
<p>Zentraler Punkt ist dabei vor allem die Infrastruktur, wie Christoph Troßbach berichtet. „Wir müssen zunächst einmal die baulichen Grundlagen legen und orientieren uns dabei vorrangig am Bedarf des Schul- und Vereinssports. Sprich, wir kümmern uns erstmal um die fehlenden Hallenflächen, ehe wir andere Themen umsetzen können“, erklärt der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport Heilbronn.</p>
<p>Um zumindest für den Schul- und Vereinssport kurzfristige Verbesserungen anbieten zu können, wird 2026 eine Online-Hallenbuchungsplattform umgesetzt, über die eventuelle freie Hallenzeiten gebucht werden können. „Das wird uns zumindest vorübergehend weiterhelfen. Aus dem Hallenbad Soleo holen wir dagegen bereits das Bestmögliche aus der bestehenden Infrastruktur heraus und wir haben dort vermutlich den effizientesten Belegungsplan in ganz Deutschland“, sagt Altin Zhegrova, der Abteilungsleiter Sport der Stadt Heilbronn. „Aber natürlich ist auch das kein Dauerzustand.“</p>
<p>Während die Mönchseehalle bereits aufwändig saniert wurde (Bild rechts), sollen im Rahmen der Sportentwicklungsplanung zwei weitere Hallen entstehen – eine in Böckingen auf der Schanz und eine in der Innenstadt, wobei hier der passende Standort noch nicht final gefunden wurde. Dazu kommt eine sogenannte „McArena“, eine überdachte Freilufthalle, die die TG Böckingen auf ihrem Vereinsgelände in der Jahnheide bauen wird. „Das ist eine günstige Halle, die wir zwar vorrangig für den Verein nutzen, die aber vor allem an Vormittagen auch für Schulen und Kindergärten zur Verfügung stehen wird“, erklärt Herbert Tabler, der nicht nur stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbands für Sport, sondern auch Vorsitzender der TG Böckingen ist.</p>
<h3><strong>Sanierung des Frankenstadions</strong></h3>
<p>Dass das Frankenstadion zeitnah für rund 3,3 Millionen Euro saniert und um eine Flutlichtanlage ergänzt werden soll, war im Dezember 2025 schon in der Heilbronner Stimme zu lesen. Doch dies ist erst möglich, wenn die entsprechenden Fördermittel vom Bund freigegeben werden. Karin Schüttler: „Im Rahmen des Bundesprogramms für die Sanierung kommunaler Sportstätten stellt die Regierung für 2025 und 2026 Förderungen in Höhe von je 333 Millionen Euro zur Verfügung, die nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt wurden – basierend auf deren Finanzkraft und Bevölkerungsanteil. Natürlich wollen und müssen wir versuchen, davon zu partizipieren.“</p>
<h3><strong>Neubau von Hallenbad und Eishalle</strong></h3>
<p>Bereits 2024 wurde bekannt, dass das Hallenbad, die Eishalle und das Rollsportstadion für die Erweiterung des Bildungscampus weichen müssen. Während die Suche nach geeigneten Standorten läuft, hat der Stadtverband für Sport bei einem „Speeddating“ die Bedarfe der davon betroffenen Sportvereine ermittelt. „Ihre größte Sorge ist, dass die Hallen abgerissen werden, bevor die Neubauten stehen. Hier hat der Oberbürgermeister aber schon zugesagt, dass dies nicht der Fall sein wird“, stellt Christoph Troßbach fest.</p>
<p>Wegweisend sei dabei die Sichtweise der Vereine in Sachen der oft diskutierten Multifunktionssporthalle gewesen: „Kein Verein sieht sich in der Lage, eine solche Halle an 365 Tagen zu füllen, weshalb wir das Wort ‚Sport‘ streichen und daraus eine ‚Multifunktionshalle‘ für verschiedene Nutzungsarten wie Kultur und Wirtschaft machen müssen. Für die Vereine würde diese Halle dann zur Highlighthalle werden, also zu einer Stätte, in der sie ihre sportlichen Highlights austragen können.“</p>
<p>Für Schwimmbad und Eishalle müsse man sich „knallhart an den Bedarfen orientieren“, so Troßbach weiter. „Bei einem Neubau des Soleo müssen wir mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die perfekte Struktur und Architektur finden, um möglichst viel Schwimmfläche zu bieten. Spannt man bei zehn Bahnen à 50 Metern die Trennleinen quer, bekommt man 20 Bahnen à 25 Meter, was exakt dem Bedarf entspricht, den wir in Heilbronn haben. Und bei der Eishalle ist klar, dass wir in Heilbronn eine zweite Eisfläche haben müssen. Dabei geht es auf der einen Seite um den Nachwuchs- und Amateursport beim Heilbronner EC und die Profis der Heilbronner Falken, aber vor allem auch um den Publikumslauf sowie um Eiszeiten für Schulen.“</p>
<h3><strong>Schule des Sports in Böckingen</strong></h3>
<p>Auf der Böckinger Schanz ist ein Schulcampus des Sports geplant, der über die Jahre zu einer Art Vorstufe der Olympiastützpunkte werden soll. Mit der Elly-Heuss-Knapp-Gemeinschaftsschule, der Heinrich-von-Kleist-Realschule und dem Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium liegen dort drei Schulen auf engstem Raum beisammen. „Der Plan ist, dass wir in allen drei Schularten ein Sportprofil anbieten, um den Leistungssport in Heilbronn künftig von der Jugend auf etablieren zu können. Zum einen soll dort der Sportunterricht von drei auf fünf Wochenstunden erhöht werden, zum anderen sollen aber auch Freistellungen für Trainingslager und Wettkämpfe ermöglicht werden, in Verbindung damit, dass man auch mal eine Klausur vom Trainingslager aus schreiben kann“, erläutert Karin Schüttler.</p>
<p>Ein sehr sinnvolles Konzept, mussten wir doch allein in den zehn Jahren SPORTHEILBRONN aufgrund von oft fehlendem Verständnis von Seiten der Schulen und Lehrer einige sportliche Talente in andere Städte ziehen lassen. Mit dem Schulcampus dagegen könnten Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus der Region in Heilbronn die Schule besuchen und sich im heimischen Umfeld zu Leistungssportlern entwickeln, ehe sie dann nach ihrem Schulabschluss an die Olympiastützpunkte wechseln.</p>
<h3><strong>„European Green Capital“ als Chance</strong></h3>
<p>Die Auszeichnung der Stadt Heilbronn als „European Green Capital 2027“ wird sich auch auf den Sport auswirken. Spannenderweise werden hier die Themen aktuell, die wir schon im Jahr 2022 über mehrere SPORTHEILBRONN-Ausgaben unter dem Überbegriff „Netzwerk nachhaltiger Sport“ gemeinsam mit den Vereinen ausgearbeitet hatten. „Ihr wart damals einfach eurer Zeit voraus“, lacht Altin Zhegrova, der damals von Seiten des Sportamts an unseren Treffen teilgenommen hatte. Die Stadt werde ihre Vereine dabei unterstützen, deren Veranstaltungen nachhaltiger zu gestalten – sei es bei Abfall, Mobilität, Energie oder Regionalität. „Es geht aber auch darum, beispielsweise bei der Beschaffung von Sportgeräten und Materialien darauf zu achten, dass diese der Kreislaufwirtschaft wieder zugeführt werden können. Das zweite Thema ist dabei der Sport im öffentlichen Raum – also die Förderung von naturnahen und niederschwelligen Bewegungsangeboten, für die keine große Infrastruktur benötigt wird“, so Zhegrova weiter. Damit deckt die Stadt ein weiteres Thema ihrer Sportentwicklungsplanung ab.</p>
<h3><strong>Veranstaltungshighlights 2026</strong></h3>
<p>Neben den traditionellen Großereignissen Trollinger Marathon (10. Mai) und Triathlon Heilbronn (14. Juni) wird am 9./10. August zum dritten Mal in Folge das Hochsprung-Meeting auf dem Marktplatz stattfinden. Doch nicht nur hier kommt die Weltspitze nach Heilbronn: Am 23. August gastiert einen Monat nach der Tour de France der Radprofi-Zirkus mit dem Zieleinlauf der Schlussetappe der Deutschland Tour in der Stadt – und wir haben schon 2024 gesehen, welche fantastische Atmosphäre der Radsport mit sich bringt.</p>
<p>Schon davor, vom 24. bis 26. Juli, findet das Landeskinderturnfest 2026 in Heilbronn statt, in dessen Rahmen rund 5.000 Kinder erwartet werden. „Darauf freuen wir uns besonders. Die meisten Wettkampfstätten und zahlreiche Mitmachangebote werden in der Innenstadt sein, unter anderem mit der Hauptbühne auf dem Kiliansplatz, so dass die Heilbronner mitten im Geschehen sein können. Die Kinder übernachten in den weiterführenden Schulen, verpflegt werden sie in der Eishalle“, erzählt Karin Schüttler.<br />In Heilbronn wird also auch 2026 wieder einiges los sein. Leider wird SPORTHEILBRONN nicht mehr darüber berichten können&#8230; :‘(</p>
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<p>Von links: Herbert Tabler, Christoph Troßbach, Altin Zhegrova, Karin Schüttler und Ralf Scherlinzky mit den ersten SPORTHEILBRONN-Ausgaben von 2016. Foto: SPORTHEILBRONN</p></div>
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		<title>Harry Mergel: &#8222;Ihr werdet eine Lücke hinterlassen.&#8220;</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/harry-mergel-ihr-werdet-eine-luecke-hinterlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Hätte die Stadt Heilbronn damals nicht eine kleine finanzielle Starthilfe zugesagt, hätte es das SPORTHEILBRONN-Magazin vermutlich nie gegeben. Über die Befürworter Markus Otten (Vorsitzender Stadtverband für Sport Heilbronn), Karin Schüttler (Leiterin Schul-, Kultur- und Sportamt) und Agnes Christner (Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Kultur und Sport) war das Konzept für ein regionales Sportmagazin bei Oberbürgermeister Harry Mergel angekommen. Unbestätigten Überlieferungen zufolge soll erstmal einige Überzeugungsarbeit notwendig gewesen sein, ehe er als oberste Instanz am Ende doch noch sein OK gegeben hat. Seither sind fast zehn Jahre vergangen, in denen wir uns bei den verschiedensten Anlässen begegnet sind – und immer eine große Wertschätzung von Seiten des OB für unsere Arbeit erfahren haben. Für das letzte Kapitel der SPORTHEILBRONN-Geschichte haben wir uns nochmal für eine Stunde mit ihm zusammengesetzt, um die letzten zehn Jahre im Heilbronner Sport gemeinsam Revue passieren zu lassen. Text: Ralf Scherlinzky</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Kann schon sein, dass ich damals entsprechend Bedenken geäußert habe, als ich euer Konzept auf den Tisch bekommen habe“, gibt Harry Mergel zu. „Das kam daher, dass ich früher mit einem Kollegen zusammen das Heftle der Union Böckingen gemacht habe und deshalb weiß, wie schwer das ist und welches Durchhaltevermögen es braucht. Heute kann ich aber sagen, dass SPORTHEILBRONN eine wichtige Stimme im Heilbronner Sport geworden ist. Ihr werdet eine Lücke hinterlassen, wenn es euch nicht mehr gibt.“</p>
<p>Die Hauptaufgabe der Stadtverwaltung im Sport sei es, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass möglichst viele Menschen Sport treiben können. „In den letzten zehn Jahren konnten die Heilbronner Sportvereine mehr als 18.000 neue Mitglieder dazugewinnen – und das trotz der Corona-Pandemie, bei der sie über 3.000 Mitglieder verloren haben“, berichtet der OB. „Unsere strategisch beste Entscheidung war direkt nach Corona in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband für Sport die Einführung des Heilbronner Sportpasses, durch den die Vereine neue Leute gewinnen und auch binden konnten, so dass die Heilbronner Vereine heute 47.000 Mitglieder zählen.“</p>
<p>Im Leistungssportbereich sieht der ehemalige Fußballspieler durchaus Potenzial, auch wenn Heilbronn im Spitzensport gerade eine leichte Talsohle durchlebe: „Es ist natürlich schade, dass wir bei unserem Aushängeschild Heilbronner Falken keine Stabilität reinbekommen. Aber wir haben auch Hoffnungsträger wie die Basketballer der TSG Heilbronn Reds oder den Hockeyclub der TSG, wo eine großartige Entwicklung nicht nur im sportlichen, sondern auch im sozialen Bereich erkennbar ist. Ein enormes Potenzial für den Heilbronner Sport liegt auch darin, dass immer mehr Studierende in die Stadt kommen. Das ist auch Teil unseres Sportentwicklungsplans für 2030.“</p>
<p>Einer der für ihn spannendsten Aspekte der letzten zehn Jahre seien die verschiedenen Persönlichkeiten, die der Heilbronner Sport hervorgebracht hat, so Harry Mergel weiter: „Leute wie Eduard Popp, Carina Bär oder Sebastian Heymann&#8230; Ich freue mich jedes Jahr darauf, wenn in der Heilbronner Stimme wieder die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für die Unterländer Sportlerwahl veröffentlicht wird, denn da tauchen immer neue Namen auf, die ich noch nicht kenne.“</p>
<p>Auch beim Blättern durch die alten SPORTHEILBRONN-Ausgaben, die wir zu unserem Treffen mitgebracht haben, fallen dem 69-Jährigen wieder Namen und Anekdoten ein. Wie damals, Ende 2020, als wir ihn mit Eishockeyschlägern und Trikots besucht hatten, um ein Video für die Spendenaktion des Heilbronner EC zu drehen – was letztendlich zu einem Eishockeyspiel in seinem Amtszimmer „ausartete“. Und Fußballtrainer Rüdiger Rehm, so der OB beim Blick auf die Titelseite von Ausgabe 15, habe „das Potenzial zu einem ganz großen Trainer wie Jürgen Klopp“, wenn er nur endlich mal bei der Wahl seiner Vereine einen Volltreffer lande.</p>
<p>„Wenn du die Heftle durchguckst, hat das wirklich eine Qualität, das muss man schon sagen. Ich bedauere sehr, dass es das Magazin künftig nicht mehr geben wird“, macht er uns etwas verlegen – nur um mit der Frage zu schließen: „Darf ich die alten Ausgaben vielleicht hier behalten? Ich könnte da den ganzen Tag drin blättern&#8230;“</p></div>
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		<title>Milan Hosseini: Neustart am Olympiastützpunkt Stuttgart</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/milan-hosseini-neustart-am-olympiastuetzpunkt-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Milan Hosseini kennen wir schon von klein auf. Als wir mit unserer Agentur einst die Webseite seiner Eltern gestalteten, bestand das turnerische Talent des kleinen Milan gerade darin, sich in seinem Laufstall hochzuziehen. Jahre später, als Milan 14 Jahre alt war, haben wir gemeinsam mit seiner Mutter Michaela eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die dem Turntalent der TG Böckingen 2015 den Wechsel an den Olympiastützpunkt Berlin ermöglichte. Damals gaben wir Michaela im Spaß mit auf den Weg: „Wenn er mal einen Manager braucht, dann melde dich.“ Im Januar 2023 klingelte das Telefon – Milans Mama war dran und meinte, dass es jetzt soweit sei. Ob von unserer Seite noch Interesse bestünde. Seither ist der Kontakt noch enger und wir sind wahnsinnig stolz darauf, welchen Weg der EM-Dritte von 2023 seither beschritten hat. Jetzt, mit 24 Jahren, steht Milan Hosseini vor einem Neuanfang: Im Dezember zog er zusammen mit seiner Freundin Linda von Berlin nach Esslingen, um künftig am Olympiastützpunkt Stuttgart zu trainieren. Gemeinsam schauen wir nochmal auf die letzten Jahre zurück und werfen auch einen Blick auf die Zukunftspläne des Fleiners. Text: Ralf Scherlinzky</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Milan, du bist wegen des Turnsports vor über zehn Jahren von zuhause weggezogen, als du eigentlich noch ein Kind warst. Wie blickst du auf diese einschneidende Zeit zurück?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Das war anfangs schon eine heftige Umgewöhnung – weg von zuhause, zweimal täglich Training, eine neue Trainingsgruppe, ein neuer Trainer, eine kleine Schulklasse mit nur 12 Leuten. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich einzufinden. Und ja, ich hatte schon auch Heimweh. Sportlich habe ich mich in den ersten zwei Jahren auch erstmal nicht so krass gesteigert, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. Das kam erst mit 16, 17 Jahren, als ich nochmal ordentlich gewachsen bin, mehr Kraft zulegen konnte und auch einen neuen Trainer bekommen habe. Um diese Zeit herum durfte ich dann auch das erste Mal in der U16 für Deutschland turnen. Aber trotz aller Schwierigkeiten hatte die Anfangszeit in Berlin schon auch ihren Charme.</p>
<p><em><a href="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Milan-Hosseini-Daniel-Woerz-Brian-Gladow.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16471 size-medium alignright" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Milan-Hosseini-Daniel-Woerz-Brian-Gladow-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Mit deinem Böckinger Vereinskollegen Daniel Wörz hattest du die ganze Zeit einen Wegbegleiter in Berlin.</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Ja, Daniel war am Anfang eine wichtige Bezugsperson für mich und hat mir bei der Eingewöhnung enorm geholfen. Daraus ist eine enge Freundschaft geworden und wir haben uns dann ja auch eine Wohnung geteilt. Man kann schon sagen, dass wir bis heute beste Freunde sind.</p>
<p><em>Sportlich ging es stetig bergauf, bis das Jahr 2020 kam&#8230;</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Genau. Ich hatte eine stetige Leistungsentwicklung, bis die Pandemie kam. Wir durften erstmal nicht trainieren und ich habe die Zeit für einen fünfwöchigen Heimatbesuch genutzt. Kurz nachdem der Lockdown vorüber war, ging es dann mit meiner Schulter los, und Anfang 2021 stand fest, dass ich operiert werden musste. Das war meine erste große Verletzung und ich hatte nicht nur große Angst vor der OP, sondern auch davor, dass ich es danach nicht mehr schaffe, leistungsmäßig wieder ranzukommen.</p>
<p><em>Bei verletzten Sportlern wird oft die Floskel „Come back stronger“ bemüht. Bei dir hat sie sich sehr gut bewahrheitet, oder?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> In gewissem Sinne ja. Ich bin mit großen Schritten zurückgekommen, nur die letzten paar Prozent haben noch eine ganze Weile gebraucht. In dieser Zeit hat auch die Zusammenarbeit mit meinem Trainer Brian Gladow begonnen, bei dem mir das Training gleich wieder großen Spaß bereitet hat. Ich bin richtig gerne in die Halle gegangen, und das tolle Verhältnis, das sich zwischen uns innerhalb von kürzester Zeit entwickelt hat, gab mir einen richtigen Push. Dennoch hat es bis Ende 2021 gedauert, ehe ich wieder richtig turnen konnte. Ich habe mir dann die Deadline gesetzt, dass ich bis zu meinem Abi 2022 nochmal voll durchziehe und dann sehe, wo ich stehe.</p>
<p><em>Und dann wurde 2022 dein bis dahin bestes Jahr, wie auch auf der Titelseite von SPORTHEILBRONN 27 zu lesen war.</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Stimmt. Schon der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ende 2021 mit dem TuS Vinnhorst war ein großer Erfolg. Eigentlich war ich nur froh, dass ich wieder beschwerdefrei turnen konnte. Dann war ich plötzlich beim Weltcup am Start, habe beim DTB-Pokal in Stuttgart geturnt und wurde direkt nach dem Abi bei den Finals in Berlin Deutscher Meister am Boden. Das i-Tüpfelchen war dann noch, dass ich im Herbst als Ersatzturner zur WM nach Liverpool mitfahren durfte. 2023 ging es dann genauso weiter. Silber beim Weltcup in Cottbus, ein guter Sechskampf in Stuttgart, die Nominierung für die Europameisterschaft in Antalya und dort dann der Gewinn der Bronzemedaille am Boden. Leider wurde ich dann aber nicht zur WM nominiert, und bei den Olympischen Spielen 2024 war ich auch nur als Ersatzturner dabei, obwohl ich mich nochmal extrem verbessert hatte. Das war bitter.</p>
<p><em>Sind WM und Olympia die Ziele, auf die du jetzt hinarbeitest?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Natürlich. Jetzt muss ich aber erst wieder richtig fit werden. Seit Februar 2025 habe ich teils heftige Probleme mit meinem Nacken, die mich das ganze letzte Jahr ordentlich gehemmt haben. Die EM konnte ich zwar turnen, auf die WM-Teilnahme musste ich aber leider verzichten. Lange wusste niemand, was ich eigentlich habe, bis ich dann in München einen Arzt gefunden habe, der die Ursache richtig behandelt. Seither geht es aufwärts.</p>
<p><em>Du hast die Verletzungspause aber auch genutzt, um für dich persönlich einen totalen Restart für 2026 zu organisieren. Wie kam das?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Mein Trainer Brian Gladow hat mir im Sommer 2025 eröffnet, dass er zu Gunsten seiner Familie kürzertreten möchte und statt der Erwachsenen künftig nur noch die Jugend trainiert. Das war ein harter Schlag, da er für mich eine absolute Vertrauensperson ist und ich ihm sehr viel zu verdanken habe. Da ist der Gedanke gereift, dass ich den Stützpunkt wechsle. Ich habe mir Cottbus, Hannover und Stuttgart angeschaut. Letztendlich hat dann das Gespräch mit meinem neuen Trainer Thomas Andergassen den Ausschlag dafür gegeben, dass ich nach Stuttgart gewechselt bin. Dort kann ich nun zusammen mit meinen Nationalmannschaftskollegen Timo Eder und Gabriel Eichhorn auf einem sehr hohen Niveau trainieren.</p>
<p><em>Wie schwer war es, Berlin nach über zehn Jahren zu verlassen?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen und es hat sich schon ein paar Wochen hingezogen, ehe ich mir sicher war, dass sie richtig ist. Unter anderem hat natürlich auch die Nähe zu meiner Familie in Flein eine große Rolle gespielt, die ich jetzt auch mal kurzfristig besuchen kann. Die Wohnungssuche hat sich dann auch nochmal hingezogen. Da hat es zeitlich ganz gut gepasst, dass ich in der Rehaphase war und nicht voll trainieren konnte. Anfang Dezember sind meine Freundin und ich dann nach Esslingen gezogen.</p>
<p><em>Was steht nun 2026 für dich an?</em><br /><strong>Milan Hosseini:</strong> Erstmal die vollständige Genesung. Die Weltcups in Cottbus und Stuttgart im Frühjahr kommen vermutlich noch zu früh. Über die Finals Ende Juli möchte ich mich für die EM qualifizieren. Und dann wäre ich im Spätjahr gerne bei der WM dabei, um mit diesen beiden Höhepunkten ins vorolympische Jahr zu starten.</p></div>
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		<title>Daniel Fischbuch: 4 WM-Teilnahmen + über 700 DEL-Spiele</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-fischbuch-4-wm-teilnahmen-ueber-700-del-spiele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 10:25:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 39]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Fast immer, wenn wir die Region Heilbronn für einen Magazinbeitrag verlassen haben, war irgendwie Eishockeyspieler Daniel Fischbuch mit im Spiel. Für die erste SPORTHEILBRONN-Ausgabe hatten wir ihn und Corey Mapes an einem Samstagvormittag in Düsseldorf besucht. Und als wir Anfang 2017 in Berlin waren, haben wir uns für Ausgabe 3 kurzfristig mit ihm und Turner Milan Hosseini in der Kabine der Eisbären Berlin getroffen. Nachdem er dann nach Nürnberg gewechselt war, standen wir für ein Interview im Rahmen des Spiels gegen die Kölner Haie auf der Matte. Und für die Jubiläumsausgabe 30 haben wir ihn gleich mit einem ganzen Team in Mannheim besucht. Zwischendurch gab es für Ausgabe 9 ein öffentliches Interview in der Heilbronner „Inselspitze“, zu dem wir die Nachwuchscracks des Heilbronner Eishockey-Clubs eingeladen hatten und vor dem wir uns gegenseitig mit unserer Nervosität übertrumpft haben. J Wir können von uns behaupten, dass wir „Fischi“ vom 22-jährigen Underdog bei der Düsseldorfer EG bis zum heute 32-jährigen Nationalspieler bei den Iserlohn Roosters fast durch seine ganze DEL-Karriere begleitet haben. Egal, mit welcher Idee wir gekommen sind – der Neuenstadt-Steiner, der das Eishockeyspielen einst beim HEC gelernt hat, war immer gerne zu allem bereit. Wie auch jetzt, als wir im Dezember bei einem Onlinecall gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt sind. Einleitung: Ralf Scherlinzky / Text: Lara Auchter</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Fischi, du begleitest SPORTHEILBRONN nun seit der ersten Ausgabe 2016. Kannst du dich noch an das allererste Treffen erinnern?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ja klar, das war damals in Düsseldorf an der Brehmstraße. Wir hatten uns nach dem Training im Presseraum vor der Sponsorenwand unterhalten, zusammen mit Corey Mapes. Es war cool, weil viele gar nicht auf dem Schirm hatten, dass gleich zwei Heilbronner in der DEL spielen – Corey und ich. Ihr habt uns damals in der Region so ein bisschen „sichtbar“ gemacht.</p>
<p><em>Das Interview war im Februar und es sah alles danach aus, dass wir dich noch eine Weile im Trikot der DEG sehen. Doch dann kam im März die überraschende Nachricht, dass dein Vertrag nicht verlängert wird. Wie war das für dich als junger Spieler?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Das war damals echt verrückt. Ich kam gerade von einer schweren Verletzung zurück, hatte gute Gespräche mit dem Trainer und eigentlich das Gefühl, dass es weitergeht. Und dann hieß es plötzlich: „Wir verlängern nicht.“ Erstmal war ich geschockt, aber im Nachhinein war es vielleicht wichtig für meine Entwicklung. Manchmal muss man eben einen anderen Weg gehen.</p>
<p><em>Düsseldorf war ja quasi deine sportliche Heimat und ist auch jetzt noch euer Erstwohnsitz…</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Genau. Ich bin damals als Teenager aus Mannheim nach Düsseldorf gewechselt, auch weil mein Bruder dort war. Ich habe beim Hauptsponsor der DEG meine Ausbildung gemacht und in Düsseldorf meine Frau kennengelernt. Letztendlich bin ich in der Stadt erwachsen geworden, und unser Lebensmittelpunkt ist bis heute dort.</p>
<p><em>Von der Düsseldorfer EG aus ging es zu den Eisbären Berlin – ein großer Schritt. Wie kam der zustande?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Uwe Krupp war damals Eisbären-Trainer, und Marian Bazany, den ich aus Düsseldorf kannte, war Co-Trainer. So entstand der Kontakt. Berlin setzt traditionell sehr auf deutsche Spieler, und ich fand die Rolle spannend. Im ersten Jahr lief es gut und im zweiten Jahr standen wir sogar im DEL-Finale gegen München und haben Spiel sieben nach Comeback doch noch knapp verloren. Trotzdem eine Wahnsinnsserie und wenn ich zurückblicke eine schöne Zeit.</p>
<p><em>Vor deinem vierten Jahr in Berlin kam dann aber wieder ein Knick…</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Genau. Ich hatte eigentlich noch einen Vertrag, aber mir wurde gesagt, dass mein Kaderplatz durch einen U23-Spieler ersetzt wird. Das kam unerwartet und war sicherlich nicht einfach, da ich mich bei den Eisbären sehr wohl gefühlt habe. Ich wollte aber unbedingt spielen, also musste ich gehen. Ich war in diesem Sommer aber sehr lange ohne neuen Vertrag und wäre fast in der DEL2 gelandet. Aber am Ende wurden es die Nürnberg Ice Tigers in der DEL.</p>
<p><em>Nürnberg wurde zum Wendepunkt für dich – vor allem im Hinblick auf die Nationalmannschaft.</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Absolut. Ich bekam bei den Ice Tigers volles Vertrauen vom Trainer und bin gut in die Saison gestartet. Beim Deutschland Cup im November 2019 war ich dann erstmals bei der Nationalmannschaft dabei und habe ein richtig starkes Turnier gespielt. Das war für mich der Startschuss im Nationalteam. Dafür bin ich dem damaligen Bundestrainer Toni Söderholm bis heute extrem dankbar.</p>
<p><em>Seitdem warst du bei vier Weltmeisterschaften dabei, inklusive der spektakulären Silbermedaille in Tampere 2023.</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ja, meine erste WM war noch die Corona-WM 2021 in Riga. Dann folgten zwei richtig coole Turniere in Finnland – darunter natürlich die Silber-WM in Tampere. Zuletzt war ich 2024 in Tschechien im WM-Aufgebot. Es waren unglaubliche Erlebnisse und Momente im Nationalmannschafts-Trikot. Die letzte WM habe ich leider verpasst, weil ich bei den Adlern Mannheim zum Ende der Saison nicht mehr komplett gespielt habe. Es ist aber in jedem Fall mein Ziel, wieder zum Kern des DEB-Teams zu gehören.</p>
<p><em>A propos Mannheim – wie fällt dein Fazit zu deinen beiden Jahren dort aus? Dein Werdegang hatte dich ja von Nürnberg wieder zurück zur DEG und dann „back to the roots“ nach Mannheim geführt…</em> <br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Die beiden letzten Jahre liefen sehr ambivalent. Im ersten Jahr hatten wir brutales Verletzungspech und teilweise fielen sechs, sieben Stammspieler gleichzeitig aus. Das wirft selbst einen Topklub wie Mannheim aus der Bahn. Im zweiten Jahr lief es für mich persönlich eigentlich gut. Ich war lange Topscorer, habe aber am Ende nicht mehr die Eiszeit bekommen, die ich mir gewünscht hätte, und habe leider auch ein paar Playoff-Spiele verpasst. Trotzdem: Mannheim ist ein top-professionelles Team, fast schon auf NHL-Niveau, und ich habe viel aus den letzten beiden Jahren dort mitgenommen.</p>
<p><em>Dieses Jahr spielst du nun bei den Iserlohn Roosters und wurdest direkt zum Teamcaptain gewählt. Wie kam es dazu?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ursprünglich hatte ich ja sogar schon bei der Düsseldorfer EG unterschrieben. Durch deren Abstieg in die DEL2 wurde dann aber alles anders. Iserlohn und das ganze Team dort haben sich extrem um mich bemüht, und am Ende fiel es mir sehr einfach, die Entscheidung für die Roosters zu treffen – zumal wir aufgrund der machbaren Entfernung mit der Familie dennoch in Düsseldorf wohnen können. Kapitän zu sein, ist eine neue Rolle für mich, aber eine, die ich gerne annehme. Hier ist alles sehr familiär, und die Mannschaft macht Spaß – auch wenn es in der Tabelle gerade leider nicht so aussieht.</p>
<p><em>Vor Kurzem hast du dein 700. DEL-Spiel absolviert. Ein Meilenstein auch für dich persönlich?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Absolut! Ich merke immer mehr, wie schnell alles geht. 700 Spiele sind verrückt. Ich bin 32, das ist zwar nicht alt, aber auch nicht mehr jung. Jetzt sauge ich alles bewusster auf und genieße jeden Moment. Mein Ziel wären tatsächlich noch die 1.000 Spiele. Wenn der Körper mitmacht und ich weiterhin Spaß habe, spiele ich, solange es geht. Es ist ein Privileg und ich bin unendlich dankbar dafür.</p>
<p><em>Deine Kinder spielen inzwischen beide auch Eishockey. Wie besonders ist das für dich?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Sehr besonders. Sie sind vier und sieben und in einem Alter, in dem sie schon viel mitbekommen und alles aufsaugen. Ich nehme sie oft mit in die Kabine und dann strahlen immer die Augen, das ist Wahnsinn. Auch bin ich oft als Helfer auf dem Eis, wenn sie Training haben. Und ich merke, dass sie stolz sind, wenn andere Kinder zu mir kommen und ein Foto oder Autogramm wollen. Das macht mich als Papa dann gleich doppelt stolz.</p>
<p><em>Du warst vor ein paar Jahren auch mal beim Development Camp der Los Angeles Kings – wie war der Einblick in die NHL-Welt?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Eine komplett andere Welt! Die Kabine, das Gym, der Spa-Bereich – das ist next Level. Ich war kurz nach der Sommerpause dort und hatte vorher noch kaum Eiszeit zur Vorbereitung gehabt. Es war deshalb klar, dass es vor allem ums Reinschnuppern ging, aber das Erlebnis war unglaublich. Das Wetter, die Organisation und Infrastruktur waren wirklich ein kleiner Traum.</p>
<p><em>Wenn du auf die letzten Jahre zurückblickst – was nimmst du mit?</em><br /><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Dass alles extrem schnell geht. Und dass man vor allem dankbar sein muss. Für 700 DEL-Spiele, vier Weltmeisterschaften, für die ganze Karriere, aber auch für meine Familie und meine Kinder, die das miterleben – das ist das Schönste von allem.</p></div>
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<p>„Young Fischi“ 2016 bei unserem Kennenlern-Gespräch in Düsseldorf. Foto: Marcel Tschamke</p></div>
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<p>Öffentliches Interview im Jahr 2018 mit Nachwuchsspielern des Heilbronner EC in der „Inselspitze“ unter der Friedrich-Ebert-Brücke. Foto: Marcel Tschamke</p></div>
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<p>Daniel Fischbuch (rechts) und der damals 15-jährige Turner Milan Hosseini beim gemeinsamen Gespräch in der Kabine der Eisbären Berlin. Foto: Frank Ziegenrücker</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-fischbuch-4-wm-teilnahmen-ueber-700-del-spiele/">Daniel Fischbuch: 4 WM-Teilnahmen + über 700 DEL-Spiele</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>TSG Heilbronn Snooker: Der Ex-Meister ist zurück in der Bundesliga</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/tsg-heilbronn-snooker-in-der-bundesliga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Snooker]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
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					<h1 class="entry-title">TSG Heilbronn Snooker: Der Ex-Meister ist zurück in der Bundesliga</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Drei Jahre nach dem Gewinn des Deutschen Meistertitels in der Saison 2021/22 und dem unmittelbar danach erfolgten, überraschenden Rückzug ist die TSG Heilbronn zurück in der Snooker-Bundesliga. Damit haben die Queue-Spezialisten die Ringer der Red Devils als einzigen Heilbronner Bundesligisten abgelöst. Wir haben den Aufsteiger in seiner Heimspielstätte, der ehemaligen Pfühl-Gaststätte, besucht, um zuerst von Teamkapitän Richard Wienold und dem stellvertretenden Abteilungsleiter Marko Fuchs alles über den Status Quo des Wieder-Bundesligisten zu erfahren und dann Zeugen des Heimspiels gegen den Snookerclub Hamburg zu werden. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gespielt wird in der Bundesliga an vier Tischen gleichzeitig. Foto: Thomas Kircher</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da sind sie wieder, die eleganten Männer mit ihren weißen Hemden und bläulich schimmernden dunklen Westen. Es herrscht absolute Ruhe im Snooker-Zentrum am Pfühl direkt vor dem Beginn des Bundesliga-Heimdebüts gegen Hamburg. SPORTHEILBRONN-Fotograf Thomas Kircher wird gebeten, seine Kamera in den „Stillen Modus“ zu versetzen, damit das Klicken des Auslösers die acht Akteure an den vier Tischen nicht in der Konzentration stört. Dann geht es los. Klack. Klack. Das Klacken der Kugeln wird nur durch Punkte-Ansagen der Schiedsrichter unterbrochen. Klack. Hin und wieder zischt ein leises Fluchen von den Spielern durch den Raum. Sonst ist es mucksmäuschenstill. Silentium. Höchste Konzentration. Eine ganz besondere Atmosphäre.</p>
<p>Richtig weg von den mit grünem Filzstoff bezogenen Tischen waren die Heilbronner Präzisionskünstler in den letzten Jahren natürlich nicht, doch ist das Snooker-Team der TSG Heilbronn nun auch wieder zurück in der Bundesliga.</p>
<p>„Wir haben in der letzten Saison in der zweiten Liga einen richtigen Durchmarsch hingelegt und sind ungeschlagen aufgestiegen“, berichtet Richard Wienold. Der 27-Jährige, der eigentlich aus der Pfalz stammt und 2017 wegen seines Maschinenbau-Studiums nach Heilbronn gekommen war, bildet als Teamkapitän und Manager das Herz des Teams. Das war auch 2022 schon der Fall, als er nach Saisonende verkünden musste, dass sich die TSG als frischgebackener Deutscher Meister aus dem Spielbetrieb zurückzieht. „Das war bitter“, erinnert er sich. „Aber unser Sponsor wollte nicht mehr weitermachen, und dadurch war kein Geld mehr für eine weitere Bundesliga-Saison da.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Denys Khmelevskyi feierte gegen Hamburg sein Bundesliga-Debüt.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Man startete in der drittklassigen Oberliga mit regionalen Spielern neu, Richard Wienold wechselte innerhalb der Bundesliga nach Oberhausen. Die TSG holte sich direkt die Oberliga-Meisterschaft, scheiterte aber in der Relegationsrunde. In der Saison 2023/24 sicherte man sich erneut den Oberliga-Titel, hatte diesmal aber in der Relegation mehr Fortune: Man brachte den Aufstieg in die zweite Bundesliga unter Dach und Fach.</p>
<p>„Da haben wir angefangen zu überlegen, ob wir es hinkriegen würden, wieder nach oben anzugreifen“, erinnert sich Richard Wienold. „In diesen Wochen hatte der mehrfache Grand-Prix Gewinner Manuel Ederer gerade ein Turnier in Heilbronn gespielt und war begeistert von unserer Snooker-Arena. Wir haben ihm erzählt, dass wir uns gerne nochmal in Richtung Bundesliga orientieren würden, und er hat sofort zugesagt, dass er mit am Start wäre. Wir haben dann noch unseren langjährigen Bundesligaspieler Michael Schnabel reaktiviert und ich bin von Oberhausen zurückgewechselt“, so der achtfache Deutsche Meister weiter. Mit diesen drei Spielern aus der deutschen Spitze an den Tischen war der direkte Durchmarsch nach oben vorgezeichnet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Mai 2025 saß man erneut zusammen, um zu überlegen, wohin die Reise gehen solle. Da man sich in guten Gesprächen in Sachen Finanzierung der Erstliga-Saison befunden hatte, war die Entscheidung für das Wahrnehmen des Aufstiegsrechts schnell gefallen.</p>
<p>Man holte den Schweizer MainTour-Profi Alexander Ursenbacher zurück, der schon im Meisterjahr für die TSG gespielt hatte. Dazu verstärkte der Österreicher Florian Nüßle (U21-Weltmeister 2021) das Stammteam um Richard Wienold, Michael Schnabel und Manuel Ederer.</p>
<p>Mit Denys Khmelevskyi schloss sich außerdem ein in der Schweiz lebender ukrainischer Top-Amateur der TSG an. Dazu kommen mit Suphi Yalman, Thomas Moser und Engin Dogan noch drei Spieler, die auf Landeslevel im Seniorenbereich erfolgreich sind.</p>
<p>Dass sich im Teamkader hochrangige Namen befinden, bedeutet jedoch nicht, dass diese Spieler auch immer verfügbar sind. Da die „guten Gespräche“ vor der Saison in Sachen Finanzierung doch nicht den geplanten Ausgang nahmen, ist ein Einsatz der Profis Ursenbacher und Nüßle eher utopisch als realistisch. Dazu kommt, dass Michael Schnabel für längere Zeit krankheitsbedingt ausfällt und Manuel Ederer und Richard Wienold regelmäßig Turniere im Ausland spielen und nicht immer vor Ort sein können.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erfolgreiches „B-Team“ (v.l.): Oktay Yildiz, Thomas Ruppel, Denys Khmelevskyi, Engin Dogan und Zhen Huang.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum Auftakt der neuen Saison holte der Aufsteiger ohne Michael Schnabel und Denys Khmelevskyi beim 4:4 in Oberhausen zumindest einen Punkt, unterlag aber am Tag darauf in Essen mit 3:5.</p>
<p>Noch extremer wurde es am zweiten Spielwochenende in der heimischen Arena am Pfühl gegen die Teams aus Hamburg und Lübeck. Richard Wienold weilte geschäftlich in Italien, Manuel Ederer spielte ein Turnier in Griechenland und Michael Schnabel war krank, so dass mit Denys Khmelevskyi nur ein etatmäßiger Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung stand. Stattdessen sprangen der amtierende baden-württembergische Vize-Landesmeister der Senioren Thomas Ruppel, TSG-Urgestein Oktay Yildiz sowie das neue TSG-Clubmitglied Zhen Huang ein.</p>
<p>Und siehe da, die prophezeiten deutlichen Heimniederlagen blieben aus. Zwar unterlag man dem Snookerclub Hamburg mit 3:5, doch wuchs das vermeintliche „B-Team“ am Tag darauf gegen den Billardclub Break Lübeck über sich hinaus und holte mit 5:3 den ersten Saisonsieg.</p>
<p>„Die Jungs haben sich super geschlagen, ich hoffe aber natürlich, dass es nicht nochmal vorkommt, dass gleich drei der vier geplanten Stammspieler ausfallen“, so Richard Wienold. Schon jetzt geht sein Blick voraus in Richtung letztes November-Wochenende. „Da gastieren Selb und Roth in Heilbronn. Das sind beides Gegner, die wir in Vollbesetzung in jedem Fall schlagen können. Vor allem gegen Roth wäre ein Sieg wichtig, da sie momentan mit nur einem Punkt Rückstand auf uns auf dem siebten und damit dem ersten Abstiegsplatz stehen“, so Richard Wienold.</p>
<p>Noch hat der Versuchsingenieur die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass auch Alexander Ursenbacher und Florian Nüßle in dieser Saison zumindest einmal zum Einsatz kommen. „Dafür bräuchten wir aber noch einen Sponsor, der uns mit einem niedrigen vierstelligen Betrag unterstützt. Zu bieten haben wir unter anderem Werbeflächen auf den Westen oder an den Wänden, aber auch Werbeeinblendungen in den Livestreams der vier Tische. Und natürlich bieten wir auch die Möglichkeit, zum Beispiel im Rahmen von betrieblichen Teambuildings mit echten Snooker-Könnern zu trainieren.“</p>
<p>Die verbleibenden Heimspiele in dieser Saison finden statt am 29.11. gegen den 1. BC Selb, am 30.11. gegen die TSG 08 Roth, am 18.1. gegen den 1. SC Mayen-Koblenz, am 30.5. gegen den SC 147 Essen und am 31.5. gegen den BC Oberhausen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Kleine Regelkunde: Snooker vs. Billard</h3>
<p>Wer Snooker zum ersten Mal sieht, denkt schnell an Billard – doch die beiden Varianten unterscheiden sich deutlich. Während Poolbillard in Bars und Freizeiträumen weit verbreitet ist, gilt Snooker als die „Königsdisziplin“ des Queuesports: technisch anspruchsvoll, taktisch tief und von beeindruckender Präzision geprägt.</p>
<p>Der erste Unterschied fällt sofort ins Auge: Der Snookertisch ist mit rund 3,6 mal 1,8 Metern deutlich größer als ein Pooltisch, die Taschen sind enger, und die Kugeln kleiner. Das macht das Spiel nicht nur schwieriger, sondern verlangt von den Spielern höchste Genauigkeit und ein feines Gefühl für Stellungsspiel.</p>
<p>Gespielt wird mit 22 Kugeln: 15 rote, sechs farbige und die weiße Spielkugel. Ziel ist es, mehr Punkte zu erzielen als der Gegner – und das in einer ganz bestimmten Reihenfolge. Zunächst muss immer eine rote Kugel gelocht werden (je ein Punkt), anschließend eine farbige Kugel. Jede Farbe hat einen eigenen Wert: Gelb (2), Grün (3), Braun (4), Blau (5), Pink (6) und Schwarz (7). Nach einer gelochten Farbe wird diese wieder auf ihre Ausgangsposition gelegt, bis alle roten Kugeln verschwunden sind. Erst dann dürfen die Farben in aufsteigender Reihenfolge endgültig abgeräumt werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ausgangsposition beim Snooker: Die 15 roten Kugeln werden zu einem Dreieck zusammengepresst, das sich nahe der Fußbande befindet. Die bunten Kugeln werden auf ihren jeweiligen Punkten platziert, die im Spielfeld markiert sind.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Während beim Poolbillard meist schnelle Partien und spektakuläre Stöße im Vordergrund stehen, ist Snooker eher ein strategisches Duell. Die Spieler müssen nicht nur präzise lochen, sondern permanent vorausdenken: Wo bleibt die weiße Kugel liegen? Wie verhindere ich, dass mein Gegner leicht punkten kann? Nicht selten werden bewusst „sichere“ Stöße gespielt, um den Kontrahenten in eine schlechte Lage zu bringen – den sogenannten Snooker.</p>
<p>Eine Partie (Frame) kann mehrere Minuten oder sogar über eine halbe Stunde dauern, je nach Verlauf. Sieger ist, wer in einer Serie drei Frames gewinnt.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus Technik, Taktik und mentaler Stärke macht den Reiz des Snooker aus. Es ist ein ruhiger, aber hochspannender Präzisionssport, bei dem kleine Fehler große Folgen haben – und Konzentration alles ist.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/antje-doell-thomas-zeitz-sport-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Sport-Union Neckarsulm]]></category>
		<category><![CDATA[SUN Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Zeitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16263</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/antje-doell-thomas-zeitz-sport-union/">Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nach suboptimalen Saisonstarts in den letzten Jahren sind die Bundesliga-Handballerinnen der Sport-Union Neckarsulm erfolgreich in die Saison 2025/26 gestartet. Einer der Erfolgsfaktoren: <a href="https://www.instagram.com/laui5/" target="_blank" rel="noopener">Antje Döll</a>, die Kapitänin der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die vom insolventen HB Ludwigsburg nach Neckarsulm gewechselt ist. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben uns mit der 37-Jährigen getroffen, um mit ihr über ihren Wechsel und den Traum von einer erfolgreichen Heim-WM (26.11. bis 14.12.2025) zu sprechen. Mit dabei war auch SUN-Coach <a href="https://www.instagram.com/thozei73/" target="_blank" rel="noopener">Thomas Zeitz</a>, der uns unter anderem von den Faktoren für den erfolgreichen Saisonstart in die neue Saison berichtet hat. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ein jubelndes Neckarsulmer Team soll es künftig öfter geben. Fotos: Larissa Eisele (4)</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, Neckarsulm stand nach den ersten Spieltagen plötzlich dort, wo der Verein noch nie stand. Was hat den Ausschlag dafür gegeben, dass das Team mit 6:2 Punkten in die Saison gestartet war?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das war das Resultat von Arbeit, guter Mannschaftsentwicklung und ein bisschen Glück. Dass sich in Neckarsulm einige Leute gleich den Tabellenstand ausgedruckt und an die Wand gehängt haben – das sei ihnen gegönnt (lacht). Aber die Mannschaft kann das realistisch einschätzen. Wir haben in keinem Spiel bisher 60 Minuten lang die Sterne vom Himmel gespielt. Aber was sich gegenüber den Vorjahren geändert hat: Wir verlieren die Nerven nicht mehr.</p>
<h4>Inwiefern?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wir führen in Halle, Buxtehude oder beim Thüringer HC über weite Strecken, dann kommt die Druckphase des Gegners. Früher wären die Spiele noch gekippt. Jetzt bleiben wir ruhig, glauben an uns und ziehen das durch. Wir haben gelernt, cool zu bleiben.</p>
<h4>Was hat dieses neue Mindset ausgelöst?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das war ein längerer Prozess. Vor zwei Jahren haben wir gesagt: Wir müssen den Kader stabilisieren, können nicht jedes Jahr nur fünf Leute halten und dafür 15 neue holen. Das haben wir jetzt geschafft. Spielerinnen wie Munia Smits oder Lena Ivancok haben sich individuell entwickelt und gemerkt, dass es vorangeht. Dazu kamen gezielte Neuzugänge wie Kamila Kordovska und Paulina Uscinowicz, die beide etwas beweisen wollten. Und dann war plötzlich Antje da – nicht geplant, aber am Ende ein echtes Geschenk.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll im Trikot der Sport-Union.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Antje, du kommst als Kapitänin der Nationalmannschaft zu einem Verein, der bislang eher Underdog war. Wie war dein Einstieg?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Natürlich erstmal ungewohnt. Du kommst aus einer Mannschaft, die jahrelang deine zweite Familie war, und stehst plötzlich ohne Vorwarnung in einer völlig neuen Umgebung. Aber ich wurde von allen hier unglaublich herzlich aufgenommen. Einige Spielerinnen kannte ich schon, und das hat vieles erleichtert. Und obwohl ich mich erst unterordnen wollte, hat mir die Mannschaft durch die Wahl zur Co-Kapitänin direkt Vertrauen geschenkt. So startet man gerne in eine neue Mannschaft.</p>
<h4>Wie bringt man sich als eine gestandene Bundesliga- und Nationalspielerin in eine bestehende Teamstruktur ein?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich bin kein Typ, der reinkommt und sagt: „Jetzt tanzt alles nach meiner Pfeife.“ Ich habe erstmal beobachtet. Aber klar, mit meiner Erfahrung fordere ich auch mal mehr ein. Bei uns will inzwischen jede Spielerin das Aufwärmspiel gewinnen – das ist gut so (lacht). Führung heißt, zu spüren, wer gerade was braucht: Zuspruch, Motivation oder auch mal einen kleinen Schubser.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, du hast gesagt, Antje war „nicht geplant, aber ein Geschenk“. Wie kam es zu diesem Transfer?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Als die Insolvenz in Ludwigsburg bekannt wurde, hat das alle im Handball geschockt. Ich habe das zunächst gar nicht geglaubt – und ehrlich gesagt gehofft, dass es nicht passiert. Für den deutschen Handball war das ein Desaster, gerade vor einer Heim-WM. Nach einem Gespräch mit Nationaltrainer Markus Gaugisch habe ich Antje angerufen, und schnell war klar: das passt. Ich habe ihr gesagt, dass ich die Daumen drücke, dass Ludwigsburg gerettet wird. Aber falls nicht – wir haben Interesse.</p>
<h4>Antje, wie hast du diese Situation erlebt? Das Aushängeschild des deutschen Frauen-Handballs gibt kurz vor der Saison überraschend preis, dass es nicht mehr weitergeht …</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Wir haben es einen Tag vor der Presse erfahren und es war ein riesiger Schock. Klar, die Gehälter kamen mal später, aber das ist im Sport nicht unüblich. Doch dass der Geschäftsführer plötzlich nicht mehr erreichbar war, hat uns stutzig gemacht. Trotzdem hat keiner mit einer Insolvenz gerechnet. Als es dann hieß, der Verein ist zahlungsunfähig, war das unfassbar. Ich habe das bis heute nicht ganz verarbeitet. Wir waren plötzlich alle in einer prekären Lage – die meisten mussten umziehen oder sogar in ein anderes Land wechseln, teilweise ihre Familien zurücklassen. Ich hatte Glück, dass Neckarsulm sofort Interesse zeigte und den Wechsel so schnell möglich gemacht hat. Dadurch konnte ich in Bietigheim wohnen bleiben und meinen Job bei der Polizei in Ludwigsburg behalten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie war die Stimmung in der Mannschaft zu dieser Zeit?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Sehr emotional. Zwei Wochen lang waren Teamtreffen halbe Therapiesitzungen. Wir haben gehofft, gelacht, geweint – sogar gemeinsam Eurojackpot gespielt, um mit dem gewonnenen Geld selbst den Verein zu übernehmen. Nach dem endgültigen Aus war die Devise einfach irgendwie weitermachen. Ich bin ehrlich, ich wünsche keinem Sportler, so etwas zu erleben. Das reißt dir den Boden unter den Füßen weg.</p>
<h4>Und dann kam der Anruf aus Neckarsulm.</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Genau. Thomas rief an, und es war sofort klar, dass es passt. Es hat mir auch unglaublich geholfen zu wissen, dass ich diese Option habe. Ich hatte ein gutes Gefühl, ob menschlich, sportlich und auch organisatorisch. Neckarsulm war die beste Lösung für mich und ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll ist auch vom Siebenmeterpunkt treffsicher.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie hat der Verein das spontan finanziell gestemmt?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Natürlich mussten wir rechnen. Aber wir haben auch unser tolles Sponsorennetzwerk. Wir hatten zufällig genau in dieser Woche eine große Partnerveranstaltung und ich habe gesagt, es könnte eine Chance geben, eine besondere Spielerin zu holen. Namen nannte ich keinen – aber die Sponsoren sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Und plötzlich standen sie Schlange! Keiner hat Bedingungen gestellt oder unrealistische Anforderungen gehabt. Das war pure Unterstützung. Und das spricht für Antje – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.</p>
<h4>Was hat sich im Team durch Antje verändert?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Sie bringt Professionalität, Präsenz und Ruhe. Sie lebt, was sie sagt, und das überträgt sich. Das Bild, das man von außen hat – diszipliniert, klar, fair – stimmt zu hundert Prozent und entspricht dem Menschen, der jetzt bei uns in der Kabine steht.</p>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich muss dazu sagen, ich habe hier eine Mannschaft vorgefunden, die es auch richtig will. Das hat mir den Einstieg leicht gemacht. Ich glaube, jede von uns weiß, hier passiert etwas, das langfristig Bestand haben kann, und ich bin stolz, meinen Beitrag dazu leisten zu können.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas Zeitz: Motivator, Taktiker, Mensch</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Thomas, du hast die Mannschaft vor einigen Jahren in einer schwierigen Phase übernommen. Wie hat sich das entwickelt?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Als ich hier anfing, war vieles unsortiert. Wir standen nach dem Großteil der Saison teilweise immer noch ohne Sieg da, das war hart. In neun von zehn Fällen ist man da seinen Job los. Aber der Verein hat Geduld bewiesen und wir haben Schritt für Schritt Struktur aufgebaut, sportlich, wirtschaftlich und auch menschlich. Ich wollte, dass wir unabhängig werden von Einzelpersonen, denn früher hat unser Hauptsponsor viel privat finanziert. Ich habe gesagt, das darf nicht sein. Wenn diese Person irgendwann aufhört, muss der Verein weiterlaufen. Aber das war ein zweijähriger Prozess und heute steht Neckarsulm auf eigenen Beinen – das macht mich stolz.</p>
<h4>Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Sponsoren verändert?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Früher kamen 20 Leute zu einem Sponsorenabend. Dieses Jahr waren es 170! Die Mannschaft macht da auch mit, verteilt Nikolausgeschenke, besucht Firmen, hält Vorträge – das schafft Identifikation. Ich sage immer: Zeig die Menschen, nicht nur das Ergebnis. Wenn du authentisch bist, bekommst du Unterstützung zurück. Und unsere Spielerinnen machen das nicht widerwillig. Im Gegenteil – beim ersten Mal wollten sie gar nicht mehr aufhören mit den Nikolausgeschenken. So entsteht etwas Nachhaltiges.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wenn man dich so reden hört, wirkt das alles sehr reflektiert. Wie wichtig ist Kommunikation in deiner Arbeit?</h4>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> In unserem Sport sehr wichtig, denn Handball musst du leben. Bei uns ist vieles Kommunikation, ob mit Spielerinnen, Sponsoren oder Fans. Ich bin überzeugt, dass Empathie und Offenheit mehr bringen als Kontrolle. Wir haben gelernt, dass Identifikation das Kapital ist, das bleibt, wenn der Ball mal nicht ins Tor geht.</p>
<h4>Antje, wie schaffst du es, Nationalmannschaft, Verein und Polizei unter einen Hut zu bringen?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Ich bin bei der Polizei in Ludwigsburg, aber durch die Sportförderung kann ich mir meine Zeit flexibel einteilen. Ich bin selten im Einsatzalltag, dafür regelmäßig im Training oder bei Lehrgängen. Ohne diese Unterstützung wäre Leistungssport auf dem Niveau kaum machbar.</p>
<h4>Die Heim-Weltmeisterschaft steht bevor. Wie groß ist die Vorfreude bei der DHB-Kapitänin?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Riesig! Ich denke fast jeden Tag daran. Eine Heim-WM ist etwas Einmaliges – du spürst die Energie und Begeisterung. Die Vorrundenspiele sind schon ausverkauft, das wird Gänsehaut pur. Aber es geht nicht nur um sportlichen Erfolg. Wir haben die Verantwortung, Frauenhandball in Deutschland sichtbarer zu machen. 2017 hatten wir auch schon ein Heimturnier und da war medial kaum etwas los, das darf diesmal nicht passieren. Deshalb ist die Kampagne „Hands up for more“ wichtig: Sie steht für mehr Gleichberechtigung, mehr Aufmerksamkeit, mehr Mädchen, die anfangen Handball zu spielen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was genau steckt dahinter?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Da geht es um konkrete Aktionen: kostenlose Ausbildung für weibliche Schiedsrichterinnen, Aufklärung über Gleichberechtigung, offene Medienarbeit. Wir Spielerinnen sind eingebunden, geben Interviews, drehen Videos und erzählen unsere Geschichten. Ich durfte beim Kampagnenvideo mitmachen mit den beiden Sängerinnen, die den Song aufgenommen haben. Der Dreh war echt witzig aber auch anstrengend – acht Stunden für ein paar Sekunden Szene (lacht). Aber das Ergebnis ist klasse und ich kann mir richtig vorstellen, wie der Song in einer vollen Halle läuft und alle mitmachen.</p>
<h4>Wie gehst du und die Mannschaft mit dem Druck um, wenn ganz Handball-Deutschland hinschaut?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Druck ist immer da – egal ob man gewinnt oder verliert. Deshalb ist mein Ansatz: genießen. Diese Heim-WM ist unsere Chance, zu zeigen, was wir können – sportlich und menschlich. Ich hoffe, wir schaffen dieses Mal auch den Sprung ins Halbfinale und wenn alles zusammenläuft, ist sogar eine Medaille drin. Normalerweise spielen wir vor Heimpublikum immer stark. Aber wichtiger ist: Wir wollen Menschen mitnehmen und Frauenhandball sichtbar machen. Das ist unser Auftrag.</p>
<h4>Letzte Frage: Was wünscht ihr euch für die nächsten Monate?</h4>
<p><strong>Antje Döll:</strong> Gesund zu bleiben – und den Spirit, den wir gerade haben, so lange wie möglich zu behalten. Ich hoffe, dass wir eine gute WM erleben und den Schwung mit in den Ligaalltag nehmen können. Wenn wir weiter so arbeiten, kann das eine sehr besondere Saison werden.</p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich schließe mich an. Wir wollen uns weiterentwickeln, stabil bleiben, die Euphorie des Saisonstarts und der Heim-WM mitnehmen und weiterarbeiten. Euphorie ohne Arbeit ist heiße Luft. Aber Euphorie mit Arbeit – das ist eine richtig gute Mischung.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Antje Döll. Foto: LUMEOS</em></p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/antje-doell-thomas-zeitz-sport-union/">Antje Döll &#038; Thomas Zeitz: Aufschwung bei der Sport-Union Neckarsulm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16183</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Mentale Herausforderungen und <a href="https://sport-s.de/spitzensport-im-fokus-druck-fehler-existenzaengste/" target="_blank" rel="noopener">Druck im Leistungssport</a> – ein Thema, das uns seit Langem beschäftigt und in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent ist. Auch im regelmäßigen Austausch mit unserem Gesundheitspartner AOK Stuttgart-Böblingen dreht sich vieles um Mental Health. Deshalb widmen wir diesem Thema nun wieder einen größeren Magazinbeitrag.</strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben zehn Sportlerinnen und Sportler aus der Region zu einer Gesprächsrunde in die Libermenta Privatklinik Schloss Freudental eingeladen und dabei Unterstützung von einer Expertin für Sportpsychiatrie und Sportpsychotherapie bekommen: Dr. Petra Dallmann ist nicht nur Chefärztin der psychiatrischen Klinik, Psychotherapeutin am Olympiastützpunkt Heidelberg und ehemalige Olympia-Schwimmerin, sie hat mit „Athletes in Mind“ auch eine Online-Plattform als kompetente Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler mit psychischen Problemen ins Leben gerufen. </strong></em><em><strong>Auszüge aus der zweieinhalbstündigen Diskussion geben wir hier für unsere Leser wieder.</strong></em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Stehend von links: SPORT.S-Redakteurin Lara Auchter, Katharina Schiele, Dr. Petra Dallmann, Stefanie Megerle, Madeleine Mohrhardt, Elisabeth Brandau, Martin Jiranek, Markus Pommer. Kniend von links: David Wrobel, Yannik Gerland, Tizian Lauria, SPORT.S-Herausgeber Ralf Scherlinzky, Kerstin Laib. Fotos: Iris Drobny</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Im Vorfeld der Gesprächsrunde wollten wir in einer anonymen Instagram-Umfrage von den Leistungssportlern unter unseren Followern wissen, wer im Mental Health-Bereich schon mit welchen Themen zu tun hatte. 36 Prozent der Teilnehmer stellten schon mal über einen längeren Zeitraum eine gesteigerte Reizbarkeit bei sich fest. Je 27 Prozent klagten über Antriebslosigkeit und Angstzustände, neun Prozent über Gewichtsprobleme – Angaben, die sich zum großen Teil auch in unserer bunt zusammengewürfelten Runde widerspiegeln.</p>
<h4>Fast jeder kennt „das Loch“</h4>
<p>„Loch“ war an diesem Abend das wohl meistzitierte Wort, das sowohl im Zusammenhang mit dem Karriereende als auch beim Thema Verletzungen, Niederlagen und Comebacks genannt wurde. Oder auch, wie bei <strong>David Wrobel</strong>, im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. „Ich bin 2021 nach Tokio in ein olympisches Loch gefallen“, berichtet der ehemalige Diskuswerfer. „Beim Wettkampf in Tokio habe ich mich an meinem bereits operierten Ellbogen verletzt. Als ich wieder zurück in Deutschland war, rief ich meinen Trainer an und erfuhr von seiner Frau, dass er während meines Flugs verstorben war. Mein Ellbogen musste ein zweites und 2022 ein drittes Mal operiert werden. Das war alles zu viel für mich. Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin allem entflohen und für eine Woche in die Berge gefahren, wo ich mich zum ersten Mal wieder richtig frei fühlen konnte.“</p>
<p>Von verletzungsbedingten mentalen „Löchern“ berichten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich musste wegen einer Verletzung an der Achillessehne drei Monate pausieren und hatte dadurch eine totale Identitätskrise“, erinnert sich <strong>Stefanie Megerle</strong>. „Für mich lag der Fokus nur auf dem Sport. Als dieser plötzlich weg war, wusste ich auf einmal nicht mehr, wer ich war“, so die aus Öhringen stammende Kickboxerin weiter.</p>
<p>Auch<strong> Tizian Lauria</strong> spricht von einer Identitätskrise im Jahr 2024: „Innerhalb von drei Monaten hatte ich mir dreimal das gleiche Band am Fuß abgerissen. Dazu kamen ein Bandscheibenvorfall und zwei Muskelfaserrisse. Der Körper hat komplett gestreikt und auf einmal stand ich ohne mein großes Ziel, die Teilnahme an der Europameisterschaft, da.“</p>
<p><strong>Kerstin Laib</strong> berichtet von Depressionen, als sie „nach einem heftigen Sturz ein halbes Jahr nichts mehr machen“ konnte. Die fünffache Streetboard-Weltmeisterin aus Stuttgart hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und gibt ihre eigenen Erfahrungen mit Ängsten, Blockaden und Stimmungstiefs inzwischen als Mentaltrainerin an andere Sportlerinnen und Sportler weiter – wie auch <strong>Elisabeth Brandau</strong>.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Yannik Gerland (28)</h5>
<p>ehem. Leichtathlet<br />
Athletenmanager</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Kerstin Laib (44)</h5>
<p>Streetboard<br />
5-fache Weltmeisterin</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Martin Jiranek (55)</h5>
<p>Eishockey, sportlicher Leiter<br />
Heilbronner Falken</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Stefanie Megerle (29)</h5>
<p>Kickboxen/Pointfighting<br />
Silber World Games 2025</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Tizian Lauria (22)</h5>
<p>Kugelstoßen<br />
2x U23-Europameister</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mit dem Karriereende zurechtkommen</h4>
<p>Die Olympia-Teilnehmerin von 2021 im Cyclo-Cross ist gerade jedoch noch selbst in der Identitätsfindungs-Phase, nachdem sie im Frühjahr 2025 mit 39 Jahren ihre aktive Karriere beendet hat. „Ich habe drei Kinder, bin Handwerksmeisterin, selbstständige Heilpraktikerin, habe einen Fahrradladen, gebe Coachings und halte Vorträge. Mit dem Sport konnte ich mir dazu immer einen Ausgleich schaffen und einiges dadurch verarbeiten, dass ich mich auf dem Rad ausgepowert habe. Jetzt ist der Leistungssport nicht mehr da, verarbeiten muss ich aber trotzdem. Es fällt mir schwer, mich jetzt ins ‚normale Leben‘ zu integrieren. Vor kurzem habe ich nun meinen ersten Triathlon gemacht. Es ist wie eine Sucht“, sagt die Schönaicherin, die schon in ihrer Jugendzeit mit einer Essstörung zu kämpfen hatte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Elisabeth Brandau hatte sich <strong>Yannik Gerland</strong> nach seinem Karriereende komplett vom Sport losgesagt. „Ich war 26 und hatte schlichtweg keine Lust mehr auf Sport, ging weder ins Fitnessstudio noch Fußballspielen. Ich wollte das Leben leben, das ich bis dahin nicht gekannt habe. In dieser Zeit bin ich neu nach Stuttgart gezogen und war ganz gut unterwegs, ehe mich ein Freund mit ins Studio genommen hat. Da kam dann die Lust am Sport zurück“, so der aus Baunatal stammende ehemalige 3000-Meter-Hindernis-Läufer, der heute nebenberuflich als Athletenmanager tätig ist.</p>
<p>Obwohl sie ihre aktive Karriere als Schwimmerin schon 2009 beendet hatte, hat auch <strong>Petra Dallmann</strong> noch Momente, an denen sie dem Leistungssport nachtrauert: „Eigentlich ist es lächerlich, aber wenn ich eine Schwimm-WM oder Olympische Spiele anschaue, kommen mir Gedanken an ein Comeback“, so die 46-jährige Heidelbergerin. „Mir fehlen manche Dinge immer noch – dieses Hinarbeiten auf ein Ziel, die Hochs und Tiefs des Sports…“</p>
<p>Von einem soften Übergang nach dem Karriereende berichtet dagegen <strong>Martin Jiranek</strong>. „Ich war nach über 600 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga mit 37 Jahren körperlich müde und musste doppelt so hart trainieren, als mit Mitte 20. Da ich am College in den USA im Rahmen meines Stipendiums eine Ausbildung zum Lehrer gemacht hatte, konnte ich nach dem Ende meiner aktiven Karriere 2007 in Nürnberg direkt als Nachwuchstrainer weitermachen und das Vermissen des Wettkampfs durch den Trainerjob kompensieren“, so der gebürtige Kanadier, der heute als Sportdirektor und Co-Trainer beim Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken tätig ist. „Mein einziger Fehler war, dass ich mich habe überreden lassen, noch in der vierten Liga als Spieler auszuhelfen. Das hat mich dann auch in ein Loch reingezogen, da ich wusste, was ich auf dem Profilevel konnte, und nun erkennen musste, wie wenig davon in der Amateurliga noch übrig geblieben war.“</p>
<p>Da er inzwischen auch in Krefeld, Frankfurt, Nürnberg und Heilbronn als Headcoach tätig war, ist er auch mit „Jiranek raus!“-Rufen vertraut. „Das bin ich gewohnt und es ist immer ein Spaß, das zu hören“, lacht der 55-Jährige. „Ich habe gelernt, dass du im Sport nicht zu hoch fliegen darfst, wenn du gewinnst, weil du am nächsten Tag schon wieder einen heftigen Crash erleiden kannst. Und wenn du verlierst, darfst du dir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen, weil es sonst umso schwieriger ist, wieder aufzustehen. Deshalb darf man solche Rufe von den Fans nicht zu nah an sich ranlassen.“</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Spannende Runde zum Thema Mental Health in der Libermenta Privatklinik Schloss Freudental.</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Durch Long Covid gerät das Leben aus den Fugen</h4>
<p>In einer extrem schwierigen Lebensphase befindet sich momentan <strong>Katharina Schiele</strong>. Die aus Heilbronn stammende Kugelstoßerin und Rasenkraftsportlerin leidet seit 2022 an einem Post-Covid-Syndrom. „Ich habe Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen und Schwindelattacken. Lange wusste niemand, was mit mir los ist und ich hatte schon an mir selbst gezweifelt. Inzwischen bin ich arbeitsunfähig, was große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringt“, erzählt die 25-Jährige, die weiterhin am Olympiastützpunkt Stuttgart trainiert. „Mein ganzes Leben hat sich immer um den Sport gedreht, und plötzlich ist durch die Krankheit alles aus den Fugen geraten.“</p>
<p>Schon öfter wurde Katharina Schiele danach gefragt, weshalb sie immer noch trainiert, wenn sie doch „eh nicht mehr gut“ sei. „Solche Kommentare tun weh. Aber zum einen will man mit 25 nicht so vom Sport abtreten, und zum anderen ist gerade das Training meine Lebensversicherung. Unsere Trainingsgruppe ist wie eine Familie, und wenn es mir richtig schlecht geht und Freunde wie Tizian und David einen blöden Spruch machen, dann päppelt mich das wieder total auf.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaler Missbrauch</h4>
<p>Fiese Kommentare wie dieser sind für die Studentin nicht neu: „Bis ich 16 Jahre alt war, habe ich geturnt. Da wurde ich von meinen Trainern wegen meiner Größe und des damit einhergehenden Gewichts gemobbt. Auf der anderen Seite musste ich dann trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß und trotz einer Bindehautentzündung bei Wettkämpfen antreten, weil sie mich gebraucht haben. Als Kind konnte ich das alles nicht einschätzen. Als ich dann mit 14, 15 aber parallel mit der Leichtathletik begonnen habe, konnte ich sehen, dass dies nicht normal ist.“</p>
<p>Tizian Lauria weiß aus eigener Erfahrung genau, wovon Katharina Schiele spricht. „Ich war als Kind auch einen Tag beim Turnen in Stuttgart zum Probetraining. Da wurde ich acht Stunden am Stück angebrüllt. Gottseidank haben meine Eltern gleich die Reißleine gezogen und mich stattdessen zum Leichtathletiktraining gebracht.“</p>
<h4>Die „ganz normale Härte“</h4>
<p><strong>Madeleine Mohrhardt</strong> kennt die Härte des Boxsports schon aus ihrer Amateurzeit. Strenge Gewichtskontrollen, das ständige Notieren von Mahlzeiten, das regelmäßige Wiegen – auch außerhalb von Wettkämpfen – gehörten damals zum Alltag. Das Einhalten des Kampfgewichts war eine ständige Aufgabe, die viel Disziplin verlangte. Oft bedeutete Training nicht nur Technik und Kondition, sondern auch Einheiten mit mehreren Schichten Kleidung übereinander, um durch zusätzliches Schwitzen Gewicht zu verlieren. Für die junge Athletin war das zu dieser Zeit selbstverständlich, sie hinterfragte die Methoden kaum. Rückblickend spricht die heutige Profiboxerin und Sportpsychologin von einer sehr harten Schule, die fordernd und manchmal auch extrem war – eine Phase, die sie geprägt hat und die sie heute mit mehr Abstand einordnen kann.</p>
<p>Martin Jiranek wundert sich darüber, dass es in den Einzelsportarten durchgehend enge Bindungen zwischen jungen Athleten und ihren Trainern gibt: „Im Eishockey ist es so, dass du im Nachwuchs alle zwei Jahre einen neuen Coach bekommst. Und im Profibereich wird dann meist nach eineinhalb Jahren der Trainer rausgeschmissen. Wenn du bei uns einen schlechten Trainer hast, kannst du die Zeit überbrücken, bis ein guter nachkommt. Ich hatte als Spieler bestimmt 25 bis 30 Coaches. Aber bei euch ist das ja eine volle Abhängigkeit, die über eure ganze Karriere entscheiden kann!“</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Elisabeth Brandau (39)</h5>
<p>Radsport<br />
Olympia-Teilnehmerin 2021</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>David Wrobel (34)</h5>
<p>Leichtathletik Landestrainer<br />
Olympia-Teilnehmer 2021</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Maddie Mohrhardt (28)</h5>
<p>Profiboxerin<br />
Dt. Meisterin Leichtgewicht</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Markus Pommer (34)</h5>
<p>Rennfahrer<br />
European Le Mans Cup</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Katharina Schiele (25)</h5>
<p>Kugelstoßen, Rasenkraftsp.<br />
Dt. Hochschulmeisterin</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h4>Keine Angst, aber Nervosität und Respekt</h4>
<p>Interessiert folgt <strong>Markus Pommer</strong> der Diskussion und berichtet von ganz anderen Herausforderungen im Motorsport. „Du musst natürlich den Spagat zwischen dem Rauskitzeln der letzten Zehntel und dem Abfliegen in der Kurve finden, aber Angst hatte ich dabei eigentlich nie – eher Nervosität und Respekt“, berichtet der Untereisesheimer. „Den eigentlichen Druck hast du abseits der Rennstrecke. In einem Rennteam kommen zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammen, die als Einheit funktionieren müssen. Da gibt es viele Reibereien. Und dann teilst du dir bei uns in den Prototypen-Serien das Cockpit mit einem anderen Fahrer – jeder fährt die Hälfte des Rennens, wir sind aber ein Team. Aber sind wir das wirklich? Du musst erst herausfinden, ob dein neuer Kollege tatsächlich mit dir oder gegen dich fährt. Da spielt ganz viel Politik mit“, so der ehemalige Formel-2-Pilot und Deutsche Formel-3-Meister, der schon über 300 Rennen im Auto sowie unzählige im Kart bestritten hat.</p>
<h4>Arbeit mit Mentaltrainern</h4>
<p>Während Markus Pommer („Wenn ich mal ein schlechtes Rennwochenende habe, dann schaue ich gerne meine besten Rennen an, um zu sehen, wen ich schon alles besiegt habe.“) nicht mit einem Mentaltrainer arbeitet, sind sich fast alle anderen Teilnehmer einig, dass Mentaltrainer für Leistungssportler wichtig sind – auch wenn David Wrobel zugibt, dass er als aktiver Sportler immer „einer war, der es lieber mit sich ausgemacht hat“.</p>
<p>Für Tizian Lauria war die Arbeit mit seinem Mentalcoach für seine Titelverteidigung bei der U23-Europameisterschaft essenziell, wie er berichtet: „Die Favoritenrolle im Vorfeld war etwas völlig Neues für mich. Deshalb haben wir gemeinsam eine mentale Taktik ausgearbeitet, um mit der Drucksituation umzugehen. Ich habe mir schon Monate vor dem Wettkampf vorgestellt, wie ich den Moment nach dem Wettkampf erleben würde – wie fühle ich mich, was rieche und schmecke ich, was erlebe ich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich meinen Titel verteidige und mit einem Wikingerhelm vor dem norwegischen Publikum meinen Sieg feierte. Das hat geklappt (lacht)“ – siehe Foto auf Seite 20.</p>
<p>Die Bürde der Favoritin kennt auch Stefanie Megerle sehr gut. Die Heilbronner Kriminalpolizistin ist seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft im Kickboxen und gilt seit Jahren als die beste deutsche Pointfighterin in ihrer Gewichtsklasse – jedoch bis Ende 2024 nur so lange, bis eine große internationale Meisterschaft anstand. „Ich wurde mehrfach Vize-Weltmeisterin und habe dort Jahr für Jahr die Finalkämpfe verloren. Bei Europameisterschaften bin ich meist gleich in der ersten Runde rausgeflogen. Ich bin verzweifelt, weil es bei den Saisonhöhepunkten einfach nicht klappen wollte. Besonders hat mich unter Druck gesetzt, wenn mir die Leute gut zugeredet haben: ‚Jetzt aber, Steffi, gell, diesmal klappt es‘ – das war absolut keine Hilfe“, verdreht sie die Augen.<br />
Der Gamechanger war ein Gespräch mit ihrem Freund, einem Kickboxer aus Schottland. „Er hat mir von Gesprächen mit meinen Gegnerinnen berichtet, die allesamt Angst davor hatten, gegen mich zu kämpfen. Das war mir bis dahin nicht bewusst. Seither habe ich es mit mentalem Training geschafft, das zu drehen. Ich konnte 2024 erstmals das EM-Finale erreichen und direkt den Titel holen. Und jetzt habe ich bei den World Games nur um Haaresbreite Gold verpasst.“</p>
<h4>Schockierendes aus den USA</h4>
<p>Yannik Gerland verbrachte insgesamt sechs Jahre mit Sportstipendien an US-amerikanischen Universitäten. „Der Sport hat dort einen ganz anderen Stellenwert, und mit einem Stipendium wird dir jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Drei Viertel der Unis sind besser ausgestattet als die Olympiastützpunkte in Deutschland. Der Erfolgsdruck ist aber gleichzeitig auch enorm, und wenn du nicht performst, verlierst du dein Stipendium – so ging es mir auch“, berichtet der ehemalige Hindernisläufer. „Auch das Thema Mental Health wird dort sehr groß geschrieben und jede Uni hat mehrere Psychologen. Das Problem ist aber, dass die Hemmschwelle, dieses Angebot zu nutzen, zu groß ist. So kommt es, dass sich an jeder Uni pro Jahr fünf bis zehn Leute das Leben nehmen. Das darf eigentlich nicht sein.“</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Egal in welcher Sportart, egal auf welchem sportlichen Level – die Gesprächsrunde hat uns gezeigt: Hinter fast jedem Namen und Erfolg stehen auch dunkle Momente, die es ernstzunehmen gilt. Dies ist im Sport gottseidank inzwischen auch angekommen, wie Petra Dallmann weiß: „Bei meinem Karriereende 2009 gab es noch keinen einzigen Sportpsychiater in Deutschland. Jetzt sind wir ein Netzwerk von rund 50 Kollegen. Das ist noch nicht genug, aber es geht voran.“<br />
Mit ihrer Arbeit an der Libermenta Klinik und mit „Athletes in Mind“ leistet sie aktiv einen großen Beitrag dazu.</p>
</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Martin Jiranek (Mitte, Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken) sagt: „Die besten Trainer müssen gleichzeitig auch Mentaltrainer sein.“</em></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<h3>Athletes-In-Mind.de – Seelische Gesundheit im Leistungssport</h3>
</div>
</div>
<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<p><strong>Seit Dezember 2021 ist die Website <a href="https://www.athletes-in-mind.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.athletes-in-mind.de</a> online, eine Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler, die Interesse an psychischer Gesundheit im Leistungssport und/oder einen Bedarf an sportpsychiatrischer und psychotherapeutischer Hilfe haben.</strong></p>
<p>Intuitiv und medial vermittelt, verbindet man mit Spitzensportlern meist das Bild eines leistungsstarken, widerstandsfähigen und mental starken Menschen.</p>
<p>Dieses Bild beginnt sich langsam zu wandeln und facettenreicher zu werden – nicht zuletzt auch aufgrund von Sportlern wie Michael Phelps, Lindsey Vonn, Naomi Osaka und Simone Biles und auch zunehmend mehr deutschen Fußballspielern, die mutig über ihre seelischen Belastungen sprechen, sowie der Aufklärungsarbeit von Institutionen wie der Robert-Enke-Stiftung.</p>
<p>Im Leistungssport steht meist das Physische im Vordergrund. Trainer, Physiotherapeuten, Leistungswissenschaftler und Sportmediziner arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu verbessern, ihn gesund zu halten und Erkrankungen zu heilen.<br />
Dementsprechend liegt ein hohes Verständnis für die körperlichen Anforderungen und Belastungen vor. Im Gegensatz dazu ist allerdings das Bewusstsein für die mit dem Leistungssport einhergehenden seelischen Belastungen weniger verbreitet: Beispielsweise die zunehmende Professionalisierung und Medialisierung, sowie Risikosituationen wie Verletzungen, Karriereende oder die Anforderungen an Gewicht und Aussehen.</p>
</div>
</div></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_70  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg" alt="" title="Mental-Health---Petra-Dallmann" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-1280x720.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-980x551.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-16185" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Dr. Petra Dallmann</em></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_44">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_71  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner">Zudem wird immer wieder deutlich, dass viele Sportler aus Unwissenheit oder Angst vor Stigmatisierung und unangenehmen Konsequenzen ihre Probleme eher verdrängen, verheimlichen oder zu spät professionelle Hilfe suchen – teils mit fatalen Folgen.</p>
<p>Athletes in Mind möchte aufklären, unkompliziert unterstützen und bisherige Angebote verknüpfen. Die Webseite soll:</p>
<ul>
<li>eine Informationsquelle zum Thema psychische Gesundheit, psychische Probleme und psychische Erkrankungen darstellen.<br />
Präventionsstrategien vorstellen.</li>
<li>Wege zu Unterstützungsangeboten aufzeigen.</li>
<li>entstigmatisieren und ermutigen durch Erfahrungsberichte von Sportlern, die über ihre schwierigen Lebensphasen und den Umgang damit berichten.</li>
<li>kostenlos und individuell über passende Hilfsangebote informieren und bei Bedarf auch anonym dabei helfen, Kontakt zu Sportpsychiatern und Sportpsychotherapeuten herzustellen.</li>
</ul>
<p>Athletes-in-mind.de wurde von den ehemaligen Leistungssportlerinnen Dr. Petra Dallmann und Dr. Brit Wilsdorf ins Leben gerufen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_72  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_20">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="232" height="229" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/QR-Code-Mentale-Gesundheit.png" alt="" title="QR Code - Mentale Gesundheit" class="wp-image-16202" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rasa Fuchs &#8211; Leistungssport mit neuem Herzen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/rasa-fuchs-leistungssport-mit-neuem-herzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Para-Sport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantiertensport]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Rasa Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[VfB Stuttgart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=16171</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/rasa-fuchs-leistungssport-mit-neuem-herzen/">Rasa Fuchs &#8211; Leistungssport mit neuem Herzen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Rasa Fuchs &#8211; Leistungssport mit neuem Herzen</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wenn <a href="https://www.instagram.com/rasa.fuchs/" target="_blank" rel="noopener">Rasa Fuchs</a> über ihr Herz spricht, dann nicht im übertragenen Sinn – sondern ganz buchstäblich. Die 27-jährige Läuferin aus Flein lebt mit einem transplantierten Herzen. Was für andere eine Grenze wäre, ist für sie zum Antrieb geworden. Nach ihrer Transplantation im Jahr 2021 steht sie wieder auf der Bahn, läuft Mittelstrecke im Trikot des VfB Stuttgart, arbeitet als Ärztin an der Uniklinik Ulm – und kämpft für ein Thema, das ihr buchstäblich das Leben gerettet hat: Organspende. Im Gespräch mit SPORTHEILBRONN spricht Rasa Fuchs über den langen Weg zurück in den Leistungssport, über mentale Stärke, über die Balance zwischen Klinikjob und Training – und darüber, weshalb Organspende für sie kein Tabuthema, sondern eine Frage der Haltung ist. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Rasa Fuchs (rechts) bei der Siegerehrung über 1.500 Meter bei den Transplantierten-Weltspielen 2025 in Dresden. In der Mitte ihre aus Öhringen stammende VfB-Vereinskollegin Bera Wierhake. Foto: WTG2005/YesVideography</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Rasa, wir begleiten den Transplantiertensport schon länger über die Läuferin Bera Wierhake und freuen uns, dass mit dir quasi aus dem Nichts nun eine zweite transplantierte Läuferin aus der Region „aufgetaucht“ ist. Wie Bera startest du für den VfB Stuttgart&#8230;</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Genau. Ich stamme hier aus der Region, bin ursprünglich beim TV Flein zuhause und kam dann über Heinriet, Leingarten und die TSG Heilbronn zum VfB Stuttgart. Bera habe ich erst später kennengelernt. Nach meiner Herztransplantation habe ich gemerkt: Ich will wieder „richtig“ laufen. Über meinen Trainer Jens Boyde bin ich dann zum VfB gekommen. Sportlich finde ich dort genau die Struktur, die ich jetzt brauche – und der „rote Brustring“ des VfB hilft natürlich sehr bei der Sichtbarkeit.</p>
<h4>Bevor wir nach vorn blicken: Wie hat alles angefangen und wie kam es zur Transplantation?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Mit 13 Jahren bin ich in der Läufergruppe voll eingestiegen und habe fünf- bis sechsmal pro Woche trainiert. 2013 wurde bei einer sportärztlichen Untersuchung in der Sportklinik Tübingen ein angeborener Herzfehler entdeckt – ein Zufallsbefund. Auf einmal hieß es, keine Wettkämpfe mehr. Wenn du 15 bist und dich gesund fühlst, trifft dich das hart. Ich bin daraufhin nur noch locker und mit angezogener Handbremse gelaufen. Jahre später, mitten im Studium, hat es mich dann beim Wandern erwischt – erst ein seltsamer Husten, dann ging es mir plötzlich extrem schlecht. Ich kam sofort auf die Transplantationsliste und wurde eine Woche später operiert. Im Rückblick ging alles rasend schnell. Zwei Wochen später fühlte es sich an, als hätte jemand den Motor getauscht.</p>
<h4>Wie war die Rehabilitation – körperlich wie mental?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Körperlich ging das alles erstaunlich schnell. Nach drei Monaten habe ich wieder Liegestütze gemacht und ich bin sicher, dass meine Grundkondition aus den Jugendjahren die Erholung massiv beschleunigt hat. Mental war es eine Achterbahnfahrt. Diese eine Woche auf der Transplantationsliste kam mir vor wie zehn Jahre. Danach habe ich dann vieles anders sortiert: Gesundheit ist die Basis – und wenn sie da ist, koste ich sie aus. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie fühlt sich Leistungssport mit einem transplantierten Herzen an?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Anders, aber machbar. Das Herz reagiert träger, weil die Steuerung anders läuft. Heißt: Ich starte behutsamer und werde dann schneller. Fortschritte brauchen länger, denn Immunsuppression und Infektanfälligkeit spielen mit. Ich trainiere strukturiert, plane Pausen bewusst, achte auf Hygiene und Ernährung. Es gibt Regeln, z.B. keine rohen Nüsse essen und von Salat im Restaurant lieber die Finger weglassen. Klingt streng, ist aber ein kleiner Preis für diese zweite Chance.</p>
<h4>Welche Disziplinen läufst du – und wo stehst du leistungsmäßig?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Ich laufe die Mittelstrecke, also 800 Meter und auch 1.500 Meter. Die World Transplant Games in Dresden dieses Jahr waren mein Wiedereinstieg und ich holte direkt Silber über 800 Meter, Bronze über 1.500 Meter sowie Team-Silber über fünf Kilometer. Mit meinen Zeiten war ich noch nicht ganz zufrieden und will diese in der nächsten Saison deutlich verbessern. In Dresden waren die Bedingungen aber auch nicht optimal und wir standen beim 800-Meter-Start mit Decken an der Startlinie – von daher kann ich eigentlich zufrieden sein (lacht).</p>
<h4>Was unterscheidet die „Transplantierten-Szene“ vom „normalen“ Leistungssport?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Der Gemeinschaftsgedanke. In Dresden wurden nicht nur die Ersten beklatscht, sondern auch die Letzten, weil jeder seine eigene Geschichte hat und auf deren Basis Höchstleistungen erbringt. Alle kennen dieses „Nichts-geht-mehr“-Gefühl. Die Wettkampf-Woche war pure Lebensfreude und auch die Familien waren sehr präsent. Es ist alles ein bisschen emotionaler als sonst. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sieht dein Training heute aus?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Mein Training in Stuttgart und in Ulm wird im engen Kontakt mit meinen Trainern immer nach Tagesform und Wettkampfplanung angepasst. Ich muss das Training auch mit meinem Job als Assistenzärztin an der Uniklinik in Ulm vereinbaren können. Wichtig ist Ehrlichkeit zum eigenen Körper. Ein Infekt bedeutet heute konsequent: kein Training.</p>
<h4>Früher wärst du vermutlich auch mit einem Schnupfen gelaufen&#8230;</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Genau. Heute höre ich dagegen auf meinen Körper. Früher hätte ich gesagt, ach, das geht schon. Heute weiß ich, was ich riskiere. Meine Prioritäten haben sich geändert und heute trainiere ich lieber einmal weniger und laufe dafür langfristig besser. Ich teste meine Grenzen immer noch – aber klug. Und ich nehme die Freude sehr bewusst wahr. Wenn es läuft, dann laufe ich, ohne ständig an übermorgen zu denken.</p>
<h4>Du sprichst auch immer wieder öffentlich über Organspende. Warum ist dir das Thema so wichtig?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Weil ich ohne eine Spende heute nicht hier sitzen würde. Jemand hat in einem unglaublich schweren Moment eine Entscheidung getroffen, die mir ein zweites Leben ermöglicht hat. Das verpflichtet mich, darüber zu sprechen. Aber mir geht es nicht darum, jemanden zu bekehren. Ich will nur, dass Menschen sich mit dem Thema beschäftigen – ehrlich und bewusst.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Was wünschst du dir von den Menschen konkret?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Eine Entscheidung. Dafür oder dagegen – beides ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass sie getroffen wird und die Angehörigen Bescheid wissen. Viele denken, der Organspendeausweis reicht, aber das Gespräch in der Familie ist genauso wichtig. Wenn der Tag X kommt, ist es für die Hinterbliebenen eine enorme Entlastung, wenn sie wissen, was du wolltest. In Deutschland wird kaum darüber gesprochen und es herrscht große Zurückhaltung – oft aus Angst, sich mit dem Thema Tod zu befassen. Aber am Ende geht es dabei nicht nur um Tod, sondern auch um Leben.</p>
<h4>Du bist Ärztin, Betroffene und Athletin – das gibt dir eine besondere Perspektive. Was möchtest du vermitteln?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Dass das Leben nach einer Transplantation lebenswert ist. Viele denken, man müsse sein Leben danach einschränken oder ständig Angst haben. Natürlich gibt es Regeln und Risiken, aber ich kann Sport treiben, arbeiten, reisen, lachen – alles. Ich möchte Mut machen, denn Organspende bedeutet nicht Ende, sondern Anfang.</p>
<h4>Was gibst du Eltern von transplantierten Kindern mit?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Bitte die Kinder nicht in Watte packen, sondern ihnen etwas zutrauen, Grenzen gemeinsam austesten und Freiräume lassen. Viele, die in Dresden am Start waren, durften immer alles machen. Dieses Ermöglichen prägt – und trägt.</p>
<h4>Jetzt der Blick nach vorn: Welche Ziele setzt du dir sportlich?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Ich möchte gesund bleiben, im Winter solide trainieren und 2026 die Deutsche Meisterschaft der Transplantierten sowie die Europameisterschaft laufen. Über 800 Meter möchte ich Richtung 2:50 Minuten kommen. In der Region liebäugle ich mit der Fleiner Crosslauf-Serie, und perspektivisch würde ich gern wieder mehr Bahnrennen bestreiten, dort, wo das Feld und die Zeiten für mich Sinn ergeben.</p>
<h4>Welche Rolle spielt dabei dein neuer Verein VfB Stuttgart?</h4>
<p><strong>Rasa Fuchs:</strong> Er gibt mir Sichtbarkeit und macht auch sein Netzwerk zugänglich. Der Verein erreicht Menschen, die sonst nie über Transplantation und Sport nachgedacht hätten. Diese Bühne will ich nutzen, um mehr Reichweite für das Thema Organspende und den Sport mit Spenderorgan zu schaffen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Rasa Fuchs mit ihrer Silbermedaille über 800 Meter. Foto: privat</em></p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/rasa-fuchs-leistungssport-mit-neuem-herzen/">Rasa Fuchs &#8211; Leistungssport mit neuem Herzen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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		<title>Special Olympics Landesspiele: Inklusives Event in Heilbronn &#038; Neckarsulm</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/special-olympics-landesspiele-heilbronn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/special-olympics-landesspiele-heilbronn/">Special Olympics Landesspiele: Inklusives Event in Heilbronn &#038; Neckarsulm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Special Olympics Landesspiele: Inklusives Event in Heilbronn &#038; Neckarsulm</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vom 9. bis 12. Juli 2025 stand in Heilbronn und Neckarsulm bei den <a href="https://www.instagram.com/specialolympicsbw/" target="_blank" rel="noopener">Special Olympics Baden-Württemberg</a> Landesspielen alles im Zeichen der Inklusion. 1.100 Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung kamen mit 111 Delegationen aus allen Ecken des Landes in den beiden Städten zusammen, um in 17 Sportarten ihre Besten zu ermitteln. Von der stimmigen Eröffnung im Messecenter redblue über die Wettkämpfe an 14 Sportstätten bis hin zur Abschlussfeier im Heilbronner Frankenstadion waren fast durchgehend strahlende Gesichter zu sehen. Ehrliche Emotionen, die auch neutrale Zuschauende angesteckt haben. Auch die SPORTHEILBRONN-Redaktion war bei verschiedenen Wettkämpfen vor Ort und konnte die einzigartige Stimmung aufsaugen. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Das Feuer der Special Olympics Landesspiele bei der Abschlussfeier. Foto: SOBW/Sarah Rauch</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dass die Landesspiele anders werden würden als alle bisherigen Sportevents, die wir bisher besucht haben, erfährt unsere Redakteurin Lara Auchter schon bei der Eröffnungsfeier, als sie ohne Ankündigung von einem ihr unbekannten Teilnehmer umarmt wird.</p>
<p>Diese emotionale Spontanität setzt sich dann an den Sportstätten fort. Philipp hüpft beim Kletterturm an der Kletterarena auf uns zu und berichtet strahlend, dass er sich gerade für das Finale qualifiziert hat und es gar nicht glauben kann. Parallel klettert Tommy in seinem orangenen Trikot wie Spiderman die Wand hoch, schlägt oben an und seilt sich mit einem lauten Johlen nach unten ab, wo er von fünf weiteren Mitstreitern in orangenen T-Shirts empfangen wird, die ihn lautstark feiern.</p>
<p>Markus ist blind und wird von einer Helferin an den Kletterturm geführt. Er tastet nach den untersten Griffen, dann geht es los. Kommandos von unten – rechter Fuß hoch, links seitlich. Er tastet sich konzentriert hoch und schlägt an, seilt sich ab, wird von seiner Trainerin in Empfang genommen und weggeführt. „Du warst sauschnell“, sagt sie. Markus strahlt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Das große Team der BSG Neckarsulm vor der Eröffnungsfeier. Foto: BSG</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Herzzerreißendes spielt sich am Donnerstagnachmittag an der Weitsprunggrube im Frankenstadion ab. Selina springt 2,10 Meter weit. Fragend schaut sie ihren Coach an, der sagt: „Das war dein bester Sprung heute.“ Während Selina freudig in die Hände klatscht, tritt ihre Konkurrentin Carolin zu ihrem letzten Sprung an – und übertritt. Von ihrem Trainer erfährt sie, dass der Versuch ungültig war. Mit einem lauten Schluchzen sinkt sie auf den Boden, bleibt neben der Grube liegen und ist im wahrsten Sinne des Wortes am Boden zerstört. Selina eilt ihr zur Seite, nimmt sie in den Arm und beide weinen gemeinsam weiter.</p>
<p>„Das sind ehrliche Gefühle, die nur im Special Olympics Bereich ausgelebt werden“, weiß Heike Acker, die mit ihrer <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/neckarsulmer-goldhoffnungen-bsg-will-die-special-olympics-rocken/">BSG Neckarsulm</a> mit insgesamt 88 Sportlern, Trainern und Begleitern die größte Delegation der Landesspiele stellt. „Die Organisatoren haben sich selbst übertroffen. In diesem Ausmaß habe ich bisher noch keine Landesspiele erlebt. Auch das Beachvolleyball-Turnier vor dem Bollwerksturm und die Tanzwettbewerbe auf dem Kiliansplatz waren eine tolle Sache – das war nicht nur für die Zuschauer schön, sondern auch für die Athleten.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da kann man auch leicht darüber wegsehen, dass die WettbewerbsZeitpläne nicht immer auf die Minute eingehalten werden können. Bei den Leichtathletik-Wettbewerben kommt es während unseres Besuchs nicht nur einmal vor, dass sich Starts und Siegerehrungen verschieben, weil erst noch nach fehlenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesucht werden muss.</p>
<p>„Das kommt immer wieder mal vor“, lacht Trainerin Natja Stockhause vom Stuttgarter Verein 46PLUS Down-Syndrom. Auch sie ist voll des Lobes über die Landesspiele: „Unsere Athleten hatten im Frankenstadion optimale Bedingungen. Und wenn wir Vorschläge und Wünsche hatten, ist man direkt darauf eingegangen und hat sie wenn möglich umgesetzt“. Sie stellt vor allem den Teamspirit ihrer Sportlerinnen und Sportler heraus, die bei jeder Siegerehrung von Teamkameraden geschlossen anrücken und diese hoch leben lassen.</p>
<p>Den großen Teamspirit betont auch Heike Acker von der BSG Neckarsulm: „Wir haben uns mit der ganzen Delegation in der Heilbronner Jugendherberge einquartiert und sind mit unseren leuchtenden T-Shirts auch auf dem Weg zu den Sportstätten als eine Einheit aufgetreten. Ich bin unglaublich stolz, wieviele Medaillen unsere Leute geholt haben und wie sie sich zusammen mit unseren Trainern und Begleitern präsentiert haben.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Giuliana, Reka und Tamara vom Stuttgarter Verein 46PLUS Down-Syndrom freuen sich über ihre Medaillen bei den Special Olympics Landesspielen. Foto: Eva Bäuerle</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Neckarsulmer Sportbad treffen wir auf eine strahlende Yvonne Braun. Die stellvertretende Abteilungsleiterin Schwimmen der Sport-Union Neckarsulm sorgt vor Ort mit dem Orga-Team der SUN für einen reibungslosen Ablauf um die Wettbewerbe herum. „Die Sportler sind sowas von herzlich und haben keinerlei Berührungsängste. Einer hat mich gefragt, was ich hier mache. Ich habe ihm gesagt, dass ich alles rund ums Schwimmen mit organisierte. Da hat er festgestellt, dass ich wohl hier die Bundespräsidentin bin“, lacht sie.</p>
<p>Im Neckarsulmer Sportbad treffen wir auf eine strahlende Yvonne Braun. Die stellvertretende Abteilungsleiterin Schwimmen der Sport-Union Neckarsulm sorgt vor Ort mit dem Orga-Team der SUN für einen reibungslosen Ablauf um die Wettbewerbe herum. „Die Sportler sind sowas von herzlich und haben keinerlei Berührungsängste. Einer hat mich gefragt, was ich hier mache. Ich habe ihm gesagt, dass ich alles rund ums Schwimmen mit organisierte. Da hat er festgestellt, dass ich wohl hier die Bundespräsidentin bin“, lacht sie.</p>
<p>Bei der Abschlussfeier wurde die Special Olympics-Flagge eingeholt und durch die Heilbronner und Neckarsulmer Oberbürgermeister Harry Mergel und Steffen Hertwig an die nächste Ausrichterstadt Baiersbronn übergeben. Harry Mergel zeigt sich zufrieden: „Teilhabe ist nur durch persönliche Begegnungen und Sichtbarkeit möglich. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dass die Athletinnen und Athleten ihr Können im Herzen von Heilbronn der Öffentlichkeit präsentieren konnten.“ Das bestätigt auch der Neckarsulmer OB Steffen Hertwig: „Ihr wart ein Geschenk für unsere Stadt. Wir konnten den Athletinnen und Athleten einen würdigen Rahmen für ihre Sportwettbewerbe schaffen. Die gezeigten Leistungen haben mich sehr beeindruckt und ich bin glücklich, dass wir Teil dieser Veranstaltung sein durften.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die inklusive Tanzgruppe von KunST 07 bei der Eröffnungsfeier. Foto: Thorsten Bernhardt</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch Beate Slavetinsky, Präsidentin von SOBW, zeigt sich begeistert: „Es war einfach der Hammer. Es waren die größten Spiele, die Special Olympics Baden-Württemberg je erlebt hat. Ich durfte miterleben, wie Bewegung, Freude und Zusammenhalt überall sichtbar wurden. Eine Stimmung, die mitgerissen und verzaubert hat. Wir durften uns gemeinsam über tolle sportliche Leistungen und unvergessliche Momente freuen. Dafür bin ich sehr dankbar.“</p>
<p>Einmal mehr hebt Heike Acker mahnend den Zeigefinger: „Ich hoffe, dass das, was bei der Abschlussfeier gesagt wurde, jetzt auch umgesetzt wird. Sportliche Inklusion kann nicht nebenher ehrenamtlich laufen. Hier muss unbedingt eine offizielle Stelle geschaffen werden für jemanden, der im Sport mit Menschen mit Beeinträchtigungen Erfahrungen hat.“</p></div>
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