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	<title>Wasserball | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>#Bollwerksturmhölle steht weiter &#8211; SSG Heilbronn steigt in die Oberliga auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2018 15:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 10]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Freude war am Ende der vergangenen Saison groß. Mit 28:8 Punkten und lediglich vier Niederlagen belegten die Wasserballer der SSG Heilbronn den zweiten Platz in der Verbandsliga und stiegen damit souverän in die Oberliga auf. Dem neuen Meister PSV Stuttgart II hingegen wurde der Aufstieg verwehrt, da die erste Mannschaft des PSV aus der zweiten Bundesliga Süd in die Oberliga abgestiegen ist.</p>
<p>„Doch auch ohne den Abstieg des PSV wären wir als Vizemeister in die Oberliga aufgestiegen“, erklärt SVH-Vorsitzender Jens Boysen die Auf- und Abstiegsregelungen. Der Tabellendritte SSG Reutlingen/Tübingen verzichtete auf den Nachrückerplatz und so treffen die Heilbronner in der kommenden Saison auf komplett neue Gegner. Anders als in anderen Sportarten ändern sich durch den Aufstieg die Fahrtstrecken nur wenig. „Wir tauschen quasi Heidenheim gegen Ulm und Weil am Rhein gegen Freiburg, der Rest ist sogar näher dran als in der Verbandsliga.“</p>
<p>Dennoch wollen nicht viele Mannschaften aus der Verbandsliga in die Oberliga aufsteigen, denn in der Oberliga sind viele zweite Mannschaften von Spitzenteams vertreten.</p>
<p>Boysen erklärt das Phänomen insbesondere mit dem Einsatz von jungen Nachwuchsspielern aus den Bundesligakadern, die bereits in der Jugend Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln konnten und sich jetzt für einen Einsatz in der Deutschen Wasserball-Liga präsentieren wollen. Aber auch aufgrund der Rahmenbedingungen: „Wenn du sechs bis sieben Trainingseinheiten in der Woche fahren kannst, hast du natürlich ein anderes Niveau als wir mit unseren zweimal zwei Stunden.“</p>
<p>Boysen spricht das Problem der Wassersportler direkt an. „Hier schwimmen im Moment fünf Personen im öffentlichen Schwimmen, also Einnahmen von 15 Euro für das Soleo, und wir müssen mit 30 Mann warten, bis wir um 20.45 Uhr ins Becken dürfen. Das Geheimnis der Beckenbelegung erschließt sich, glaube ich, auch nur den Stadtwerken“, kritisiert Boysen die eingeschränkten Möglichkeiten für die Wassersportler in Heilbronn.</p>
<p>Mit den aktuellen Trainingszeiten ist auch der weitere Erfolg der Wasserballer in Heilbronn begrenzt, erfolgreiche Jugendarbeit nur sehr schwer möglich. Dabei ist das Soleo am Bollwerksturm für die Wasserballer eine Festung. Auch in der vergangenen Saison blieb die SSG Heilbronn zuhause ungeschlagen. Boysens Saisonrückblick fällt sehr positiv aus: „Uns war klar, dass wir mit unserem Kader oben mitspielen können. Doch nach der Niederlage beim PSV Stuttgart – Donnerstagabends ist einfach nicht unsere Spielzeit – war klar, dass es für den Meistertitel nicht reichen würde. Das kleine Becken in Stuttgart gab dann den Ausschlag, da wir unser Spielsystem in dem kleineren Becken nicht so umsetzen können wie hier im Soleo. Aber mit dem Vizemeistertitel sind wir dennoch höchst zufrieden!“</p>
<p>In der kommenden Saison startet die SSG Heilbronn erstmals mit einer zweiten Mannschaft in der Kreisliga. „Wir haben uns entschieden, mit der letztjährigen U16 eine Aktivenmannschaft zu melden, damit die Jungs sich schneller an das härtere, aggressivere Spiel bei den Aktiven gewöhnen können. Die Sammlung an Erfahrung im Aktivenbereich ist da ganz wichtig. So können auch ältere Spieler unterstützen und den Jungs viel beibringen. Der Einstieg bei den Aktiven in der Oberliga ist zwar möglich, aber deutlich schwerer.“</p>
<p>Neben dem Aufstieg haben sich die Heilbronner mit der Halbfinalteilnahme am BW-Pokal auch für den Süddeutschen Pokal qualifiziert. Gegner ist am 8. Dezember um 20 Uhr im Soleo der hessische Oberligist SC Wiesbaden.</p>
<p><em>Foto: Irina Roll</em></p></div>
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		<title>Wasserball beim Schwimmverein &#8211; Das Soleo als Festung in der 4. Liga</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Roll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 20:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 07]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserball]]></category>
		<category><![CDATA[SSGHeilbronn]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es ist Dienstagabend kurz vor 19.00 Uhr im Soleo-Hallenbad in Heilbronn. Das Foyer füllt sich immer mehr, bis am Eingang Jens Boysen auftaucht und die unzähligen Kinder mit ihren Einlassbändern fürs Training versorgt. Das Schwimmbad füllt sich dadurch schnell.</p>
<p>Im Sportbecken tummeln sich auf 3 Bahnen die Schwimmer, am Sprungturm haben die Turmspringer ihr Training gerade beendet. Kurzerhand wird dort ein halbes Wasserballfeld für das Jugendtraining aufgebaut, während auf der verbleibenden Wasserfläche Heilbronner Bürger ihre Bahnen ziehen. Parallel lernen zahlreiche Kleinkinder im Lehrschwimmbecken das Schwimmen und kommen nach und nach auch mal nach oben, um Erfahrungen im großen Becken zu machen.</p>
<p>„Das ist das alltägliche Bild hier im Soleo. Wir würden gerne noch mehr Schwimmkurse und Trainingszeiten anbieten, doch dazu fehlen einfach die Wasserzeiten. Die Heilbronner Bürger wollen nach Feierabend auch noch ihre Bahnen schwimmen und etwas dem hektischen Alltag entfliehen“.</p>
<p>Jens Boysen, Vorstand des Schwimmvereins Heilbronn 98, kennt das Problem der Schwimmvereine in Heilbronn nur zu gut.</p>
<p>„Durch den Zusammenschluss zur SchwimmStartGemeinschaft SSG Heilbronn haben wir das Wasserzeitenproblem etwas entschärft und konnten damit unsere Trainingszeiten etwas optimieren. Für die Zukunft wäre ein zusätzliches Schul- und Vereinsbecken in Heilbronn dennoch sehr wünschenswert. Für die Wasserballer ist dies für die Zukunft sogar dringend notwendig, um die Sportler – vor allem den Nachwuchs – entsprechend ausbilden zu können. Dieser Sport steht und fällt mit der Schwimmfähigkeit der Spieler“, stellt Boysen gleich zu Beginn seine größten Sorgen und Nöte heraus.</p>
<p>Die Wasserballer sind innerhalb des SVH, des mit über 500 Mitgliedern größten Schwimmvereines in Heilbronn, neben dem Schwimmen und Turmspringen die dritte große Säule. Neben dem Männerteam in der Verbandsliga treten noch zwei Jugendmannschaften in den Altersklassen U10 und U16 im Meisterschaftsbetrieb an. Aber auch in der U12 kann der SV 98 an einigen Turnieren teilnehmen, mit Verstärkung aus der U10.</p>
<p>Anfang Dezember sind die Wasserballer mit einem 33:5-Kantersieg über den Aufsteiger SV Göppingen in die neue Saison in der Verbandsliga Baden-Württemberg gestartet. Doch Boysen kann den Auftakterfolg in die 4. Liga korrekt einschätzen. „Während die Göppinger gerade erst aufgestiegen sind und mit einem kleinen Kader anreisten, konnten wir aus dem vollen Schöpfen und mit unserer Erfahrung dagegenhalten. Das Soleo ist in der Verbandsliga eine Festung, bei uns gewinnen nicht viele Teams.“</p>
<p>Die Heilbronner Wasserballer gehören zu den Favoriten und haben das Ziel „einen der Medaillen-Plätze zu erreichen. Wir sind in den letzten Jahren immer zwischen Platz 3 und 6 gelegen und möchten dieses Jahr an der Spitze mitspielen“. Für die Zukunft sieht Boysen die Wasserballer gut aufgestellt. „Als wir vor 4 Jahren mit der konsequenten Jugendarbeit begonnen haben, hatten wir gerade mal 4 Kinder. Heute planen wir für die kommende Saison mit den U16-Spielern schon eine zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga an den Start zu schicken. Die Jugendarbeit bei uns ist sehr gut, auch wenn Trainingszeiten ab 19 Uhr gerade für die U10 nicht gerade positiv sind.“</p>
<p>Der SVH ist innerhalb der SSG der einzige Verein, der Wasserball anbietet, allerdings „profitieren wir natürlich von den Schwimmabteilungen der Partner. Wir haben Schwimmer der TSG, des ASV und des DJK. Aber auch Schwimmer aus Biberach verstärken immer mal wieder unsere Wasserballer.“</p>
<p>Der Kader der Wasserballer wurde für diese Saison etwas vergrößert. Mit Tibor Spiry und Augustin Stanusic verstärken nun zwei 15-jährige Eigengewächse den Flügel in der Verbandsliga-Mannschaft. Vom Bundesligaabsteiger SV Cannstatt wechselte Jakob Zühl zu seinem Heimatverein zurück, den er während seines Studiums verlassen hatte. Dass er mit seiner individuellen Klasse eine große Verstärkung für die Mannschaft ist, stellte Zühl gleich im ersten Spiel mit sieben Treffern und zahlreichen guten Anspielen an seine Mitspieler unter Beweis. Den drei Neuzugängen stehen nur zwei Abgänge gegenüber.</p>
<p>Dass Wasserball ein Sport für alle Altersklassen ist, zeigt ein Blick auf den Mannschaftskader. Zwischen Torhüter Rainer Sonnek (Jahrgang 1962) und den Neuzugängen Spiry und Stanusic (2002) liegen stolze 40 Jahre. Doch genau dieser Mix macht die Heilbronner zu einem Team. Die „Jungen“ profitieren von der Erfahrung der „Alten“, während die jugendliche Leichtigkeit und Schnelligkeit die erfahrenen Spieler immer wieder anspornt fit zu bleiben. Das Gefüge passt und die Mannschaft schwimmt als geschlossene Einheit von Tor zu Tor. Das honorierten auch die rund 50 Zuschauer im Soleo bei der ersten Partie gegen Göppingen.</p>
<p>Bei den Spielen der Wasserballer ist der Eintritt grundsätzlich frei. „Gebt einfach an der Kasse Bescheid, dass ihr zum Wasserball möchtet. Die Damen erklären euch dann den Weg auf die Tribüne“, erklärt Boysen den Einlass ins Schwimmbad bei den Heimspielen.</p>
<p>Zweite Säule neben dem Wasserball ist das klassische Schwimmen, das in drei Trainingsgruppen angeboten wird. In der Leistungsgruppe trainieren die Athleten unter Trainerin Sabrina Süßenbach bis zu vier Mal die Woche. Gemeinsam mit Lisa Schiefer und Annette Herbst bereitet sie die Sportler auf die Bezirksmeisterschaften, die Württembergischen Meisterschaften und die Deutsche Meisterschaft vor.</p>
<p>Während die Nachwuchsschwimmer bei Kreis- und Regionalmeisterschaften sowie auf Nachwuchssportfesten aktiv sind, trainiert die Mastersgruppe wöchentlich nach dem Motto „Schwimmen hält fit“. Und das sogar bis ins hohe Alter. Die Mastersschwimmer nehmen aber nicht nur an regionalen Schwimmwettkämpfen teil, sondern treten in ihren Altersklassen auch bei Europa- und sogar FINA-Weltmeisterschaften an.</p>
<p>Unter der Leitung von Kurt Eicher trainieren die Wasserspringer, als dritte Säule des SVH, regelmäßig auf der Sprunganlage des Soleo und im Sommer in der Neckarhalde. Die Nachwuchsspringer treten dabei oft auf Landesebene und den Süddeutschen Meisterschaften an. Bei den Mastersspringern, die auf internationaler Ebene starten, sind die Heilbronner regelmäßig sehr erfolgreich. Gemeinsam mit seinem Dresdner Partner Erik Seibt gelang dem Heilbronner Alexej Schulz erneut der große Coup. Im Synchronspringen vom 10m-Turm holten die beiden Springer die Goldmedaille und sind damit Weltmeister in der Altersklasse 45+. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p><em>Foto: Irina Roll</em></p></div>
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