<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trainer | sportheilbronn Magazin</title>
	<atom:link href="https://sportheilbronn-magazin.de/category/trainer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Aug 2025 12:05:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-Logo-sportheilbronn-1-32x32.jpg</url>
	<title>Trainer | sportheilbronn Magazin</title>
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Niko Eronen: Neuer Falken-Coach aus Finnland</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/niko-eronen-neuer-falken-coach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 12:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 37]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Headcoach]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbronner Falken]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Eronen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15965</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/niko-eronen-neuer-falken-coach/">Niko Eronen: Neuer Falken-Coach aus Finnland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Niko Eronen: Neuer Falken-Coach aus Finnland</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wer wird Nachfolger von Frank Petrozza bei den <a href="https://www.heilbronner-falken.de/" target="_blank" rel="noopener">Heilbronner Falken</a>? Diese Frage hatte die Eishockeyfans im Frühjahr umgetrieben. Viele bekannte Namen waren in der Gerüchteküche gehandelt worden, doch als Niko Eronen als neuer Headcoach vorgestellt wurde, herrschte erstmal Ratlosigkeit. Ein 36-jähriger Finne, der außer in seiner Heimat schon in Dänemark, Norwegen, Ungarn und Slowenien gearbeitet hat, in Deutschland aber ein unbeschriebenes Blatt ist? Auch wir waren neugierig auf den neuen Mann an der Bande der Falken und haben uns mit Niko Eronen online getroffen, um ihn den Falken-Fans schon vor seiner Ankunft in Heilbronn in dieser Ausgabe vorzustellen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_0  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Niko, willkommen in Heilbronn! Ab August bist du offiziell Headcoach der Falken – wie läuft’s mit der Vorbereitung?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Danke! Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Offizieller Start ist am 14. August, dann kommen alle zusammen. Einige Jungs treffen schon ein bisschen früher ein – und ich werde dann auch das erste Mal alle persönlich kennenlernen.</p>
<h4>Kennst du schon jemanden aus dem Team?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Nicht wirklich. Ich habe mit allen telefoniert, aber trainieren durfte ich bisher keinen von ihnen. Es sind alles komplett neue Gesichter für mich – was aber auch spannend ist. So starten wir gemeinsam ganz frisch.</p>
<h4>Du hast letztes Jahr noch in Slowenien gecoacht und mit deinem Team HDD Jesenice das Finale der länderübergreifenden Alps Hockey League erreicht. Wie kam es, dass du jetzt bei den Falken gelandet bist?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Sportdirektor Martin Jiranek hat sich bei mir gemeldet. Wir haben gemeinsame Bekannte, mein Name fiel und so kamen wir ins Gespräch. Nach ein paar Telefonaten und einem gemeinsamen Abendessen war für uns beide klar: Das passt. Die Falken haben klare Ziele und eine Vision, mit der ich mich total identifizieren kann.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Cheftrainer mit 36 Jahren – das ist nicht selbstverständlich. Wie bist du so früh zum Coaching gekommen?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Eigentlich wollte ich selbst Profi werden, aber meine Schulter hat da leider nicht mitgemacht. Nach drei Operationen war irgendwann Schluss. Ich hätte alle weiteren Eingriffe selbst bezahlen müssen und hätte keine Garantie gehabt, dass es besser wird. Also habe ich mich entschieden, zurück in die Heimat zu gehen. Dort war ich in einer Hobby-Liga aktiv, aber selbst das war zu viel für die Schulter. Dann hat mich mein Opa ermutigt und mir vorgeschlagen, es doch mit dem Trainerdasein zu probieren. Und so fing es an.</p>
<h4>Dein Opa war also dein Türöffner ins Trainerleben?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Genau. Er hat in den 70ern und 80ern selbst auf hohem Niveau in Finnland gecoacht. Durch ihn kam ich zu einem kleinen Amateurteam in meiner Heimatstadt – und habe schnell gemerkt: Hey, das macht richtig Spaß. Schon nach kurzer Zeit wusste ich, dass ich nun hinter der Bande und nicht mehr auf dem Eis stehen möchte.</p>
<h4>Wie war das als junger Trainer mit Spielern, die teilweise deutlich älter waren? Bei den Falken hast du ja mit Freddy Cabana (39) und Robin Just (37) auch zwei ältere Spieler im Team&#8230;</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Im ersten Jahr war ich 22 – der älteste Spieler 36. Da lernt man schnell, wie wichtig Kommunikation ist. Als junger Coach musst du doppelt so gut vorbereitet sein, musst zuhören können, brauchst Fingerspitzengefühl. Aber genau das liegt mir. Die älteren Spieler haben Erfahrung, die ins Team eingebunden gehört. Heute bin ich selbst 36 und die Distanz zu den älteren Führungsspielern ist nicht mehr so groß.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_1 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Niko Eronen im Porträt. Foto: privat</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>In der Presse war die Rede von deinem „modernen Coaching-Stil“. Was macht diesen Stil aus?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Früher war der Trainer der Boss – Punkt. Heute sieht man das anders. Ich möchte, dass die Spieler mitreden, mitdenken, mitgestalten. Es geht um Menschen, nicht nur um Athleten. Natürlich bleibt Eishockey ein Job und es gibt klare Regeln. Aber das bedeutet nicht, dass man keine Meinung haben darf. Ich will kein Coach mit verschlossener Tür sein – bei mir kann jeder anklopfen, reinkommen und reden.</p>
<h4>Und an der Bande – bist du eher laut oder ruhig?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Kommt darauf an. Wenn es läuft, bin ich ruhig. Wenn ich sehe, dass was schiefläuft, dann kann ich auch laut werden. Ich versuche, ein Gefühl für das Team zu haben und entsprechend zu handeln. Jede Mannschaft und jedes Spiel ist anders, da muss man flexibel sein und als Coach dem Team das geben, was es gerade braucht.</p>
<h4>In deinem Begrüßungsvideo hast du beim Thema Saisonziele über „Checklisten“ für die Saison gesprochen. Was steht da so drauf?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Gewinnen (lacht). Nein im Ernst – wir werden das gemeinsam erarbeiten. Jeder Spieler bekommt seine persönlichen Ziele, und wir entwickeln auch Team-Ziele zusammen. Es ist wichtig, dass jeder weiß, wofür wir auf dem Eis stehen. Wenn man seine eigenen Häkchen machen kann, ist das ein gutes Gefühl.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie wird dein erster Tag mit dem Team aussehen – was passiert, wenn du das erste Mal die Kabinentür öffnest?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Ich denke, ich stelle mich erstmal vor (lacht). Die meisten Spieler kennen sich untereinander schon. Es ist also eher meine Aufgabe, mich einzugliedern, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen. Und dann setze ich mich mit jedem Einzelnen zusammen – so schnell wie möglich.</p>
<h4>Bringst du deine Familie mit nach Heilbronn?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Wahrscheinlich – zumindest teilweise. Wir schauen gerade, wie wir das am besten regeln.</p>
<h4>Und was machst du, wenn du mal nicht an Hockey denkst?</h4>
<p><strong>Niko Eronen:</strong> Dieses Jahr ist tatsächlich mein erster richtiger Sommerurlaub überhaupt – ganz ohne Nebenjob. Ich bin zu Hause, genieße die Zeit mit der Familie. Davor hab ich in der Sommerpause immer in Vollzeit als Rettungssanitäter gearbeitet. Aber jetzt ist Hockey mein Hauptjob. Neben dem Eishockey gehe ich gerne ins Fitnessstudio oder spiele Padel, das ist in Finnland voll im Trend. Und vielleicht finde ich nun auch in Heilbronn ein paar Plätze zum spielen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/niko-eronen-neuer-falken-coach/">Niko Eronen: Neuer Falken-Coach aus Finnland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Benjamin Matschke: Cheftrainer bei FRISCH AUF! Göppingen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/ben-matschke-cheftrainer-goeppingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Matschke]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[FRISCH AUF! Göppingen]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15531</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/ben-matschke-cheftrainer-goeppingen/">Benjamin Matschke: Cheftrainer bei FRISCH AUF! Göppingen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_2 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Benjamin Matschke: Cheftrainer bei FRISCH AUF! Göppingen</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit Benjamin Matschke 2018 und 2019 jeweils am letzten Spieltag den Bundesliga-Klassenerhalt mit den Eulen Ludwigshafen geschafft hatte, gilt er als einer der vielversprechendsten jungen Handballtrainer in Deutschland. Dass er 2022, nach nur etwas mehr als einem Jahr, von seinem nächsten Arbeitgeber HSG Wetzlar freigestellt wurde, sorgte damals selbst in den Reihen der HSG-Fans für Kopfschütteln. Danach wurde es um den Heilbronner, der in Neckargartach aufgewachsen ist und seine handballerischen Grundlagen in Weinsberg gelegt hat, ruhig. Jetzt, mit 42 Jahren, ist Ben Matschke als Cheftrainer des Traditionsvereins <a href="https://www.frischauf-gp.de/startseite/" target="_blank" rel="noopener">FRISCH AUF! Göppingen</a> wieder ins Rampenlicht der Handball-Bundesliga zurückgekehrt. Wir haben ihn beim Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig in der „Hölle Süd“ besucht und hatten nach dem 29:27-Sieg die Gelegenheit, uns mit ihm zu unterhalten&#8230; </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_1  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_3 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ben Matschke – eigentlich die Ruhe in Person, an der Seitenlinie aber ein „Vulkan“, der in jedem Spiel viele Kilometer zurücklegt. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ben, wir haben uns das letzte Mal getroffen, da warst du noch Cheftrainer bei der HSG Wetzlar. Seitdem ist einiges passiert. Nimm uns doch mal mit auf deinen Weg…</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ja, das stimmt – das war ziemlich genau vor drei Jahren, im April 2022. Damals waren wir mit der HSG Wetzlar mitten im Kampf um den Europapokal und standen auf Platz fünf. Aber wir hatten einen extremen Umbruch im Kader: viele neue Spieler, viele sehr junge Spieler – am Ende war es die zweitjüngste Mannschaft der Liga mit einem Altersdurchschnitt von 23,2 Jahren. Rückblickend war das vielleicht etwas zu viel auf einmal.</p>
<h4>Also zu jung, zu unerfahren?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> So kann man es sagen. Uns fehlten laut einem Journalisten damals rund 450 Bundesligaspiele im Vergleich zur Saison davor – einfach, weil erfahrene Spieler den Verein verlassen hatten. Wir waren trotzdem konkurrenzfähig, haben viele Spiele unglücklich verloren und waren nicht weit weg. Aber es hat nicht gereicht. Und obwohl ich einen Vertrag bis 2025 hatte, kam es dann zur Trennung.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1091" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Interview.webp" alt="" title="Ben Matschke Interview" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Interview.webp 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Interview-1280x727.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Interview-980x557.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Interview-480x273.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-15536" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>„Privat-Pressekonferenz“ nach dem Heimsieg gegen Leipzig: Ben Matschke (links) mit den SPORTHEILBRONN-Redakteuren Ralf Scherlinzky und Lara Auchter.</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und dann kam erst eine längere Pause und jetzt seit dieser Saison FRISCH AUF! Göppingen…</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Genau. Ich war eineinhalb Jahre raus aus dem Bundesliga-Geschehen. In dieser Zeit hatte ich einige Anfragen – was in unserer Branche ganz normal ist, wenn Vereine in Schieflage geraten. Aber ich wollte auf das Richtige warten. Und als Göppingen mit einer spannenden Perspektive auf mich zukam, war für mich klar: Das ist es!!!</p>
<h4>Was hat dich an diesem Projekt so gereizt?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Alles (lacht). Ich bin Schwabe – für mich ist es etwas ganz Besonderes, für diesen Club arbeiten zu dürfen. Als Jugendlicher habe ich, als ich selbst aktiv in Weinsberg gespielt hatte, mit 16 Jahren mein erstes Bundesligaspiel als Zuschauer in Göppingen erlebt. Jetzt hier an der Seitenlinie zu stehen, ist ein Privileg. Der Club hat eine große Tradition, eine großartige Halle mit einzigartiger Atmosphäre – und ich will helfen, Frisch Auf! wieder dorthin zu bringen, wo der Verein hingehört.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sieht deine sportliche Vision mit Göppingen aus?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> In diesem Jahr hatten wir wieder einen Kader mit vielen neuen Spielern. Ich konnte aus meinen Erfahrungen in Wetzlar lernen – zum Beispiel, wie wichtig Kommunikation ist. Deshalb haben wir einen besonderen Wert darauf gelegt, dass die neuen Spieler, vor allem die Skandinavier, schnell Deutsch lernen. Das klappt sehr gut. Und weil sie meist auch gutes Englisch sprechen, haben wir eine gute Kommunikation untereinander. Das war in Wetzlar teilweise schwieriger.</p>
<h4>Wie stellt man im Rahmen eines solchen Umbruchs eine neue Mannschaft zusammen? Du musst ja auch verschiedene einzelne Charaktere zu einem Team zusammenschweißen&#8230;</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Wir haben versucht, uns durch gutes Scouting so aufzustellen, dass wir Spieler nach Göppingen holen, die charakterlich zu uns passen, zum anderen aber auch taktisch sehr flexibel sind und uns dadurch viele taktische Möglichkeiten geben. Im Spiel gegen Leipzig haben wir zum Beispiel sowohl eine 5:1- als auch eine 6:0-Abwehr gezeigt, dazu verschiedene Rückraumkonstellationen. So können wir auf viele Spielsituationen reagieren. Zu Beginn der Saison war es natürlich entscheidend, dass jeder Spieler schnell seinen Platz gefunden hat – sportlich wie menschlich.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Göppingen ist für seine gute Jugendarbeit bekannt. Welche Rolle spielt der Nachwuchs in der Zukunft des Teams?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Eine sehr große! Es ist ein zentraler Teil meiner Aufgabe, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu integrieren. Elias Newel war diese Saison in einigen Spielen schon ein wichtiger Faktor, Torhüter Julian Buchele wird ebenso wie Oskar Neudeck zurückkommen und Tim Goßner wird auf Rechtsaußen spielen. Wir werden nächstes Jahr vier Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum im 16er-Kader haben, die auch alle für die Junioren-Nationalmannschaft auflaufen. Das ist Qualität und Identität – das spüren auch die Fans.</p>
<h4>Inwiefern?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Hinter dem Tor sitzen die E- bis A-Jugendspieler mit ihren Eltern, die trommeln, mitfiebern – das ist eine ganz besondere Verbindung zwischen Mannschaft und Region. Wenn ein A-Jugend-Torwart, der gestern noch bei uns trainiert hat, heute mit der Trommel in der Halle sitzt, dann merkt man: Da wächst etwas. Das macht mir große Freude.</p>
<h4>Du bist nicht nur Trainer, sondern auch Lehrer. Wie bringst du das alles unter einen Hut?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich unterrichte weiterhin sechs Stunden pro Woche in Schwetzingen. Das mache ich seit meinem Referendariat. Damals hatte ich parallel Bundesliga gespielt. Die Schule ist mein Rückzugsort, ein Ort, an dem ich nicht nur Abstand vom Handball bekomme, sondern auch neue Perspektiven. Und ich bin einfach gerne Lehrer.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1462" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Seitenrand-hoch.webp" alt="" title="Ben Matschke Seitenrand hoch" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Seitenrand-hoch.webp 1462w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Seitenrand-hoch-1280x1681.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Seitenrand-hoch-980x1287.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Ben-Matschke-Seitenrand-hoch-480x630.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1462px, 100vw" class="wp-image-15537" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie sieht so eine Woche dann bei dir aus?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich bin aktuell mittwochs an der Schule, ansonsten immer in Göppingen. Auf dem Weg fahre ich das ein oder andere Mal gern im Weinsbergertal raus, um meine Eltern und Geschwister zu besuchen. Ich habe dabei das große Glück, dass meine Schule mich unterstützt, wo sie kann. Bisher passt diese Kombination recht gut für mich.</p>
<h4>Zum Schluss: Was wünscht du dir für die kommende Saison?</h4>
<p><strong>Ben Matschke:</strong> Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, in Göppingen etwas Nachhaltiges aufzubauen. Wir werden nur zwei Neuzugänge haben und ansonsten mit einer eingespielten Mannschaft in die nächste Saison gehen. Ich glaube fest daran, dass wir den nächsten Schritt machen können und nicht nur sportlich wachsen, sondern auch als Gemeinschaft.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/ben-matschke-cheftrainer-goeppingen/">Benjamin Matschke: Cheftrainer bei FRISCH AUF! Göppingen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sven Lindemann: Vizeweltmeister-Coach bei der TSG Heilbronn</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sven-lindemann-vizeweltmeister-coach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Hockeyclub]]></category>
		<category><![CDATA[TSG Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15562</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/sven-lindemann-vizeweltmeister-coach/">Sven Lindemann: Vizeweltmeister-Coach bei der TSG Heilbronn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_4 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Sven Lindemann: Vizeweltmeister-Coach bei der TSG Heilbronn</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Sven Lindemann ist eine „Hausnummer“ im deutschen Hockey. Seit September 2024 ist der 47-Jährige als Sportlicher Leiter für den männlichen Bereich beim Hockeyclub TSG Heilbronn verantwortlich und bringt ordentlich Erfahrung und sportliche Qualität mit. Parallel zu seinem Engagement in Heilbronn führte der Recklinghausener im Februar die österreichische Damen-Nationalmannschaft zu einem bemerkenswerten Erfolg: Unter seiner Leitung sicherte sich das Team bei der Hallenhockey-Weltmeisterschaft 2025 die Silbermedaille, nachdem es im Halbfinale nach Penaltyschießen erstmals Deutschland besiegt hatte und im Finale gegen Polen mit 0:1 unterlegen war. Anfang April hat Sven Lindemann die SPORTHEILBRONN-Redaktion besucht und seine Geschichte erzählt&#8230; </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_2  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Zwischen Oberpfalz und Unterland</h3>
<p>Zwei Stunden Autofahrt liegen zwischen seinem Zuhause in der Oberpfalz und dem Kunstrasen des Hockeyclubs TSG Heilbronn. Für Sven Lindemann ist das Alltag – und Leidenschaft. Der erfahrene Hockeytrainer pendelt regelmäßig von seinem Wohnort in Neumarkt bei Nürnberg nach Heilbronn, um den männlichen Bereich des Vereins zu betreuen. Sein Arbeitsrhythmus ist eingespielt: Montags reist er an, unter der Woche trainiert er mehrere Teams, donnerstags oder freitags geht es zurück zur Familie – nur um am Wochenende wieder zu den Spielen nach Heilbronn zurückzukehren.</p>
<p>„Das ist für mich Freizeit“, sagt er trocken. Doch hinter dieser Aussage steckt Hingabe. Sven Lindemann ist kein Nebenbei-Coach, sondern einer, der mitdenkt, mitgestaltet und mitreißt. Seine Arbeit beim Hockeyclub Heilbronn ist mehr als ein Job – sie ist Teil seiner Überzeugung, wie gute Vereinsarbeit funktionieren muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Erfahrung aus der Bundesliga</h3>
<p>Sven Lindemanns Vita kann sich sehen lassen: Als Trainer war er unter anderem für den TSV Mannheim aktiv, damals im Bundesliga-Bereich der Damen. In der 2. Liga begann er, führte das Team souverän zum Aufstieg – vier Spieltage vor Saisonende war der Klassenwechsel bereits perfekt. Doch trotz des sportlichen Erfolgs fehlte ihm etwas: die Verbindung zum Verein als Ganzes.</p>
<p>„Ich bin jemand, der gern Impulse gibt, strukturell denkt, Dinge aufbaut – vom Kindertraining bis zu den Erwachsenen“, erklärt er. Beim TSV war er ausschließlich für die erste Mannschaft verantwortlich, ohne Jugendanbindung. „Da habe ich gemerkt: Das ist nicht ganz mein Weg.“ Der Abschied war einvernehmlich und machte den Weg frei für eine neue Herausforderung – in Heilbronn.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_5 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: TSG Hockey</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Vizeweltmeister mit Österreich</h3>
<p>Auch international ist Sven Lindemann erfolgreich. Als Bundestrainer der österreichischen Damen-Nationalmannschaft gewann er mit seinem Team bei der Hallen-WM in Kroatien sensationell die Silbermedaille. Der emotionale Höhepunkt: der Sieg gegen Deutschland im Halbfinale. „Das war der Wahnsinn. Es war der erste Sieg von Österreich gegen die Deutschen Hockey-Damen jemals.“ Die viel zitierten „zwei Herzen in der Brust“ schlugen bei dem gebürtigen Recklinghausener, der selbst schon für deutsche Nationalteams im Nachwuchsbereich tätig war, bei der Partie aber nicht: „Natürlich fühlt man mit den Spielerinnen mit, wenn sie nach einer unerwarteten Niederlage emotional am Boden liegen. Als Sportler weiß ich, wie solche Niederlagen schmerzen. Aber als Trainer der österreichischen Damen war ich letztendlich einfach nur glücklich und stolz, dass wir diesen Sieg holen konnten. Meine deutsche Nationalität stand dabei der Freude nicht im Weg. Als Team haben wir alles gegeben, und der Moment wird mir ewig in Erinnerung bleiben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neustrukturierung des männlichen Bereichs</h3>
<p>Seit seinem Einstieg in Heilbronn ist Sven Lindemann verantwortlich für den gesamten männlichen Bereich beim Hockeyclub TSG Heilbronn – von den Minis bis zu den Herren. Konkret bedeutet das: Er trainiert aktuell die U10, U16 und das Herrenteam, koordiniert daneben konzeptionelle Dinge, bildet Trainer aus und entwickelt ein strukturiertes Nachwuchsmodell.</p>
<p>„Ich will wissen: Wer spielt wann und wo und mit welchem Fokus? Wie entwickeln wir das taktische Spielverständnis bei der Jugend? Welche Spielzüge bilden wir aus? Wie fördern wir Teamverhalten?“ Seine Aufgabe ist klar umrissen – aber auch ambitioniert: Strukturen schaffen, Qualität steigern, das Team im Herrenbereich sportlich etablieren.</p>
<p>Die erste Herausforderung dabei: die Halle. Nach dem Aufstieg der Herrenmannschaft in die Regionalliga gelang es nicht, die Klasse zu halten – trotz vieler knapper Spiele. Auf dem Feld spielt man dagegen weiterhin in der Regionalliga, wo unter Lindemanns Verantwortung ein viel beachteter Aufstieg erreicht wurde, dem ein erfolgreicher Einspruch beim Verband vorausgegangen war: „Da war es darum gegangen, dass wir an einem Wochenende nicht genügend Schiedsrichter stellen konnten, weil unsere Referees alle selbst Spiele hatten. Das wollte der Verband sanktionieren, wir haben dann aber doch noch recht bekommen. Der Aufstieg war auch sportlich verdient.“</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Sven-Lindemann-Oesterreich.webp" alt="" title="Sven Lindemann - Österreich" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Sven-Lindemann-Oesterreich.webp 1440w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Sven-Lindemann-Oesterreich-1280x1707.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Sven-Lindemann-Oesterreich-980x1307.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/Sven-Lindemann-Oesterreich-480x640.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1440px, 100vw" class="wp-image-15567" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: Österreichischer Hockey-Verband</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>„Die Jungs haben Bock“</h3>
<p>Im Gespräch schwärmt Sven Lindemann von seinem Herrenteam. „Da sind richtig geile Typen dabei“, sagt er, und meint das mit Respekt. „Die Mannschaft ist ehrgeizig, diszipliniert, selbstkritisch. Manchmal fast zu selbstkritisch.“ Das Team sei bereit, mitzugehen – egal ob bei Taktikschulungen oder Fitnessrunden. Für Lindemann die ideale Voraussetzung, um etwas aufzubauen.</p>
<p>Sein Anspruch: klare Strukturen, realistische Ziele, interne Erwartungshaltung statt äußerem Druck. „Ich kann keine Vorgaben von außen steuern. Was ich aber machen kann: mit den Spielern gemeinsam definieren, was wir erreichen wollen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Nachhaltigkeit im Jugendbereich</h3>
<p>Für Lindemann ist der Herrenbereich nicht nur das sportliche Aushängeschild, sondern auch die Perspektive für den Nachwuchs. Kinder sollen nicht nur in den Jugendmannschaften spielen, sondern wissen: „Hier kann ich bleiben, hier kann ich irgendwann in der ersten Mannschaft ankommen.“</p>
<p>Sein Ziel ist es, eine Durchgängigkeit zwischen den Altersklassen zu schaffen – mit einem stabilen Trainerteam, verlässlicher Struktur und einem lebendigen Vereinsgefühl. Die Herausforderung: Viele Jugendliche brechen mit dem Beginn von Ausbildung oder Studium weg. „Wir müssen überlegen: Was können wir bieten, damit sie bleiben?“</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Der Club-Gedanke zählt</h3>
<p>Was ihn am Hockeyclub TSG Heilbronn besonders beeindruckt: das Gemeinschaftsgefühl. „Da ist ein echtes Clubgefühl da. Das ist nicht nur: Ich spiel hier halt Hockey. Sondern: Ich bin Teil von etwas.“ Viele Spieler engagieren sich über das Training hinaus, helfen bei Turnieren, unterstützen andere Teams, machen Schiedsrichter-Ausbildungen. Dieses Engagement will Sven Lindemann stärken – nicht durch Zwang, sondern durch Identifikation.</p>
<p>Auch die Elternarbeit ist für ihn wichtig. „Sie bringen die Kinder zum Training, organisieren mit – ohne sie geht es nicht.“ Konflikte kennt er aus anderen Vereinen – unter anderem ausgehend von Eltern, die sportliche Entscheidungen nicht nachvollziehen können oder wollen. „Hier habe ich das noch nicht erlebt. Aber klar: Auch das gehört irgendwann dazu.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Blick nach vorn – mit Vision und Realitätssinn</h3>
<p>Sven Lindemann ist Realist mit Vision. Er weiß, dass nachhaltiger Vereinsaufbau Zeit braucht. Aber er sieht auch das Potenzial: eine motivierte Herrenmannschaft, engagierte Jugendtrainer, ein wachsendes Interesse am Hockey in der Region.<br />„Wir sind kein etablierter Bundesliga-Club oder ein bekannter Traditionsverein – noch nicht. Aber wir haben alles, was ein Verein braucht, um langfristig erfolgreich zu sein.“ Und dafür gibt er sein Wissen, seine Zeit und sein Herzblut.</p>
<p>Denn Sven Lindemann ist mehr als ein Hockeytrainer. Er ist Architekt für Strukturen, Motivator für Spieler, Mentor für Jugendliche – und einer, der Verantwortung übernimmt. Zwischen der Oberpfalz und Heilbronn hat er sich eine Aufgabe gesucht, die ihn fordert und in der er gestalten kann. Für den Hockeyclub TSG Heilbronn ein echter Glücksfall.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/sven-lindemann-vizeweltmeister-coach/">Sven Lindemann: Vizeweltmeister-Coach bei der TSG Heilbronn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heiko Vogler: Neuer Co-Trainer der Grizzlys Wolfsburg</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/heiko-vogler-neuer-trainer-wolfsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Grizzlys Wolfsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Vogler]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15580</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/heiko-vogler-neuer-trainer-wolfsburg/">Heiko Vogler: Neuer Co-Trainer der Grizzlys Wolfsburg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_6 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Heiko Vogler: Neuer Co-Trainer der Grizzlys Wolfsburg</h1>
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_3  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="379" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg 379w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-300x300.jpg 300w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-165" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kaum hatten wir Heiko Vogler in der <a href="https://sportheilbronn-magazin.de/heiko-vogler-cheftrainer-ev-landshut/">letzten SPORTHEILBRONN-Ausgabe</a> als Headcoach des EV Landshut in der DEL2 vorgestellt, da gab der aus Heilbronn stammende Eishockeycoach seinen Wechsel in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) bekannt, wo er in der kommenden Saison als Co-Trainer der <a href="https://www.grizzlys.de/" target="_blank" rel="noopener">Grizzlys Wolfsburg</a> tätig sein wird.</p>
<p>„Wir hatten mit dem EVL eigentlich eine gute Saison gespielt, sind dann aber leider im Playoff-Viertelfinale nach sechs Spielen gegen Ravensburg ausgeschieden“, erzählt der 41-Jährige. Kurz darauf kam die Anfrage der Grizzlys Wolfsburg, mit dessen Headcoach Mike Stewart Vogler eine langjährige Freundschaft verbindet. „Als ich vor einigen Jahren den Oberligisten Sonthofen gecoacht hatte, haben wir mit den Augsburger Panthern kooperiert, deren Trainer Mike war. Ich habe bei ihm immer wieder hospitiert und sehr viel gelernt. Seither sind wir regelmäßig im Austausch.“</p>
<p>Erstmals wird Heiko Vogler nun als Co-Trainer ein Team betreuen. „Bei meinen ganzen Trainer-Stationen in Sonthofen, bei den Eisbären Heilbronn, den Stuttgart Rebels, der U20 des Augsburger EV sowie beim EV Landshut war ich immer der Headcoach und hatte noch nie die Chance, an der Seite eines erfahrenen Cheftrainers zu arbeiten. Dass ich jetzt ausgerechnet mit Mike zusammenarbeiten darf, ist ein Traum. Meine Motivation ist riesig, in dieser Top-Organisation meine bisherigen Erfahrungen als Trainer einfließen zu lassen und hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen zu dürfen.“</p>
<p>Auch Mike Stewart ist voller Vorfreude: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Heiko, der durch seine Expertise ein wichtiger Teil unseres Trainerteams werden wird. Er hat beim EV Landshut hervorragende Arbeit geleistet und die Mannschaft kontinuierlich zu einem Playoff-Team weiterentwickelt. Unsere Motivation ist hoch, eine Grizzlys-Mannschaft zu formen, die in der kommenden Saison erfolgreiches und attraktives Eishockey spielen wird.“</p>
<p>Bisher kennt Heiko Vogler nur einen seiner künftigen Schützlinge persönlich: Stürmer Robin Veber stand einst in seinem Augsburger U20-Team. „Als bekanntgegeben wurde, dass ich Co-Trainer in Wolfsburg werde, hat er mir gleich eine Nachricht mit einem Bild von uns beiden geschickt“, lacht der gebürtige Heilbronner.</p>
<p>Vorerst wird Heiko Vogler während der Offseason immer wieder mal wochenweise nach Wolfsburg fahren. Im Juli soll dann der Umzug mit seiner Familie in die niedersächsische Autostadt erfolgen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1350" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/05/Heiko-Vogler-WOB.webp" alt="" title="Heiko Vogler WOB" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/05/Heiko-Vogler-WOB.webp 1080w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/05/Heiko-Vogler-WOB-980x1225.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/05/Heiko-Vogler-WOB-480x600.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" class="wp-image-15790" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Heiko Vogler (rechts) mit Headcoach Mike Stewart. </em></p>
<p><em>Foto: Grizzlys Wolfsburg</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/heiko-vogler-neuer-trainer-wolfsburg/">Heiko Vogler: Neuer Co-Trainer der Grizzlys Wolfsburg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>My Game Basketball Akademie: Individuelle Extra-Förderung für Talente</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/my-game-basketball-akademie-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15749</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/my-game-basketball-akademie-foerderung/">My Game Basketball Akademie: Individuelle Extra-Förderung für Talente</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_7 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">My Game Basketball Akademie: Individuelle Extra-Förderung für Talente</h1>
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_4  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="379" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg 379w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-300x300.jpg 300w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-165" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit Goran Mijic und Serdar Alptürk haben Anfang 2025 zwei erfahrene Basketball-Experten aus der Region mit „My Game“ ihre eigene Akademie gegründet.</p>
<p>Goran Mijic ist ein leidenschaftlicher Basketballtrainer, der aktuell seine A-Lizenz macht und über zehn Jahre Erfahrung in der Trainerarbeit vorweisen kann. Er ist als Headcoach verantwortlich für den sportlichen Erfolg der Heilbronn REDS, die er bis in die 2. Regionalliga Baden-Württemberg (5. Liga) geführt hat und mit denen er weitere Aufstiege anvisiert.</p>
<p>Serdar Alptürk besitzt eine C-Trainerlizenz und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Jugend- und Mini-Basketball sowie im Herren-Bereich. Sein Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Talentförderung und der Entwicklung junger Spieler im Leistungssport. Der 42-Jährige hat in den vergangenen Jahren die erfolgreiche Jugend der Sport-Union Neckarsulm verantwortlich mit aufgebaut.</p>
<p>Schon länger hatten die beiden geplant, für talentierte junge Basketballspieler ein zusätzliches, qualitativ hochwertiges Trainingsangebot zu schaffen. „Im Normalfall haben die Kids in ihren Vereinen zwei bis drei Mal pro Woche Training. Das ist okay, es reicht aber nicht, um Talente an den Leistungssport heranzuführen“, weiß Goran Mijic. „Deshalb bieten wir nun zusätzliche Trainingseinheiten für Gruppen mit maximal drei Kindern pro Trainer an. So können wir individuell mit den einzelnen Kindern und Jugendlichen arbeiten und flexibel auf ihren jeweiligen Leistungsstand eingehen.“</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_8 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1197" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/My-Game-Basketball-Goran-Serdar.webp" alt="" title="My Game Basketball - Goran + Serdar" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/My-Game-Basketball-Goran-Serdar.webp 1197w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/My-Game-Basketball-Goran-Serdar-980x1572.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/04/My-Game-Basketball-Goran-Serdar-480x770.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1197px, 100vw" class="wp-image-15752" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Goran Mijic (links) und Serdar Alptürk. Fotos: My Game</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schon länger hatten die beiden geplant, für talentierte junge Basketballspieler ein zusätzliches, qualitativ hochwertiges Trainingsangebot zu schaffen. „Im Normalfall haben die Kids in ihren Vereinen zwei bis drei Mal pro Woche Training. Das ist okay, es reicht aber nicht, um Talente an den Leistungssport heranzuführen“, weiß Goran Mijic. „Deshalb bieten wir nun zusätzliche Trainingseinheiten für Gruppen mit maximal drei Kindern pro Trainer an. So können wir individuell mit den einzelnen Kindern und Jugendlichen arbeiten und flexibel auf ihren jeweiligen Leistungsstand eingehen.“</p>
<p>Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Basketball. „Die technischen Dinge lernen sie hauptsächlich in ihren Vereinen. Wir geben ihnen die weiteren wichtigen Zutaten für das Gesamtpaket, also Fitness, mentale Stärke, die richtige Ernährung und vor allem Disziplin“, so Mijic weiter.</p>
<p>Die Angebote der My Game Basketball Akademie richten sich an Kinder zwischen vier und 16 Jahren. „Wir haben für unsere U6-Academy speziell für Vier- bis Fünfjährige ein kindgerechtes Training entwickelt, das den Grundstein für eine lebenslange Liebe zum Sport legt. Hier steht der Spaß an erster Stelle“, berichtet Serdar Alptürk. „Durch spielerische Übungen fördern wir hier nicht nur die Begeisterung für Basketball, sondern auch wichtige motorische Fähigkeiten wie Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit.“</p>
<p>Momentan besuchen knapp 40 Kinder und Jugendliche die Akademie, wobei die Altersgruppen U12 und U14 die größten Gruppen bilden.</p>
<p>Trainiert wird montags und mittwochs in der Sporthalle der Helene-Lange-Realschule und freitags in der Halle der Dammschule. Ein zusätzlicher, vierter Trainingstag ist in Planung. Angeboten werden sowohl altersgerechte Gruppen- als auch Einzeltrainings, genauso wie Development Camps.</p>
<p>„Wir richten uns dabei natürlich auch nach den schulischen Verpflichtungen der Kinder und Jugendlichen. Eines machen wir den Eltern aber schon beim ersten Gespräch klar: In der My Game Basketball Akademie liegt der Fokus auf Arbeit und Disziplin. Dazu müssen sich sowohl die Eltern bekennen als auch die Kinder Lust haben“, mahnt Goran Mijic, der betont, dass es sich nicht um eine Nachmittags-Freizeitsportgruppe, sondern um ein leistungsorientiertes Training handelt.</p>
<p>Ausführliche Info: <a href="https://mygame-bba.de/" target="_blank" rel="noopener">www.mygame-bba.de</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/my-game-basketball-akademie-foerderung/">My Game Basketball Akademie: Individuelle Extra-Förderung für Talente</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stressmanagement bei Trainern im Profisport</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/stressmanagement-bei-trainern-im-profisport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 16:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 24]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=9639</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/stressmanagement-bei-trainern-im-profisport/">Stressmanagement bei Trainern im Profisport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_9 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Stressmanagement bei Trainern im Profisport</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wie gehen eigentlich Trainer im Profisport mit Stress um? Mit dieser Frage beschäftigt sich Annika Bruhn im Rahmen der Masterarbeit ihres Studiums im Bereich Prävention und Gesundheitsmanagement. Als uns die dreifache Olympiateilnehmerin und aktuelle Unterländer Sportlerin des Jahres davon erzählt hat, fanden wir das Thema derart interessant, dass wir gleich eine Trainer-Talkrunde mit Rainer Arnold (Turnen), Michael Schweikardt (Handball), Volker Hirt (Ringen) und Hannes Vitense (Schwimmen) einberufen haben. Aus der von Annika Bruhn sowie unseren Redakteuren Ralf Scherlinzky und Lena Staiger moderierten Fragerunde entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion, die wir hier für unsere Leser wiedergeben. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_5  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="507" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Video.jpg" alt="" title="Stressmanagement Video" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Video.jpg 1000w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Video-980x497.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Video-480x243.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" class="wp-image-9912" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Wir Sportler werden immer gefragt, wie entspannt ihr, wie bekommt ihr eure Nerven in den Griff&#8230; Bei Trainern wird jedoch gefühlt nie darüber gesprochen. Deshalb meine Einstiegsfrage: Was versteht ihr unter Stress und welche Emotionen verbindet ihr damit?</strong></p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Stress ist für mich, wenn die Anforderungen meine persönlichen Ressourcen überschreiten. Wenn es Einflüsse von außen gibt, die ich nicht managen kann, gerate ich unter Stress. Es gibt aber nicht nur negativen, sondern auch positiven Stress – vor allem bei Aufgaben, bei denen man sich wohlfühlt.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Genau so empfinde ich auch. Es gibt negativen, aber auch positiven Stress, wobei ich persönlich mit negativem Stress besser klar komme, da ich unter Druck am besten funktioniere. Ich mache mir durch meine vielen Trainertätigkeiten parallel zu meinem Hauptjob auch selbst Stress. Während der Lockdowns habe ich unerwartet eine für mich ganz neue Art von Stress entdeckt. Durch den Wegfall des Trainings hatte ich so viel freie Zeit wie schon lange nicht mehr – und das hat sich ziemlich auf meine Psyche ausgewirkt und hat mich gestresst. Deshalb weiß ich nicht, ob positiver oder negativer Stress schlimmer ist.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Es ist tatsächlich ein wichtiger Punkt bei der Stressbewältigung, ob es positiver oder negativer Stress ist. Als aktiver Spieler habe ich lange Jahre alles in mich hineingefressen und mit mir selbst ausgemacht, bis ich gemerkt habe, dass es gut tut, mit Vertrauenspersonen darüber zu reden. Ab da konnte ich viele Dinge besser bewältigen und negativen teilweise in positiven Stress umwandeln.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Die Verarbeitung von Stress ist absolut eine Sache der Erfahrung. Am Anfang meiner Karriere hatte ich Phasen maximaler Erschöpfung und extremer Müdigkeit, ehe ich mich mehr und mehr damit beschäftigt habe, wie ich damit umgehen kann. Mir hat es geholfen, für die Arbeit notwendige Prozesse bewusst zu strukturieren. Wenn ich Erfolg haben möchte und dies zielstrebig und strukturiert angehe, nehme ich den Stress nicht so wahr.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="270" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Rainer-Arnold-Bild-1.png" alt="" title="Stressmanagement-Rainer-Arnold-Bild-1" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Rainer-Arnold-Bild-1.png 360w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Rainer-Arnold-Bild-1-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" class="wp-image-9654" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Rainer Arnold</strong></p>
<p>42 Jahre, Trainingswissenschaftlicher Leiter und Trainer der Kaderathlet*innen im KunstTurnForum Stuttgart, ehemaliger Bundesliga-Trainer KTT Heilbronn</p>
<p>Foto: Marcel Tschamke</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Sprich, je länger man den Trainerjob macht, desto besser kommt man mit dem Stress klar?</strong></p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Nur, wenn man sich auch bewusst damit auseinandersetzt, was denn die Stressfaktoren überhaupt sind und wie man mit diesen umgehen möchte. Je größer die Verantwortung ist, desto größer wird der Druck. Wenn wir uns zu sehr stressen lassen, laufen wir Gefahr, die Leistung unserer Sportler dadurch negativ zu beeinflussen. Deshalb müssen wir die Kommunikation mit den Athleten so beherrschen, dass wir genau wissen, wie wir mit den unterschiedlichen Charakteren umgehen.</p>
<p><strong>Annika Bruhn:</strong> Als Einzelsportlerin würde mich interessieren, wie ihr es im Handball schafft, dass lauter verschiedene Charaktere zusammen als eine Einheit agieren&#8230;</p>
<p><strong>Michael Schweikardt</strong>: Es ist tatsächlich die Hauptaufgabe im Mannschaftssport, 15 komplett unterschiedliche Menschen zu einer funktionierenden Einheit zu machen. Der eine braucht von seinem Trainer Druck, beim anderen erreiche ich damit das Gegenteil. Ich arbeite deshalb viel mit Einzelgesprächen, um bei jedem Spieler die optimale Leistung zu Tage zu fördern. Das ist wichtiger als alles Taktik- und Techniktraining&#8230;</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Ich stelle mir das auch beim Ringen schwierig vor, wo durch den Kampf Mann gegen Mann eine Grundaggressivität nötig ist. Volker, wie schaffst du hier den Spagat, die Stimmung auf ein ruhiges Niveau zu bringen, damit die Athleten nicht von zu vielen Emotionen gesteuert sind?</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Volker Hirt:</strong> Das ist auch bei uns so wie beim Handball: Es hängt von jedem Einzelnen ab. Manche müssen vor dem Kampf so richtig heiß gemacht werden, während andere von Haus aus so stürmisch auf die Matte gehen, dass man sie einbremsen muss. Bei Einzelwettbewerben ist das kein großes Problem – da zählt ein knapper 5:4-Sieg genauso viel wie ein klares 10:2, da sind Fehler erlaubt. In der Bundesliga kommt es aber auf jeden einzelnen Punkt an, der ins Mannschaftsergebnis einfließt. Ein 5:4 gibt einen Zähler für das Team, ein 10:2 aber drei. Wenn ich da einen Hitzkopf habe, der unnötig Punkte abgibt, kann dadurch am Ende das ganze Team verlieren. Was dabei für mich auch ein Stressfaktor ist: Der Ringer geht auf die Matte, macht seinen Kampf und hat dann Feierabend. Ich als Trainer habe dagegen gleich zehn Kämpfe, bei denen ich unter Strom stehe. Deshalb schlaucht so ein Bundesligakampf ganz schön. Da kann man zuhause auch nicht gleich einschlafen, sondern muss erstmal eine halbe Nacht lang runterkommen.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Was könnt ihr als Trainer von Einzelsportlern mir als Mannschaftstrainer in Sachen individuelle Ansprache mit auf den Weg geben? Wie kann ich hier von euch lernen?</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich habe im Laufe meiner Karriere festgestellt, dass ich dem Athleten vor dem Kampf besser nochmal seine Stärken aufzeige, statt ihn vor den Stärken seines Gegners zu warnen – denn das verunsichert ihn mehr, als es ihm hilft.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Das kann ich vom Turnen bestätigen. Bei uns geht es um Routinen, die tausendfach eingeübt sind. Je mehr man die Sportler vor dem Wettkampf darauf aufmerksam macht, worauf sie besonders achten müssen, desto mehr bringt man sie durcheinander. Auch hier tickt aber wieder jeder anders. Manche Sportler bekommen vor dem Wettkampf einen enormen Schub – die muss man erst wieder herunterholen. Andere ziehen sich zurück. Die muss man pushen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="927" height="658" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Annika-Bruhn-Bild-2-1.png" alt="" title="Stressmanagement-Annika-Bruhn-Bild-2" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Annika-Bruhn-Bild-2-1.png 927w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Annika-Bruhn-Bild-2-1-480x341.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 927px, 100vw" class="wp-image-9661" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Annika Bruhn</strong></p>
<p>29 Jahre, Schwimmerin bei der Sport-Union Neckarsulm, Olympia-Teilnehmerin 2012, 2016 und 2021, Unterländer Sportlerin des Jahres 2021, Studentin Prävention und Gesundheitsmanagement</p>
<p>Foto: Achim Gehrig</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Für mich klingt das, als würdet ihr die Interaktion mit den Sportlern eher als Herausforderung sehen als als Stressfaktor. Was ist es dann, was euch im Traineralltag tatsächlich so richtig stresst? Zeitaufwand? Organisation? Erwartungshaltung?</strong></p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Da gibt es zwei unterschiedliche Arten von Stressoren. Zum einen diejenigen, die der Job und die Sportart mitbringen, z.B. hohe Trainingsumfänge oder Erwartungshaltungen und Leistungsdruck von Verbandsseite. Dagegen kann ich nichts machen, denn sie kommen von außen. Aber dann gibt es auch noch die selbstgemachten Stressoren, an denen ich arbeiten kann. Muss ich wirklich 24/7 am Handy erreichbar sein, um womöglich auch abends und nachts von außen hereingetragene Probleme zu bewältigen? Sprich, das, was von außen kommt, stresst mich am meisten. Der praktische Umgang mit den Athleten bedeutet in gewissem Sinn auch Stress, aber dieser ist dann wieder positiver Art.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Oft ist die Vorgabe von Erfolg und Misserfolg von Verbands- oder Vereinsseite nicht klar genug definiert, was unnötigen Druck erzeugen kann. Der Sport ist ja gefühlt ohne Limit und man meint, man kann immer höher, schneller, weiter gehen. Darin verliert man sich häufig, was zum Stressfaktor werden kann. Gerade Trainer, die sich als One-Man-Show verstehen, kommen so ganz schnell an das mentale Limit und machen sich kaputt. Junge Trainer bräuchten hier eigentlich Mentoren, um in den Job hineinwachsen zu können. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="873" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3.png" alt="" title="Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3.png 1440w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3-1280x776.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3-980x594.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Michael-Schweikardt-Bild-3-480x291.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1440px, 100vw" class="wp-image-9669" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Michael Schweikardt</strong></p>
<p>39 Jahre, Handballtrainer beim TSB Heilbronn-Horkheim, beim TVB Stuttgart verantwortlich für Scouting und Anschlussförderung, ehemaliger Bundesligaprofi (427 Spiele)</p>
<p>Foto: Hans-Walter Tschirley</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Im Mannschaftssport würde ich die Stressfaktoren in Wettkampf und Trainingsalltag unterteilen. Im Spiel hast du den Faktor Schiedsrichter als Stressor. Viele meiner Kollegen hadern über 80 Prozent der Spielzeit mit vermeintlichen Fehlentscheidungen der Schiris und stressen sich damit unnötig. Ich versuche das weitgehend auszublenden, denn ich kann die Entscheidung auch mit den lautesten Protesten nicht mehr rückgängig machen. Im Trainingsalltag dagegen ist das Athletenmanagement ein Stressfaktor. Beim TSB Horkheim habe ich keinen großen Trainerstaff und muss neben dem Mannschaftstraining auch noch 15 Einzelgespräche führen. Da komme ich an meine zeitlichen und letztlich auch mentalen Grenzen.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Das Schiedsrichterthema kenne ich nur zu gut. Früher bin ich auch ständig auf der Matte gestanden und habe diskutiert. Das oftmals fehlende Fingerspitzengefühl der Kampfrichter kann schon ein Stressor sein. Da bereitet man einen Sportler ein Jahr lang auf einen bestimmten Wettkampf vor, und dann scheidet er womöglich wegen einer Fehlentscheidung in der ersten Runde aus. Und wie Rainer sagt, kann auch die ständige Erreichbarkeit ein Stressfaktor sein. Ich lege auch meinen Sportlern immer nahe, vor Turnieren das Handy wegzulegen, statt sich online mit Gegneranalysen und ähnlichem verrückt zu machen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Wie nimmt man als Trainer eigentlich die Zuschauer wahr? Vor allem wenn man im Teamsport auswärts antritt, gibt es ja ständig Pfiffe oder gar Beleidigungen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ach, das geht zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Man lässt das eher über sich ergehen, als dass man sich damit beschäftigt. Ich darf‘s ja eigentlich nicht sagen, aber manchmal versuche ich schon auch, die Zuschauer zu pushen (lacht). Je nachdem, wie der gegnerische Ringer tickt, kann das schon einen gewissen Effekt haben.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Problematischer sehe ich in einer lauten Halle eher, dass die Trainer-Ansagen an die Sportler nicht einwandfrei rüberkommen. Als wir während des Lockdowns in leeren Hallen gespielt hatten, war das kein Problem. Während meiner aktiven Karriere habe ich es genossen, vor 10.000 Fans zu spielen. Heute weiß ich, dass dies das Trainerleben nicht unbedingt einfacher macht.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Zuschauer können auch bei uns im Individualsport zum Stressor werden. Im Nachwuchs, beim Amateursport oder bei Mannschaftswettkämpfen ist meist eine überschaubare Menge an Zuschauern in der Halle, die eine positive Grundstimmung verbreiten. Geht es dann aber zu Großevents wie den Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen, müssen die Athleten, die zum ersten Mal dabei sind, erstmal damit klarkommen, dass da draußen plötzlich Tausende Fans sitzen und Stimmung machen. Für den Trainerstaff ist dies eine extreme Herausforderung, denn wir wissen vorab nicht, wie unsere Sportler darauf reagieren. Sind sie nervös, ängstlich oder euphorisch? Müssen wir sie aufrichten oder bremsen? Einen unerwarteten Stressfaktor hatten wir bei den Olympischen Spielen in Tokio. Nebenan lief bei den Amis den ganzen Tag „Born in the USA“ und sie haben jede einzelne Medaille ausgiebig gefeiert. Das hat unsere Leute eingeschüchtert und wir Trainer hatten damit alle Hände voll zu tun.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Das kann ich voll unterstreichen. Ich kann keinen Turner darauf vorbereiten, dass er plötzlich vor 20.000 oder 30.000 Leuten seine Übungen machen muss. Je mehr Zuschauer da sind, desto eingeschüchterter sind die meisten. Es gibt kein Rezept, um die Sportler darauf vorzubereiten. Und wie Hannes sagt, kann das den Trainer ganz schön stressen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Volker, du hast ja beim Bundesliga-Ringen auch während der Woche Stress beim Zusammenstellen des Teams fürs Wochenende&#8230;</strong></p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Oh ja. Ich mache mir frühzeitig Gedanken, wie ich die zehn Gewichtsklassen taktisch am besten aufstelle. Ruft dann am Dienstag ein ausländischer Ringer an und sagt mir ab, weil seine Nationalmannschaft ihn braucht, bringt das alles durcheinander. Habe ich in seiner Klasse einen Ersatzmann oder muss ich das halbe Team umstellen? Das stresst extrem. Als ich damals mit Nendingen Deutscher Meister wurde, war ich vor dem Finale extremst angespannt. Meine Frau meinte in der Zeit, ich sei nur noch eine leere Hülle. Auch bei der Arbeit war ich mit den Gedanken nicht wirklich da. Ich selbst habe das gut überstanden, aber meine Familie hat gelitten.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Die von Volker angesprochene fehlende Planbarkeit hat auch mir in den letzten beiden Jahren schwer zugesetzt. Man denkt von Spieltag zu Spieltag und bereitet sich auf den Gegner vor. Und dann fallen kurzfristig Spieler aus, weil sie Corona-Kontaktpersonen sind, und der ganze Matchplan ist dahin. Das stresst unheimlich.</p>
<p><strong>SPORTHEILBRONN: Was unternehmt ihr persönlich, um gegen den Stress anzukämpfen bzw. um abzuschalten?</strong> </p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Ich verbringe Zeit mit meiner Familie. Wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, kann ich alles ausblenden, was mit dem Sport zu tun hat. Ich hatte es auch mal morgens mit Yoga probiert, aber das war nicht mein Ding. </p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="277" height="392" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Volker-Hirt-Bild-4.png" alt="" title="Stressmanagement-Volker-Hirt-Bild-4" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Volker-Hirt-Bild-4.png 277w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Volker-Hirt-Bild-4-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 277px) 100vw, 277px" class="wp-image-9680" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Volker Hirt</strong></p>
<p>44 Jahre, Bundesligatrainer Ringen beim ASV Schorndorf, Nationaltrainer U17/U20 Schweiz, 3x Deutscher Mannschaftsmeister als Trainer, 2x Deutscher Meister als Ringer</p>
<p>Foto: Günter Schmid</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich trainiere den Stress oft heraus, indem ich mich total verausgabe. Abschalten kann ich aber auch bei Wellnesswochenenden. Und vor einiger Zeit habe ich das Bergsteigen für mich entdeckt. Ich gehe nicht nur ein bisschen Bergwandern, sondern besteige schon mal einen 4.000er. Eine solche Herausforderung bedeutet für mich gleichzeitig Stressabbau. Das kann ich jedem nur empfehlen&#8230;</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Ich lasse mich auch einmal pro Woche von einem Coach drillen. Da kann ich das Ruder abgeben und mich ohne Verantwortung einfach mal selbst verausgaben. Was einen den Stress auch gut verarbeiten lässt, ist der sportliche Erfolg – denn dieser gibt einem eine wohltuende Bestätigung. Wirksam sind aber auch solche Dinge wie autogenes Training, über das sich der Stress positiver wahrnehmen lässt. Leider wird es in Deutschland oft noch als Schwäche angesehen, wenn jemand diesen Weg wählt. </p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Ein wichtiger Schritt ist, dass man den Stress überhaupt erstmal selbst erkennt. Wir sind oft so in der Mühle drin, dass wir es gar nicht merken, weil wir es nicht anders kennen. Wenn wir so zur „Hülle“ werden, wie es Volker berichtet hat, ist es eigentlich schon zu spät. Hier ist für mich die Familie ein gutes Barometer, das mich erkennen lässt, wo ich stehe. Auch ich treibe, wenn ich gestresst bin, exzessiv Sport und powere mich aus bis zum kompletten Reset.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="497" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Hannes-Vitense-Bild-5.png" alt="" title="Stressmanagement-Hannes Vitense-Bild-5" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Hannes-Vitense-Bild-5.png 360w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Stressmanagement-Hannes-Vitense-Bild-5-217x300.png 217w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" class="wp-image-9683" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Hannes Vitense</strong></p>
<p>40 Jahre, Bundestrainer Nachwuchs/Jugend im Deutschen Schwimmverband, ehemals Bundestrainer der A-Nationalmannschaft, Deutscher Vizemeister mit der SSG Saar Max Ritter und der Sport-Union Neckarsulm, Medaillen bei WM/EM/JEM</p>
<p>Foto: Jo Kleindl</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Bei der Trainerausbildung bekommt man ja vermittelt, wie man mit gestressten Sportlern umgeht. Wird dabei dann auch darauf eingegangen, wie ihr selbst mit Stress umgehen könnt?</strong></p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Tatsächlich nicht. Den jungen Übungsleitern wird vermittelt, dass sie die „eierlegende Wollmilchsau“ sind. Unsere Trainer gehen mit dem Bewusstsein raus, dass sie nebenbei auch noch Psychologe, Erzieher, Organisator, Ernährungsberater und was weiß ich noch sind. Das wird im Sport so hingenommen, ist aber ein völlig falscher Ansatz. Trainer sind keine Maschinen. Ihre Aufgabe sollte sich auf die sportliche Entwicklung beschränken. Leider fehlen vor allem im Amateursport die Mittel, um dies zu ändern.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich kenne das Thema nur aus meinem Sportstudium. Selbst als ich nach C- und B- auch die A-Lizenz gemacht habe, ist niemand darauf eingegangen.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Im Turnen ist das genauso. Auf Landesebene ist das Gespann Trainer/Sportler auf sich allein gestellt. Erst bei der Nationalmannschaft wird Hilfe im Mentalbereich angeboten – für die Sportler&#8230;</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Genau so ist es auch im Handball. Als Trainer wirst du nicht auf Stressfaktoren vorbereitet. Je höher man spielt, desto eher werden dann für die Spieler Mentaltrainer zur Verfügung gestellt. Ich habe aber noch nie mitbekommen, dass hier auch etwas für Trainer angeboten wird.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Inzwischen beginnt man, sich in Sachen Mentorenprogramme beim Deutschen Olympischen Sportbund Gedanken zu machen. Da laufen gerade Testballons, aber auch da wird es so sein, dass die Konzepte nur für einen Bruchteil des Sports finanzierbar sein werden. Im Fußball sieht man, was in Sachen Mentalcoaching alles möglich ist. Im Amateursport wird das vermutlich alles niemals ankommen.</p>
<p><strong>Annika Bruhn:</strong> Herzlichen Dank euch allen für die interessanten Einblicke. Ich für meinen Teil werde erstmal weiter beim aktiven Sport bleiben. Das liegt mir glaub ich mehr als draußen zu stehen, ohne eingreifen zu können&#8230; 😉</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/stressmanagement-bei-trainern-im-profisport/">Stressmanagement bei Trainern im Profisport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
