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	<title>Mentalcoaching | sportheilbronn Magazin</title>
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		<title>Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 38]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mentale-gesundheit-druck-im-sport/">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Mentale Gesundheit:  Sportler berichten vom Druck im Sport</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em><strong>Mentale Herausforderungen und <a href="https://sport-s.de/spitzensport-im-fokus-druck-fehler-existenzaengste/" target="_blank" rel="noopener">Druck im Leistungssport</a> – ein Thema, das uns seit Langem beschäftigt und in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent ist. Auch im regelmäßigen Austausch mit unserem Gesundheitspartner AOK Stuttgart-Böblingen dreht sich vieles um Mental Health. Deshalb widmen wir diesem Thema nun wieder einen größeren Magazinbeitrag.</strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben zehn Sportlerinnen und Sportler aus der Region zu einer Gesprächsrunde in die Libermenta Privatklinik Schloss Freudental eingeladen und dabei Unterstützung von einer Expertin für Sportpsychiatrie und Sportpsychotherapie bekommen: Dr. Petra Dallmann ist nicht nur Chefärztin der psychiatrischen Klinik, Psychotherapeutin am Olympiastützpunkt Heidelberg und ehemalige Olympia-Schwimmerin, sie hat mit „Athletes in Mind“ auch eine Online-Plattform als kompetente Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler mit psychischen Problemen ins Leben gerufen. </strong></em><em><strong>Auszüge aus der zweieinhalbstündigen Diskussion geben wir hier für unsere Leser wieder.</strong></em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Stehend von links: SPORT.S-Redakteurin Lara Auchter, Katharina Schiele, Dr. Petra Dallmann, Stefanie Megerle, Madeleine Mohrhardt, Elisabeth Brandau, Martin Jiranek, Markus Pommer. Kniend von links: David Wrobel, Yannik Gerland, Tizian Lauria, SPORT.S-Herausgeber Ralf Scherlinzky, Kerstin Laib. Fotos: Iris Drobny</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Im Vorfeld der Gesprächsrunde wollten wir in einer anonymen Instagram-Umfrage von den Leistungssportlern unter unseren Followern wissen, wer im Mental Health-Bereich schon mit welchen Themen zu tun hatte. 36 Prozent der Teilnehmer stellten schon mal über einen längeren Zeitraum eine gesteigerte Reizbarkeit bei sich fest. Je 27 Prozent klagten über Antriebslosigkeit und Angstzustände, neun Prozent über Gewichtsprobleme – Angaben, die sich zum großen Teil auch in unserer bunt zusammengewürfelten Runde widerspiegeln.</p>
<h4>Fast jeder kennt „das Loch“</h4>
<p>„Loch“ war an diesem Abend das wohl meistzitierte Wort, das sowohl im Zusammenhang mit dem Karriereende als auch beim Thema Verletzungen, Niederlagen und Comebacks genannt wurde. Oder auch, wie bei <strong>David Wrobel</strong>, im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. „Ich bin 2021 nach Tokio in ein olympisches Loch gefallen“, berichtet der ehemalige Diskuswerfer. „Beim Wettkampf in Tokio habe ich mich an meinem bereits operierten Ellbogen verletzt. Als ich wieder zurück in Deutschland war, rief ich meinen Trainer an und erfuhr von seiner Frau, dass er während meines Flugs verstorben war. Mein Ellbogen musste ein zweites und 2022 ein drittes Mal operiert werden. Das war alles zu viel für mich. Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin allem entflohen und für eine Woche in die Berge gefahren, wo ich mich zum ersten Mal wieder richtig frei fühlen konnte.“</p>
<p>Von verletzungsbedingten mentalen „Löchern“ berichten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich musste wegen einer Verletzung an der Achillessehne drei Monate pausieren und hatte dadurch eine totale Identitätskrise“, erinnert sich <strong>Stefanie Megerle</strong>. „Für mich lag der Fokus nur auf dem Sport. Als dieser plötzlich weg war, wusste ich auf einmal nicht mehr, wer ich war“, so die aus Öhringen stammende Kickboxerin weiter.</p>
<p>Auch<strong> Tizian Lauria</strong> spricht von einer Identitätskrise im Jahr 2024: „Innerhalb von drei Monaten hatte ich mir dreimal das gleiche Band am Fuß abgerissen. Dazu kamen ein Bandscheibenvorfall und zwei Muskelfaserrisse. Der Körper hat komplett gestreikt und auf einmal stand ich ohne mein großes Ziel, die Teilnahme an der Europameisterschaft, da.“</p>
<p><strong>Kerstin Laib</strong> berichtet von Depressionen, als sie „nach einem heftigen Sturz ein halbes Jahr nichts mehr machen“ konnte. Die fünffache Streetboard-Weltmeisterin aus Stuttgart hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und gibt ihre eigenen Erfahrungen mit Ängsten, Blockaden und Stimmungstiefs inzwischen als Mentaltrainerin an andere Sportlerinnen und Sportler weiter – wie auch <strong>Elisabeth Brandau</strong>.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Yannik Gerland (28)</h5>
<p>ehem. Leichtathlet<br />
Athletenmanager</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Kerstin Laib (44)</h5>
<p>Streetboard<br />
5-fache Weltmeisterin</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Martin Jiranek (55)</h5>
<p>Eishockey, sportlicher Leiter<br />
Heilbronner Falken</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Stefanie Megerle (29)</h5>
<p>Kickboxen/Pointfighting<br />
Silber World Games 2025</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Tizian Lauria (22)</h5>
<p>Kugelstoßen<br />
2x U23-Europameister</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mit dem Karriereende zurechtkommen</h4>
<p>Die Olympia-Teilnehmerin von 2021 im Cyclo-Cross ist gerade jedoch noch selbst in der Identitätsfindungs-Phase, nachdem sie im Frühjahr 2025 mit 39 Jahren ihre aktive Karriere beendet hat. „Ich habe drei Kinder, bin Handwerksmeisterin, selbstständige Heilpraktikerin, habe einen Fahrradladen, gebe Coachings und halte Vorträge. Mit dem Sport konnte ich mir dazu immer einen Ausgleich schaffen und einiges dadurch verarbeiten, dass ich mich auf dem Rad ausgepowert habe. Jetzt ist der Leistungssport nicht mehr da, verarbeiten muss ich aber trotzdem. Es fällt mir schwer, mich jetzt ins ‚normale Leben‘ zu integrieren. Vor kurzem habe ich nun meinen ersten Triathlon gemacht. Es ist wie eine Sucht“, sagt die Schönaicherin, die schon in ihrer Jugendzeit mit einer Essstörung zu kämpfen hatte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Elisabeth Brandau hatte sich <strong>Yannik Gerland</strong> nach seinem Karriereende komplett vom Sport losgesagt. „Ich war 26 und hatte schlichtweg keine Lust mehr auf Sport, ging weder ins Fitnessstudio noch Fußballspielen. Ich wollte das Leben leben, das ich bis dahin nicht gekannt habe. In dieser Zeit bin ich neu nach Stuttgart gezogen und war ganz gut unterwegs, ehe mich ein Freund mit ins Studio genommen hat. Da kam dann die Lust am Sport zurück“, so der aus Baunatal stammende ehemalige 3000-Meter-Hindernis-Läufer, der heute nebenberuflich als Athletenmanager tätig ist.</p>
<p>Obwohl sie ihre aktive Karriere als Schwimmerin schon 2009 beendet hatte, hat auch <strong>Petra Dallmann</strong> noch Momente, an denen sie dem Leistungssport nachtrauert: „Eigentlich ist es lächerlich, aber wenn ich eine Schwimm-WM oder Olympische Spiele anschaue, kommen mir Gedanken an ein Comeback“, so die 46-jährige Heidelbergerin. „Mir fehlen manche Dinge immer noch – dieses Hinarbeiten auf ein Ziel, die Hochs und Tiefs des Sports…“</p>
<p>Von einem soften Übergang nach dem Karriereende berichtet dagegen <strong>Martin Jiranek</strong>. „Ich war nach über 600 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga mit 37 Jahren körperlich müde und musste doppelt so hart trainieren, als mit Mitte 20. Da ich am College in den USA im Rahmen meines Stipendiums eine Ausbildung zum Lehrer gemacht hatte, konnte ich nach dem Ende meiner aktiven Karriere 2007 in Nürnberg direkt als Nachwuchstrainer weitermachen und das Vermissen des Wettkampfs durch den Trainerjob kompensieren“, so der gebürtige Kanadier, der heute als Sportdirektor und Co-Trainer beim Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken tätig ist. „Mein einziger Fehler war, dass ich mich habe überreden lassen, noch in der vierten Liga als Spieler auszuhelfen. Das hat mich dann auch in ein Loch reingezogen, da ich wusste, was ich auf dem Profilevel konnte, und nun erkennen musste, wie wenig davon in der Amateurliga noch übrig geblieben war.“</p>
<p>Da er inzwischen auch in Krefeld, Frankfurt, Nürnberg und Heilbronn als Headcoach tätig war, ist er auch mit „Jiranek raus!“-Rufen vertraut. „Das bin ich gewohnt und es ist immer ein Spaß, das zu hören“, lacht der 55-Jährige. „Ich habe gelernt, dass du im Sport nicht zu hoch fliegen darfst, wenn du gewinnst, weil du am nächsten Tag schon wieder einen heftigen Crash erleiden kannst. Und wenn du verlierst, darfst du dir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen, weil es sonst umso schwieriger ist, wieder aufzustehen. Deshalb darf man solche Rufe von den Fans nicht zu nah an sich ranlassen.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Spannende Runde zum Thema Mental Health in der Libermenta Privatklinik Schloss Freudental.</em></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Durch Long Covid gerät das Leben aus den Fugen</h4>
<p>In einer extrem schwierigen Lebensphase befindet sich momentan <strong>Katharina Schiele</strong>. Die aus Heilbronn stammende Kugelstoßerin und Rasenkraftsportlerin leidet seit 2022 an einem Post-Covid-Syndrom. „Ich habe Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen und Schwindelattacken. Lange wusste niemand, was mit mir los ist und ich hatte schon an mir selbst gezweifelt. Inzwischen bin ich arbeitsunfähig, was große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringt“, erzählt die 25-Jährige, die weiterhin am Olympiastützpunkt Stuttgart trainiert. „Mein ganzes Leben hat sich immer um den Sport gedreht, und plötzlich ist durch die Krankheit alles aus den Fugen geraten.“</p>
<p>Schon öfter wurde Katharina Schiele danach gefragt, weshalb sie immer noch trainiert, wenn sie doch „eh nicht mehr gut“ sei. „Solche Kommentare tun weh. Aber zum einen will man mit 25 nicht so vom Sport abtreten, und zum anderen ist gerade das Training meine Lebensversicherung. Unsere Trainingsgruppe ist wie eine Familie, und wenn es mir richtig schlecht geht und Freunde wie Tizian und David einen blöden Spruch machen, dann päppelt mich das wieder total auf.“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Mentaler Missbrauch</h4>
<p>Fiese Kommentare wie dieser sind für die Studentin nicht neu: „Bis ich 16 Jahre alt war, habe ich geturnt. Da wurde ich von meinen Trainern wegen meiner Größe und des damit einhergehenden Gewichts gemobbt. Auf der anderen Seite musste ich dann trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß und trotz einer Bindehautentzündung bei Wettkämpfen antreten, weil sie mich gebraucht haben. Als Kind konnte ich das alles nicht einschätzen. Als ich dann mit 14, 15 aber parallel mit der Leichtathletik begonnen habe, konnte ich sehen, dass dies nicht normal ist.“</p>
<p>Tizian Lauria weiß aus eigener Erfahrung genau, wovon Katharina Schiele spricht. „Ich war als Kind auch einen Tag beim Turnen in Stuttgart zum Probetraining. Da wurde ich acht Stunden am Stück angebrüllt. Gottseidank haben meine Eltern gleich die Reißleine gezogen und mich stattdessen zum Leichtathletiktraining gebracht.“</p>
<h4>Die „ganz normale Härte“</h4>
<p><strong>Madeleine Mohrhardt</strong> kennt die Härte des Boxsports schon aus ihrer Amateurzeit. Strenge Gewichtskontrollen, das ständige Notieren von Mahlzeiten, das regelmäßige Wiegen – auch außerhalb von Wettkämpfen – gehörten damals zum Alltag. Das Einhalten des Kampfgewichts war eine ständige Aufgabe, die viel Disziplin verlangte. Oft bedeutete Training nicht nur Technik und Kondition, sondern auch Einheiten mit mehreren Schichten Kleidung übereinander, um durch zusätzliches Schwitzen Gewicht zu verlieren. Für die junge Athletin war das zu dieser Zeit selbstverständlich, sie hinterfragte die Methoden kaum. Rückblickend spricht die heutige Profiboxerin und Sportpsychologin von einer sehr harten Schule, die fordernd und manchmal auch extrem war – eine Phase, die sie geprägt hat und die sie heute mit mehr Abstand einordnen kann.</p>
<p>Martin Jiranek wundert sich darüber, dass es in den Einzelsportarten durchgehend enge Bindungen zwischen jungen Athleten und ihren Trainern gibt: „Im Eishockey ist es so, dass du im Nachwuchs alle zwei Jahre einen neuen Coach bekommst. Und im Profibereich wird dann meist nach eineinhalb Jahren der Trainer rausgeschmissen. Wenn du bei uns einen schlechten Trainer hast, kannst du die Zeit überbrücken, bis ein guter nachkommt. Ich hatte als Spieler bestimmt 25 bis 30 Coaches. Aber bei euch ist das ja eine volle Abhängigkeit, die über eure ganze Karriere entscheiden kann!“</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Elisabeth Brandau (39)</h5>
<p>Radsport<br />
Olympia-Teilnehmerin 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>David Wrobel (34)</h5>
<p>Leichtathletik Landestrainer<br />
Olympia-Teilnehmer 2021</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Maddie Mohrhardt (28)</h5>
<p>Profiboxerin<br />
Dt. Meisterin Leichtgewicht</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Markus Pommer (34)</h5>
<p>Rennfahrer<br />
European Le Mans Cup</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Katharina Schiele (25)</h5>
<p>Kugelstoßen, Rasenkraftsp.<br />
Dt. Hochschulmeisterin</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h4>Keine Angst, aber Nervosität und Respekt</h4>
<p>Interessiert folgt <strong>Markus Pommer</strong> der Diskussion und berichtet von ganz anderen Herausforderungen im Motorsport. „Du musst natürlich den Spagat zwischen dem Rauskitzeln der letzten Zehntel und dem Abfliegen in der Kurve finden, aber Angst hatte ich dabei eigentlich nie – eher Nervosität und Respekt“, berichtet der Untereisesheimer. „Den eigentlichen Druck hast du abseits der Rennstrecke. In einem Rennteam kommen zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammen, die als Einheit funktionieren müssen. Da gibt es viele Reibereien. Und dann teilst du dir bei uns in den Prototypen-Serien das Cockpit mit einem anderen Fahrer – jeder fährt die Hälfte des Rennens, wir sind aber ein Team. Aber sind wir das wirklich? Du musst erst herausfinden, ob dein neuer Kollege tatsächlich mit dir oder gegen dich fährt. Da spielt ganz viel Politik mit“, so der ehemalige Formel-2-Pilot und Deutsche Formel-3-Meister, der schon über 300 Rennen im Auto sowie unzählige im Kart bestritten hat.</p>
<h4>Arbeit mit Mentaltrainern</h4>
<p>Während Markus Pommer („Wenn ich mal ein schlechtes Rennwochenende habe, dann schaue ich gerne meine besten Rennen an, um zu sehen, wen ich schon alles besiegt habe.“) nicht mit einem Mentaltrainer arbeitet, sind sich fast alle anderen Teilnehmer einig, dass Mentaltrainer für Leistungssportler wichtig sind – auch wenn David Wrobel zugibt, dass er als aktiver Sportler immer „einer war, der es lieber mit sich ausgemacht hat“.</p>
<p>Für Tizian Lauria war die Arbeit mit seinem Mentalcoach für seine Titelverteidigung bei der U23-Europameisterschaft essenziell, wie er berichtet: „Die Favoritenrolle im Vorfeld war etwas völlig Neues für mich. Deshalb haben wir gemeinsam eine mentale Taktik ausgearbeitet, um mit der Drucksituation umzugehen. Ich habe mir schon Monate vor dem Wettkampf vorgestellt, wie ich den Moment nach dem Wettkampf erleben würde – wie fühle ich mich, was rieche und schmecke ich, was erlebe ich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich meinen Titel verteidige und mit einem Wikingerhelm vor dem norwegischen Publikum meinen Sieg feierte. Das hat geklappt (lacht)“ – siehe Foto auf Seite 20.</p>
<p>Die Bürde der Favoritin kennt auch Stefanie Megerle sehr gut. Die Heilbronner Kriminalpolizistin ist seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft im Kickboxen und gilt seit Jahren als die beste deutsche Pointfighterin in ihrer Gewichtsklasse – jedoch bis Ende 2024 nur so lange, bis eine große internationale Meisterschaft anstand. „Ich wurde mehrfach Vize-Weltmeisterin und habe dort Jahr für Jahr die Finalkämpfe verloren. Bei Europameisterschaften bin ich meist gleich in der ersten Runde rausgeflogen. Ich bin verzweifelt, weil es bei den Saisonhöhepunkten einfach nicht klappen wollte. Besonders hat mich unter Druck gesetzt, wenn mir die Leute gut zugeredet haben: ‚Jetzt aber, Steffi, gell, diesmal klappt es‘ – das war absolut keine Hilfe“, verdreht sie die Augen.<br />
Der Gamechanger war ein Gespräch mit ihrem Freund, einem Kickboxer aus Schottland. „Er hat mir von Gesprächen mit meinen Gegnerinnen berichtet, die allesamt Angst davor hatten, gegen mich zu kämpfen. Das war mir bis dahin nicht bewusst. Seither habe ich es mit mentalem Training geschafft, das zu drehen. Ich konnte 2024 erstmals das EM-Finale erreichen und direkt den Titel holen. Und jetzt habe ich bei den World Games nur um Haaresbreite Gold verpasst.“</p>
<h4>Schockierendes aus den USA</h4>
<p>Yannik Gerland verbrachte insgesamt sechs Jahre mit Sportstipendien an US-amerikanischen Universitäten. „Der Sport hat dort einen ganz anderen Stellenwert, und mit einem Stipendium wird dir jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Drei Viertel der Unis sind besser ausgestattet als die Olympiastützpunkte in Deutschland. Der Erfolgsdruck ist aber gleichzeitig auch enorm, und wenn du nicht performst, verlierst du dein Stipendium – so ging es mir auch“, berichtet der ehemalige Hindernisläufer. „Auch das Thema Mental Health wird dort sehr groß geschrieben und jede Uni hat mehrere Psychologen. Das Problem ist aber, dass die Hemmschwelle, dieses Angebot zu nutzen, zu groß ist. So kommt es, dass sich an jeder Uni pro Jahr fünf bis zehn Leute das Leben nehmen. Das darf eigentlich nicht sein.“</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Egal in welcher Sportart, egal auf welchem sportlichen Level – die Gesprächsrunde hat uns gezeigt: Hinter fast jedem Namen und Erfolg stehen auch dunkle Momente, die es ernstzunehmen gilt. Dies ist im Sport gottseidank inzwischen auch angekommen, wie Petra Dallmann weiß: „Bei meinem Karriereende 2009 gab es noch keinen einzigen Sportpsychiater in Deutschland. Jetzt sind wir ein Netzwerk von rund 50 Kollegen. Das ist noch nicht genug, aber es geht voran.“<br />
Mit ihrer Arbeit an der Libermenta Klinik und mit „Athletes in Mind“ leistet sie aktiv einen großen Beitrag dazu.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Martin Jiranek (Mitte, Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken) sagt: „Die besten Trainer müssen gleichzeitig auch Mentaltrainer sein.“</em></div>
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			</div>
				
				
				
				
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<div class="et_pb_text_inner">
<h3>Athletes-In-Mind.de – Seelische Gesundheit im Leistungssport</h3>
</div>
</div>
<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
<div class="et_pb_text_inner">
<p><strong>Seit Dezember 2021 ist die Website <a href="https://www.athletes-in-mind.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.athletes-in-mind.de</a> online, eine Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler, die Interesse an psychischer Gesundheit im Leistungssport und/oder einen Bedarf an sportpsychiatrischer und psychotherapeutischer Hilfe haben.</strong></p>
<p>Intuitiv und medial vermittelt, verbindet man mit Spitzensportlern meist das Bild eines leistungsstarken, widerstandsfähigen und mental starken Menschen.</p>
<p>Dieses Bild beginnt sich langsam zu wandeln und facettenreicher zu werden – nicht zuletzt auch aufgrund von Sportlern wie Michael Phelps, Lindsey Vonn, Naomi Osaka und Simone Biles und auch zunehmend mehr deutschen Fußballspielern, die mutig über ihre seelischen Belastungen sprechen, sowie der Aufklärungsarbeit von Institutionen wie der Robert-Enke-Stiftung.</p>
<p>Im Leistungssport steht meist das Physische im Vordergrund. Trainer, Physiotherapeuten, Leistungswissenschaftler und Sportmediziner arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu verbessern, ihn gesund zu halten und Erkrankungen zu heilen.<br />
Dementsprechend liegt ein hohes Verständnis für die körperlichen Anforderungen und Belastungen vor. Im Gegensatz dazu ist allerdings das Bewusstsein für die mit dem Leistungssport einhergehenden seelischen Belastungen weniger verbreitet: Beispielsweise die zunehmende Professionalisierung und Medialisierung, sowie Risikosituationen wie Verletzungen, Karriereende oder die Anforderungen an Gewicht und Aussehen.</p>
</div>
</div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg" alt="" title="Mental-Health---Petra-Dallmann" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-1280x720.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-980x551.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/Mental-Health-Petra-Dallmann-e1762271678537-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-16185" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><em>Dr. Petra Dallmann</em></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner">Zudem wird immer wieder deutlich, dass viele Sportler aus Unwissenheit oder Angst vor Stigmatisierung und unangenehmen Konsequenzen ihre Probleme eher verdrängen, verheimlichen oder zu spät professionelle Hilfe suchen – teils mit fatalen Folgen.</p>
<p>Athletes in Mind möchte aufklären, unkompliziert unterstützen und bisherige Angebote verknüpfen. Die Webseite soll:</p>
<ul>
<li>eine Informationsquelle zum Thema psychische Gesundheit, psychische Probleme und psychische Erkrankungen darstellen.<br />
Präventionsstrategien vorstellen.</li>
<li>Wege zu Unterstützungsangeboten aufzeigen.</li>
<li>entstigmatisieren und ermutigen durch Erfahrungsberichte von Sportlern, die über ihre schwierigen Lebensphasen und den Umgang damit berichten.</li>
<li>kostenlos und individuell über passende Hilfsangebote informieren und bei Bedarf auch anonym dabei helfen, Kontakt zu Sportpsychiatern und Sportpsychotherapeuten herzustellen.</li>
</ul>
<p>Athletes-in-mind.de wurde von den ehemaligen Leistungssportlerinnen Dr. Petra Dallmann und Dr. Brit Wilsdorf ins Leben gerufen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="232" height="229" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2025/11/QR-Code-Mentale-Gesundheit.png" alt="" title="QR Code - Mentale Gesundheit" class="wp-image-16202" /></span>
			</div>
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		<title>Mindset, Routinen und Mut &#8211; drei Prinzipien für sportlichen Erfolg!</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/mindset-routinen-mut-prinzipien-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aushabe 36]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Mindset, Routinen und Mut &#8211; drei Prinzipien für sportlichen Erfolg!</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Erfolg im Sport erfordert mehr als nur physische Leistungsfähigkeit. Mentale Stärke, strukturierte Gewohnheiten und der Mut, auch unter Unsicherheit Entscheidungen zu treffen, sind entscheidende Faktoren. Dieser Text beleuchtet drei zentrale Erfolgsprinzipien aus dem Buch „11 Prinzipien von Weltklasse-Athleten. Was du wirklich brauchst, um sportlich erfolgreich zu sein“: Mindset, Routinen und Mut. Diese Prinzipien fördern langfristige Verbesserungen, unabhängig von Sportart, Alter oder Leistungsniveau. Sie helfen nicht nur, unter Druck Höchstleistungen abzurufen, sondern auch, Rückschläge als Teil des Entwicklungsprozesses zu begreifen und in nachhaltigen Erfolg zu verwandeln. &#8211; Gastbeitrag von Dirk Lion</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>1. Mindset – den Geist eines Champions entwickeln</h4>
<p>Ein starkes Mindset ist die Grundlage für sportlichen Erfolg. Fehler und Rückschläge gehören zum Sport – selbst die besten Athleten gewinnen nur einen Bruchteil aller gespielten Punkte. Roger Federer, einer der größten Tennisspieler aller Zeiten, hat im Laufe seiner Karriere in 1526 Matches, von denen er rund 80 Prozent gewonnen hat, nur etwa 54 Prozent aller gespielten Punkte gewonnen. Selbst die Besten der Besten gewinnen also kaum mehr als die Hälfte ihrer gespielten Punkte. Wichtig ist die Haltung: Vorbei ist vorbei, gespielt ist gespielt. Diese Fähigkeit, den eigenen Fokus bewusst zu steuern, unterscheidet herausragende Athleten von ihren Konkurrenten.</p>
<p>Entscheidend ist der Umgang mit Fehlern: Wer sie als Lernchancen begreift und sich nicht von negativen Emotionen mitreißen lässt, bleibt fokussiert und handlungsfähig. Der Schlüssel liegt in einem emotionalen Dreiklang: Emotionen erkennen &#8211; akzeptieren &#8211; vorüberziehen lassen.</p>
<p>Viele Athleten verharren gedanklich in der Vergangenheit („Warum habe ich den Fehler gemacht?“) oder sorgen sich um die Zukunft („Was, wenn ich verliere?“), anstatt sich auf den aktuellen Moment zu konzentrieren. Ein bewusstes Mindset hilft, im Hier und Jetzt zu bleiben und den Fokus auf die nächsten Schritte zu richten. Eine praktische Technik hierfür ist das sogenannte „Gedankenticket“, bei dem störende Gedanken bewusst notiert und anschließend beiseitegelegt werden. So wird der Kopf frei für den nächsten Moment – und die Leistung bleibt konstant auf hohem Niveau.</p>
<h4>2. Routinen – Struktur als Erfolgsfaktor</h4>
<p>Erfolgreiche Sportler setzen auf Routinen, um Stabilität und Sicherheit zu gewinnen. Ein strukturierter Tagesablauf, feste Vorbereitungsrituale und bewusste Erholung bilden die Basis für konstante Leistung. Rituale schaffen Ankerpunkte, die es ermöglichen, sich auch in Drucksituationen auf bekannte Prozesse zu verlassen. Diese Routinen reichen von festen Warm-up-Übungen über mentale Visualisierungstechniken bis hin zu bewährten Atemtechniken zur Beruhigung des Nervensystems.</p>
<p>Eine einfache, aber effektive Methode zur Fokussierung ist die kontrollierte Atmung, wie sie etwa Novak Djokovic nutzt. Techniken wie die Box-Atmung (zweimal 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden halten) helfen, das Nervensystem zu beruhigen und mentale Klarheit zu schaffen. Ergänzend dazu gibt es den „Physiological Sigh“, eine Technik, bei der zwei schnelle aufeinanderfolgende Einatmungen durch die Nase mit einer langen, langsamen Ausatmung kombiniert werden. Diese Methode wurde wissenschaftlich erforscht und kann innerhalb weniger Sekunden Stress reduzieren und den Fokus wiederherstellen.</p>
<p>Routinen reduzieren den kognitiven Aufwand, indem sie wiederholbare Abläufe automatisieren. Die Reflexion und Anpassung dieser Routinen sorgt dafür, dass sie langfristig wirksam bleiben und Athleten in kritischen Momenten Stabilität geben. Wer seine Routinen regelmäßig überprüft und optimiert, schafft sich ein mentales Sicherheitsnetz, das ihn selbst in herausfordernden Situationen nicht aus dem Gleichgewicht bringt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Dirk Lion</strong></h5>
<p>Floskeln funktionieren mit Spitzenathleten nicht. Dirk Lion liegt wirkliche Weiterentwicklung am Herzen, sowohl in seiner langjährigen Arbeit im Spitzensport als Privatcoach und Manager, als auch in seiner Tätigkeit als Berater und Trainer in der Wirtschaft. Er ist Autor des Buches <em>„11 Prinzipien. Was du wirklich brauchst, um sportlich erfolgreich zu sein“</em>.</p>
<p><a href="https://dirklion.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.dirklion.de</em></a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>3. Mut – die Kraft, unter Unsicherheit zu handeln</h4>
<p>Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Fähigkeit, trotz Unsicherheit zu handeln. Unsicherheit trifft im Wettkampf meist beide Gegner – doch wer mutig bleibt, behält die Kontrolle. Ein zögernder Tennisspieler, der eine gute Angriffschance verstreichen lässt, oder ein Leichtathlet, der seine Startreaktion verpasst, verliert wertvolle Möglichkeiten. Gerade in entscheidenden Momenten zeigt sich, wer bereit ist, Risiken einzugehen und Verantwortung für den Ausgang des Wettkampfs zu übernehmen.</p>
<p>Eine hilfreiche Technik ist die 5-Sekunden-Regel: Innerhalb von fünf Sekunden nach dem Impuls („Ich muss jetzt aktiv werden!“) setzt man eine Handlung um, um Zögern zu vermeiden. Dadurch wird verhindert, dass Ängste oder Zweifel den Entscheidungsprozess lähmen. Diese Technik wurde ursprünglich für alltägliche Entscheidungen entwickelt, hat sich aber auch im Spitzensport bewährt, um Handlungsfähigkeit unter Druck zu gewährleisten.</p>
<p>Mut zeigt sich auch in der Bereitschaft, neue Strategien zu testen und Herausforderungen anzunehmen. Ein Sprinter, der in einem wichtigen Wettkampf erstmals eine leicht veränderte Starttechnik ausprobiert, oder ein Tennisspieler, der in einem kritischen Moment bewusst auf ein Serve-and-Volley-Spiel setzt, geht ein Risiko ein – aber genau diese mutigen Entscheidungen sind oft der Schlüssel zu herausragenden Erfolgen. Wer sich regelmäßig außerhalb seiner Komfortzone bewegt, wächst über sich hinaus – nicht nur im Sport, sondern auch im Leben.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Diese drei Prinzipien – Mindset, Routinen und Mut – sind entscheidend für sportlichen Erfolg. Ein starkes Mindset hilft, Rückschläge als Teil des Prozesses zu sehen und sich nicht von negativen Emotionen mitreißen zu lassen. Routinen schaffen Stabilität und Wiederholbarkeit, um in entscheidenden Momenten bestmöglich vorbereitet zu sein. Mut befähigt, Herausforderungen anzunehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>
<p>Diese Prinzipien sind keine starren Regeln, sondern dynamische Prozesse, die kontinuierliche Reflexion und Anpassung erfordern. Wer sie verinnerlicht, kann nicht nur kurzfristig im Wettkampf bestehen, sondern auch langfristig sein volles Potenzial ausschöpfen. Erfolg im Sport ist kein Zufallsprodukt – sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen, disziplinierter Routinen und des Mutes, in entscheidenden Momenten über sich hinauszuwachsen.</p></div>
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		<title>Stressmanagement bei Trainern im Profisport</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/stressmanagement-bei-trainern-im-profisport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 16:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 24]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Wie gehen eigentlich Trainer im Profisport mit Stress um? Mit dieser Frage beschäftigt sich Annika Bruhn im Rahmen der Masterarbeit ihres Studiums im Bereich Prävention und Gesundheitsmanagement. Als uns die dreifache Olympiateilnehmerin und aktuelle Unterländer Sportlerin des Jahres davon erzählt hat, fanden wir das Thema derart interessant, dass wir gleich eine Trainer-Talkrunde mit Rainer Arnold (Turnen), Michael Schweikardt (Handball), Volker Hirt (Ringen) und Hannes Vitense (Schwimmen) einberufen haben. Aus der von Annika Bruhn sowie unseren Redakteuren Ralf Scherlinzky und Lena Staiger moderierten Fragerunde entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion, die wir hier für unsere Leser wiedergeben. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Wir Sportler werden immer gefragt, wie entspannt ihr, wie bekommt ihr eure Nerven in den Griff&#8230; Bei Trainern wird jedoch gefühlt nie darüber gesprochen. Deshalb meine Einstiegsfrage: Was versteht ihr unter Stress und welche Emotionen verbindet ihr damit?</strong></p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Stress ist für mich, wenn die Anforderungen meine persönlichen Ressourcen überschreiten. Wenn es Einflüsse von außen gibt, die ich nicht managen kann, gerate ich unter Stress. Es gibt aber nicht nur negativen, sondern auch positiven Stress – vor allem bei Aufgaben, bei denen man sich wohlfühlt.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Genau so empfinde ich auch. Es gibt negativen, aber auch positiven Stress, wobei ich persönlich mit negativem Stress besser klar komme, da ich unter Druck am besten funktioniere. Ich mache mir durch meine vielen Trainertätigkeiten parallel zu meinem Hauptjob auch selbst Stress. Während der Lockdowns habe ich unerwartet eine für mich ganz neue Art von Stress entdeckt. Durch den Wegfall des Trainings hatte ich so viel freie Zeit wie schon lange nicht mehr – und das hat sich ziemlich auf meine Psyche ausgewirkt und hat mich gestresst. Deshalb weiß ich nicht, ob positiver oder negativer Stress schlimmer ist.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Es ist tatsächlich ein wichtiger Punkt bei der Stressbewältigung, ob es positiver oder negativer Stress ist. Als aktiver Spieler habe ich lange Jahre alles in mich hineingefressen und mit mir selbst ausgemacht, bis ich gemerkt habe, dass es gut tut, mit Vertrauenspersonen darüber zu reden. Ab da konnte ich viele Dinge besser bewältigen und negativen teilweise in positiven Stress umwandeln.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Die Verarbeitung von Stress ist absolut eine Sache der Erfahrung. Am Anfang meiner Karriere hatte ich Phasen maximaler Erschöpfung und extremer Müdigkeit, ehe ich mich mehr und mehr damit beschäftigt habe, wie ich damit umgehen kann. Mir hat es geholfen, für die Arbeit notwendige Prozesse bewusst zu strukturieren. Wenn ich Erfolg haben möchte und dies zielstrebig und strukturiert angehe, nehme ich den Stress nicht so wahr.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Rainer Arnold</strong></p>
<p>42 Jahre, Trainingswissenschaftlicher Leiter und Trainer der Kaderathlet*innen im KunstTurnForum Stuttgart, ehemaliger Bundesliga-Trainer KTT Heilbronn</p>
<p>Foto: Marcel Tschamke</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Sprich, je länger man den Trainerjob macht, desto besser kommt man mit dem Stress klar?</strong></p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Nur, wenn man sich auch bewusst damit auseinandersetzt, was denn die Stressfaktoren überhaupt sind und wie man mit diesen umgehen möchte. Je größer die Verantwortung ist, desto größer wird der Druck. Wenn wir uns zu sehr stressen lassen, laufen wir Gefahr, die Leistung unserer Sportler dadurch negativ zu beeinflussen. Deshalb müssen wir die Kommunikation mit den Athleten so beherrschen, dass wir genau wissen, wie wir mit den unterschiedlichen Charakteren umgehen.</p>
<p><strong>Annika Bruhn:</strong> Als Einzelsportlerin würde mich interessieren, wie ihr es im Handball schafft, dass lauter verschiedene Charaktere zusammen als eine Einheit agieren&#8230;</p>
<p><strong>Michael Schweikardt</strong>: Es ist tatsächlich die Hauptaufgabe im Mannschaftssport, 15 komplett unterschiedliche Menschen zu einer funktionierenden Einheit zu machen. Der eine braucht von seinem Trainer Druck, beim anderen erreiche ich damit das Gegenteil. Ich arbeite deshalb viel mit Einzelgesprächen, um bei jedem Spieler die optimale Leistung zu Tage zu fördern. Das ist wichtiger als alles Taktik- und Techniktraining&#8230;</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Ich stelle mir das auch beim Ringen schwierig vor, wo durch den Kampf Mann gegen Mann eine Grundaggressivität nötig ist. Volker, wie schaffst du hier den Spagat, die Stimmung auf ein ruhiges Niveau zu bringen, damit die Athleten nicht von zu vielen Emotionen gesteuert sind?</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Volker Hirt:</strong> Das ist auch bei uns so wie beim Handball: Es hängt von jedem Einzelnen ab. Manche müssen vor dem Kampf so richtig heiß gemacht werden, während andere von Haus aus so stürmisch auf die Matte gehen, dass man sie einbremsen muss. Bei Einzelwettbewerben ist das kein großes Problem – da zählt ein knapper 5:4-Sieg genauso viel wie ein klares 10:2, da sind Fehler erlaubt. In der Bundesliga kommt es aber auf jeden einzelnen Punkt an, der ins Mannschaftsergebnis einfließt. Ein 5:4 gibt einen Zähler für das Team, ein 10:2 aber drei. Wenn ich da einen Hitzkopf habe, der unnötig Punkte abgibt, kann dadurch am Ende das ganze Team verlieren. Was dabei für mich auch ein Stressfaktor ist: Der Ringer geht auf die Matte, macht seinen Kampf und hat dann Feierabend. Ich als Trainer habe dagegen gleich zehn Kämpfe, bei denen ich unter Strom stehe. Deshalb schlaucht so ein Bundesligakampf ganz schön. Da kann man zuhause auch nicht gleich einschlafen, sondern muss erstmal eine halbe Nacht lang runterkommen.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Was könnt ihr als Trainer von Einzelsportlern mir als Mannschaftstrainer in Sachen individuelle Ansprache mit auf den Weg geben? Wie kann ich hier von euch lernen?</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich habe im Laufe meiner Karriere festgestellt, dass ich dem Athleten vor dem Kampf besser nochmal seine Stärken aufzeige, statt ihn vor den Stärken seines Gegners zu warnen – denn das verunsichert ihn mehr, als es ihm hilft.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Das kann ich vom Turnen bestätigen. Bei uns geht es um Routinen, die tausendfach eingeübt sind. Je mehr man die Sportler vor dem Wettkampf darauf aufmerksam macht, worauf sie besonders achten müssen, desto mehr bringt man sie durcheinander. Auch hier tickt aber wieder jeder anders. Manche Sportler bekommen vor dem Wettkampf einen enormen Schub – die muss man erst wieder herunterholen. Andere ziehen sich zurück. Die muss man pushen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Annika Bruhn</strong></p>
<p>29 Jahre, Schwimmerin bei der Sport-Union Neckarsulm, Olympia-Teilnehmerin 2012, 2016 und 2021, Unterländer Sportlerin des Jahres 2021, Studentin Prävention und Gesundheitsmanagement</p>
<p>Foto: Achim Gehrig</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Für mich klingt das, als würdet ihr die Interaktion mit den Sportlern eher als Herausforderung sehen als als Stressfaktor. Was ist es dann, was euch im Traineralltag tatsächlich so richtig stresst? Zeitaufwand? Organisation? Erwartungshaltung?</strong></p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Da gibt es zwei unterschiedliche Arten von Stressoren. Zum einen diejenigen, die der Job und die Sportart mitbringen, z.B. hohe Trainingsumfänge oder Erwartungshaltungen und Leistungsdruck von Verbandsseite. Dagegen kann ich nichts machen, denn sie kommen von außen. Aber dann gibt es auch noch die selbstgemachten Stressoren, an denen ich arbeiten kann. Muss ich wirklich 24/7 am Handy erreichbar sein, um womöglich auch abends und nachts von außen hereingetragene Probleme zu bewältigen? Sprich, das, was von außen kommt, stresst mich am meisten. Der praktische Umgang mit den Athleten bedeutet in gewissem Sinn auch Stress, aber dieser ist dann wieder positiver Art.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Oft ist die Vorgabe von Erfolg und Misserfolg von Verbands- oder Vereinsseite nicht klar genug definiert, was unnötigen Druck erzeugen kann. Der Sport ist ja gefühlt ohne Limit und man meint, man kann immer höher, schneller, weiter gehen. Darin verliert man sich häufig, was zum Stressfaktor werden kann. Gerade Trainer, die sich als One-Man-Show verstehen, kommen so ganz schnell an das mentale Limit und machen sich kaputt. Junge Trainer bräuchten hier eigentlich Mentoren, um in den Job hineinwachsen zu können. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Michael Schweikardt</strong></p>
<p>39 Jahre, Handballtrainer beim TSB Heilbronn-Horkheim, beim TVB Stuttgart verantwortlich für Scouting und Anschlussförderung, ehemaliger Bundesligaprofi (427 Spiele)</p>
<p>Foto: Hans-Walter Tschirley</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Im Mannschaftssport würde ich die Stressfaktoren in Wettkampf und Trainingsalltag unterteilen. Im Spiel hast du den Faktor Schiedsrichter als Stressor. Viele meiner Kollegen hadern über 80 Prozent der Spielzeit mit vermeintlichen Fehlentscheidungen der Schiris und stressen sich damit unnötig. Ich versuche das weitgehend auszublenden, denn ich kann die Entscheidung auch mit den lautesten Protesten nicht mehr rückgängig machen. Im Trainingsalltag dagegen ist das Athletenmanagement ein Stressfaktor. Beim TSB Horkheim habe ich keinen großen Trainerstaff und muss neben dem Mannschaftstraining auch noch 15 Einzelgespräche führen. Da komme ich an meine zeitlichen und letztlich auch mentalen Grenzen.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Das Schiedsrichterthema kenne ich nur zu gut. Früher bin ich auch ständig auf der Matte gestanden und habe diskutiert. Das oftmals fehlende Fingerspitzengefühl der Kampfrichter kann schon ein Stressor sein. Da bereitet man einen Sportler ein Jahr lang auf einen bestimmten Wettkampf vor, und dann scheidet er womöglich wegen einer Fehlentscheidung in der ersten Runde aus. Und wie Rainer sagt, kann auch die ständige Erreichbarkeit ein Stressfaktor sein. Ich lege auch meinen Sportlern immer nahe, vor Turnieren das Handy wegzulegen, statt sich online mit Gegneranalysen und ähnlichem verrückt zu machen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Wie nimmt man als Trainer eigentlich die Zuschauer wahr? Vor allem wenn man im Teamsport auswärts antritt, gibt es ja ständig Pfiffe oder gar Beleidigungen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ach, das geht zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Man lässt das eher über sich ergehen, als dass man sich damit beschäftigt. Ich darf‘s ja eigentlich nicht sagen, aber manchmal versuche ich schon auch, die Zuschauer zu pushen (lacht). Je nachdem, wie der gegnerische Ringer tickt, kann das schon einen gewissen Effekt haben.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Problematischer sehe ich in einer lauten Halle eher, dass die Trainer-Ansagen an die Sportler nicht einwandfrei rüberkommen. Als wir während des Lockdowns in leeren Hallen gespielt hatten, war das kein Problem. Während meiner aktiven Karriere habe ich es genossen, vor 10.000 Fans zu spielen. Heute weiß ich, dass dies das Trainerleben nicht unbedingt einfacher macht.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Zuschauer können auch bei uns im Individualsport zum Stressor werden. Im Nachwuchs, beim Amateursport oder bei Mannschaftswettkämpfen ist meist eine überschaubare Menge an Zuschauern in der Halle, die eine positive Grundstimmung verbreiten. Geht es dann aber zu Großevents wie den Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen, müssen die Athleten, die zum ersten Mal dabei sind, erstmal damit klarkommen, dass da draußen plötzlich Tausende Fans sitzen und Stimmung machen. Für den Trainerstaff ist dies eine extreme Herausforderung, denn wir wissen vorab nicht, wie unsere Sportler darauf reagieren. Sind sie nervös, ängstlich oder euphorisch? Müssen wir sie aufrichten oder bremsen? Einen unerwarteten Stressfaktor hatten wir bei den Olympischen Spielen in Tokio. Nebenan lief bei den Amis den ganzen Tag „Born in the USA“ und sie haben jede einzelne Medaille ausgiebig gefeiert. Das hat unsere Leute eingeschüchtert und wir Trainer hatten damit alle Hände voll zu tun.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Das kann ich voll unterstreichen. Ich kann keinen Turner darauf vorbereiten, dass er plötzlich vor 20.000 oder 30.000 Leuten seine Übungen machen muss. Je mehr Zuschauer da sind, desto eingeschüchterter sind die meisten. Es gibt kein Rezept, um die Sportler darauf vorzubereiten. Und wie Hannes sagt, kann das den Trainer ganz schön stressen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SPORTHEILBRONN: Volker, du hast ja beim Bundesliga-Ringen auch während der Woche Stress beim Zusammenstellen des Teams fürs Wochenende&#8230;</strong></p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Oh ja. Ich mache mir frühzeitig Gedanken, wie ich die zehn Gewichtsklassen taktisch am besten aufstelle. Ruft dann am Dienstag ein ausländischer Ringer an und sagt mir ab, weil seine Nationalmannschaft ihn braucht, bringt das alles durcheinander. Habe ich in seiner Klasse einen Ersatzmann oder muss ich das halbe Team umstellen? Das stresst extrem. Als ich damals mit Nendingen Deutscher Meister wurde, war ich vor dem Finale extremst angespannt. Meine Frau meinte in der Zeit, ich sei nur noch eine leere Hülle. Auch bei der Arbeit war ich mit den Gedanken nicht wirklich da. Ich selbst habe das gut überstanden, aber meine Familie hat gelitten.</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Die von Volker angesprochene fehlende Planbarkeit hat auch mir in den letzten beiden Jahren schwer zugesetzt. Man denkt von Spieltag zu Spieltag und bereitet sich auf den Gegner vor. Und dann fallen kurzfristig Spieler aus, weil sie Corona-Kontaktpersonen sind, und der ganze Matchplan ist dahin. Das stresst unheimlich.</p>
<p><strong>SPORTHEILBRONN: Was unternehmt ihr persönlich, um gegen den Stress anzukämpfen bzw. um abzuschalten?</strong> </p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Ich verbringe Zeit mit meiner Familie. Wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, kann ich alles ausblenden, was mit dem Sport zu tun hat. Ich hatte es auch mal morgens mit Yoga probiert, aber das war nicht mein Ding. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Volker Hirt</strong></p>
<p>44 Jahre, Bundesligatrainer Ringen beim ASV Schorndorf, Nationaltrainer U17/U20 Schweiz, 3x Deutscher Mannschaftsmeister als Trainer, 2x Deutscher Meister als Ringer</p>
<p>Foto: Günter Schmid</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich trainiere den Stress oft heraus, indem ich mich total verausgabe. Abschalten kann ich aber auch bei Wellnesswochenenden. Und vor einiger Zeit habe ich das Bergsteigen für mich entdeckt. Ich gehe nicht nur ein bisschen Bergwandern, sondern besteige schon mal einen 4.000er. Eine solche Herausforderung bedeutet für mich gleichzeitig Stressabbau. Das kann ich jedem nur empfehlen&#8230;</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Ich lasse mich auch einmal pro Woche von einem Coach drillen. Da kann ich das Ruder abgeben und mich ohne Verantwortung einfach mal selbst verausgaben. Was einen den Stress auch gut verarbeiten lässt, ist der sportliche Erfolg – denn dieser gibt einem eine wohltuende Bestätigung. Wirksam sind aber auch solche Dinge wie autogenes Training, über das sich der Stress positiver wahrnehmen lässt. Leider wird es in Deutschland oft noch als Schwäche angesehen, wenn jemand diesen Weg wählt. </p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Ein wichtiger Schritt ist, dass man den Stress überhaupt erstmal selbst erkennt. Wir sind oft so in der Mühle drin, dass wir es gar nicht merken, weil wir es nicht anders kennen. Wenn wir so zur „Hülle“ werden, wie es Volker berichtet hat, ist es eigentlich schon zu spät. Hier ist für mich die Familie ein gutes Barometer, das mich erkennen lässt, wo ich stehe. Auch ich treibe, wenn ich gestresst bin, exzessiv Sport und powere mich aus bis zum kompletten Reset.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Hannes Vitense</strong></p>
<p>40 Jahre, Bundestrainer Nachwuchs/Jugend im Deutschen Schwimmverband, ehemals Bundestrainer der A-Nationalmannschaft, Deutscher Vizemeister mit der SSG Saar Max Ritter und der Sport-Union Neckarsulm, Medaillen bei WM/EM/JEM</p>
<p>Foto: Jo Kleindl</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Annika Bruhn: Bei der Trainerausbildung bekommt man ja vermittelt, wie man mit gestressten Sportlern umgeht. Wird dabei dann auch darauf eingegangen, wie ihr selbst mit Stress umgehen könnt?</strong></p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Tatsächlich nicht. Den jungen Übungsleitern wird vermittelt, dass sie die „eierlegende Wollmilchsau“ sind. Unsere Trainer gehen mit dem Bewusstsein raus, dass sie nebenbei auch noch Psychologe, Erzieher, Organisator, Ernährungsberater und was weiß ich noch sind. Das wird im Sport so hingenommen, ist aber ein völlig falscher Ansatz. Trainer sind keine Maschinen. Ihre Aufgabe sollte sich auf die sportliche Entwicklung beschränken. Leider fehlen vor allem im Amateursport die Mittel, um dies zu ändern.</p>
<p><strong>Volker Hirt:</strong> Ich kenne das Thema nur aus meinem Sportstudium. Selbst als ich nach C- und B- auch die A-Lizenz gemacht habe, ist niemand darauf eingegangen.</p>
<p><strong>Rainer Arnold:</strong> Im Turnen ist das genauso. Auf Landesebene ist das Gespann Trainer/Sportler auf sich allein gestellt. Erst bei der Nationalmannschaft wird Hilfe im Mentalbereich angeboten – für die Sportler&#8230;</p>
<p><strong>Michael Schweikardt:</strong> Genau so ist es auch im Handball. Als Trainer wirst du nicht auf Stressfaktoren vorbereitet. Je höher man spielt, desto eher werden dann für die Spieler Mentaltrainer zur Verfügung gestellt. Ich habe aber noch nie mitbekommen, dass hier auch etwas für Trainer angeboten wird.</p>
<p><strong>Hannes Vitense:</strong> Inzwischen beginnt man, sich in Sachen Mentorenprogramme beim Deutschen Olympischen Sportbund Gedanken zu machen. Da laufen gerade Testballons, aber auch da wird es so sein, dass die Konzepte nur für einen Bruchteil des Sports finanzierbar sein werden. Im Fußball sieht man, was in Sachen Mentalcoaching alles möglich ist. Im Amateursport wird das vermutlich alles niemals ankommen.</p>
<p><strong>Annika Bruhn:</strong> Herzlichen Dank euch allen für die interessanten Einblicke. Ich für meinen Teil werde erstmal weiter beim aktiven Sport bleiben. Das liegt mir glaub ich mehr als draußen zu stehen, ohne eingreifen zu können&#8230; 😉</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/stressmanagement-bei-trainern-im-profisport/">Stressmanagement bei Trainern im Profisport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwere Verletzungen bei Sportlern: Erstaunlich, wieviel der Kopf ausmacht</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/schwere-verletzungen-bei-sportlern-erstaunlich-wieviel-der-kopf-ausmacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 12:49:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Schwere Verletzungen bei Sportlern: Erstaunlich, wieviel der Kopf ausmacht</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Was geht in Sportler*innen vor, wenn ihre sportlichen Karrieren durch schwere Verletzungen und Krankheiten für längere Zeit zum Erliegen kommen? Dieser Frage wollten wir auf den Grund gehen und haben einige Athlet*innen aus der Region eingeladen, damit sie uns ihre Leidensgeschichten berichten. Die Resonanz auf die Einladung war enorm: Im Beisein von Sportorthopäde Dr. Boris Brand und Mentalcoach Frank Isola haben wir uns im Heilbronner Volksgarten mit neun Leistungssportler*innen im Alter von 17 bis 43 Jahren getroffen, die allesamt mit komplett unterschiedlichen Verletzungs- bzw. Krankheitsverläufen zu kämpfen hatten bzw. noch haben. Über drei Stunden lang erzählten die Teilnehmer*innen ihre Geschichten und diskutierten – und schnell wurde klar: Neben der physischen Verletzung spielt die Psyche mindestens eine ebenso große Rolle, und die mentale Aufarbeitung ist teils auch Jahre nach der Verletzung noch nicht abgeschlossen. Alle Teilnehmer*innen der Gesprächsrunde waren geimpft, genesen oder getestet und wir hatten zur Sicherheit auch noch zwei Luftreiniger im Raum aufgestellt. </strong></em></p></div>
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					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Team-Ralf-Scherlinzky.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Team-Ralf-Scherlinzky.jpg 800w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Team-Ralf-Scherlinzky-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-7265" /></span></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Christine Weber</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Fechterin vom FC Würth Künzelsau, 17 Jahre, nicht diagnostizierte Knieschmerzen seit acht Jahren</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Aydin Cengiz</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ehem. Fußballspieler der SU Neckarsulm, 40 Jahre, Karriereende wegen Bandscheibenvorwölbung</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Kastriot Sopa</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Profiboxer vom SV Heilbronn a.L.,<br />28 Jahre, kollabierte Lunge 2016, Covid-Erkrankung 2020</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Hakan Tosun</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Angehender Profiboxer vom SV Heilbronn a.L., 27 Jahre, tägliche Bauchkrämpfe seit Anfang 2021</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bera Wierhake</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Transplantierten-Leichtathletin der TSG Öhringen, 20 Jahre, Lebertransplantation</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Marc St. Jean</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ehem. Eishockeyprofi bei Heilbronner Falken, 43 Jahre, Karriereende nach Schädel-Hirn-Trauma</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Martin Lanig </h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ehem. Fußballprofi, u.a. beim VfB Stuttgart, 37 Jahre, 2010 Comeback nach Kreuzbandriss</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Jasmin Jakob </h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ringerin der RED DEVILS Heilbronn, 18 Jahre, langwierige Entzündung und Reizung im Fußgelenk</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Carmen Allinger</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Motocrossfahrerin beim MTC Flehingen (vorher MCC Frankenbach), Wirbelbruch 2017, Comeback 2018</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_4 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Ich habe seit acht Jahren Knieschmerzen. Es gab nie einen Auslöser, sie waren irgendwann einfach da und sind nicht mehr weggegangen“, berichtet Christine Weber. Seither pendelt die Fechterin vom FC Würth Künzelsau gemeinsam mit ihrem Trainer Julian Bielenberg von Arzt zu Arzt, von Physiotherapeut zu Physiotherapeut – ohne Erfolg, denn diese eine Diagnose, auf die die 17-Jährige immer gehofft hatte, kam bei allen Röntgenbildern und MRTs nicht heraus. Mehr als die Feststellung, dass ihr Becken etwas schief steht, gibt es nicht. „Die Schmerzen sind auch nicht ständig da. An einem Tag kann ich ein Turnier durchfechten oder einen Coopertest absolvieren, am anderen Tag kann ich weder spazierengehen noch Treppen steigen“, berichtet Christine Weber, die zu den Top-Talenten im deutschen Fechtsport zählt. „Da ich aber weiß, dass im Knie nichts kaputt ist, halten mich die Knieschmerzen nicht vom Fechten ab und ich versuche, so weit es geht vollen Einsatz zu bringen.“</p>
<p>Anfangs sei von Wachstumsproblemen die Rede gewesen, erinnert sich Julian Bielenberg. „Mit 17 Jahren befindet Christine sich jetzt aber nicht mehr im Wachstum – also kann es daran nicht liegen. Wir wissen inzwischen echt nicht mehr weiter. Das Knie und eigentlich ihr ganzer Körper sind überdiagnostiziert.“</p>
<p>Boris Brand, Sportorthopäde und Chirurg beim MediCross Zentrum in Neckarsulm, hatte im Vorfeld des Gesprächs die Befunde der letzten Jahre gelesen: „Christines Knie ist ein Paradebeispiel dafür, dass strukturell nichts kaputt ist, aber im Zusammenspiel mit anderen Faktoren etwas nicht passt. Hier den Schlüssel zu finden, ist enorm schwierig. Wenn man über so lange Zeit Schmerzen hat, können sie auch chronifizieren. Da ist die Ursache schon lange weg, aber der Schmerz bleibt.“</p>
<p>„Solche Phantomschmerzen können vom Kopf hervorgerufen werden, um den Körper vor möglichem Schaden zu bewahren“, bestätigt auch Frank Isola. Der Mentalcoach aus Pforzheim vermutet eine emotionale Blockade bei der jungen Sportlerin – eine Spur, die Christine Weber und Julian Bielenberg bislang noch nicht verfolgt hatten.</p>
<p>Eine klare Diagnose hatte dagegen Aydin Cengiz bekommen. Der ehemalige Fußballspieler der Sport-Union Neckarsulm musste 2010 aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung die Fußballschuhe an den Nagel hängen. „Eine Bandscheibenvorwölbung haben bestimmt 50 Prozent der Leute, die hier mit uns am Tisch sitzen“, weiß Boris Brand. „Das ist kein Grund, um keinen Sport mehr treiben zu können. Auch bei Aydin scheinen wieder mehrere Faktoren zusammengespielt zu haben, denen niemand auf den Grund gekommen ist. Ein Bandscheibenvorfall wurde nie festgestellt.“</p>
<p>Ein Jahr hatte Aydin Cengiz um sein Comeback gekämpft. „Dann war klar, das bringt nichts mehr. Die Schmerzen waren zu stark und ich musste mit 30 Jahren aufhören. Auch heute habe ich im Alltag nochProbleme, wenn ich meinen Körper belaste“, so der 40-Jährige.</p>
<p>Einen ganz tiefen gesundheitlichen Einschnitt musste Kastriot Sopa hinnehmen. Der Boxer vom SV Heilbronn am Leinbach war 2016 bei der Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation trotz einer Lungenentzündung ins Trainingslager nach Kasachstan geflogen – auf Druck der Nationalmannschaft und gegen den Rat der Ärzte, wie er erzählt. „Nachdem ich wieder zuhause war, habe ich nach dem Training kaum noch Luft bekommen, hatte einen schlimmen Reizhusten und starke Schmerzen im Rücken“, erinnert sich der 28-Jährige. In der Notaufnahme der Klinik in Heidelberg wurde wegen eines Verdachts auf Herzinfarkt ein Ultraschall vom Herzen gemacht, aber zur Sicherheit auch ein Röntgenbild der Lunge. „Ein paar Minuten später sagten mir die Ärzte, dass ich einen Pneumothorax habe und sofort operiert werden muss. Zwischen meiner Lunge und der Brustwand hatte sich Luft angesammelt und dafür gesorgt, dass meine Lunge in sich zusammenfiel. Ich war bei der Operation nicht komplett narkotisiert und habe alles live mitbekommen – das war sehr beängstigend.“</p>
<p>Nach der erfolgreichen Operation, berichtet „Kasi“ Sopa weiter, habe ihm ein Arzt bestätigt, dass er am nächsten Morgen nicht mehr aufgewacht wäre, hätte ihn seine Physiotherapeutin Eleni Coskina („Sie war mein Schutzengel“) an diesem Abend nicht in die Notaufnahme gefahren. Doch die Leidenszeit des Halbweltergewichtlers war damit noch nicht beendet: „Nach der verpassten Olympiachance 2016 wollte ich 2020 nochmal angreifen. Ich war Deutscher Meister und in meiner Gewichtsklasse ungeschlagen. Wieder ging es nach Kasachstan ins Trainingslager. Dort fühlte ich mich von Tag zu Tag schlechter und hatte über längere Zeit sehr hohe Pulswerte. Wenige Wochen vor Olympia lag ich schließlich für sechs Wochen im Bett und es ging mir sehr schlecht. Das war in der Zeit, als die Corona-Pandemie aufkam. Heute weiß ich, dass ich mich infiziert hatte und mir eine Covid-Erkrankung meine zweite Chance auf eine Olympia-Qualifikation genommen hatte.“</p>
<p>An Frank Isola gerichtet fragt Kastriot Sopa, der seit 2021 Profiboxer ist: „Wie kann ich den Pneumothorax und die ganze Situation drumherum auch fünf Jahre später noch aufarbeiten?“</p>
<p>Der Mentalcoach erklärt, dass er mit der sogenannten Wingwave-Methode an die traumatischen Erlebnisse herangehen würde: „Ich würde dich die Situationen mit all ihren Emotionen nochmal durchleben lassen und mittels eines Muskeltests herausfinden, wodurch dieser Stress genau ausgelöst wird. Du bildest zwischen Daumen und Zeigefinger einen festen Muskelring, hältst ihn mit maximaler Kraft. Ich versuche den Ring aufzubekommen. Gelingt mir das bei einem bestimmten Thema, ist dieses noch mit mentalem oder emotionalem Stress verbunden. Wir Wingwave-Coaches nutzen diesen Test als „Kompass“ im Coaching-Prozess.</p>
<p>Dann würde ich die Situation auflösen, indem ich vor deinen Augen durch Winken REM-Phasen erzeuge, in denen wir normalerweise im Schlaf unsere Erlebnisse des Tages auf ganz natürliche Art und Weise aufarbeiten. Du würdest merken, dass das Thema leichter wird und die belastenden Gedanken nachlassen. Anschließend wird erneut mittels Muskeltest überprüft, ob das Thema verarbeitet ist. Kannst du den Ring halten, bedeutet dies, dass das Thema aufgearbeitet ist und dich nicht mehr belastet. Ich weiß, das klingt schräg, aber es funktioniert.“</p>
<p>Auch bei Hakan Tosun stößt Frank Isola mit der Beschreibung seines Lösungsansatzes auf großes Interesse. Der 27-Jährige ist – zumindest in der Theorie – ebenso wie Kastriot Sopa Profiboxer. „Ich bin Profi ohne Kampf und arbeite weiterhin als Gruppensprecher bei Audi. Erst musste ich mein Profidebüt aufgrund der Pandemie verschieben, und jetzt habe ich seit einem halben Jahr täglich Bauchkrämpfe. Ich gehe Tag für Tag an meine Grenzen, erreiche durch die Schmerzen aber nicht meine volle Leistungsfähigkeit, zumal ich auch Konzentrationsstörungen habe. Der Grund für die Krämpfe im Magen und Darm ist noch unklar, es scheint aber tatsächlich eine mentale Ursache zu geben. Mentaltraining habe ich bisher noch nicht probiert.“</p>
<p>Eigentlich passe sie thematisch nur indirekt in die Runde der schweren Verletzungen, sagt Bera Wierhake bei ihrer Vorstellung. Die 20-Jährige Öhringerin musste sich als Baby einer Lebertransplantation unterziehen und ist heute sechsfache Weltmeisterin in der Transplantierten-Leichtathletik. Doch die Medikamente, die sie ihr Leben lang einnehmen muss, damit ihr Körper das fremde Organ nicht abstößt, hinterlassen ihre Spuren. „Mein Immunsystem ist relativ schwach und ich bin anfällig für Erkältungen. Wenn ich mich verletze, dauert die Genesung auch wesentlich länger als normal. So bin ich beispielsweise 2019 wegen einer einfachen Adduktorenzerrung ganze acht Monate ausgefallen“, beschreibt die passionierte Läuferin.</p>
<p>2013 wurde bei Bera Wierhake erstmals ein Eisenmangel festgestellt – ein Thema, das bei der Studentin heute mental noch tief sitzt. „Mir ging es damals richtig elend, das Problem wurde aber verharmlost. Erst hieß es, ich solle damit leben oder mit dem Sport aufhören. Dann musste ich über fünf Jahre Eisentabletten schlucken, ohne dass es etwas gebracht hat. Die Werte werden heute immer noch alle paar Monate gecheckt, und sobald sie auch nur ansatzweise schlechter sind, habe ich eine Blockade im Kopf und meine Leistung bricht total ein“, lässt sie die Gesprächsrunde an ihrem Trauma teilhaben – für Frank Isola ein Grund, um den Teilnehmern seine Methode zur Aufarbeitung an Beras Beispiel live zu demonstrieren.</p>
<p>Ob ihre Angst vor der nächsten Untersuchung der Eisenwerte nun wohl geringer oder gar ganz weg ist? „Das war jetzt echt eigenartig, aber ich habe gerade echt gespürt, wie der Druck weniger wird, wenn ich daran denke“, sagt sie erstaunt und verspricht dem Mentalcoach, ihn nach dem kommenden Check beim Arzt anzurufen und ihm von ihren Gefühlen um die Untersuchung herum zu berichten.“</p>
<p>Ganz hart schlug das Schicksal bei Marc St. Jean zu. Im Frühjahr 2011 wurde der schussgewaltige und stets körperbetont spielende Eishockeyprofi innerhalb eines Sekundenbruchteils aus seinem gewohnten Leben gerissen. „Ich wurde während eines DEL2-Spiels eigentlich genauso gecheckt wie schon 500 mal zuvor – doch diesmal schoss ein heller Blitz durch mein rechtes Auge und in meinem Kopf brach sofort die Hölle aus“, erinnert sich der gebürtige Kanadier, den die Heilbronner Falken 2004 erstmals nach Deutschland geholt hatten. „Dieser Moment hat nicht nur mein Leben, sondern auch das Leben meiner Familie auf den Kopf gestellt.“</p>
<p>Kopf- und Nackenschmerzen, Doppelbilder, ständiger Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit – Marc St. Jean war zu nichts mehr in der Lage, konnte nur noch im abgedunkelten Zimmer liegen. „Wenn ich auch nur kurz den Müll rausgebracht habe, hat mich das gleich wieder für zwölf Stunden ausgeknockt“, so der 43-Jährige, der heute in Erlenbach wohnt und nach seiner Umschulung bei einem Neckarsulmer IT-Unternehmen arbeitet.</p>
<p>„Wir Sportler sind ja irgendwie darauf programmiert, Schmerzen zu ignorieren. Deshalb hatte ich mich entschieden die Krankheit zu verstecken, als ich das Haus nach einigen Wochen zeitweise wieder verlassen konnte. Das Schlimme daran ist, dass du nach außen normal aussiehst und keiner versteht, wieso es dir von einer Sekunde auf die andere wieder dreckig geht. Bei einer Gesprächsrunde wie heute wäre ich beispielsweise nach 30 Sekunden für die nächsten 24 Stunden wieder flach gelegen. Die Leute sind zu mir gekommen und haben gemeint, ich sehe doch fit aus – wieso ich nicht wieder Eishockey spielen würde. Das kann echt keiner nachvollziehen, der das nicht selbst durchgemacht hat. So etwas wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind.“</p>
<p>Boris Brand war eine der Bezugspersonen, denen Marc St. Jean während seines langsamen Heilungsprozesses vertraute. „Gehirnerschütterungen haben wir in Deutschland noch nicht wirklich lange auf dem Schirm. Da fehlt aus Unwissenheit oft das Verständnis für die Patienten“, weiß der Sportmediziner. „85 Prozent der Gehirnerschütterungen sind nach zehn Tagen wieder in Ordnung. Marc gehört leider zu den anderen 15 Prozent. Eine komplette Heilung ist bei ihm nicht mehr möglich. Bei Marc ging es von Anfang an nur noch darum, ihm mehr Lebensqualität zu vermitteln.“</p>
<p>Die Tatsache mit 32 Jahren seine Karriere beenden zu müssen, hatte der Verteidiger sofort akzeptiert – im Gegensatz dazu, dass er seine Familie nicht mehr ernähren und den nächsten Schritt in seinem Leben nicht mehr erreichen konnte. Die Akzeptanz für seine Krankheit kam eineinhalb Jahre nach der Verletzung: „Ich war in einer Berliner Klinik und sah Menschen, die hirntot waren und an Maschinen hingen. Da hat es Klick gemacht und ich stellte fest, dass es mich viel schlimmer hätte treffen können. Ich sagte mir, ok, du hast das jetzt und musst einen Weg finden, um vorwärts zu kommen – und sei es in Millimeterschritten.“</p>
<p>Geholfen hat ihm die Rückkehr zum Eishockeysport nach zwei Jahren. Bis zum Ende der Saison 2019/20 stand er in Diensten der Bietigheim Steelers – erst als Assistenztrainer, dann als sportlicher Leiter und am Ende gar als Headcoach des DEL2-Teams. „Eishockey war für mich die beste Therapie der Welt. Wenn ich auf dem Eis stand, waren alle Schmerzen für zwei Stunden vergessen.“</p>
<p>Inzwischen hat Marc St. Jean mit dem Eishockey abgeschlossen, ist mit sich und seiner Krankheit im Reinen und strahlt Zufriedenheit aus. Das erkennt auch Boxer Hakan Tosun an: „Respekt, aus einer solchen Situation rauszukommen und weiterzukämpfen – das ist inspirierend!“</p>
<p>Mehrfach war bei der Gesprächrunde bis zu diesem Zeitpunkt die Aussage zu hören, dass es besser gewesen wäre, einfach einen Kreuzbandriss zu haben. „Klare Diagnose, OP, Reha und nach acht bis neun Monaten bist du wieder der Alte“, meinte zum Beispiel Boris Brand.</p>
<p>Was ein Kreuzbandriss für einen Sportler jedoch bedeuten kann, davon weiß der ehemalige Fußballprofi Martin Lanig zu berichten. „Als Profisportler bist du Verletzungen gewohnt. Ich hatte schon zweimal den Fuß gebrochen, mehrere Rippenbrüche und einen Nasenbeinbruch – aber der Kreuzbandriss hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich war 24 Jahre alt und beim VfB Stuttgart auf einem richtig guten Weg. Sami Khedira, Thomas Hitzlsperger und ich haben um zwei Plätze gebattelt und ich hatte es tatsächlich geschafft, dass Thomas auf die Tribüne musste und ich spielen durfte. Und genau in diesem Spiel habe ich mir ohne Fremdeinwirkung das Kreuzband gerissen“, berichtet der 37-Jährige, der aus Lauda-Königshofen stammt. Obwohl er vier Wochen nach der Kreuzband-Operation noch ein zweites Mal unters Messer musste, um seinen Meniskus zu fixen, verlief die Rehaphase vorbildlich und Martin Lanig bestritt bereits fünfeinhalb Monate nach der Verletzung sein erstes Spiel bei den VfB-Amateuren.</p>
<p>So weit, so gut. Doch was spielte sich hinter den Kulissen ab? „Ich habe gemerkt, an welchem seidenen Faden die Karriere hängt und wie schnell es vorbei sein kann. Du bist in einem Umfeld, in dem du das größte Auto fährst, die tollsten Mitspieler hast und von den Fans bejubelt wirst. Und dann merkst du von einem Moment auf den anderen, wie hoch die Fallhöhe ist. Der VfB hat für acht Millionen Zrdavko Kuzmanovic aus Italien geholt, um mich zu ersetzen – da war für mich klar, dass ich nach meiner Genesung den Verein wechseln musste, falls meine Karriere tatsächlich weitergeht“, so Martin Lanig, der heute bei Anpfiff ins Leben die Jugendfußballer des FC Union Heilbronn betreut.</p>
<p>Neben dem Physiotherapeuten seines Vertrauens habe auch die Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer entscheidend zu seiner schnellen Genesung beigetragen. Vor allem, als er wieder auf dem Platz zurück war, sei die mentale Stärke wichtig gewesen: „Anfangs musste ich in Zweikämpfen an die Verletzung denken, doch dann habe ich bewusst ein paar extreme Situationen herauf provoziert, um zu sehen, ob das Knie hält. Es hielt, und ich konnte noch sieben Jahre weiter als Profi spielen, auch wenn ich nicht mehr ganz das Level von vor der Verletzung erreicht habe. Für mein Leben habe ich dabei sehr viel gelernt.“</p>
<p>Schmerzen im Fußgelenk hatten Jasmin Jakob über lange Zeit fast zum Verzweifeln gebracht. „Als die Schmerzen aufgetaucht waren, habe ich anfangs aus Ehrgeiz den Fehler gemacht, dass ich nicht auf meinen Körper gehört und einfach weitergemacht habe“, gesteht die Ringerin der RED DEVILS Heilbronn. „Nach langer Suche wurde eine Sehnenreizung und Entzündung festgestellt. Ich hatte auch Handball gespielt und war öfter umgeknickt. Es könnte sein, dass die Schmerzen aufkamen, weil ich nach dem Umknicken nie ein lange Pause gemacht habe.“</p>
<p>Erst mit ihrer Berufung in das Perspektivteam Paris 2024 der Unterländer Sporthilfe ging es mit der 18-Jährigen bergauf. Sie lernte Boris Brand kennen, der sich erinnert: „Jasmin hatte nicht nur Schmerzen im Fuß, sondern war auch psychisch angeknackst. Irgendwann mussten wir sagen, dass es jetzt nicht mehr um sportlichen Erfolg geht, sondern nur noch um ein gesundes Sprunggelenk. Das waren tränenreiche Gespräche, die aber geholfen haben. Das Gelenk wird nie mehr perfekt werden, aber sie kann lernen damit umzugehen.“</p>
<p>Inzwischen ist Jasmin Jakob spotlich wieder voll im Einsatz und sagt: „Mit regelmäßigen Behandlungen beim Physio sowie Krankengymnastik haben wir die Schmerzen im Griff und ich kann endlich wieder ringen.“</p>
<p>Glück im Unglück hatte Motocrossfahrerin Carmen Allinger bei einem Sturz im Jahr 2017, bei dem sie einen gebrochenen sowie vier angebrochene Wirbel davongetragen hatte. „Ich musste die ersten sechs Wochen liegend verbringen und die Ärzte gaben mir Fristen, bis wann ich was nicht machen darf. Daran habe ich mich exakt gehalten. Als mir der Arzt nach acht Wochen das Go gab, dass ich mich wieder bewegen durfte, ging ich erstmal Joggen. Nach exakt drei Monaten saß ich wieder auf dem Motorrad und nach genau sechs Monaten fuhr ich mein erstes Rennen“, erinnert sich die Brackenheimerin. Als sie mitten in ihren Erzählungen emotional wird, erkennt die 23-jährige selbst: „Ich habe das wohl alles immer noch nicht aufgearbeitet, vor allem, weil ich immer noch nicht weiß, wie das damals genau passiert ist.“</p>
<p>Die emotionale Reaktion von Carmen Allinger stieß zum Abschluss der Runde eine rege Diskussion darüber an, dass psychologische Unterstützung im Sport immer noch ein Tabuthema ist. Mit Martin Lanig und Jasmin Jakob nehmen nur zwei der Teilnehmer regelmäßig entsprechende Angebote in Anspruch und Kastriot Sopa gibt zu: „Mir wurde 2016 schon Mentalcoaching angeboten, aber ich habe es damals abgelehnt, weil ich keine Schwäche zeigen wollte.“</p>
<p>Boris Brand trifft zum Abschluss den Nagel auf den Kopf: „Ihr stemmt Eisen wie blöd, schaut auf Ernährung und Regeneration, geht zu Arzt und Physio. Aber die psychologische Betreuung, die das fehlende Puzzlestück zum Erfolg sein kann, blockt ihr ab, weil ihr meint ihr macht euch angreifbar.“</p></div>
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