<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ausgabe 34 | sportheilbronn Magazin</title>
	<atom:link href="https://sportheilbronn-magazin.de/category/ausgabe-34/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<description>Das regionale Sportmagazin für Heilbronn</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Nov 2024 17:23:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-Logo-sportheilbronn-1-32x32.jpg</url>
	<title>Ausgabe 34 | sportheilbronn Magazin</title>
	<link>https://sportheilbronn-magazin.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Nick Bangert: Der Heilbronner Local Hero für einen Tag</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nick-bangert-der-heilbronner-local-hero-fuer-einen-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 17:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Radsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenrennen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15060</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/nick-bangert-der-heilbronner-local-hero-fuer-einen-tag/">Nick Bangert: Der Heilbronner Local Hero für einen Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Nick Bangert: Der Heilbronner Local Hero für einen Tag</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_0  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_1 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Selbst der „Endgegner“ Jägerhausbuckel schaffte es nicht, das breite Grinsen aus Nick Bangerts Gesicht zu vertreiben. Foto: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Die besten Geschichten schreibt das Leben. Selbst der kreativste Autor wäre ob der Dramaturgie dieses 22. August 2024 erblasst, an dem die Lidl Deutschland Tour mit ihren 120 Radprofis nach Heilbronn kam. Auf der ersten Etappe von Schweinfurt nach Heilbronn hatte sich ein junger Fahrer im schwarz-gelben Trikot des Teams „Lotto Kern-Haus PSD-Bank“ gemeinsam mit zwei Kontrahenten vom Feld abgesetzt. Als im Zielbereich an der Theresienwiese die ersten Bilder des Ausreißertrios auf den großen Leinwänden zu sehen waren, sprach sich wie ein Lauffeuer herum, dass da „ein Heilbronner“ dabei ist. Als dieser dann 29 km vor dem Ziel an einer Steigung einen weiteren Angriff startete und fortan bis nach Heilbronn hinein allein das Feld anführte, waren alle entlang der Strecke elektrisiert. Auch wenn er 16 km vor dem Ziel, kurz nach der Kreuzung Ost-/Karlstraße, von den anderen eingeholt wurde – „der Heilbronner“ Nick Bangert war drei Tage vor seinem 20. Geburtstag der Local Hero und konnte in vollen Zügen die ungewohnte Aufmerksamkeit genießen. Dreieinhalb Wochen nach seinem „Husarenritt“ schaute der Horkheimer dann bei der SPORTHEILBRONN-Redaktion vorbei, um von seinem großen Tag zu berichten.</strong></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Nick, im Herbst 2022 hatten wir in Ausgabe 26 erstmals über dich als damals 18-Jährigen berichtet, als du gerade Deutscher U19-Meister am Berg geworden warst. Seither hat sich viel bei dir getan. Gib uns doch mal einen Einblick in deine letzten beiden Jahre&#8230;</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Seit 2022 habe ich definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. Neben der Radbundesliga, in der ich die Nachwuchsfahrerwertung gewonnen habe, bin ich auch einige Ländertouren gefahren. Dazu wurde ich unter anderem bei den Deutschen Meisterschaften 2023 im Mannschaftszeitfahren Dritter und in diesem Jahr sogar Deutscher Vizemeister. Es waren zwei richtig gute Jahre für mich, besonders jetzt mit dem Highlight Deutschland Tour 2024.</p>
<h4>Kommen wir doch direkt zur Lidl Deutschland Tour: Du hast auf der ersten Etappe als Ausreißer überraschend das Fahrerfeld als Erster nach Heilbronn geführt. Wie war das für dich?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Das war unglaublich. Ich kannte natürlich die Strecke in- und auswendig, was mir dabei sehr zu Gute gekommen ist. Es war wirklich das absolute Highlight und ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich klappen würde und ich diesen Moment in meiner Heimatstadt erleben darf.</p>
<h4>Wie bist du das Rennen angegangen? Wann hast du entschieden, nach vorne zu gehen?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Ich habe sehr früh im Rennen gemerkt, dass sich eine Gruppe absetzen wollte, und ich habe so gut es geht versucht, in Schlagdistanz zu bleiben. Da war auch viel Glück dabei, da ich eine gute Position mit freier Fahrt nach vorne hatte. So habe ich mein Team gefragt, ob ich zu der Ausreißergruppe aufschließen darf. Aufgrund meiner Streckenkenntnis wusste ich ganz genau, wo ich Gas geben muss und wo ich mich ein wenig entspannen kann. Das war mein Vorteil, vor allem an den Anstiegen. Als wir noch zu dritt vorne waren, habe ich an einem weiteren Anstieg auf den richtigen Moment gewartet und konnte mich dann von den anderen Fahrern absetzen. Die folgende Abfahrt war ich schon x-mal gefahren und mir war klar, dass dort keiner schneller als ich sein würde. So konnte ich direkt einen Vorsprung vor den anderen herausholen und alleine nach Heilbronn fahren, ehe ich kurz vor Etappenende auf der Karlstraße erwartungsgemäß vom Pulk eingeholt wurde. Die Masse an Zuschauern hat mich aber schon ziemlich getragen und ich muss zugeben, ohne die ganzen Fans und die sicht- und hörbare Begeisterung am Streckenrand hätte ich es wahrscheinlich nicht so lange durchgehalten. Es war das Beste und Tollste, was ich bisher im Radsport erleben durfte – definitiv ein einmaliges Erlebnis. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1052" height="1053" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Portraet-Quadrat.jpg" alt="" title="Porträt-Quadrat" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Portraet-Quadrat.jpg 1052w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Portraet-Quadrat-980x981.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Portraet-Quadrat-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1052px, 100vw" class="wp-image-15065" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: Lotto Kern-Haus</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Danach wurdest du wahrscheinlich mit Glückwünschen überhäuft&#8230;</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Ja, ich habe noch nie so viele Nachrichten bekommen (lacht). Als ich noch unterwegs war und in die Stadt reinfuhr, habe ich an der Strecke so viele Personen gesehen, die ich kannte, und ich war beim Zieleinlauf total geflasht von der Menschenmenge. Ich persönlich hatte nicht erwartet, dass die Deutschland Tour so gut bei uns ankommt. Ich wusste für kurze Zeit wirklich nicht, was mit mir passiert, so viele Leute wollten etwas von mir. Das war schon überwältigend.</p>
<h4>Die Tour hat in Heilbronn wirklich eine Welle der Begeisterung losgetreten. Da warst du nicht gerade unschuldig daran&#8230;</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Es war krass. Letztendlich bin ich mit über fünf Minuten Rückstand im Ziel angekommen, wurde aber empfangen wie der Sieger. Als ich mich durch das Getümmel und die Fans gekämpft habe, standen dann plötzlich ARD und ZDF bei uns am Teambus und wollten mich interviewen. Die Aufmerksamkeit war schon sehr groß, auch in den sozialen Medien durch den Beitrag auf sportstudio.de. Ich denke, das Event hat mal wieder gezeigt, dass Sport in Heilbronn gut ankommt und die Leute mehr sehen wollen. Die Stimmung war überragend und sie hat das ganze Erlebnis noch schöner gemacht.</p>
<h4>Dass du bei der Deutschland Tour teilnehmen wirst, hast du sehr spät erfahren, und es wurde auch erst kurz vor Tourstart öffentlich&#8230;</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Es wusste letztendlich keiner so wirklich, dass ich mitfahre. Ich habe es natürlich meiner Familie und meinem engsten Kreis erzählt, da die Tour mit Etappenziel und Etappenstart in Heilbronn schon etwas Besonderes war. Ich habe es Anfang August, also drei Wochen vorher, erfahren, als ich zu meinem jetzigen Team gewechselt bin.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Dein jetziges Team Lotto Kern-Haus PSD-Bank ist ein Continental Team. Was steckt da dahinter?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Ein Continental Team steht eine Stufe unter den World Teams, den Mannschaften, die man aus dem Fernsehen und von den großen Touren kennt. Team Lotto Kern-Haus ist aber Kooperationsteam von Red Bull-Bora Hansgrohe und hat somit einen Mix aus guten, erfahrenen Fahrern und jungen Talenten, die aufgebaut werden. Es gibt eigentlich kein besseres Conti-Team in Deutschland. Ich wurde natürlich ein bisschen ins kalte Wasser geworfen, habe aber viele Tipps von den Älteren bekommen, die mich auch ein wenig an die Hand genommen haben.</p>
<h4>Das ist schon ein toller Aufstieg für dich, und die Deutschland Tour wird vermutlich nicht deine letzte große Tour sein, oder?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Nein, natürlich nicht. Mit meinen früheren Teams bin ich bereits viele Rundfahrten in Polen, Tschechien und Österreich gefahren. Das waren tolle Rennen, aber die kannst du nicht mit beispielsweise dem Giro Next Gen – dem Giro d‘Italia für U23-Fahrer – vergleichen, den Teams wie Lotto Kern-Haus gefahren sind. Zum Ende der Saison war ich im Oktober noch bei der U23 Lombardei-Tour dabei, also einem weiteren großen Rennen.</p>
<h4>Wie bist du zu Team Lotto Kern-Haus gekommen? War die Deutschland Tour schon immer auf dem Plan für dieses Jahr?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Ich wollte unbedingt die Deutschland Tour fahren, weil sie durch meine Heimatstadt Heilbronn ging und ich nicht weiß, ob dies jemals wieder in meiner Karriere der Fall sein wird. Deshalb hat mein Management mit dem Team Kontakt aufgenommen. Es hat dann auch geklappt, und somit war von Anfang an klar, dass ich für Lotto Kern-Haus die Deutschland Tour fahren werde.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Das große Highlight war natürlich die Einzelfahrt an der Spitze nach Heilbronn hinein. Wie lief die Tour sonst für dich?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Die Beine haben schon sehr wehgetan. Ich hatte nicht die längste Vorbereitung und war zuvor auch bereits viele Rennen gefahren. Ich muss auch zugeben, dass ich mich auf der ersten Etappe schon ziemlich abgeschossen habe. Aber das war es mir wert, weil mein Ziel schon war, in einer guten Position nach Heilbronn reinzufahren. Die Etappen danach waren anstrengend, besonders über die Schwäbische Alb, und die Profis haben schon echt Gas gegeben und sind brutal gut gefahren. Es hat aber Spaß gemacht und ich hätte es mir letztendlich nicht besser erträumen können.</p>
<h4>Wie hast du kurz nach dem Rennen die Ereignisse verarbeitet? Konntest du überhaupt schlafen?</h4>
<p><strong>Nick Bangert:</strong> Ja, ich konnte schon schlafen. Ich war ziemlich kaputt von dem Tag. Letztendlich konnte ich, sobald wir im Teambus saßen und das ganze Spektakel vorbei war, direkt runterkommen. Wir sind ins Teamhotel gefahren, das leider 35 km von Heilbronn entfernt in Sulzbach an der Murr war, was ich übrigens sehr schade fand. Dort hatten wir dann noch Physiotherapie und Teambesprechung und haben uns danach ziemlich schnell in die Zimmer verzogen. Dort habe ich erstmals die ganzen Nachrichten gesehen und konnte den Tag Revue passieren lassen. Die Teamvorstellung vor dem Start am nächsten Tag auf dem Kiliansplatz war dann auch nochmal etwas Besonderes. Ich denke, jetzt kann ich mit gewissem Abstand sagen, dass es definitiv das bisherige Highlight meiner Karriere war und ich mich auf viele weitere freue.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1920" height="616" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/NAS48167D_Kunden_SPORTHEILBRONN_Ausgabe-34_Homepage-Bilder_Deutschland-Tour-Zieleinfahrt.jpg" alt="" title="Deutschland-Tour---Zieleinfahrt" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/NAS48167D_Kunden_SPORTHEILBRONN_Ausgabe-34_Homepage-Bilder_Deutschland-Tour-Zieleinfahrt.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/NAS48167D_Kunden_SPORTHEILBRONN_Ausgabe-34_Homepage-Bilder_Deutschland-Tour-Zieleinfahrt-1280x411.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/NAS48167D_Kunden_SPORTHEILBRONN_Ausgabe-34_Homepage-Bilder_Deutschland-Tour-Zieleinfahrt-980x314.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/NAS48167D_Kunden_SPORTHEILBRONN_Ausgabe-34_Homepage-Bilder_Deutschland-Tour-Zieleinfahrt-480x154.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-15081" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Lidl Deutschland Tour – ein sportlicher Segen für Heilbronn</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Als mit dem NECKARCUP und dem Hochsprung-Meeting auf dem Marktplatz die eigentlichen sportlichen Heilbronner Highlights bereits durch waren, brachte die Lidl Deutschland Tour nochmal ein ganz besonderes Flair in die Stadt. Schon Stunden, bevor mit dem Italiener Jonathan Milan der punktbeste Sprinter des Giro d‘Italia von 2023 und 2024 als Erster an der Theresienwiese ins Ziel schoss, tummelten sich Menschenmassen um den Zielbereich, um das Rahmenprogramm der Tour mitzuerleben. Am nächsten Mittag war der Kiliansplatz bei der Vorstellung der Teams und Teilnehmer rappelvoll, ehe sich das Feld von der Kirchbrunnenstraße aus über Neckarsulm und Erlenbach auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd machte. Für die Stadt war die Deutschland Tour ein Segen und man würde sich wünschen, dass sich die Heilbronner künftig auf mehr Großevents dieses Kalibers freuen können.</p>
<p><em>Foto: Giulietta Rhein &#8211; Jonathan Milan (rechts) bejubelt seinen Etappensieg.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/nick-bangert-der-heilbronner-local-hero-fuer-einen-tag/">Nick Bangert: Der Heilbronner Local Hero für einen Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Olympische Spiele 2024 &#8211; Drei Olympia-Teilnehmer erzählen von Paris</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/olympische-spiele-2024-drei-olympia-teilnehmer-erzaehlen-von-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 16:39:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[BMX]]></category>
		<category><![CDATA[Judo]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[BMX-Racing]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Paris 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Talkrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Weitsprung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15036</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/olympische-spiele-2024-drei-olympia-teilnehmer-erzaehlen-von-paris/">Olympische Spiele 2024 &#8211; Drei Olympia-Teilnehmer erzählen von Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_2 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Olympische Spiele 2024 &#8211; Drei Olympia-Teilnehmer erzählen von Paris</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Eigentlich war es ja schade. Mit Laura Raquel Müller, Katharina Menz und Philip Schaub waren drei Olympia-Teilnehmer extra nach Heilbronn gekommen, damit sie in einer öffentlichen Interviewrunde den Nachwuchssportlern der Heilbronner Vereine exklusive Blicke hinter die Kulissen der Olympischen Spiele geben können. Wir hatten 25 Vereine zu unserem Olympiagespräch in die Hofwiesenhalle der TSG Heilbronn eingeladen, doch leider wurde aus der geplanten Talkrunde vor Publikum eher ein kleiner Stuhlkreis. Dieser hatte es dann aber in sich. In lockerer, familiärer Atmosphäre plauderten die drei authentischen Athletinnen und Athleten aus dem Nähkästchen und kehrten dabei zwei Stunden lang ihr Innerstes nach außen. Sie ließen die Zuhörer an ihrem Gefühlsleben teilhaben, beantworteten geduldig alle Fragen und plauderten auch nach dem offiziellen Ende noch interessiert mit ihnen weiter. Eine kleine Zusammenfassung des spannenden Abends haben wir hier für die SPORTHEILBRONN-Leserinnen und -Leser aufbereitet. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_1  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="379" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch.jpg 379w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-300x300.jpg 300w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/Ralf-Scherlinzky-quadratisch-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-165" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_3 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>„Olympia-Stuhlkreis“ in der Hofwiesenhalle der TSG Heilbronn. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Philip Schaub (27, BMX-Racing, Pleidelsheim)</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1551" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Philip.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Portrait---Philip" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Philip.jpg 1551w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Philip-1280x1585.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Philip-980x1213.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Philip-480x594.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1551px, 100vw" class="wp-image-15045" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Olympische Spiele 2024:</strong><br /><strong>Platz 21</strong><br />Philip Schaub feierte in Paris sein Olympia-Debüt. Der Pleidelsheimer war Deutscher Meister 2019, EM-Fünfter 2023 und Vizeweltmeister 2021 in der Disziplin Pumptrack.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Laura Raquel Müller (20, Weitsprung, Öhringen)</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1551" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Laura.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Portrait---Laura" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Laura.jpg 1551w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Laura-1280x1585.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Laura-980x1213.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Laura-480x594.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1551px, 100vw" class="wp-image-15046" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Olympische Spiele 2024:</strong><br /><strong>Platz 20 mit 6,40 m</strong><br />Laura Raquel Müller war eine der jüngsten deutschen Leichtathletinnen in Paris. Mit einem Sprung über 6,81 m hatte sie sich Anfang 2024 in die Weltspitze katapultiert. 2023 hatte die Öhringerin bei ihrem Comeback nach langer Verletzungspause Bronze bei der U20-EM gewonnen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Katharina Menz (34, Judo, Backnang)</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1551" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Katha.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Portrait---Katha" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Katha.jpg 1551w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Katha-1280x1585.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Katha-980x1213.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Portrait-Katha-480x594.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1551px, 100vw" class="wp-image-15039" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_dark">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Olympische Spiele 2024:</strong><br /><strong>Im ersten Kampf ausgeschieden</strong><br />Katharina Menz war zum zweiten Mal bei den Olympischen Spielen dabei. 2021 hatte sie mit dem deutschen Mixed-Team die Bronzemedaille gewonnen. 2022 wurde die in Magstadt lebende Backnangerin Vizeweltmeisterin in der Klasse -48 kg. „Katha“ ist zudem achtfache Deutsche Meisterin.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Paris liegt jetzt rund ein Vierteljahr zurück. Was habt ihr unternommen, um die vielen Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten?</h4>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Ich habe mich aus allem ausgeklinkt und war zwei Monate lang mit meiner Freundin in Südostasien unterwegs und bin durch Thailand, Kambodscha und Vietnam gereist. Ich war seit 2021 drei Jahre lang All-in gegangen, um mich für Paris zu qualifizieren. Das ist mir gelungen, ich musste dann aber aus der Sport-Bubble ausbrechen und der Seele und dem Körper den Freiraum geben, sich wieder erholen zu können.</p>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Bei mir war es ähnlich. Die Olympia-Quali läuft bei uns über zwei Jahre und die Judo-Saison geht ohne Pause von Januar bis Dezember. Ich hätte mir nicht vorstellen können, danach direkt wieder auf die Judomatte zu gehen. Ich war auch erstmal ein paar Wochen im Urlaub, habe zuerst einen Roadtrip nach Albanien und dann noch eine weitere Rundreise durch den Westen der USA gemacht. Das hat gut getan, um Abstand zu gewinnen.</p>
<h4>Laura, bei dir lief das etwas anders als bei den beiden&#8230;</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Ich habe es immerhin auch in den Urlaub geschafft, auch wenn ich nur eine Woche lang zusammen mit meiner Weitsprung-Kollegin Mikaelle Assani in Italien war. Und dann kam auch schon die Nachricht, dass ich zur Sportfördergruppe der Bundeswehr zugelassen bin und für vier Wochen zur Grundausbildung nach Hannover fahren muss. Als ich von dort zurück kam, ging es gleich wieder mit einem ganz geschmeidigen Übergang in die Trainingshalle, wo die Vorbereitung auf die Hallensaison begann.</p>
<h4>Wie waren die Olympischen Spiele für dich als eine der jüngsten Leichtathletinnen im deutschen Team?</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Ich war schon viel auf internationalen Wettkämpfen unterwegs. Aber Olympia ist etwas ganz anderes. Du kommst da nicht nur hin und machst dein Ding, sondern bist mit vielen unterschiedlichen Charakteren aus der ganzen Welt zusammen, mit denen du klarkommen musst. Die eine hat sich direkt neben mir plötzlich selbst angeschrien, die andere hat meditiert und die Dritte hat mich vor dem Wettkampf die ganze Zeit vollgelabert. Darauf hatte mich niemand vorbereitet und ich war etwas überrumpelt, was sich dann auch auf die Konzentration ausgewirkt hat. Dazu herrschte im Stadion ein Höllenlärm, wodurch die Kommunikation mit meinem Trainer kaum möglich war. Das einzige, was ich außer den Zuschauern gehört habe, war meine eigene Stimme, die sagte: „Bleib cool. Du hast das schon öfter gemacht. Du kannst das.“ Sportlich bin ich dann leider auch etwas unter meinen Möglichkeiten geblieben.</p>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Das mit dem Lärm kann ich absolut bestätigen. Bei uns in der BMX-Arena waren es zwar keine 80.000, sondern nur 3.000 Leute, extrem laut waren sie aber trotzdem. Unsere Fahrräder geben ja leichte Geräusche von sich, und du hörst normalerweise immer, wo ungefähr deine Gegner sind. In Paris war das aber absolut nicht möglich. Dennoch hat jede einzelne Runde, die ich gefahren bin, unglaublich Spaß gemacht. Sportlich hatte ich leider Pech. Mit Platz 20 nach den drei Viertelfinalläufen hätte ich mich für den Hoffnungslauf qualifiziert, ich wurde aber mit 14/1000 Sekunden Rückstand 21. und bin ausgeschieden.</p>
<h4>Katha, du wusstest ja nach Tokio 2021 schon in etwa, was auf dich zukommt. Wie war es für dich? Du hattest ja noch eine Rechnung mit Olympia offen&#8230;</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Auch wenn ich leider nur einen einzigen Kampf bestreiten konnte, war es diesmal wesentlich versöhnlicher als in Tokio. Es war ein Kampf auf Augenhöhe gegen eine sehr starke Gegnerin, die ein Quäntchen mehr Glück hatte als ich. Die Tage danach habe ich dann mit meinen Teamkameradinnen in der Halle mitgefiebert und habe es auch genossen, bei anderen Sportarten zuzuschauen, denn 2021 hatten wir ja wegen Corona direkt wieder abreisen müssen. Toll war auch, dass Familie und Freunde da waren. Und dann diese Stimmung in der ganzen Stadt – das hat die Zeit schon besonders gemacht.</p>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Ich weiß genau, was du meinst mit der Stimmung. Man ist in seinen Olympia-Klamotten durch Paris gelaufen und die Leute haben einen gefeiert – das war total crazy. So ähnlich muss sich ein Fußball-Nationalspieler fühlen.</p>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Diesen Hype haben wir auch noch bei der Rückreise gespürt. Wir sind mit einem Expresszug mit dem ganzen Team nach Köln gefahren, der komplett mit Deutschland-Flaggen und Girlanden dekoriert war. Nach der Abschlussfeier hatten wir noch ordentlich gefeiert und wollten eigentlich alle nur noch schlafen. Da stand plötzlich der Saxophonist, der während Olympia auf TikTok so gehyped wurde, im Zug. Und die Handballer sind dann mit palettenweise Bier feiernd mit dem durch die Waggons gezogen. In Köln wurden wir von Tausenden von Menschen mit Deutschland-Flaggen auf der Domplatte empfangen und die Polizisten sind für uns Spalier gestanden und haben geklatscht. Das war Gänsehaut pur.</p>
<h4>Katha, du warst ja gleich am ersten Tag mit deinem Wettkampf dran. Warst du trotzdem bei der Eröffnungsfeier dabei?</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Nein, leider nicht. Als sich alle so langsam auf den Weg dorthin gemacht haben, ging es für mich schon zur Waage, ich war dann aber happy, dass ich endlich wieder etwas essen konnte. Unser Teamarzt ist mit mir dageblieben und wir haben die Feier dann im Fernsehen angeschaut. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich deswegen traurig war. Das war ich aber gar nicht, denn ich wusste von vornherein, dass es so sein würde.</p>
<h4>Laura, wie war das für dich im Olympischen Dorf? Das müssen für dich als Rookie ja auch krasse Eindrücke gewesen sein&#8230;</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Also Dorf kann man das ja eigentlich nicht nennen, denn das war eher eine Großstadt, und die Mensa war eine Messehalle, in der man sich verlaufen konnte (lacht). Mikaelle Assani und ich sind am ersten Abend etwas verloren durch die Mensa gelaufen und Mika hat sich mit ihrem Teller zu den erstbesten Deutschen gesetzt, die sie gesehen hat. Ich habe mich dann auch dazugesetzt und wir sind ins Gespräch gekommen. Dabei hat sich dann herausgestellt, dass wir bei der Basketball-Nationalmannschaft saßen. Wir haben dann den ganzen Abend gequatscht. Auch Simone Biles ist uns mal über den Weg gelaufen und ich musste feststellen, dass sie noch kleiner ist als man sie sich vorstellt. Aber wow, ist das ein Kraftpaket!!! Überhaupt war es spannend, dass plötzlich Leute, die man nur vom Fernseher her kannte, vor einem standen.</p>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Das Olympische Dorf war etwas, was mir leider nicht vergönnt war, denn wir waren weiter außerhalb in der Nähe unserer Halle zusammen mit den anderen Radsportlern in einem Hotel untergebracht. Die meisten von denen hatte ich schon von der WM her gekannt. Zumindest im Deutschen Haus konnte ich dann aber auch noch ein paar andere Sportler treffen, wie zum Beispiel Tennisspieler Alexander Zverev, mit dem ich wie ein Fanboy ein Selfie gemacht habe (lacht). Überhaupt war das Deutsche Haus eine recht coole Location, wo wir Athleten zum Beispiel ins Gym oder zum Physio gehen konnten.</p>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> A propos Deutsches Haus: Eines meiner absoluten Highlights war der dortige Schlafbereich – ich habe sooo gut geschlafen (lacht). Da waren Betten aufgestellt, in die man sich als Athlet einfach reinlegen konnte.<br />Laura Raquel Müller: An einem Abend war ich im Deutschen Haus, um meine Familie zu treffen, da waren auf einmal ein Haufen Securityleute und Fotografen – und mittendrin saß Bundeskanzler Olaf Scholz, der sich mit Alica Schmidt und Julian Weber unterhielt und sein Bier getrunken hat.</p>
<h4>Welche Erfahrung habt ihr eigentlich mit den Betten im Olympischen Dorf gemacht? Da hört man ja unterschiedliche Geschichten&#8230;</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Die Betten waren sehr hart. Weil ich das von Tokio her schon kannte, wo ich nachts beim Umdrehen mit Hüft- und Schulterschmerzen aufgewacht war, habe ich gleich eine Luftmatratze von zuhause mitgebracht, die ich draufgelegt habe. Die Betten im Deutschen Haus waren aber trotzdem viel bequemer (lacht).</p>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Mein Bett hat am Ende nachgegeben, weil meine Wasserflasche ausgelaufen war. Erst da habe ich gemerkt, dass die Betten tatsächlich aus Pappe sind. Ein Teil der Athleten hatte sich Topper für die Betten bestellt, um bequemer schlafen zu können. Wir hatten eine große WhatsApp-Gruppe mit allen Olympia-Athleten, und immer, wenn wieder jemand abgereist ist, wurden dort Topper gedealt. Leider waren sie immer sehr schnell vergriffen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und wie war das Essen in der Mensa?</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Ich fand es okay. Es gab alles, was man gebraucht hat – Reis, Nudeln, Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat, Obst, Süßes, Joghurt. Da habe ich schon Schlechteres erlebt.</p>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Also ich bin laktoseintolerant, und das hatten sie gar nicht einberechnet. Die haben mich ganz groß angeschaut, als ich nach laktosefreien Sachen gefragt hatte. Für Vegetarier und Veganer war alles da, aber uns hatten sie leider vergessen.</p>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Da hatten wir es in unserem Hotel tatsächlich besser erwischt. Die Bahnradfahrer hatten ihren eigenen Koch dabei, der dann für alle Radsportler gekocht hat. Das war sehr geil.</p>
<h4>Jetzt lasst uns die Zeit nochmal auf vor den Olympischen Spielen zurückdrehen. Es war ja bei euch allen lange nicht klar, ob ihr auch wirklich dabei sein könnt. Katha, du warst als Vizeweltmeisterin 2022 lange Zeit so gut wie sicher drin. Plötzlich hieß es dann aber, dass du raus bist, ehe du am Schluss doch noch nominiert wurdest. Was war da alles passiert?</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Irgendwie war Anfang des Jahres ordentlich der Wurm drin und vieles ist gegen mich gelaufen. Mal habe ich mit Pech verloren, obwohl ich hätte gewinnen müssen. Ein anderes Mal hatte ich extrem schwere Auslosungen, während die direkte Konkurrenz locker durchmarschieren konnte. Und beim letzten Turnier hatte sich dann gefühlt alles gegen mich gewendet. Die Leute, die in der Rangliste hinter mir waren, haben gegen Gegnerinnen gewonnen, die sie vorher noch nie geschlagen hatten, während es bei mir extrem schlecht lief. Da war ich dann auf einmal raus, habe das Thema eine Woche lang erstmal gekonnt ignoriert und wollte mit niemandem darüber reden – und bin dann in den Urlaub gefahren.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und wie hast du es dann doch noch nach Paris geschafft?</h4>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Am zweiten Tag meines Urlaubs kam eine Olympia-Rangliste heraus, auf der hinter einer Brasilianerin und mir ein großes R stand. Wir mussten erst herausfinden, was das bedeutet. Es stand dafür, dass wir beide Nachrückerinnen sind, falls nicht alle Kontinentalquotenplätze vergeben werden. Die Brasilianerin lag um wenige Punkte vor mir. Sie hatte keine Chance mehr, noch weitere Punkte zu sammeln, ich jedoch schon.</p>
<p>Mittwochs rief mich mein Trainer im Urlaub auf Mykonos an und fragte, ob ich meinen Reisepass dabei habe. Er sagte: „Wir können nach Tahiti fliegen und dort am Samstag kämpfen, damit du an ihr vorbeiziehen kannst.“ Also habe ich den Urlaub abgebrochen, war kurz zuhause und bin dann über Paris und Seattle nach Tahiti geflogen und nach 26 Stunden am Donnerstagabend angekommen. Ich musste noch drei Kilogramm Gewicht machen, habe tatsächlich das Turnier am Samstag gewonnen und die nötigen Punkte geholt, um an der Brasilianerin vorbeizuziehen. Zwei Wochen musste ich dann noch zittern, ehe ich als Nachrückerin nominiert wurde.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1278" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Lara-Katha-Colleen.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Lara-Katha-Colleen" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Lara-Katha-Colleen.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Lara-Katha-Colleen-1280x852.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Lara-Katha-Colleen-980x652.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Lara-Katha-Colleen-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-15040" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Rollkunstläuferinnen Lara Rozankowski (links) und Colleen Fox (rechts) holten sich von Katharina Menz wertvolle Tipps für ihre eigenen Karrieren.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Laura, bei dir wäre ja eigentlich erst Los Angeles 2028 auf dem Programm gestanden, und doch durftest du schon in Paris Olympialuft schnuppern. Wie hat dein Weg nach Paris ausgesehen?</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Das grundsätzliche Thema im Vorfeld war, dass wir in Deutschland mit Malaika Mihambo, Mikaelle Assani, Maryse Luzolo und mir vier gute Weitspringerinnen haben, von denen nur drei für Paris nominiert werden konnten. Hätte Malaika bei der EM 2023 den Titel geholt, wäre alles ganz einfach gewesen, denn sie hätte eine Wildcard bekommen und wir hätten alle dabeisein können. Malaika und Mikaelle hatten die Norm von 6,86 m dann schon früh übersprungen, also ging es nur noch um den letzten freien Platz zwischen Maryse und mir. Dieser musste über die Weltrangliste entschieden werden, da wir beide die Norm nicht gesprungen hatten. Wir haben uns wochenlang gebattelt und es hat sich alles auf die Deutschen Meisterschaften zugespitzt. Ich musste meine Leistungen bestätigen und Maryse durfte nicht über 6,60 m kommen.</p>
<h4>Bei der DM lief dann aber alles gegen dich&#8230;</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Oh ja. Leider Gottes habe ich mich beim zweiten Sprung verletzt. Ich wollte den Sprung abbrechen und durchlaufen, bin dann aber in der Grube gestolpert und mit der Kniescheibe direkt auf die Metallumrandung geknallt. Als ich dann da lag, dachte ich mir, okay, das war‘s mit Olympia. Doch wie durch ein Wunder hatte ich mich nicht schwerer verletzt und konnte sogar mit dick bandagiertem Knie noch einen weiteren Sprung machen. Ich wollte alles versuchen, weil es meine letzte Chance für Olympia war, aber natürlich bin ich mit dem lädierten Knie weit hinter meiner normalen Leistung geblieben und als Zehnte ausgeschieden. Als das Finale lief, saß ich heulend auf der Tribüne – zum einen, weil mein Knie wehtat, zum anderen aber auch, weil Maryse in Führung lag. Sie wurde dann auch Deutsche Meisterin, aber nur mit 6,48 m&#8230;</p>
<h4>Und damit war die Olympia-Quali für dich safe?</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Ich hatte gerade aufgehört zu weinen und war am Realisieren der Situation, da stand auch schon der Bundestrainer neben mir und meinte Laura, du bist bei Olympia dabei. Ich saß da mit zwei geschwollenen, blutenden Knien, stand gefühlsmäßig irgendwie noch zwischen der Trauer von vorher und der Freude über diese Nachricht – und dann habe ich wieder angefangen zu heulen, weil ich wusste, ich habe es geschafft.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1467" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Laura-Gestik.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Laura-Gestik" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Laura-Gestik.jpg 1467w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Laura-Gestik-1280x1675.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Laura-Gestik-980x1283.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Laura-Gestik-480x628.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1467px, 100vw" class="wp-image-15041" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1467" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Philip-Gestik.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Philip-Gestik" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Philip-Gestik.jpg 1467w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Philip-Gestik-1280x1675.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Philip-Gestik-980x1283.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Philip-Gestik-480x628.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1467px, 100vw" class="wp-image-15042" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1467" height="1920" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Katha-Gestik.jpg" alt="" title="Olympiatalk---Katha-Gestik" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Katha-Gestik.jpg 1467w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Katha-Gestik-1280x1675.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Katha-Gestik-980x1283.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Olympiatalk-Katha-Gestik-480x628.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1467px, 100vw" class="wp-image-15043" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Philip, bei dir gab es auch ein Auf und Ab bis zur Nominierung&#8230;</h4>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Genau. Bei uns ist es so, dass man sich nicht als einzelner Sportler qualifizieren kann, sondern Startplätze für seine Nation einfährt, ehe der Verband dann die Sportler auswählt. Aufgrund von Verletzungspech waren wir 2023 im Nationenranking so weit abgerutscht, dass wir eine Zeitlang gar keinen Startplatz gehabt hätten, am Ende hatten wir aber genau einen.</p>
<h4>Dass dies dein Platz sein würde, war lange nicht absehbar.</h4>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Stimmt. Ich hatte im März 2023 einen Bandscheibenvorfall, der letztendlich dazu geführt hat, dass ich im November meine Bandscheiben-OP hatte. Und dann hat mein Wettlauf gegen die Zeit begonnen. Ich hatte noch zwei Chancen, mich zu qualifizieren – den Weltcup im April und die WM im Mai. Die Reha hatte sehr gut angeschlagen und ich konnte ab Februar wieder normal trainieren. Da begann dann die anstrengendste Zeit meines Lebens mit elf Trainingseinheiten von Montag bis Samstag. Am Tag vor dem Weltcup hatte ich starke Schmerzen und es hatte nicht danach ausgesehen, als könnte ich starten. Durch viele Übungen, intensive Behandlungen und sehr viele Mut machende Nachrichten von zuhause wurde ich aber doch noch rechtzeitig fit und konnte sogar zum allerersten Mal ein Weltcup-Finale erreichen. Die WM war dann so lala und ich schied im Viertelfinale aus. Da meine direkten Konkurrenten aber auch nicht weiterkamen, hatte ich durch das Weltcup-Ergebnis das interne Rennen um den einzigen Startplatz gewonnen und der Verband hat mich glücklicherweise für Paris nominiert.</p>
<h4>Wie sehen eure Ziele für die Zukunft aus?</h4>
<p><strong>Laura Raquel Müller:</strong> Mein Ziel ist in jedem Fall Olympia 2028 in Los Angeles. Es war für mich mega motivierend, jetzt dabei zu sein. Beim nächsten Mal weiß ich, was mich erwartet.</p>
<p><strong>Philip Schaub:</strong> Ich möchte mich bis zum Start der Quali für LA 2028 in der Weltrangliste in Position bringen, um dann als Top10-Fahrer dabei zu sein und um die Medaillen mitzufahren.</p>
<p><strong>Katharina Menz:</strong> Momentan kann ich noch nichts zu Zielen sagen. Im Judo ist gerade einiges im Umbruch und ich möchte erstmal abwarten, wie sich das weiterentwickelt, bevor ich weiß, wie es bei mir weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir danken euch drei herzlich dafür, dass ihr extra für uns nach Heilbronn gekommen seid und uns so tiefe Einblicke gegeben habt.</h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/olympische-spiele-2024-drei-olympia-teilnehmer-erzaehlen-von-paris/">Olympische Spiele 2024 &#8211; Drei Olympia-Teilnehmer erzählen von Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vincent Heller &#8211; von Heilbronn ins Nationalteam der USA</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/vincent-heller-von-heilbronn-ins-nationalteam-der-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[HTC Stuttgarter Kickers]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=15004</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/vincent-heller-von-heilbronn-ins-nationalteam-der-usa/">Vincent Heller &#8211; von Heilbronn ins Nationalteam der USA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_4 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Vincent Heller &#8211; von Heilbronn ins Nationalteam der USA</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Vincent Heller – der Name dürfte in Heilbronn nur Hockey-Insidern ein Begriff sein. Und doch ist der 26-Jährige der erste ehemalige Jugendspieler des Hockeyclubs der TSG Heilbronn, der es bei den Erwachsenen in eine A-Nationalmannschaft geschafft hat. </strong></em><em><strong>Dank seiner doppelten Staatsbürgerschaft tritt der Zweitliga-Spieler des HTC Stuttgarter Kickers seit geraumer Zeit im Trikot der US-amerikanischen Nationalmannschaft an. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben mit dem sympathischen Ex-Heilbronner gesprochen und waren neugierig, wie sein Weg von Heilbronn in das Nationalteam der USA ausgesehen hat. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_2  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_5 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Vincent Heller im Spiel gegen Mexiko beim Panamerika-Cup 2022 in Chile. </em><em>Foto: worldsportpics</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Vincent, hier in Heilbronn kennt man dich nicht wirklich. Erzähl uns doch mal bitte ein bisschen etwas über dich.</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Ursprünglich komme ich aus dem Raum Stuttgart. Ich bin in Böblingen geboren und in Leinfelden aufgewachsen. Als ich in der dritten Klasse war, sind meine Familie und ich für drei Jahre nach Chicago gezogen, da mein Vater dort eine Stelle angenommen hatte. Nach diesen drei Jahren, im Jahr 2009, sind wir wieder zurück nach Deutschland gezogen – aber nicht wieder nach Stuttgart, sondern nach Heilbronn.</p>
<h4>Wann hast du mit dem Hockey angefangen?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Ich hatte in Stuttgart als kleines Kind schon ein bisschen angefangen zu spielen. In den USA ist Feldhockey aber leider ein reiner Frauensport, und so konnte ich dort kaum spielen. Zurück in Deutschland, habe ich in Heilbronn wieder richtig mit dem Hockey angefangen und so nahm das Ganze seinen Lauf.</p>
<h4>Der Hockeyclub Heilbronn hatte zu dieser Zeit ein paar sehr gute Jahrgänge, aus denen auch ein paar Junioren-Nationalspieler hervorgegangen sind. Warst du Teil davon?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Naja, nur so nebenbei. Ich war zwei Jahre älter als diese richtig starken Talente. Dafür habe ich dann angefangen, die Jungs mit zu coachen. Ich bin ein totaler Hockey-Fanatiker und fand es einfach cool, die Jugend zu unterstützen und gleichzeitig so viel Zeit wie möglich auf dem Hockeyplatz zu verbringen (lacht). Letztendlich habe ich Hütchen aufgebaut und die Videoanalyse vorbereitet. Mein kleiner Bruder war auch Teil des Jahrgangs und es hat total viel Spaß gemacht. Aus dieser Zeit bin ich übrigens auch heute noch mit Pablo Schumm befreundet, über den ihr ja auch berichtet.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="929" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Portrait-Kickers.jpg" alt="" title="Vincent-Portrait-Kickers" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Portrait-Kickers.jpg 929w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Portrait-Kickers-480x661.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 929px, 100vw" class="wp-image-15009" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: HTC Kickers</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du hast in Stuttgart beim HTC Stuttgarter Kickers angefangen und bist als Teenager wieder zurück nach Degerloch. Warum hast du letztendlich Heilbronn verlassen?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Der HTC hat damals einfach in einer höheren Liga gespielt. Ich wurde für die Baden-Württemberg-Auswahl gesichtet und war in meinem Jahrgang der einzige Heilbronner. Bei der Auswahl hat man mir empfohlen, den Verein zu wechseln, da die Aussicht bei den Herren in Heilbronn damals noch nicht wirklich überragend war. Das war für mich natürlich nicht einfach, denn die TSG war mein Heimatverein und ich hatte meine Freunde dort. Meine Familie ist beim HTC aber so etwas wie eine Hockey-Dynastie. Sowohl meine Großeltern als auch meine Cousins haben dort gespielt. Also dachte ich mir, wenn ich wechsle, dann nur nach Stuttgart.</p>
<h4>Mit 17 Jahren hast du dann wieder beim HTC gespielt, warst aber noch zwei weitere Jahre in der Schule in Heilbronn. Wie hast du das alles unter einen Hut bekommen?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Die letzten beiden Jahre bis zu meinem Abitur bin ich noch gependelt. Ich bin nach der Schule nach Stuttgart gefahren, habe mit der Mannschaft trainiert und bin abends mit der letzten Bahn wieder zurück. Das war schon sehr stressig und zeitaufwendig, und dementsprechend haben auch meine Abiturnoten darunter gelitten. Ich fand es aber richtig cool, da es einfach nochmal ein höheres Niveau war. Letztendlich ging es mir nie darum, bei den Herren möglichst hoch zu spielen, sondern ich wollte einfach nur das Bestmögliche aus mir rausholen und für die Jugendauswahl spielen.</p>
<h4>Für dich ging es dann aber trotzdem in die Herren-Mannschaft&#8230;</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Ja genau, das war für mich komplett überraschend. Nach eineinhalb Jahren Training mit der Jugend und den Herren habe ich meinen ersten Einsatz bekommen, und so hat sich das alles entwickelt. Nach dem Abitur bin ich dann nach Stuttgart gezogen, weil ich mir dachte, ich kann hier was reißen und mein Hobby auf sehr hohem Level weiter ausüben. So habe ich mich Stück für Stück in die erste Herrenmannschaft reingekämpft und bin seit ein paar Jahren Stammspieler.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Und dann wurdest du Nationalspieler für die USA. Wie kam das zustande? Hast du durch deine Zeit in Amerika die Staatsbürgerschaft erhalten?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Nein, das Spielrecht habe ich durch meinen Vater. Er hat die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, weil er dort zur Welt gekommen ist. Meine Großeltern waren für ein paar Jahre in die USA ausgewandert und während dieser Zeit wurde mein Vater geboren. Sie sind aber relativ schnell nach Stuttgart zurückgezogen, weshalb das eigentlich nie von Belang war. Die Staatsbürgerschaft wurde dann an mich vererbt, da ich theoretisch einen amerikanischen Vater habe – und somit hatte ich eigentlich schon immer einen US-Pass.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Wurdest du dann von den US-amerikanischen Trainern rekrutiert?</h5>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Während meiner Anfangszeit in Stuttgart hat ein amerikanischer Nationalspieler mit uns trainiert, der auch die doppelte Staatsbürgerschaft hatte. Rein aus Interesse habe ich ihn gefragt, wie das denn überhaupt funktioniert mit der Natio. Dadurch, dass Hockey dort eher ein Frauensport ist und bei den Männern nicht wirklich gefördert wird, haben sie einen relativ kleinen Athletenpool. Deshalb suchen sie immer wieder europäische Spieler, die für die USA spielberechtigt wären, und machen deshalb auch jedes Jahr eine Europatour, um diese Spieler zu sichten.</p>
<p>2017 waren sie dann in Ludwigsburg. Ich habe mich einfach mal mit dem Trainer unterhalten und wurde für eine Sichtung eingeladen. Der Coach hat dann sofort gemeint, dass ich für die U21 spielen soll. So hat sich das alles ergeben. Es war eigentlich kompletter Zufall.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1174" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Heller-vs-Germany-e1731340480202.jpg" alt="" title="Vincent-Heller---vs-Germany" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Heller-vs-Germany-e1731340480202.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Heller-vs-Germany-e1731340480202-1280x720.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Heller-vs-Germany-e1731340480202-980x551.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Vincent-Heller-vs-Germany-e1731340480202-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-15007" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Besonderes Highlight für Vincent Heller: Im Testspiel gegen Deutschland erzielte er den einzigen Treffer für Team USA. Foto: Dirk Markgraf </em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Inzwischen hast du über 20 Länderspiele absolviert. War da für dich ein ganz bestimmtes Highlight dabei?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> Es ist jedes Mal ein Highlight, wenn ich auf einen Lehrgang gehe. Wir fliegen in der Weltgeschichte herum, bekommen alles bezahlt und spielen richtig coole Turniere. Mein Highlight war bis jetzt aber der Sultan of Johor Cup in meinem ersten Jahr in der U21. Der war in Malaysia und ein riesen Event mit Fernsehübertragung und allem drum und dran. Aber auch der Panamerika-Cup 2022 mit der A-Nationalmannschaft in Chile war ein tolles Erlebnis mit vollen Zuschauertribünen, Kameras, Einlaufkindern und sogar Autogrammstunden. Da hat man sich kurz wie ein Star gefühlt (lacht).</p>
<h4>Auf welchem internationalen Niveau ist das US Hockey angesiedelt und was sind eure Pläne für die Zukunft?</h4>
<p><strong>Vincent Heller:</strong> In der Weltrangliste stehen wir gerade auf Platz 22, das ist sogar relativ gut. Natürlich haben wir nicht das Niveau der Topnationen wie Deutschland. Vom Level her könnten wir als Nationalmannschaft in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga mitspielen. Letztendlich müssen wir das Herren-Hockey in den USA auf einen ähnlichen Stand wie bei den Frauen bringen, professioneller werden und uns viel mehr mit anderen Ländern messen. Wir haben nur bis zu sechs Länderspiele im Jahr, und das ist viel zu wenig, wenn man als Nation besser werden möchte. Unser langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Als Heimmannschaft wären wir automatisch qualifiziert, wenn wir unter den ersten 22 der Weltrangliste bleiben. Das ist das große Ziel der nächsten Jahre. Die Chancen dazu stehen sehr gut und ich hoffe, dass ich, wenn es dazu kommt, auch dabei sein darf.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/vincent-heller-von-heilbronn-ins-nationalteam-der-usa/">Vincent Heller &#8211; von Heilbronn ins Nationalteam der USA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/pablo-schumm-als-quereinsteiger-in-die-adac-gt-masters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsport]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC GT Masters]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14988</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/pablo-schumm-als-quereinsteiger-in-die-adac-gt-masters/">Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_6 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Pablo Schumm – da war doch mal was? Wir haben im SPORTHEILBRONN-Archiv gekramt und tatsächlich, in Ausgabe 2 vom Herbst 2016 fanden wir beim Bericht über die Hockeyabteilung der TSG Heilbronn ein Foto des frischgebackenen U16-Nationalspielers Pablo Schumm. Jetzt, genau acht Jahre später, haben wir den 24-jährigen Heilbronner am Hockenheimring getroffen. Die einst vielversprechende Hockey-Karriere ist seiner neuen Leidenschaft gewichen: dem Rennsport. Der Immobilienfachwirt bestritt in diesem Jahr seine erste Saison in der ADAC GT Masters Serie, in der er gemeinsam mit dem Litauer Jonas Karklys im Audi R8 LMS GT3 Evo2 des Allgäuer Teams Engstler Motorsport an den Start ging. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_3  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_7 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Pablo Schumm mit seinem Audi R8 LMS GT3 Evo2 in der Hockenheimer Sachskurve. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Pablo, in Heilbronn kennt man dich noch aus dem Hockey. Seit einigen Jahren bist du aber Rennfahrer. Wie kamst du zum Motorsport?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Mein Vater macht schon lange Motorsport und hat mich vor vier Jahren mal mit auf die Rennstrecke genommen. Dort haben wir echt Spaß gehabt und sind zwei Jahre später im Amateur-Bereich mit zwei Lamborghinis gegeneinander gefahren. Im letzten Jahr habe ich dann den Schritt in den Profibereich gewagt. Ich mache also erst ein paar Jahre Motorsport und die nun abgelaufene Saison war meine erste auf diesem Level.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Innerhalb von vier Jahren vom Einsteiger in ein großes GT Masters-Team. Wie ist das passiert?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Das ist tatsächlich durch meinen Vater und seinen Rennkollegen Roland Hertner zustande gekommen. Sie haben in der Szene verbreitet, dass ich gerne eine Stufe professioneller fahren möchte und ein Team suche. So wurde ich von Engstler Motorsport angerufen, da sie noch einen Platz frei hatten und jemanden gesucht haben, der noch nicht auf dem Top-Level angekommen ist und sich innerhalb des Teams entwickeln kann.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1904" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Portraet.jpg" alt="" title="Pablo-Schumm---Porträt" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Portraet.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Portraet-1280x1269.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Portraet-980x972.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Portraet-480x476.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14996" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die GT Masters-Serie ist gespickt von professionellen Piloten, die schon seit ihrer Kindheit auf höchstem Niveau Rennen fahren. Hattest du Bedenken, direkt in dieser Klasse einzusteigen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Natürlich. Ich fahre erst seit ein paar Jahren Rennwagen und habe nicht wie die meisten anderen als Kind angefangen und sämtliche Kart-Klassen durchlaufen. Am Anfang musste ich schon überlegen, ob ich den Sitz tatsächlich annehme, da es eigentlich schon eine Stufe zu hoch war. Letztendlich wollte ich mir diese Möglichkeit aber nicht entgehen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie blickst du nun auf deine erste professionelle Saison zurück?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Es war hart. Das hatte ich aber auch erwartet. Ich wusste, dass es für mich schwer werden würde und ich nicht unbedingt mit den anderen Fahrern mithalten kann. Ich habe aber dieses Jahr sehr viel gelernt und auch viel für meine weitere Rennkarriere mitgenommen. Im Nachhinein bin ich ganz zufrieden und ich habe mich gegen Ende der Saison auch gefunden und konstantere Leistungen gezeigt. Bei mir war es Learning by doing und ich habe definitiv viel gelernt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Als unerfahrener Pilot hattest du es mit den verschiedenen Rennstrecken nicht einfach, da du auf den meisten noch nicht gefahren warst. Wie konntest du dir die Strecken einprägen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Viele Strecken waren tatsächlich komplett neu für mich. Ich habe bei uns in der Firma einen Rennsimulator stehen, mit dem ich die Strecken gelernt habe. Dennoch war es natürlich ein Nachteil, dass ich ein paar davon noch nie in echt umrundet hatte. Das Team, mein Renncoach sowie auch der DTM-Fahrer Luca Engstler haben mir dabei aber sehr geholfen und mich immer unterstützt. Es war eine Kombination aus Simulator, Coaching und einfach drauf losfahren, ohne zuviel darüber nachzudenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Neben dem Rennsport hast du ja noch einen Fulltime-Job. Was machst du genau?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Ich bin Projektentwickler für Immobilien bei meinem Vater in der Firma, hier in Heilbronn. Ich pendle aber zwischen Heilbronn und München. Dort hatte ich die letzten Jahre im Vertrieb und als Bauleiter für ein Bauunternehmen gearbeitet, bevor ich in die Projektentwicklung ging. Ich bin damals nach dem Abitur am Robert-Mayer-Gymnasium zum Studium nach München gezogen und habe dort Immobilienwirtschaft studiert.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Kannst du mit dem Rennsport Geld verdienen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Nein. Nur die Werksfahrer, also die absoluten Topfahrer, können davon leben. Sie haben auch die Sponsoren dafür. Ich mache das ganze eigentlich als professionelles Hobby.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir haben am Anfang das Hockey schon angesprochen. Du warst als Jugendlicher ein vielversprechendes Hockeytalent und hast sogar für die U16-Nationalmannschaft gespielt. Wie kam es zu dem drastischen Sportartenwechsel?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Ich habe von Klein auf Hockey gespielt und hatte das Glück, Teil eines sehr guten Jahrgangs beim Hockeyclub Heilbronn zu sein. Aus unserer Mannschaft haben es mehrere in die Baden-Württemberg-Auswahl sowie in die Junioren-Nationalmannschaft geschafft. Ich war einer davon und habe ein U16-Länderspiel gemacht. Dann hatte ich aber eine schwere Rückenverletzung, bei der ich mir meinen unteren Rückenmuskel fast ganz durchgerissen habe. Ich war lange in Reha und es war klar, dass ich Hockey auf höherem Niveau nicht mehr machen kann. Ich spüre sogar heute noch die Folgen davon. Ich habe mit dem Hockey aufgehört, mein Abitur gemacht, studiert und nun den Motorsport für mich entdeckt.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1202" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Box.jpg" alt="" title="Pablo-Schumm---Box" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Box.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Box-1280x801.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Box-980x614.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Pablo-Schumm-Box-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14994" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die SPORTHEILBRONN-Redakteure Ralf Scherlinzky (links) und Lara Auchter zu Besuch in der Box von Engstler Motorsport.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Konntest du Elemente, die du im Hockeysport gelernt hast, auf den Motorsport übertragen? Gibt es Gemeinsamkeiten?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Es sind beides Teamsportarten und am Ende des Tages gibt man alles, um als Team besser zu werden. Es spielen viele kleine Faktoren eine Rolle, sehr viel auch neben der Strecke. Das ist schon vergleichbar mit dem Hockey, man muss sich auf das Team verlassen, miteinander kommunizieren, Strategien erarbeiten und sich selbst sowie den Gegner analysieren. Auch braucht man viel Kraft und Ausdauer für den Motorsport. Letztendlich gibt es schon einige Gemeinsamkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Deine Vergangenheit ist das Hockey, die Gegenwart die ADAC GT Masters. Was passiert in der Zukunft? Werden wir dich auch nächste Saison in einem Team Engstler-Auto sehen?</h4>
<p><strong>Pablo Schumm:</strong> Das weiß ich noch nicht. Wir werden uns jetzt nach Saisonende alle zusammensetzen, das Jahr Revue passieren lassen und überlegen, was als nächstes kommt. Für das Team allgemein wird sich auch einiges ändern, da Audi komplett aussteigt und seine letzte Saison in der DTM und den GT Masters gefahren ist. Engstler wird auf Lamborghini umsteigen und es wird sich die nächsten Wochen zeigen, ob ich wieder dabei bin oder nicht.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/pablo-schumm-als-quereinsteiger-in-die-adac-gt-masters/">Pablo Schumm: Als Quereinsteiger in die ADAC GT Masters</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sebastian Heymann: Olympisches Silber für den Horkheimer</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-olympisches-silber-fuer-den-horkheimer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Medaille]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14962</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-olympisches-silber-fuer-den-horkheimer/">Sebastian Heymann: Olympisches Silber für den Horkheimer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_8 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Sebastian Heymann: Olympisches Silber für den Horkheimer</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Der 11. August 2024 wird Sebastian Heymann ewig in Erinnerung bleiben. An diesem Tag verlor der 26-Jährige mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Paris zwar das Finale gegen Dänemark mit 26:39, doch gewann er damit gleichzeitig die Silbermedaille. Nach Sportschütze Uli Lind (Silber 1976 in Montréal) und Ruderin Carina Bär (Gold 2016 in Rio) ist der Horkheimer damit erst der dritte Heilbronner, der eine olympische Medaille gewinnen konnte. Wir haben Sebastian Heymann beim Heimspiel seines neuen Vereins Rhein-Neckar Löwen gegen den Handball Sportverein Hamburg besucht und mit ihm über seine Erlebnisse in Paris sowie über seinen Wechsel von Göppingen nach Mannheim gesprochen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_4  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_9 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sebastian Heymann im Zweikampf mit dem Hamburger Niklas Weller. Fotos: Thomas Kircher</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Basti, du bist nun schon ein paar Monate bei den Rhein-Neckar Löwen. Wie hast du dich in deiner neuen Heimat eingelebt?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Meine Partnerin und ich fühlen uns hier total wohl. Ich wurde von meinen Mitspielern und dem Trainerteam super in der Mannschaft aufgenommen und es passt sehr gut.</p>
<h4>Die Löwen sind für dich der nächste Karriereschritt nach den Jahren bei FRISCH AUF! Göppingen. Welches sind die Unterschiede zwischen beiden Vereinen?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich würde sagen, hier in Mannheim ist alles nochmal ein bisschen größer. Das fängt natürlich bei der Halle an, aber auch das Trainingszentrum, sowie die Betreuung drumherum sind sehr professionell. Wir haben hier einen Teambetreuer, der sich wirklich um alles kümmert. Es sind Kleinigkeiten, die aber sehr viel ausmachen. Zudem ist die Marke Rhein-Neckar Löwen um einiges größer und bekannter. Das merkt man direkt, wenn man hier ankommt. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1107" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Interview.jpg" alt="" title="Basti-Heymann---Interview" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Interview.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Interview-1280x738.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Interview-980x565.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Interview-480x277.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14972" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Interview mit SPORTHEILBRONN in der Mixed Zone der SAP Arena.</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gibt es spielerisch einen Unterschied? Ist das Niveau höher?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das sportliche Level ist bei jedem Bundesligisten sehr hoch. Wir haben hier aber eine Mannschaft gespickt mit Topspielern, die natürlich auch das Training auf ein höheres Level heben. Alle Trainingseinheiten werden gefilmt und individuell analysiert und man bekommt direkt ein Feedback, das kannte ich davor so auch nicht. Im Laufe der Saison wird dies denke ich schon einen spielerischen Unterschied machen, da im Team auch jeder seine Stärken kennt und genau weiß, was seine Aufgaben sind.</p>
<h4>Der Wechsel nach Mannheim war nicht das einzige lebensverändernde Ereignis deiner Karriere in diesem Sommer. Du warst auch bei den Olympischen Spielen in Paris. Bei dir ist innerhalb kürzester Zeit vom Umzug über deinen Urlaub bis zum Gewinn der Silbermedaille wirklich alles dabei gewesen&#8230;</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ja, kann man sagen (lacht). Das war alles Wahnsinn, vor allem da ich aufgrund einer Ellenbogenverletzung mehrere Wochen raus war und auch den letzten Nationalmannschafts-Lehrgang der Saison absagen musste. Dann kam der Umzug, die Nicht-Nominierung, der Urlaub und dann die überraschende Nachnominierung – das ging wirklich Schlag auf Schlag. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Du wurdest kurz vor dem Start der Spiele noch in den Kader berufen. Wie und wo hast du davon erfahren?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Ich war gerade auf dem Weg zu einem individuellen Krafttraining und saß im Auto, als mich der Bundestrainer anrief und mir sagte, dass er mich gerne dabei hätte. Das war für mich natürlich eine Wahnsinnssache, da ich ja lange verletzt war und die Olympischen Spiele schon immer mein großer Traum waren, von dem ich gedacht hatte, dass er für 2024 bereits geplatzt sei.</p>
<h4>Dann ging es nach Paris&#8230;</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Genau. Da sind dann auch der Druck und die Anspannung von den Tagen zuvor abgefallen und der Vorfreude gewichen. Als wir im Olympischen Dorf angekommen sind, habe ich erstmals so richtig realisiert, was gerade um mich herum passiert. Wir haben alle zusammen in Apartments gewohnt, was uns nochmal extra zusammengeschweißt und letztendlich auch einen großen Unterschied gemacht hat.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Dein großer Traum war ursprünglich „nur“ die Teilnahme, du bist aber zwei Wochen später sogar mit einer Medaille im Gepäck wieder nach Hause gekommen, zu deren Gewinn du einen großen Anteil beigetragen hattest. Wie fühlt sich das an?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das macht mich unglaublich stolz. Nicht nur der Medaillengewinn selbst, sondern auch die Tatsache, dass ich durch meine guten Leistungen einen erheblichen Anteil daran hatte&#8230; Das ist besser, als ich es mir hätte erträumen können. Ich hatte beim letzten Lehrgang vor den Olympischen Spielen in Ludwigsburg erstmal nur Abwehr gespielt, weil mein Ellbogen noch nicht zu hundert Prozent hergestellt war. Dann habe ich aber immer mehr Vertrauen in meinen Wurfarm bekommen, meine Tore gemacht und im Viertel- und Halbfinale fast durchgespielt. Dass ich am Ende in entscheidenden Phasen auf der Platte gestanden bin und eine wichtige Rolle im Team eingenommen habe, war sehr besonders.</p>
<h4>Mit welchen Erwartungen seid ihr ins Olympische Turnier gegangen? Wann habt ihr gemerkt, dass eine Medaille möglich ist?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das große Ziel war schon, eine Medaille zu holen. Wir wussten aber auch, dass wir dafür die Franzosen und weitere Topnationen schlagen müssen. In der Gruppenphase haben wir schon gut vorgelegt, und letztendlich konnten wir gegen alle großen Nationen gewinnen – außer eben gegen Dänemark im Finale. </p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_14">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1425" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Emotion.jpg" alt="" title="Basti-Heymann---Emotion" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Emotion.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Emotion-1280x950.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Emotion-980x727.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Emotion-480x356.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14974" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Das Highlight-Spiel war natürlich der Viertelfinal-Kracher gegen den Gastgeber und Europameister Frankreich. Und auch im Halbfinale gegen Spanien habt ihr eine super Leistung gezeigt. Weshalb konntet ihr diese im Finale nicht nochmal abrufen?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Wir hatten unseren Traum, eine olympische Medaille zu gewinnen, schon erreicht, und ich denke, wir waren nach den beiden emotionalen Spielen zuvor einfach nicht mehr frisch im Kopf. Aber das Finale war für uns alle das größte Spiel der Karriere. Dass wir uns dann dort nicht so gut präsentiert haben, tat natürlich weh. Die Dänen haben aber perfekten Handball gespielt und ich denke, an diesem Tag hätte niemand gegen sie gewinnen können.</p>
<h4>Wie lange dauerte es, die Enttäuschung über die Niederlage abzulegen und sich über die Medaille freuen zu können?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Das fing schon an, als wir durch die Mixed-Zone gelaufen sind und nochmal realisiert haben, wo wir gerade eigentlich sind. Als wir dann gemeinsam in der Kabine waren und uns die Zeremonie-Kleidung angezogen haben, kam der Moment, in dem uns klar wurde, dass wir hier Großes erreicht haben. Spätestens, als wir dann die Medaille um den Hals gehängt bekamen, verspürten wir nur noch Stolz und Freude. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_51  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_15">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1608" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Juri-Knorr.jpg" alt="" title="Basti-Heymann---Juri-Knorr" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Juri-Knorr.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Juri-Knorr-1280x1072.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Juri-Knorr-980x821.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Juri-Knorr-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14975" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_52  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die Öffentlichkeit hat nur das mitbekommen, was in den TV-Bildern gezeigt wurde. Was hat sich aber so hinter den Kulissen abgespielt? Was habt ihr in Paris alles erlebt?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Wir hatten zwischen den Spielen tatsächlich mal Zeit, ein paar andere Sportarten anzuschauen. Jedoch war vieles davon schon ausverkauft, wie z.B. Beachvolleyball, Leichtathletik, Basketball. Zum Schwimmen haben es aber ein paar Teamkollegen geschafft und das war ein wirklich cooles Event. Es war aber echt krass, das berühmte „Olympia-Feeling“ war auf jeden Fall da und man hat in der ganzen Stadt die gute Stimmung gespürt. Und wenn man solchen deutschen Topstars wie Dennis Schröder, Leo Neugebauer oder Olympiasieger Lukas Märtens über den Weg läuft, ist das schon der Wahnsinn. Als Sportler ist man ja doch auch Sportfan, und die ganzen Superstars live zu sehen, obwohl man sie sonst nur vom Fernsehen kennt, war schon ein geiles Gefühl.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_53  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Es gab von ein paar Athletinnen und Athleten auch Kritik, besonders an den Betten und dem Essen. Was waren deine Erfahrungen damit?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Also die Pappbetten waren kein Problem. Die Matratzen waren zwar für meinen Geschmack ein bisschen zu hart, aber man hat sich daran gewöhnt. Beim Essen war es denke ich klar, dass es nicht so schmeckt wie zuhause bei Oma. Aber es gab sehr viel Auswahl und ich denke, am Ende hat jeder etwas gefunden, was ihm geschmeckt hat – auch wenn es nur Pizza war (lacht). Wir haben uns aber nicht so sehr darüber Gedanken gemacht und uns aufs Sportliche konzentriert. Am Ende ging es darum, den Fokus auf das Handballerische zu legen, und das haben wir als Mannschaft gut geschafft.</p>
<h4>Wie fällt dein Fazit zu den Olympischen Spielen und dem Gewinn der Silbermedaille aus?</h4>
<p><strong>Sebastian Heymann:</strong> Es war wie gesagt schon immer ein Traum von mir, einmal dabei zu sein. Dann auch noch eine Medaille gewonnen und dazu einen erheblichen Anteil beigetragen zu haben, hat alles getoppt. Ich hätte sechs Wochen davor niemals damit gerechnet und deshalb ist es mir relativ leicht gefallen, das ganze Event zu genießen. Besser hätte ich es mir wirklich nicht erträumen können und es war das bisherige Highlight meiner Karriere!</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_54  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_16">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1633" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Zweikampf.jpg" alt="" title="Basti-Heymann---Zweikampf" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Zweikampf.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Zweikampf-1280x1089.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Zweikampf-980x834.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Basti-Heymann-Zweikampf-480x408.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14971" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/sebastian-heymann-olympisches-silber-fuer-den-horkheimer/">Sebastian Heymann: Olympisches Silber für den Horkheimer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Denise Krebs: sportschau.de-Expertin bei den Spielen in Paris</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 14:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Expertin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentatorin]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtathletik]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Sportschau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14952</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/">Denise Krebs: sportschau.de-Expertin bei den Spielen in Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_55  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_10 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Denise Krebs: sportschau.de-Expertin bei den Spielen in Paris</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_56  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Als aktive Sportlerin war es das große Ziel für Denise Krebs, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Dreimal – 2012, 2016 und 2021 – schrammte sie nur hauchdünn an einer Nominierung vorbei. Jetzt, mit 37 Jahren, hat es die ehemalige Mittelstreckenläuferin aus Heilbronn-Biberach geschafft: Als freie Journalistin beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) durfte sie als Expertin für die Laufwettbewerbe sowie als Assistentin von Kommentator Tim Tonder im ARD-Streamingkanal sportschau.de nach Paris fahren. Wir haben uns mit der zehnmaligen Deutschen Meisterin und Team-Europameisterin von 2009 über das Erreichen ihres langjährigen Ziels in „anderer Rolle“ und ihre Erlebnisse vor Ort unterhalten. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_5  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_57  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Finally you‘ve made it, Denise. Wie war es für dich, bei den Olympischen Spielen zu sein?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Es war super anstrengend. Anders als die Athletinnen und Athleten, die bei ihren Wettbewerben einen Tag lang Stress hatten, standen wir zwei Wochen lang unter Dauerstrom mit täglichen Arbeitszeiten von rund 12 Stunden und nur wenig Schlaf. Dass mir die ARD das Vertrauen ausgesprochen hat, in Paris dabei sein zu dürfen, war aber definitiv die größte und wichtigste Nominierung in meinem Leben – denn die Journalisten-Jobs vor Ort werden jeweils nur einmal vergeben und es gibt viele Kandidaten, die sich darum „batteln“.</p>
<h4>Wie hast du davon erfahren, dass du dabei bist?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Das war schon im Oktober 2023. Da ploppte eine WhatsApp meines Sportchefs aus Leipzig auf – „herzlichen Glückwunsch, du fährst zu den Spielen“ – und mir ist fast das Handy aus der Hand gefallen, denn die Nachricht hatte mich völlig unvorbereitet erwischt. Wir wussten, dass ARD und ZDF wegen Olympia getagt hatten, aber ich hatte mich nicht wirklich zu den Kandidatinnen gezählt, da ich ja noch recht neu im Job bin und es ältere, erfahrenere Kolleginnen und Kollegen gibt. Die Nachricht, dass ich dabei bin, hat die gleichen Glücksgefühle ausgelöst wie wenn ich mich sportlich qualifiziert hätte&#8230;</p>
<h4>Wie hat dein Job dann genau ausgesehen?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Ich war den ganzen Tag im und um das Stade de France unterwegs. Dabei habe ich viel mit den Athletinnen und Athleten gesprochen, habe das Drumherum um die Wettkämpfe beobachtet und für meinen Kollegen Tim Tonder die Kommentierungszettel vorbereitet. Und bei den Laufwettbewerben habe ich dann als Expertin mit ihm zusammen kommentiert. Während die Wettbewerbe im TV immer als Konferenz gezeigt wurden, waren wir im Livestream im Dauereinsatz, was aber auch den Vorteil hatte, dass wir alle Geschichten in ihrer vollen Dramatik erzählen konnten.</p>
<h4>Welches waren dann deine persönlichen Highlights?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Eigentlich war alles ein Highlight. Toll war es zu sehen, dass das Stadion schon morgens voller Zuschauer war – das hat mich vor allem für die Athleten gefreut. Das Finale über 100 Meter war eine riesen Show. Dort dabei zu sein und die Atmosphäre aufzusaugen, war schon etwas Besonderes. Und für mich als ehemalige Mittelstreckenläuferin, die es immer zu den Olympischen Spielen schaffen wollte, war es dann auch ein spezielles Highlight, dass ich bei den Mittelstreckenwettbewerben dabei sein durfte.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_58  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_11 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Denise Krebs im Stade de France.</em><br /><em>Bild rechts: Kommentierungszettel für das Finale über 3000 Meter Hindernis mit Background-Informationen über die deutsche Spitzenläuferin Gesa Krause. Fotos: privat</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_41">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_59  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_17">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2036" height="2560" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Denise-Krebs-Eiffelturm-scaled.webp" alt="" title="Denise Krebs - Eiffelturm" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Denise-Krebs-Eiffelturm-scaled.webp 2036w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Denise-Krebs-Eiffelturm-1280x1609.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Denise-Krebs-Eiffelturm-980x1232.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Denise-Krebs-Eiffelturm-480x604.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2036px, 100vw" class="wp-image-14956" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_60  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Hat dabei auch eine gewisse Wehmut mitgespielt?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Ja und nein. Es sind schon ein paar Erinnerungen aufgekommen, die immer noch weh tun, zumal ich es als Sportlerin vermutlich zu den Spielen geschafft hätte, wenn es die heutigen Nominierungsphasen und das Punktesystem damals schon gegeben hätte. Aber es gab auch den Moment, als ich auf der Tribüne im Stade de France gesessen bin und mir gesagt habe, ich bin jetzt hier und das ist gut so. Ich kann sagen, ich habe in diesem Moment meinen Frieden mit dem Thema Olympische Spiele geschlossen. Ich bin dankbar, diese Erfahrung jetzt als Journalistin gemacht zu haben und das kann mir keiner nehmen. Und wer weiß, vielleicht öffnen sich dadurch irgendwann noch ganz andere Türen.</p>
<h4>Warst du komplett in deiner „Bubble“ oder hattest du auch die Gelegenheit, dich mit anderen auszutauschen oder andere Wettbewerbe zu besuchen?</h4>
<p><strong>Denise Krebs:</strong> Viel Zeit blieb dafür leider nicht. An einem Tag war ich ein paar Stunden unterwegs, habe unterm Eiffelturm ein Selfie gemacht und kurz beim Beachvolleyball und Schwimmen vorbeigeschaut. Im Moderatoren-Hotel bin ich mal mit Esther Sedlacek und Felix Neureuther ins Gespräch gekommen. Ich hatte zuvor nach meinen ersten Einsätzen als Kommentatorin einige kritische Nachrichten bekommen, die teils auch unter der Gürtellinie waren. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet und hatte mich schon gefragt, wie es da erst denjenigen gehen muss, die täglich vor der Kamera stehen. Sowohl Esther als auch Felix haben berichtet, dass sie täglich eine Flut von Zuschriften bekommen, dass sie ihren Job aufgeben und nach Hause gehen sollen. Das scheint traurigerweise ein Aspekt zu sein, der mit dem Job einhergeht.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/denise-krebs-sportschau-de-expertin-bei-den-spielen-in-paris/">Denise Krebs: sportschau.de-Expertin bei den Spielen in Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rollkunstlauf beim REV: Die nächste Generation ist da</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/rollkunstlauf-beim-rev-die-naechste-generation-ist-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 14:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Rollkunstlauf]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterschaften]]></category>
		<category><![CDATA[REV Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14934</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/rollkunstlauf-beim-rev-die-naechste-generation-ist-da/">Rollkunstlauf beim REV: Die nächste Generation ist da</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_61  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_12 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Rollkunstlauf beim REV: Die nächste Generation ist da</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_43">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_62  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Generationswechsel bei den Rollkunstläuferinnen und -läufern des REV Heilbronn: Im März 2023 hat Jana Wende das Amt der Abteilungsleiterin übernommen, und auch im sportlichen Bereich stehen mit Lara Rozankowski und Colleen Fox die nächsten beiden Talente bereit, um das bisherige REV-Aushängeschild Natalie Rothenbächer zu beerben. </strong></em></p>
<p><em><strong>Während Colleen bereits zahlreiche nationale Medaillen in der Kür gesammelt hat, gehört Lara als Deutsche Jugendmeisterin 2024 zu den besten Pflichtläuferinnen des Landes. Wir haben uns mit den dreien getroffen, um vor allem über die Karrieren der beiden 16-Jährigen zu sprechen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_6  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_63  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_13 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Jana Wende, Lara Rozankowski und Colleen Fox (von links) sind die „Next Gen“ des REV Heilbronn. Foto: SPORTHEILBRONN</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_44">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_64  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ihr seid beide schon in jungen Jahren sehr erfolgreich in eurem Sport. Neben dem Rollschuhlaufen geht ihr aber auch noch zur Schule. Wie bekommt ihr beides unter den Hut und wie oft seid ihr am Wochenende unterwegs?</h4>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Bei mir sind es tatsächlich einige Lehrgänge im Kürbereich. Diese sind besonders wichtig, wenn es um Nominierungen für internationale Wettkämpfe oder Meisterschaften geht. Wir haben aber eigentlich an jedem Wochenende etwas – ob einen Lehrgang, einen Wettkampf oder einfach nur Training. Mit der Schule funktioniert es ganz gut und wir können uns alles passend einteilen.</p>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Ich laufe Pflicht und habe dort nicht ganz so viele Lehrgänge wie Colleen, deshalb ist es bei mir etwas entspannter. Wir sind in derselben Klasse und gehen direkt nach der Schule gemeinsam zum Training. So haben wir es bisher immer gemacht und bis jetzt funktioniert es auch sehr gut.</p>
<h4>Wie oft trainiert ihr in der Woche?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Wir versuchen schon, jeden Tag zu trainieren – also sechs- bis siebenmal, besonders wenn Wettkämpfe anstehen. In den ruhigeren Phasen der Saison kann man auch mal einen Tag Pause einlegen. Aber eigentlich sind wir jeden Tag im Rollkunstlauf-Stadion.</p>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Unser Training besteht aus vielen verschiedenen Disziplinen. Neben dem klassischen Rollkunstlaufen und dem Üben der Elemente haben wir auch noch Athletiktraining, viel Trockentraining ohne Rollschuhe, sowie auch Ballett. Es kommt viel zusammen, und neben den offiziellen Trainingszeiten gehört auch viel selbständiges Training zuhause oder im Fitnessstudio dazu.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_45">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_65  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_18">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1712" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Colleen-Fox-2-scaled.webp" alt="" title="REV - Colleen Fox 2" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Colleen-Fox-2-scaled.webp 2560w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Colleen-Fox-2-1280x856.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Colleen-Fox-2-980x655.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Colleen-Fox-2-480x321.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-14938" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Colleen Fox. Foto: Michaela Rubik</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_66  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ihr habt es schon kurz angesprochen – die Kür und die Pflicht&#8230; Was steckt da genau dahinter?</h4>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Früher haben beide Disziplinen noch zusammengehört. Seit ein paar Jahren hat man das aber getrennt und es gibt jetzt jeweils einzelne Meisterschaften. Ich bin in der Kür angesiedelt, die viel freier und kreativer gestaltet ist als das Pflichtprogramm.</p>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Bei mir in der Pflicht muss man bestimmte Elemente und Figuren durchführen. Wir bleiben auf den Linien bzw. auf dem Kreis und zeigen verschiedene Drehungen, Laufmuster und Figuren. Es gibt keine Musikbegleitung und die Darbietung ist relativ schlicht und formal. Der Fokus liegt dabei auf Genauigkeit, Haltung und technischer Ausführung.</p>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> In der Kür hat man sehr viel kreative Freiheit und präsentiert eine selbstgestaltete Choreografie zur Musik. Wir machen viele Sprünge und Pirouetten, sowie kreative Schrittfolgen, die ins Programm passen. Bei uns werden neben der Ausführung und Schwierigkeit vor allem Ausdrucksstärke, Kreativität und Musikalität bewertet.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_46">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_67  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Gibt es Elemente, die besonders schwierig und vor allem in der Pflicht ein Muss sind? Steigert sich die Schwierigkeit je nach Alterskategorie?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> In jeder Alterskategorie gibt es verschiedene vorgefertigte Päckchen, also vorab festgelegte Bögen und eine Schlinge, die man laufen muss. Die unterschiedlichen Bewegungsabläufe lernt man im Training und läuft dann an der Meisterschaft das Päckchen vor, das ausgelost wird. Und je älter man wird, desto schwieriger werden die Anforderungen. Dort muss man beispielsweise mehrere Drehungen mit einem Schwung machen oder komplexere Figuren zeigen.</p>
<h4>Lara, du bist in diesem Jahr Deutsche Jugendmeisterin geworden. Kam der Titel überraschend für dich oder bist du mit gewissen Erwartungen in die Meisterschaft hineingegangen?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Irgendwie beides (lacht). Es war eigentlich erst meine dritte Meisterschaft im Pflichtbereich, da ich davor noch Kür gelaufen bin. Letztes Jahr wusste ich deshalb noch nicht so richtig, wo ich stehe, und musste mich erstmal ranarbeiten. Ich wurde dann aber gleich bei den Württembergischen Meisterschaften Erste und bei den Deutschen Meisterschaften Zweite und es war klar, dass ich wohl ganz gut bin. Deshalb wollte ich in diesem Jahr daran anknüpfen und genauso gute Leistungen zeigen. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_47">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_68  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie kam bei dir die Entscheidung gegen die Kür und für die Pflicht?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Ich hatte starke Rückenprobleme, wegen denen ich die ganzen Sprünge nicht mehr richtig machen konnte. Außerdem gehört zu den Sprüngen leider auch das Hinfallen, was dann auch gar nicht gut für meinen Rücken war. Ich wollte aber nicht komplett mit Rollkunstlauf aufhören und bin somit zur Pflicht gewechselt.</p>
<h4>Colleen, in der Kür darfst du dir dein Programm selbst zusammenstellen. Hast auch du gewisse Pflichtelemente, die du mit reinbringen musst?</h4>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Ja, es gibt ein einheitliches Regelwerk, das national und international berücksichtigt wird. Je nach Alterskategorie gelten unterschiedliche Regeln und Vorgaben. Man muss zum Beispiel einen bestimmten Sprung in der Kür drin haben. Da ist es egal, ob man ihn doppelt oder einfach zeigt – er muss nur dabei sein. Das ist bei ein paar Elementen so, aber letztendlich darf man sich alles drumherum aussuchen. Das komplette Programm – also die weiteren Sprünge, Pirouetten, verschiedene Kombinationen oder Elemente passend zur Musik – wird individuell choreografiert. Bei den Wettbewerben wird ziemlich streng bewertet, was man zeigt und wie man es ausführt, gerade weil man eben so viele Freiheiten hat.</p>
<h4>Du bist inzwischen Erste der deutschen Jugend-Rangliste. Wie setzt sich diese zusammen?</h4>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Letztendlich sammelt man bei Wettkämpfen Ranglistenpunkte, das heißt es geht um die Platzierungen. Eine gewisse Platzierung bringt eine bestimmte Anzahl an Punkten. Wir haben im Jahr zwei Ranglisten-Wettkämpfe sowie die Deutsche Meisterschaft, bei der die Platzierung auch für die Rangliste zählt. Diese Rangliste entscheidet dann unter anderem auch darüber, wer bei internationalen Wettkämpfen starten darf.</p>
<h4>Wie seid ihr beide eigentlich zum Rollkunstlaufen gekommen?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Also ich habe erst Eiskunstlauf gemacht und bin dann durch einen Schnupperkurs zum Rollkunstlauf gekommen. Das hat mir so gefallen, dass ich seitdem nicht mehr davon losgekommen bin.</p>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Bei mir war es ähnlich. Ich habe mit einer Freundin Eiskunstlauf gemacht, die nebenbei aber auch beim Rollkunstlaufen war und mich mal mitgenommen und es mir gezeigt hat. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick (lacht).</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_69  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_19">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="858" height="1337" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Lara-Rozankowski.webp" alt="" title="REV - Lara Rozankowski" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Lara-Rozankowski.webp 858w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/REV-Lara-Rozankowski-480x748.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 858px, 100vw" class="wp-image-14937" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Lara Rozankowski. Foto: Raniero Corbelletti</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_48">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_70  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Ihr seid schon jetzt in der Jugend ziemlich erfolgreich. Wo soll es für euch in diesem Sport mal hingehen? Habt ihr gewisse Ziele?</h4>
<p><strong>Lara Rozankowski:</strong> Ich will auf jeden Fall mal aufs Treppchen bei den Weltmeisterschaften. Ich war ja in den letzten beiden Jahren schon bei der Jugend-WM dabei und bin dort jeweils Sechste und Siebte geworden. Das will ich bei den Junioren definitiv auch erleben.</p>
<p><strong>Colleen Fox:</strong> Ich würde gerne mal an Europa- oder Weltmeisterschaften teilnehmen. Dort möchte ich auf der größtmöglichen Bühne einfach mein Bestes geben und schauen, wie ich abschneide und wo mein Level liegt, beziehungsweise wie weit es für mich noch gehen kann. Die World Games sind aber auch eine coole Veranstaltung, bei der ich gerne mal dabei wäre.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_49">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_71  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Abteilungsleiterin Jana Wende</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Wurzeln von Jana Wende im Rollkunstlauf liegen beim RRV Eppingen. „Kurz bevor es mit Corona angefangen hat“ hat sie dann damit begonnen, sich beim REV Heilbronn zu engagieren.</p>
<p>Die 26-Jährige unterstützte den Verein erst als Trainerin, dann als Schriftführerin. Danach wurde sie Jugendleiterin und seit März 2023 ist sie nun Abteilungsleiterin. Als aktive Sportlerin sei sie „eher in der Pflicht unterwegs gewesen, jedoch bei Weitem nicht auf dem Level von Lara“, wie sie zugibt. Deshalb habe sie recht früh die Trainerschiene eingeschlagen.</p>
<p>Beruflich ist die studierte Wirtschaftspädagogin im Recruiting bei Lidl beschäftigt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/rollkunstlauf-beim-rev-die-naechste-generation-ist-da/">Rollkunstlauf beim REV: Die nächste Generation ist da</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nàdia Tudó Cubells &#8211; Vom Andorranischen Verband ausgebremst</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/nadia-tudo-cubells-vom-andorranischen-verband-ausgebremst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Andorra]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14911</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/nadia-tudo-cubells-vom-andorranischen-verband-ausgebremst/">Nàdia Tudó Cubells &#8211; Vom Andorranischen Verband ausgebremst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_50">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_72  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_14 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Nàdia Tudó Cubells &#8211; Vom Andorranischen Verband ausgebremst</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_51">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_73  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Nàdia Tudó Cubells ist Nationalschwimmerin aus Andorra. Das kleine Fürstentum in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien ist eigentlich nur für den Wintersport bekannt – und dennoch schaffte es die 27-Jährige in einer dort kaum geförderten Sportart bis fast nach ganz oben. Nach Teilnahmen bei Welt- und Europameisterschaften waren die Olympischen Spiele 2024 in Paris das große Ziel der Schwimmerin, doch dann wurde sie vom Andorranischen Olympischen Komitee gestoppt. Nun spricht die Andorranerin, die aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades in ihrem Heimatland kaum mehr unerkannt auf die Straße gehen kann, über ihren geplatzten Olympiatraum, ihre Anfänge im Schwimmsport, den Weg nach Deutschland, sowie ihren Job als Nachhaltigkeitsmanagerin beim Neckarsulmer IT-Unternehmen Bechtle.</strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_7  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_52">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_74  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Nàdia, es war ein turbulenter Sommer 2024 für dich, der eigentlich mit einer Olympiateilnahme seinen Höhepunkt hätte finden sollen. Weshalb kam es letztendlich doch nicht dazu?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich komme aus Andorra, einem kleinen Staat, der eher weniger mit Schwimmen in Verbindung gebracht wird. Trotzdem habe ich mein Leben lang für den Traum Olympia gearbeitet – auch wenn er in weiter Ferne war. In diesem Jahr war ich ganz nah dran. Leider hat das Olympische Komitee von Andorra aber die Einladung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Schwimmverbandes ausgeschlagen, weshalb ich dann doch nicht nach Paris fahren durfte.</p>
<h4>Wie und an wen werden vom IOC solche Olympischen Einladungen versendet?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die Qualifikations-Normen im Schwimmen wurden zwischen Tokio und Paris so erhöht, dass es kaum Athletinnen und Athleten gab, die die gewünschten Zeiten geschwommen sind. Besonders für Sportler aus kleinen Ländern mit wenig Unterstützung war es so gut wie unmöglich, sich über die geschwommenen Zeiten zu qualifizieren. Deshalb lädt das IOC diese Nationen bzw. einzelne Verbände ein, wenn deren Athleten entweder die B-Norm geschwommen sind oder sich schon international präsentiert haben. So hat auch der andorranische Schwimmverband die Einladung erhalten, hat diese aber abgelehnt.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_75  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_15 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Aufgrund ihrer Leistungen im Schwimmbecken gehört Nàdia Tudó Cubells zu den bekanntesten Sportlerinnen ihres Landes. </em></p>
<p><em>Foto: Jo Kleindl</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_53">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_76  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wieso denn das???</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> In einem Land wie Andorra ist jede Entscheidung, die getroffen wird, politischer Natur. Wir sind nun das einzige Land, das zweimal hintereinander eine Olympia-Einladung des IOC ausgeschlagen hat. 2021 hatte es nämlich schon das gleiche Szenario gegeben. Das machte mich schon sehr traurig und auch ein wenig wütend.</p>
<h4>Gab es Gründe für die Nicht-Teilnahme Andorras? Wann hast du davon erfahren?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Der Verband nannte offiziell die fehlende Konkurrenzfähigkeit und das Nichterreichen der Norm als Grund, was aber absolut nicht im Sinn der Olympischen Spiele ist. Alle vier Jahre treten Tausende von Athleten an, und davon gewinnt nur ein kleiner Bruchteil eine Medaille. Sollen deshalb alle anderen, die leer ausgehen, gar nicht erst antreten? Das ist nicht der Olympische Gedanke. Ich habe von der ausgeschlagenen Einladung und der somit geplatzten Teilnahme erst wenige Wochen vor dem Start der Spiele erfahren, da sich das Komitee mit seiner Entscheidung auch bis zum letzten Tag Zeit gelassen hatte.</p>
<h4>Wie bist du mit dieser Entscheidung umgegangen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich war natürlich enttäuscht, vor allem, weil ich keine weitere Chance auf eine Olympia-Teilnahme bekommen werde. Als Sportlerin kann ich nicht verstehen, wie man uns die Möglichkeit nehmen konnte, unser Land auf allerhöchster Ebene zu repräsentieren. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich die Enttäuschung überwinden konnte. Jetzt blicke ich aber trotzdem mit Stolz auf meine Karriere und auf das, was ich erreicht habe, zurück und freue mich auf meine letzte Saison im Profisport. Eines meiner großen Ziele sind jetzt noch die Spiele der europäischen Kleinstaaten 2025 in Andorra.</p>
<h4>Andorra ist eigentlich für Skifahren und Wintersport bekannt. Wie kommt ein junges Mädchen aus den Pyrenäen zum Schwimmen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ich habe ganz normal Schwimmen gelernt und dabei sehr viel Spaß gehabt. Dann bin ich einfach dabei geblieben und habe relativ schnell gemerkt, dass ich auch ziemlich gut darin bin (lacht).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_54">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_77  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_20">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="1800" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Nadia-Tudo-Bechtle.webp" alt="" title="Nadia Tudo - Bechtle" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Nadia-Tudo-Bechtle.webp 1440w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Nadia-Tudo-Bechtle-1280x1600.webp 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Nadia-Tudo-Bechtle-980x1225.webp 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Nadia-Tudo-Bechtle-480x600.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1440px, 100vw" class="wp-image-14914" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Schwimmt Nàdia Tudó Cubells gerade nicht im Wasser ihre Bahnen, ist sie als Nachhaltigkeitsmanagerin bei Bechtle tätig. </em></p>
<p><em>Foto: Bechtle</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_78  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Dein Weg führte dann aber raus aus Andorra &#8230;</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Ja genau, ich habe dort nicht die idealen Bedingungen gehabt und wollte auch unbedingt mal weg von zu Hause. Ich habe dann ein Stipendium für eine Uni in den USA bekommen – die Delta State University in Cleveland – und bin dort, während ich meinen Bachelor gemacht habe, drei Jahre geschwommen. Das war eine super Erfahrung und hat mir in meiner weiteren Karriere sehr viel geholfen.</p>
<h4>Danach bist du nach Deutschland gekommen. Warum genau hast du dich für die Bundesrepublik entschieden?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Auf der Uni habe ich meinen Freund kennengelernt, der aus Stuttgart kommt. Nach dem Abschluss haben wir überlegt, was wir machen, und ich habe nach einer guten Trainingsmöglichkeit gesucht. So kamen seine Heimatstadt sowie sein alter Schwimmverein ins Gespräch. Wie sind dann nach Stuttgart gezogen und leben jetzt seit ein paar Jahren im Unterland.</p>
<h4>Du hast in Heilbronn studiert und deine Masterarbeit mit dem IT-Unternehmen Bechtle aus Neckarsulm geschrieben, bei dem du heute noch beschäftigt bist. Wie hast du das alles mit deiner Schwimmkarriere unter einen Hut bekommen?</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die Firma bietet mir sehr viel Flexibilität und Unterstützung. Ich kam durch das ehemalige Schwimmteam der Sport-Union nach Neckarsulm. Als ich in der Stadt nach einem Unternehmen für meine Masterarbeit gesucht hatte, wurde ich mit Bechtle zusammengebracht, da eine ehemalige Teamkameradin bereits hier beschäftigt war. Meine Tätigkeit als Nachhaltigkeitsmanagerin erlaubt es mir, viel im Homeoffice zu arbeiten, da ich oft internationale Online-Meetings habe. So kann ich auch seit der Auflösung des Neckarsulmer Teams 2023 für mein neues Team in Nordrhein-Westfalen schwimmen und parallel meinen Job machen. Wir Sportler sind, denke ich, alle diszipliniert und strukturiert genug, um beides unter einen Hut zu bekommen und in beiden Bereichen so gut es geht zu performen.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_55">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_79  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Wie geht es für dich sportlich und beruflich weiter? Du hast die Spiele für Kleinstaaten in deinem Heimatland schon angesprochen&#8230;</h4>
<p><strong>Nàdia Tudó Cubells:</strong> Die nächste Saison wird definitiv meine letzte im Profi-Schwimmsport sein. Ich werde noch ein Jahr für meinen jetzigen Verein, die SG Ruhr aus Bochum, schwimmen, um mich bestens auf die Spiele vorbereiten zu können. Danach werde ich meinen Schwimmanzug an den Nagel hängen und mich voll und ganz auf meinen Job hier bei Bechtle konzentrieren. Ich freue mich schon darauf und hoffe, dass die Spiele der kleinen Staaten in meiner Heimat noch einmal ein echtes Highlight werden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/nadia-tudo-cubells-vom-andorranischen-verband-ausgebremst/">Nàdia Tudó Cubells &#8211; Vom Andorranischen Verband ausgebremst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mark Kuhlmann: Rugby-Bundestrainer aus Böckingen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/mark-kuhlmann-rugby-bundestrainer-aus-boeckingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrainer]]></category>
		<category><![CDATA[Länderspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14897</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mark-kuhlmann-rugby-bundestrainer-aus-boeckingen/">Mark Kuhlmann: Rugby-Bundestrainer aus Böckingen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_56">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_80  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_16 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Mark Kuhlmann: Rugby-Bundestrainer aus Böckingen</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_57">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_81  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Mark Kuhlmann ist ein großer Name im deutschen Rugby. Der gebürtige Hannoveraner, aktueller Bundestrainer der 15er-Rugby-Nationalmannschaft, hat eine lange Karriere im Sport hinter sich. Als Spieler mit den zweitmeisten Einsätzen (48 Spiele) in der Nationalmannschaft führte er sein Team jahrelang als Kapitän aufs Feld. Der 55-Jährige spielte in seiner aktiven Karriere für den DRC Hannover, mit dem er sieben deutsche Meisterschaften und drei nationale Pokale gewann. Schon seit über 15 Jahren wohnt der Rugby-Enthusiast in Heilbronn-Böckingen, von 2012 bis 2019 coachte er die Sport-Union Neckarsulm. Nach 33 SPORTHEILBRONN-Ausgaben ist es nun wirklich allerhöchste Zeit, dass wir uns mal ausführlich mit dem Wahl-Heilbronner und seinem Sport beschäftigen. </strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_8  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-980x980.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/SPORTHEILBRONN-Lara-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-10609" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_58">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_82  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Ich bin 2008 hierher gezogen und habe erstmal gewaltig mit der Kultur gefremdelt“, grinst der gebürtige Hannoveraner. Besonders die Sprache und die Unterschiede in der Mentalität haben sich sofort bemerkbar gemacht. „Das mit dem schwäbischen Dialekt habe ich auch heute noch nicht richtig drauf, und auch mit Spätzle bekleckere ich mich noch regelmäßig“, lacht er. „Kleinigkeiten wie z.B. die Kehrwoche oder das Rausstellen der Mülleimer hatte ich vorher nicht gekannt. Das macht man in anderen Bundesländern durchaus anders“. Die größten Startschwierigkeiten hatte der 55-Jährige anfangs jedoch mit dem Humor: „Wenn man sich hier in einen Besen setzt und sich mit Leuten unterhält, muss man schon aufpassen, was man sagt. Mit Dingen, die in Hannover witzig sind, kann man hier schon mal anecken. Da musste ich am Anfang gewaltig aufpassen, wie und wann ich was sage. Meine Frau, die aus Heilbronn stammt, hatte damals ordentlich Arbeit mit mir.“</p>
<p>Inzwischen hat sich der Niedersachse jedoch schon lange eingelebt, zumal der Rugby-Bundesstützpunkt in gut erreichbarer Nähe ist. „Das Rugby hat sich immer mehr in den Süden verlagert und unser Stützpunkt ist in Heidelberg“, weiß Kuhlmann. „Früher war Hannover die Rugby-Stadt in Deutschland. Jahrzehntelang ging die Deutsche Meisterschaft nur über die Teams aus Hannover. Inzwischen hat sich der Sport ein bisschen mehr ausgebreitet, befindet sich aber immer noch am äußersten Rand der Randsportarten“.</p>
<p>Mark Kuhlmann, der zu seinen aktiven Zeiten in Hannover kaum unerkannt auf die Straße gehen konnte, möchte dies ändern. Der Bundestrainer will das Rugby in Deutschland populärer machen und mit seinem Team auch international den Anschluss an die Spitze finden: „Es ist wichtig für uns und unsere weitere Entwicklung, dass unsere Sportart auch in Deutschland Präsenz bekommt.“</p>
<p>Die Sportart hat dabei durchaus Potenzial: Im Jahr 2023 war die Rugby-WM das meistbesuchte Sportevent des Jahres und mit fast einer Milliarde TV-Zuschauer eine der größten Veranstaltungen der Welt. Auch in Deutschland wurden über 15 Millionen Stunden Rugby geschaut – eine Rekordzahl! Und auch die Spiele der deutschen Rugby-Nationalmannschaft hatten in diesem Jahr einen hohen Marktanteil und waren zum Teil populärer als NBA- oder NFL-Übertragungen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_59">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_83  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Das Potenzial ist riesig, wenn man sich die Zuschauerzahlen anschaut. In Deutschland ist leider alles außer Fußball Randsportart, weshalb vielen anderen Sportarten nicht mal die Chance gegeben wird, sich zu zeigen“, schüttelt Mark Kuhlmann den Kopf. „Wenn wir dann aber Frankreich anschauen, ein Land das genauso fußballverrückt ist, hat Rugby dort dennoch einen ganz anderen Stellenwert. Im Süden Frankreichs ist der Sport sogar die Nummer Eins.“</p>
<p>Deutschland kann sich natürlich nicht mit Frankreich, dem aktuellen Olympiasieger und einem Schwergewicht in der Rugbyszene, vergleichen. Dennoch ist das Konzept in Frankreich durchaus eines, an dem man sich in Deutschland orientieren kann, wie der ehemalige Nationalspieler weiß: „Rugby ist in Frankreich tief in der Historie verankert und hat natürlich eine lange Tradition. Trotzdem haben sie den Sport professionell von unten nach oben hochgezogen. Es gibt Proficlubs, die früh den Fokus auf eine gute Jugendarbeit legen, und auch an Schulen wird Rugby gespielt. Das überträgt sich früher oder später auf den Erwachsenenbereich und die Nationalmannschaft.“</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_84  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_17 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_60">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_85  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Ausbreitung des Sports innerhalb Deutschlands, auch durch TV-Übertragungen, hat für den Bundestrainer also höchste Priorität. Besonders hebt er auch die Notwendigkeit eines Großevents in Deutschland hervor: „Die Randsportarten brauchen immer einen besonderen Anlass oder einen alles überstrahlenden Athleten, um in die Öffentlichkeit zu kommen. Im Rugby fehlt so etwas. Wenn wir jetzt nach Frankreich schauen, wo gerade die Olympischen Spiele stattgefunden haben, stellt man einen immensen Unterschied in der Leistung der Athleten jeglicher Sportarten fest.“</p>
<p>Solche Großveranstaltungen bringen die Möglichkeiten, durch Investitionen von Geld und Personal das Sportsystem anzupassen, alle Athleten zu fördern und ein Konzept auszuarbeiten, das nachhaltigen Erfolg bringt. „Ich denke, Olympische Spiele in Deutschland sind der einzige Weg, um Randsportarten wie Rugby eine Chance auf Erfolg zu geben“, stellt Kuhlmann klar.</p>
<p>Doch ganz so unerfolgreich ist der Chefcoach mit seinen „Schwarzen Adlern“ gar nicht. In den letzten Jahren machte die Nationalmannschaft stetig Fortschritte. Im Jahr 2024 erreichte sie einen wichtigen Meilenstein, indem sie nach einer starken Leistung bei der Rugby Europe Championship wieder in die Top 30 der Weltrangliste aufstieg. „An Europameisterschaften nehmen wir regelmäßig teil. Der sechste Platz in diesem Jahr war schon ein Highlight und er zeigt uns, dass sich die harte Arbeit auszahlt“, freut sich der 55-Jährige, der im zivilen Beruf bei MLP in Wiesloch arbeitet.</p>
<p>Für eine WM-Teilnahme hat es für Deutschland bisher noch nicht gereicht, der Bundestrainer sieht die Qualifikation aber nicht als unmöglich an: „Der Qualifikationsmodus gibt uns die Chance dazu, dort müssen wir nämlich nicht gegen Schwergewichte ran.“<br />
Dennoch ist es keine leichte Aufgabe für das Team. In einem Qualifikationsturnier, das im Februar nächsten Jahres stattfindet, spielt man in einer Gruppe mit Portugal, Rumänien und Belgien, ehe der Gruppensieger im Halbfinale antritt. Die vier besten Teams des Turniers, das gleichzeitig als Europameisterschaft zählt, sind automatisch für die Titelkämpfe 2027 in Australien qualifiziert. Der Fünftplatzierte bekommt in einem Repechage-Turnier noch einmal die Möglichkeit, den letzten verfügbaren Startplatz zu ergattern. „Die Teams in unserer Gruppe können wir an guten Tagen durchaus schlagen. Gerade Belgien haben wir schon bei der diesjährigen EM bezwungen. Mit unserem sechsten Platz sind wir schon in Schlagdistanz zu einem WM-Ticket“, erklärt Mark Kuhlmann die Lage.</p>
<p>Diese WM-Qualifikation wäre Gold wert für den Sport, bringt eine Teilnahme doch nicht nur sportliche und finanzielle Vorteile, sondern auch die Art von Aufmerksamkeit, die das Rugby braucht – vor allem in Deutschland. „Durch eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft würden wir einen ähnlichen Effekt wie bei Olympischen Spielen erreichen: Wir würden die nötige TV-Präsenz bekommen und unseren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit steigern. Die Leute würden sich vor den Fernseher setzen und sich mit unserem Sport beschäftigen – und Kinder würden vielleicht sogar inspiriert werden, um selbst Rugby spielen zu wollen“, sinniert der Bundestrainer.</p>
<p>In dieser Rolle ist es nun Mark Kuhlmanns Job, seine Mannschaft so gut wie möglich für das bevorstehende Turnier vorzubereiten. Einen Anfang machen dabei die kommenden Lehrgänge mit Spielen gegen die British Army in England und gegen das Nationalteam der Vereinigten Arabischen Emirate in Dubai.</p>
<p>Wir wünschen Mark Kuhlmann und der Deutschen Rugby-Nationalmannschaft viel Erfolg!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/mark-kuhlmann-rugby-bundestrainer-aus-boeckingen/">Mark Kuhlmann: Rugby-Bundestrainer aus Böckingen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Laura Raquel Müller: Grundausbildung bei der Bundeswehr</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-grundausbildung-bei-der-bundeswehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:24:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 34]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtathletik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=14883</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-grundausbildung-bei-der-bundeswehr/">Laura Raquel Müller: Grundausbildung bei der Bundeswehr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_61">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_86  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_18 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					<h1 class="entry-title">Laura Raquel Müller: Grundausbildung bei der Bundeswehr</h1>
				</div>
				
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_62">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_87  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Der Sommer 2024 hatte es in sich für Laura Raquel Müller. Direkt nach den Olympischen Spielen bekam die 20-Jährige die Nachricht, dass ein Platz in der Sportfördergruppe der Bundeswehr auf sie wartet und sie Anfang September zur Grundausbildung antreten muss. Vier Wochen lang war die Weitspringerin in Hannover, wo ihr die Grundkenntnisse für das Leben als Sportsoldatin beigebracht wurden. Für die SPORTHEILBRONN-Leser berichtet sie hier exklusiv über ihre Grundausbildung:</strong></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_9  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png" alt="" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1.png 1500w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-1280x1280.png 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-980x980.png 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Ralf-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-9324" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_63">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_88  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Grundausbildung in Hannover war nicht ohne. Man hat im Vorfeld so gewisse Vorstellungen, wie das Ganze ablaufen könnte, am Ende ist es dann aber irgendwie doch wieder ganz anders. Die vier Wochen haben großen Spaß gemacht, sie haben mich aber zum Teil auch an meine Grenzen gebracht.</p>
<p>In der ersten halben Woche waren wir bis zur Einkleidung noch in Zivil in der Kaserne unterwegs – da hat man uns schon von Weitem angesehen, dass wir die Neulinge sind, und wir wurden teilweise schon ein bisschen schräg angeschaut. Ich habe mich erst richtig angekommen gefühlt, als ich dann auch die Uniform tragen durfte.</p>
<p>In den ersten beiden Wochen saßen wir meist in den Unterrichtsräumen, wo uns die theoretischen Grundlagen aus dem Wehrrecht beigebracht wurden. Erst gegen Ende der zweiten Woche ging es dann auch mal raus ins Gelände. Dazu kamen eine Sanitätsausbildung und natürlich auch die Waffenkunde. Wir haben gelernt, wie man das Sturmgewehr G36 auseinander- und wieder zusammenbaut und haben dies so oft geübt, bis wir es sprichwörtlich im Schlaf zusammensetzen konnten. Spannend war dann auch, den Umgang mit dem Gewehr im Schießsimulator zu lernen.</p>
<p>Ab der dritten Woche waren wir richtig draußen unterwegs mit Helm, Tarnfarbe im Gesicht und Schießbrille – da ging es dann auch mal gleitend über den Waldboden.</p>
<p>Richtig wild war der zweistündige Marsch mit 25-Kilogramm-Rucksack und Gewehr, bei dem wir teilweise im Laufschritt unterwegs waren. Da bin ich echt an meine Grenzen gekommen. Mit meinen 170 cm konnte ich noch halbwegs Schritt halten, es waren aber auch Kleinere mit 145 cm dabei, die echt zu kämpfen hatten.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_89  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_19 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Laura Raquel Müller (stehend, 4. von rechts) bei der Grundausbildung. Foto: privat</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_64">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_90  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eigentlich hatte ich vor, abends immer noch ein bisschen zu trainieren, aber ich habe in den vier Wochen tatsächlich nur ein einziges Mal trainiert und war sonst einfach zu platt. Wir mussten morgens schon um 5 Uhr aufstehen, Betten machen, Müll rausbringen, Stube kehren und frühstücken, ehe dann meist um 6.30 Uhr Dienstantritt war. Ich bin sonst eigentlich eher ein „Nachtkrabb“, bin aber teilweise ohne noch etwas zu essen um 18 Uhr tot ins Bett gefallen.</p>
<p>In unserem Zug waren wir eine richtig coole Truppe mit vielen Leichtathleten, aber auch sonst mit einigen Leuten aus der Stuttgarter Gegend, die ich schon kannte. Von den Sportarten her war alles bunt gemischt – wir hatten unter anderem Schwimmen, Rudern, Turnen, Sportgymnastik, Rugby, Ringen und Taekwondo. Wir haben uns alle super verstanden und ich weiß jetzt, weshalb die Kameradschaft ein so wichtiger Teil des Soldatenlebens ist.</p>
<p>Ein besonderes Erlebnis war für mich das Gelöbnis, für das ich von unserem Truppenführer dazu ausgewählt wurde, die Flagge zu halten. Du trittst da als einer von vier Leuten vor und übernimmst die Flagge vom Fahnenträger, wenn alle das Gelöbnis sprechen. Dann stehst du da vorne und kriegst von allen Vorgesetzten bis zum Oberst die Hände geschüttelt – das war schon eine große Ehre.</p>
<p>Das Gelöbnis war auch deshalb so ein besonderes Erlebnis, weil unsere Familien und Freunde dabei sein durften. Mein Vater und meine Oma haben extra die drei Stunden Fahrt aus Öhringen nach Hannover auf sich genommen, um mich dort im Schein der Fackeln für eine Stunde zu sehen.</p>
<p>Die vier Wochen Grundausbildung waren eine spannende Zeit, danach war ich dann aber auch fix und fertig und musste mich zuhause wieder an den Alltag gewöhnen.</p>
<p>„Schütze Müller“ ist nun bei der Sportfördergruppe in Todtnau im Schwarzwald stationiert. Meine Aufgabe als Soldatin ist es, meinen Arbeitgeber, die Bundesrepublik Deutschland, bestmöglich im Sport zu repräsentieren. Deshalb habe ich auch alle Freiheiten, um mich im Training weiterzuentwickeln, in Trainingslager zu gehen und Wettkämpfe zu bestreiten, während ich von der Bundeswehr mein Gehalt bekomme und sie alle Sozialleistungen übernimmt. Die perfekten Grundlagen für mich als Leistungssportlerin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank für die Unterstützung und bis bald, Eure Laura</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_65">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_91  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_21">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1440" src="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Laura-Raquel-Mueller-Unterschrift.jpg" alt="" title="Laura-Raquel-Müller---Unterschrift" srcset="https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Laura-Raquel-Mueller-Unterschrift.jpg 1920w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Laura-Raquel-Mueller-Unterschrift-1280x960.jpg 1280w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Laura-Raquel-Mueller-Unterschrift-980x735.jpg 980w, https://sportheilbronn-magazin.de/wp-content/uploads/2024/11/Laura-Raquel-Mueller-Unterschrift-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-14886" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_92  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_93  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_94  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/laura-raquel-mueller-grundausbildung-bei-der-bundeswehr/">Laura Raquel Müller: Grundausbildung bei der Bundeswehr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
