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		<title>Daniel Fischbuch &#8211; Wechsel zu den Adlern Mannheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:19:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit der ersten Ausgabe ist Daniel Fischbuch Stammgast im SPORTHEILBRONN-Magazin. War der aus Stein am Kocher stammende Außenstürmer, der das Eishockeyspielen beim Heilbronner EC gelernt hat, damals noch als junger Spieler bei der Düsseldorfer EG, so ist er heute, mit 30 Jahren, nicht nur Nationalspieler, sondern darf sich seit dem 28. Mai 2023 auch Vizeweltmeister nennen. Im Sommer wechselte er nun zu den Adlern Mannheim – perfekt für uns, um einen Abstecher nach Mannheim zu machen. Für unseren Besuch beim Adler-Spiel in der Champions Hockey League gegen die Rouen Dragons haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Wir haben über Instagram drei „Kolleg:innen für einen Abend“ gesucht, die „Fischi“ treffen und gemeinsam mit uns das Interview führen wollten. Unter den „Bewerbern“ haben wir uns für die Eppelheimer Abiturientin, Adler-Fan und eventuell künftige Journalistin Assala Kich, den Sprade TV Kommentator des EHC Freiburg, Oliver Eisenbarth, sowie Andreas Jochim, Vertreter des TSV Viktoria Stein aus Daniel Fischbuchs Heimatort entschieden. Dazu gesellten sich zum Interview nach dem Spiel noch unser BOGY-Praktikant, Hockeyspieler Fabian Kraske von der TSG Heilbronn, Oliver Eisenbarths Mutter Hannelore, sowie Tom und Elia Malicki dazu. Letztere sind der Vater und der Bruder des verunglückten Noah Malicki, für den die Eisbären Heilbronn 2017 eine große Spendenaktion gemacht hatten. Schirmherr damals: Daniel Fischbuch. In dieser Besetzung entwickelte sich ein spannendes Interview, das wir auf diesen Seiten wiedergeben. Herzlichen Dank an die Adler Mannheim für die Unterstützung und für‘s Auge Zudrücken, weil wir am Ende doch ein paar Leute mehr waren als erwartet. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die „größte temporäre SPORTHEILBRONN-Redaktion aller Zeiten“. Von links: Andreas Jochim, Elia Malicki, Tom Malicki, Oliver Eisenbarth, Assala Kich, Daniel Fischbuch, Ralf Scherlinzky, Fabian Kraske, Hannelore Eisenbarth.</em><br />
Fotos: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Fischi, du bist im Sommer mit deiner Familie von Düsseldorf nach Mannheim umgezogen. Wie habt ihr euch eingelebt? (Assala Kich)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Wir wurden hier total gut aufgenommen und meine Familie fühlt sich sehr wohl. Wir haben nicht lange gebraucht, um uns einzugewöhnen. Ich habe ja früher schon bei den Jungadlern gespielt und wusste deshalb, dass uns hier ein angenehmes, professionelles Umfeld erwartet.</p>
<p><em>Wie verhält man sich, wenn man als „der Neue“ zum ersten Mal in die Kabine kommt? Muss man gleich einen ausgeben? (Ralf Scherlinzky)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Das musste ich bisher noch nicht, aber sag das bitte nicht so laut (lacht). Man ist natürlich schon etwas angespannt und verhält sich auch erstmal ruhiger. Aber ich kannte die meisten Spieler schon von der Nationalmannschaft und hatte im Vorfeld viele Nachrichten bekommen, dass sie sich auf mich freuen – das hat es mir einfach gemacht und ich wurde herzlich aufgenommen. Letztendlich war es schon immer mein Ziel, für die Adler Mannheim zu spielen. Insofern war mein erster Tag auch ein Highlight für mich.</p>
<p><em>Ihr habt das Spiel gegen Rouen heute zwar 3:2 gewonnen, aber es war ziemlich Sand im Getriebe. Wir saßen hinter der Bank und haben dich immer wieder kopfschüttelnd vom Eis fahren gesehen. Wie schaffst du es, dass du dich bei allem Ärgern über dich selbst wieder auf das Spiel fokussierst? (Tom Malicki)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Früher war ich in solchen Situationen viel zu nachdenklich und habe verkrampft. Heute versuche ich es abzuschütteln. Die Vergangenheit kann man nicht ändern – weshalb also darüber ärgern? Ich konzentriere mich lieber auf den nächsten Wechsel und versuche alles besser zu machen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Da ich selbst bei jedem Heimspiel in der Fankurve stehe, muss ich das natürlich fragen: Wie gefällt dir der Fan-Support in Mannheim? (Assala Kich)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Die Fans sind großartig. Sie sind in jedem Spiel da und pushen uns. Wieviel der Fansupport bedeutet, haben wir in der Corona-Saison ohne Zuschauer gesehen. Das war vergleichsweise langweilig. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir das Spiel heute nicht gewonnen hätten, wären die Fans nicht komplett hinter uns gestanden. Man merkt einfach, dass wir hier in einer absoluten Eishockeystadt sind. Auch wenn man mal in der Stadt unterwegs ist, hört man immer wieder die Leute tuscheln, weil sie einen erkennen. Es macht in jedem Fall Spaß und ich freue mich immer aufs Neue auf die Heimspiele.</p>
<p><em>Hört man eigentlich die Anweisungen des Trainers, wenn die Fans so einen Lärm machen? (Fabian Kraske)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Also beim ersten Derby neulich gegen Frankfurt war es tatsächlich so laut, dass man nicht mal die Mitspieler verstanden hat. Aber wir kennen innerhalb unseres Spielsystems die Laufwege der anderen genau, und man kann sich im Normalfall darauf verlassen, dass dort, wo man hinspielt, auch jemand steht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Jetzt hast du ja im Mai 2023 ganz überraschend die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft gewonnen und warst Teil des größten Erfolges, den eine deutsche Eishockey-Nationalmannschaft jemals feiern konnte&#8230; (Ralf Scherlinzky)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ja, das war unglaublich. Von so etwas konnte man als junger Eishockeyspieler in Deutschland nicht mal träumen, weil es unerreichbar schien. Aber wir haben sehr hart für diesen Erfolg gekämpft. In der WM-Vorbereitung hatten uns viele abgeschrieben, und dann hatten wir auch noch die drei schwierigsten Gegner zu Beginn und haben alle drei Spiele knapp verloren. Aber dann haben wir allen gezeigt, was ein Team ausmacht, wenn es richtig zusammenhält und an einem Strang zieht.</p>
<p><em>Du musstest ja anfangs für ein paar Spiele als überzähliger Stürmer auf die Tribüne sitzen. Das war bestimmt nicht einfach. (Ralf Scherlinzky)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Natürlich grummelt man in sich hinein, weil man möglichst immer spielen möchte. Aber ich habe die Entscheidung des Bundestrainers akzeptiert und bin trotzdem drangeblieben. Das ist auch das, was das Team ausgezeichnet hat. Keiner hat sich selbst über das Team gestellt, keiner hat schlechte Laune verbreitet. Egal, wer gespielt hat und wer nicht – wir wollten als Team gewinnen.</p>
<p><em>Du hast dann im Finale gegen Kanada in der 34. Minute das 2:1 für Deutschland geschossen. Ist ein Tor in einem so bedeutenden Spiel etwas anderes als ein Tor in Mannheim oder davor in Düsseldorf oder Nürnberg? Denkt man darüber nach, dass man gerade im ersten deutschen WM-Finale die Führung für sein Team geschossen hat, die am Ende womöglich den WM-Titel bedeuten könnte? (Oliver Eisenbarth)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Nicht direkt. Ich bin Stürmer und möchte in jedem Spiel Tore schießen und freue mich dann, wenn mir ein Treffer gelungen ist. Ich habe erst nach dem Spiel dann realisiert, dass mir etwas gelungen ist, was mir nicht mehr genommen werden kann: Ich bin neben JJ Peterka der einzige deutsche Eishockeyspieler, der jemals in einem WM-Finale ein Tor geschossen hat. Wow, das ist schon was Großes! Aber in dem Moment selbst hatte ich nicht darüber nachgedacht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Große Interview-Runde im Pressekonferenzraum der Adler Mannheim.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ich war selbst auch in Tampere und war dabei, als die deutsche Mannschaft nach dem Spiel in „Heidi‘s Bier Bar“ die Silbermedaille gefeiert hat. Dich habe ich aber nicht gesehen. Wo warst du? (Oliver Eisenbarth)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ich war tatsächlich nicht dabei, was ich absolut bedauere. Leider wurden die Heimflüge am Montagmorgen so organisiert, dass wir nicht als Team zusammen heimfliegen konnten, sondern in kleineren Gruppen. Mein Shuttle für den Flug nach Düsseldorf war das erste und ich wurde schon um zwei oder drei Uhr morgens vom Hotel abgeholt. Bis ich aus der Halle raus war, mich umgezogen und meine Tasche gepackt hatte, hat es sich einfach nicht mehr gelohnt, noch ins Heidi‘s zu gehen. Das war echt schade. Dafür war dann die Ankunft in Düsseldorf umso schöner. Mein persönlicher Gänsehautmoment war, als auf dem Rollfeld das Schleppfahrzeug unseren Flieger mit gehisster Deutschland-Flagge ans Gate gezogen hat. Da wurde mir bewusst, was wir erreicht hatten. Und dann war es natürlich cool, dass so viele Leute extra wegen uns an den Flughafen gekommen waren und uns gefeiert haben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>War deine Familie eigentlich auch bei der WM dabei? (Ralf Scherlinzky)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ja, meine Frau Laura war bis zum Viertelfinale in Tampere und ist dann heimgereist. Zum Finale kam sie dann aber nochmal zurück. Dieses wohl einmalige Ereignis wollte sie sich nicht entgehen lassen. Sie hat mich meine gesamte Karriere über begleitet und supportet, da war es für uns beide toll, dass sie auch beim WM-Finale dabei sein konnte.</p>
<p><em>Wie bist du damals eigentlich zum Eishockey gekommen? (Assala Kich)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Meine Onkel hatten in der alten Heilbronner Eishalle in einem Hobbyteam Eishockey gespielt. Ich bin mit ihnen zum Publikumslauf gegangen und wurde von einem Trainer angesprochen, ob ich Eishockey ausprobieren möchte. Dann kam eines zum anderen. Ich habe die Laufschule besucht und bin dabei geblieben.</p>
<p><em>Und irgendwie wurde unser 2.500-Seelen-Dorf Stein am Kocher dann zum Nährboden für künftige Profi-Eishockeyspieler, denn dein großer Bruder Dennis hat ja auch lange erfolgreich gespielt, und mit Mike Fischer ist jetzt noch ein „Steinemer“ in der DEL2 bei den Krefeld Pinguinen aktiv. Ich habe euch damals immer vor Mikes Elternhaus auf der Straße Eishockey spielen sehen. (Andreas Jochim)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Stimmt, ich bin zusammen mit Mike aufgewachsen, auch wenn er ein paar Jahre jünger ist. Sowohl bei ihm als auch bei uns war vor der Haustür immer was los und wir haben rund um die Uhr Eishockey gespielt – das war eine schöne Zeit. Mit Mike habe ich dann sogar 2021/22 zusammen in Düsseldorf DEL gespielt. Leider hat er sich da schwerer verletzt und hatte seither nicht mehr richtig die Chance, sich zu beweisen. Ich hoffe, dass er es nochmal in die DEL schafft.</p>
<p><em>Man erzählt sich heute noch von den Probebohrungen durch eure Eltern auf dem „Steinemer See“, sobald er gefroren war&#8230; (Andreas Jochim)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Das war super damals. Sobald Eis auf dem See war, hat Mikes Vater ein Loch reingebohrt und die Eisdicke gemessen, bevor wir aufs Eis durften. Wir waren dann eigentlich ständig auf dem See zum Eishockeyspielen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ihr wurdet von euren Eltern also ziemlich gefördert? (Andreas Jochim)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ja, absolut. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Meine Mama war täglich gefühlt vier bis fünf Stunden mit meinem Bruder und mir in der Eishalle. Sie hat dafür sehr viel Zeit investiert und ich bin sowohl ihr als auch meinem Vater sehr dankbar.</p>
<p><em>&#8230;und dann soll ich dir noch von deinem ehemaligen Sportlehrer Horst Jaitner viele Grüße ausrichten&#8230; (Andreas Jochim)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Ach, echt? Er war ein super Lehrer und ich hatte tatsächlich vor drei Jahren wieder Kontakt mit ihm – richtig oldschoolmäßig mit Briefen per Post (lacht).</p>
<p><em>Was mich noch interessieren würde: Hattest du jemals Zweifel daran, dass du als Eishockeyprofi den richtigen Beruf gewählt hast? (Assala Kich)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Nein, keine Sekunde! Es war schon von klein auf mein Ziel, Eishockeyprofi zu werden, und ich lebe seit Jahren meinen Traum. Ich würde alles wieder so machen.</p>
<p><em>Ist es schon mal vorgekommen, dass du morgens aufgewacht bist und festgestellt hast, dass du heute keine Lust auf Eishockey hast und lieber etwas anderes machen möchtest? (Fabian Kraske)</em></p>
<p><strong>Daniel Fischbuch:</strong> Nein, das gab es bisher tatsächlich noch nicht. Vielleicht habe ich mal einen Tag, wo ich etwas weniger motiviert bin – so wie in jedem anderen Beruf auch. Aber ich freue mich immer, wenn ich in die Kabine gehe, meine 20 Jungs sehe und wir gemeinsam Blödsinn machen. Ich genieße das total. Da ich mit 30 Jahren jetzt auch nicht mehr der Jüngste bin, versuche ich einfach, jeden Tag mitzunehmen, solange es noch geht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die „SPORTHEILBRONN-Redakteur:innen für einen Abend“ mit Daniel Fischbuch: Assala Kich (links), Oliver Eisenbarth (mitte) und Andreas Jochim (rechts).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>„Fischi“ als Patenschaftsbotschafter des TSV Stein für Große Hilfe für Kleine Helden:</h3>
<h4>Zum Abschluss des Interviews fragte Andreas Jochim Daniel Fischbuch, ob er sich vorstellen könnte, Patenschaftsbotschafter des TSV Viktoria Stein für die Kinderklinik-Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“ zu werden. Der TSV ist der erste offizielle Patenverein der Stiftung, der regelmäßig Teile seiner Einnahmen aus verschiedenen Aktionen an „Große Hilfe“ spendet. „Das mache ich sehr gerne und werde auch mal vor Ort Flagge zeigen“, so Daniel Fischbuch, der nach Milan Hosseini nun zum zweiten Patenschaftsbotschafter des TSV Viktoria Stein wird.</h4></div>
			</div>
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		<title>Amelie Kühne: Vierwöchige Grönland-Expedition</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/amelie-kuehne-vierwoechige-groenland-expedition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:19:35 +0000</pubDate>
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					<h1 class="entry-title">Amelie Kühne: Vierwöchige Grönland-Expedition</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Drei Jahre lang hatte sich der Expeditionskader des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf seine Abschluss-Expedition nach Grönland vorbereitet. Am 11. Juli 2023 ging es für die sechs jungen Kletterinnen dann zusammen mit ihrer Trainerin und einer Ärztin los. Mit dabei: die Untereisesheimerin Amelie Kühne von der DAV Sektion Heilbronn. In der letzten SPORTHEILBRONN-Ausgabe hatte die 21-Jährige noch von der Vorfreude auf die Expedition berichtet. Inzwischen liegt diese schon wieder einige Wochen zurück. Im Gespräch mit unserer Redaktion begibt sie sich gedanklich nochmal nach Grönland und berichtet vom Abenteuer ihres Lebens.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gute Laune auf dem Gipfel.</em> Fotos: privat</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Welcome back, Amelie. Wie waren für dich die ersten Wochen zurück in der Zivilisation?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Es war sehr crazy direkt danach, die ganzen Eindrücke wieder, die Autos, der Lärm, so viele Menschen. Da musste man sich erstmal wieder dran gewöhnen. Nachts konnte ich nicht schlafen, weil es für mich extremst laut war. Es war schon eine ziemliche Umstellung – von vier Wochen totaler Ruhe zurück zum normalen Leben in der Großstadt.</p>
<p><em>Ihr hattet euch drei Jahre lang auf die Expedition vorbereitet. Wie lief es dann vor Ort? War alles so, wie ihr euch das vorgestellt und geplant habt?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Es war tatsächlich ganz anders. Erstmal hatte ich mir die Landschaft anders vorgestellt. Ich dachte, wir sind komplett von Eis umgeben und brauchen überall Steigeisen, aber die Landschaft war wie in Norwegen, sehr wild, viele Wiesen und keine Gletscher direkt bei uns. Auch hatten wir eigentlich ein anderes Ziel geplant. Da konnten wir jedoch mit dem Boot nicht hinfahren, weil zu viel Eis auf dem Meer war. Deshalb mussten wir dann unsere Routen umplanen und uns innerhalb von vier Tagen ein neues Ziel suchen.</p>
<p><em>Bevor es mit der Expedition losging, hattest du uns berichtet, dass ihr Schießtraining habt, um euch gegen Eisbären und sonstige wilde Tiere zu schützen. Habt ihr tierische Bekanntschaften gemacht?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Es war tatsächlich ein ziemlich großes Thema. Als wir angekommen sind, hieß es zuerst, dass wir keinen Eisbären begegnen werden. Am nächsten Tag kam dann aber plötzlich die Info, dass wir die Gewehre überprüfen sollen und unbedingt Nachtwache halten müssen, weil in unserem Zielgebiet Eisbären gesichtet worden waren. Wir mussten darauf vorbereitet sein, einen Eisbären abschrecken zu können, damit er wieder verschwindet. Der Unterschied zwischen Eisbären und Braunbären ist jedoch, dass Eisbären sehr neugierig sind und immer wieder zurückkommen und dabei aggressiv werden können. Deshalb war klar, wenn wir einen Eisbären sehen, müssen wir die Expedition abbrechen. Gottseidank kam uns aber keiner in die Quere (lacht). Wir hatten aber einen Fuchs bei uns, der ziemlich penetrant war. Er sah total süß aus und hatte buntes Fell. Er kam wirklich jede Nacht her und hat alles angeknabbert, sogar die Zelte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Amelie Kühne (Mitte) mit ihrer Teamkollegin Caro Neukam (links) und Trainerin Dörte Pietro.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie war das für euch, als ihr spontan umplanen musstet?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Es war ja trotzdem noch Grönland, deshalb war es nicht ganz so dramatisch. Aber wir hatten uns zu dem ursprünglichen Ort ganz viele Gedanken gemacht, gut recherchiert und ihn ja deshalb ausgewählt, weil dort noch kaum jemand war und wir somit ganz viele Erstbegehungen hätten machen können. Am neuen Ort waren zuvor schon viele andere Expeditionen, und deshalb hatten wir echt Schwierigkeiten, eine Route zu finden, die noch keiner zuvor geklettert war. Das war am Anfang ein bisschen schade. Wir haben es dann aber geschafft und es war trotzdem mega toll.</p>
<p><em>War die Erstbegehung oder die Erklimmung eines bestimmten Berges ein festes Ziel von euch? Oder ging es eher darum, so viel wie möglich zu erkunden und zu klettern?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Unser Hauptziel war wirklich eine Erstbegehung zu machen und eine gute Zeit zu haben. Das haben wir definitiv erreicht. Wir haben zwar viele bereits erkundete Touren wiederholt, was wir so natürlich nicht geplant hatten, aber es war trotzdem voll cool und eine mega Erfahrung. Wir konnten dadurch ganz viel lernen und die Erfahrungen mitnehmen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ihr hattet ein gemeinsames Basislager. Seid ihr von dort aus jeden Tag gestartet? Wie lief so ein Tag ab?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Einen festen Tagesablauf hatten wir eigentlich nicht. Wenn wir eine Tour gestartet haben, sind wir früh aufgestanden. Dann ging es ein bis zwei Stunden vom Basecamp aus zu Fuß bis zum Felsen, wo wir dann geklettert sind, bis wir oben waren. Danach haben wir uns wieder abgeseilt und sind zurück ins Basecamp gegangen. Bei größeren Touren ging es dann bis spät abends. Wir haben unsere Hängezelte an der Felswand aufgebaut, haben uns reingelegt und geschlafen. Es wurde in Grönland ja auch nicht dunkel, deshalb konnte man viel in der Nacht klettern – was total crazy war, vor allem bei den 24-Stunden-Touren, von denen ich zwei machen durfte. Man ist einfach nur geklettert ohne zu merken, wie spät es schon ist. Und ich wurde dadurch, dass es nicht dunkel wurde, auch nicht müde. Da steht man dann um Mitternacht auf dem Gipfel und es ist voll hell. Das ist schon eine verrückte, aber auch sehr schöne Erfahrung.</p>
<p><em>Das klingt auch echt verrückt. Euer Körper hat den 24-Stunden-Trip danach aber bestimmt bemerkt&#8230;</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Ja, der Körper wurde natürlich müde aufgrund der schwindenden Kraft und Konzentration. Wir waren oft morgens um vier oder sechs Uhr zurück im Basecamp, haben kurz geduscht und dann so lange geschlafen, bis man nicht mehr liegen konnte (lacht). So richtig platt und ausgelaugt war man erst am nächsten Tag. Da sind wir dann auch nur fürs Essen aufgestanden und haben sonst nur geschlafen.</p>
<p><em>Du erwähnst schon das Duschen&#8230; Wie muss man sich die Versorgung und den Ablauf in so einem Basecamp vorstellen?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Wir haben ja immer selber gekocht und haben das ganze Essen für die vier Wochen zuvor genauestens abgewogen, berechnet und eingekauft. Wir haben uns Essenspläne gemacht, konnten aber ehrlicherweise gar nicht alles essen, was auf unserer Liste stand. Als Toilette haben wir uns am Anfang ein riesiges Loch gegraben und konnten dort immer aufs Klo gehen. Das sah am Ende zwar ziemlich eklig aus, aber das konnte man zum Abschluss einfach zuschütten. Das Klopapier haben wir verbrannt. Zum Waschen haben wir uns einen Staudamm gebaut. Wir hatten neben unserem Lager einen kleinen Bach, und dort konnten wir uns immer reinlegen. Es war eiskalt, also „reinlegen“ eher in Anführungszeichen (lacht). Wir hatten aber auch Wassersäcke, die einen schwarzen Duschkopf dran hatten und sich dann in der Sonne aufgewärmt haben. So hatte man zumindest ein bisschen wärmeres Wasser. Mir hat das so richtig getaugt, ist eigentlich mein liebster Lebensstil (lacht).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nicht nur Teamkolleginnen, sondern inzwischen auch Freundinnen: Der DAV Expeditionskader mit Amelie Kühne (3. von links)</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Was war denn dein persönliches Highlight? Gab es etwas, wo du sagst, das war besonders schön?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Eigentlich die zweite 24-Stunden-Tour. Wir waren zu zweit unterwegs und haben eine Route wiederholt, hatten aber überhaupt keine Informationen dazu. Wir sind einfach losgeklettert und haben gehofft, auf die richtige Route zu stoßen. Es war auch alle 60 Meter etwas zum Abseilen in der Wand befestigt, daran haben wir uns orientiert. Die Tour war aber cool und wir hatten so viel Spaß, haben gelacht, gesungen, Musik gehört und uns gegenseitig motiviert. Wir wussten überhaupt nicht, wo wir an der Wand waren und wo wir rauskommen würden. Irgendwann, nachdem wir uns ein bisschen verklettert hatten, sind wir auf dem Gipfel angekommen und haben dann oben erst mal getanzt, auch weil wir so glücklich waren, es geschafft zu haben. Es war der höchste Berg einer Bergkette und von unserem Team war noch niemand anderes da oben. Dort war es total schön. Beim Abseilen hatten wir aber zu kurze Seile dabei und mussten dann selbst mit dem Hammer unsere Haken in die Eiswand schlagen. Das war auch extrem spannend und eine tolle Erfahrung. Aber auch unsere Erstbegehung war ein gleichwertiges Highlight, einfach weil wir uns alle darauf gefreut haben und zu acht fast fünf Tage mit der Tour beschäftigt waren, die am Ende eine richtig coole Linie wurde. Das hat auch teilweise Überwindung gekostet, weil wir auf einer unbekannten Wand waren und zum Teil mit der Bohrmaschine unsere Haken befestigen mussten.</p>
<p><em>Ihr hattet natürlich kein Internet oder Strom, und wir schätzen, wenn der Akku, besonders von der Bohrmaschine, leer war, hattet ihr auch keine Möglichkeiten diesen aufzuladen &#8230;</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Für die Bohrmaschine hatten wir sehr viele Akkus dabei, aber wir hatten tatsächlich am Anfang vom Fjord eine Autobatterie stehen. Wir mussten dafür extra die zehn Kilometer aus dem Landesinneren rauslaufen, aber dort konnten wir die Akkus laden. Sonst hatten wir Satellitentelefone dabei, durch die wir bei einem Notfall jemanden hätten kontaktieren können.</p>
<p><em>Ihr seid nur bei der Erstbegehung zu acht unterwegs gewesen. Sonst wart ihr Kleingruppen?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Es waren zwei Dreier- und ein Zweierteam. Dabei wurde auch nicht groß durchgemischt, denn wenn man von einer Tour zurückkam, brauchte man auch ein paar Ruhetage, während die anderen Teams dann unterwegs waren. Es hat alles eigentlich perfekt gepasst. Wir waren sechs Kadermitglieder sowie unsere Trainerin und eine Ärztin, die auch die ganze Zeit mit uns geklettert sind.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wenn man auf dem Gipfel steht und um sich herum wunderschöne Berge, Gletscher und eine atemberaubende Eislandschaft sieht, beschäftigt man sich in solchen Momenten mit dem Klimawandel?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Ja, natürlich. Das war bei uns sogar ein riesiges Thema. Wir haben uns das letzte Jahr darauf konzentriert, wie wir klimaneutral anreisen können. Wir hatten uns auch deshalb Grönland statt eines weiter entfernten Ziels in Asien ausgesucht. Auch war es uns wichtig, dass wir vor Ort keine Abfälle hinterlassen und auch sonst die Natur nicht verschmutzen. Wenn man dort ist und die tolle Natur sieht und sich ins Bewusstsein ruft, wie Gletscher und Eis schmelzen, ist es einfach nur schade, dass wir Menschen die Welt so kaputtmachen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Du hast dich auch verletzt. Ist das während der Expedition passiert?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Nein, kurz davor. Das war total verrückt, ich war die Woche davor noch Rissklettern und habe meine Hand dabei komplett verdreht. Ich habe mir aber keine Gedanken dazu gemacht und dachte, das wird besser. Wir sind am Dienstag zur Expedition aufgebrochen und das war am Freitag davor. Während des Wochenendes ist meine Hand total angeschwollen, ich konnte keinen Finger mehr bewegen und wusste überhaupt nicht, was ich machen soll. Am Montag habe ich dann ein MRT machen lassen, und kurz darauf ist es wie durch Zauberhand schlagartig besser geworden. Ich habe eine Schiene bekommen und konnte am Dienstag zum Abflug auch schon wieder meine Finger bewegen. Aber ich hatte wirklich kurz Angst, dass ich nicht zur Expedition mitgehen kann.</p>
<p><em>Ihr wart acht Mädels, die vier Wochen lang jede Minute aufeinander saßen. Habt ihr euch untereinander immer super verstanden oder gab es mal die ein oder andere Reiberei?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Wir hatten echt ein extremes Glück mit unserem Team und haben uns super verstanden. Die Stimmung war richtig gut und wir haben uns gegenseitig gepusht. Klar gibt es ein paar Kleinigkeiten, bei denen man zum Diskutieren kommt, aber das gehört dazu und war auch ziemlich schnell wieder vorbei. Es hat uns nicht viel ausgemacht, so lange auf engstem Raum gemeinsam zu verbringen.</p>
<p><em>Wenn es wieder zurück geht, verspürt man dann Wehmut, weil es schon vorbei ist, oder kann man es kaum erwarten, wieder zu Hause zu sein.</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Ich wollte eigentlich nie mehr zurück (lacht). Ich war richtig traurig, weil die Expedition so toll war und das voll mein Ding ist. Nur du und die Natur, nichts anderes mehr. Auf dem Rückflug habe ich mich auch entschieden, nach Innsbruck statt nach Hause zu gehen. Zuhause wäre ich eh alleine gewesen, und so hatte ich zur Eingewöhnung wenigstens noch Berge um mich herum, damit es nicht so traurig war. Es war eine längere Entwöhnung bei mir (lacht).</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Seit 2020 war die Expedition das einzige Thema, das große Ziel, auf das ihr hingearbeitet habt. Wie gehst du damit um, jetzt, wo es vorbei ist? Was sind deine weiteren Pläne?</em></p>
<p><strong>Amelie Kühne:</strong> Ich hatte schon ein bisschen Angst vor dem Moment, weil jetzt wirklich alles vorbei ist. Aber seitdem die Expedition vorüber ist, denke ich schon wieder an die nächste (lacht). Ich wurde auch schon von vielen Freunden und Bekannten gefragt, die man in den drei Jahren kennengelernt hat, ob ich zur nächsten Expedition mitkommen möchte. Mir wird es also nicht langweilig. Die Bergführerausbildung ist, neben meinem Studium natürlich, das Nächste, was ich angehen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Am Mittwoch, 22. November 2023, wird Amelie Kühne in der Kletterarena, Lichtenberger Straße 17, 74076 Heilbronn, ab 19 Uhr bei einem Vortrag mit Diashow von der Grönland-Expedition berichten.</h3></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/amelie-kuehne-vierwoechige-groenland-expedition/">Amelie Kühne: Vierwöchige Grönland-Expedition</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hochsprung Heilbronn &#8211; Weltklasse in der Heilbronner City</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/hochsprung-heilbronn-weltklasse-in-der-heilbronner-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsprung]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
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		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsprung Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Weltklasse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=12677</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Hochsprung Heilbronn &#8211; Weltklasse in der Heilbronner City</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Heilbronn hat ein neues Weltklasse-Sportevent – und das auch noch mitten in der Innenstadt. Was bereits im Frühjahr 2019 für 2020 angekündigt worden war und aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden musste, konnte am 5. und 6. August 2023 nun endlich stattfinden: das Heilbronner Hochsprungmeeting auf dem Marktplatz. An den beiden Tagen erlebten die jeweils rund 1.000 Zuschauer nicht nur die Weltelite des Hochsprungs, sondern auch zwei verschiedene Jahreszeiten. War es samstags beim Springen der Frauen noch Sommer, so hatten die Männer am Tag darauf spätherbstliche Bedingungen bei strömendem Regen und 16 Grad. </strong></em></p>
<p><em><strong>Die SPORTHEILBRONN-Redaktion war an beiden Tagen vor Ort und wirft nun mit etwas Abstand gemeinsam mit Oliver Blumenstock vom Trägerverein Internationales Hochsprungmeeting Heilbronn einen Blick zurück auf das Großevent. </strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sensationelles Setting vor dem Heilbronner Rathaus.</em> Fotos: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Oliver Blumenstock (Mitte), Thomas Mohn (links) und Rosemarie Just-Espert vom Organisationsteam</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Die Veranstaltung war der absolute Hammer. Wir hatten in den Monaten davor jede freie Minute dazu genutzt, das Hochsprungmeeting akribisch bis ins Detail zu planen. Es gab Aufs und Abs, wir waren im einen Moment euphorisch und im anderen voller Zweifel. Aber wir haben es durchgezogen und ein Event auf die Beine gestellt, das es in dieser Form in Heilbronn noch nie gegeben hat“, sprudelt es aus Oliver Blumenstock heraus.</p>
<p>„Wir“ – das ist das sechsköpfige Organisationsteam, bestehend aus Rosemarie Just-Espert, Thomas Mohn, Andreas Werner, Niki See-thaler, Jacob Denzel und Oliver Blumenstock. Das Sextett hatte in der Vergangenheit bereits beim Hochsprungmeeting in Eberstadt tragende Rollen hinter den Kulissen inne und konnte deshalb schon auf viel Erfahrung zurückgreifen.</p>
<p>„Das war jetzt aber nochmal eine ganz andere Hausnummer als in der Helferrolle damals in Eberstadt. Denn jetzt stehen wir plötzlich in vorderster Reihe und halten den Kopf hin, falls etwas schiefgeht“, berichtet Oliver Blumenstock.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Innerhalb von fünf Tagen wurde der Heilbronner Marktplatz in ein Hochsprungstadion verwandelt. Neben dem Rathaus und zur Kaiserstraße hin schossen Tribünen für rund 1.500 Zuschauer aus dem Boden, aus der Schweiz wurde der Untergrund für Anlauf und Absprung angeliefert und etwas erhöht über dem Kopfsteinpflaster angebracht. „Das war absolute Maßarbeit“, weiß Oliver Blumenstock. „Jacob Denzel hat alles per CAD konstruiert, so dass Tribünen, Anlaufbahn und Matte exakt zwischen Rathaus, Robert-Mayer-Denkmal und den Bäumen eingepasst werden konnten. Da ging es zum Teil schon um Zentimeter und am Ende hat tatsächlich alles haargenau gepasst.“</p>
<p>Wer in den ersten August-Tagen am Marktplatz vorbeikam, blieb unweigerlich staunend stehen. „Auch Oberbürgermeister Harry Mergel hat Bauklötze gestaunt, was da auf seiner ‚Terrasse‘ direkt unterhalb seines Amtszimmers entsteht“, grinst Oliver Blumenstock.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>War der Vorverkauf für das Event aufgrund der herbstlichen Verhältnisse während der Woche noch relativ schleppend gelaufen, so hatten die Helfer der ausrichtenden TSG Heilbronn am ersten Veranstaltungstag an der Tageskasse alle Hände voll zu tun. Der Himmel über Heilbronn hatte rechtzeitig aufgeklart, um perfekte sommerliche Bedingungen für das Springen der Frauen zu bieten.</p>
<p>Rund 1.000 Zuschauer sorgten zwischen Rathaus, Kilianskirche und Käthchenhaus für eine Hexenkessel-Atmosphäre, die die Sportlerinnen regelrecht aufsaugten. „Das war eine so fantastische Atmosphäre mit all den Zuschauern quasi direkt neben der Anlaufbahn. Es hat unheimlich Spaß gemacht, in Heilbronn zu springen“, schwärmte Eleanor Patterson. Die Weltmeisterin von 2022 entschied den Wettbewerb der Frauen mit übersprungenen 1,95 Metern vor der höhengleichen Slowenin Lia Apostolovski und der Engländern Morgan Lake für sich.</p>
<p>Dabei ließ sich die Australierin auch nicht von den Glocken der Kilianskirche aus dem Konzept bringen, die pünktlich um 15 Uhr den Sonntag einläuteten und gefühlt nicht mehr aufhören wollten. „Ach, das war halb so wild. Ich fand das toll, die Glocken hatten einen schönen Klang und haben mich nicht gestört“, grinste Eleanor Patterson, die unter dem Glockenläuten die Höhe 1,83 Meter weit übersprang. „Dass die Glocken jeden Samstag um 15 Uhr anfangen, hatten wir tatsächlich im Vorfeld nicht auf dem Schirm. Dann beginnen wir eben im nächsten Jahr erst um 15.15 Uhr. Das ist kein großes Ding“, sagt Oliver Blumenstock.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Eleanor Patterson (Mitte) gewann das Springen der Frauen vor Lia Apostolovski (rechts) und Morgan Lake (links).</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hält das Wetter für Sonntag oder hält es nicht? Mit bangen Blicken prüften Organisatoren, Sportler und Zuschauer fast im Minutentakt die verschiedensten Wetter-Apps im Hinblick auf die angekündigte Regenfront für Sonntag. Diese kam dann pünktlich zum Start des Wettbewerbs der Männer, als Olympiasieger Gianmarco Tamberi am Anlauf für die Anfangshöhe von 2,10 Metern gestanden hatte. 16 Grad Celsius, Regen und Wind stellten sowohl die Athleten als auch das Publikum auf die Probe. Dennoch harrten die über 900 Zuschauer nicht nur aus, sondern verbreiteten eine solch gute Stimmung, dass sie die Springer trotz der widrigen Bedingungen zu Höchstleistungen peitschten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>La Ola im Regenponcho. Die Zuschauer machten trotz des Regens Party.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Einer jedoch entschied sich sehr früh, nicht mehr ins Geschehen einzugreifen: Gianmarco Tamberi übernahm das Arena-Mikrofon und erklärte dem Publikum, dass er aufgrund der zwei Wochen später stattfindenden Weltmeisterschaft keine Verletzung riskieren wolle. „Ich hatte mich letztes Jahr in Zürich ebenfalls kurz vor der WM im Regen schwer verletzt und bin lange ausgefallen. Das hier wäre eigentlich genau mein Wettkampf gewesen und ich bin in der Form meines Lebens. Aber mir ist das Risiko einfach zu groß“, erklärte der Olympiasieger und erntete dafür von allen Seiten Verständnis. Im Nachhinein muss man sagen: Alles richtig gemacht, Gianmarco – denn der Italiener wurde zwei Wochen später in Budapest Weltmeister.</p>
<p>Sichtlich Spaß hatten dagegen die am Ende klatschnassen Top-Platzierten Hamish Kerr (Neuseeland) und Sanghyeok Woo (Südkorea), die gut gelaunt die 2,30 Meter in Angriff nahmen und die trotz Kälte und Nässe feiernden Zuschauer zur lautstarken Unterstützung animierten. „Beim Warmup hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich heute eine solche Höhe springen kann. Ich war gut drauf, und als es dann richtig eklig wurde, habe ich einfach nicht aufgehört die Veranstaltung und die Fans zu feiern, denn sonst hätte ich realisiert, wie kalt mir eigentlich war“, erklärte Hamish Kerr, der mit übersprungenen 2,28 Metern zum ersten Heilbronn-Sieger wurde.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wir hatten echt Angst, dass die Athleten bei dem Sauwetter aus dem Wettkampf aussteigen und die Zuschauer alle heimgehen“, gibt Oliver Blumenstock zu. „Aber die Leute sind mit ihren Jacken und Regenponchos sitzengeblieben und die Sportler haben bis auf Gianmarco, für den wir vollstes Verständnis hatten, alle bis zum Ende durchgezogen. Die Zuschauer haben da draußen auf den Tribünen Party gemacht und mit La Ola Wellen die Sportler gefeiert – das war unglaublich. Rückblickend gesehen hätte uns nichts Besseres passieren können als das Regenwetter.“</p>
<p>Dieses verlieh der Veranstaltung nicht nur einen ganz eigenen Charakter, sondern stellte auch unter Beweis, „dass wir sowohl gutes als auch schlechtes Wetter können.“</p>
<p>Die Organisatoren des Heilbronner Hochsprungmeetings haben abgeliefert. Jetzt sind die Unternehmen der Region in der Pflicht, dieses Event mit internationaler Strahlkraft in der Heilbronner City zu erhalten. Aussagen wie „wir unterstützen lieber Fußball als Leichtathletik“ und „wir wünschen der Veranstaltung trotzdem viel Erfolg“ sollten der Vergangenheit angehören.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sanghyeok Woos letzter Versuch über 2,30 Meter bei strömendem Regen. Danach streikte wegen der Nässe auch die Kamera unseres Fotografen Thomas Kircher.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Oliver Blumenstock verrät: „Das war finanziell gesehen schon ein Ritt auf der Rasierklinge. Wir sind gerade so null auf null rausgekommen und brauchen für das nächste Jahr unbedingt noch einen weiteren Hauptsponsor. Aber wir sind jetzt natürlich in einer ganz anderen Position, da wir nicht nur davon reden, dass wir machen wollen, sondern Belege dafür haben, dass wir machen können.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wenn dir der Olympiasieger den Schirm hält: die SPORTHEILBRONN-Redakteure Lara Auchter und Ralf Scherlinzky mit Gianmarco Tamberi.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Noch läuft der Prozess der Terminfindung für Hochsprung Heilbronn 2024 – ein schwieriges Unterfangen aufgrund des internationalen Sportkalenders des nächsten Jahres. Oliver Blumenstock: „Wir haben im Sommer nicht nur die Olympischen Spiele, sondern auch die Europameisterschaft, sowie die ganzen Diamond League Meetings. Hinten raus in der Saison sind die Springerinnen und Springer in China und den USA. Und dann muss ja auch der Marktplatz frei sein. Ich glaube jetzt nicht wirklich daran, dass wegen uns das Heilbronner Weindorf verschoben wird.“</p>
<p>Vieles deutet darauf hin, dass das Heilbronner Hochsprungmeeting 2024 Mitte Juli stattfinden wird – dann hoffentlich bei besseren äußeren Bedingungen.</p>
<p>Das sechsköpfige Organisationsteam jedenfalls hat nach dem dringend nötigen Sommerurlaub inzwischen bereits mit den Vorarbeiten für die nächste Veranstaltung begonnen. „Das Gute dabei ist, dass wir sämtliche Schritte und Abläufe der Vorbereitung sauber dokumentiert haben. Wir brauchen das Rad also nicht nochmal neu zu erfinden, sondern können uns aufs Optimieren konzentrieren“, so Oliver Blumenstock.</p>
<p>Die Athletinnen und Athleten jedenfalls sind jetzt schon wieder heiß auf Heilbronn. Olympiasieger Gianmarco Tamberi versprach dem Publikum, dass er in jedem Fall im nächsten Jahr wieder springen werde. Hallenweltmeister Sanghyeok Woo kündigte an, dass er nie wieder ein Meeting in Heilbronn verpassen wolle. Und das australische Team hätte am liebsten gleich die Hotelzimmer für 2024 reserviert.</p>
<p>Die Vorfreude ist nicht nur bei den Springern groß. Heilbronn hat ein neues sportliches Highlight, auf dessen zweite Auflage sich alle Sportfreunde der Region freuen können!</p></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/hochsprung-heilbronn-weltklasse-in-der-heilbronner-city/">Hochsprung Heilbronn &#8211; Weltklasse in der Heilbronner City</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ronja und Sarah Höfers: Rope Skipping Duo aus Bad Friedrichshall</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/ronja-und-sarah-hoefers-rope-skipping-duo-aus-bad-friedrichshall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Rope Skipping]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltmeisterschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de/ronja-und-sarah-hoefers-rope-skipping-duo-aus-bad-friedrichshall/">Ronja und Sarah Höfers: Rope Skipping Duo aus Bad Friedrichshall</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://sportheilbronn-magazin.de">sportheilbronn Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Ronja und Sarah Höfers: Rope Skipping Duo aus Bad Friedrichshall</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Rope Skipping? Als uns Steffen Meißner, Präsident des Turngau Heilbronn, im Juli auf die Teilnahme von Ronja und Sarah Höfers bei den Weltmeisterschaften in den USA aufmerksam machte, mussten wir erstmal googeln. Irgendwas mit Seilspringen – so viel war klar. Was wir bei der Suche gefunden haben, ist eine ästhetische, schnelle, koordinativ und konditionell höchst anspruchsvolle Sportart, die schon beim Zuschauen großen Spaß macht. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir wollten mehr über die Sportart Rope Skipping sowie über die beiden aus Bad Friedrichshall stammenden Schwestern erfahren und haben uns mit Ronja (28) und Sarah Höfers (26) getroffen. Was sie uns über ihren Sport, ihren Werdegang und ihre Erfolge berichtet haben, haben wir hier für euch aufbereitet. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Sarah und Ronja Höfers holten in Colorado Springs beim International Open Tournament die Silbermedaille im „Wheel“. Fotos: Privat</em></p>
<p>Hier gehts zur Kür: https://www.youtube.com/watch?v=EfCo9w8kMHY</p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ronja und Sarah, ihr habt nun mit der Silbermedaille beim prestigeträchtigen International Open Tournament euren wohl größten gemeinsamen Erfolg eingefahren. Wie hat es bei euch mit dem Rope Skipping begonnen?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Ich habe als erste von uns beiden angefangen. Das war im Januar 2008 mit zwölf Jahren, da wurde Rope Skipping als Kurs beim Friedrichshaller SV neu angeboten. Ich hatte vor dem ersten Training selber keine Ahnung, was das genau ist, mir hat es aber sofort Spaß gemacht und ich bin dabeigeblieben.</p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Ich wollte auch von Anfang an dabei sein, war aber noch zu jung. Die Gruppe war damals ab zwölf Jahren, ich war aber noch zehn, und so hat mir Ronja zuhause im Hof dann einfach gezeigt, was sie im Kurs gemacht haben. Sie hat kurze Zeit später bei den Trainerinnen gefragt, ob ich denn ausnahmsweise dazu kommen dürfe. Da konnte ich die Sprünge natürlich schon, und so haben sie mich wohl oder übel behalten (lacht). Wir sind auch ziemlich schnell schon Wettkämpfe gesprungen und wurden in den Landeskader aufgenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Welche Grundlagen braucht man beim Rope Skipping? Muss man einfach ein gewisses Talent mitbringen oder ist das eher konditionell oder koordinativ?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Koordination ist schon wichtig und es hilft enorm, wenn ein Kind bereits koordinative Grundlagen hat, z.B. vom Kinderturnen. Auch ist es viel Technik. Wir lernen unter anderem zuerst die Arme nah am Körper zu lassen und aus dem Handgelenk zu schwingen. Letztendlich ist es ein bisschen was von allem: Koordination, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Kreativität. Diese Vielseitigkeit ist auch das Schöne an unserem Sport.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Rope Skipping schaut sehr anstrengend aus, und nach vielen Mehrfachsprüngen sind bestimmt auch Profis wie ihr außer Atem. Wie lange geht ein normaler Auftritt und welche Disziplinen gibt es?</em></p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Es gibt viele verschiedene Disziplinen. Diese sind eingeteilt in Geschwindigkeits- und Freestyle-Disziplinen. Freestyles sind Küren von 75-sekündiger Dauer zur Musik. In der Speeddisziplin springt man mit beiden Beinen abwechselnd so schnell wie möglich für 30 Sekunden bzw. drei Minuten – Letzteres ist eher die Ausdauerdisziplin. Zusätzlich gibt es die Disziplinen Doppeldurchschläge à 30 Sekunden und Triple Under, da springt man so viele Dreifachdurchschläge hintereinander, bis man hängenbleibt. Im Team unterscheidet man noch zwischen verschiedenen Seilarten. Im Single Rope hat jeder sein eigenes Seil. Double Dutch, das sind zwei lange Seile, die gegengleich geschwungen werden. Und in der Partnerdisziplin Wheel hat man jeweils einen Griff von zwei verschiedenen Seilen in der Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie wird das bewertet?</em></p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Bei den Speed-Disziplinen wird tatsächlich jeder Sprung einzeln gezählt. Dabei achtet man aber nur auf den rechten Fuß, sonst kommt man mit dem Zählen nicht hinterher.</p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Und beim Freestyle gibt es ca. 15 Kampfrichter, die Dinge wie die Schwierigkeit der Sprünge, die Ausführung der Kür, die Musikumsetzung und die Umsetzung der eingebauten Pflichtelemente bewerten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ihr beide startet in der neuen Partnerdisziplin Wheel. Dort gehört ihr nicht nur zur nationalen Spitzenklasse, sondern auch zur internationalen. Welche Erfolge konntet ihr schon einfahren?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Letztes Jahr wurden wir bei der EM in Bratislava Vize-Europameisterinnen im 5er-Double-Dutch, d.h. zwei Athleten schwingen das Seil und drei springen gleichzeitig Freestyle. Dann gewannen wir dieses Jahr beim International Open Tournament, das im Rahmen der Weltmeisterschaften ausgetragen wurde und weltweite Beteiligung hatte, die Silbermedaille im Wheel. Im Einzel habe ich mich noch auf die Speeddisziplinen und den Doppeldurchschlag fokussiert und wurde dort bei den Deutschen Meisterschaften Zweite.</p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Auf nationaler Ebene wurde ich letztes Jahr Deutsche Meisterin im Double-Dutch-Speed und dieses Jahr Vizemeisterin im Teamwettbewerb, einem Mehrkampf, bei dem alle acht Teamdisziplinen gewertet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ihr springt nicht immer gemeinsam in einem Team&#8230;</em></p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Nein. Wir wohnen nicht mehr am selben Ort. Ich lebe noch in Bad Friedrichshall und arbeite in Karlsruhe, Ronja lebt und arbeitet in Bonn, deshalb sehen wir uns nicht mehr so häufig.</p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Ich kann viel Homeoffice machen und bin deshalb alle zwei bis drei Wochen zuhause. Dann sind wir auch jede freie Minute zusammen im Training. In Bonn trainiere ich vor Ort mit dem Team des Godesberger Turnvereins.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Der Friedrichshaller SV ist euer Heimatverein, doch durch das Rope Skipping seid ihr noch bei einem Zweitverein, der Turnerschaft Germersheim. Wie kam es dazu?</em></p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Unser Hauptwettkampfverein ist die TS Germersheim, da dort die Rope Skipping Abteilung viel größer und auch das Leistungsniveau höher ist. In Bad Friedrichshall waren wir früher die einzigen beiden, die Rope Skipping als Leistungssport betrieben und uns mehrfach für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben. Durch meinen studienbedingten Umzug nach Karlsruhe sind wir zur TS Germersheim gekommen. Der Vereinswechsel hat uns sehr gut getan, da wir jetzt mit gleichgesinnten Sportlern auf hohem Niveau trainieren können. Ich bin trotzdem noch in beiden Vereinen gleich aktiv und baue jetzt als Trainerin beim FSV eine Leistungsgruppe auf.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Als ihr euch damals entschieden habt, vom Breitensport in den Leistungssport zu wechseln, war das neben der Schule bestimmt ein großer Schritt. Wie musstet ihr euer Trainingspensum erhöhen, um bei den Meisterschaften erfolgreich teilnehmen zu können?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Am Anfang hatten wir beim FSV nur einmal pro Woche Training. Mit den ersten Wettkämpfen wurde das dann Pensum auf zweimal die Woche erhöht. Als wir dann Kaderathletinnen waren, bekamen wir einen Trainingsplan und mussten zwar weiterhin nur zweimal die Woche Training mit dem Seil machen, aber die restlichen Tage andere Konditions-, Kraft- oder Technikübungen durchführen oder Ausdauertraining machen. Von daher haben wir zu dieser Zeit noch sehr viel anderen Sport parallel gemacht.</p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Vor den Wettkämpfen gab es dann noch Zusatztraining. Heute sind wir sehr flexibel, was die Trainingszeiten angeht, da der FSV eine eigene Halle hat. Aktuell habe ich einen freien Tag in der Woche, an dem ich kein Training mache. Vor allem jetzt als Trainerin muss ich eine Balance finden zwischen meinem eigenen Training und dem Training mit den Kindern.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Mit dieser Kür wurden Ronja und Sarah 2022 bei der EM in Bratislava Vize-Europameisterinnen im 5er-Double-Dutch.</em></p>
<p>Die Kür als Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=1yvszh9WFWM</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Während der Corona-Zeit habt ihr eure erste WM-Nominierung erhalten. Diese lief dann über Videoeinsendungen. Wie habt ihr diese Zeit erlebt und wie seid ihr an die Wettkämpfe herangegangen?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Sowohl die WM als auch die Deutschen Meisterschaften fanden virtuell statt. Die WM war eigentlich in Kanada geplant und es war echt schade, dass wir nicht hinkonnten. Wir waren aber trotzdem froh, dass es diese virtuelle Alternative gab und wir in der Coronazeit unseren Sport ausführen konnten. Es war auch eine spannende Erfahrung zu sehen, wo und wie Athleten aus aller Welt während der Pandemie trainiert haben. Die Videos der virtuellen WM wurden alle online veröffentlicht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daraufhin folgte dieses Jahr in Colorado eure erste „richtige“ WM. Wie war das für euch?</em></p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Unbeschreiblich! Man hat es immer noch nicht richtig realisiert, da die Zeit danach auch komplett durchgetaktet war und man alles noch nicht richtig verarbeiten konnte. Es war aber ein richtig cooles Event. Beim Rope Skipping gab es immer zwei Weltverbände, die erst 2019, kurz vor Corona, fusioniert sind. Das war also die erste Weltmeisterschaft unter dem neuen Weltverband – ein großer Schritt in Richtung mehr Professionalität und ein größerer Wettbewerb als alle anderen zuvor. Wir waren in einer großen Eishockeyarena in Colorado Springs und es gab auch erstmals einen Livestream über den Olympic Channel.</p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Man hat schon gemerkt, dass der Weltverband große Ziele hat und irgendwann olympisch werden möchte. Die WM wurde ganz groß aufgezogen mit vielen Zuschauern und fast 3.000 Beteiligten, die für eine echt tolle Stimmung gesorgt haben. Auch der Livestream auf dem Olympic Channel wurde von sehr vielen geschaut. Das war für uns schon eine andere Dimension als wir sonst gewohnt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ist man bei solch einem großen Event aufgeregter als sonst?</em></p>
<p><strong>Ronja Höfers:</strong> Ich habe von der EM im letzten Jahr gelernt, da war ich total nervös und konnte deshalb auch nicht meine beste Leistung zeigen. Ich habe diesmal versucht mich mental besser darauf vorzubereiten und konnte auch alles ausblenden und fokussiert bleiben.</p>
<p><strong>Sarah Höfers:</strong> Man entwickelt eine gewisse Wettkampfhärte, auch weil wir schon so viele Wettkämpfe zusammen bestritten haben. Natürlich war das eine andere Dimension, aber wir fanden es einfach cool, dass wir dabei sein durften. Wir hatten Spaß und haben es einfach genossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wenn ihr Interesse daran habt, Rope Skipping selbst mal auszuprobieren, dann meldet euch gerne über die FSV-Geschäftsstelle (info@fsv-sport.de) bei Sarah Höfers.</h3></div>
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		<title>Katharina Schiele: Post-Covid Syndrom und der Weg zurück</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/katharina-schiele-post-covid-syndrom-und-der-weg-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Leichathletik]]></category>
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		<category><![CDATA[Post-Covid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Katharina Schiele: Post-Covid Syndrom und der Weg zurück</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>2022 wurde Katharina Schiele Deutsche Hochschulmeisterin im Kugelstoßen – einer ihrer größten und seither auch ihr letzter sportlicher Erfolg. Denn die Heilbronnerin, die am Olympiastützpunkt Stuttgart trainiert und an der Universität Hohenheim Agrarwissenschaft studiert, schlägt sich seit dem Sommer 2022 mit den Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung herum. </strong></em></p>
<p><em><strong>Lange weiß die 23-Jährige nicht, was mit ihr los ist. Dann bringt eine Trainingskollegin sie auf die richtige Spur: Katharina Schiele leidet unter einem Post-Covid-Syndrom. Wie sich dieses ausgewirkt hat, was sie dagegen unternehmen konnte und wie es ihr heute geht, erzählt uns die Athletin der TSG Heilbronn im Interview. </strong></em></p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Autor: </span></h4>
						
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: KJ Peters</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Katharina, heute weißt du, dass du am Long-Covid-Syndrom leidest. Wann hattest du Corona und wie kam es dazu, dass sich deine Situation so sehr verschlechtert hat?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ich hatte vermutlich schon Ende Mai 2022 zum ersten Mal Corona, das habe ich damals aber noch nicht bemerkt. Richtig bestätigt hat es sich erst Ende Juli bei den Deutschen U23- Meisterschaften, als ich mich testen musste. Es ging mir danach auch ziemlich schlecht und ich lag erstmal mit 40 Grad Fieber im Bett. Als ich dann Wochen später immer noch Atemprobleme hatte und die ganze Zeit erschöpft war, ging ich zum Lungenarzt. Dort wurde ein Röntgenbild gemacht, bei dem man aber nichts entdecken konnte. Ich wurde immer schlapper und konnte mich kaum noch bewegen, habe in vier Monaten fast 15 Kilo abgenommen. An Weihnachten bekam ich dann einen Husten, der nicht wegging. Im Januar 2023 bin ich zu meiner Hausärztin gegangen, wo ein großes Blutbild sowie ein Ultraschall und eine Magenspiegelung gemacht wurden. Doch auch dabei kam nichts raus – bis auf die Erkenntnis, dass ich Vitamin- und Mineralstoffmangel habe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie ging es weiter? Hast du weiterhin am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilgenommen?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ja, ich habe mich durchgekämpft, aber man hat natürlich gemerkt, dass ich abnehme, erschöpft bin und meine Leistung nicht mehr zeigen kann. Meine Trainingskollegin Alina Kenzel hat mir dann ihren Arzt empfohlen, weil sie die gleichen Symptome hatte und auch schon länger an Long-Covid litt. Ich bekam einen Termin im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, und nach zwei Untersuchungen kam die Bestätigung: Es war das Long-Covid-Syndrom. Zusammen mit der Diagnose bekam ich einen Behandlungsplan, was mich überglücklich machte, weil ich nach einem Jahr Leidenszeit ohne Befunde schon zweifelte und dachte, dass ich mir das alles womöglich nur einbilde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Du konntest dieses Jahr kaum Wettkämpfe bestreiten, bist aber inzwischen wieder voll ins Training eingestiegen und fühlst dich deutlich besser…</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ja, die Behandlung schlug an und ich bin wieder in der Lage, meinen Alltag zu bestreiten und kann auch im Sport wieder Leistung zeigen. Ich habe in der ganzen Zeit jetzt gelernt, dass ich mir auch mal Pausen gönnen muss, wenn ich mich nicht wohlfühle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie ging es dir psychisch zu der Zeit? Du hast schon angesprochen, dass es auch Einfluss auf dein tägliches Leben genommen hat, und nicht nur auf den Sport.</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Mir ging es psychisch wirklich nicht gut. Ich war nicht nur körperlich, sondern auch mental erschöpft. Ich war froh, Freunde und Familie gehabt zu haben, die für mich gekocht und geputzt haben, weil ich mein Bett nicht mehr verlassen konnte. Selbst zur Uni konnte ich am Ende nicht mehr gehen, auch für Klausuren war ich zu schwach.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie hast du das mit der Uni geregelt? Musstest du dich komplett freistellen lassen?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ich hatte noch meinen Corona-Puffer von vier bis fünf Semestern und habe auch die Möglichkeit, noch ein Urlaubssemester zu nehmen. Gerade hoffe ich, dass ich mein Studium durchziehen kann und somit nicht allzu viel Zeit verliere, da ich auch schon im fünften Semester bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie geht es dir inzwischen?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Zurzeit geht es bergauf. Einige Medikamente konnte ich schon absetzen, bei anderen die Dosis runterfahren. Ich merke, wie es besser wird, aber es ist noch ein langer Weg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Welche Behandlungen haben dir geholfen? Waren es bestimmte Medikamente oder hing es mit deiner Psyche zusammen?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ich denke es hat schon viel geholfen, dass der Kopf wusste, was los ist, und es klar war, dass ich mir das alles nicht eingebildet habe. Ich hatte aber auch die Standardtherapieansätze am Anfang mit drei Monaten Antibiotika, wodurch ich aber extreme Nebenwirkungen und Schmerzen bekommen habe. Trotzdem habe ich das Medikament durchgehend eingenommen, weil ich wusste, nur so wird es besser. Nebenbei hatte ich auch Probleme mit meinen Muskeln und der Sauerstoffaufnahme und -verarbeitung, weshalb ich zusätzlich noch dafür ein Medikament eingenommen habe. Dazu kamen verschiedene physische Aktivitäten für meine Muskeln und meine Lunge, weil ich zu viel „tote Luft“ in meiner Lunge hatte und deshalb weniger Volumen für frische Luft da war, was die Atemprobleme verursachte.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: Rolf Bayha</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Muss man als Leistungssportlerin bei den ganzen Medikamenten und Ergänzungsmitteln eigentlich wegen Doping aufpassen?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Kommt drauf an. Antibiotika sind kein Problem, und auch bei Vitaminen ist es ziemlich locker. Bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln muss man schauen, ob sie auf der Kölner Liste stehen. Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln kommt es auf die Dosierung an, und bei meinem Asthmaspray muss ich ein ärztliches Attest vorweisen. Letztendlich muss man aufschreiben, was man zu sich nimmt. Sollte etwas im Blut auftauchen, was man nicht angegeben hat, kann das zum Problem werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Was sind deine Ziele und Ambitionen in der Zukunft?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Gerade bin ich im Aufbautraining. Geplant ist, dass ich keine Hallensaison mache, sondern mich auf die Deutschen Hochschulmeisterschaften konzentriere. Im März stehen dann die Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport und Steinstoßen an. Danach gehe ich nach Italien ins Trainingslager und werde hoffentlich fit und kräftig genug sein, um eine gute Freiluftsaison zu absolvieren. Weiter in die Zukunft schaue ich noch nicht. Ich möchte einfach wieder komplett gesund werden und meine beste Leistung zeigen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Du bist neben deiner sportlichen Karriere und dem Studium schon mehrere Jahre bei deinem Heimatverein TSG Heilbronn ehrenamtlich und im Vorstand aktiv. Was machst du genau?</em></p>
<p><strong>Katharina Schiele:</strong> Ich bin seit zwei Jahren stellvertretende Jugendsprecherin, betreue den Instagram-Kanal und organisiere auch Trainingswochenenden und Abteilungsfeste. Besonders für die Kinder und Jugendlichen will ich im Verein was erreichen und bin in dem Bereich sehr aktiv. Ich habe auch den deutschen Sportabzeichen-Prüfer und eine Kampfrichter-Lizenz gemacht. In Zukunft möchte ich auch noch die Trainerlizenz angehen. Für mich ist es selbstverständlich, dem Verein etwas zurückzugeben, mitzuhelfen und präsent zu sein. Und man bekommt von den Kindern so viel zurück, auch wenn es „nur“ ein Lachen im Gesicht nach einem Wettkampf ist.</p></div>
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			</div>
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		<title>Thomas Zeitz &#8211; Neuer Cheftrainer bei der Sport-Union</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/thomas-zeitz-neuer-cheftrainer-bei-der-sport-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Chefcoach]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-Bundesliga]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=12655</guid>

					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Thomas Zeitz &#8211; Neuer Cheftrainer bei der Sport-Union</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit dieser Saison ist Thomas Zeitz der neue Headcoach bei den Frauen des Handball-Bundesligisten Sport-Union Neckarsulm. Der 49-Jährige stand in der letzten Saison noch bei den Waiblingen Tigers an der Seitenlinie, mit denen er zur Saison 2021/22 in die erste Bundesliga aufgestiegen war. Nach dem Fast-Abstieg der SUN-Mädels im vergangenen Jahr geht der gebürtige Frankfurter mit einer neuen, talentierten Mannschaft in die Saison, auf deren jungen Schultern eine Menge Verantwortung lastet. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben uns mit dem sympatischen Übungsleiter nach Beginn der Saison getroffen und erfahren, wie er das Team zusammenschweißen möchte, eine neue Hierarchie aufbaut, mit dem Druck umgeht und was ihn überhaupt bewegt hat, nach Neckarsulm zu wechseln.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas Zeitz gibt bei den Handball-Frauen der Sport-Union Neckarsulm den Ton an.</em> Fotos: SUN</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Thomas, du bist nun schon einige Wochen in Neckarsulm, wie war die Anfangszeit? Der Saisonstart verlief ja nicht wirklich erfolgreich. War das für dich abzusehen?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wenn du im Sommer den Spielplan bekommst und siehst, dass du zu Beginn gleich gegen vier Top-5 Mannschaften ran musst, bekommst du schon ein ungefähres Gefühl, wie es wohl laufen wird. Ich hatte ja recht spät meinen Vertrag unterschrieben, und auch die Mannschaft konnte erst sehr spät zusammengestellt werden, da wir lange nicht wussten, in welcher Liga wir spielen werden. Wir haben jetzt neun neue Leute, die wir integrieren müssen. In einem Sport, in dem du 16 Spielerinnen im Kader hast, sind neun Neuzugänge ein fast neues Team. Das braucht einfach Zeit. Ich hatte bei der Teamzusammenstellung freie Hand und habe viele junge, talentierte Leute geholt. Dazu kamen auch Spielerinnen, die schon eine Führungsrolle übernehmen können, aber trotzdem noch nicht die größte Erfahrung haben. Daher war uns intern klar, das wir dieses Jahr vermutlich wieder gegen den Abstieg spielen werden. Ich habe schon von Anfang an gesagt, dass unsere Saison erst nach der WM-Pause im Dezember richtig losgehen wird, weil man mit einem neu zusammengewürfelten Team einfach drei Monate einrechnen muss, bis gewisse Automatismen erarbeitet werden und eine Routine auf dem Platz entsteht. </p>
<p><em>Dann ist das vermutlich nicht nur ein handballerisches, sondern vor allem auch erstmal ein zwischenmenschliches Thema&#8230;</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ja, wir wollten auch die Sprachbarriere ein bisschen runterschrauben, was schon sehr gut funktioniert hat. Das Training und die Ansagen kann ich bis auf wenige Einzelfälle auf Deutsch machen. Die Gruppe ist ziemlich schnell zusammengewachsen, was das Zwischenmenschliche angeht. Sie verstehen sich persönlich sehr gut und halten zusammen. Jetzt muss sich diese Chemie nur noch auf dem Feld entwickeln. Es muss handballerisch noch so ineinander greifen, wie es dies persönlich schon tut. Dafür braucht es viel Training und Spielpraxis. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Gab es in der Saisonvorbereitung Teambuilding-Maßnahmen, um diesen Prozess zu beschleunigen?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Für mich ist die beste Teambuilding-Maßnahme schon mal ein Ort, an dem man zusammen ist und nicht weg kann, wo die Mannschaft zusammenarbeiten muss und sich gegenseitig pushen kann. Also ist ein Trainingslager allein schon eine Teambuilding-Maßnahme. Natürlich haben wir auch andere Dinge gemacht, wie zum Beispiel Kanufahren, ein spezielles Athletiktraining am Strand von St. Peter-Ording, eine Schnitzeljagd oder ein Grillabend. Manchmal genügt es aber tatsächlich schon, wenn man ein paar Tage wegfährt, die Mädels dort einen freien Abend gemeinsam gestalten und man so einfach etwas entstehen lässt.</p>
<p><em>Durch die Niederlagen zum Beginn der Saison ist aber schon Einiges an Druck von außen entstanden&#8230;</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Das lässt sich nicht vermeiden. Die Sport-Union ist immer unter den besten Fünf in der Zuschauertabelle, auch wenn es wie letztes Jahr sportlich nicht so läuft. Auch sind hier ganz viele Menschen, die als Helfer engagiert sind – das ist schon krass und es sind weit mehr, als ich es bei anderen Vereinen vorgefunden habe. Da ist es dann auch normal, dass so viele Menschen vom Team auch etwas zurück bekommen wollen und einen anderen Anspruch haben. Ich sage den Mädels immer, seid doch froh, dass die Zuschauer und Helfer da sind. Natürlich versuche ich, den Druck von der Mannschaft fernzuhalten – was nicht immer gelingt. Ich selbst kann mit Druck umgehen, das kommt mit der Stellenbeschreibung in solch einem Beruf (lacht). Bei den Spielerinnen muss ich aber aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Die Leute vergessen oft, dass der Großteil des Teams gerade mal 20 bis 22 Jahre alt ist. Die sind alle noch so blutjung, da muss man ihnen gewisse Fehler zugestehen. Daher ist es meine Aufgabe, mein breites Kreuz vor sie zu stellen und die Mädels zu schützen, sodass sie ungestört ihre Leistungen abrufen können. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Wie kristallisieren sich die Leitfiguren in solch einer jungen und neu zusammengestellten Truppe heraus?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Wenn man eine neue Mannschaft hat, entwickelt sich natürlich auch eine neue Hierarchie. Es gibt einige Mädels wie Nina Engel, die mit 19 Jahren schon eine tragende Rolle im Team spielen. Dann gibt es aber auch eine Valentyna Salamakha, die mit ihren 38 Jahren Unglaubliches leistet und fitter ist als die meisten Zwanzigjährigen. Dann haben wir Fatos Kücükyildiz, die eine der wenigen Älteren im Team ist und an der sich die Jungen definitiv orientieren können, auch wenn sie gerade erst aus einer langen Verletzungspause herauskommt. So entwickelt sich eben eine neue Struktur. Sharon Nooitmeer ist dabei eine wichtige Spielerin, deshalb ist sie mit ihren 24 Jahren auch schon Kapitänin, weil sie eine Spielerin ist, die auf und auch neben dem Platz mit ihrer Ausstrahlung und Einstellung vorangeht. Sie ist selber noch sehr jung, steht aber eben repräsentativ für das Alter des Teams sowie dafür, wie sich auch die jungen Mädels in Führungsrollen wiederfinden können.</p>
<p><em>Was hat dich letzten Februar dazu bewogen, den Vertrag zu unterschreiben und nach Neckarsulm zu wechseln?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich wollte eigentlich aufhören. Meine feste Lebensplanung hatte vorgesehen, zumindest mal in diesem Jahr kein Trainer zu sein. Im Januar rief dann aber der Neckarsulmer Vorstand Rolf Härdtner an und teilte mir mit, dass sie auf Trainersuche sind. Wir haben uns dann ein paar Mal getroffen, auch weil feststand, dass ich Waiblingen verlasse. Letztendlich war es glaube ich einfach zu verlockend. Ich bin seit 21 Jahren Trainer und habe immer in Vereinen gearbeitet, die begrenzte Mittel hatten und bei denen ich nicht nur Trainer war, sondern auch Organisatorisches lösen musste. Dabei bin ich sechsmal aufgestiegen, von der Landesliga bis in die erste Bundesliga, und hatte immer Mannschaften, die mit mir den nächsten Schritt gemacht haben. Bei den Gesprächen mit der Neckarsulmer Vorstandschaft hat „es“ dann einfach gepasst. Ich wollte mich schon lange mal bei einem Verein wie der Sport-Union versuchen, um zu sehen, ob unter anderen Bedingungen das funktioniert, was ich jahrelang auf einem niedrigeren Niveau gemacht hatte, bzw. ob wir uns in drei Jahren – so lange brauchst du um etwas Vernünftiges aufzubauen – so entwickeln können, dass wir uns im oberen Tabellendrittel wiederfinden. Das Potenzial dazu ist auf jeden Fall da. Die Aufgabe und die Möglichkeiten waren einfach zu reizvoll, um es nicht zu machen. Die Situation wie hier, dass ich wirklich 100 Prozent Trainer bin und mich um nichts anderes kümmern muss, hatte ich so noch nie, und das ist richtig toll.</p>
<p><em>Du machst das hauptberuflich, oder? Was ist dein beruflicher Background und wo kommst du her?</em></p>
<p><strong>Thomas Zeitz:</strong> Ich komme ursprünglich aus Hessen und habe Reiseverkehrskaufmann gelernt. Als Spieler war ich bis zur zweiten Liga aktiv, habe mich aber mit 28 Jahren für die Trainerlaufbahn entschieden. Dann habe ich noch eine Ausbildung als Bankkaufmann obendrauf gepackt und zwölf Jahre lang bei der Sparkasse gearbeitet – davon lange Zeit in der Personalabteilung, wo ich sehr viel gelernt habe, was Umgang, Kommunikation und allgemein Coaching angeht. Nachdem ich als Trainer immer weiter aufgestiegen und auf einem höheren Level angekommen bin, war es zeitlich nicht mehr möglich, den Trainerjob nur nebenberuflich zu machen. Also bin ich 2016 das Risiko eingegangen und wurde Profitrainer, was in einer Nicht-Fußball-Sportart wirklich ein Risiko ist (lacht). Es hat aber gottseidank funktioniert, und es gibt deutlich schlechtere Jobs. </p></div>
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		<title>Stille Heldin des Sports: Katalin Wühle (Hochschule Heilbronn)</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/stille-heldin-des-sports-katalin-wuehle-hochschule-heilbronn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:16:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Helden des Heilbronner Sports]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Heldin]]></category>
		<category><![CDATA[Volunteer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportheilbronn-magazin.de/?p=12667</guid>

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					<h1 class="entry-title">Stille Heldin des Sports: Katalin Wühle (Hochschule Heilbronn)</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>In unserer Rubrik „Stille Helden des Sports“ stellen wir im Normalfall Ehrenamtliche, ohne die in ihren Vereinen nichts gehen würde, oder Personen rund um den Sport mit einer besonders inspirierenden Geschichte vor. Unsere aktuelle „Stille Heldin“ Katalin Wühle passt irgendwie nicht ganz in die beiden Schienen. Aber irgendwie dann doch&#8230; </strong></em></p>
<p><em><strong>Die 22-jährige Studentin wuppt an der Hochschule Heilbronn als Leiterin des Referats für Kultur und Sport den Hochschulsport. Sie repräsentiert die Sportstadt Heilbronn bei Veranstaltungen bundesweit – und das, obwohl sie eigentlich aus Mühlacker stammt und nur über ihr Studium mit Heilbronn verbunden ist. Sie diskutiert im Bundestag mit Politikern und wird 2024 mit einer 30-köpfigen Delegation der Deutschen Sportjugend zu den Olympischen Jugendspielen nach Südkorea fliegen. Zwischendurch ist sie noch als Volunteer bei den verschiedensten Sportevents in Deutschland aktiv. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir sind durch eine Email auf Katalin gestoßen, in der sie leidenschaftlich von ihrem ehrenamtlichen Engagement berichtet hatte – und uns war klar: diese junge Frau klingt nach einer „Stillen Heldin“, wir müssen sie unbedingt kennenlernen. Hier stellen wir sie unseren Leserinnen und Lesern vor.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Katalin, du bist viel als „Volunteer“ bei verschiedenen Sportevents tätig. Wie und wo hat das alles angefangen?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Das hat 2018 angefangen, als ich gelesen hatte, dass für die Leichtathletik- und Paraleichtathletik-Europameisterschaften in Berlin noch Volunteers gesucht werden. Ich war 17 Jahre alt, fand das mega cool und habe mich auf gut Glück einfach mal beworben. Als dann die Zusage kam, war das natürlich eine riesen Erfahrung, auch weil ich das erste Mal alleine und ohne Eltern weg war. Die Sportler waren alle mega sympathisch und es war richtig toll zu sehen, dass ich aktiv zu solch einem großen Event beitragen konnte.</p>
<p><em>Wie sieht deine „Laufbahn“ seitdem aus?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Seit der Leichtathletik-EM 2018 war ich auf verschiedenen Firmenläufen und bei Sportevents wie der Turn-WM in Stuttgart 2019 oder auch bei der Basketball-EM letztes Jahr als Volunteer tätig. Nach dem Abi habe ich 2020 in Heilbronn angefangen Tourismusmanagement mit Schwerpunkt Eventmanagement zu studieren, da gerade die Organisation von solchen Veranstaltungen sehr spannend ist. Mein Highlight bisher war mein Praxissemester, das ich beim Organisationskomitee der European Championships in München 2022 gemacht habe und für das ich auch sechs Monate in die bayerische Landeshauptstadt gezogen bin. Meinen Stammsitz in Sachen Engagement habe ich aber beim Deutschen Turnerbund. Da bin ich auch im Juniorteam, das immer bei großen Veranstaltungen wie den Finals als Volunteers tätig ist und die lokalen Orga-Teams unterstützt.</p>
<p><em>Auch in der Hochschule bist du tätig und repräsentierst die Stadt Heilbronn bundesweit. Was machst du genau?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Bei uns in der Hochschule Heilbronn bin ich bei der AStA die Leiterin des Referats für Kultur und Sport. Dort behandle ich alles rund um den Hochschulsport und fungiere bei verschiedenen Themen auch in beratender Funktion. Nebenbei bin ich an der Hochschule auch noch Trainerin in Modern Dance. In Zusammenarbeit mit der Firma Blackroll habe ich auch einen Trainerschein und gebe Kurse in Faszien-Fitness. Sonst bin ich noch bei verschiedenen bundesweiten Treffen dabei, wo ich die Sportstadt Heilbronn nach außen vertrete und aufkläre, was es hier alles gibt und wie gut die Stadt, gerade was den Breitensport und die Diversität der Sportarten angeht, eigentlich aufgestellt ist.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Katalin Wühle bei den Special Olympics World Games in Berlin.</em> Fotos: privat</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Du warst Ende September in Berlin bei einer Bundestagssitzung und hast mit verschiedenen Abgeordneten gesprochen. Worum ging es bei dem Treffen?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Ich war gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit vielen weiteren Freiwilligen in Berlin, da im Bundestag gerade die Haushaltsverhandlungen stattfanden und verschiedene Sport- und FSJ-Stellen um bis zu 18 Prozent gekürzt werden sollten. Gerade die FSJ-Stellen sind so wichtig in den Vereinen und Verbänden. Uns ging es hauptsächlich darum in den Austausch zu gehen, unsere Meinung darzulegen und auch aufzuzeigen, dass diese Kürzungen dem Engagement nicht guttun. Das war schon eine tolle Erfahrung, weil nicht jeder die Möglichkeit hat, politische Entscheidungsträger zu treffen. Ich hoffe, es entsteht etwas aus unseren Ideen und Vorschlägen.</p>
<p><em>Nächstes Jahr steht für dich ein sehr großes Event an. Erzähl unseren Leserinnen und Lesern doch ein bisschen mehr dazu…</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Nächsten Sommer werde ich als eine von 30 deutschen Engagierten nach Südkorea zu den Olympischen Jugendspielen fliegen. Wir machen dort Sportpolitik, treffen IOC-Abgeordnete, die Deutschen Athleten und viele weitere Personen des Organisationskomitees. Wir blicken hinter die Kulissen, führen Interviews und holen uns Eindrücke von den Sportstätten und Strukturen der Spiele. Auch tauchen wir in die Kultur Südkoreas ein und besuchen eine Hochschule, um uns über die Strukturen des Hochschulsports dort auszutauschen.</p>
<p><em>Wo und wie lief das Auswahlverfahren? Mit welcher Organisation bist du bei den Jugendspielen unterwegs?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Ich habe mich über die Deutsche Sportjugend beworben. Die machen zu jeden Olympischen Jugendspielen ein Academy-Camp für junge Engagierte. Die Reise muss man aber selbst finanzieren – es gibt einen Teilnahmebeitrag von 1.400 Euro. Hier bin ich noch auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, da es für mich als Studentin schon eine stattliche Summe ist. Vielleicht finde ich hier einen Sponsor dafür (lacht)?</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ist es für dich schwieriger finanzielle Mittel zu bekommen, da du nicht an einen bestimmten Verein oder Ort gebunden bist?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Ja, natürlich. Ich bin zwar beim DTB tätig, aber auch dort immer nur bundesweit und nie lokal. Das macht es schwierig für mich, Gelder zu bekommen, die z.B. viele Freiwillige durch ihre Heimatvereine erhalten würden. Durch meinen Umzug nach Heilbronn, das Studium und auch meinen zwischenzeitlichen Umzug nach München war es schwer, mich an etwas zu binden. Ich bringe eigentlich für die Hochschule das gleiche Engagement auf, was andere in ihren Vereinen leisten.</p>
<p><em>Ein weiteres Großevent, bei dem du als Volunteer tätig warst, waren die Special Olympics World Games in Berlin im vergangenen Juni.</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Ja genau, ich war dort als sogenannter Key Volunteer tätig. Das ist nochmal eine Stufe über den normalen Helferinnen und Helfern, da diese Volunteers als Bindeglied zwischen allen Freiwilligen und den offiziellen Organisatoren dienen. Ich war in der Messe im Besucherservice eingesetzt und meine Aufgabe war es, circa 80 bis 90 Volunteers zu betreuen, Aufgaben einzuteilen und einfach als Ansprechpartnerin zu dienen.</p>
<p><em>Für dich ist Inklusion im Sport bestimmt ein großes Thema?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Auf jeden Fall. Ich befasse mich in den verschiedenen Strukturen, bei denen ich involviert bin, schon viel mit dem Bereich Inklusion und Para-Sport. Das Thema ist mir sehr wichtig und ich habe mich dazu auch viel fortgebildet und informiert, gerade weil Sport für körperlich und besonders geistig beeinträchtigte Personen in Deutschland und den einzelnen Städten immer noch zu kurz kommt. Ich habe bei der Para-Leichtathletik-EM, und auch jetzt bei den Special Olympics, so viele großartige Eindrücke gesammelt, tolle Erfahrungen gemacht und allgemein sehr viel gelernt und für meine persönliche Entwicklung mitgenommen.</p>
<p><em>Du machst bald deinen Bachelor. Hast du schon irgendeine Idee, wie deine berufliche, aber auch deine ehrenamtliche Karriere aussehen wird?</em></p>
<p><strong>Katalin Wühle:</strong> Was mein Engagement als Volunteer angeht, werde ich nächstes Jahr bei der Handball-Europameisterschaft in Mannheim dabei sein. Für meinen ersten Vollzeitjob laufen schon viele Gespräche im Bereich Sport und Eventmanagement und ich habe gute Aussichten, im Organisationskomitee der UEFA-Europameisterschaft in Frankfurt zu landen. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Ich freue mich aber sehr auf die vielen weiteren Sportevents, bei denen ich aushelfen und hinter die Kulissen blicken darf.</p></div>
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		<title>Daniel Wörz: Starkes Comeback nach langem Ausfall</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/daniel-woerz-starkes-comeback-nach-langem-ausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Turnen]]></category>
		<category><![CDATA[Barren]]></category>
		<category><![CDATA[Comeback]]></category>
		<category><![CDATA[Geräteturnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Im Juli 2018 gewann Daniel Wörz bei den Junioren-Europameisterschaften in Glasgow die Bronzemedaille am Reck. Danach begann für den Turner der TG Böckingen eine lange Leidenszeit, in der er kaum Wettkämpfe bestreiten konnte und gar ans Aufhören gedacht hatte. </strong></em></p>
<p><em><strong>Anfang September, mit inzwischen 23 Jahren, feierte der Wahl-Berliner bei der WM-Qualifikation in Heidelberg sein Comeback, belegte Platz sieben im Mehrkampf und wurde am Barren gar Zweiter hinter dem späteren Weltmeister Lukas Dauser. </strong></em></p>
<p><em><strong>Wir haben nach dem Wettkampf mit einem lockeren, gut gelaunten Daniel Wörz gesprochen, der wieder optimistisch nach vorne schaut.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel Wörz signalisiert: „Alles ok, ich bin wieder zurück!“</em><br />Fotos: Thomas Kircher</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniel, die WM-Qualifikation in Heidelberg war dein erster kompletter Wettkampf seit langer Zeit. Wie war es für dich?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Mega. Ich habe echt geackert und bin deshalb total froh, wieder dabei sein zu können. Die Quali lief sehr gut und ich hatte wieder Spaß. Natürlich waren noch ein paar Fehler dabei, aber ich kann nicht erwarten, dass nach so langer Zeit alles auf Anhieb funktioniert.</p>
<p><em>Wie geht es für dich weiter?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Die Wenigsten hatten geglaubt, dass ich wieder richtig turnen kann. Ich habe mich aber durchgebissen und bin erstmal froh, wieder gesund zu sein. Ich gehe ganz entspannt in die nächste Saison und hoffe, dass mein Körper einfach gesund bleibt und ich weiterhin gute Leistungen zeigen kann. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Eine starke Leistung brachte Daniel Wörz bei der WM-Quali Platz 2 am Barren.</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Hast du das Gefühl, dass die Turn-Welt dich wieder auf dem Schirm hat?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ja, ich denke schon. Ich war seit 2018 komplett weg vom Fenster, aber jetzt ist es natürlich schön, wieder auf nationaler Bühne zu turnen und zu zeigen, dass ich wieder zurück bin.</p>
<p><em>Was waren die Gründe für deinen langen Ausfall?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Seit Ende 2018 habe ich mit Verletzungen zu kämpfen. Ich hatte ganz viele Handgelenksprobleme, dann einen Entzündungsabszess unter meiner Haut, was zu vielen Sehnenentzündungen führte. Das hat sehr lange gedauert und 2021 kam dann der Bandscheibenvorfall, der mich bis letztes Jahr komplett geprägt hat. Das erste halbe Jahr 2022 musste ich jede Woche zum Arzt, um mich spritzen zu lassen, weil es einfach nicht mehr anders ging. Seit diesem Jahr ist es aber besser, ich komme gut damit klar und habe nicht mehr jeden Tag Schmerzen. Ich habe sehr viel gelernt und weiß, wie ich mit meinem Körper umgehen muss.</p>
<p><em>Hast du zwischendurch ans Aufhören gedacht?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich habe mir eigentlich immer gesagt, ich kämpfe bis zum Ende. Aber natürlich kam öfter die Frage auf, ob es sich wirklich lohnt. Für Außenstehende war klar, dass es eigentlich nichts mehr wird. Es hat schon mental an mir gezehrt, aber ich habe diese dunklen Zeiten körperlich wie mental gottseidank überwunden und schaue jetzt nach vorne.</p>
<p><em>Holt man sich da Unterstützung, um diese Zeiten zu überstehen?</em></p>
<p><strong>Daniel Wörz:</strong> Ich habe ganz viel Unterstützung von Milan Hosseini bekommen. Klar, er ist mein Mitbewohner und Teamkollege, aber auch mein bester Freund und einer der wenigen, die immer an mich geglaubt haben. Wir haben uns immer gegenseitig motiviert und unterstützt. Natürlich aber auch meine Eltern oder die Unterländer Sporthilfe, der ich besonders dankbar bin – denn ohne deren Unterstützung wäre es schon längst vorbei gewesen.</p></div>
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		<title>Spitzensport und Beruf: Sportler als Bereicherung für Unternehmen</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/spitzensport-und-beruf-sportler-als-bereicherung-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Scherlinzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Geld verdienen mit Spitzensport? Klar, das geht. Zumindest, wenn man sich für die richtige Mannschaftssportart entschieden hat. Was ist aber mit den vielen Sportlerinnen und Sportlern, die in Einzelsportarten zur Spitze gehören? Die jüngste Debatte über das Abschneiden der deutschen Leichtathleten bei den Weltmeisterschaften in Budapest zeigt uns wieder einmal, dass kaum ein Einzelsportler seinen Lebensunterhalt allein durch den Sport bestreiten kann. Vor einiger Zeit hatten wir uns mal mit Judo-Vizeweltmeisterin Katharina Menz über dieses Thema unterhalten, die uns von ihrem kulanten und verständigen Arbeitgeber vorschwärmte. Seither werden wir immer häufiger mit dem Fachkräftemangel auf der einen und den fehlenden Arbeitsstellen für Spitzensportler auf der anderen Seite konfrontiert. </strong></em></p>
<p><em><strong>Grund genug für uns, um Katharinas Arbeitgeber, dem Heinrich Kipp Werk in Sulz am Neckar, einen Besuch abzustatten. Mit Karl-Josef Rebmann, Mitglied der Kipp-Geschäftsleitung und verantwortlich für Personal und Organisation, sowie mit Katharina Menz und ihrem Kollegen Tim-Oliver Geßwein (Dritter der Trampolin-WM 2022 im Team) haben wir über die Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf diskutiert und dabei die Benefits für beide Seiten herausgearbeitet. Herausgekommen ist dieser Beitrag, mit dem wir andere Unternehmen gerne dazu ermutigen möchten, auf der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften auch die noch weitgehend unerschlossene Zielgruppe Spitzensportler in Betracht zu ziehen.</strong></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>„Sportler sind nie da. Sind gerade keine Wettkämpfe, müssen sie zum Training. Ist gerade kein Training, sind sie verletzt. Sie fehlen mehr, als sie bei der Arbeit sind. Wozu soll mein Unternehmen also Sportler einstellen?“</h4>
<p>Karl-Josef Rebmann schüttelt den Kopf, wenn er solche Aussagen hört. „Ich habe in den letzten 13 Jahren über 30 Spitzensportler beschäftigt und dabei ausschließlich sehr positive Erfahrungen gemacht“, sagt der Verantwortliche für Personal und Organisation beim Heinrich Kipp Werk. „Wenn man als Arbeitgeber so viel Flexibilität bietet, dass die Sportlerinnen und Sportler Training und Arbeit vereinbaren können, bekommt man unglaublich viel zurück. Was sie vor allem auszeichnet ist, dass sie extrem gut organisiert sind, ein super Zeitmanagement haben und sehr zielorientiert arbeiten. Das spürt man eins zu eins im Arbeitsalltag. Sie sind oftmals auch von der Persönlichkeit einfach reifer. Und ich habe vielfach die Erfahrung gemacht, dass ein Spitzensportler in Teilzeit mehr weggearbeitet bekommt, als jemand, der in Vollzeit arbeitet.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Karl-Josef Rebmann (3. von rechts), Katharina Menz und Tim-Oliver Geßwein im Gespräch mit den SPORTHEILBRONN-Redakteuren Lara Auchter und Ralf Scherlinzky.</em> Fotos: Heinrich Kipp Werk</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In Teilzeit sind sowohl Katharina Menz als auch Tim-Oliver Geßwein bei Kipp angestellt. „Ich arbeite als Management-Trainee 20 Stunden pro Woche im Bereich kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, berichtet die 33-jährige Backnangerin, die einen Bachelor-Abschluss in Mechatronik hat. „Ich habe meine festen Zeiten, zu denen ich im Betrieb bin, denn so wissen die Kollegen, wann sie mit mir planen können. Wenn ich aber weiß, dass etwas Dringendes anliegt, verschiebe ich auch mal ein Training und bleibe abends länger oder nehme den Laptop mit ins Trainingslager. Ich kriege von der Firma so viel, dass ich das unbedingt auch zurückgeben möchte.“</p>
<p>Mit einer ähnlichen Einstellung geht auch Tim-Oliver Geßwein zur Arbeit. Der 27-Jährige schloss 2022 sein Master-Studium in Maschinenbau ab und kam als Trainee zum Heinrich Kipp Werk. Schon nach kurzer Zeit wurde er übernommen und arbeitet beim Automobil-Zulieferer jetzt 28 Stunden pro Woche in der Vorentwicklung für die Bereiche Sonderausstattung, Laderaum, Aerodynamik und komplexe Frästeile. Acht Trainingseinheiten pro Woche absolviert der Waiblinger in der Sportschule Ruit in Ostfildern, an zwei Tagen pro Woche fährt er nach Sulz am Neckar. Die restliche Arbeitszeit verbringt er im Homeoffice. „Durch meinen Dienstwagen ist das Pendeln zwischen meinem Wohnort Ebersbach, der Sportschule Ruit und der Arbeit trotz der vielen Kilometer recht entspannt“, sagt er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spitzensport als Philosophie</h3>
<p>„Dazu muss man wissen, dass der Spitzensport fest in unserer Firmenphilosophie verankert ist“, erklärt Karl-Josef Rebmann. „Auch bei unserem Sommerfest für die Mitarbeiter und ihre Familien mit über 1.000 Besuchern stand der Sport im Mittelpunkt. Katharina machte eine Judo-Vorführung, Tim präsentierte den Trampolinsport und als Gast stand auch noch der ehemalige VfB-Fußballprofi Christian Gentner für Selfies und Autogramme zur Verfügung. Katharina geht auch immer mal wieder als Kipp-Mitarbeiterin in Schulen und übernimmt dort Sportstunden, und mit Tim und seinem Partner haben wir beim Tennisturnier in Horb zwischen Halbfinale und Finale eine Synchron-Trampolinshow organisiert. Wieso machen wir das alles? Nun, unsere Spitzensportler schaffen bei den Leuten Emotionen. Wenn der Sohn oder die Tochter strahlend mit einem gemeinsamen Bild mit Katharina und ihrer Olympia-Medaille nach Hause kommt, ist das etwas Besonderes, wo ich sage, Mensch, der Kipp muss ein tolles Unternehmen sein. Letztendlich ist der Spitzensport ein wichtiger Faktor für unser Arbeitgebermarketing.“</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die Besucher des Sommerfests staunen über die sportlichen Fähigkeiten ihrer Kollegin Katharina Menz.</em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Identifikation mit der Kollegin</h3>
<p>Auch das Mitfiebern mit der Kollegin oder dem Kollegen lasse im Unternehmen etwas entstehen, so Karl-Josef Rebmann weiter. „Wenn die Kipp-Belegschaft am Wochenende am Livestream mitfiebert, wenn Katharina Menz bei der Weltmeisterschaft kämpft, dann schafft das auch eine Identifikation mit dem Unternehmen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spitzensportler in kleineren Unternehmen</h3>
<p>Gut, mit dem Heinrich Kipp Werk haben wir uns ein Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern herausgesucht. Wie verhält sich das Thema Spitzensport nun aber bei kleineren Unternehmen mit 10 oder 20 Mitarbeitern? Die Hemmschwelle, jemanden aus dem Spitzensport einzustellen, dürfte dort wesentlich höher sein, macht der- oder diejenige doch einen größeren Teil der Firma aus.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Das würde für mich keinen Unterschied machen und die Scheu wäre völlig unbegründet“, sagt Karl-Josef Rebmann. „Bei den über 30 Sportlerinnen und Sportlern, die ich bisher betreut habe, hat jeder einzelne genauso für seine Arbeit gebrannt wie für seinen Sport. Das sind alles starke Persönlichkeiten, bei denen der Drive, der Wille, das Engagement Teil ihrer DNA ist. Bietet man ihnen zeitliche Flexibilität, zahlen sie dies vielfach zurück. Und gerade in einem kleineren Unternehmen kriegen die 10, 15, 20 Kollegen hautnah mit, was jemand persönlich investiert, um die Beschäftigung im Unternehmen sehr gut auszuüben und parallel im Spitzensport erfolgreich zu sein. Da relativieren sich manche eigenen Problemchen oft ganz schnell.“</p>
<p>Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt: In Randsportarten muss für die Zeit nach der Karriere zwingend ein berufliches Standbein aufgebaut werden. Schon dieser Fakt ist Antrieb genug, um auch während der Sportlerkarriere im Beruf Vollgas zu geben. „Auch wenn ich momentan nur 28 Stunden arbeite, macht mir mein Job sehr viel Spaß und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich auch nach dem Sport gerne hier bleiben möchte“, bestätigt Tim-Oliver Geßwein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit der Redaktion</h3>
<p>In einer Zeit des extremen Fachkräftemangels bieten Spitzensportler eine Zielgruppe, die bislang die wenigsten Arbeitgeber auf dem Schirm haben. Ein Großteil der Spitzensportler ist fachlich hoch qualifiziert und bringt dazu noch positive Eigenschaften mit, die andere potenzielle Arbeitnehmer möglicherweise vermissen lassen. Mit etwas gutem Willen und Flexibilität kann sich ein Unternehmer bei seiner Suche nach Fachkräften eine ganz neue Zielgruppe erschließen, die noch wenige auf dem Schirm haben.</p>
<p>Wir werden uns künftig verstärkt für die Vermittlung von Sportlern als Arbeitnehmer engagieren. Unser Chefredakteur Ralf Scherlinzky freut sich auf Anfragen von interessierten Unternehmen an<br />ralf@winwinsport.de oder telefonisch an 0172 2117869.</p></div>
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		<title>Warum machst du das eigentlich? &#8211; Gastautorin Ulla Kurtz über das Ehrenamt</title>
		<link>https://sportheilbronn-magazin.de/warum-machst-du-das-eigentlich-gastautorin-ulla-kurtz-ueber-das-ehrenamt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SPORTHEILBRONN]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://sportheilbronn-magazin.de</p>
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					<h1 class="entry-title">Warum machst du das eigentlich? &#8211; Gastautorin Ulla Kurtz über das Ehrenamt</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Seit 2022 ist Ulla Kurtz Abteilungsleiterin des SV Heilbronn am Leinbach sowie stellvertretende Leiterin der HSG Heilbronn, der Spielgemeinschaft aus SV und TSG Heilbronn. </strong></em><em><strong>Im „Interview mit mir selbst“ beleuchtet die Studienrätin anhand ihrer eigenen Erfahrungen das Pro und Contra des Ehrenamtes und gibt Einblicke in das Gefühlsleben einer ehrenamtlichen Verantwortungsträgerin – ein Beitrag, der zum Nachdenken anregen und Mitglieder dazu motivieren soll, sich mehr in ihre Vereine einzubringen. Sehr lesenswert!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste Reaktion aus meinem Umfeld auf mein Ehrenamt ist immer: Warum machst du das eigentlich?</p>
<p>Diese Frage begleitet mich, seitdem ich mich für den Abteilungsleitungsposten aufstellen ließ und auch gewählt wurde. Warum engagierst du dich ehrenamtlich und warum lässt du dich dann auch noch in ein Amt wählen? Und das auch noch in einem Verein, in dem du kaum jemanden kennst. Diese Fragen habe ich mir oft gestellt und stelle sie mir teilweise noch immer.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt mehrere Antworten auf diese Fragen. Zum einen bin ich mein Leben lang schon im Verein aktiv gewesen und besonders Handballvereine haben für mich immer Anschluss bedeutet. Ich habe immer durch die Vereine Leute kennengelernt, war immer Teil einer Mannschaft und habe dann über viele Jahre hinweg verschiedene Rollen in einem Verein ausgeübt. Sei es Trainerin, Spielerin, Eventplanerin oder Schiedsrichterin. Doch ich habe immer einen Grund oder eher eine Ausrede gefunden, warum ich mich nicht in ein Amt wählen lasse: Ich geh bald weg zum Studieren, ich bin noch nicht lang genug in dem Verein, ich gehe bald ins Ausland, ich mache jetzt Examen, ich starte mein Referendariat oder ganz einfach ich bin neu hier.</p>
<p>Irgendwie hat mich Vorstandsarbeit schon immer interessiert, aber ich hatte nie den Mut dazu. Ich habe mich nicht vorbereitet gefühlt, nicht alt genug, nicht kompetent genug. An den Gefühlen hat sich eigentlich nichts verändert, doch irgendwann war der Zeitpunkt da – ich hatte den Mut und vielleicht auch keine Ausrede mehr. Es waren möglicherweise nicht die besten Voraussetzungen, aber ich machte es.</p>
<p>Ich habe jahrelang davon profitiert, dass andere diesen Job gemacht haben. Ich habe als Kind davon profitiert, dass Erwachsene ihn machen. Ich habe als Heranwachsende sehr davon profitiert, dass Vereine existieren und dass Leute sich hingestellt haben, damit ich eine Vereinsstruktur hatte und meinen Lieblingssport ausüben konnte. Ich möchte, dass das so bleibt und dass vielleicht auch mal meine Kinder in den Genuss eines Vereines kommen können, weil andere ehrenamtlich arbeiten. Ich sehe regelmäßig, wie wichtig es für die Entwicklung von Kindern ist, dass sie auch in Vereinen lernen dürfen, denn diese Art Lernort unterscheidet sich in sehr vielen Dingen von Schule und Elternhaus. Daher halte ich Vereine für essenziell. Leider ist unsere Vereinsstruktur in Deutschland darauf aufgebaut, dass wir auf Ehrenamtliche angewiesen sind. Ohne sie funktioniert es nicht.</p>
<p>Ich glaube, dass ein Mensch unterschiedliche Lebensphasen hat, in denen man sich unterschiedlich intensiv für die Gesellschaft engagieren und sich einbringen kann. Ich befinde mich aktuell in einer Phase, in der ich mich einbringen kann. Ich habe die Zeit und auch die Kraft, mich für andere zu engagieren. Das ist ein für mich wichtiger Punkt, denn diese Lebensphase kann sich auch wieder wandeln.</p>
<p>Grundsätzlich muss ich aber auch zugeben, dass ich die Arbeit interessant finde und schon immer wissen wollte, wie ein Verein funktioniert. Allgemein sind Vereine in vielem gleich, doch unterscheiden sie sich natürlich auch in vielen Punkten. Entscheidend sind die Rahmenbedingungen, wie z.B. ob man in einem Dorf oder einer Stadt ist, in welchen Ligen man spielt und wie viele Leute bereit sind, ihre Zeit für den Verein herzugeben. Aber die Grundthematiken, wie Sponsoren oder Trainer*innen finden oder Hallenzeiten koordinieren, sind überall gleich.</p>
<p>Manchmal denke ich mir, es wäre besser gewesen, es hätte jemand gemacht, der schon länger im Verein ist. Denn Vereinsarbeit, Ehrenamt beruht nun einmal auf der Zusammenarbeit mit Menschen, die sich auch kennen. Und das macht die Arbeit für mich ganz oft schwer, da ich nicht weiß, was die Leute gerne oder beruflich machen, wer vielleicht schon mal etwas gemacht hat und jetzt wieder einsteigen könnte. Dieses ganze Hintergrundwissen fehlt mir, daher kann ich oft nicht einschätzen, wer den Verein auf welche Art unterstützen könnte. Daher bin ich auf die Hilfe anderer angewiesen.</p>
<p>Anderseits war ich vorher schon in vier anderen Vereinen und bringe daher Eindrücke und Ideen mit, die hilfreich sein können, auch wenn die Bedingungen in diesem Verein jetzt anders sind.</p>
<p>Zugegebenermaßen wusste ich nicht bis ins Detail, wie viel Aufwand und Arbeit noch dahintersteckt, aber auch wie vielseitig es sein kann. Diese Vielseitigkeit beantwortet oft auch die Frage, die direkt an die erste Frage Warum machst du das eigentlich? folgt: Macht es dir Spaß? Das Amt hört sich oft nach viel Arbeit an, mit vielen Sitzungen und Emails, vielen Diskussionen und teilweise auch Streitereien. Also, Macht es eigentlich Spaß?</p>
<p>Jein. Es gibt sehr viel, was Spaß macht und Spaß machen kann. Es gibt sehr viel, was einen persönlich weiterbringt. Ich habe sehr viel in diesem ersten Jahr im Amt gelernt. Ich habe einige Fehler gemacht, die ich hoffentlich nicht nochmals machen werde, aber ich habe immer etwas für mich mitgenommen. Ich konnte mich einbringen und so Selbstwirksamkeit erleben. Durch das Amt durfte ich viele Leute kennenlernen und es gibt ab und zu Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass ich etwas verändern, teilweise sogar verbessern konnte. Und dieses Gefühl ist schön.</p>
<p>Aber leider gibt es natürlich auch viele negative Seiten, was das Ehrenamt allgemein angeht. Überraschend war für mich, wie viel Gegenwind und Negativität man doch abbekommt, mit welcher Selbstverständlichkeit die Arbeit gesehen wird und wie schnell kritisiert, sich beschwert und gemotzt wird und wie schwer es Menschen fällt, sich zu bedanken oder gar zu loben.</p>
<p>Persönlich habe ich festgestellt, dass ich Schwierigkeiten habe, wenn Leute nicht ehrlich zu mir sind oder mir Dinge verheimlichen. An diesem Punkt musste ich wachsen und mir Strategien überlegen, wie ich damit umgehen kann. Doch auch in Sachen Kommunikationsfähigkeit, Gesprächsstrategien und Kritikfähigkeit konnte ich viel dazulernen. Von daher: JA, es macht mir Spaß, wenn ich was verändern kann, und NEIN, es macht mir keinen Spaß, wenn alles negativ zu sein scheint.<br />Abschließend werde ich oft gefragt Würdest du es wieder tun? bzw. Würdest du es weiter machen?</p>
<p>Diese Frage habe ich mir diesen Sommer oft gestellt. Die erste Teilfrage ist schnell beantwortet: Ja, ich würde es wieder tun, da ich all das, was ich lernen durfte, nicht missen will. Doch da ich mir nun bewusst bin, was dieses Amt bedeutet, weiß ich aktuell nicht, ob ich es weiter tun würde. Ich bin auf zwei Jahre gewählt und habe nun im zweiten Jahr die Möglichkeit, Dinge nochmal zu erleben und mir zu überlegen, ob ich mich wieder zur Wahl stelle.</p>
<p>Dennoch stellt sich mir weiterhin die Frage, ob ich die Richtige für dieses Amt bin. Ob nicht jemand, der den Verein besser kennt, geeigneter dafür wäre. Entscheidend ist für mich auch, wie sich die Lage im nächsten Jahr entwickelt. Sind die Mitglieder bereit, sich auch einzubringen? Muss man als Vorstand weiterhin darum betteln, dass Leute freiwillig etwas für den Verein tun? Wird uns ständig gesagt, was nicht gut ist, ohne bereit zu sein, sich für die Lösung zu engagieren? Wird die Arbeit weiterhin von den wenigen Ehrenamtlichen gemacht oder verteilt sich die Arbeit im nächsten Jahr auf mehr Schultern, sodass Einzelne entlastet werden? Überwiegt das Gefühl, auf dem Posten richtig zu sein, oder überwiegt der Stress und die Negativität?</p>
<p>Daher mein Appell zum Abschluss: Denkt darüber nach, wie ihr euch in eurer aktuellen Situation einbringen könnt. Erwartet nicht nur, dass der Verein euch was bietet, sondern seid Teil davon und bringt euch ein, so dass der Verein wachsen kann. Seid dankbar für das, was ihr an dem Verein habt und verliert nicht eure Visionen, wohin die Reise gehen könnte.</p>
<p>Ehrenamt ist wichtig. Ehrenamt bringt einen weiter. Ehrenamt bringt Gemeinschaft und Gemeinschaft bringt Freu(n)de.</p></div>
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